| (19) |
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(11) |
EP 0 230 237 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.08.1991 Patentblatt 1991/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.01.1987 |
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| (54) |
Schrank, insbesondere für Badezimmer
Cabinet, especially adapted to bathrooms
Armoire, en particulier pour salle de bains
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
21.01.1986 DE 3601614
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.07.1987 Patentblatt 1987/31 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- ALTURA LEIDEN HOLDING B.V.
Maastricht (NL) Benannte Vertragsstaaten: BE CH ES FR GB GR IT LI NL SE AT
- Duscholux GmbH
D-69198 Schriesheim (DE) Benannte Vertragsstaaten: DE
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| (72) |
Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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| (74) |
Vertreter: Klose, Hans, Dipl.-Phys. et al |
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Rechts- und Patentanwälte,
Reble & Klose,
Bereich Patente & Marken,
Postfach 12 15 19 68066 Mannheim 68066 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 027 667 DE-C- 160 737 GB-A- 693 446
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DE-A- 2 137 914 FR-A- 948 420 US-A- 3 692 376
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Schrank, insbesondere für Badezimmer, gemäß
den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
[0002] Aus der GB-A-693 446 ist ein derartiger Schrank bekannt, welcher eine relativ breite
Rückwand und gebogene seitliche Wände aufweist. Es sind zwei Türen schwenkbar angeordnet,
welche etwa über ein Drittel ihrer Gesamtbreite jeweils einen ebenen Teil aufweisen
und nur zu den seitlichen Enden hin abegrundet sind. Zur Befestigung und Verbindung
der Wände ist nichts Besonderes ausgeführt. Der Schrank dient als Kleiderschrank mit
einer im geschlossenen Zustand der Türen im wesentlichen planen Vorderfront, welche
im wesentlichen parallel zu der gleichfalls planen Rückwand steht. Die oberen Lagerelemente
der Türen weisen einen etwa dreieckförmigen Grundriß auf, während die unteren Lagerelemente
als gebogene Bügel ausgebildet sind, welche um die Füße des Schrankes herumgreifen
können. Die Konstruktion und der Zusammenbau eines derartigen Schrankes erfordern
einen nicht unerheblichen Aufwand, zumal eine Vielzahl von Verbindungselementen notwendig
ist, um die Rückwand, die gebogenen Seitenwände, den Boden und die Decke miteinander
zu verbinden. Auch die Verbindung der Lagerelemente mit den Türen erfolgt in herkömmlicher
Weise mittels Schrauben und Winkelstücken. Der Schrank ist als recht massive Holzkonstruktion
ausgebildet und weist ein vergleichsweise großes Gewicht auf.
[0003] Aus der FR-A-21 16 795 ist ein Schrank mit einer zylinderförmigen Gehäusewand bekannt.
Der Gehäuseboden und der Gehäusedeckel enthalten Ringnuten, in welche die Gehäusewand
mit dem unteren, beziehungsweise oberen Ende eingesetzt ist. Der Gehäuseboden und
der Gehäusedeckel sind mittels einer zentralen Achse miteinander verbunden, welche
durch eine zentrale Bohrung des Bodens hindurchgeführt ist, den gesamten Innenraum
des Gehäuses durchdringt und oben in einer separaten Befestigungsvorrichtung mit dem
Gehäusedeckel verbunden ist. Im Gehäuse ist um die zentrale Achse ein kreisringförmiger
Tragkörper drehbar gelagert, welcher zur Aufnahme von Flaschen dient. Der Gehäuseboden
und der Gehäusedeckel enthalten konzentrisch zur Achse angeordnete Nuten, in welchen
eine entsprechend gebogene Tür drehbar angeordnet ist. Die Krümmungsradien der Tür
und der Führungsnuten müssen exakt aufeinander abgestimmt sein, und es müssen enge
Fertigungstoleranzen eingehalten werden. Die mit der Tür verschließbare Öffnung ist
vergleichsweise klein und der Innenraum des Schrankes ist nur schwer zugänglich. Desweiteren
kann durch Fremdkörper, welche sich in den Führungsnuten festsetzen, die freie Schwenkbarkeit
der Tür erschwert oder gar vollständig verhindert werden.
[0004] Ferner ist aus der EP-A-27 667 ein Möbelstück bekannt, welches zur Rückseite hin
gebogene Seitenwände und an der Vorderseite eine plane Schwenktür aufweist. An der
Rückseite ist ein im Querschnitt H-förmig ausgebildetes Zwischenteil vorhanden, in
welches die Längskanten der genannten Seitenwände eingreifen, wobei mittels Schrauben
oder dergleichen die Verbindung erfolgt. Dieses Zwischenteil ragt in den Innenraum
des Schrankes, wobei durch zusätzliche Maßnahmen die Befestigung von Zwischenböden
erfolgt. Vor der Schwenktür muß ein hinreichend großer Freiraum vorhanden sein, um
das Öffnen der Schwenktür zu ermöglichen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schrank der eingangs genannten Art
dahingehend weiterzubilden, daß bei geringem Gewicht eine gute Stabilität und eine
funktionssichere Betätigung der Türen ermöglicht wird.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß den im Kennzeichen des Patentanspruchs 1
angegebenen Merkmalen.
[0007] Der vorgeschlagene Schrank weist kompakte Außenabmessungen auf und ermöglicht eine
gute Nutzung des Innenraumes. Mittels den Stegen wird eine Aussteifung des Gehäuses
erreicht, sodaß auch bei vergleichsweise geringen Wandstärken der Wände das Gehäuse
eine gute Stabilität aufweist. Die im Innenraum zwischen den Stegen vorhandene Längsnut
ermöglicht in zweckmäßiger Weise die Befestigung von Zwischenböden oder dergleichen.
Die Stege besitzen somit eine Doppelfunktion, nämlich Aussteifung des Gehäuses sowie
Befestigungsfunktion für Zwischenböden oder dergleichen. Die im wesentlichen als zylindrische
Schalen ausgebildeten Türen erstrecken sich, bezogen auf die jeweilige Drehachse,
über einen Winkelbereich zwischen 90° und 130°. Die beiden gegeneinander schwenkbare
Türen ermöglichen bei geringem Platz- und Gewichtsbedarf, die vergleichsweise große
Öffnung zwischen den vorderen Längskanten des Gehäuses funktionssicher zu verschließen
beziehungsweise freizugeben. Die als Abdeckkappen ausgebildeten Lagerelemente gewährleisten
mit geringem konstruktiven Aufwand eine funktionssichere Führung der Türen, ohne daß
durch Verschmutzungen, Fremdkörper oder Ähnliches eine Störung zu befürchten ist.
Aufgrund der vorgeschlagene Anordnung der Türen und Gehäusewände erstreckt sich die
genannte Öffnung praktisch über die gesamte Breite des Schrankes, dessen Innenraum
somit bei geöffneten Türen gut zugänglich ist. Der Schrank weist eine im Prinzip ovale
Grundfläche auf und bei ansprechendem Design werden eine gute Ausnutzung und Zugänglichkeit
des Innenraumes ermöglicht. Die als Abdeckkappen ausgebildeten Lagerelemente dienen
zur Stabilisierung und Abstützung der Türen, welche eine vergleichsweise geringe Wandstärke
aufweisen können, wobei gleichwohl eine hohe Verwinddungssteifigkeit erreicht wird.
Eine leichtgängige Schwenkbarkeit der Türen wird für eine lange Lebensdauer gewährleistet.
[0008] Eine besondere Weiterbildung ist im Patentanspruch 2 angegeben. Mittels des Klemmprofils
wird eine zuverlässige und einfache Verbindung der Stege ermöglicht, welche sich insbesondere
über die gesamte Höhe der Wände erstrecken. Die Fertigung und Montage kann kostengünstig
erfolgen. Die Gehäusewände bestehen zweckmäßig aus Metallprofilen, welche über die
Stege sowie das Klemmprofil miteinander verbunden sind und zwischen dem Gehäuseboden
und den Gehäusedeckel eingesetzt sind. Die Wände können aber auch aus Kunststoff gefertigt
sein, wobei die Verbindung der Stege bereits bei der Herstellung in einer geeigneten
Spritzgußform erfolgen kann.
[0009] Eine andere Weiterbildung des Schrankes ist im Patentanspruch 4 angegeben. Die aus
den Stegen gebildete Befestigungskonsole ermöglicht in einfacher Weise die Befestigung
des Schrankes an einer Raumwand oder dergleichen. Desweiteren ermöglicht diese Befestigungskonsole
in einfacher Weise die Verbindung der Gehäusewände mit dem Deckel beziehungsweise
Boden. Die Breite dieser Befestigungskonsole wird zweckmäßig zwischen 10 - 30 % größer
ausgebildet als der Außenradius der Wände. Der Schrank kann somit im Bereich der Öffnung
eine Einbuchtung aufweisen, in welche die Vorderkanten der Türen beim Schließen hineinschwenken.
[0010] Schließlich ist im Patentanspruch 7 eine besondere Ausgestaltung der Erfindung angegeben.
Die miteinander in Eingriff stehenden Verzahnungen ermöglichen eine vereinfachte Betätigung
und Handhabung. Es genügt, mit einer Hand nur die eine Tür zu betätigen, um insgesamt
die Öffnung des Schrankes freizugeben beziehungsweise zu verschließen.
[0011] Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Schnitt quer zur Längsachse eines Schrankes mit zwei gegeneinander schwenkbaren
Türen,
- Fig. 2
- einen Schnitt parallel zur Längsachse durch den oberen Bereich des Schrankes,
- Fig. 3
- eine Aufsicht auf den Gehäusedeckel in Blickrichtung III gemäß Fig. 2,
- Fig. 4
- einen Schnitt entlang Linie IV gemäß Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Aufsicht auf ein Lagerelement samt Verzahnung in Blickrichtung III gemäß Fig.
2,
- Fig. 6
- einen Schnitt entlang Linie VI gemäß Fig. 5,
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht des oberen Teiles des Schrankes,
- Fig. 8
- eine Ansicht bei teilweise geschlossenen Türen.
[0012] Der Schnitt gemäß Fig. 1 zeigt zwei gebogene Gehäusewände 2, 4, welche im Bereich
der Rückseite 6 des Schrankes Stege 7, 8 aufweisen, die ihrerseits mittels eines sich
über die gesamte Länge erstreckenden Klemmprofiles 9 miteinander verbunden sind. Die
Verbindung der Gehäusewände 2, 4 mit einem oberen Gehäusedeckel und einem unteren
Gehäuseboden 5, welche übereinstimmend ausgebildet und zwischen welchen in Richtung
der Achsen 10, 11 die beiden Gehäusewände 2, 4 angeordnet sind, erfolgt mittels Schrauben
oder dergleichen, die in Schraubkanäle 13, 14 an der Außenseite der Stege 7, 8 von
oben bzw. von unten eingreifen. Die beiden Gehäusewände 2, 4 sind schalenförmig als
Teile von Zylindern ausgebildet und erstrecken sich um die Achsen 10 bzw. 11 über
einen Winkelbereich von näherungsweise 110°. Zwischen den vorderen Längskanten 15,
16 der beiden Gehäusewände 2, 4 befindet sich eine freie Öffnung 18, durch welche
der Innenraum des Schrankes zugänglich ist. Die Achsen 10 und 11 weisen in einer zur
Öffnung 18 parallelen Ebene einen Abstand 12 auf, der im wesentlichen gleich groß
ist wie der Außenradius 17 der Türen 24, 26.
[0013] Im Innenraum des Schrankes befinden sich in Richtung der Achsen 10, 11 beabstandet
übereinander angeordnete Zwischenböden 19 oder hier nicht weiter dargestellte Haken,
Trennwände oder dergleichen, die an der aus den Stegen 7, 8 gebildeten Befestigungskonsole
befestigt sind. Hierzu weist diese in der Schrankmitte liegende Befestigungskonsole
eine hinterschnittene Längsnut 20 auf, in welche die Zwischenböden oder dergleichen
mit entsprechend ausgebildeten Halteteilen 21 eingesetzt sind. Aufgrund der Verbindung
der Gehäusewände 2, 4 und insbesondere deren Stege 7, 8 mittels des Klemmprofiles
9 wird über die gesamte axiale Länge sichergestellt, daß die einander gegenüberliegenden
Seitenwände dieser hinterschnittenen Längsnut 20 den gleichen Abstand aufweisen und
nicht nach außen gedrückt werden können. Damit ist sichergestellt, daß die Halteteile
21 der Zwischenböden 19 Haken oder ähnliches auch bei Belastung sicher in der Längsnut
20 arretiert sind.
[0014] Der gesamte Schrank und ebenfalls die im Inneren desselben angeordneten Böden weisen
einen etwa ovalen Grundriß auf, wobei an der Vorderseite 23 im Bereich der Öffnung
18 vorn eine Einbuchtung 22 vorhanden ist. Der Abstand 12 zwischen den beiden Drehachsen
10, 11 entspricht im wesentlichen dem äußeren Radius der Gehäusewände 2, 4 und ist
zweckmäßigerweise in der Größenordnung von 20% größer als dieser Radius. Die Tiefe,
also der Abstand zwischen der Einbuchtung 22 und der Befestigungskonsole, ist folglich
vergleichweise klein und insgesamt wird trotz abgerundeter Gehäusewände ein schmaler
Grundriß erreicht. Die Einbuchtung 22 ergibt sich somit aufgrund der koaxialen Anordnung
der Gehäusewände und der Türen 24, 26 sowie deren im wesentlichen kreisbogenförmigen
oder tonnenartigen Ausbildung. Selbstverständlich liegen im Rahmen dieser Erfindung
auch solche Ausführungsformen, die auch an der Vorderseite 23, ähnlich wie an der
Rückseite 6, im wesentlichen eben ausgebildet sind. Wesentlich ist bei allen Ausführungsformen,
daß die vorderen Längskanten 15, 16 der Gehäusewände 2, 4 von der Frontfläche oder
der Vorderseite 23 zur Rückseite hin zurückversetzt sind. Sind die Türen 24, 26 in
Richtung der Pfeile 27 nach hinten geschwenkt, so ist der Innenraum des Schrankes
sehr gut zugänglich, und zwar praktisch teilweise auch von der Seite her.
[0015] Koaxial zu den Gehäusewänden 2, 4 sind um die Drehachsen 10, 11 die Türen 24, 26
angeordnet. Die Türen 24, 26 sind außen um die Gehäusewände 2, 4 mit einem relativ
geringen Abstand angeordnet und erstrecken sich ebenfalls über einen Winkelbereich
größer 90° und zwar zweckmäßigerweise etwa 110°. Werden die Türen 24, 26 aus der dargestellten
Position in Richtung der Pfeile 27 um die Achsen 10, 12 von der Öffnung 18 weggeschwenkt,
so wird diese geöffnet. Die Türen 24, 26 sind ebenso wie die beiden Gehäusewände 2,
4 schalenartig als dünnwandige Metallprofile ausgebildet, die entsprechend der Höhe
bzw. Länge des Schrankes auf die erforderliche Länge gebracht sind. Die Gesamtlänge
des Schrankes ist somit problemlos vorgebbar. Die Türen 24, 26 weisen im Bereich ihrer
Vorderkanten 28 und ihrer Hinterkanten 30 nach außen vorstehende Rippen 34 auf, die
ein Benutzer zum Öffnen oder Schließen des Schrankes in einfacher Weise ergreifen
kann. Obgleich die koaxiale Anordnung besonders zweckmäßig ist, können die Drehachsen
der Türen von denen der Gehäusewände beabstandet angeordnet sein; dies ist insbesondere
bei einer Ausbildung der Türen abweichend von der dargestellten kreisförmigen Außenkontur
zweckmäßig.
[0016] So können beispielsweise die im Bereich der Einbuchtung 22 befindlichen und zur Rückseite
gebogenen Teile auch eben ausgebildet sein, um eine praktisch ebene Frontfläche in
diesem Bereich zu erhalten. Zweckmäßig werden dann unter Beachtung der Krümmungsradien
die Drehachsen 10, 11 der Türen bezüglich den Längsachsen der Gehäusewände versetzt.
An der Rückseite 6 befindet sich ein Wandanschlußelement 29, das an einer ebenen Raumwand
angeschraubt werden kann. Zur Montage in einer Ecke eines Badezimmers oder dergleichen
kann das Wandanschlußelement auch die strichpunktiert angedeutete Form aufweisen.
Dem Wandanschlußelement 29 ist oben und unten ein Bügel mit einem nachfolgend noch
zu erläuternden Arm zugeordnet, um eine einfache Verbindung und Montage des gesamten
Schrankes an der derart ausgebildeten Befestigungskonsole zu ermöglichen. Die Türen
24, 26 sind, wie nachfolgend noch erläutert wird, mittels Zapfen 31 im Gehäuseboden
5 und entsprechend im Gehäusedeckel schwenkbar befestigt, wobei mittels eines Clips
oder eines Sicherungsringes 33, der in eine Ringnut eines Zapfens 31 eingreift, die
axiale Sicherung erreicht wird.
[0017] Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Ebene der Achsen 10, 11 im oberen Bereich des
Schrankes, wobei hier der obere Gehäusedeckel 36 zu erkennen ist. In entsprechender
Weise ist am unteren Ende des Schrankes ein gleich ausgebildeter Gehäuseboden vorgesehen,
so daß nachstehende Erläuterungen entsprechend gelten. Der Gehäusedeckel 36 weist
einen Außenrand 38 auf, an welchem die Gehäuseschalen 2, 4 mit ihrem oberen Ende erfindungsgemäß
anliegen. Der Gehäusedeckel 36 enthält eine vom Außenrand 38 begrenzte Stützfläche
40, an welcher die beiden Gehäusewände 2, 4 mit ihren axialen Endflächen anliegen.
Wie oben bereits angegeben, sind der Gehäusedeckel 36 und der Gehäuseboden mittels
Schrauben, die in die Schraubkanäle der Stege eingreifen verbunden, wobei zwischen
Gehäusedeckel und Gehäuseboden in der dargestellten Weise die beiden Gehäusewände
2, 4 eingespannt sind. Die Montage des Schrankes ist damit äußerst einfach, da nach
dem entsprechenden Zusammenfügen lediglich die Schraubverbindung zwischen Gehäusedeckel
bzw. Gehäuseboden und Befestigungskonsole herzustellen ist.
[0018] Die Türen 24, 26 werden oben mittels je eines als Abdeckkappe ausgebildeten Lagerelementes
46, 47 abgeschlossen, welche sich über den Gehäusedeckel 36 hinweg erstrecken und
mittels den Zapfen 32 schwenkbar bezüglich des Gehäusedeckels 36 sind. Diese Zapfen
32 befinden sich in oben erweiterten Bohrungen 50, 51 und durchdringen den Gehäusedeckel
36 und sind unterhalb desselben mittels den Sicherungsringen 33 abgefangen und gegen
axiales Verschieben gesichert. Für die am unteren Ende des Schrankes übereinstimmend
ausgebildeten Lagerelemente gelten diese Erklärungen entsprechend. Die Abdeckkappen
bzw. Lagerelemente 46, 47 weisen im Bereich ihres Außenrandes 54, 56 erfindungsgemäß
jeweils eine Ringnut 58, 60 auf, in welche die Türen 24, 26 mit ihren oberen Enden
eingesetzt sind. Die Lagerelemente 46, 47 sind ebenso wie die beiden Türen 24, 26
außerhalb der feststehenden Teile des Schrankes, also außerhalb vom Gehäusedeckel
36 sowie der Gehäusewände 2, 4, angeordnet und um diese herum bezüglich der beiden
beabstandeten Drehachsen 10, 11 schwenkbar. Schließlich ist über den beiden Lagerelemente
46, 47 ein übergreifender Abschlußdeckel 62 angeordnet, um einerseits eine einfache
Reinigungsmöglichkeit und andererseits Funktionsstörungen oder eine Verschmutzung
der gegeneinander bewegbaren Teile zu unterbinden.
[0019] Fig. 3 zeigt eine Aufsicht auf den oberen Gehäusedeckel 36, wobei nunmehr auch die
Auflagefläche 64 für den oben erwähnten Arm des Wandanschlußelements der Befestigungskonsole
zu erkennen ist. Mittels Zapfen 66, Nuten oder ähnlichem greifen die hinteren Stege
und der Gehäusedeckel 36 ineinander, wodurch eine gute gegenseitige Ausrichtung und
Fixierung erreicht wird. Es sind hier auch zwei Bohrungen 67 zu erkennen, welche mit
den oben erwähnten Schraubkanälen der Stege fluchten. Durch diese Bohrungen 67 werden
zur Verbindung von Gehäusedekkel und Gehäuseschalen Schrauben eingeschraubt. Ferner
befinden sich erfindungsgemäß koaxial zu den Achsen in der Außenfläche des Gehäusedeckels
36 Ringnuten 68 für nachfolgend noch zu erläuternde Zahnsegmente.
[0020] Fig. 4 zeigt einen Schnitt entlang Linie IV von Fig. 3, wobei nunmehr auch die in
die Oberfläche des Gehäusedeckels 36 eingebrachten Ringnuten 68 gut zu erkennen sind.
Die Sackbohrung 69 dient zur Aufnahme einer Schraube, welche durch den auf der Auflagefläche
64 aufliegenden Arm der Befestigungskonsole bzw. des Wandanschlußelements hindurchgeführt
ist, wodurch eine einfache Befestigung und Montage des Schrankes an einer Wand oder
dergleichen ermöglicht wird. Übereinstimmend ist der Gehäuseboden ausgebildet.
[0021] Fig. 5 zeigt eine Aufsicht auf das Lagerelement 46 mit einer sektorartigen Verzahnung
70. Auch das andere Lagerelement weist eine entsprechend ausgebildete Verzahnung auf,
wobei beide Verzahnungen ineinandergreifen. Diese Verzahnungen 70 reichen in die oben
genannten Ringnuten 68 und stehen im Bereich der Verbindungslinie zwischen den beiden
Längsachsen miteinander in Eingriff. Aufgrund der Anordnung der Verzahnungen 70 in
den Ringnuten sind jene nach außen praktisch nicht sichtbar, wobei ferner die Gefahr
einer Verschmutzung oder das Eindringen von Fremdkörpern nicht unwesentlich verringert
wird. Mittels der Verzahnungen 70 wird die gegenläufige Bewegung der beiden Lagerelemente
46, 47 und der Türschalen und letztendlich eine einfache Handhabung beim Öffnen bzw.
schließen des Schrankes gewährleistet. Die Verzahnungen 70 befinden sich an etwa halbkreisförmigen
Ansätzen der Lagerelemente bzw. der Abdeckkappen und erstrecken sich über Winkelbereiche
in der Größenordnung von etwa 110 bis 130 Winkelgraden. Es ist gewährleistet, daß
für den gesamten Weg der Schwenkbewegung der Eingriff aufrechterhalten wird und die
gemeinsame Betätigung erfolgen kann.
[0022] Zumindest an dem einen Lagerelement 46 bzw. dessen Ansatz 74 ist, bevorzugt an einem
kleinen Stift 78, ein Federlement 80 befestigt, dessen anderes Ende am Gehäusedeckel
oder am andereren Lagerelement befestigt ist. Das Federelement, welches auch als ein
einfacher Gummiring ausgebildet sein kann, ist derart angeordnet, daß eine Schnappmechanik
vorliegt, um die Türen wahlweise in die Schließ- oder Offenstellung zu bringen. Das
Lagerelement 46 ist hier in der Offenstellung des Schrankes dargestellt und nimmt
die zur Rückseite des Schrankes geschwenkte Stellung ein. Wird das Lagerelement 46
in Richtung des Pfeiles 82 nach vorn geschwenkt, so überschreitet der Stift 78 den
Kippunkt, der durch die Verbindungslinie der beiden Längsachsen definiert ist, und
nachfolgend wird das Lagerelement 46 durch das vorgespannte Federelement 80 in die
Schließstellung gebracht. Das Federelement ist in entsprechender Weise an einem Stift
des zugeordneten Lagerelements befestigt.
[0023] Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch die Abdeckkappe 46, wobei hier deutlich die abgesetzte
Bohrung 50 für den Befestigungszapfen sowie das nach unten gerichtete Zahnsegment
70 zu erkennen ist. In die Ringnut 58 greift die axiale Stirnfläche der Tür und ist
dort funktionsgerecht abgestützt und arretiert. An der Innenfläche 84 vom Rand 54
liegt die hier nicht dargestellte Tür an und wird funktionssicher abgestützt. Die
Innenfläche 84 weist einen Radius auf, der mit dem Außenradius 17 der Türs übereinstimmt.
[0024] In Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht des oberen Teiles des Schrankes dargestellt,
wobei die Türen 24, 26 geöffnet sind und die Öffnung zwischen den vorderen Längskanten
der beiden Wandteile 2, 4 freigegeben ist. Die oberen Lagerelemente 46, 47 sowie die
Zapfen 32 sind gut zu erkennen. Der Zwischenboden 19 ist mit dem Halteteil 21 in der
Längsnut 20 an der Rückseite des Schrankes befestigt. Der Arm 86 des Wandanschlußelementes
ist mittels einer Schraube 88 mit dem Gehäusedeckel 36 verbunden.
[0025] Fig. 8 zeigt eine Ansicht des Schrankes, wobei nunmehr die außerhalb des Gehäuses
angeordneten Türen 24, 26 teilweise geschlossen sind. Der Innenraum des Schrankes
wird unten vom Gehäuseboden 5 und oben vom Gehäusedeckel 36 abgeschlossen und enthält
zwei in Längsrichtung beabstandete Zwischenböden 19. Die als Drehschalen ausgebildeten
Türen 24, 26 weisen oben im Bereich des Gehäusedeckels 36 die beiden Lagerelemente
46, 47 auf. Entsprechend sind unten im Bereich des Gehäusebodens 5 die beiden Lagerelemente
48, 49 vorgesehen. Die Lagerelemente 46 bis 49 sind außerhalb des Gehäuses angeordnet
und umgeben den Gehäusedeckel 36 bzw. Gehäuseboden 5 sowie die Gehäusewände.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 2, 4
- Gehäusewand
- 5
- Gehäuseboden
- 6
- Rückseite
- 7, 8
- Steg
- 9
- Klemmprofil
- 10, 11
- Drehachse
- 12
- Abstand
- 13, 14
- Schraubkanal
- 15, 16
- vordere Längskante
- 17
- Außenradius von 24, 26
- 18
- Öffnung
- 19
- Zwischenboden
- 20
- Längsnut in 8
- 21
- Halteteil
- 22
- Einbuchtung
- 23
- Vorderseite
- 24, 26
- Tür
- 27
- Pfeil
- 28
- Vorderkante
- 29
- Wandanschlußelement
- 30
- Hinterkante
- 31, 32
- Zapfen
- 33
- Sicherungsring
- 34
- Rippe
- 36
- Gehäusedeckel
- 38
- Außenrand
- 40
- Stützfläche
- 46 bis 49
- Lagerelement
- 50, 51
- Bohrung
- 54, 56
- Rand
- 58, 60
- Ringnut
- 62
- Abschlußdeckel
- 64
- Auflagefläche
- 66
- Zapfen
- 67
- Bohrung
- 68
- Ringnut
- 69
- Sackbohrung
- 70, 72
- Verzahnung
- 74, 76
- Ansatz
- 78
- Stift
- 80
- Federelement
- 82
- Pfeil
- 84
- Innenfläche
- 86
- Arm
- 88
- Schraube
1. Schrank, insbesondere für Badezimmer, mit einem zwei gebogene Wände (2, 4), einen
Boden (5) sowie einen Deckel (36) aufweisenden Gehäuse, mit zwei um Drehachsen (10,
11), welche einen Abstand (12) zueinander aufweisen, drehbar angeordneten Türen (24,
26) zum Verschließen bzw. Freigeben einer zwischen vorderen Längskanten (15, 16) des
Gehäuses vorgesehenen Öffnung (18) und ferner mit Lagerelementen (46 bis 49), die
jeweils am unteren Ende und oberen Ende der gegeneinander schwenkbaren Türen (24,
26) zu deren drehbaren Lagerung mittels Zapfen (31, 32) im Gehäuseboden (5) und Gehäusedeckel
(36) vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gehäusewände (2, 4) an der Rückseite einen nach außen gerichteten Steg (7,
8) zur gegenseitigen Verbindung aufweisen,
daß zwischen den Stegen (7, 8) innerhalb des Schrankes eine hinterschnittene Längsnut
(20) zur Befestigung eines Zwischenbodens (19) oder dergleichen vorgesehen ist,
daß die Türen (24, 26) als im wesentlichen zylindrische Schalen ausgebildet sind,
welche, bezogen auf die jeweilige Drehachse (10, 11), über einen Winkelbereich zwischen
90° und 130° sich erstrecken,
und daß die Lagerelemente (46 bis 49) als Abdeckkappen ausgebildet sind, welche den
Boden (5) bzw. den oberen Deckel (36) des Gehäuses übergreifen und einen zur Drehachse
(10, 11) parallelen Rand (54, 56) aufweisen, an welchem die jeweilige Tür (24, 26)
mit dem Ende anliegt und abgestützt ist.
2. Schrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (7, 8), welche sich
insbesondere über die gesamte Höhe der Wände (2, 4) erstrecken, mittels eines Klemmprofils
(9) miteinander verbunden sind.
3. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (2,
4), insbesondere an den Außenseiten der Stege (7, 8), Schraubkanäle (13, 14) zur Verbindung
des Gehäusebodens (5) und/oder des Gehäusedeckels (36) mittels Schrauben oder dergleichen
aufweisen.
4. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine aus den
stegen (7, 8) gebildete Befestigungskonsole an der Rückseite der beiden Wände (2,
4) angeordnet ist und/oder daß die Befestigungskonsole eine Breite aufweist, welche
zwischen 10 bis 30%, bevorzugt 20%, größer ist als der Außenradius der Wände (2, 4).
5. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (2,
4) als im wesentlichen zylindrische Schalen ausgebildet und an deren hinteren Längskanten
die Stege (7, 8) angeordnet sind.
6. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lageelemente
(46 bis 49) miteinander in Eingriff stehende Verzahnungen (70, 72) enthalten.
7. Schrank nach einem der Ansprüche 1, bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder
(54, 56) der Lagerelemente (46 bis 49) jeweils eine Ringnut (58, 60) aufweisen, in
welche die Türen (24, 26) mit ihren unteren bzw. oberen Enden eingesetzt sind.
8. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß den Türen (24,
26) ein Federelement (80) nach Art einer Schnappmechanik zugeordnet ist, mit welchem
die Türen (24, 26) wahlweise in die geschlossene oder geöffnete Stellung bewegbar
sind.
9. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Türen (24,
26) im Bereich ihrer Vorderkanten (28) und/oder Hinterkanten (30) nach außen vorstehende
Rippen (34) aufweisen.
10. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand
(12) der Drehachsen (10, 11) im wesentlichen gleich groß ist wie der Außenradius (17)
der Türen (24, 26) oder daß der Abstand (12) im Bereich zwischen ± 20%, bevorzugt
im Bereich zwischen ± 10% größer bzw. kleiner als der genannte Außenradius (17) ist.
1. A cupboard, particularly for bathrooms, having a housing comprising two curved walls
(2, 4), a base (5) and a top (36), having two doors (24, 26) mounted so as to rotate
about rotation axes (10, 11) which are at a spacing (12) from each other, for closing
off or exposing an opening (18) provided between front longitudinal edges (15, 16)
of the housing, and further having bearing elements (46 to 49) which are provided
at the lower and upper ends of the doors (24, 26) which are pivotable towards each
other, for the rotatable mounting thereof by means of pins (31, 32) in the base (5)
and top (36) of the housing, characterised in that the housing walls (2, 4) have an
outwardly directed web (7, 8) at the back, for interconnecting said walls, an undercut
longitudinal groove (20) is provided between the webs (7, 8) inside the cupboard for
securing an intermediate base (19) or the like, the doors (24, 26) are constructed
as substantially cylindrical shells which extend over an angular range of between
90° and 130°, in relation to the rotation axis (10, 11) in question, and the bearing
elements (46 to 49) are constructed as covering caps which lap over the bottom (5)
or the top (36) of the housing and have an edge (54, 56) parallel to the rotation
axis (10, 11) on which one end of the door (24, 26) in question abuts and is supported.
2. A cupboard according to claim 1, characterised in that the webs (7, 8), which extend
more particularly over the full height of the walls (2, 4) are joined together by
means of a clamping section (9).
3. A cupboard according to one of claims 1 to 2, characterised in that the walls (2,
4) are provided, more particularly on the outsides of the webs (7, 8), with screw
channels (13, 14) for connecting the bottom (5) and/or the top (36) of the housing
using screws or the like.
4. A cupboard according to one of claims 1 to 3, characterised in that a fixing bracket
formed from the webs (7, 8) is arranged at the rear of the two walls (2, 4) and/or
the fixing bracket is between 10 and 30%, preferably 20%, wider than the outer radius
of the walls (2, 4).
5. A cupboard according to one of claims 1 to 4, characterised in that the walls (2,
4) are constructed as substantially cylindrical shells and the webs (7, 8) are disposed
on the rear longitudinal edges thereof.
6. A cupboard according to one of claims 1 to 5, characterised in that the bearing elements
(46 to 49) include teeth (70, 72) which mesh together.
7. A cupboard according to one of claims 1 to 6, characterised in that the edges (54,
56) of the bearing elements (46 to 49) each have an annular groove (58, 60) in which
the doors (24, 26) are inserted at their lower or upper ends, respectively.
8. A cupboard according to one of claims 1 to 7, characterised in that a spring element
(80) in the form of a snap mechanism is associated with the doors (24, 26), by means
of which the doors (24, 26) can be moved selectively into the closed or open position.
9. A cupboard according to one of claims 1 to 8, characterised in that the doors (24,
26) have outwardly projecting ribs (34) in the vicinity of their front edges (28)
and/or rear edges (30).
10. A cupboard according to one of claims 1 to 9, characterised in that the spacing (12)
between the rotation axes (10, 11) is substantially equal to the outer radius (17)
of the doors (24, 26) or the spacing (12) is greater or smaller than said outer radius
(17) within the range of ± 20%, preferably ± 10%.
1. Armoire, notamment pour salle de bains, comprenant un corps qui comporte deux parois
cintrées (2, 4) un plancher (5) ainsi qu'un plafond (36), avec deux portes (24, 26),
montées rotatives autour d'axes de rotation (10, 11) qui sont espacés d'une certaine
distance d'écartement (12), ces portes servant à fermer ou à dégager une ouverture
(18) prévue entre les bords longitudinaux avant (15, 16) du corps, et en outre des
éléments d'articulation (46 à 49) qui sont pré-vus respectivement à l'extrémité supérieure
et à l'extrémité inférieur des portes (24, 26) pouvant pivoter l'une en sens inverse
de l'autre, pour le montage rotatif de ces portes à l'aide de tourillons (31, 32)
dans le plancher (5) et le plafond (36) du corps,
caractérisée en ce que les parois (2, 4) du corps présentent contre le fond une nervure (7, 8) dirigée vers
l'extérieur pour leur assemblage mutuel,
en ce qu'il est prévu entre les nervures (7, 8), à l'intérieur de l'armoire, une nervure longitudinale
à contre-dépouille (20) destinée à fixer une étagère intermédiaire (19) ou équivalent,
en ce que les portes (24, 26) sont constituées par des coquilles sensiblement cylindriques
qui s'étendent sur un angle compris entre 90 degrés et 130 degrés, rapporté à leur
axe de rotation (10, 11) correspondant,
et en ce que les éléments d'articulation (46 à 49) sont constitués par des chapeaux recouvrants
qui s'emboîtent respectivement sur le plancher (5) et sur le plafond supérieur (36)
du corps et présentent un bord (54, 56) parallèle à l'axe de rotation (10, 11), contre
lequel la porte correspondante (24, 26) est appliquée et s'appuie par son extrémité.
2. Armoire selon la Revendication 1, caractérisée en ce que les nervures (7, 8) qui s'étendent en particulier sur toute la hauteur des parois
(2, 4) sont assemblées l'une à l'autre à l'aide d'un profilé de serrage (9).
3. Armoire selon l'une des Revendications 1 et 2, caractérisée en ce que les parois (2, 4) présentent, notamment sur les faces extérieures des nervures (7,
8), des canaux de vissage (13, 14) servant à assembler le plancher (5) et/ou le plafond
(36) du corps à l'aide de vis ou équivalents.
4. Armoire selon l'une des Revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'une console de fixation formée des nervures (7, 8) est agencée au droit du fond ou
de la face arrière des deux parois (2, 4) et en ce que la console de fixation possède une largeur qui est supérieure d'entre 10 et 30 %,
de préférence de 20 %, au rayon extérieur des parois (2, 4).
5. Armoire selon l'une des Revendications de 1 à 4, caractérisée en ce que les parois (2, 4) sont constituées par des coquilles sensiblement cylindriques et que les nervures (7, 8) sont disposées le long de leurs bords longitudinaux arrière.
6. Armoire selon l'une des Revendications de 1 à 5, caractérisée en ce que les éléments d'articulation (46 à 49) portent des dentures (70, 72) en prise entre
elles.
7. Armoire selon l'une des Revendications de 1 à 6, caractérisée en ce que les bords (54, 56) des éléments d'articulation (46 à 49) présentent chacun une rainure
annulaire (58, 60) dans laquelle les portes (24, 26) sont emboîtées par leurs extrémités
inférieures ou supérieures respectivement.
8. Armoire selon l'une des Revendications de 1 à 7, caractérisée en ce qu' aux portes (24, 26) est associé un élément élastique (80) se comportant comme un
mécanisme à franchissement de point mort à l'aide duquel les portes (24, 26) peuvent
être placées sélectivement dans la position fermée ou dans la position ouverte.
9. Armoire selon l'une des Revendications de 1 à 8, caractérisée en ce que les portes (24, 26) présentent des nervures (34) en saillie vers l'extérieur dans
la région de leurs bords avant (28) et/ou de leurs bords arrière (30).
10. Armoire selon l'une des Revendications de 1 à 9, caractérisée en ce que la distance (12) d'écartement des axes de rotation (10, 11) est sensiblement égale
au rayon extérieur des portes (24, 26) ou en ce que cette distance (12) est supérieure ou inférieure de plus ou moins 20%, de préférence
de plus ou moins 10%, audit rayon extérieur (17).