[0001] Die Erfindung betrifft einen Originalitätsverschluß für einen Behälter mit äußeren
Gewindeelementen und einer sich um den Umfang erstreckenden und radial auswärts gerichteten
Wulst, der einen kuppelähnlichen geformten Kappenbereich aufweist, sowie ein Originalitätsband,
welches mit der unteren abschließenden Kante des Kappenbereiches durch eine Reihe
von auf dem Umfang beabstandeten brechbaren Brückenverbindungen verbunden ist, wobei
sich eine radial einwärts gerichtete Halterippe auf der inneren Oberfläche des Originalitätsbandes
befindet, die in Wirkverbindung mit der Behälterwulst stehen kann, wobei auf dem Originalitätsband
eine Reihe von aufwärts gerichteten Vorsprüngen zwischen den Brückenverbindungen angeordnet
sind, die den darüberliegenden Kappenteil beim Aufsetzen des Verschlusses auf den
Behälter axial beaufschlagen.
[0002] Originalitätssichernde Verschlüsse vorzugsweise aus Kunststoff, sind als solche nicht
neu. Die bekannten Ausführungen (z.B. US-Patent Nr. 4,432,461; US-Patent Nr. 3,329,295)
haben üblicherweise eine napfartige Form mit einem internen Gewinde, welches mit einem
Gewinde auf einem Behälter zusammenwirkt und weisen üblicherweise ein originalitätssicherndes
Band (im folgenden kurz Originalitätsband genannt) oder einen solchen Ring auf, welches
an der unteren Abschlußkante des Kappenunterteiles angebracht ist und mit diesem durch
eine Reihe von kreisförmig angeordneten brechbaren Brückenverbindungen verbunden ist;
Das Originalitätsband enthält in der Regel Befestigungselemente in Form von Rippen,
welche unterhalb einer radial auswärts gerichteten Wulst oder eines Flansches unterhalb
des Behältergewindes einrasten. Durch diese Konstruktion kann die Kappe in bekannter
Art und Weise an den Behälter angebracht werden, indem sie in eine Gewindestellung
gedreht wird, in der sich das Originalitätsband so ausdehnt, daß seine einwärts gerichtete
Rippe über die Randwulst oder den Flansch auf der Flaschenoberfläche hinüberrutscht.
Verschlüsse dieser Art werden im folgenden als "Schnappring-Verschlüsse" bezeichnet.
Wenn die Kappe nun gedreht wird, um sie von dem Behälter zu lösen, geraten Rippe und
Wulst aneinander und verursachen durch die so zustandegekommene Sperrwirkung den Bruch
der Brücken, wodurch das Entfernen des Kappenteiles ermöglicht wird. Das Abbrechband
wird hierbei auf dem Behälterhals zurückgelassen, um anzuzeigen, daß die Kappe schon
einmal abgenommen und das Behältersiegel gebrochen worden ist. Diese Verschlüsse bestehen
ganz überwiegend aus Kunststoff, so daß sie in einem gewöhnlichen Preß- oder Spritzgußvorgang
ausgeformt werden können.
[0003] Ein Nachteil der vorbekannten und oben beschriebenen Originalitätsverschlüsse betrifft
die Mechanik ihrer Anbringung auf den Behälter. Im Idealfall dehnt sich das Originalitätsband
bei der Anbringung gleichförmig über den Flaschenhals bzw. die Wulst aus. Praktisch
wird dieser ideale Fall bei den bekannten Verschlüssen in vielen Fällen nicht erreicht.
So kommt es vor, daß das Originalitätsband nach oben um das Kappenunterteil herum
auseinandergezogen wird oder die Befestigungen des Originalitätsbandes am Kappenunterteil
durch eine übermäßige Seitenverschiebung gezerrt werden. (vgl. Fig. 16-19). Aufgrund
dieser ungleichmäßigen Deformation der Brücken besteht die Gefahr, daß bereits während
der Anbringung ein Brückenbruch erfolgt oder beim Abnehmen vorgeschädigte Brücken
zu früh brechen, wodurch dann der Ring, der eigentlich auf dem Behälterhals verbleiben
soll, einseitig über die Wulst am Behälterhals abgezogen wird. Das einseitige Hinüberrutschen
des Originalitätsbandes ist insbesondere auch beim Anbringen der Kappe auf den Behälter
als typischer Fehlmechanismus bekannt. Hierbei werden diejenigen Ringrippen, die den
über die Behälterwulst gerutschten Teil des Originalitätsbandes halten, zum Teil gezerrt,
während diejenigen Ringrippen, welche den übrigen Teil des Originalitätsbandes mit
dem Kappenunterteil verbinden, zum Teil gestaucht werden. Dieser letztere Effekt kann
auch zu einem Ausfall der Kappenmontage führen. Denn durch das einseitige Aufrutschen
des Originalitätsbandes wird das Drehmoment, welches im fehlerfreien Fall zum Anbringen
aufgewandt werden muß, vermindert. Aus diesem Grunde besteht die Gefahr, daß das auf
Drehmoment empfindliche reagierende Spannfutter der üblicherweise automatischen Montageausrüstung
fehlgesteuert wird und die Kappe schon vor vollständiger Anordnung auf den Behälter
freigegeben wird.
[0004] Zwar kennt man auch bereits einen originalitätssichernden Behälterverschluß der eingangs
erwähnten Art (siehe EP-A-52804), bei dem die das Originalitätsband mit der Kappe
verbindenden Brücken bei der Erstmontage der Kappe auf das Gewinde des Behälters gegen
ein übermäßiges Verdrehen des Originalitätsbandes gegenüber der Kappe gesichert sind.
Bei diesem vorbekannten Behälterverschluß sind dazu beispielsweise an der zum oberen
Kappenteil weisenden Stirnseite des Originalitätsbandes Mitnehmerstifte oder -vorsprünge
vorgesehen, die jeweils in den von zwei benachbarten Brücken begrenzten Kreisbogen
mit geringem Abstand zu der einen Brücke und größerem Abstand zu der anderen Brücke
angeordnet sind. Beim Aufsetzen dieses vorbekannten Verschlusses auf den Behälter
beaufschlagen diese zur Kappe hin aufwärts gerichteten Mitnehmerstifte oder -vorsprünge
den darüber liegenden Kappenteil, begrenzen die Rotationsbewegung des Originalitätsbandes
in Relation zum oberen Kappenteil beim Aufschrauben dieses Kappenteils auf das Behälter-Gewinde
und sollen somit bei der Erstmontage dieses vorbekannten Behälterverschlusses ein
vorzeitiges Brechen der Brücken verhindern.
[0005] Jedoch kann auch bei diesem vorbekannten Behälterverschluß ein ungleichmäßiges Auseinanderziehen
des Originalitätsbandes bei der Erstmontage des Behälterverschlusses nicht mit Sicherheit
ausgeschlossen werden.
[0006] Weiterhin ist schon beobachtet worden, daß bei verschiedenen vorbekannten Anordnungen
die Wechselwirkung zwischen dem Originalitätsband und der Flaschenoberflächenwulst
beim Entfernen der Kappe nicht ausreicht, um die gewünschte vollständige Ringtrennung
und -Zurückhaltung auf dem Behälter zu erreichen. Um ein sauberes Wegbrechen des Ringes
bei der ersten Öffnung der Kappe zu erreichen, ist der Schnappringverschluß im allgemeinen
so konstruiert, daß die Umfangsdrehkräfte, die beim Abnehmen der Kappe wegen der Sperrwirkung
des Flaschenwulstes auf die Verbindungsbrücken ausgeübt werden, größer sind als die
zusammengenommene Zerreißkraft dieser Brücken. Diese "Zerreißbedingung" wird jedoch
in der Praxis oft nicht erreicht. Dies ist liegt insbesondere in vielen Fällen an
dem oben bereits beschriebenen Effekt, daß das Originalitätsband beim Öffnen der Kappe
einseitig über die Behälterwulst hinübergezogen wird, wodurch die Sperrwirkung der
Behälterwulst unterlaufen wird. Denn ähnlich wie beim Abziehen eines Reifens von einer
Felge wird durch ein einseitiges Abziehen das hierzu notwendige Drehmoment, welches
die Sperrwirkung verursacht, verringert. So kann in vielen Fällen die Zerreißbedingung
für die Verbindungsbrücken bzw. Sollbruchstellen nicht erreicht werden, so daß das
Originalitätsband entgegen seiner Bestimmung mit der Kappe vom Behälter entfernt wird.
[0007] Es besteht deshalb insbesondere die Aufgabe, einen Originalitätsverschluß der eingangs
erwähnten Art zu schaffen, der die genannten Nachteile der vorbekannten Verschlüsse
vermeidet, insbesondere eine beschädigungsfreie Erstmontage sowie ein vollständiges
und gleichmäßiges Zerreißen der Verbindungsbrücken bei der Erstöffnung praktisch sicher
gewährleistet.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich die Vorsprünge abgewinkelt
einwärts erstrecken, und daß der obere stirnseitige Randbereich des Kappenunterteiles
zwischen den Brücken als Schulter mit den abgestumpften konischen Seitenflächen der
Vorsprünge bei axial aufeinander zu gerichteter Verschiebung von Originalitätsband
und Unterteil der Kappe in Wirkverbindung steht. Durch die besondere Ausbildung der
Vorsprünge sowie des zugehörigen stirnseitigen Randbereiches des Kappenunterteiles
wird ein ungleichmäßiges Auseinanderziehen des Originalitätsbandes bei Erstmontage
der Kappe, ein vorzeitiger Bruch der Brücken sowie ein seitliches Verschieben des
Originalitätsbandes verhindert. Durch die Erfindung wird die seitliche Verschiebbarkeit
des Originalitätsbandes bei der Erstmontage auf den Behalter erheblich vermindert.
Hierdurch wird vorzeitiges Brückenversagen oder ungleichförmige Dehnung der Brücken
praktisch verhindert. Damit wird eine wichtige Ursache beseitigt, die bei Erstöffnung
des Verschlusses zum einseitigen Hinüberziehen des Originalitätsbandes und damit zum
Unterlaufen der Zerreißbedingung führen kann. Zudem wird hierdurch praktisch verhindert,
daß die Verbindungsbrücken bei der Erstmontage so gestaucht werden, daß das Originalitätsband
nicht über die Behälterwulst rutschen kann. Diese Vorteile werden insbesondere durch
die erfindungsgemäßen Vorsprünge bewirkt, die das Kappenunterteil gegenüber dem Kappenoberteil
axial abstützen und damit auch eine gleichmäßige Auflage der Halterippe auf der Behälterwulst
bewirken.
[0009] Unter Einbeziehung der in den Unteransprüchen beschriebenen Merkmale der Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich insgesamt verbesserte mechanische Eigenschaften der Verschlußanordnung,
vor allem in der phase des Anwachsens der Bandbelastung bei der Erstmontage des Verschlusses
auf den Behälter. Insbesondere wird hierbei die Höhe des Aufschraubdrehmomentes, welches
zur Überwindung der Behälterverdickung oder Wulst notwendig ist, verringert. Die Gefahr
einer Beschädigung der Verbindungsbrücken zwischen Kappenoberteil und Kappenunterteil
wird damit weiter reduziert. Die strukturierte Ausgestaltung der Behälterwulst verhindert
ein ungleichmäßiges Abrutschen des Originalitätsbandes nach Überwindung des Wulstscheitelpunktes.
Dadurch, daß hierdurch eine ungleichmäßige und damit örtlich übermäßige Belastung
der Brücken verhindert wird, kann sich das Originalitätsband einschließlich seiner
Brückenverbindungen, zum Maße seiner ursprünglichen und natürlichen Abmessungen (zum
Zeitpunkt vor der Montage) entspannen. Damit werden die Voraussetzungen für einen
sauberen und gleichmäßigen Bruch der Verbindungsstellen beim Aufschrauben wesentlich
verbessert.
[0010] Für die Erstöffnung eines Behälters mit äußeren Gewindeelementen und einer sich um
den Umfang erstreckenden und radial auswärts gerichteten Wulst sowie mit einem erfindungsgemäßen
Originalitätsverschluß erweist es sich insbesondere als vorteilhaft, wenn die Wulst
unterhalb der Gewindelemente angeordnet ist, wobei die Wulst eine Struktur mit wenigstens
eine sich um den Umfang erstreckenden Ausnehmung nahe dem Scheitel der Wulst aufweist.
Dabei ist es zweckmäßig, wenn die radial einwärts gerichtete Halterippe auf der inneren
Oberfläche des Originalitätsbandes bei Drehung des Verschlusses zum Öffnen des Behälters
in die Ausnehmung einrastbar ist.
[0011] Hierdurch wird der Bruch der als Sollbruchstellen ausgelegten Brückenverbindungen.
zwischen Kappenoberund -unterteil während der Erstöffnung des Verschlusses gefördert.
Dadurch, daß die Halterippe zunächst in diese erste Ausnehmung einrastet wird sie
zu einer im wesentlichen waagerechten Sperrposition geführt, durch die beim weiteren
Aufschrauben ein im wesentlichen gleichförmiges Dehnen des Abbrechbandes gegen die
Flaschenwulstverdickung erreicht wird. Insbesondere wird hierdurch der "Abzieheffekt",
das heißt das einseitige Hinüberziehen des Originalitätsbandes über die Wulst vermieden
und damit ein gleichzeitiger Bruch aller Sollbruchstellen begünstigt.
[0012] Die Erstöffnung des Originalitätsverschlusses wird weiterhin erleichtert, wenn die
Haltewulst eine im Querschnitt kegelstumpfförmige Führungsfläche aufweist, die vom
Behälterhals nahe den Gewindeelementen ausgehend nach außen und in Richtung des Behälterbodens
auseinanderläuft, sowie eine sich daran anschließende obere bogenförmige Verbindungswand,
die von der Führungsfläche zum Scheitel der Wulst verläuft, und wenn sich unterhalb
der Wulst eine abwärts in Rich
tunq des Behälterbodens zusammenlaufende, kegelstumpfartige Führungsfläche befindet.
Dabei ist es zweckmäßig, wenn die kegelstumpfförmige Führungsfläche mit einem Winkel
von etwa 30 bis 45° zur quer zur Behälterachse verlaufenden Ebene zusammenläuft.
[0013] So kann das Originalitätsband beim ersten Aufschrauben der Kappe über die ansteigende
untere Führungsfläche gleiten und auf diese Weise schonend in die untere Aussparung
geführt werden. Erst nach dem Einrasten in diese Aussparung werden beim weiteren Aufschrauben
der Kappe die Dehnungskräfte, die auf die Verbindungsbrücken wirken so groß, daß diese
zerreißen können. Da das Originalitätsband in der unteren Aussparung waagerecht und
vorgespannt sitzt, wird es in dieser vorteilhaften Stellung durch das weitere Aufschrauben
der Kappe noch dichter und fester an die Wulst gedrückt, wodurch auch seine Mitdrehung
eingeschränkt wird und damit die Sollbruchstellen zusätzlich belastet werden.
[0014] Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung eines Originalitätsverschlusses.
[0015] Es besteht insbesondere die Aufgabe, ein Verfahren zur Herstellung von Verschlüssen
der eingangs genannten Art zu schaffen, welches eine einfache und wirtschaftliche
Herstellung der erfindungsgemäßen Verschlüsse begünstigt.
[0016] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zunächst
ein einstückiger Verschluß aus Kunststoffmaterial geformt wird, der ein Oberteil aufweist
sowie ein Unterteil, das mit dem Oberteil zusammenhängt, und ein über einen ringförmigen
Bereich kleineren Querschnittes mit dem Unterteil der Kappe zusammen hängendes Originalitätsband,
das eine radial einwärts gerichtete Rippe nahe dessen unteren Endkante aufweist, und
bei dem nachfolgend eine Mehrzahl von über den Umfang angeordneter Brücken und einwärts
abgewinkelter Vorsprünge durch einen Schlitz- und Preßvorgang im Bereich der zwischen
Originalitätsband und Kappenunterteil liegenden Seitenwand des Verschlusses ausgeformt
werden. Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß die Verschlußkappe wie üblich einteilig
ausgeformt werden kann, eine nachfolgende kostenverursachende Montage von Kappeneinzelteilen
somit entfällt.
[0017] Zur Durchführung des Schlitz- und Preßvorganges ist es zweckmäßig, wenn der Originalitätsverschluß
im Bereich zwischen Originalitätsband und Kappenunterteil mit seiner Außenwand über
ein aus Klingensegmenten bestehendes bogenförmiges Messer geführt wird, welches in
den dafür vorgesehenen Bereichen die Wand der Kappen durchschneidet und gegen eine
im Inneren der Kappe befindliche Formplatte drückt.
[0018] Es wurde herausgefunden, daß dieser Schneid- und Preßvorgang bei hohen Produktionsraten
von mehr als 60° Kappen pro Minute ohne Brückenbruch durchgeführt werden kann. Es
ist ebenso beobachtet worden, daß diese Klingenanordnung eine gleichbleibend wiederholbare
Brückenstärke gewährleistet. Durch den Schlitz- und Preßvorgang werden die am Umfang
angeordneten Verbindungsbrücken und die einwarts abgewinkelten Vorsprünge, die als
Pufferelemente dazu dienen, eine Seitenverschiebung des Originalitäts-Bandes bei der
Erstmontage der Kappe zu verhindern, in einem Arbeitsgang hergestellt. Das erfindungsgemäße
Verfahren erlaubt ein Schlitzen der Kappe und Ausformen der Brücken in sowohl heißem
wie auch kaltem Zustand und kann somit auf alle gebräuchlichen Kunststoffe angewandt
werden. Das Verfahren ist zudem sehr flexibel. Durch einfache Auswechselung und Justierung
des Schneidmessers können Brückengeometrie und Stärke variiert werden. Das Messer
kann z.B. so angeordnet sein, daß es einen Einschnitt oder eine Kerbe auf den geformten
Brücken hinterläßt, um eventuell Anbrechstellen vorzubestimmen oder die Brechkraft
zu verringern. Es können hierdurch zum Beispiels auch in der Stärke um den Kappenumfang
herum variierende Brücken hergestellt werden.
[0019] Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens, die einen Führungsstift hat, der innen an der Kappe angreift, und der
eine Scherplatte und einen Formdorn aufweist, welche mit einer in Schneidezähne unterteilten
Schneideklinge zusammenwirken, wobei die Kappe während des Schneide-Preßvorganges
auf dem Führungsstift gehalten ist.
[0020] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung finden sich in den Unteransprüchen.
[0021] Nachstehend ist die Erfindung mit den ihr als wesentlich zugehörigen Einzelheiten
an Hand von erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen und Zeichnungen noch näher beschrieben.
[0022] Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Verschlußkappe vor der
gleichzeitigen Ausformung von Brücken und Vorsprüngen,
Fig. 2 eine Ansicht ähnlich wie Figur 1, jedoch mit fertiggestellter Kappe, die ein
Originalitätsband aufweist,
Fig. eine vergrößerte teilweise entlang der Linie 3-3 von Figur 1 geschnittene Seitenansicht
der in Fig. 1 gezeigten Kappe im Aufriß,
Fig. 4 eine vergrößerte, teilweise entlang der Linie 4-4 von Figur 2 geschnittene
Ansicht der fertiggestellten, in Figur 2 gezeigten Kappe im Aufriß,
Fig. 5 eine entlang der Linie 5-5 von Figur 4 geschnittene ebene Ansicht der in Figur
2 gezeigten Kappe,
Fig. 6 eine frontale schematische Aufrißansicht einer Maschine zum Herstellen von
erfindungsgemäßen Originalitätsverschlüssen,
Fig. 7 eine vergrößerte und vereinfachte, entlang der Linie 7-7 von Figur 6 geschnittene
Seitenansicht im Aufriß, welche Einzelheiten der Konstruktion eines einzelnen Führungsstiftes
mit einer zugehörigen Kappe zeigt,
Fig. 8 eine entlang der Linie 8-8 von Figur 7 geschnittene Frontaufrißansicht, die
ein bogenförmiges Messer zum Formen der beabstandeten Brücken und Vorsprünge der Verschlußkappe
beim Uberqueren von deren Oberfläche zeigt,
Fig. 9 eine weit vergrößerte geschnittene Ansicht der innerhalb des strichpunktierten
Kreises von Figur 7 enthaltenen Einzelheiten,
Fig. 10 eine vergrößerte Ansicht der Brückenformschlitze des bogenförmigen Segmentmessers,
Fig. 11 eine Schnittansicht entlang der Linie 11-11 von Figur 10,
Fig. 12 eine fragmentarische Ansicht einer abgewandelten Schneidkante,
Fig. 13 und Fig. 13a Ansichten teilweise im Bereich des auf dem Behälter montierten
Verschlusses in Schnittdarstellung,
Fig. 14a und Fig. 14b vergrößerte fragmentarische Schnittansichten der eingekreisten
Bereiche von Figur 13a,
Fig. 15a, Fig. 15b, Fig. 15c Ansichten der Verschlußanordnung, die das Abnehmen und
das Wiederaufsetzen des Verschlusses zeigen,
Fig. 16 bis Fig. 19 Ansichten von vorbekannten Verschlüssen,
Fig. 20 eine fragmentarische Schnittansicht, die die Struktur einer erfindungsgemäßen
Behälterwulst zeigt und
Fig. 21 eine fragmentarische, perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Brückenansicht.
[0023] In den Figuren 1 bis 10 wird ein im ganzen mit 10 bezeichneter Originalitätsverschluß
dargestellt. Betrachtet man die Grundelemente des Originalitätsverschlusses 10, so
weist der Verschluß 10 im wesentlichen eine Kappe 12 kuppelartiger Form mit einem
innenliegenden Gewinde 14 im Kappenoberteil 12a auf, welches in das Gewinde 16 der
Behälteroberfläche eingreift, sowie ein Originalitätsband 18, welches mit der unteren
abschließenden Kante des Kappenunterteils 20 durch eine Reihe von brechbaren Brücken
22 verbunden ist. Die im ganzen mit 30 bezeichnete Behältermündung enthält ein Standardgewinde
16 nahe der Auslaßöffnung 32, eine das Originalitätsband 18 zurückhaltende Wulst 34,
die unterhalb des Gewindes 16 angeordnet ist und eine zweite Wulst 36, die axial unterhalb
der das Originalitätsband 18 festhaltenden Wulst 34 angeordnet ist (vgl. Fig. 13).
[0024] Betrachtet man die strukturellen Einzelheiten und die Zusammensetzung des erfindungsgemäßen
Originalitätsverschlusses 10, so erkennt man in den Figuren 3 und 4, daß für das Originalitätsband
18 (Abreißband) ein Querschnitt vorgesehen ist, der größer ist als der an die abschließende
Unterkante des Kappenunterteiles 20 sich anschließende Zwischenbereich 40, in dem
die als Sollbruchstellen ausgebildeten Brücken 22 ausgeformt sind und in dem das Originalitätsband
18 einen vergrößerten Querschnitt aufweist, in dem eine sich kreisförmig erstreckende
nach innen gerichtete Halterippe 44 enthalten ist. In dieser Ausgestaltung umfaßt
das Originalitätsband 18 einen ersten Abschnitt 42a von im wesentlichen dreieckigem
Querschnitt und einen zweiten Abschnitt 42b von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt.
Wegen dieser Ausformung des Querschnittes ist der Teil des Originalitätsbandes 18,
welcher unterhalb einer durch die Rippe 44 verlaufenden waagerechten Ebene P-P befindet,
besonders stabil, während sich der oberhalb dieser Ebene befindliche Bereich des Originalitätsbandes
elastisch an den Brückenbereich anschließt. Die durch diese Querschnittsausformung
erreichte Stabilität verhindert eine Erweiterung des Originalitätsbandes 18 gerade
während der Erstöffnung, so daß es unter Bruch der Brücken 22 praktisch sicher durch
die Wulst 34 zurückgehalten werden kann.
[0025] Die Kappe 12 enthält auch eine Reihe von kreisförmig angeordenten Vorsprüngen 50
oder dgl. Lippenbereiche, welche, so wie in Fig. 4 gezeigt, leicht einwärts abgeschrägt
sind und während der Erstmontage die Schulter 52 beaufschlagen, die an der unteren
Kante des Kappenunterteiles 20 angeformt ist. Hierdurch wird das Originalitätsband
18 in dieser Phase in waagerechter Position stabilisiert, so daß die Brücken 22 nicht
einseitig auseinandergezogen werden oder das Originalitätsband 18 nicht seitlich verschoben
wird. Durch die Aufnahme der Kompressionskräfte, die während der Erstmontage auf das
Originalitätsband 18 ausgeübt werden, sobald es über den Behälterhals oder den Wulst
34 gedrückt wird, führen die Vorsprünge 50 somit zur Verhinderung von übermäßigen
Band- und Sollbruchstellen-Spannungsungleichgewichten.
[0026] Wie insbesondere in Figur 14b dargestellt, erstreckt sich der Vorsprung 50 mit einem
entsprechend bestimmten Winkel Alpha (a) radial einwärts, so daß seine abgeschrägte
Stirnseite 51 unter der Schulter 52 liegt, und daß während der Montage der Kappe auf
den Behälter die untere Abschlußkante 53 des Kappenunterteiles 20 auf die äußere abgeschrägte
Stirnseite 51 des Vorsprunges 50 drückt. Dabei liegt der Druckpunkt näherungsweise
am Mittelpunkt 50a des Vorsprunges 50 (vgl. Fig. 14a), um hierdurch das Originalitätsband
relativ zur Kappe zu zentrieren und seine seitliche Verschiebung, wie in Fig. 17 dargestellt,
zu verhindern. Es ist dabei zu beachten, daß die untere Abschlußkante 53 des Kappenunterteiles
20 im entspannten Zustand von der geneigten äußeren Oberfläche 51 des Vorsprunges
50 in der in Fig. 14b dargestellten Weise beabstandet ist. Dieser Spielraum ist so
klein wie möglich gehalten, um den Druck auf die Brücken während des Montageprozesses
so klein wie möglich zu halten und die axiale Ausrichtung des Originalitätsbandes
18 während des Montageprozesses zu verbessern (s. Fig. 14a). Die Haltewulst 34, die
wie am besten in den Figuren 13 und 14 dargestellt, auf dem Behälter unterhalb des
Gewindes angeordnet ist, weist einen kegelstumpfförmigen oberen Führungsbereich 60
auf sowie eine kreisförmig sich erstreckende erste Ausnehmung 62, die zwischen der
Haltewulst 34 und der Wulst 36 angeordnet ist. Die bogenförmig ausgestaltete Kegelstumpfbasis
des oberen Führungsbereiches 60 bildet einen mit 66 bezeichneten Scheitel, der den
größten Durchmesser des oberen Führungsbereiches 60 bildet. Der untere Abschnitt der
Wulst 36 hat einen umgekehrt kegelstumpfförmigen Abschnitt der unter der Ausnehmung
62 als unterer Führungsbereich 64 dient. Wie am besten in den Figuren 14a und 14b
dargestellt, verschmilzt der obere Führungsbereich 60 mit dem Basisscheitel 66 in
einer bogenförmigen oberen Verbindungswand 67, die einen für die Montage der Kappe
geeigneten Krümmungsradius R 1 hat.
[0027] Der untere Führungsbereich 64 geht ebenso in einem unteren bogenförmigen Verbindungsbereich
68 mit einem geeigneten Krümmungsradius über, der die Verschiebung des Originalitätsbandes
18 in die waagerecht gesicherte position der Ausnehmung 62 erleichtert.
[0028] Der innere Durchmesser Dr der Rippe 44 und der maximale Durchmesser D1 der Haltewulst
34 stehen in einem solchen festgelegtem Verhältnis zueinander, daß die Rippe 44 über
den oberen Führungsbreich 60 gleiten und unterhalb des unteren Führungsbereiches 64
einrasten kann, sobald die Kappe den endgültig passenden in Figur 15a sowie in der
Phantomlinie in Figur 13 gezeigten Sitz eingenommen hat.
[0029] Im folgenden werden die bevorzugte Durchmesserverhältnisse und Neigungskonfigurationen
zur Erreichung der gewünschten Leichtigkeit der Montage des Verschlusses sowie des
Widerstandes des Originalitätsbandes 18 gegen das Entfernen vom Behälterhals für eine
Behälterverschlußanordnung 10 von bestimmter Größe und Konfiguration näher bestimmt
(vgl. Fig. 14 b).
Typische Abmessungen
28 mm Behälterhals
[0030]

Typische Abmessungen
28 mm Anschluß
[0031]

Abmessungen einer typischen Sollbruchstelle

Zahl der Brückenverbindungen (Sollbruchstellen) für 28 mm, 8
[0032] Die Zahl der Sollbruchstellen wird sich mit dem Kappendurchmesser erhöhen, z. B.
für 33 mm (Kappendurchmesser) 10.
[0033] Insbesondere in den Figuren 13 und 13 a wird deutlich, daß die Halterippe 44 bei
der Erstmontage der Kappe 12 auf den oberen Führungsbereich 60 nahe dem Scheitel 66
gedrückt wird bis die Rippe 44 den Scheitel 66 überschreitet. Die verschiedenen Verbindungsbrücken
22 werden hierbei leicht zusammengedrückt.
[0034] Die bogenförmige Verbindungswand 67, die einen ziemlich großen Krümmungsradius R1
in Annäherung an den Scheitelpunkt 66 aufweist, sorgt für eine mechanisch vorteilhafte
Anbringung der Kappe 12. Wenn nämlich das Band 18 bei Bewegung über den oberen Führungsabschnitt
60 ausgedehnt wird, wird das zur Verschiebung des Originalitätsbandes 18 zum Scheitel
66 beim Aufschrauben benötigte Drehmoment in dem Maße größer, wie das Band gedehnt
wird. Sobald sich die Haltrippe 44 zum abgerundeten Abschnitt nahe dem Scheitel 66
hin bewegt, wächst das Drehmoment jedoch immer langsamer an und bleibt im wesentlichen
während der weiteren leichten Ausdehnung des Originalitätsbandes gleich, bis dieses
den Scheitelpunkt 66 überschreitet. Dies liegt an dem in vorteilhafter Weise groß
ausgestalteten Radius R2 an der Verbindungsstelle des oberen Führungsbereiches 60
und des Scheitelbereiches 66 des Originalitätsbandes 18: Die Krümmungsneigung der
Verbindungswand R1 vergrößert sich in dem Maße, wie man sich dem Scheitelpunkt 66
nähert, das heißt, das für ein gegebenes Anwachsen der Bandausdehnung nahe am Maximalwert
der Ausdehnung, also bei Annäherung an den Scheitelpunkt, der Gewindeweg pro Ausdehnungseinheit
mit der Annäherung an den Scheitelpunkt 66 anwächst. Wie oben erwähnt, bedeutet dies,
daß das Anwachsen des Aufschraubedrehmomentes verringert wird, auch wenn das Originalitätsband
18 weiterhin in dem unmittelbar vor dem Scheitelpunkt liegenden Bereich ausgedehnt
wird.
[0035] Anzumerken ist, daß in einigen Ausführungsbeispielen, insbesondere mit großen Verschlußdurchmessern,
während der Erstöffnung des Verschlusses einige der Brücken 22 brechen können, wenn
das Band gedehnt wird während es den kegelstumpfförmigen unteren Führungsbereich 64
überschreitet bevor es eine position erreicht, in der die Rippe 44 in der Ausnehmung
62 oberhalb der Flaschenhalswulst 36 festgehalten wird. In einem bogenförmigen Abschnitt
des Originalitätsbandes 18, in dem der vorzeitige Brückenbruch auftritt, befindet
sich die Halterippe 44 in diesem Fall unterhalb der Aussparung 62, während der Rest
der Halterippe 44 in der Ausnehmung 62 läuft und liegt. In dieser Ausnehmung bleiben
die Brücken 22 dann zunächst noch unversehrt. Aufgrund der vorteilhaften Ausgestaltung
der Erfindung führt vorgesetztes Drehen des Kappenoberteiles jedoch zum Bruch aller
Brücken 22 und zur Zurückhaltung des Originalitätsbandes 18 auf dem Behälterhals,
da der Bereich des Bandes, der in der Ausnehmung sauber läuft und liegt, in einer
wesentlich waagerechten Stellung gehalten wird und somit nicht einseitig über die
Wulst 34 gezogen werden kann.
[0036] Zum gleichmäßigen Bruch der Brücken 22 trägt auch bei, daß der Behälterhalsdurchmesser
D4 unterhalb des unteren Führungsbereiches 64 vorzugsweise etwa dem Durchmesser Dr
der Bandrippe 44 in entspanntem Zustand entspricht und hierdurch das Band 18 in einem
gespannten Zustand hält.
[0037] Die Figuren 14a und 14b zeigen den Ablauf der Erstmontage einer erfindungsgemäßen
Verschlußanordnung 10. Deutlich erkennbar ist hier, daß die jeweilige konische Seitenfläche
51 der Vorsprünge 50 auf die jeweils zugehörige Schulter 52 an der unteren Abschlußkante
des Kappenunterteiles 20 drückt, um ein ungleichmäßiges Auseinanderziehen des Originalitätsbandes
18 bei Erstmontäge der Kappe 12 sowie einen vorzeitigen Bruch der Brücken 22 zu verhindern.
Die Vorsprünge 50 sind zudem in einer Weise angeordnet, daß ein seitliches Verschieben
des Originalitätsbandes 18 verhindert wird, was tendenziell zu einer Belastung der
verbindenden Brücken 22 in ungleichmäßiger Weise führen und eine Bandverklemmung fördern
würde.
[0038] Nach dem Überschreiten des Scheitelpunktes 66 fällt die Halterippe 44 bei der Erstmontage
zunächst in die Aussparung 62 und wird dann bei fortgesetzter Montage über die untere
Wulst 36 gestoßen. Es wurde festgestellt, daß diese sich in zwei Schritten vollziehende
Entspannung des Originalitätsbandes nach seiner vollständigen Ausdehnung für die Brückenverbindungen
22 weit weniger belastend ist als die sofortige vollständige Entspannung des Bandes
18. So wurde festgestellt, daß in Ausgestaltungen, bei denen bei Einschrittentspannung
Brüche beobachtet wurden, das Zweischritt-Behälterprofil einen Bruch der Brücken 22
verhindern konnte.
[0039] Ist die Kappe 12 einmal vollständig auf den Behälter montiert, so befindet sich die
Halterippe 44 etwas unterhalb des unteren Führungsbereiches 64 der Haltewulst 34.
Wenn der Behälter nun zum Gebrauch geöffnet werden soll, wird die Kappe 12 einfach
in Öffnungsrichtung gedreht, wobei die Rippe 44 über den unteren Führungsbereich 64
gleitet und in die sich kreisförmig erstrekkende Ausnehmung 62 einschnappt. Durch
diesen Vorgang wird das Originalitätsband 18 zeitweise in einer waagerechten Position
festgehalten, um ein wesentlich gleichmäßiges Brechen aller Brücken 22 zu bewirken,
sobald das Kappenoberteil 12 sich bei weiterer Drehung in Öffnungsrichtung axial aufwärts
bewegt. Das Originalitätsband 18 wid nun mit seiner Halterippe 44 bei geöffnetem Behälter
zunächst in der Ausnehmung 62 gehalten. Wird die Kappe jedoch wieder aufgesetzt, so
beaufschlagt die Schulter 52 die Vorsprünge 50 und verschiebt das Originalitätsband
so, daß es locker unterhalb der Behälterwulst 34 und dem Fiansch 38 liegt.
[0040] Bei einigen Kunststoffbehälterarten, besonders bei mittels Spritzguß- bzw. Blasformen
hergestellten Kunststoffbehältern ist es wünschenswert, den größeren Durchmesser des
Behälterhalses unterhalb der Haltewulst 34 wesentlich zu reduzieren.
[0041] Dies wird im allgemeinen deshalb gemacht, um die Menge des gebrauchten Kunststoffes
einzusparen. Wenn in diesen Fällen das vorzeitige Brechen der Brücken 22 dazu führt,
daß nicht die gesamte Rippe 44 die Ausnehmung 62 erreicht, kann ein Teil des Originalitätsbandes
18 in den großen Behälterunterschnitt rutschen, der durch den reduzierten Durchmesser
des Behälterhalses gebildet wird. In diesen Fällen ist es zweckmäßig, eine zweite
Ausnehmung 78 axial unterhalb der ersten Ausnehmung 62 einzuformen, wie es mit Pfeil
in Fig. 20 bezeichnet ist. Die zweite Ausnehmung 78 hat einen Durchmesser D5, der
im wesentlichen gleich dem Durchmesser Dr der Rippe 44 ist, wodurch sich das Originalitätsband
18 nach dem Aufbringen entspannen kann, aber gleichzeitig ein übermäßiges Verschieben
des Bandes 18 für den Fall vermieden wird, daß ein vorzeitiges Brechen der Brücken
22 die gesamte Rippe 44 daran hindern sollte, die gesicherte Position der Ausnehmung
62 zu erreichen.
[0042] Es sei noch erwähnt, daß die Wulst 34 oder das Profil auf dem Behälter nicht kontinuierlich
um den Umfang geführt sein muß, sondern auch unterbrochen sein kann.
[0043] In den Figuren 6 bis 8 ist eine Methode und eine Vorrichtung zur Herstellung der
erfindungsgemäßen Verschlußanordnungen 10 dargestellt. Fig. 6 stellt schematisch ein
System oder eine Methode zur Ausformung der Brücken 22 und Vorsprünge 50 in erfindungsgemäßen
Verschlußanordnungen 10 dar. Im vorliegenden Beispiel sind drei Verfahrensstationen
dargestellt. Jede Station schließt eine Zuführungsstation Sf ein, um ungeschlitzte,
mit der offenen Seite nach oben liegende Kappen 12 einem Führungsstift M zuzuführen,
der innen an der Kappe 12 angreift und diese über den bogenförmigen Schneidrand einer
Schneideklinge 80 eines im wesentlichen kreisförmigen Aufbaues dreht. Der Führungsstift
M dreht die Kappe um 360° (im Uhrzeigersinn), um alle Brücken 22 auszuformen und die
ausgeformte Kappe 12 danach mittels Gasdrucks vom Führungsstift zu entfernen. Am Ende
des Schneidzyklus ist die Kappe 12 durch den Führungsstift M in eine Position am Rande
der Druckplatte 90 gedreht worden, um sie mit Hilfe von Luftdüsen vom Führungsstift
M auf eine Sammeltransporteinrichtung od. dgl. zu befördern.
[0044] Das Verfahren und die Anordnung des Führungsstiftes M sei nun noch einmal im einzelnen
betrachtet. Im ersten Ausformungsvorgang wird der Zwischenbereich 40, welcher das
Kappenunterteil 20 mit der Halterippe 44 verbindet, mit einem bestimmten gleichförmigen
Querschnitt, vorzugsweise von 0.008 Zoll entsprechend 0.023 cm bis 0.025 Zoll entsprechend
0.064 cm geformt. Die Kappen dieser Form werden daraufhin zu einer Ausformstation
für die Brücken 22 und die Vorsprünge 50 geführt, in der ein Widerlager im Inneren
der Kappe 12 in der in Fig. 7 gezeigten Art und Weise angreift. Wie dargestellt, sind
die Kappen 12 mit der offenen Seite nach oben gegen eine Druckplatte gestellt. Das
Widerlager beinhaltet einen Ausformbereich 76, der der inneren Oberfläche des Zwischenbereiches
40 gegenübersteht, und der die Kappen 12 über eine segmentierte Schneideklinge 80
mit der in Fig. 8 gezeigten Schneidezahnanordnung dreht. In Fig. 8 wird ein Schneidmesser
mit einer im wesentlichen bogenförmigen Form gezeigt. Die Klinge 80 liegt nah am Ausformungsbereich
76 an und produziert aufgrund der relativen Drehung der Kappe 12 und der Klinge 80
die kreisförmig angeordneten Brücken 22 und die einwärts geneigten Vorsprüngen 50,
welche durch einen Preßvorgang eingeformt werden. Zu beachten ist dabei, daß die Schneidklingen
80 abgeschrägte Endkanten 94 haben können, um einen sauberen Schnitt zu gewährleisten
und zu verhindern, daß die Kappe 12, 20 in ihrer gesamten Länge geritzt wird.
[0045] Die Elemente und die Anordnung des Dornes M werden am besten mit Hilfe von Fig. 7
dargestellt. Sie enthalten ein Treibrad 70, an welchem drehbare planetenräder 72 angebracht
sind und welche ihrerseits um ein feststehendes Sonnenrad 74 rotieren. Wie dargestellt,
ist das Widerlager 76 fest am Planetenrad 72 angebracht, so daß das Laufen des Treibrades
70 eine drehförmige und rechtsläufige Rotation der gesamten Anordnung der Führungsstifte
M über die stationäre Schneidklinge 80 bewirkt. Der Führungsstift M weist, wie dargestellt,
eine Scherplatte 82 und einen Formdorn 84 auf, der, wie dargestellt, mit der Schneidklinge
80 zusammenwirkt, um die Vorsprünge 50 durch einen Schneide-preßvorgang zu formen.
Zu beachten ist, daß die Schneidklinge 80 jeweils zwischen Halteblöcken 86 montiert
ist und die Kappe 18 normalerweise während des Schneid- und Formvorganges einer Druckplatte
90 gegenüber steht. Die obere abschließende Kante 96 der bogenförmigen Schneideklinge
80 hat eine Reihe von gleich beabstandeten Kerben 98. Während diese die Brücken 22
formen, dienen die dazwischen liegenden bogenförmigen Segmente 100 zur Ausformung
der Vorsprünge 50, in dem der Führungsstift M die Kappe 12 über die Klingenoberfläche
führt.
[0046] Auch wenn das System und die Vorrichtung zur Formung der Brücken 22 und der Vorsprünge
50 in Verbindung mit einer bogenförmig ausgebildeten Schneidklinge 80 beschrieben
ist, kann auch eine lineare, gradkantige Klinge der gleichen Konfiguration angewendet
werden, wobei die Kappe 12 einfach über die Schneidkante der Klinge in praktisch der
gleichen Weise wie oben beschrieben, rotieren würde.
[0047] Zusätzlich kann das System und der beschriebene Klingenmechanismus so modifiziert
werden, daß die Brückenanordnung und -konstruktion im einzelnen variiert werden kann.
Die Schneidezahnanordnung kann z.B. so ausgeführt werden, daß in die Brücken 22 nahe
dem unteren Rand der Kappe 12 Kerben 98 eingeformt werden, um einen Sollbruchstellenabschnitt
von an dieser Stelle kleinerem Querschnitt herzustellen, und damit auch ein Brechen
aller Brücken nahe der unteren Kante des Kappenunterteiles 20 bei Erstöffnung zu erreichen.
Diese Anordnung kann der Kappe 12,20 auch ein ästhetisch ansprechenderes Äußeres geben.
Zudem kann durch eine gezielte Kerbung der Brücken 22 ein genaueres Einstellen der
Brückenstärke und damit der Abreißkräfte zur Trennung des Originalitätsbandes erreicht
werden.
1. Originalitätsverschluß (10) für einen Behälter mit äußeren Gewindeelementen (16)
und einer sich um den Umfang erstreckenden und radial auswärts gerichteten Wulst (34,
36), der einen kuppelähnlich geformten Kappenbereich (12) aufweist, sowie ein Originalitätsband
(18), welches mit der unteren abschließenden Kante des Kappenbereiches (12) durch
eine Reihe von auf den Umfang beabstandeten brechbaren Brückenverbindungen (22) verbunden
ist, wobei sich eine radial einwärts gerichtete Halterippe (44) auf der inneren Oberfläche
des Originalitätsbandes (18) befindet, die in Wirkverbindung mit der Behälterwulst
(34, 36) stehen kann, wobei auf dem Originalitätsband eine Reihe von aufwärts gericheteten
Vorsprüngen (50) zwischen den Brückenverbindungen (22) angeordnet sind, die den darüber
liegenden Kappenteil beim Aufsetzen des Verschlusses (10) auf den Behälter axial beaufschlagen,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die Vorsprünge (50) abgewinkelt einwärts erstrecken,
und daß der obere stirnseitige Randbereich des Kappenunterteiles (20) zwischen den
Brücken (22) als Schulter (52) mit den abgestumpften konischen Seitenflächen (51)
der Vorsprünge bei axial aufeinander zugerichteter Verschiebung von Originalitätsband
(18) und Unterteil (20) der Kappe (12) in Wirkverbindung steht.
2. Behälter mit äußerem Gewindeelementen (16) und einer sich um den Umfang erstreckenden
und radial auswärts gerichteten Wulst (34, 36) mit einem Originalitätsverschluß nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wulst (34, 36) unterhalb der Gewindeelemente
(16) angeordnet ist und eine Struktur mit wenigstens einer sich um den Umfang erstreckenden
Ausnehmung (62) nahe dem Scheitel (66) der Wulst (34) aufweist.
3. Behälter mit Originalitätsverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die radial einwärts gerichtete Halterippe (44) auf der inneren Oberfläche des Originalitätsbandes
(18) bei Drehung des Verschlusses (10) zum Öffnen des Behälters in die Ausnehmung
(62) einrastbar ist.
4. Behälter mit Originalitätsverschluß nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wulst (34, 36) eine zweite sich über den Umfang erstreckende Ausnehmung (78)
aufweist, die unterhalb der ersten Ausnehmung (22) angeordnet ist, wobei diese zweite
Ausnehmung (78) einen Durchmesser besitzt, der gleich oder kleiner ist als der Durchmesser
der Bandhalterippe (44), so daß diese in die zweite Ausnehmung (78) einrastbar ist,
wenn der Verschluß vollständig auf dem Behälter sitzt.
5. Behälter mit Originalitätsverschluß nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter einen Halsbereich aufweist, der eine Leerungsöffnung und ein äußeres
Gewinde (16) hat, das mit einem inneren Gewinde (14) des Kappenbereiches (12) so zusammenwirkt,
daß der Verschluß (10) auf-und abschraubbar ist.
6. Behälter mit Originalitätsverschluß nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltewulst (34, 36) eine im Querschnitt kegelstumpfförmige Führungsfläche
(60) aufweist, die vom Behälterhals nahe den Gewindeelementen ausgehend nach außen
und in Richtung des Behälterbodens auseinanderläuft, sowie eine sich daran anschließende
obere bogenförmige Verbindungswand, die von der Führungsfläche (60) zum Scheitel (66)
der Wulst (34) verläuft, und daß sich unterhalb der Wulst (34, 36) eine abwärts in
Richtung des Behälterbodens zusammenlaufende, kegelstumpfartige Führungsfläche (64)
befindet.
7. Behälter mit Originalitätsverschluß nach Anspruch 6, daß sich die kegelstumpfartige
Führungsfläche (64) in einer bogenförmigen Verbindungswand (68) an die ausnehmung
(62) an der Wulst (34, 36) anschließt.
8. Behälter mit Originalitätsverschluß nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die kegelstumpfförmige Aufsetzführungsfläche (60) nach außen mit einem Winkel
von 45° relativ zu einer sich quer zur Achse der Behälterleerungsöffnung erstreckenden
Ebene nach unten auseinanderläuft.
9. Behälter mit Originalitätsverschluß nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die kegelstumpfförmige Führungsfläche (64) mit einem Winkel von etwa 30° bis 45°
zur quer zur Behälterachse verlaufenden Ebene zusammenläuft.
10. Behälter mit Originalitätsverschluß nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die obere bogenförmige Verbindungswand (67) einen Krümmungsradius
von etwa 1,85 mm (0,073 Zoll) und die zweite untere bogenförmige Verbindungswand (68)
einen Krümmungsradius von etwa 0,25 mm (0,010 Zoll) aufweist.
11. Verfahren zur Herstellung eines Originalitätsverschlusses nach Anspruch 1, bei
dem zunächst ein einstückiger Verschluß aus Kunststoffmaterial geformt wird, der ein
Oberteil (12a) aufweist sowie ein Unterteil (20), das mit dem Oberteil (12a) zusammenhängt,
und ein über einen ringförmigen Bereich kleineren Querschnittes mit dem Unterteil
(20) der Kappe (12) zusammenhängendes Originalitätsband (18), das eine radial einwärts
gerichtete Rippe (44) nahe dessen unteren Endkante aufweist, und bei dem nachfolgend
eine Mehrzahl von über den Umfang angeordneter Brücken (22) und einwärts abgewinkelter
Vorsprünge (50) durch einen Schlitz- und Preßvorgang im Bereich der zwischen Originalitätsband
(18) und Kappenunterteil (20) liegenden Seitenwand des Verschlusses ausgeformt werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Durchführung des Schlitz-
und Preßvorganges der Originalitätsverschluß im Bereich zwischen Originalitätsband
(18) und Kappenunterteil (20) mit seiner Außenwand über ein aus Klingensegmenten bestehendes
bogenförmiges Messer geführt wird, welches in den dafür vorgesehenen Bereichen die
Wand durchschneidet und gegen eine im Inneren der Kappe befindliche Formplatte drückt.
13. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach den Ansprüchen 11 oder 12,
die einen Führungsstift (M) hat, der innen an der Kappe (12) angreift und der (M)
eine Scherplatte (82) und einen Formdorn (84) aufweist, welcher (82, 84) mit einer
in Schneidezähne unterteilten Schneideklinge (80) zusammenwirken, wobei die Kappe
(12) während des Schneide-Preßvorganges auf dem Führungsstift (M) gehalten ist.
1. Fermeture inviolable (10) pour un récipient comportant des éléments filetés (16)
extérieurs et un bourrelet (34, 36) s'étendant sur le pourtour et dirigé radialement
vers l'extérieur, qui présente une région en capuchon (12), de forme similaire à une
coupole, ainsi qu'une bande d'inviolabilité (18) qui est reliée au bord terminal inférieur
de la région en capuchon (12), par une série de liaisons en pont (22) arrachables,
disposées espacées sur le pourtour, une nervure de maintien (44), dirigée radialement
vers l'intérieur, se trouvant sur la surface intérieure de la bande d'inviolabilité
(18) et pouvant être en liaison active avec le bourrelet (34, 36) du récipient, une
série d'aspérités (50), dirigées vers le haut, étant disposées sur la bande d'inviolabilité,
entre les liaisons en pont (22) et sollicitant axialement la partie en capuchon, située
au-dessus, lors de la mise en place de la fermeture (10) sur le récipient, caractérisée
en ce que les aspérités (50) s'étendent coudées vers l'intérieur et en ce que la région
de bordure frontale supérieure de la partie inférieure de capuchon (20), située entre
les ponts (22) et servant d'épaulement (52), est en liaison active avec les faces
latérales (51) coniques, tronquées, des aspérités, lorsqu'on déplace axialement l'une
vers l'autre, la bande d'inviolabilité (18) et la partie inférieure (20) du capuchon
(12).
2. Récipient comportant des éléments filetés (16) extérieurs et un bourrelet (34,
36) s'étendant sur le pourtour et dirigé radialement vers l'extérieur, avec une fermeture
inviolable selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bourrelet (34, 36) est
placé au-dessous des éléments filetés (16) et présente une structure avec au moins
un évidement (62) s'étendant sur le pourtour, à proximité du sommet (66) du bourrelet
(34).
3. Récipient avec fermeture inviolable selon la revendication 2, caractérisé en ce
que la nervure de maintien (44), dirigée radialement vers l'intérieur, placée sur
la surface intérieure de la bande d'inviolabilité (18), peut s'encliqueter dans l'évidement
(62), lorsqu'on tourne la fermeture (10) pour ouvrir le récipient.
4. Récipient avec fermeture inviolable selon la revendication 2 ou 3, caractérisé
en ce que le bourrelet (34, 36) présente un deuxième évidement (78), s'étendant sur
le pourtour et placé au-dessous du premier évidement (22), ce deuxième évidement (78)
ayant un diamètre égal ou inférieur au diamètre de la nervure de maintien (44) de
la bande, de sorte que celle-ci peut s'encliqueter dans le deuxième évidement (78),
lorsque la fermeture est complètement placée sur le récipient.
5. Récipient avec fermeture inviolable selon l'une quelconque des revendications 2
à 4, caractérisé en ce que le récipient présente une région de col qui comporte une
ouverture de vidange et un filetage (16) qui coopère avec un taraudage (14) de la
région en capuchon (12), de manière qu'on puisse visser et dévisser la fermeture (10).
6. Récipient avec fermeture inviolable selon l'une quelconque des revendications 2
à 5, caractérisé en ce que le bourrelet de maintien (34, 36) présente une surface
de guidage (60) de forme tronconique qui, partant du col du récipient, à proximité
des éléments filetés, s'évase vers l'extérieur et en direction du fond du récipient,
ainsi qu'une paroi de liaison supérieure, en arc, se raccordant à la surface de guidage
(60) et qui s'étend de celle-ci au sommet (66) du bourrelet (34), et en ce qu'au-dessous
du bourrelet (34, 36) se trouve une surface de guidage (64) tronconique se rétrécissant
vers le bas, en direction du fond du récipient.
7. Récipient avec fermeture inviolable selon la revendication 6, caractérisé en ce
que la surface de guidage (64) tronconique se raccorde, par une paroi de liaison (68)
en arc, à l'évidement (62) du bourrelet (34, 36).
8. Récipient avec fermeture inviolable selon la revendication 6 ou 7, caractérisé
en ce que la surface de guidage de mise en place (60) tronconique s'évase vers le
bas, vers l'extérieur, sous un angle de 45° par rapport à un plan perpendiculaire
à l'axe de l'ouverture de vidange du récipient.
9. Récipient avec fermeture inviolable selon l'une quelconque des revendications 6
à 8, caractérisé en ce que la surface de guidage (64) tronconique se rétrécit, sous
un angle d'environ 30° à 45° par rapport au plan perpendiculaire à l'axe du récipient.
10. Récipient avec fermeture inviolable selon l'une quelconque des revendications
6 à 9, caractérisé en ce que la paroi de liaison (67) supérieure, en arc, présente
un rayon de courbure d'environ 1,85 mm (0,073 pouce) et la deuxième paroi de liaison
(68) inférieure, en arc, présente un rayon de courbure d'environ 0,25 mm (0,010 pouce).
11. Procédé de fabrication d'une fermeture inviolable selon la revendication 1, dans
lequel on forme tout d'abord une fermeture, d'une seule pièce, en matière plastique,
qui présente une partie supérieure (12a) ainsi qu'une partie inférieure (20), d'un
seul tenant avec la partie supérieure (12a) et une bande .d'inviolabilité (18), reliée
à la partie inférieure (20) du capuchon (12), par une zone annulaire de plus petite
section transversale, laquelle bande d'inviolabilité présente une nervure (42), dirigée
radialement vers l'intérieur, à proximité de son bord terminal inférieur, et dans
lequel on forme ensuite une pluralité de ponts (22), disposés sur le pourtour et d'aspérités
(50), coudées vers l'intérieur, par une opération de fendage et de moulage par pression,
dans la région de la paroi latérale de la fermeture, située entre la bande d'inviolabilité
(18) et la partie inférieure (20) du capuchon.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que, pour réaliser l'opération
de fendage et moulage par pression, on fait passer la paroi extérieure de la fermeture
inviolable, dans la région comprise entre la bande d'inviolabilité (18) et la partie
inférieure (20) du capuchon, sur un couteau en arc, constitué de segments de lame,
qui coupe de part en part la paroi, dans les zones prévues à cet effet, et la presse
contre une plaque de moulage se trouvant à l'intérieur du capuchon.
13. Dispositif pour la mise en oeuvre d'un procédé selon la revendications 11 ou 12,
qui comporte un doigt de guidage (M) qui s'engage à l'intérieur du capuchon (12) et
lequel présente une plaque de cisaillage (82) et un mandrin de façonnage (84) qui
(82, 84) coopèrent avec une lame de coupe (80), subdivisée en dents de coupe, le capuchon
étant maintenu sur le doigt de guidage (M), pendant l'opération de coupe et de pressage.
1. A tamper-evident closure (10) for a container having outer thread elements (16)
and a bead (34, 36) which extends about the circumference and is directed radially
outwards, said closure having a cap area (12) of domelike shape, as well as a tamper-evident
band (18) connected to the lower end edge of the cap area (12) by a series of frangible
bridge connections (22) in spaced relationship on the circumference, on the inner
surface of the tamper-evident band (18) there being a retaining rib (44) which is
directed radially inwards and may be operatively connected to the bead (34, 36) of
the container, a series of projections (50) directed upwards being arranged between
the bridge connections (22) on the tamper-evident band, said projections acting axially
upon the above-lying cap portion when the closure (10) is applied to the container,
characterized in that the projections (50) extend inwards in an angular condition,
and that the upper edge zone on the face of the underpart (20) of the cap, between
the bridges (22), is operatively connected as a shoulder (52) to the truncated conical
side faces (51) of the projections when tamper-evident band (18) and underpart (20)
of the cap (12) are moved axially towards each other.
2. A container having outer thread elements (16) and a bead (34, 36) which extends
about the circumference and is directed radially outwards, and further having a tamper-evident
closure as claimed in claim 1, characterized in that the bead (34, 36) is arranged
underneath the thread elements (16) and has a structure with at least one recess (62)
extending about the circumference near the vertex (66) of the bead (34).
3. A container having a tamper-evident closure as claimed in claim 2, characterized
in that the retaining rib (44) directed radially inwards on the inner surface of the
tamper-evident band (18) is adapted to lock into place in the recess (62) when the
closure (10) is turned to open the container.
4. A container having a tamper-evident closure as claimed in claim 2 or claim 3, characterized
in that the bead (34, 36) has a second recess (78) which extends over the circumference
and is arranged underneath the first recess (22), said second recess (78) having a
diameter equal to or smaller than the diameter of the retaining rib (44), so that
said rib is adapted to lock into place in the second recess (78) when the closure
is completely seated on the container.
5. A container having a tamper-evident closure as claimed in any one of claims 2 to
4, characterized in that the container possesses a neck area having a discharge opening
and an outer thread (16) co-operating with an inner thread (14) of the cap area (12)
in such a way that the closure (10) can be screwed on and off.
6. A container having a tamper-evident closure as claimed in any one of claims 2 to
5, characterized in that the retaining bead (34, 36) has a guide surface (60) of the
shape of a truncated cone in cross section, said guide surface - starting from the
container neck near the thread elements - diverging outwards and in the direction
of the container base, as well as an adjoining, upper, arcuate connecting wall running
from the guide surface (60) to the vertex (66) of the bead (34), and that a truncated
cone-like guide surface (64) converging downwards in the direction of the container
base is located underneath the bead (34, 36).
7. A container having a tamper-evident closure as claimed in claim 6, characterized
in that the truncated cone-like guide surface (64) in an arcuate connecting wall (68)
adjoins the recess (62) of the band (34, 36).
8. A container having a tamper-evident closure as claimed in claim 6 or claim 7, characterized
in that the capping guide surface (60) of the shape of a truncated cone diverges downwards
and outwards at an angle of 45° relative to a plane extending at right angles to the
discharge opening of the container.
9. A container having a tamper-evident closure as claimed in any one of claims 6 to
8, characterized in that the truncated cone-shaped guide surface (64) converges at
an angle of about 30° to 45° to the plane running at right angles to the axis of the
container.
10. A container having a tamper-evident closure as claimed in any one of claims 6
to 9, characterized in that the upper, arcuate connecting wall (67) has a radius of
curvature of about 1.85 mm (0.073 in.) and the second, lower, arcuate connecting wall
(68) has a radius of curvature of about 0.25 mm (0.010 in.).
11. A method of producing a tamper-evident closure as claimed in claim 1, wherein
there is first formed a one-piece closure of plastics material having an upper part
(12a) as well as an underpart (20) linked with the upper part (12a), and a tamper-evident
band (18) linked with the underpart (20) of the cap (12) by way of an annular area
of smaller cross section, said band having near the lower end edge thereof a rib (44)
directed radially inwards, and wherein in the region of the side wall which belongs
to the closure and lies between tamper-evident band (18) and underpart (20) of the
cap a plurality of bridges (22) arranged over the circumference and projections (50)
angled inwards are subsequently shaped by a slitting and pressing operation.
12. A method as claimed in claim 11, characterized in that to conduct the slitting
and pressing operation the outer wall of the tamper-evident closure, in the region
between tamper-evident band (18) and underpart (20) of the cap, is guided over an
arcuate knife which consists of blade segments and in the designated areas cuts through
the wall and presses said wall against a forming plate located in the interior of
the cap.
13. An apparatus for performing a method as claimed in claims 11 or 12, the apparatus
having a guide pin (M) engaging the cap (12) on the inside and having a shearing plate
(82) and a mandrel (84) which (82, 84) co-operate with a cutting blade (80) subdivided
into cutting teeth, the cap (12) being held on the guide pin (M) during the cutting-pressing
operation.