[0001] Die Erfindung betrifft eine Klebepresse zum Ankleben von Schuhsohlen an aufgeleistete
Oberschuhe, der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegbenen fassung.
[0002] Aus der GB-A-2 151 904 ist eine derartige Klebepresse zum Ankleben von Laufsohlen
an den Boden von aufgeleiseten Oberschuhen bekannt, die eine den Oberschuh abstützende
Aufnahme eine manuell einstellbare Leistenstütze und eine gegenüber der Schuhaufnahme
bewegbare Preßhaube aufweist, die Anschlüsse zum Einleiten und Abführen eines Druckmittels
aufweist. Die mit einem Antrieb gekoppelte formsteife Preßhaube wird nach unten durch
eine allseitig eingespannte Weichmembran dicht abgeschlossen, die sich beim Einleiten
des Druckmittels um den in den freien Raum hineinragenden Teil des Oberschuhs mit
der Laufsohle anlegt und den notwendigen Preßdruck erzeugt. Im Bereich der Öffnung
der Schuhaufnahme ist ein Aktivierschalter angeordnet, der durch Einlegen des Oberschuhs
in die Schuhaufnahme betätigt wird und den Antrieb für die Preßhaubenbewegung einschaltet.
Ferner ist in der Schuhaufnahme ein Schalter angeordnet, welcher von der in die Schließstellung
bewegten Preßhaube betätigt wird und der die weiteren Schaltorgane der Klebepressen-Steuerung,
z. B. ein Sperrventil zum Einleiten des Druckmittels in die Preßhaube, einen Zeitgeber
für eine vorbestimmte Preßzeit od. dgl., aktiviert. Eine ähnliche Klebepresse für
Schuhwerk mit einer seitlich ausschwenkbaren Schuhaufnahme und Schaltelementen für
einen automatischen Ablauf der verschiedenen Bewegungs- und Klebevorgänge ist aus
der DE-PS 25 48 943 bekannt.
[0003] Bei Fertigungssystemen zur Schuhwerk-Herstellung werden in neuerer Zeit ein möglichst
großer Automatisierungsgrad und eine gesteigerte Flexibilität der verschiedenen Verarbeitungsvorgänge
angestrebt, welche die Herstellung von unterschiedlichen Schuhtypen mit nur minimalen
manuellen Eingriffen in den Fertigungsablauf ermöglichen sollen. Mit bekannten Schuh-Klebepressen
der vorstehend genannten Art sind jedoch die gewünschten hohen Automatisierungsgrade
nicht möglich. Beim Wechseln der Produktserien, beispielsweise von HerrenStraßenschuhen
auf Kinder- oder Damenschuhe oder von PUR-Sohlen auf Leder- bzw. Gummisohlen etc.,
muß jede Klebepresse auf die jeweils neuen Betriebsparameter einzeln umgestellt werden,
was mit einem erheblichen Arbeits-und Zeitaufwand verbunden ist. Darüber hinaus sind
die Umstell-Möglichkeiten bei derartigen bekannten Klebepressen, beispielsweise bezüglich
der Größe und Form der Einlegeöffnungen in der Schuhaufnahme, der Höhe und der Lage
der Leistenstütze, begrenzt, was sich nachteilig auf die universelle Eignung einer
solchen Klebepresse für stark unterschiedliche Schuhtypen auswirkt. Derartige Klebepressen
lassen sich aus diesem Grunde nicht ohne weiteres in flexible Fertigungssysteme integrieren.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Klebepresse für Schuhwerk zu schaffen, die mit
erhöhtem Automatisierungsgrad arbeitet und ohne oder mit nur minimalen manuellen Eingriffen
auf wechselnde Produktserien eingestellt werden kann, so daß sie u. U. auch in flexible
Fertigungssysteme integrierbar ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch durch die merkmale des Patentanspruchs 1
gelöst.
[0006] Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Klebepresse liegt in der automatischen
und schnellen Umstell-Möglichkeit ihrer Funktionsteile auf sich ändernde Betriebsparameter
z. B. beim Wechsel von einem Schuhtyp zum anderen und/oder bei sich ändernden Klebebedingungen.
Zur Anpassung an die neuen Umstände ist es lediglich notwendig, die neuen Parameter
in die zentrale Steuereinheit von Hand oder über einen Datenträger, wie ein Magnetband,
Lochstreifen od. dgl., einzugeben, worauf hin dann die jeweils optimalen Steuerdaten
in der Steuereinheit errechnet und in Form von Steuersignalen den einzelnen Stellantrieben
und Schaltorganen zugeführt werden. Somit besteht die Möglichkeit, eine oder mehrere
Klebepressen in ein aus unterschiedlichen Verarbeitungsmaschinen und Handhabungs-
bzw. Beschickungsautomaten bestehendes Fertigungssystem zu integrieren und die bei
Wechsel der Klebebedingungen oder Schuhtypen notwendigen Umstellungen vom Zentralrechner
vornehmen zu lassen. In konsequenter Weiterverfolgung der gesteckten Ziele sind allen
funktionsnotwendig verstellbaren Bauteilen der Klebepresse motorische Stellantriebe
zugeordnet, die von der zentralen Steuereinheit angesteuert werden. Dies gilt nicht
nur für die Preßhaube und deren Schaltorgane, sondern insbesondere auch für die Schuhaufnahmen
und die Leistenstützen, deren jeweilige Positionen und Stellungen über gesonderte
Stellantriebe motorisch eingestellt werden können. So ist den bisher lediglich von
Hand in der Höhe verstellbaren Leistenstützen gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung
der Erfindung eine Vorrichtung zugeordnet, die eine motorische Verstellung der Leistenstütze
nicht nur in vertikaler, sondern auch in horizontaler Richtung erlaubt. Als besonders
geeignet für diese automatischen Verstellungen der Leistenstütze haben sich kreuzweise
aufgebaute Linearantriebe mit Kugelrollspindeln erwiesen, die über Schrittmotoren
oder andere Taktvorschubsysteme bzw. über pneumatische Zylinder angetrieben werden
können und eine sehr feinfühlige Einstellung der Höhe und auch der Position in der
Horizontalebene der Leistenaufnahme ermöglichen.
[0007] Eine weitere für einen universellen Einsatz der Klebepresse besonders geeignete Ausgestaltung
der Erfindung umfaßt einen Magazinspeicher, in dem mehrere verschiedene Schuhaufnahmen
angeordnet sind, die entsprechend den jeweiligen Bearbeitungsbedürfnissen wahlweise
mittels geeigneter Wechselvorrichtungen in die Klebepresse ein- und ausgebaut werden
können. Dieses Magazin enthält zweckmäßig ein vertikal bewegbares Gestell, in dessen
einzelnen Etagen die plattenförmigen Schuhaufnahmen abgelegt sind. Durch Betätigen
entsprechender vertikaler Linearantriebe kann eine im Programm vorgewählte Etage in
horizontale Flucht mit dem Auflagetisch der Klebepresse gebracht werden, woraufhin
dann die bisher auf dem Tisch befindliche Schuhaufnahme mittels eines horizontalen
Linearantriebes in das Regal verbracht und nach einer entsprechenden Vertikalbewegung
des Gestells eine neue Schuhaufnahme in die Klebepresse eingebaut wird.
[0008] Weitere Einzelheiten der erfindungsgemäßen Klebepresse ergeben sich aus der Zeichnung,
anhand welcher Ausführungsbeispiele der Erfindung im einzelnen beschrieben werden.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Klebepresse mit motorisch verstellbarer Schuhaufnahme und Leistenstütze sowie
mit einem Aufnahmemagazin in schematischer Seitenansicht;
- Fig. 2
- einen elektropneumatischen Steuerkreis für die Klebepresse nach Fig. 1.
[0009] Die dargestellte Klebepresse enthält zwei seitliche Säulen 1, die über ein oberes
Querjoch 2, einen etwa in Griffhöhe angeordneten Tisch 3 und einen unteren Fuß 4 starr
miteinander verbunden sind. Der nach unten offene gestellartig ausgeführte Tisch 3
dient zur Abstützung und Fixierung einer plattenförmigen Schuhaufnahme 5, in deren
zentraler und ggf. mit einem Randwulst versehener Öffnung 6 ein auf einen Leisten
aufgespannter Oberschuh 7 mit der lose aufgelegten - zuvor mit einem Klebemittel-beschichteten
- Laufsohle 8 eingelegt wird. Am rückwärtigen Ende des Tisches 3 sind zwei Lageraugen
9 seitlich neben der jeweiligen Schuhaufnahme 5 befestigt, in denen über Querbolzen
der formsteife Rahmen 10 einer Preßhaube 11 schwenkbar gelagert ist. An diesem die
eigentliche Preßhaube 11 seitlich umgebenden Rahmen 10 greifen gelenkig zwei Hebel
12 an, welche über Querstreben mit der Kolbenstange 13 eines pneumatischen Zylinders
14 gelenkig verbunden sind. Der Zylinder 14 ist an einen abgekröpften Holm der Ständer
1 angelenkt. Die aus z. B. Leichtmetall bestehende Haube 11 ist nach unten durch eine
Membran 15 abgeschlossen, die umlaufend mit ihrem Rand zwischen der Haube und dem
Haubenrahmen lösbar eingespannt ist. Die Druckluftzufuhr in den abgeschlossenen Innenraum
der Preßhaube 11 erfolgt ebenso wie die Entlüftung über einen Anschlußstutzen 16.
[0010] Auf dem Sockel 4 ist zwischen den beiden Säulen 1 eine Verstellvorichtung 18 montiert,
mit welcher die Höhe und Position einer Leistenstütze 19 verstellt und damit der jeweiligen
Form des den Oberschuh 7 tragenden Leistens angepaßt werden kann. Diese Verstellvorrichtung
18 enthält zwei kreuzweise angeordnete Kugelrollspindeln 20, 21 mit je einen taktweise
ansteuerbaren Motor 22, 23. Am Schloß der ortsfest am Ständer 1 und am Sockel 4 montierten
horizontalen Kugelrollspindel 21 ist die vertikale Kugelrollspindel 20 zusammen mit
ihrem Motor 22 so angebaut, daß bei Verdrehen der Kugelrollspindel 21 die Leistenstütze
19 in der Zeichenebene horizontal verschoben wird. Durch Betätigen des Motors 22 kann
die Leistenstütze 19 vertikal verstellt werden.
[0011] Hinter der Klebepresse ist ein Magazin 25 für mehrere Schuhaufnahmen 5a, 5b angeordnet.
Das Magazin 25 enthält ein Gestell 26, das mittels eines Linearantriebes 27, z. B.
eines pneumatischen Zylinders, vertikal verstellbar und dabei in Säulenführungen 28
geführt ist. Bei der dargestellten Ausführung sind im Gestell 26 drei kolbenstangenlose
pneumatische Linearantriebe 29a, 29b, 29c horizontal angeordnet, die je ein horizontal
verschiebbares Stützglied 30a, 30b, 30c aufweisen, welche mit je einer der plattenförmigen
Schuhaufnahmen 5a, 5b, 5c gekuppelt sind. Zur weiteren längsbewegbaren Halterung der
Schuhaufnahmen dienen an der Vorderseite des Magazins angeordnete Laufrollen 32.
[0012] Am Tisch 3 ist unmittelbar neben der Öffnung 6 der Schuhaufnahme 5 ein sog. Schuhschalter
33 montiert, der beim Einlegen eines Oberschuhs 7 in die Öffnung 6 betätigt wird und
dabei den Druckmittelkreis über eine - in Fig. 1 nicht dargestellte - Zentraleinheit
aktiviert. Eine ähnliche Funktion hat ein weiterer Schalter 34, der im Bereich des
oberen Querhauptes 2 angeordnet ist und durch eine Schwenkbewegung des Hebels 12 in
seine Verriegelungsstellung betätigt wird. Erst wenn durch Einschwenken der Hebel
12 die formschlüsse Anlage an den entsprechenden Ausschnitt im Querhaupt 2 sichergestellt
ist, so daß sich die Preßhaube in ihrer voll geschlossenen Stellung befindet, wird
durch das gleichzeitige Betätigen des Schalters 34 eine Druckmittelzufuhr in die Preßhaube
11 über deren Anschluß 16 ermöglicht.
[0013] In Fig. 2 ist ein pneumatischer Kreis mit den für die Durchführung von Klebevorgängen
funktionsnotwendigen Schaltorganen und Stellgliedern dargestellt. Der Schuhschalter
34 und ein Druckregler 40 sind an eine Druckluft-Versorgungsleitung 41 über Leitungen
42, 43 angeschlossen. Der Druckregler 40 enthält einen Schrittmotor 44, der über eine
elektrische Leitung 45 mit der zentralen Steuereinheit verbunden ist und der die Druckregler-Spindel
entsprechend den von der Steuereinheit erhaltenen Signalen verdreht und damit einen
jeweils gewünschten Druck an der Ausgangsleitung 46 einstellt. Dieser Druck in der
Ausgangsleitung 46 wird in einem Anzeigeorgan 47 angezeigt, das - wie dargestellt
- als z. B. Manometer ausgeführt und an einer geeigneten Stelle der Klebepresse angeordnet
sein kann oder das auch in Form eines elektronischen Anzeigeelements in einem nicht
dargestellten Schaltpult eingebaut ist. Der auf diese Weise eingestellte Ausgangsdruck
bildet den Arbeitsdruck in der Preßhaube, wobei zwischen der Leitung 46 und dem Stutzen
16 in der Preßhaube ein Umschaltventil 48 eingeschaltet ist, das in seiner einen Stellung
Druckluft in die Preßhaube einströmen läßt, in seiner zweiten Stellung die Zu- und
Ableitung sperrt und in einer dritten Stellung die Preßhaube mit der Atmosphäre zum
Entlüften verbindet. In der dargestellten Ausführung ist das Ventil 48 pneumatisch
gesteuert, wobei der Steuerdruck über eine Steuerleitung 49 vom Verriegelungsventil
34 kommt, das durch Einschwenken des Hebels 12 in seine Verriegelungsstellung betätigt
wird. Eine Steuerdruckleitung 50 verbindet dieses Verriegelungsventil 34 mit einem
kombinierten Steuerglied 51, das ein von einem Schrittmotor 52 verstellbares Drosselrückschlagventil
53 mit Verstelldrossel, einen Druckspeicher 54 und ein Schaltventil 55 umfaßt. Der
Schrittmotor 52 ist über die elektrische Leitung 56 an die zentrale Steuereinheit
angeschlossen. Vom Schuh-Schaltventil 33 führt eine Druckleitung 57 einerseits zum
Zylinder 14 für die Bewegung der Preßhaube 10, 11 und andererseits zu dem kombinierten
Schaltorgan 51.
Die dargestellte Steuerung arbeitet wie folgt:
[0014] Durch Einlegen eines Oberschuhs 7 mit aufgelegter Sohle 8 in die Öffnung 6 der Schuhaufnahme
5 wird der Schalter 33a des Schuhventils 33 betätigt, so daß Arbeitsdruck aus der
Zuleitung 41 über das Ventil 33 in den Zylinder 14 gelangt und die Schließbewegung
der bis dahin offenen preßhaube einleitet. Gleichzeitig liegt der Arbeitsdruck über
die Leitung 57 auch am Schaltorgan 51 an. Über eine interne Zweigleitung gelangt dieser
Druck durch das - in der dargestellten Position befindliche - Schaltventil 55 und
die Steuerleitung 50 zum - noch gesperrten - Eingang des Verriegelungsven tils 34.
Erst wenn der mit Ausfahren der Kolbenstange verschwenkende Hebel 12 in seine Verriegelungsstellung
gelangt ist und das Verriegelungsventil 34 umgeschaltet hat, beaufschlagt Druckluft
aus der Steuerleitung 50 das Haubenventil 48, das aus der in Fig. 2 gezeigten Position
geschaltet wird und die Preßhaube 16 mit der Ausgangsleitung 46 des Druckreglers 40
verbindet. Dadurch baut sich in der fest geschlossenen Preßhaube der Arbeitsdruck
auf. Die Zeitspanne, innerhalb welcher dieser Druckaufbau in der Preßhaube erfolgt,
wird vom Schaltorgan 51 bestimmt, dessen Bauelemente 53, 54 als Zeitglied wirken.
Im Druckspeicher 54 baut sich nämlich der Druck nur allmählich entsprechend dem Durchgangswert
der Verstelldrossel auf. Sobald im Druckspeicher 54 ein vorgegebener Steuerdruck erreicht
ist, der über eine innere Verbindung 58 auf das Schaltventil 55 einwirkt, schaltet
dieses um und entlüftet über die Leitung 50 und das Verriegelungsventil 34 die Steuerkammer
des Haubenventils 48, das in seine mittlere Sperrstellung umschaltet.
[0015] Die in Fig. 2 dargestellte elektropneumatische Steuerung enthält - statt eines pneumatisch
vorgesteuerten großen Druck-Regelventils - das Drei-Zwei-Wegeventil 48, das vom Riegel
direkt angesteuert wird. Es können zwei Zeitventile zur Steuerung der Schließzeit
der Preßhaube und der eigentlichen Preßzeit verwendet werden. Da jedoch in der Praxis
die Schließ- und Belüftungs- bzw. Öffnungszeiten der Preßhaube sehr kurz und immer
gleich sind, reicht die Verwendung eines einzigen zeitsteuerglieds für die preßzeit
incl. der Nebenzeiten aus.
1. Klebepresse zum Ankleben von Schuhsohlen an aufgeleistete Oberschuhe, bestehend
- aus einer Schuhauflage, in deren Öffnung der Oberschuh mit aufgelegter Sohle an
einer einstellbaren Leisenstütze abgestützt aufgenommen ist,
- aus einer gegenüber der Schuhauflage motorisch relativ bewegbaren formsteifen Preßhaube,
die nach unten durch eine Weichmembran abgeschlossen ist, und
- aus einer Steuerung mit Schaltorganen für die Bewegung, die Verriegelung und die
Füllung bzw. Entlüftung der Preßhaube mit Druckluft, die ein durch Einlegen des Schuhs
in die Aufnahme-Öffnung betätigbares Schaltventil enthält,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schuhauflage (5) mittels eines Stellantriebs in der horizontalen Ebene verstellbar
ist,
daß die Leistenstütze (19) durch Stellantriebe (18) vertikal und horizontal verstellbar
ist und
daß die Stellantriebe der bewegbaren Pressenteile und die Schaltorgane mit einer programmierbaren
Steuereinheit verbunden sind.
2. Klebepresse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stellantriebe (18) kreuzweise angeordnete Kugelrollspindeln (20, 21) aufweisen,
denen je ein an die zentrale Steuereinheit angeschlossene Schrittmotoren (22, 23)
zugeordnet sind.
3. Klebepresse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schuhauflage (5) mittels eines programmgesteuerten Stellantriebs auswechselbar
ist.
4. Klebepresse nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein mit mehreren Schuhauflagen (5a bis 5c) ausgestattetes Magazin (25) mit einer
motorisch betätigten Vorrichtung (27, 29) zum automatischen Wechsel der Schuhauflagen
(5a bis 5c) vorgesehen ist.
5. Klebepresse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zentralen Steuereinheit digitale Anzeigen zugeordnet sind.
6. Klebepresse nach Anspruch 1 oder 5
dadurch gekennzeichnet,
daß die zentrale Steuereinheit einen manuell oder über einen Datenträger programmierbaren
Mikroprozessor enthält.
1. A gluing press for gluing shoe soles to lasted uppers, consisting:
- of a shoe support, in the opening of which the upper with the sole placed thereon
is received supported on an adjustable last support,
- of a stable press hood which is movable by a motor relatively to the shoe support
and which is closed at the bottom by a soft diaphragm, and
- of a control means with switching means for the movement, locking, and filling of
the press hood with compressed air and emptying of the same, and containing an actuating
valve operable by the insertion of the shoe into the receiving opening,
characterised in that
the shoe support (5) is movable in the horizontal plane by means of an adjusting drive,
in that the last support (19) is vertically and horizontally movable by adjusting
drives (18) and
the adjusting drives for the movable press parts and the switching means are connected
to a programmable control unit.
2. A gluing press according to claim 1, characterised in that the adjusting drives (18)
comprise recirculating ball spindles (20, 21) each associated with a stepping motor
(22, 23) connected to the central control unit.
3. A gluing press according to claim 1, characterised in that the shoe support (5) is
replaceable by means of a program-controlled adjusting drive.
4. A gluing press according to claim 3, characterised in that a magazine (25) equipped
with a plurality of shoe supports (5a to 5c) is provided with a motor-operated device
(27, 29) for automatic change of the shoe supports (5a to 5c).
5. A gluing press according to claim 1, characterised in that digital displays are associated
with the central control unit.
6. A gluing press according to claim 1 or 5, characterised in that the central control
unit contains a microprocessor programmable manually or via a data support.
1. Presse de collage pour coller des semelages à des tiges montées sur des formes, comprenant
- une réception de chaussure avec une ouverture dans laquelle est reçue la tige, sur
laquelle est posé le semelage et qui est montée sur une forme soutenue par un appui-forme
réglable,
- un capot de pressage, de forme stable, déplaçable par moteur par rapport à la réception
de chaussure et fermé en bas par une membrane souple, et
- une commande comportant des organes de couplage pour le mouvement, le verrouillage
et le remplissage du capot de pressage avec de l'air comprimé, de même que pour sa
détente, possédant une soupape de commande manoeuvrable par la mise en place de la
chaussure dans l'ouverture de réception,
caractérisée en ce que
la réception de chaussure (5) est déplaçable dans le plan horizontal au moyen d'un
actionneur,
l'appui-forme (19) est déplaçable verticalement et horizontalement par des actionneurs
de positionnement (18) et
les actionneurs des parties mobiles de la presse et les organes de couplage sont reliés
à une unité de commande programmable.
2. Presse de collage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les actionneurs
de positionnement (18) comprennent des broches filetées à billes (20, 21) disposées
en croix et à chacune desquelles est coordonné un moteur pas à pas (22, 23) connecté
à l'unité de commande centrale.
3. Presse de collage selon la revendication 1, caractérisée en ce que la réception de
chaussure (5) est remplaçable par une autre réception de chaussure au moyen d'un actionneur
commandé par programme.
4. Presse de collage selon la revendication 3, caractérisée en ce qu'elle comprend un
magasin (25) contenant plusieurs réceptions de chaussures (5a à 5c) et possédant un
dispositif (27, 29) actionné par moteur pour le remplacement automatique des réceptions
de chaussures (5a à 5c).
5. Presse de collage selon la revendication 1, caractérisée en ce que des afficheurs
numériques sont coordonnés à l'unité de commande centrale.
6. Presse de collage selon la revendication 1 ou 5, caractérisée en ce que l'unité de
commande centrale contient un microprocesseur programmable manuellement ou au moyen
d'un support de données.