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EP 0 230 637 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.03.1991 Patentblatt 1991/11 |
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Anmeldetag: 22.12.1986 |
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Speisungs- oder Anpassungsschaltung
Supply or adaptation circuit
Circuit d'alimentation ou d'adaptation
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB LI SE |
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Priorität: |
16.01.1986 CH 140/86
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.08.1987 Patentblatt 1987/32 |
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Patentinhaber: BBC Brown Boveri AG |
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CH-5401 Baden (CH) |
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Erfinder: |
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- Rüedi, Beat
CH-5234 Villigen (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 129 982 DE-A- 1 665 439 FR-A- 1 493 785
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CH-A- 396 194 DE-A- 3 220 943
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Speisungs- oder Anpassungsschaltung zur Speisung von
über eine mehrpolige Steckverbindung geführten Signalkreisen einer frei programmierbaren
Steuerung oder einer Leittechnikanlage mit mindestens einer elektronischen Baugruppe,
welche einen Teil der Steckverbindung trägt oder zur Anpassung der Signalkreise an
die Ein- oder Ausgänge dieser Baugruppe.
[0002] Die in der Praxis auftretenden steuerungstechnischen bzw. leittechnischen Aufgaben
sind vielfältigster Natur und in der Regel in jedem Anwendungsfall verschieden. Soweit
es die Verschiedenheit der zu lösenden Aufgaben überhaupt zulässt, wird versucht,
zur Kostenminimierung die Anlagen möglichst weitgehend aus standardisierten Elementen
aufzubauen. Dabei sind jedoch Kompromisse unumgänglich. Eine typische Schnittstelle,
an der solche Kompromisse erforderlich sind, ist beispielsweise der Anschluss der
in den Prozess integrierten Geber und Stellglieder an Einbzw. Ausgänge von elektronischen
Baugruppen in den Steuerungen oder Unterstationen der Leittechnikanlagen. Das Problem,
das hier auftritt, liegt zum einen in den verschieden grossen Signalamplituden der
Geber. Zum anderen müssen häufig in den Anschlusskreisen vor allem der Stellglieder
Speisungsquellen vorgesehen werden, welche von ihrer Leistungsstärke, respektive ihrem
Spannungs- oder Stromniveau her, nicht oder nicht ohne weiteres in die Elektronik
der elektronischen Baugruppen integriert werden können. Häufig werden heute die elektronischen
Baugruppen ohne Rücksicht auf die verschiedenen Signalamplituden der Geber und ohne
integrierte Speisung für die Geber und Stellglieder konstruiert. Es bleibt dann dem
Anlagenbauer vorbehalten, die Signalamplituden der Geber in jedem Einzelfall an die
Eingänge der elektronischen Baugruppen, z.B. mittels Bürden- oder Shuntwiderständen,
anzupassen und die Anschlussleitungen der Stellglieder und, soweit erforderlich der
Geber, über geeignete Speisespannungsoder Speisestromquellen zu schlaufen. Gewöhnlich
werden dazu die Anschlussleitungen der genannten Elemente auf Klemmleisten geführt,
die irgendwo, z.B. in den die elektronischen Baugruppen oder mehrere solcher Baugruppen
in Baugruppenträgern enthaltenden Schaltschränken angeordnet sind. Von den Klemmleisten
führen die Anschlussleitungen zu mehrpoligen Steckern, die auf die Baugruppen, häufig
an ihrer Frontseite, aufgesteckt sind. Die genannten Massnahmen sind recht aufwendig
und bilden einen nicht unerheblichen Kostenfaktor bei der Projektierung und Erstellung
der Steuerung bzw. der leittechnischen Anlage.
[0003] Die Erfindung, wie sie im Patentanspruch 1 gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe,
hier eine Rationalisierung zu erreichen.
[0004] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen in folgenden Punkten
zu sehen:
- Für den Anlagenbauer entfallen die aufwendigen Schlaufungen der Anschlussleitungen
der Geber oder Stellglieder über Klemmleisten, was unmittelbare Kosteneinsparungen
bei der Projektierung der Steuerung und der leittechnischen Anlage, bei ihrer Dokumentation
sowie ihrer Erstellung zur Folge hat;
- die elektronischen Baugruppen können kostengünstig unabhängig von den Anforderungen
der speziellen Anlage entwickelt und konstruiert werden; Eingangsbeschaltungsvarianten
entfallen; Baugruppen können gegeneinander einfach ausgetauscht werden;
- es ergibt sich eine saubere Trennung der prozessabhängigen Funktionen von den Funktionen
der Baugruppen in den Steuerungen bzw. Unterstationen;
- sämtliche Ein- und Ausgänge an den Baugruppen können generell zweipolig ausgeführt
werden; sofern ein 1 1/2-poliger Anschluss erforderlich ist, kann dies durch eine
entsprechende Ausbildung des Zwischensteckers realisiert werden;
- die Prüfung von Befehlsausgängen der elektronischen Baugruppen wird erleichtert; denn
nach Abzug des mehrpoligen Steckers ohne den Zwischenstecker sind die prozessseitigen
Teile der Baugruppen nach wie vor gespiesen;
- ein mehreren Signalkanälen einer Baugruppe gemeinsames Relais, z.B. ein sogenanntes
GO-Relais, kann ausserhalb der Baugruppe angeordnet und mittels des Zwischensteckers
einfach angeschlossen werden;
- die erfindungsgemässe Lösung ist EMV-gerecht (EMV = Elektro-magnetische-Verträglichkeit);
- der Zwischenstecker kann wahlweise auch weggelassen werden, ein direktes Aufstecken
des mehrpoligen Stekkers auf die Baugruppen bleibt möglich;
- wenn der Zwischenstecker vergessen wird, entsteht kein Schaden, da dann die Speisung
fehlt;
- wenn bei analogen Eingängen der Zwischenstecker gemeinsam mit dem mehrpoligen Stecker
abgezogen wird aber auf diesen aufgesteckt bleibt, wird der Prozess nicht beeinflusst;
Baugruppen können deshalb ohne Beeinflussung des Prozesses ausgetauscht werden.
[0005] Weitere Vorteile sowie vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung, wie sie auch in
den abhängigen Ansprüchen gekennzeichnet sind, ergeben sich aus der nachstehenden
Erläuterung von Ausführungsbeipielen, wobei auf die Zeichnung Bezug genommen wird.
Es zeigt:
- Fig. 1
- in schematischer Darstellung eine mehrpolige Steckverbindung mit einem nach der Erfindung
vorgesehenen Zwischenstecker, über die mehrere Anschlussleitungen auf eine elektronische
Baugruppe geführt sind;
- Fig. 2
- in perspektivischer Darstellung einen Baugruppenträger mit mehreren Baugruppen und
- Fig. 3 bis 10
- Schaltpläne zur Erläuterung typischer Speisungs-oder Anpassungsschaltungen, die mit
dem nach der Erfindung vorgesehenen Zwischenstecker einfach realisierbar sind.
[0006] In Fig. 1 ist mit 1 eine elektronische Baugruppe bezeichnet, die beispielsweise eine
bestückte Leiterplatte sein kann, die in einen Baugruppenträger für mehrere solcher
Baugruppen einschiebbar ist. Die Baugruppe 1 ist z.B. ein Teil der Elektronik einer
frei programmierbaren Steuerung oder der Elektronik einer Fernwirkunterstation einer
Leittechnikanlage.
[0007] Die Baugruppe 1 ist an ihrer Frontseite mit einer mehrpoligen Buchsenleiste 2 versehen,
auf die ein entsprechend mehrpoliger Stecker 3 aufsteckbar ist. Buchsenleiste 2 und
Stecker 3 bilden eine Steckverbindung über welche Anschlussleitungen 4 von Signalkreisen
geführt sind, die beispielsweise im zu steuernden Prozess integrierte Geber oder Stellglieder
einschliessen.
[0008] Mit 5 ist in Fig. 1 ein mehrpoliger Zwischenstecker bezeichnet, welcher zwischen
die Buchsenleiste 2 und den Stecker 3 einsteckbar ist. Stecker 3, Zwischenstecker
5 und Buchsenleiste 2 sind in Fig. 1 in voneinander gelöstem Zustand dargestellt.
Von den Steckerstiften bzw. Buchsen der Steckverbindung 2, 3 und denen des Zwischensteckers
5 sollen jeweils zwei benachbarte paarweise einem Signalkreis zugeordnet sein.
[0009] Der in Fig. 1 dargestellte Zwischenstecker 5 erlaubt in einfacher und rationeller
Weise beispeilsweise die Schaltung einer gemeinsamen Speisequelle in sämtliche Signalkreise.
Von den beiden jeweils einem Signalkreis zugehörigen Polen der Steckverbindung 2,
3 bzw. des Zwischensteckers 5 ist jeweils nur einer im Zwischenstecker 5 durchkontaktiert.
Die Steckkontakte des jeweils anderen Pols, das sind auf der dem Stecker 3 nahen Seite
des Zwischensteckers 5 jeweils eine Buchse und auf der der Buchsenleiste 2 nahen Seite
jeweils ein Steckerstift, sind innerhalb des Zwischensteckers 5 auf vier zusätzliche
nach aussen führende Steckkontakte 6 bis 9 geführt, wobei die Buchsen mit den zusätzlichen
Steckkontakten 7 und 8 und die Steckerstifte mit den zusätzlichen Steckkontakten 6
und 9 verbunden sind. An den zusätzlichen Steckkontakten 6 bis 9 kann die Speisequelle
einfach angeschlossen werden.
[0010] Der in Fig. 1 dargestellte Zwischenstecker 5 ist so ausgebildet, dass er über die
Steckverbindung 2, 3 im eingesteckten Zustand übersteht. Die zusätzlichen Steckkontakte
6 bis 9 sind in seinem überstehenden Bereich nach aussen geführt, wobei die Steckkontakte
6 und 7 als Steckerstifte und die Steckkontakte 8 und 9 als Buchsen ausgeführt sind.
Die Steckkontakte 6 und 7 sind auf der gleichen Seite des Zwischensteckers 5 wie die
Steckerstifte der Pole angeordnet. Dadurch können sie beim Aufstecken des Zwischensteckers
5 auf die Buchsenleiste 2 mit zwei Buchsen 10 und 11 in einer zeipoligen Sammelschiene
12 in Kontakt treten, die direkt unterhalb der Buchsenleiste 2 angeordnet ist. Anstatt
direkt an die Steckkontakte 6 bis 9 kann daher die Speisequelle auch an die Sammelschiene
12 angeschlossen werden.
[0011] Die Sammelschiene ist vorzugsweise an der Frontseite eines Baugruppenträgers 13 unterhalb
der in den Baugruppenträger 13 einsteckbaren Baugruppen angeordnet, wie diese in Fig.
2 zu erkennen ist. Der in Fig. 2 dargestellte Baugruppenträger 13 ist nicht vollständig
mit Baugruppen bestückt. Es ist lediglich eine der dargestellten Baugruppen stellvertretend
für die übrigen mit 1 bzeichnet. Auf die Buchsenleiste 2 dieser Baugruppe 1 ist ein
Zwischenstecker nach der Art von Fig. 1 sowie ein Stecker 3 aufgesteckt. Der Zwischenstecker
5 ist in Fig. 2 mit nicht sichtbaren, den Steckkontakten 6 und 7 von Fig. 1 entsprechenden
Steckkontakten in Kontakt mit zwei, den Buchsen 10 und 11 von Fig. 1 entsprechenden
Buchsen der Sammelschiene 12. Solche Buchsen sind in der Sammelschiene 12 auch unterhalb
der Buchsenleisten der übrigen in den Baugruppenträger 13 eingesteckten Baugruppen
bzw. der dafür vorgesehenen Plätze vorgesehen. Durch Aufstecken eines Zwischensteckers
5 nach Art von Fig. 1 auf die Buchsenleisten dieser übrigen Baugruppen kann jeweils
eine Verbindung zur Sammelschiene 12 und eine an diese angeschlossene gemeinsame Speisequelle
hergestellt werden. Eine aufwendige Anschlussverdrahtung für diesen Zweck entfällt.
An Stelle von lediglich einer Sammelschiene können auch zwei oder mehrere solcher
Sammelschienen am Baugruppenträger vorgesehen werden. Die am Zwischenstecker 5 von
Fig. 1 zusätzlich noch vorgesehenen Steckkontakte 8 und 9 können ebenfalls zum Anschluss
einer Speisequelle verwendet werden, sofern ein Anschluss über die Sammelschiene 12
nicht erwünscht ist.
[0012] Das Zwischensteckerkonzept ist grundsätzlich für eine Fülle verschiedenster Speisungsschaltungen
sowie zur Anpassung des Spannungs- oder Stromniveaus der Signalkreise an die Ein-
oder Ausgänge der Baugruppen verwendbar. In den Fig. 3 bis 10 sind einige typische,
häufig vorkommende Speisungs- oder Anpassungsprobleme dargestellt, die sich unter
Verwendung eines Zwischensteckers schaltungstechnisch elegant lösen lassen. Die Fig.
3 bis 10 zeigen an sich Schaltpläne, doch sollen die innerhalb der strichpunktierten
Linie verlaufenden Leitungsabschnitte und die darin dargestellten Schaltungselemente
räumlich jeweils in einem Zwischenstecker integriert sein. Die im rechten Bildteil
dargestellten Leitungsabschnitte und Schaltungselemente sollen räumlich jeweils innerhalb
einer Baugruppe, die im linken Bildteil dagegen jenseits des Steckers auf der Prozessseite
angeordnet sein. In den Fig. 3 bis 10 sind jeweils nur zwei Signalkreise dargesstellt,
doch sollen diese nur stellvertretend für eine Mehrzahl von ihnen sein.
[0013] Die Signalkreise von Fig. 3 weisen sogenannte Melder auf der Prozesseite und Leuchtdioden
von Optokopplern in der Baugruppe auf. In jeweils eine der Anschlussleitungen beider
Signalkreise ist mittels des Zwischensteckers eine Speisequelle geschaltet. Es handelt
sich hier um zwei Meldeeingänge der Baugrupe.
[0014] Fig. 4 entspricht Fig. 3 bis auf die Tatsache, dass mittels des Zwischensteckers
ein Anschluss zu lediglich einem der Pole der Speisequelle hergestellt ist. Der entsprechende
Zwischenstecker müsste daher nur die Streckkontakte 6 oder 9 von Fig. 1 aufweisen.
Diese Anschlussart wird als 1 1/2-polig bezeichnet. Der Anschluss an der Baugruppe
bleibt dennoch einheitlich 2-polig.
[0015] Die Signalkreise von Fig. 5 weisen Schützen im Prozess und Kontakte in der Baugruppe
auf. Es handelt sich hier um zwei Befehlsausgänge der Baugruppe. In jeweils einer
der Anschlussleitungen beider Kreise ist, wie in Fig. 3, 2-polig eine Speisequelle
geschaltet.
[0016] In Fig. 6 sind ebenfalls zwei Befehlsausgänge dargestellt, die allerdings der gemeinsamen
Steuerung durch ein externes sogenanntes einen Impulsbefehl gebendes GO-Relais unterliegen.
Der Anschluss des GO-Relais erfolgt 2-polig mittels des Zwischensteckers. Eine häufig
unerwünschte Anordnung des GO-Relais auf der Baugruppe kann über seine einfache Anschlussmöglichkeit
mittels des Zwischensteckers vermieden werden. Insbesondere kann mittels des Sammelschienenkonzepts
ein GO-Relais mehreren Baugruppen gemeinsam vorgeschaltet werden. Die Sammelschiene
stellt in diesem Fall eine Signalleitung dar. Zu beachten ist hier, dass im Zwischenstecker
lediglich Steckkontakte seiner baugruppennahen Seite mit den zusätzlichen Steckkontakten
verbunden sind, während ihre korrespondierenden Steckkontakte auf der anderen Seite
nicht angeschlossen sind.
[0017] Fig. 7 zeigt auf der Prozesseite eine Quelle, z.B. einen aktiven Geber, und innerhalb
der Baugruppen einen Verstärker als eine erste Senke. Zur Anpassung der Quellenspannung
an den Verstärker sind im Zwischenstecker integriert Widerstandselemente vorgesehen.
Von den Signalkreisen nicht belegte Pole des Zwischensteckers können beispielsweise
zum Anschluss einer zweiten Senke, z.B. eines Schreibers oder dergleichen, verwendet
werden. Dazu sind im Zwischenstecker Verbindungen zwischen seinen Steckkontakten auf
der prozessnahen Seite erforderlich, während ihre korrespondierenden Steckkontakte
auf der baugruppennahen Seite wieder nicht angeschlossen sind. Die Darstellung ist
so zu verstehen, dass die Anschlussleitungen der zweiten Senken über den mehrpoligen
Stecker geführt sind.
[0018] Fig. 8 entspricht weitgehend Fig. 7, nur dass hier die Quelle auf der Prozesseite
eine Stromquelle ist und der Zwischenstecker einen Shuntwiderstand enthält. Wie bei
Fig. 7 ist der Anschluss einer zweiten Senke dargestellt. Diese kann beispielsweise
mit einem in den Zwischenstecker einsteckbaren Kurzschlussstecker kurzgeschlossen
werden.
[0019] Fig. 9 und Fig. 10 zeigen die Anpassung von Signalkreisen mit einer Spannungsquelle
bzw. einer Stromquelle in der Baugruppe und Senken im Prozess.
[0020] Damit der Anlagenbauer die Möglichkeit der individuellen Anpassung hat, sollten die
Schaltungselemente im Zwischenstecker zugänglich und austauschbar sein.
[0021] Der Zwischenstecker kann auch dazu verwendet werden, eine Verbindung zwischen Ein-
oder Ausgängen von mindestens zwei, in einem Baugruppenträger eingesteckten, benachbarten
Baugruppen herzustellen. Dies ist z.B. dann erforderlich, wenn die Signalkreise über
zwei benachbarte Baugruppen geführt werden müssen, welche jeweils mittels einer Buchsenleiste
an ihrer Frontseite anschliessbar sind.
1. Speisungs- oder Anpassungsschaltung zur Speisung von über eine mehrpolige Steckverbindung
geführten Signalkreisen einer frei programmierbaren Steuerung oder einer Leittechnikanlage
mit mindestens einer elektronischen Baugruppe (1), welche einen Teil (2) der Steckverbindung
(2,3) trägt oder zur Anpassung der Signalkreise an die Ein-oder Ausgänge dieser Baugruppe
(1), dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss an die Speisungsquelle oder die zur
Anpassung erforderliche Beschaltung mittels eines zwischen die voneinander lösbaren
Teile (2,3) der Steckverbindung steckbaren mehrpoligen Zwischensteckers (5) ausgeführt
ist.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei mindestens einem der Pole
des Zwischensteckers (5) intern keine Verbindung zwischen den mit dem baugruppennahen
Teil (2) der Steckverbindung (2,3) und ihrem anderen Teil in Kontakt tretenden Steckkontakten
besteht und dass wenigstens einer der genannten Steckkontakte intern auf mindestens
einen nach aussen führenden zusätzlichen Steckkontakt (6-9) des Zwischensteckers (5)
geführt ist.
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sammelschiene (12) vorgesehen
ist, mit welcher der oder die zusätzlichen Steckkontakte (6,7) des Zwischensteckers
(5) oder zumindest ein Teil von ihnen in Kontakt treten, wenn der Zwischenstecker
(5) auf den baugruppennahen Teil (2) der Steckverbindung (2,3) aufgesteckt wird.
4. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammelschiene (12) an
einem Baugruppenträger (13) für mehrere Baugruppen (1) derart angeordnet ist, dass
zumindest ein Teil der zusätzlichen Steckkontakte (6-7) von mehreren Zwischensteckern
(5), wenn diese jeweils auf den baugruppennahen Teil (2) von entsprechend vielen Steckverbindungen
an mehreren im Baugruppenträger (13) befindlichen Baugruppen (1) aufgesteckt sind,
mit ihr in Kontakt treten können.
5. Schaltung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenstecker
(5) neben dem mindestens einen zusätzlichen Steckkontakt (6,7), der mit der Sammelschiene
(12) in Kontakt tritt, noch mindestens einen weiteren parallelen zusätzlichen Steckkontakt
(8,9) aufweist, der auch dann noch von aussen frei zugänglich ist, wenn der Zwischenstecker
(5) auf den baugruppennahen Teil (2) der Steckverbindung und die Sammelschiene (12)
aufgesteckt ist.
6. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil
der mit dem baugruppennahen Teil (2) der Steckverbindung oder ihrem anderen Teil in
Kontakt tretenden Steckkontakte verschiedener Pole des Zwischensteckers (5) intern
miteinander verbunden sind.
7. Schaltung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens
einer der Pole der Speisungsquelle entweder direkt oder über die Sammelschiene (12)
an einen der zusätzlichen Steckkontakte (6-9) des Zwischensteckers (5) angeschlossen
ist.
8. Schaltung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens
einer der Anschlüsse eines sogenannten GO-Relais entweder direkt oder über die Sammelschiene
(12) an einen der zusätzlichen Steckkontakte (6-9) des Zwischensteckers (5) angeschlossen
ist.
9. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch geknnzeichnet, dass der Zwischenstecker (5) die
zur Anpassung erforderlichen elektrischen oder elektronischen Schaltungselemente enthält.
10. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des Zwischensteckers
(5) eine Verbindung zwischen Ein- oder Ausgängen von mindestens zwei, in einem Baugruppenträger
(13) benachbarten Baugruppen (1) herstellbar ist.
1. Feeding or matching circuit for feeding signal circuits, conducted via a multi-pin
plug-in connection, of a freely programmable control unit or of a control and instrumentation
system comprising at least one electronic module (1) which carries a part (2) of the
plug-in connection (2, 3), or for matching the signal circuits to the inputs or outputs
of this module (1), characterized in that the connection to the supply source or the
circuit components required for matching are constructed by means of a multi-pin intermediate
connector (5) which can be plugged between the parts (2, 3), which can be separated
from each other, of the plug-in connection.
2. Circuit according to Claim 1, characterized in that in the case of at least one of
the pins of the intermediate connector (5), no connection exists internally between
the plug-in contacts coming into contact with the part (2) of the plug-in connection
(2, 3) close to the module and its other part and that at least one of the said plug-in
contacts is internally conducted to at least one additional plug-in contact (6-9),
leading to the outside, of the intermediate connector (5).
3. Circuit according to Claim 2, characterized in that a bus bar (12) is provided with
which the additional plug-in contact or contacts (6, 7) of the intermediate connector
(5) or at least a part of them come into contact when the intermediate connector (5)
is plugged onto the part (2) of the plug-in connection (2, 3) close to the module.
4. Circuit according `to Claim 3, characterized in that the bus bar (12) is arranged
at a module rack (13) for several modules (1), in such a manner that at least a part
of the additional plug-in contacts (6-7) of several intermediate connectors (5) can
come into contact with it when these are plugged in each case onto the part (2) close
to the module of a corresponding number of plug-in connections at several modules
(1) located in the module rack (13).
5. Circuit according to one of Claims 3 or 4, characterized in that the intermediate
connector (5), in addition to the at least one additional plug-in contact (6, 7) which
comes into contact with the bus bar (12), has at least one further parallel additional
plug-in contact (8, 9) which is still freely accessible from the outside when the
intermediate connector (5) is plugged onto the part (2) of the plug-in connection
close to the module and onto the bus bar (12).
6. Circuit according to one of Claims 1 to 5, characterized in that a part of the plug-in
contacts coming into contact with the part (2) of the plug-in connection close to
the module or with its other part, or various pins of the intermediate connector (5)
are internally connected to each other.
7. Circuit according to one of Claims 2 to 6, characterized in that at least one of the
terminals of the supply source is connected either directly or via the bus bar (12)
to one of the additional plug-in contacts (6-9) of the intermediate connector (5).
8. Circuit according to one of Claims 2 to 6, characterized in that at least one of the
connections of a so-called GO relay is connected either directly or via the bus bar
(12) to one of the additional plug-in contacts (6-9) on the intermediate connector
(5).
9. Circuit according to Claim 1, characterized in that the intermediate connector (5)
contains the electric or electronic circuit elements necessary for matching.
10. Circuit according to Claim 1, characterized in that a connection between inputs or
outputs of at least two modules (1) adjacent in a module rack (13) can be established
by means of the intermediate connector (5).
1. Circuit d'alimentation ou d'adaptation pour l'alimentation de circuits de signalisation
connectés par une connexion enfichée multiple d'une commande à programmation variable
ou d'un système d'instrumentation comportant au moins un sous-ensemble électronique
(1) qui porte une partie (2) de la connexion enfichée (2, 3), ou pour l'adaptation
des circuits de signalisation aux entrées ou sorties de ce sous-ensemble (1), caractérisé
en ce que la connexion à la source d'alimentation ou le câblage nécessaire pour l'adaptation
est réalisé au moyen d'une fiche intermédiaire multiple (5) pouvant être enfichée
entre les parties (2, 3) de la connexion enfichée qui peuvent être détachées l'une
de l'autre.
2. Circuit suivant la revendication 1, caractérisé en ce que, pour au moins un des pôles
de la fiche intermédiaire (5), aucune connexion n'existe intérieurement entre les
contacts d'enfichage entrant en contact avec la partie (2) de la connexion enfichée
(2, 3) proche du sous-ensemble et ceux entrant en contact avec l'autre partie (3)
et qu'au moins un desdits contacts d'enfichage est intérieurement amené à au moins
un contact d'enfichage supplémentaire (6-9) de la fiche intermédiaire (5) aboutissant
à l'extérieur.
3. Circuit suivant la revendication 2, caractérisé en ce qu'une barre omnibus (12) est
prévue, avec laquelle le ou les contacts d'enfichage (6, 7) supplémentaires de la
fiche intermédiaire (5) ou au moins une partie d'entre eux entrent en contact lorsque
la fiche intermédiaire (5) est enfichée sur la partie (2) de la connexion enfichée
(2, 3), proche du sous-ensemble.
4. Circuit suivant la revendication 3, caractérisé en ce que la barre omnibus (12) est
montée sur un châssis pour sous-ensembles (13) destiné à d'autres sous-ensembles (1)
d'une manière telle qu'au moins une partie des contacts d'enfichage supplémentaires
(6-7) de plusieurs fiches intermédiaires (5) puissent entrer en contact avec cette
barre omnibus lorsque ces fiches intermédiaires sont enfichées chacune sur la partie
(2) proche du sous-ensemble d'un nombre correspondant de connexions enfichées sur
plusieurs sous-ensembles (1) se trouvant dans le châssis pour sous-ensembles (13).
5. Circuit suivant la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la fiche intermédiaire
(5) comporte, en plus du au moins un contact d'enfichage supplémentaire (6, 7) qui
entre en contact avec la barre omnibus (12), encore au moins un autre contact d'enfichage
supplémentaire parallèle (8, 9) qui, dans ce cas également, est encore accessible
librement de l'extérieur lorsque la fiche intermédiaire (5) est enfichée sur la partie
(2) de la connexion enfichée proche du sous-ensemble et sur la barre omnibus (12).
6. Circuit suivant l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'une
partie des divers pôles de la fiche intermédiaire (5) entrant en contact avec la partie
(2) de la connexion enfichée proche du sous-ensemble ou avec l'autre partie de cette
connexion enfichée sont intérieurement interconnectés.
7. Circuit suivant l'une quelconque des revendications 2 à 6, caractérisé en ce qu'au
moins un des pôles de la source d'alimentation est connecté directement ou par l'intermédiaire
de la barre omnibus (12) à un des contacts d'enfichage supplémentaires (6-9) de la
fiche intermédiaire (5).
8. Circuit suivant l'une quelconque des revendications 2 à 6, caractérisé en ce qu'au
moins une des bornes d'un relais dit GO est connectée directement ou par l'intermédiaire
de la barre omnibus (12) à un des contacts d'enfichage supplémentaires (6-9) de la
fiche intermédiaire (5).
9. Circuit suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la fiche intermédiaire (5)
contient les composants électriques ou électroniques nécessaires à l'adaptation.
10. Circuit suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'une connexion entre des entrées
ou des sorties d'au moins deux sous-ensembles (1) voisins dans un châssis pour sous-ensembles
(13) peut être réalisée au moyen de la fiche intermédiaire (5).