| (19) |
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(11) |
EP 0 225 509 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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24.05.2000 Patentblatt 2000/21 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.09.1993 Patentblatt 1993/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.11.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B41F 27/10 |
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| (54) |
Vorrichtung zum Bedrucken einer Bahn
Device for printing a web
Dispositif pour imprimer une bande
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
11.12.1985 DE 3543704
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.06.1987 Patentblatt 1987/25 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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92121151.2 / 0549936 |
| (73) |
Patentinhaber: TITTGEMEYER ENGINEERING GMBH |
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59759 Arnsberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Tittgemeyer, Udo
D-5760 Arnsberg 1-Bruchhausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Heldt, Gert, Dr. Dipl.-Ing. |
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Grosse Bleichen 12 20354 Hamburg 20354 Hamburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 076 777 CH-A- 345 023 DE-A- 228 483 DE-A- 2 724 653 DE-C- 470 937 DE-C- 493 693 GB-A- 710 906 GB-A- 2 015 929 US-A- 1 027 384 US-A- 2 315 729 US-A- 2 925 037 US-A- 3 146 709 US-A- 4 119 032
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CH-A- 300 964 CH-A- 646 377 DE-A- 2 708 689 DE-C- 282 136 DE-C- 490 994 DE-C- 2 700 118 GB-A- 763 639 US-A- 637 562 US-A- 1 804 139 US-A- 2 721 601 US-A- 3 136 672 US-A- 3 166 013
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Bemerkungen: |
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Teilanmeldung 92121151.2 eingereicht am 15/11/86. |
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Bemerkungen: |
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Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht
wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind. |
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum indirekten Bedrucken eines bahnförmigen
Bedruckstoffes, mit mindestens drei jeweils mit ihren Enden während des Druckbetriebes
in Seitenwänden gelagerten Druckwerkszylindern unter Verwendung von auswechswelbaren
Hülsen.
[0002] Im Prinzip ist aus der britischen Patent schrift 763 639 eine Vorrichtung bekannt,
die sich insbesondere zum Drucken von Geldscheinen oder Wertpapieren eignet und bei
der während eines Druckvorganges eine Mehrzahl von Farben auf einen gemeinsamen Übertragungszylinder
und von diesem auf einen Druckträger übertragen werden sollen. Dabei werden bei dieser
bekannten Maschine offensichtlich sehr hohe Anforderungen an die Druckqualität, insbesondere
an das Seiten- und an das Umfangsregister gestellt, weshalb u.a. schwere und massive
Zylinder verwendet werden, die durch an ihren Stirnseiten bzw. an den Druckwerkseitenwänden
angeordneten aufwendigen und voluminösen Stellvorrichtungen exakt einstellbar sind.
Sämtliche Zylinder sind mit auswechselbaren Hülsen ausgestattet, wobei ein Hülsenwechsel
ausschließlich bei völlig freigelegten Zylindern außerhalb der Maschine vorgenommen
werden muß, denn über die erwähnten voluminösen Stellvorrichtungen ist u.a. das Aufbringen
von Hülsen nicht möglich. Bedingt durch den Aufbau der Seitenwände dieser bekannten
Mehrfarbendruckmaschine müssen des weiteren die oberhalb eines horizontal verlaufenden
bahnförmigen Bedruckstoffes angeordneten Zylinder nach oben und die unter der Bedruckstoffbahn
liegenden Zylinder nach unten ausgebaut werden, was u.a. sehr zeitaufwendig ist, und
was insbesondere den Nachteil mit sich bringt, daß auch ein Hülsenwechsel an den innenliegenden,
d.h. zwischen den äußeren Druckwerkzylindern angeordneten Transferzylindern ebenfalls
nur im ausgebauten Zustand möglich ist und zwar nur, wenn zuvor die äußeren Formzylinder
allesamt aus der Maschine ausgebaut wurden, da eine Herausnahme der inneren Übertragungszylinder
ansonsten nicht möglich ist. Es ist auch bereits bekannt, Druckzylinder - exakter
gesagt Formzylinder - innerhalb einer Maschine mit das Druckbild tragenden Hülsen
zu versehen, wie beispielsweise die deutsche Offenlegungsschrift 27 24 653 zeigt.
Wie bei der Vorrichtung gemäß dem britischen Patent 763 639 wird auch bei der Vorrichtung
gemäß der DE-OS 27 24 653 eine relativ kurze Seitenwand verwendet, auf der sich ein
für den Hülsenwechsel abnehmbares Zylinderlagergehäuse aufsetzen kann, so daß es mit
der Seitenwand verschraubbar ist.
[0003] Ausgehend von einer Vorrichtung für das indirekte Druckverfahren bei der zwischen
einem Formzylinder und einem Gegendruckzylinder ein mit einer Hülse versehener Übertragungszylinder
angeordnet ist, wobei der Gegendruckzylinder ebenfalls ein gleichartig aufgebauter
Übertragungszylinder sein kann, ist es Aufgabe der Erfindung diese Vorrichtung so
weiterzubilden, daß die Druckmaschine für Drucke großer Breiten ausgelegt werden kann,
wobei die Maschine mit sehr hoher Arbeitsgeschwindigkeit betreibbar sein soll und
wobei ein schneller und individueller Wechsel von Hülsen an Übertragungszylindern
möglich sein soll.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die Anwendung aller Merkmale des Ansprüchs 1 gelöst.
[0005] Mit der vorliegenden Erfindung ist es möglich, die Hülsen der Übertragungszylinder,
beispielsweise bei einer Beschädigung oder Abnützung der flexiblen Schicht, beispielsweise
einer Gummischicht, unter Beibehaltung des Transferzylinders in der Maschine die Hülse
schnell und individuell zu wechseln. Es ist somit nicht erforderlich, die äußeren
Formzylinder und Gegendruckzylinder vorher auszubauen.
[0006] Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß auch ein Wechsel
der Übertragungshülse der Übertragungszylinder bei eingezogenem Bedruckstoff, d.h.
bei eingezogener Bahn in einfacher Weise möglich ist.
[0007] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen
Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung beispielsweise veranschaulicht sind.
[0008] In den Zeichnungen zeigen
- Fig. 1
- eine räumliche Darstellung einer Mehrmetallhülse,
- Fig. 2
- eine räumliche Darstellung einer auf einen Zylinder aufgezogenen Hülse,
- Fig. 3
- eine vergrößerte Ausschnittdarstellung der Rohform einer Mehrmetallhülse,
- Fig. 4
- eine vergrößerte Ausschnittdarstellung einer Druckform einer Mehrmetallhülse,
- Fig. 5
- einen Querschnitt durch eine mit einem Gummibelag beschichtete Übertragungshülse,
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung eines Teils einer Druckmaschine mit einem einseitig
vom Zylinder abgeklappten Lager.
[0009] Eine Offset-Druckmaschine besteht im wesentlichen aus einem Gerüst, in dessen Ständern
mindestens ein Druckwerk mit einer oder mehreren Druckeinheiten angeordnet ist. Jede
Druckeinheit hat in der Regel einen Druckformzylinder, einen Übertragungszylinder
und einen Gegendruckzylinder, die drehbar auf Zapfen gelagert sind. An den Zapfen
ist ein Getriebe angeschlossen, das eine von einem Antrieb erzeugte Drehbewegung auf
die Zylinder überträgt. Zwischen dem Übertragungszylinder und dem Gegendruckzylinder
ist ein Druckspalt vorgesehen, durch den sich der Druckträger hindurchbewegt. Bei
seiner Bewegung kommt der Druckträger in unmittelbaren Kontakt sowohl mit dem Übertragungszylinder
als auch mit dem Gegendruckzylinder. Dabei drucken sich Muster auf dem Druckträger
ab. Diese Muster werden auf der Druckform über ein Farbwerk von einer Farbe eingefärbt.
Vor der Farbauftragung wird die Druckform über das Feuchtwerk befeuchtet.
[0010] Bei diesem indirekten Druckverfahren ist zwischen dem Druckformzylinder und dem Gegendruckzylinder
der Übertragungszylinder mit nachgiebiger Oberfläche in den Ständern drehbar gelagert.
Die Oberfläche dieses Übertragungszylinders ist ebenfalls eine auswechselbare Hülse
mit einer nachgiebigen Schicht, beispielsweise Gummi. Auf dieses Gummi wird die Farbe
übertragen, die von dem Übertragungszylinder an den als Bahn ausgebildeten Druckträger
abgegeben wird.
[0011] In der Fig. 1 ist in räumlicher Darstellung eine Mehrmetallhülse 1 für die Druckform
gezeigt. Die Hülse 1 besteht aus einer Trägermetallhülse 2, auf die ein Zwischenmetall
3 und ein Oberflächenmetall 4 aufgebracht sind. Die Trägermetallhülse 2 ist etwa o,3
mm stark und hat, wie der Name besagt, eine Trägerfunktion. Als Zwischenmetall 3 wird
eine Kupferschicht von bei Offsetdruckformen üblicher Stärke von ca. 2 bis 6 µ vorgesehen.
Das Oberflächenmetall 4 ist Chrom in einer Stärke von ca. 1 bis 2 µ. Das Kupfer führt
die Farbe, das Chrom das Wasser, wenn die Hülse für den Druckvorgang wie in Fig. 2
gezeigt vorbereitet ist.
[0012] In der Fig. 2 ist die Mehrmetallhülse 1 auf den Druckformzylinder 5 aufgezogen. Auf
der Oberfläche 6 des Zylinders 3 haftet kraftschlüssig die Hülse 1, die eine sehr
geringe Wandstärke 7 besitzt. Die Muster 8 sind auf der dem Zylinder 5 abgewandten
Oberfläche 9 der Hülse 1 aufgetragen. Wie die Fig. 3 zeigt, haftet die Hülse 1 mit
ihrer der Oberfläche 6 zugewandten inneren Oberfläche 1o kraftschlüssig fest auf der
Oberfläche 6, so daß sie sich beim Drucken gegenüber der Oberfläche 6 nicht verschieben
kann.
[0013] Bei der in einer Mehrmetallform ausgebildeten Hülse 1 ist das dem Zylinder 5 zugewandte
Trägermetall 2 vorgesehen, das auf seiner dem Zylinder 5 abgewandten äußeren Oberfläche
mit dem Zwischenmetall 3 beschichtet ist. Auf dieses Zwischenmetall 3 wird eine sehr
dünne Schicht des Oberflächenmetalls 4 aufgetragen, in welches das Muster 8 (Fig.4)
eingearbeitet wird. Als Trägermetall 2 kommen beispielsweise Nickel oder Stahl in
Betracht. Als Zwischenmetall 3 wird Kupfer gewählt, auf das Chrom als Oberflächenmetall
4 aufgetragen wird. Derartige Mehrmetallformen sind zur Durchführung des Offset-Druckverfahrens
gut geeignet.
[0014] Die Hülse 1 kann auf verschiedene Weise auf der Oberfläche 6 des Zylinders 5 befestigt
werden. Es ist beispielsweise möglich, die Hülse 1 gleichmäßig zu erwärmen. Dabei
dehnt sie sicht, so daß sie auf die Oberfläche 6 des Zylinders 5 aufgeschoben werden
kann. Bei der anschließenden Abkühlung der Hülse 1 zieht sie sich wieder zusammen
und legt sich dabei fest auf die Oberfläche 6 auf, so daß sie auf dieser kraftschlüssig
haftet. Eine derartige Aufschrumpfung der Hülse 1 ist deshalb günstig, weil die Muster
8 über einen Sensibilisierungslack aufgebracht werden, der bei einer Temperatur von
etwa 2oo
o C auf der Oberfläche 9 der Hülse 1 eingebrannt wird. Bei diesem Einbrennen des Sensibilisierungslackes
erwärmt sich die Hülse 1 auf eine zum Aufschrumpfen geeignete Temperatur.
[0015] In der Fig. 5 ist eine mit einem Gummibelag 11 beschichtete Übertragungshülse 1a
im Querschnitt gezeigt. Auch hier wird eine Trägermetallhülse 2 verwendet. Die Trägermetallhülse
2 ist ein etwa o,3 mm starkes Metallrohr. Der Gummibelag 11 ist etwa 1 bis 5 mm stark.
[0016] Zum Auswechseln der Hülse 1 kann der Zylinder 5 bzw. der Zylindermantel 2o vollkommen
aus dem Ständer 12, 13 herausgenommen werden. Bevorzugt verbleibt der Zylinder 5 bzw.
Zylindermantel 2o jedoch innerhalb des Ständers 12, 13.
[0017] In der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform wird die Hülse 1 auf einem Zylinder
5 ausgewechselt, der den Ständern 12, 13 nicht entnommen wird. Zu diesem Zweck kann
beispielsweise der Zylinder an seinem einen Ende 3o im Ständer 12 fliegend gelagert
und an seinem anderen Ende 31 in einem verschwenkbaren Lager 32 geführt sein. Dieses
verschwenkbare Lager 32 ist um ein Schwenklager 33 am Ständer 13 verschwenkbar gelagert
und kann in eine vom Zylinder 5 abgewandte Richtung vom Ständer 13 weggeschwenkt werden.
Nach dem Abschwenken des verschwenkbaren Lagers 32 erstreckt sich durch den Ständer
13 eine Ausnehmung 34, deren Querschnitt größer ist als der Querschnitt der Hülse
1. Durch diese Ausnehmung 34 kann die Hülse 1 vom Zylinder 5 abgezogen und durch eine
andere ersetzt werden. Nach dem Auswechseln der Hülse 1 wird das verschwenkbare Lager
32 in Richtung auf den Zylinder 5 zurückgeschwenkt, so daß das Ende 31 des Zylinders
5 innerhalb des verschwenkbaren Lagers 32 geführt wird.
[0018] Der Austauschvorgang der Hülsen 1 ist in der Fig. 6 anhand der Druckformhülse 1 behandelt
worden. Für die Übertragungshülse 1 a mit der Gummischicht 11 gelten jedoch die gleichen
Verfahrensschritte und die gleichen Konstruktionsprinzipien.
1. Vorrichtung zum Bedrucken eines bahnförmigen Bedruckstoffes im Offsetverfahren, mit
drei jeweils mit ihren Enden während des Druckbetriebes in Seitenwänden (12, 13) gelagerten
Druckwerkzylindern, wobei der Formzylinder dem ein Farb- und Feuchtwerk zugeordnet
ist, eine bei Änderung des Druckbildes austauschbare Hülse trägt und der mittlere
Zylinder ein Übertragungszylinder ist, der mit einer auswechselbaren Hülse (1a) mit
nachgiebiger Oberfläche (11) versehen ist, und über den ein Druckbild (8) von dem
äußeren Formzylinder auf den zwischen dem mittleren Übertragungszylinder (5) und einem
Gegendruckzylinder geführten bahnförmigen Bedruckstoff aufbringbar ist, wobei der
Übertragungszylinder (5) an einem Ende (30) in einer Seitenwand (12) fest gelagert
und am anderen Ende (31) beim Stillstand der Maschine von der zugeordneten Seitenwand
(13) in der Weise freilegbar ist, daß in der letztgenannten Seitenwand (13) eine Öffnung
(34,) gegenüber dem Übertragungszylinder (5) angeordnet ist, die größer als der Durchmesser
der auf den Übertragungszylinder (5) aufbringbaren, mit einer elastischen Schicht
(11) versehenen Hülse (1a,) ist, so daß auf den Übertragungszylinder (5) durch die
Öffnung (34,) die Hülse (1a,) von der Seite her auf der Höhe des Übertragungszylinders
(5) aufschiebbar ist, wobei die Hülse (1a) auf ihrer inneren Oberfläche (10) vom Druck
eines Mediums beaufschlagbar, dehnbar, auf den Zylinder (5) aufschiebbar und anschließend
druckentlastbar ist, so daß die Hülse (1a) kraftschlüssig auf dem Zylinder (5) befestigt
ist, und der Übertragungszylinder (5) leicht als Rohr ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (1a) auf die Oberflächen
(6) der Zylinder (5) auf schiebbar und anschließend die Zylinder (5) in ihren Durchmessern
vergrößerbar und dabei ihre Oberflächen (6) gegen die inneren Oberflächen (10) der
Hülse (1a) preßbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzechnet, daß auf die Oberflächen der Zylinder
(5) hydraulisch Druck ausübbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lager (32) von einem
Ende (31) eines Zylinders (5) abschwenkbar ist und die Hülse (1a) über dieses Ende
(31) des Zylinders (5) von dessen Oberfläche abziehbar, gegen eine andere austauschbar
und die andere Hülse (1a) über dieses Ende (31) auf den Zylinder (5) aufschiebbar
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder (5) als Hohlzylinder
ausgebildete Zylindermäntel sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einer den Zylinder
(5) gegenüber der Hülse (1a) begrenzenden Trägeroberfläche und der Hülse (1a) eine
die Hülse von der Trägeroberfläche zum Zwecke der Montage abhebendes Luftkissen vorgesehen
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder (5) an ihren
fest in der Druckmaschine gelagerten Enden (30) fliegend gelagert sind.
8. Vorrichtung nach linear der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungshülsen
(1a) auf ihren dem Druckträger zugewandten Oberflächen mit einer elastischen Beschichtung
versehen sind, die die Hülsen nahtlos umgibt.
1. Apparatus for printing on a print material in web form by the offset process, comprising
three printing mechanism cylinders which are respectively mounted with their ends
in side walls (12, 13) during the printing operation, wherein the plate cylinder with
which an inking and moistening mechanism is associated carries a sleeve which is interchangeable
upon a change in the print image and the middle cylinder is a blanket cylinder which
is provided with an interchangeable sleeve (1a) with a flexible surface (11) and by
way of which a print image (8) can be applied from the outer plate cylinder on to
the print material in web form which is guided between the middle blanket cylinder
(5) and an impression cylinder, wherein the blanket cylinder (5) is fixedly mounted
at one end (30) in a side wall (12) and at the other end (31) can be released from
the associated side wall (13) when the machine is stopped in such a way that arranged
in the last-mentioned side wall (13) opposite the blanket cylinder (5) is an opening
(34) which is larger than the diameter of the sleeve (1a) which is provided with an
elastic layer (11) and which can be fitted on to the blanket cylinder (5) so that
the sleeve (1a) can be pushed on to the blanket cylinder (5) from the side through
the opening (34) at the height of the blanket cylinder (5), wherein the sleeve (1a)
can be acted upon by the pressure of a medium on its inside surface (10), it can be
stretched, it can be pushed on to the cylinder (5), and it can then be relieved of
pressure so that the sleeve (1a) is force-lockingly fixed on the cylinder (5), and
the blanket cylinder (5) is of a lightweight structure in the form of a tube.
2. Apparatus according to claim 1 characterised in that the sleeve (1a) can be pushed
on to the surfaces (6) of the cylinders (5) and then the cylinders (5) can be increased
in terms of their diameter and, when that happens, their surfaces (6) can be pressed
against the inside surfaces (10) of the sleeves (1a).
3. Apparatus according to claim 2 characterised in that pressure can be hydraulically
applied to the surfaces of the cylinders (5).
4. Apparatus according to claim 1 characterised in that a mounting (32) can be pivoted
away from one end (31) of a cylinder (5) and the sleeve (1a) can be drawn off the
surface of the cylinder (5) over said end (31) of the cylinder (5), replaced by another,
and the other sleeve (1a) can be pushed on to the cylinder (5) over said end (31).
5. Apparatus according to claim 1 characterised in that the cylinders (5) are cylinder
shells in the form of hollow cylinders.
6. Apparatus according to claim 5 characterised in that provided between the sleeve (1a)
and a carrier surface which defines the cylinder (5) relative to the sleeve (1a) is
an air cushion which lifts the sleeve off the carrier surface for the purposes of
the fitting operation.
7. Apparatus according to claim 1 characterised in that the cylinders (5) are mounted
in overhung relationship at their ends (30) which are fixedly mounted in the printing
machine.
8. Apparatus according to one of claims 1 to 7 characterised in that on their surfaces
which are towards the print carrier the transfer sleeves (1a) are provided with an
elastic covering which seamlessly surrounds the sleeves.
1. Dispositif pour l'impression d'une matière a' imprimer en forme de bande par un procédé
offset, comportant trois cylindres de groupe d'impression dont les extrémités sont
supportées pendant le fonctionnement en impression dans des parois latérales (12,
13), le cylindre porte-cliché associé au groupe d'encrage et d'humidification portant
une gaine interchangeable lors de la modification du motif d'impression et le cylindre
médian étant un cylindre de transfert qui est pourvu d'une gains interchangeable (1a)
à surface souple (11) et par lequel un motif d'impression (8) peut être appliqué à
partir du cylindre porte-cliché extérieur sur la matière à imprimer en forme de bande
guidée entre le cylindre de transfert médian (5) et un cylindre à contre-pression,
le cylindre de transfert (5) étant supporté de manière fixe à une extrémité (30) dans
l'une des parois latérales (12) et peut être dégagée par l'autre extrémité (31) de
la paroi latérale (13) correspondante lors de l'arrêt de la machine de façon à dégager
une ouverture (34) dans ladite paroi latérale (13) vis-à-vis du cylindre de transfert
(5), laquelle ouverture est plus grande que le diamètre de la gaine (1a) à couche
élastique (11) applicable sur le cylindre de transfert (5), de sorte que cette gaine
(1a) peut être enfilée par le côté sur le cylindre de transfert (5) à travers l'ouverture
(34) au niveau de celui-ci, la gaine (1a) pouvant être exposée sur sa surface intérieure
(10) à la pression d'un fluide, dilatée, enfilée sur le cylindre (5) puis dépressurisée
de telle sorte qu'elle se fixe sur le cylindre (5) par adhérence, et le cylindre de
transfert (5) pouvant être formé par un tube de constuction légère.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la gaine (1a) peut être
enfilée sur les surfaces (6) des cylindres (5) et le diamètre des cylindres (5) peut
ensuite être augmenté, et leur surface (6) peut alors être pressée contre les surfaces
intérieures (10) de la gaine (1a).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une pression hydraulique
peut être exercée sur les surfaces des cylindres (5).
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un palier (32) peut être
basculé à partir d'une extrémité (31) d'un cylindre (5) et la gaine (1a) peut être
retirée par cette extrémité (31) du cylindre (5) de la surface de celui-ci, échangée
contre une autre, et l'autre gaine (1a) peut être enfilée par cette extrémité (31)
sur le cylindre (5).
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les cylindres (5) sont
des enveloppes cylindriques en forme de cylindre creux.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'entre la gaine (1a) et la
surface portante délimitant le cylindre (5) par rapport à la gaine (1a), il est prévu
un coussin d'air qui détache la gaine de la surface portante aux fins de montage.
7. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les cylindres (5) sont
supportés de manière flottante à leurs extrémités (30) supportées de manière fixe
dans la machine à imprimer.
8. Dispositif selon l'une ou l'ensemble des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que
les gaines de transfert (1a) sont pourvues sur leurs surfaces orientées vers le cylindre
support d'impression d'un revêtement élastique qui entoure les gaines sans soudure.