[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Gliederband, insbesondere Uhrarmband, mit Gliederreihen
aus in Bandquerrichtung nebeneinanderliegenden Bandgliedern, wobei die aneinander
angrenzenden Bandglieder einer Gliederreihe Lücken und Vorsprünge bildend jeweils
um ihre halbe Länge in Bandlängsrichtung übereinander versetzt angeordnet sind, und
die Vorsprünge der einen Gliederreihe in die Lücken der benachbarten Gliederreihe
hineinragen, mit Gelenkstiften, die in Bandquerrichtung sich erstreckende Ausnehmungen
in den beiden in Bandlängsrichtung gerichteten Enden der Bandglieder durchragen und
gegen axiales Verschieben gesichert sind.
[0002] Bei derartigen Gliederbändern ist es bekannt, daß die äußeren Bandglieder kraftschlüssig
mit den Gelenkstiften verbunden sind. Durch axiale Kraftbeaufschlagung sind damit
die Gelenkstifte entfernbar, so daß ein unbeabsichtigtes Lösen eines Gelenkstiftes
leicht möglich ist.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Gliederband nach dem Oberbegriff zu schaffen,
das gegen ein unbeabsichtigtes Lösen der Gliederbandteile voneinander gesichert ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zumindest ein Ende der Gelenkstifte
an seinem in die Ausnehmung des äußeren Bandgliedes ragenden Bereich wenigstens einen
radial federnden Rastarm mit einem radial hervorstehenden Rastnocken besitzt, der
in eine entsprechende Rastausnehmung in der Wand der Ausnehmung einrastbar und in
der Einrastposition blockierbar ist. Diese Ausbildung ermöglicht einen einfachen Zusammenbau,
indem die Bandglieder auf die Gelenkstifte aufgeschoben werden, bis der Rastnocken
des Rastarms in die Rastausnehmung des äußeren Bandgliedes einrastbar ist. Die anschließende
Blockierung des Rastnockens in diese Einrastposition verhindert ein unbeabsichtigtes
Lösen. Eine derartige Verbindung kann entweder nur an einem äußeren Bandglied einer
Gliederreihe oder aber auch an beiden äußeren Bandgliedern einer Gliederreihe angeordnet
sein.
[0005] Eine einfache und leicht sowie kostengünstig herstellbare Ausbildung besteht darin,
daß das Ende des Gelenkstifts mit einer Koaxialbohrung versehen, rohrförmig ausgebildet
ist und ein oder mehrere Radialschlitze aufweist, wobei ein Blockierzapfen gleichen
Außendurchmessers wie der Innendurchmesser der Koaxialbohrung in die Koaxialbohrung
einsetzbar ist.
[0006] Ist der Rastnocken ein an der zylindrischen Mantelfläche des Endes des Zapfens radial
umlaufender Ansatz, so kann er ebenfalls auf einfache Weise hergestellt werden. Vor
zugweise ist dabei die Rastausnehmung eine Ringnut in der Wand der Ausnehmung.
[0007] Die Ausnehmung des äußeren Bandgliedes ist durch einen einfachen Bohrvorgang herstellbar,
wenn sie eine Stufenbohrung ist, deren zur freien Seite des Bandgliedes gerichtete
große Stufe die Rastausnehmung bildet.
[0008] In einer anderen Ausbildung kann die Ausnehmung des äußeren Bandgliedes eine Stufenbohrung
sein, in deren zum benachbarten Bandglied gerichteten großen Stufe eine Hülse einsetzbar
ist, deren Bohrungswandung eine radial umlaufende Ringnut aufweist.
[0009] Eine andere erfindungsgemäße Ausbildung eines Gegenstandes nach dem Oberbegriff besteht
darin, daß zumindest ein Ende der Gelenkstifte eine nach außen mündende axiale Ausnehmung
aufweist, in die ein Rastelement einsetzbar ist, das radial federnde Rastarme mit
einem radial hervorstehenden Rastnocken besitzt, der in eine entsprechende Rastausnehmung
in der Wand der Ausnehmung einrastbar und in der Einrastposition blockierbar ist.
Auch diese Ausbildung ermöglicht einen einfachen Zusammebau, indem die Bandglieder
auf die Gelenkstifte aufgeschoben werden, bis die Rastnocken der im äußeren Bandglied
angeordneten Rastelemente in die Rastausnehmungen der Gelenkstifte einrasten. Die
anschließende Blockierung der Rastnocken verhindert ein unbeabsichtigtes Lösen.
[0010] Eine einfache und leicht sowie kostengünstig herstellbare Ausbildung besteht darin,
daß das Rastelement mit einer Koaxialbohrung versehen, rohrförmig ausgebildet ist
und an seinem in den Gelenkstift ragenden Ende ein oder mehrere radiale Schlitze aufweist,
wobei ein Blockierzapfen gleichen Außendurchmessers wie der Innendurchmesser der Koaxialbohrung,
in die Koaxialbohrung einsetzbar ist.
[0011] Ist der Rastnocken ein an der zylindrischen Mantelfläche des in den Gelenkstift ragenden
Endes des Rastelementes radial umlaufender Ansatz, so kann er ebenfalls auf einfache
Weise hergestellt werden. Vorzugsweise ist dabei die Rastausnehmung eine Ringnut in
der Wand der axialen Ausnehmung des Gelenkstifts.
[0012] Entspricht der Außendurchmesser des Gelenkstifts dem Innendurchmesser der Ausnehmungen
der Bandglieder, so besitzen die einzelnen Bandglieder eine einwandfreie Führung und
können nicht quer zur Längserstreckung des Bandgliedes kippen, sondern nur um die
Gelenkstifte verschwenken. Dies vermeidet auch einen vorzeitigen Verschleiß der Gelenkstifte.
[0013] Ist der Innendurchmesser der Ausnehmungen der äußeren Bandglieder geringer als der
Innendurchmesser der Ausnehmungen der inneren Bandglieder, so wird an dem entsprechend
ausgebildeten Gelenkstift eine Ringschulter gebildet, an der das äußere Bandglied
sicher geführt in Anlage ist, und zwischen den inneren Bandgliedern das für eine leichte
Verschwenkbarkeit erforderliche Spiel sicherstellt.
[0014] Die Koaxialbohrung des Gelenkstifts kann entweder eine Sackbohrung oder eine durchgehend
ausgebildete Bohrung sein. Ist sie durchgehend ausgebildet, so können Blockierzapfen
und Gelenkstift etwa gleiche Länge besitzen. Damit ist die Koaxialbohrung an ihren
Mündungen sauber verschlossen.
[0015] Eine einfache Halterung des Blockierzapfens in seiner Einbauposition besteht darin,
daß der Blockierzapfen mittels Preßpassung in die Koaxialbohrung einsetzbar ist.
[0016] Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß die Koaxialbohrung des Gelenkstifts eine
Gewindebohrung ist, in die der mit einem entsprechenden Gewinde versehene Blockierzapfen
einschraubbar ist. Beide Ausführungen ermöglichen auch eine einfache Demontage.
[0017] Vorzugsweise ist bei einem mit Gewinde versehenen Blockierzapfen die Koaxialbohrung
eine Stufenbohrung, deren im Bereich des äußeren Bandgliedes ausgebildete große Stufe
nach außen mündet und deren kleine Stufe als Gewindebohrung ausgebildet ist.
[0018] Der Blockierzapfen kann an seinem zum Randbereich des Gliederbandes gerichteten Ende
einen Kopf aufweisen, durch den vorzugsweise die nach außen mündende Öffnung der Ausnehmung
des äußeren Bandglieds verschließbar ist, so daß nach außen hin ein sowohl optisch
sauberer als auch ein Eindringen von Schmutz verhindernder Abschluß vorhanden ist.
[0019] Eine weitere erfindungsgemäße Ausbildung eines Gegenstandes nach dem Oberbegriff
besteht darin, daß zumindest ein Ende der Gelenkstifte mit einer Koaxialbohrung versehen
rohrförmig ausgebildet ist, und an seinem in die Ausnehmung des äußeren Bandgliedes
ragenden Bereich einen radial hervorstehenden, in eine entsprechende Rastausnehmung
in der Wand der Ausnehmung eingreifenden Rastnocken bildend plastisch verformbar ist,
wobei der Rastnocken in der in die Rastausnehmung eingreifenden Position blockierbar
ist. Auf einfachste Weise ist damit sowohl eine Montage als auch eine Sicherung gegen
unbeabsichtigtes Lösen erreicht.
[0020] Besonders einfach wird dies dadurch erreicht, daß zumindest ein Ende der Gelenkstifte
eine nach außen mündende axiale Ausnehmung aufweist, in die ein mit einer Axialbohrung
ausgebildetes Rastelement einrastbar ist, das an seinem in die Ausnehmung des Gelenkstifts
ragenden Bereich einen radial hervorstehenden in eine entsprechende Rastausnehmung
in der Wand der Ausnehmung des Gelenkstifts eingreifenden Rastnocken bildend plastisch
verformbar ist, wobei der Rastnocken in der in die Rastausnehmung eingreifenden Position
blockierbar ist. Dabei kann der Gelenkstift bzw. das Rastele ment durch einen
in die Koaxialbohrung bzw. die Axialbohrung einsetzbaren Blockierzapfen zumindest
teilweise größeren Durchmessers als dem Innendurchmesser der unverformten Koaxialbohrung
bzw. Axialbohrung plastisch verformbar sein.
[0021] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im
folgenden näher beschrieben.
[0022] Es zeigen
Figur 1 einen Ausschnitt eines Gliederbandes im Schnitt
Figur 2 ein Endstück eines Gelenkstifts im Schnitt
Figuren 3a bis 3d
vier stirnseitige Ansichten eines Gelenkstifts
Figur 4 ein Ende einer Gliederreihe im Schnitt
Figur 5 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Endes einer Gliederreihe im Schnitt
Figur 6 ein drittes Ausführungsbeispiel eines Endes einer Gliederreihe im Schnitt
Figur 7 ein viertes Ausführungsbeispiel eines Endes einer Gliederreihe im Schnitt
Figur 8 ein fünftes Ausführungsbeispiel eines Endes einer Gliederreihe im Schnitt
vor Blockierung
Figur 9 die Gliederreihe nach Figur 8 im Schnitt nach Blockierung
[0023] Der in Figur 1 dargestellte Ausschnitt zeigt einen Seitenbereich eines Gliederbandes.
Dabei bilden die Bandglieder 1, 2 und 3 sowie 1′, 2′ und 3′ die in Bandquerrichtung
nebeneinanderliegen jeweils eine Gliederreihe. Die aneinander angrenzenden Bandglieder
einer Gliederreihe sind lücken- und vorsprüngebildend jeweils um eine halbe Länge
in Bandlängsrichtung zueinander versetzt angeordnet. Dabei ragen die Vor sprünge der
einen Gliederreihe in die Lücken der anderen Gliederreihe hinein.
[0024] An ihren in Bandlängsrichtung gerichteten Enden besitzen die Bandglieder 1, 1′, 2,
2′, 3 und 3′ sich in Bandquerrichtung erstreckende Ausnehmungen 4 und 5 durch die
die Gelenkstifte 6 hindurchragen.
[0025] Die Gelenkstifte 6 besitzen durchgehende Koaxialbohrungen 7 in die Blockierzapfen
8 mit Preßpassung eingesetzt sind. Wie in den Figuren 2 und 3a bis 3d besonders gut
zu sehen ist, sind die Gelenkstifte 6 an ihren in das äußere Bandglied 1 bis 1′ hineinragenden
Enden mit radialen Schlitzen 9 versehen, so daß sie um ein bestimmtes Maß radial federn
können.
[0026] In Figur 3a ist dabei der Schlitz 9 mittig radial durchgehend, während in Figur 3b
zwei tangentiale Schlitze 9 vorhanden sind.
[0027] Figur 3c zeigt drei gleichmäßig verteilt ausgebildete radiale Schlitze 9, während
Figur 3d zwei kreuzförmig zueinander angeordnete durchgehende radiale Schlitze 9 besitzt.
[0028] Die Ausbildung der Figur 3d entspricht der Ausbildung in Figur 2.
[0029] Durch eine in dem geschlitzten Bereich am Außenumfang des Gelenkstiftes 6 angeordnete
Ringnut 10 ist am Ende des Gelenkstifts 6 ein radial umlaufender Ansatz gebildet,
der als Rastnocken 11 dient. Dieser Rastnocken 11 ist in eine Rastausnehmung 12 einrastbar,
die durch eine in der Wand der Ausnehmung 9 angeordnete Ringnut gebildet wird.
[0030] In Figur 4 ist der Aufbau weitgehend dem in Figur 1 gleich. Die Ausnehmung 4 des
äußeren Bandgliedes 1 ist eine Stufenbohrung, deren große Stufe zum benachbarten Bandglied
2 gerichtet ist und in die eine Hülse 13 z.B. unter Preßpassung eingesetzt ist.
[0031] In ihrem dem Bandglied 2 abgewandten Endbereich besitzt die Hülse 13 eine in ihrer
Bohrungswandung ausgebildete umlaufende Ringnut, die eine Rastausnehmung 12′ bildet,
in welche der Gelenkstift 6 mit seinem Rastnocken 11 einrasten kann.
[0032] In Figur 5 ist die Koaxialbohrung 7 des Gelenkstiftes 6 als Stufenbohrung ausgebildet.
Dabei ist die große Stufe im Bereich des äußeren Bandglieds 1 ausgebildet, während
die sich im Bereich des inneren Bandglieds 2 befindliche kleine Stufe mit einem Gewinde
14 versehen ist. Der Blockierzapfen 8′ ist als Gewindezapfen mit einem mit Schlitz
15 versehenen Kopf 16 ausgebildet und in das Gewinde 14 einschraubbar. Bei den in
den Figuren 1, 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispielen is
t der durch Presspassung eingesetzte bzw. eingeschraubte Blockierzapfen 8 bzw. 8′
auch wieder entfernber und somit die Bandglieder ohne Zerstörung demontierbar.
[0033] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 6 ist der Blockierzapfen 8" nicht durchgehend
ausgebildet, so daß er nach dem Einsetzen mit Presspassung in die Koaxialbohrung 7
nicht mehr entfernt werden kann. Der Blockierzapfen 8" besitzt ähnlich wie der Blockierzapfen
8′ einen Kopf 16, wobei sowohl der Kopf 16 als auch der Kopf 16′ die nach außen gerichtete
Mündung der Ausnehmung 4 verschließt.
[0034] Bei dem Ausfihrungsbeispiel in Figur 7 durchragt der Gelenkstift 6′ nur die Ausnehmungen
5 der Bandglieder 2 und 3. In dem Endbereich des Gelenkstifts 6′ ist in dessen Koaxialbohrung
7 eine umlaufende Ringnut ausgebildet, die eine Rastausnehmung 12" bildet. In diese
Rastausnehmung 12" ist ein Rastnocken 11 einrastbar, der an einem Ende eines mit seinem
anderen Ende in der Ausnehmung 4 des äußeren Bandgliedes 1 eingesetzten Rastelements
17 als radial umlaufender Ansatz ausgebildet ist.
[0035] Das Rastelement 17 besitzt eine Koaxialbohrung 18 und ist an seinem in den Gelenkstift
6′ ragenden Ende mit radial durchgehenden Schlitzen 9 versehen. Die dadurch gebildeten
radial federnden Rastarme werden durch einen Blockierzapfen 8‴ in ihre in die Rastausnehmung
12" eingerasteten Position blockiert.
[0036] Der Blockierzapfen 8‴ besitzt einen Außendurchmesser entsprechend dem Innendurchmesser
der Koaxialbohrung 18, sowie an seinem in die Ausnehmung 4 ragenden Ende einen diese
Ausnehmung 4 nach außen verschließenden Kopf 16. Der Blockierzapfen 8‴ kann dabei
mit Presspassung in die Koaxialbohrung 18 eingesetzt sein.
[0037] In den Figuren 8 und 9 sind die Bandglieder 1, 2 und 3 mit den gleichen Ausnehmungen
4 und 5 und einer Rast ausnehmung 12 ausgebildet, wie das Ausführungsbeispiel in Figur
1.
[0038] Der Gelenkstift 6" ragt ebenfalls durch die Ausnhemungen 4 und 5 und besitzt eine
Koaxialbohrung 7.
[0039] In dem in Figur 8 dargestellten unverformten Zustand ragt der Gelenkstift 6" mit
seinem zylindrischen Endstück in die Bohrung 4. Durch das Einführen des Blockierzapfens
8"" in die Koaxialbohrung 7 entsprechend Figur 9, wird der Endbereich des Gelenkstiftes
6" durch eine radial umlaufende schulterartige Stufe 19 des Blockierzapfens 8"" größeren
Außendurchmessers als dem Innendurchmesser der Koaxialbohrung 7 plastisch radial nach
außen verformt, so, daß ein in die Rastausnehmung 12 hineinragender Rastnocken 11′
gebildet wird.
[0040] Dabei stellt der Blockierzapfen 8"" gleichzeitig eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes
Lösen der Gliederbandteile voneinander dar.
1. Gliederband, insbesondere Uhrarmband, mit Gliederreihen aus in Bandquerrichtung
nebeneinanderliegenden Bandgliedern, wobei die aneinander angrenzenden Bandglieder
einer Gliederreihe lücken- und vorsprüngebildend jeweils um ihre halbe Länge in Bandlängsrichtung
zueinander versetzt angeordnet sind und die Vorsprünge der einen Gliederreihe in die
Lücken der benachbarten Gliederreihe hineinragen, mit Gelenkstiften, die in Bandquerrichtung
sich erstreckende Ausnehmungen in den beiden in Bandlängsrichtung gerichteten Enden
der Bandglieder durchragen und gegen axia
hieben gesichert sind, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Ende der Gelenkstifte (6) an seinem in die Ausnehmung (4) des
äußeren Bandgliedes (1, 1′) ragenden Bereich wenigstens einen radial federnden Rastarm
mit einem radial hervorstehenden Rastnocken (11) besitzt, der in eine entsprechende
Rastausnehmung (12, 12′) in der Wand der Ausnehmung (4) einrastbar und in der Einrastposition
blockierbar ist.
2. Gliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Gelenkstifts (6) mit einer Koaxialbohrung (7) versehen rohrförmig
ausgebildet ist und ein oder mehrere radiale Schlitze (9) aufweist, wobei ein Blockierzapfen
(8, 8′, 8") gleichen Außendurchmessers wie der Innendurchmesser der Koaxialbohrung
(7) in die Koaxialbohrung (7) einsetzbar ist.
3. Gliederband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastnocken (11) ein an der zylindrischen Mantelfläche des Endes des Gelenkstifts
(6) radial umlaufender Ansatz ist.
4. Gliederband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastausnehmung (12) eine Ringnut in der Wand der Ausnehmung (4) ist.
5. Gliederband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (4) des äußeren Bandglieds (1, 1') eine Stufenbohrung ist, deren
zur freien Seite des Bandglieds (1, 1′) gerichtete große Stufe die Rastausnehmung
(12) bildet.
6. Gliederband nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (4) des äußeren Bandglieds (1, 1') eine Stufenbohrung ist, in
deren zum benachbarten Bandglied (2, 2′) gerichteten großen Stufe eine Hülse (13)
einsetzbar ist, deren Bohrungswandung eine radial umlaufende Ringnut aufweist.
7. Gliederband, insbesondere Uhrarmband, mit Gliederreihen aus in Bandquerrichtung
nebeneinanderliegenden Bandgliedern, wobei die aneinander angrenzenden Bandglieder
einer Gliederreihe lücken- und vorsprüngebildend jeweils um ihre halbe Länge in Bandlängsrichtung
zueinander versetzt angeordnet sind und die Vorsprünge der einen Gliederreihe in die
Lücken der benachbarten Gliederreihe hineinragen, mit Gelenkstiften, die in Bandquerrichtung
sich erstreckende Ausnehmungen in den beiden in Bandlängsrichtung gerichteten Enden
der Bandglieder durchragen und gegen axiales Verschieben gesichert sind, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Ende der Gelenkstifte (6)′) eine nach außen mündende axiale Ausnehmung
(7) aufweist, in die ein Rastelement (17) einsetzbar ist, das radial federnde Rastarme
mit einem radial hervorstehenden Rastnocken (11) besitzt, der in eine entsprechende
Rastausnehmung (12" ) in der Wand der Ausnehmung (7) einrastbar und in der Einrastposition
blockierbar ist.
8. Gliederband nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastelement (17) mit einer Koaxialbohrung (18) versehen rohrförmig ausgebildet
ist und an seinem in den Gelenkstift (6′) ragenden Ende ein oder mehrere radiale Schlitze
(9) aufweist, wobei ein Blockierzapfen (8‴ ) gleichen Außendurchmessers wie der Innendurchmesser
der Koaxialbohrung (18) in die Koaxialbohrung (18) einsetzbar ist.
9. Gliederband nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastnocken (11) ein an der zylindrischen Mantelfläche des in den Gelenkstift
(6′) ragenden Endes des Rastelements (17) radial umlaufender Ansatz ist.
10. Gliederband nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastausnehmung (12") eine Ringnut in der Wand der axialen Ausnehmung (7)
des Gelenkstifts (6′) ist.
11. Gliederband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des Gelenkstifts (6) dem Innendurchmesser der Ausnehmungen
(4, 5) der Bandglieder (1, 1′, 2, ') entspricht.
12. Gliederband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser der Ausnehmungen (4) der äußeren Bandglieder (1, 1′) geringer
ist als der Innendurchmesser der Ausnehmungen (5) der inneren Bandglieder (2, 2′).
13. Gliederband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Koaxialbohrung (7) des Gelenkstifts (6, 6′) durchgehend ist.
14. Gliederband nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß Blockierzapfen (8) und Gelenkstift (6) etwa gleiche Längen haben.
15. Gliederband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Blockierzapfen (8, 8", 8‴, 8"") mittels Presspassung in die Koaxialbohrung
(7) einsetzbar ist.
16. Gliederband nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Koaxialbohrung (7) des Gelenkstifts (6) eine Gewindebohrung ist, in die
der mit einem entsprechenden Gewinde versehene Blockierzapfen (8′) einschraubbar ist.
17. Gliederband nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Koaxialbohrung (7) eine Stufenbohrung ist, deren im Bereich des äußeren
Bandglieds (1, 1′) ausgebildete große Stufe nach außen mündet und deren kleine Stufe
als Gewindebohrung ausgebildet ist.
18. Gliederband nach einem der vorhergenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Blockierzapfen (8′, 8") an seinem zum Randbereich des Gliederbands gerichteten
Ende einen Kopf (16, 16′) aufweist.
19. Gliederband nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die nach außen mündende Öffnung der Ausnehmung (4) des äußeren Bandglieds (1,
1′) durch den Kopf (16, 16′) verschließbar ist.
20. Gliederband, insbesondere Uhrarmband, mit Gliederreihen aus in Bandquerrichtung
nebeneinanderliegenden Bandgliedern, wobei die aneinander angrenzenden Bandglieder
einer Gliederreihe lücken- und vorsprüngebildend jeweils um ihre halbe Länge in Bandlängsrichtung
zueinander versetzt angeordnet sind und die Vorsprünge der einen Gliederreihe in die
Lücken der benachbarten Gliederreihe hineinragen, mit Gelenkstiften, die in Bandquerrichtung
sich erstreckende Ausnehmungen in den beiden in Bandlängsrichtung ge richteten Enden
der Bandglieder durchragen und gegen axiales Verschieben gesichert sind, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Ende der Gelenkstifte (6") mit einer Koaxialbohrung (7) versehen
rohrförmig ausgebildet ist und an seinem in die Ausnehmung (4) des äußeren Bandglieds
(1) ragenden Bereich einen radial hervorstehenden, in eine entsprechende Rastausnehmung
(12) in der Wand der Ausnehmung (4) eingreifenden Rastnocken (11′) bildend plastische
verformbar ist, wobei der Rastnocken (11′) in der in die Rastausnehmung (12) eingreifenden
Position blockierbar ist.
21. Gliederband, insbesondere Uhrarmband, mit Gliederreihen aus in Bandquerrichtung
nebeneinanderliegenden Bandgliedern, wobei die aneinander angrenzenden Bandglieder
einer Gliederreihe lücken- und vorsprüngebildend jeweils um ihre halbe Länge in Bandlängsrichtung
zueinander versetzt angeordnet sind und die Vorsprünge der einen Gliederreihe in die
Lücken der benachbarten Gliederreihe hineinragen, mit Gelenkstiften, die in Bandquerrichtung
sich erstreckende Ausnehmungen in den beiden in Bandlängsrichtung gerichteten Enden
der Bandglieder durchragen und gegen axiales Verschieben gesichert sind, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Ende der Gelenkstifte eine nach außen mindende axiale Ausnehmung
aufweist, in die ein mit einer Axialbohrung ausgebildetes Rastelement einsetzbar ist,
das an seinem in die Ausnehmung des Gelenkstifts ragenden Bereich einen radial hervorstehenden,
in eine entsprechende Rastausnehmung in der Wand der Ausnehmung des Gelenkstifts eingreifenden
Rastnocken bildend plastisch verformbar i wobei der Rast nocken in der in
die Rastausnehmung eingreifenden Position blockierbar ist.
22. Gliederband nach einem der Ansprüche 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkstift (6") bzw. das Rastelement durch einen in die Koaxialbohrung
(7) bzw. die Axialbohrung einsetzbaren Blockierzapfen (8"") zumindest teilweise größeren
Durchmessers als dem Innendurchmesser der unverformten Koaxialbohrung (7) bzw. Axialbohrung
plastisch verformbar ist.