| (19) |
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(11) |
EP 0 230 483 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.03.1990 Patentblatt 1990/13 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.01.1986 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B27N 3/14 |
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| (54) |
Verfahren zum Vergleichmässigen von Streupartikeln sowie eine Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens
Process for uniforming spread particles and device for performing the process
Procédé pour uniformiser des particules de dispersion et machine pour exécuter ce
procédé
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE IT LI SE |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.08.1987 Patentblatt 1987/32 |
| (73) |
Patentinhaber: CARL SCHENCK AG |
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D-64273 Darmstadt (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Buksek, Andrej
D-6100 Darmstadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dallhammer, Herbert, Dipl.-Ing. |
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Carl Schenck AG
Patentabteilung 64273 Darmstadt 64273 Darmstadt (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 69 162 DE-B- 1 133 532 DE-C- 947 640
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EP-A- 0 109 456 DE-B- 2 528 391
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Regelverfahren zur fortlaufenden Konstanthaltung einer vorbestimmbaren Schütthöhe
in einem Partikelvlies mit von Kratzerwalzen aufgelösten in Partikelschleier umgesetzte
Partikelströme, aus denen positioniert Teilströme vor einem Streukopf entnommen werden.
[0002] Bei der Herstellung von aus Partikeln bestehenden Vliesen, die anschließend zu Platten
verpreßt werden, ist es erforderlich, mit Bindemitteln versehene Partikel auf Unterlagen
aufzustreuen, wobei die Güte der durch Verpressung verfestigten Platte sehr stark
von einer gleichmäßigen Dichte des gestreuten Vlieses über den Plattenquerschnitt
abhängig ist. Hierbei ist es gleichgültig, ob es sich um Platten handelt, deren Bindemittel
aus Harnstoffleim, Zement oder Gips besteht. Genauso kann das Partikelmaterial aus
Holzspänen normaler Abmessungen, wie sie für die Herstellung von Spanplatten benötigt
werden, bestehen, oder aus großflächigen Spänen wie Wafers und Strands und auch aus
Mischungen dieser Späne untereinander oder mit Holzfasern; auch können die zu streuenden
Partikel aus Kunststoffgranulaten bestehen.
[0003] Durch die DE-PS 1 133 532 ist eine Vorrichtung zur Bildung eines Teilchenstromes
konstanter Dicke, insbesondere aus mit Bindemitteln versetzten Holzteilchen, wie Spänen
bekannt geworden, wobei mehrere über die Breite einer Förderbahn verteilte, in bezug
auf deren Förderrichtung vor einer Dosiereinrichtung liegende Ansprecheinrichtungen
vorgesehen sind, die bei Überschreiten einer bestimmten Höhe eines Teilchenhaufens
in den vor ihnen liegenden Bereichen über an sich bekannte Steuerungen auf eine Verteileinrichtung
zum Ausgleichen der Stauhöhenunterschiede des Teilchenhaufens quer zur Förderbahn
wirksam sind. Eine derartige Vorrichtung ist nur dann einsetzbar, wenn vor dem Dosieren
eine entsprechend große Menge als Regelmenge zur Vergleichmäßigung des zu dosierenden
Materials vorhanden ist. Es wird also stets neu hinzukommendes zu dosierendes Material
mit bereits vorhandenem Material vermischt. Dies führt dazu, daß das Material aus
Partikeln besteht, welches zu verschiedenen Zeiten mit Bindemitteln versehen wurde.
Es muß nicht weiter ausgeführt werden, daß beispielsweise mit Zement versehene Partikel,
die darüber hinaus angefeuchtet sind, zufolge Aushärten des Zements zusammengebracht
werden mit feuchten Partikeln, die erst frisch mit Zement als Bindemittel versehen
wurden, und weichen Einfluß eine derartige Partikelmischung auf die zu verpressende
Platte hat. Die Folgen sind offensichtlich, bereits mit ausgehärtetem Bindemittel
versehene Partikel können keine Bindung mehr mit den frisch mit Bindemittel versehenen
Partikeln eingehen, so daß trotz gleicher Dichte im Vliesbereich die fertige Platte
zufolge mangelnder Bindung zum Ausschuß wird. Dieser am Beispiel einer Platte mit
Zementbindung dargestellte Nachteil des Standes der Technik ist ohne weiteres auch
auf Spanplatten, wie oben näher definiert, und auf Partikelplatten, bei denen Gips
die Bindung bewerkstelligt, oder bei Platten aus Granulat übertragbar.
[0004] Durch die DE-PS 947 640 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von
Holzspanplatten oder dergleichen, wobei das Spangut auf einen Rollgang ein endloses
Band, Kettenrost oder dgl., bzw. auf auf demselben aufgelegte Blechunterlagen aufgetragen
und das so erhaltene Vlies nach Abstreifen zuviel aufgetragenen Gutes unter vorheriger
oder nachheriger Vorpressung in Stücke geformt wird, bekannt geworden, bei dem zum
Erreichen gewichtsgleicher Gutstücke das Gut vor oder nach seiner Vorpressung einer
fortlaufenden selbsttätigen Gewichtskontrolle unterzogen und seine Höhe durch den
von der Waage aus höhengesteuerten Abstreifer entsprechend eingestellt wird. Auch
dieses Verfahren arbeitet mit einer Übermenge von Partikeln, wobei in Abhängigkeit
des Vliesgewichtes, also nach Aufstreuung der Partikel zur Erreichung gleichen Gewichts
Partikel von der Oberfläche des Gutes wieder abgenommen werden. Außer der Zerstörung
der Oberfläche durch nachträglichen Eingriff in das gestreute Vlies treten dieselben
Nachteile auf, wie sie bei dem zunächst genannten Stand der Technik auftreten. Eine
gleichmäßige Dichteverteilung läßt sich darüber hinaus auch nicht erreichen, wenn
Mischgut, beispielsweise Partikel aus verschiedenen Holzarten oder gemischt mit Granulat
zur Verwendung kommen, da zufolge des unterschiedlichen spezifischen Gewichts in der
Partikelmischung und zufolge geringer Unterschiede in der Holzmischung beispielsweise
ein Zusammenschluß mehrerer Holzpartikel höheren spezifischen Gewichts einerseits
und andererseits ein Zusammenschluß von Kunststoffgranulat geringeren spezifischen
Gewichts zwangsläufig über die Streubreite eine fertige Platte entsteht, deren Dichte
nicht gleichförmig über die gesamte Platte verteilt ist.
[0005] Durch die EP-A 69 162 ist ein Verfahren zur Beeinflussung der Dichteverteilung eines
zu streuenden Spänevlieses über seine Streubreite bekannt geworden, bei dem aus einem
aus mehreren Teilströmen bestehenden Spänestrom die Menge mindestens eines Teilstroms
an mindestens einer Stelle seiner Breite reduziert wird. Hierdurch gelingt eine Vergleichmäßigung
der Schütthöhe im abgelegten Vlies durch Verstellung arretierbarer Saugrüssel entsprechend
den zuvor festgestellten Ungleichheiten der Schütthöhe.
[0006] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine
Vorrichtung in Vorschlag zu bringen, eine Solldicke in einem Partikelvlies zu erreichen,
wenn die zu streuende Partikelmenge größer als die zur Erreichung der Soiidichte erforderliche
Partikelmenge ist, ohne daß die Überschußmenge bei ihrer Rückführung mit dem aufzustreuenden
oder aufgestreuten Vlies vermischt wird. Diese Aufgabe wird, ausgehen von der zuletzt
genannten Druckschrift EP-A 69 162 mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Insbesondere durch die Verfahrensschritte der ferngesteuerten Entnahme und
Abgabe von Partikeln quer zur Ablaufrichtung des Förderbandes aus und in den Partikelschleier
in jedem Abschnitt des Streukopfs, und durch eine fortlaufende Messung der Schütthohe
im abgelegten Vlies in jedem Abschnitt wird ein Regelverfahren zur fortlaufenden Konstanthaltung
einer vorbestimmten Schütthohe in einem abgelegten Partikelvlies erreicht, ohne daß
eine Vermischung verschieden lang mit Bindemittel versehener Partikel auftreten kann;
auch ist eine nochmalige Beeinflussung der Oberfläche des Vlieses durch Hilfsmittel
nicht erforderlich.
[0007] Ausgehend von einer Vorrichtung zur Bildung eines Partikelvlieses mit einem Partikelbunker
mit Kratzeraustrag und Abwurf zur Bildung eines über die Breite eines bewegten Formbands
frei fallenden Partikelstroms mit einer Mehrzahl von quer zur Formbanderstreckung
und im Bereich des Partikelstroms angeordneten Steuereinrichtungen zur Entnahme von
Teilstömen aus dem Partikelstrom über die Breite des auf dem Formband abzulegenden
Partikelvlieses und einer Fördereinrichtung zur Rückführung der entnommenen Partikel
in den Partikelbunker (EPA-A 69 162) wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs
2 ein erfinderisches Gehäuse offenbart, welches den Partikelstrom in seiner Zusammensetzung
unbeeinflußt zur Ablage als Vlies gelangen läßt und wobei sich die erforderlich werdende
Beeinflussung zufolge der Solldicke über die Streubreite lediglich auf den Randbereich
der Ausdehnung des noch geschlossenen Partikelstroms in Vliesrichtung beschränkt;
durch die erfindungsgemäße Anordnung von Schiebern, mit denen ein Gehäuse verschlossen
bzw. geöffnet werden kann, wird eine Zwischenbunkerung von Ausgleichsmaterial geschaffen,
welches bei einem Überschuß direkt einer Wiederverarbeitung zugeführt wird, ohne daß
seine Ablagerung im Vlies vorher erforderlich würde und daß bei einem Zuwenig seine
sofortige Zugabe in das zu streuende Partikelvlies erreicht würde.
[0008] Im Anspruch 3 werden besonders bevorzugte Fördereinrichtungen unter Schutz gestellt.
[0009] Die Ansprüche 4 und 5 stellen eine andere Art Fördereinrichtungen, die in dem erfindungsgemäßen
Gehäuse angeordnet sind, unter Schutz.
[0010] Anspruch 6 zeigt eine bestimmte Art, wie überschüssiges Gut ohne Ablage im Vlies
einer Wiederverwendung zugeführt werden kann.
[0011] Mit Anspruch 7 wird eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Gehäuses unter Schutz gestellt, welches sich für bestimmte Anwendungsgebiete und bei
Verwendung einer Förderschnecke als Fördereinrichtung besonders eignet, da keinerlei
Rückstände im Gehäuse zurückbleiben können.
[0012] Eine andere Art des Gehäuses, die besonders für Förderbänder oder Kratzerketten geeignet
ist, wird in Anspruch 8 unter Schutz gestellt.
[0013] Anspruch 9 stellt eine Betätigungseinrichtung der Schieber zufolge der gemessenen
Istwerte im Vlies im Vergleich mit den Sollwerten unter Schutz. Hierbei wird in erfinderischer
Weise über die im Vlies gemessenen Istwerte mit Hilfe eines Rechners die Verstellung
der Schieber bewirkt, damit das direkt nachfolgende Partikelteilvlies bereits bei
einer anschließenden Messung im Vlies die Sollwerte aufweist.
[0014] Eine Anordnung, bei der die Erfindung in verschiedenen Varianten verwirklicht ist,
wird anhand der nachfolgenden Zeichnung näher erläutert.
[0015] Es zeigen:
Fig. 1 einen Bunker, aus dem Partikel abgezogen werden und über eine Verteileinrichtung
auf ein darunter angeordnetes Formband aufgestreut werden
Fig. 2 schematisch die Stellung von Schiebern im Gehäuse, in Abhängigkeit der gemessenen
Dickenverteilung im Vlies
Fig. 3 in vergrößertem Maßstab den Erfindungsgegenstand am Ende einer Austragsvorrichtung
Fig. 4 verschiedene Ausgetaltungen des Gehäuses sowie der Förderer
4a ein sechseckiges Gehäuse
4b ein quadratisches Gehäuse
4c einen Schneckenförderer mit seitlichem Abwurf
4d einen geschlossenen Überschußpartikelkreislauf mit Räumband oder Kratzerkette und
ein hierzu besonders geeignetes Gehäuse
[0016] In einem Bunker 1 werden zu streuende Partikel 5 über einen Eintrag 2 in das Bunkerinnere
verbracht. Bei den Partikeln kann es sich um Holz-oder Kunststoffspäne handeln, die
mit bereits aufbereitetem Harnstoffleim oder Trockenpartikein wie Gips oder Zement
zur gegenseitigen Verfestigung der Späne bei Einwirken von, in den Spänen vorhandener,
Feuchtigkeit versehen sind; es können auch Mischungen von Holz- und Kunststoffspänen
in den Bunker eingetragen werden, wobei die Kunststoffspäne die Verfestigung der Holzspäne
bewirken, wenn bei der Herstellung von plattenförmigen Gegenständen eine beheizte
Presse unter Druck und Temperatur das Spänevlies in den einzelnen Etagen zusammenpreßt.
[0017] Der Bunker 1 besitzt außerdem ein Bodenband 3, welches den Bunker nach unten abschließt
und mit dem die eingetragenen Partikel zufolge der Bewegung des Bodenbandes 3 in Pfeilrichtung
einem Kratzeraustrag 4 zugeführt werden. Der Kratzeraustrag 4 besteht im Ausführungsbeispiel
aus einer Reihe übereinander angeordneter Kratzwalzen 6, die entsprechend ihrer Rotation
in Pfeilrichtung aus dem Partikelvorrat Partikel abnehmen und einer Verteileinrichtung
7 zuführen. Es entsteht ein geschlossener Partikelstrom, der zwischen der vorderen
Umlenkung 9 des Bodenbandes 3 und einem Gehäuse 10, welches sich, wie die Kratzwalzen
6, über die gesamte Breite des Bunkers erstreckt, hindurch bewegt. Der Abstand zwischen
vorderer Umlenkung 9 des Bodenbandes 3 und dem Gehäuse 10 ist so bemessen, daß ein
Großteil des geschlossenen Partikelstroms ungehindert durch diese Öffnung hindurchbewegt
werden kann. Der geschlossene Partikelstrom 8 ist in seiner Menge so bemessen, daß
er eine Übermenge gegenüber dem auf einem Formband 11 abzulegenden endlosen Spänevlies
besitzt.
[0018] Das Gehäuse 10, welches eine Fördereinrichtung 12 beinhaltet und das sich über die
gesamte Bunkerbreite und somit auch über die Streubreite des späteren Vlieses erstreckt,
dient zum dosierten Abnehmen und Zugeben von Partikeln aus dem geschlossenen Partikelstrom
8. Das Gehäuse 10 und die darin befindliche Fördereinrichtung 12, die in den nachfolgenden
Figuren näher erläutert werden, dosieren der Verteileinrichtung 7, entsprechend der
von einer Dickenmeßeinrichtung 13, kommenden Informationen über einen Rechner 14 neben
dem geschlossenen Partikelstrom 8 weitere Partikel zu.
[0019] Die in Fig. 1 dargestellten, mehreren Gehäuse 10 und mehreren Fördereinrichtungen
12. zeigen, an welchen Stellen die aus Gehäuse 10 Fördereinrichtung 12 und durch Schieber
verschließbare Öffnungen im Gehäuse 10 bestehenden Ab- und Zugabeeinrichtungen im
geschlossenen Partikelstrom 8, angeordnet sein können. Befindet sich das Gehäuse 10
im Bereich der vorderen Umlenkung 9 des Bodenbandes 3, sind keine weiteren Gehäuse
10 im weiteren Stromverlauf der Partikel anzuordnen. Es ist im Rahmen der Erfindung
jedoch auch im Bereich der Verteileinrichtung 7 entweder über Auflösewalzen 15 ein
einziges Gehäuse 10 unterhalb der vorderen Umlenkung 9 anzuordnen, welches aus der
Übermenge des geschlossenen Partikelstroms 8 die erforderliche richtige Menge für
eine Solldickenverteilung im Vlies entsprechend den Istwerten, die von der Dickenmeßeinrichtung
13 bestimmt werden, herausdosiert; oder es können jeder Auflösewalze 15 nachgeordnet
ein Gehäuse 10 vorgesehen sein, welches ebenfalls aus der Übermenge die Solldicke
für das Vlies herausdosiert oder es können am Ende eines jeden Stranges von Übergabewalzen
16 je ein Gehäuse 10 mit einer darin enthaltenen Fördereinrichtung 12 vorhanden sein,
die aus der Übermenge, wie oben erläutert, der Solldicke entsprechende Partikelmengen
an Aufteilwalzen 17 weitergeben. Die im Rahmen der Erfindung liegende Anordnung der
Gehäuse 10 mit Fördereinrichtungen 12 am Ende der Übergabewalzen 16 ist beispielsweise
dann vorteilhaft, wenn die Gefahr einer Entmischung im Verlauf des Partikelstroms
vorhanden ist, bis dieser von den Kratzerwalzen 6 bis zu den Auflösewalzen 17 gelangt;
dies ist insbesondere gegeben, bei sehr unterschiedlichem spezifischem Gewicht zwischen
Bindemittel und zu verbindenden Partikeln, wenn die Bindemittel noch nicht an den
zu verbindenden Partikeln haften. Bei aufbereitetem Harnstoffleim hingegen werden
die zu verbindenden Partikel, also Späne, bereits von diesem im Bunker 1 ummantelt,
so daß eine Entmischung zwischen diesen Komponenten nicht stattfinden kann. In diesem
Falle ist das Gehäuse 10 besonders bevorzugt gegenüber der vorderen Umlenkung 9 anzuordnen.
Handelt es sich um Granulate oder staubförmige Bindemittel wie Gips oder Zement im
trockenen Zustand, also noch nicht angefeuchtet, ist es vorteilhaft, die Übermenge
bis kurz vor die Auflösewalzen 17 zu führen und dort die Menge für die Solldichte
herauszudosieren.
[0020] Über die Auflösewalzen 17 werden die Partikel auf das Formband 11 als Schleier niedergebracht.
Anstelle des Formbandes 11 kann auch eine Reihe sich gegenseitig überlappender Unterlagen
18 vorgesehen sein, die im Falle ihrer flexiblen Ausbildung Kopfleisten 19 tragen.
Das auf den Unterlagen 18 oder dem Formband 11 befindliche Vlies 20, welches über
seine Streubreite die Solldicke besitzt, wird anschließend zu plattenförmigen Werkstoffen
weiterverarbeitet.
[0021] Fig. 2 zeigt schematisch die Stellung von Schiebern 22, die entsprechend dem, in
diesem Bereich vorhandenen Vliesverlauf 23 über die Streubreite 24 überschüssige Partikel
5 in das Gehäuse 10 eintreten lassen und damit einer Förderschnecke 25 zuführen. Zugabeschieber
26 ermöglichen aus dem Gehäuse 10 heraus über die rotierende Förderschnecke 25 ein
Zudosieren von Partikeln zum Vlies 20, wenn ein negativer Vliesverlauf 27 vorhanden
ist. Die rotierende Förderschnecke 25 und das Gehäuse 10 sind über die Streubreite
hinaus verlängert, so daß auch nach der Dosierung noch vorhandenes überschüssiges
Partikelmaterial (Streupartikelübermenge) 28 durch eine Öffnung 29 im Gehäuse außerhalb
der Streubreite 24 abgeführt werden kann und beispielsweise im Kreislauf wieder in
den Bunker 1 (Fig. 1) zurückgeführt werden kann.
[0022] Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in vergrößertem Maßstab.
Der von den Kratzwalzen 6 ausgetragene geschlossene Partikelstrom 8 wird zwischen
vorderer Umlenkung 9 des Bodenbandes 3 und dem Gehäuse 10 hindurchtransportiert. Das
Gehäuse 10 besitzt einen kreisförmigen Teil 30, in dem mehrere Zugabeschieber 26,
über die Streubreite angepaßt an die Kreisform, Zugabeschlitze 31 wahlweise verschließen
oder öffnen können, je nach Information aus der Dickenmessung 13 im Vlies. Im Gehäuse
10 ist die rotierende Förderschnecke 25 als Fördereinrichtung vorgesehen. Im Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 3 verschließt der in der Zeichenebene liegende Schieber 22 den Abnahmeschlitz
32. Durch den dahinterliegenden, geöffneten Schieber 22 tritt ein Teilpartikelstrom
33 in das Gehäuse 10 ein und wird, wie zu Fig. 2 bereits beschrieben, entweder an
eine Stelle verbracht, an der ein negativer Vliesverlauf im Vlies vorhanden ist, oder
es wird dieser Teilpartikelstrom 33 über die Öffnung 29 abgeführt. In Fig. 3 ist zu
erkennen, daß das Gehäuse 10 im Randbereich der Ausdehnung des noch geschlossenen
Partikelstroms in Vliesförderrichtung angeordnet ist.
[0023] Im Bereich des Gehäuses 10 und hinter diesem ist eine Leitklappe 34 angeordnet, die
bewirkt, daß der dosierte Gesamtpartikelstrom gemeinsam im Vlies abgelegt wird.
[0024] Fig. 4a zeigt die Ausgestaltung eines Gehäuses in Sechseckform, bei dem parallele
Seiten 35, 36 des Gehäuses durch Schieber 22 bzw. Zugabeschieber 26 wahlweise verschlossen
und geöffnet werden können. Eine derartige Ausgestaltung des Gehäuses bringt von der
mechanischen Führung der einzeln betätigbaren Schieber 22 und einzeln betätigbaren
Zugabeschieber 26 eine Vereinfachung in der Herstellung und bei der Justierung.
[0025] Die Fig. 4b zeigt ein quadratisches Gehäuse 10, bei dem die Schieber 22 und 26 aneinanderstoßende
Seiten 37, 38, die mit Schlitzen versehen sind, wahlweise verschließen oder öffnen.
Derartige Ausgestaltungen eignen sich insbesondere, wie auch in Fig. 1 dargestellt,
für Einbauten des Gehäuses 10 und der Fördereinrichtung 12 im Bereich der Übergabewalzen
16 und Auflösewalzen 15.
[0026] In Fig. 4c ist in dem Gehäuse 10 eine entgegengesetzt gewendelte Förderschnecke 40
vorgesehen. Die entgegengesetzt gewendelte Förderschnecke 40 ist darüber hinaus um
ein Maß 41 aus der Mitte 42 der Streubreite 24 verschiebbar. Die entgegengesetzte
Wendelung beginnt in der Mitte der Förderschnecke 40, so daß links und rechts neben
der Streubreite überschüssiges Partikelmaterial aus dem Gehäuse 10 über Offnungen
29 ausgetragen werden kann.
[0027] Fig. 4d zeigt einen geschlossenen Überschußpartikelkreislauf. Ein im Gehäuse 10 angeordneter
Kratzerförderer 43 oder ein Räumband 44 bewegen sich als endlose Förderorgane um zwei
Umlenkstellen 45, 46. Das Gehäuse 10 besitzt in seinem Bodenteil 47 einen Schlitz
über die gesamte Streubreite. Dieser Schlitz ist mittels mehrerer über die Schüttbreite
angeordneter Zugabeschieber 26 verschließ- und öffenbar. Stromauf besitzt das Gehäuse
10 in einer Dachschräge 48 einen über die gesamte Streubreite verlaufenden Schlitz,
der ebenfalls mit mehreren Schiebern 22 verschließbar ist. Damit kann eine Abnahme
von Partikelmaterial stromauf und eine Partikelzugabe stromab vom selben Partikelstrom
aus gesteuert werden, so daß im Vlies 20 über dessen Streubreite 24 gesehen, eine
vorgegebene Solldichte erreichbar wird.
1. Regelverfahren zur fortlaufenden Konstanthaltung einer vorbestimmten Schütthöhe
in einem Partikelvlies mit von Kratzerwalzen aufgelösten in Partikelschleier umgesetzte
Partikelströme, aus denen positioniert Teilströme vor einem Streukopf entnommen werden,
dadurch gekennzeichnet, daß zur fortlaufenden Konstanthaltung der Schütthöhe (13)
über die Vliesbreite und -länge eine Aufteilung des Streukopfs quer zur Ablaufrichtung
eines Förderbandes zur Aufnahme des Vlieses in eine Vielzahl von Abschnitten erfolgt,
daß eine ferngesteuerte Entnahme und Abgabe von Partikeln aus und in den Partikelschleier
(8) in jedem Abschnitt erfolgt, daß eine fortlaufende Messung (13) der Schütthöhe
im abgelegten Vlies (20) in jedem Abschnitt erfolgt und daß ein Soll-Ist-Wert-Vergleich
und eine Stellgrö- ßenermittlung durch einen Rechner durchgeführt wird.
2. Vorrichtung zur Bildung eines Partikelvlieses (20) mit einem Partikelbunker (1)
mit Kratzeraustrag (4) und Abwurf zur Bildung eines über die Breite (24) eines bewegten
Formband frei fallenden Partikelstroms (8) mit einer Mehrzahl von quer zur Formbanderstreckung
im Bereich des Partikelstroms angeordneter Steuereinrichtungen zur Entnahme von Teilströmen
aus dem Partikelstrom über die Breite (24) des auf dem Formband (11) abzulegenden
Partikelvlieses (20) und einer Fördereinrichtung zur Rückführung der entnommenen Partikel
in den Partikelbunker, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Einrichtung zur
Einstellung der Dickenverteilung quer zur Formbanderstreckung angeordnet ist, die
aus einer von einem Gehäuse (10) ummantelten Fördereinrichtung (12, 25) besteht, daß
zwei Reihen von Steuereinrichtungen vorgesehen sind, die sich an zwei verschiedenen
Mantellinien des Gehäuses (10) der Fördereinrichtung (12, 25) befinden, wobei sich
die erste Reihe an einer Mantellinie befindet, die vom Partikeistrom (8) angeströmt
wird und sich die zweite Reihe an einer Mantellinie befindet, die am unteren Teil
des Gehäuses (10) verläuft, und daß die Steuereinrichtungen aus Abnahmeschiebern (22)
an Abnahmeschlitzen (32) und Zugabeschiebern (26) an Zugabeschlitzen (31) im Mantel
des Gehäuses (10) der Fördereinrichtung (12, 25) bestehen, daß eine Schütthöhenmessung
(13) in jedem einzelnen durch die Vielzahl der Schieber (22, 26) gegebenen Abschnitte
an dem auf dem Formband (11) abgelegten Vlies (20) durchgeführt wird und daß eine
Regelvorrichtung vorgesehen ist, die die Schütthöhen entsprechend den entlang der
Vliesbreite (24) im abgelegten Partikelvlies (20) gemessenen Schütthöhen und der Stellung
der Abnahmeschieber (22) und der Zugabeschieber (26) entsprechend einer Solldickenverteilung
über einen Rechner steuert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein, einen endlosen
Förderer bildendes, angetriebenes Räumband (44) oder ein Kratzerförderer (43) über
die Streubreite (24) erstreckt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine rotierende Förderschnecke
(25) über die Streubreite (24) erstreckt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwei gegenläufig
rotierende Förderschnecken (25) über die Streubreite (24) erstrecken oder eine von
der Mitte aus, entgegengesetzt gewendelte Förderschnecke (40) (Rechts-Links-Schnecke)
erstreckt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die über
die Streubreite hinaus verlängerte Fördereinrichtung (12) den überschüssigen Partikelstrom
(28) durch eine Offnung (29) im Gehäuse (10) einer Wiederverwendung zuführen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2-6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
stromab einen kreisförmigen Teil (30) besitzt, in dem ein in Richtung einer Mantellinie
verlaufender Schlitz (31) von beweglichen, von außen einzeln betätigbaren, nebeneinander
in Richtung der Streubreite (24) angeordneten, der Kreisform des Gehäuses (10) angepaßten
Zugabeschieber (26) verschließbar ist, daß das Gehäuse stromauf einen, über die Streubreite
(24) sich erstreckenden Abnahmeschlitz besitzt, der durch von außen einzeln betätigbare,
in Richtung der Streubreite (24) angeordnete ebene Schieber (22) verschließbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2-7, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt
des Gehäuses ein Polygon ist, daß die stromauf weisende Seite (35 bzw. 37) des Polygons
mit mehreren einzeln betätigbaren, in Richtung der Streubreite (24) angeordneten Schiebern
(22) verschließbar ist und daß die stromab weisende Seite (36, 38) des Polygons ebenfalls
mit mehreren, in Richtung der Streubreite (24) einzeln betätigbaren Zugabeschiebern
(26) verschließbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2-8, dadurch gekennzeichnet, daß ein der jeweiligen
Schieberbreite entsprechendes Meßorgan (13) die Istdichte im Partikelvlies feststellt,
diesen Wert mit dem entsprechenden vorgegebenen Sollwert in einem Rechner (14) vergleicht,
daß die hieraus gebildete Steuergröße über ein Steuerorgan bei Uberschreiten des Sollwertes
den entsprechenden Schieber (22) stromauf bei Schließung des entsprechenden Zugabeschiebers
stromab öffnet und bei Unterschreiten des Sollwertes den entsprechenden Zugabeschieber
(26) stromab bei zunächst geschlossenem entsprechendem Schieber (22) stromauf öffnet.
1. Control method for continuously maintaining constant a predetermined layer height
of a particle layer, with particle flows sprayed from a paddle roller, converted into
particle fog from which partial positioned flows are taken off before a scattering
head, characterised in that, for continuously maintaining constant the layer height
(13) across the layer width and layer length, a division of the scatter head across
the flow direction of a conveyer belt is achieved for receiving of the layer in a
plurality of sections that a remote controlled reception and release of particles
out of and into the particle fog (8) is achieved in each section, that a continuous
measurement (13) of the layer height of the deposited layer (20) is achieved and that
a desired/actual value comparison and a setting value determination is carried out
by a calculator.
2. Apparatus for formation of a particle layer (20) having a particle hopper (1) with
paddle discharge (4) and ejection for forming across the width (24) of a moving mould
belt, a free falling particle flow (8), with a plurality of control devices positioned
transverse to the flow direction in the area of the particle flow, for taking off
partial flows from the particle flow across the width (24) of the particle layer (20)
to be deposited on the mould belt (11), and a conveying apparatus for return of the
parti- des taken off into the particle hopper, characterised in that at least one
device for the adjustment of the distribution of thickness is positioned transverse
to the line of the mould belt, which consists of a conveying apparatus (12, 25) covered
by a casing (10), that two rows of control apparatus are provided, which are positioned
at two different surface lines of the casing (10) of the conveying apparatus (12,
25) the first row being positioned at a surface line against which the particle flow
(8) is incident and the second row being positioned at a surface line which runs at
the underneath part of the casing (10) that the control apparatus consist of receiving
slides (22) at receiving slits (32), and supply slides (26) at supply slits (31) in
the surface of the casing (10) of the conveyor apparatus; that a measurement of layer
height (13) is carried out in each individual section, produced by the plurality of
slides (22, 26), on the layer deposited on the mould belt (20); and that a regulatory
device is provided which controls by means of a calculator the layer height according
to the measured layer height across the layer width (24) in the deposited particle
layer (20) and controls the setting of the removal slide (22) and the supply slide
(26) corresponding to a desired thickness distribution.
3. Device as claimed in claim 2, characterised in that a driven removal belt (44)
or a paddle conveyor (43), forming an endless conveyor, extends across the scattering
width (24).
4. Device as claimed in claim 2, characterised in that a rotating spiral conveyor
extends across the scattering width (24).
5. Device as claimed in claim 2, characterised in that across the scattering width
(24) extend two countercurrent rotating spiral conveyors (25) or extends one spiral
conveyor (40) (right/left spiral) with opposed spirals leading from the middle outwards.
6. Device as claimed in any one of claims 2 to 5, characterised in that the conveying
apparatus which extends across the scattering width supplies the excess particle flow
(28) through an opening (29) in the casing (10) for reuse.
7. Device as claimed in any one of claims 2 to 6, characterised in that the casing
has a circular part (30) downstream in which a slit (31) running in the direction
of a surface line can be closed off by moving supply slides (26), controllable from
outside, which fit the circular form of the casing (10), arranged next to one another
in the direction of the scattering width, that the casing has a receiving slit upstream
extending across the scattering width (24) which can be closed by an individually
controllable flat slides (22) arranged in the direction of the scattering width (24).
8. Device as claimed in any one of claims 2 to 7, characterised in that the cross
section of the casing is a polygon, that the upstream side (35 or 37) of the polygon
can be closed with several individually controllable slides (22) arranged in the direction
of the scattering width (24) and that the side (36, 38) of the polygon facing downstream
can likewise be closed with several individually controllable supply slides (26) in
the direction of the scattering width (24).
9. Device as claimed in any one of the claims 2 to 8, characterised in that one of
the respective measuring agents (13) corresponding to the width of the slide, which
determines the actual density of the particle layer compares this value with the desired
value in a calculator; that the control value formed from this, in the case of the
desired value being exceeded opens the corresponding slide (22) upstream while closing
the corresponding supply slide downstream and in the case of the desired value being
underacheived, opens the corresponding supply slide (26) downstream the corresponding
slide (22) upstream being first closed.
1. Procédé de réglage d'une hauteur de produit en vrac constante prédéterminée dans
un matelas de particules comportant des courants de particules déclenchés par des
cylindres racleurs et convertis en brouillard de particules, courants à partir desquels
des courants sont prélevés de manière positionnée devant une tête de dispersion, caractérisé
en ce qu'en vue de maintenir continuellement constante la hauteur du produit en vrac
(13) il s'effectue sur la largeur et la longueur du matelas une répartition de la
tête de dispersion, transversalement à la direction d'avancement d'une bande transporteuse,
en vue de recueillir le matelas en un grand nombre de parties, en ce qu'est effectué,
commandés à distance, un prélèvement et une fourniture de particules, en provenance
et à destination du brouillard de particules (8) en chaque partie, en ce qu'il est
effectué en chaque partie une mesure continue (13) de la hauteur de produit en vrac
dans le matelas (20) mis à plat, et en ce qu'il est effectué une comparaison valeur
de consigne-valeur réelle et qu'un calculateur détermine une grandeur de réglage.
2. Dispositif pour former un matelas de particules (20), comprenant une trémie à particules
(1) à extracteur racleur (4) et une éjection destinée à former un courant de particules
(8) tombant librement sur la largeur (24) d'une bande de forme en mouvement, courant
(8) comprenant un grand nombre de dispositifs de commande disposés transversalement
à la bande de forme, dans la zone du courant de particule, en vue de prélever des
courants partiels à partir du courant de particules, sur la largeur (24) du matelas
de particules (20) à dérouler sur la bande de forme (11) et un dispositif de transport
destiné à retourner les particules prélevées dans la trémie de particules, caractérisé
en ce qu'au moins un dispositif de réglage de la répartition de l'épaisseur est disposé
transversalement à la bande de forme, dispositif se composant d'un dispositif de transport
(12, 25) enveloppé par un carter (10) et en ce que sont prévues deux rangées de dispositifs
de commande se trouvant sur deux génératrices différentes du carter (10) du dispositif
de transport (12, 25), la première rangée se trouvant sur une génératrice qui est
alimentée par un courant de particule (8) et la deuxième rangée se trouvant sur une
génératrice s'étendant à la partie inférieure du carter (10) et en ce que les dispositifs
de commande se composent de registres de prélèvement (22) disposés sur des fentes
de prélèvement (32) et de registres d'apport (26) disposés sur des fentes d'apport
(31) situées dans l'enveloppe du carter (10) du dispositif de transport (12, 25),
en ce qu'une mesure (13) de la hauteur du produit en vrac est exécutée dans chaque
partie constituée par la multiplicité des registres (22, 26), sur le matelas (20)
développé sur la bande de forme (11), et en ce qu'un dispositif de réglage est prévu,
pour commander, par l'intermédiaire d'un calculateur, les hauteurs de produit en vrac
en fonction des hauteurs de produits en vrac mesurées le long de la largeur de matelas
(24) à l'état déployé du matelas de particules (20), et pour commander la position
des registres de prélèvement (22) et des registres d'apport (26), en fonction de la
répartition d'épaisseur de consigne.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une bande de nettoyage
entraînée (44), formant un transporteur sans fin, ou un transporteur à raclage (43)
s'étend sur la largeur de dispersion (24).
4. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une vis de manutention
tournante (25) s'étend sur la largeur de dispersion (24).
5. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que deux vis transporteuse
(25) tournant en sens opposé s'étendent sur la largeur de dispersion (24) ou bien
qu'une vis transporteuse (40) s'étend, en partant du centre, avec des spires de sens
opposé (vis à gauche et à droite).
6. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que le dispositif
de transport (12) prolongé au-delà de la largeur de dispersion amène le courant de
particule excédentaire (28) à travers une ouverture (29) pratiquée dans le carter
(10) en vue d'une réutilisation.
7. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que carter comporte
en aval une partie (30) de forme circulaire dans laquelle une fente (31) s'étendant
en direction d'une génératrice est susceptible d'être obturée par des registres d'apport
(26) mobiles, actionnables individuellement depuis l'extérieur, disposés les uns à
côté des autres en direction de la largeur de dispersion (24) et adaptées à la forme
circulaire du carter (10), en ce que le carter comporte en amont une fente de prélèvement
s'étendant sur la largeur de dispersion (24) et susceptible d'être obturée au moyen
d'un registre (22) actionnable depuis l'extérieur et disposé en direction de la largeur
de dispersion (24).
8. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 7, caractérisé en ce que la section
transversale du carter est un polygone en ce que la face tournée vers l'amont (35
ou 37) du polygone est susceptible d'être obturée à l'aide de plusieurs registres
(22) actionnables individuellement, disposé en direction de la largeur de dispersion
(24) et que la face tournée vers l'aval (36, 38) du polygone est également susceptible
d'être obturée par plusieurs registres d'apport (26) disposés en direction de la largeur
de dispersion (24) et actionnables individuellement.
9. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 8, caractérisé en ce qu'un organe
de mesure (13) correspondant à chaque largeur de registre déterminé la densité réelle
dans le matelas de particules, compare cette valeur à la valeur de consigne prédéterminée
correspondante dans un calculateur (14), en ce que la grandeur de commande formée
à partir de cela, en cas de dépassement de la valeur de consigne, ouvre en aval en
cas de fermeture du registre d'apport correspondant et, en cas de passage au-dessous
de la valeur de consigne, ouvre en aval le registre d'apport (26) correspondant dans
le cas où le tiroir (22) correspondant a tout d'abord été fermé.