<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.1//EN" "ep-patent-document-v1-1.dtd">
<ep-patent-document id="EP87101279A1" file="EP87101279NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0232814" kind="A1" date-publ="19870819" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDE..ESFRGBGRITLILUNLSE......................</B001EP><B005EP>R</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0232814</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19870819</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>87101279.5</B210><B220><date>19870130</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>405/86</B310><B320><date>19860203</date></B320><B330><ctry>CH</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19870819</date><bnum>198734</bnum></B405><B430><date>19870819</date><bnum>198734</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>4</B516><B511> 4B 65D  81/32   A</B511><B512> 4B 65D  25/08   B</B512></B510><B540><B541>de</B541><B542>Behältnisanordnung sowie deren Anwendung</B542><B541>en</B541><B542>Container and its use</B542><B541>fr</B541><B542>Récipient ainsi que son emploi</B542></B540><B560></B560></B500><B700><B710><B711><snm>Steigmühle Töss AG</snm><iid>00832360</iid><irf>1y-A-13954</irf><adr><str>Zürcherstrasse 320</str><city>CH-8406 Winterthur</city><ctry>CH</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Bosshard,Alexander</snm><adr><str>Technikumstrasse 59</str><city>CH-8400 Winterthur</city><ctry>CH</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Troesch, Hans Alfred (CH)</snm><sfx>et al</sfx><iid>00027100</iid><adr><str>Troesch Scheidegger Werner AG
Siewerdtstrasse 95
Postfach</str><city>CH-8050 Zürich</city><ctry>CH</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>SE</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="25"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Um für den Anwender bequem bei Oeffnen eines Behältnisses mit zwei Aufnahmeräumen, worin je ein Füllgut enthalten ist, wie Joghurt im einen und Getreideflocken im andern, zu erzielen, dass mit der Oeffnungsmanipulation eine Ver­bindung zwischen den beiden Räumen erstellt wird, wird eine Zwischenwand (48) zwischen den Behältnissen durch eine Formveränderung, Aufbiegung eines Deckelteils (44) des Behältnisses, aufgerissen, indem durch Aufbiegen des Deckelteils (44) über eine Distanzhalterung (46) die Zwischenwand (48) aufbricht. Das Füllgut im Raum zwischen Deckel (44) und Zwischenwand (48) ergiesst sich in den darunter liegenden Aufnahmeraum.  <img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="147" he="62" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erstellung einer Verbindung zwischen mindestens zwei Aufnahmeräumen für je ein Gut in einem gemein­samen Behältnis, worin eine Zwischenwand die Räume festlegt sowie eine Behältnisanordnung mit mindestens zwei durch eine Zwischenwand getrennten Aufnahmeräu­men und eine Anwendung des genannten Verfahrens bzw. der Behältnisanordnung.</p>
<p id="p0002" num="0002">Beim Abpacken im Gebrauch zu vereinigender Güter, wie von Joghurt und Getreideflocken ist es bekannt, Behältnisanordnungen einzusetzen, bei denen in einem Aussenbehältnis Flocken abgepackt sind, darüber ein Innenbehältnis gestülpt ist, mit Joghurt, wobei letzteres mit einem, üblicherweise aus Aluminium­folie bestehenden Deckelteil verschweisst ist. Ueblicherweise ist das Innenbehältnis lediglich im Aussenbehältnis eingestülpt. Der Konsument muss zur Fertigstellung der Speise das Aussenbehältnis vom Innenbehältnis abziehen, letzteres durch Abreis­sen des Deckelteils öffnen, dann den Inhalt, wie Joghurt, vom Innenbehältnis ins Aussenbehältnis leeren. Dies ist in der Handhabung aufwendig und auch deshalb nachteilig, weil nicht zu vermeiden ist, dass schon im Innenbehältnis; je nach Sorgfalt<!-- EPO <DP n="2"> --> und Geduld des Konsumenten, nicht gebrauchte Reste verbleiben und ohnehin ein zweites Mal nach Zu­sichnahme der Speise aus dem Aussenbehältnis. Im weiteren ist diese Behältnisanordnung in ihrer Handhabung aufwendig.</p>
<p id="p0003" num="0003">Aus der US-PS 3 696 919 ist eine Behältnisanordnung bekannt geworden, mit einem Aussenbehältnis, dessen Innenraum durch ein napfförmiges, koaxial zum Aussen­behältnis angeordnetes Gebilde in zwei Aufnahme­räume geteilt ist. Das napfförmige Gebilde, gegen oben offen, steckt mit seiner Oeffnung an einem dichtenden Sitz eines Deckelteils. Seine Achsial­ausdehnung ist im weiteren geringer als diejenige des Aussenbehältnisses. Zum Erstellen einer Ver­bindung zwischen den zwei Aufnahmeräumen wird unter Ausnützung einer hohen Elastizität der Behältnis­aussenwandung eine achsiale Knautschzone im Aussen­behältnis durch Druckbeanspruchung komprimiert, bis mit den Fingern das untere Ende des Napfes ergriffen werden kann und der Napf durch Rückgängig­machung der Knautschzonenkomprimierung von seinem Sitz am Deckelteil abgezogen werden kann. Diese Behältnisanordnung bzw. das dadurch realisierte Verfahren eingangs genannter Art ist aus verschiede­nen Gründen nachteilig:<br/>
- Deckelteil und Aussenwandung sind in der Her­stellung aufwendig, insbesondere wenn man die Anforderungen an Knautschzone, Elastizität des Aussenbehältnis-Wandungsmaterials und Deckelteil berücksichtigt.<br/>
<!-- EPO <DP n="3"> -->- Manipulationen zur Erstellung der obgenannten Verbindungen sind konsumentenunfreundlich, denn nur mit einer Gebrauchsanweisung richtig durch­zuführen: Die Erstellung der Verbindung erfolgt durch manuelle Trennung des Napfes vom Sitz am Deckelteil durch Ergreifen des Napfes durch die Behältnisaussenwandung hindurch.</p>
<p id="p0004" num="0004">Im weitern ist aus der US-PS 3 856 138 ein Behältnis bekannt geworden, bei welchem ein mit Schrauben­deckelteil verschlossenes Aussenbehältnis durch eine koaxiale, zylindrische Zwischenwand in zwei Aufnahmeräume geteilt ist. Die zylindrische Zwischen­wand ist unten offen und sitzt im geschlossenen Behältniszustand mit ihrer Oeffnung auf Dichtungs­lippen am Bodenteil des Aussenbehältnisses. Bei Abschrauben des Deckelteils und seiner Entfernung wird die Oeffnung von der genannten Dichtung ab­gehoben und es erfolgt eine Vereinigung der Güter in den beiden Aufnahmeräumen. Auch hier ist der Herstellungsaufwand für eine derartige Behältnis­anordnung gross und ist an eine relativ starre Materialstruktur aller beteiligter Behältnisteile gebunden.</p>
<p id="p0005" num="0005">Die vorliegende Erfindung setzt sich zur Aufgabe, ausgehend von einem Verfahren bzw. einer Behältnis­anordnung obgenannter Art,letztere so auszubilden, dass bei geringerem Herstellungsaufwand eine höchst einfache Handhabung gewährleistet ist.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0006" num="0006">Dies wird beim genannten Verfahren dadurch erreicht, dass man die Behältniswandung mindestens in einem Bereich formverändernd von aussen beansprucht und mit dieser Veränderung als Steuergrösse das Oeffnen einer Verbindung zwischen den Räumen ansteuert. Grundsätzlich ist dabei die Vornahme einer Formver­änderung, wie einer Einbuchtung, einer Verbiegung der Behältniswandung, als alleinige Maniplations­anforderung zur Erstellung der Verbindung, eine höchst einfache, konsumentenfreundliche Manipu­lation.</p>
<p id="p0007" num="0007">Bei einer ersten Ausführungsvariante des genannten Verfahrens, durch welche allenfalls entstehende Dichtungsprobleme umgangen werden und konstruktiv einfache Realisationsmöglichkeiten eröffnet werden, wird die Verbindung durch lokale Zerstörung der materiellen Integrität der Zwischenwand, allenfalls ihres Verbindungsbereiches mit der Behältniswand geöffnet.</p>
<p id="p0008" num="0008">Eine weitere Variante besteht darin, dass man eine Oeffnung in der Zwischenwand durch die Beanspruchung von einem Dichtungssitz abhebt.</p>
<p id="p0009" num="0009">Insbesondere im Hinblick auf den Einsatz von Behält­nissen mit folienartigem Deckelteil wird weiter vorgeschlagen, dass man mit öffnender Biegebean­spruchung des Deckelteils die Verbindung öffnet. Damit ist die Manipulation zum Verbinden der beiden Aufnahmeräume, an eine ohnehin zum Oeffnen des<!-- EPO <DP n="5"> --> Behältnisses notwendige, formverändernde Beanspruchung gekoppelt. Eine Variante wird dabei dadurch realisiert, dass man eine formverändernde Deckelteilbewegung auf die Zwischenwand überträgt, dadurch eine darin vorgesehene Oeffnung von einem dichtenden Sitz ab­hebt, eine andere dadurch, dass man bei Oeffnen des Deckelteils die Zwischenwand durch Zugbeanspruchung aufreisst. Eine dritte prinzipielle Ausführungs­variante des genannten Verfahrens ergibt sich dadurch, dass man durch Druck auf einen Bereich der Behältnis­wandung die Zwischenwand durchbricht.</p>
<p id="p0010" num="0010">Dies erfolgt dann ohne dass das Behältnis geöffnet werden müsste, was in denjenigen Fällen vorteilhaft ist, in welchen das Behältnis vor dessen Oeffnung praktisch als Schüttelbecher zur Durchmischung der in den Aufnahmeräumen enthaltenden Güter eingesetzt werden soll.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die letztgenannte Verfahrensvariante wird beispiels­weise so weitergebildet, dass man die Zwischenwand von der Behältniswand losbricht und vorzugsweise schiefstellt und bei Reduktion des Druckes die Oeffnung freigibt.</p>
<p id="p0012" num="0012">Dabei wird die Freigabe, beispielsweise dadurch erreicht, dass man beim Losbrechen die Zwischen­wand vorzugsweise gegen die einem Deckelteil abge­kehrte Seite hin schiefstellt, wodurch erreicht wird, dass bei der genannten Reduktion des Druckes<!-- EPO <DP n="6"> --> die Oeffnung aufgespreizt wird und bei der bevor­zugten Schiefstellungsrichtung das Gut über der Zwischenwand ihr entlang nach unten gleitet.</p>
<p id="p0013" num="0013">Bei der Behältnisanordnung der obgenannten Art wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, dass zwischen Aussenbehältnis und Zwischenwand eine Wirkverbindung vorgesehen ist, die bei externer, formverändernder Beanspruchung des Aussenbehältnisses eine Durch­trittsverbindung zwischen den Räumen öffnet.</p>
<p id="p0014" num="0014">In einer ersten Ausführungsvariante, bei der das Aussenbehältnis einen Deckelteil umfasst, wird die Wirkverbindung zwischen Deckelteil und Zwischen­wand vorgesehen, damit bei formverändernder, öffnender Beanspruchung des Deckelteils die ohnehin zum Oeffnen des Behältnisses vorzunehmen ist, die beiden Aufnahme­räume verbunden werden.</p>
<p id="p0015" num="0015">Dies wird dadurch auf einfache Art und Weise reali­siert, dass die Zwischenwand mit dem Deckelteil min­destens in einem Abschnitt mechanisch verbunden ist und durch öffnende Verformungsbeanspruchung des letzteren eine Oeffnung in der Zwischenwand von einem dichtenden Sitz abgehoben wird. Eine weitere Variante besteht darin, dass der Deckelteil und/oder mindestens Teile der übrigen Aussenbehältniswand elastisch ausgebildet sind und die Wirkverbindung ein Er­öffnungsorgan am Deckelteil umfasst, das durch lo­kale einbuchtende Beanspruchung des Deckelteils die Zwischenwand durchbricht. Eine noch weitere Variante besteht darin, dass der Deckelteil<!-- EPO <DP n="7"> --> mindestens an einer Transversalen - bei einem kreisförmigen Deckel an einer Sehne zum Oeffnen biegbar ist und die Zwischenwandung der­art am Deckelteil gespannt ist, dass sie bei der Biegung und der sich dadurch an ihr ergebenden Zug­beanspruchung reisst. Bei diesen Varianten entstehen keinerlei Dichtungsprobleme. So kann beispielsweise am Deckelteil ein Durchstechdorn vorgesehen werden, der bei Eindrücken des Deckelteils die darunter­liegende Zwischenwand durchsticht. Dies erfolgt bei geschlossenem Behältnis. Soll das Eröffnen der Ver­bindung zwischen den beiden Aufnahmeräumen unter Um­gebung von Dichtungsproblemen mit dem Oeffen des Deckelteils gekoppelt sein, so bietet sich, als bevorzugte Ausführungsvariante insbesondere für die obgenannte Anwendung, die letztgenannte Variante an, die auf einfache Art und Weise dadurch realisiert wird, dass die Zwischenwand an einem Peripherie­bereich des Deckelteils mindestens im aufbiegbaren Abschnitt befestigt ist und über eine Distanzhaltung am Deckelteil gespannt ist.</p>
<p id="p0016" num="0016">Dadurch wird erreicht, dass durch Aufbiegen des Deckelteils die Zwischenwand vermehrt über der Distanzhaltung gespannt wird, unter Zugbeanspruchung gesetzt wird und reisst, was durch entsprechende Ausbildung der Distanzhaltalterung, beispielsweise mit einer Reisskante unterstützt werden kann.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0017" num="0017">Eine Variante, die ebenfalls ein Verbinden der beiden Aufnahmeräume in geschlossenem Zustand des Behältnisses ermöglicht, wird dadurch erreicht, dass die Behältnisaussenwand mindestens in Abschnit­ten elastisch ist und mindestens ein Bereich der Zwischenwand relativ spröd, derart, dass dieser Bereich, bei elastischer Verformung des Abschnittes der Behältnisaussenwand, bricht.</p>
<p id="p0018" num="0018">Dabei ergibt sich eine einfache Realisationsmöglich­keit dadurch, dass die Zwischenwand eine SOLL-Bruch­stelle an einem Bereich ihrer Peripherieverbindung mit der Behältniswandung aufweist. Wird dann die Behältnisaussenwandung zusammengedrückt, so bricht die Zwischenwand von ihrer Verbindung an der Be­hältniswandung los und stellt sich, insbesondere wenn zusätzliche Umlenkorgane im Bereich der SOLL-­Bruchstelle vorgesehen sind, nach dem Bruch schief. Lässt man dann die Aussenwandung im Rahmen ihrer Eigenelastizität in die Ursprungslage zurückschnellen, so bleibt die Zwischenwandung schiefgestellt, eine relativ grosse Verbindungsöffnung zwischen den Auf­nahmeräumen bleibt bestehen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Dadurch, dass die Schiefstellung gegen einen den Deckelbereich abgekehrten Behältnisbereich hin erfolgt, wird sichergestellt, dass,schwerkraft­getrieben das Gut im Aufnahmeraum über der Zwischen­wand in denjenigen unter der Zwischenwand überfliesst.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0020" num="0020">Das genannte erfindungsgemässe Verfahren bzw. die genannte erfindungsgemässe Behältnisanordnung eignen sich vorzüglich für die Verpackung von bei Gebrauch zu vereinigenden Gütern generell, wie spezifisch von Joghurt und Getreideflocken oder von Zweikompo­nentensubstanzen, die vor Gebrauch getrennt gelagert werden müssen und bei Gebrauch zu vereinigen sind.</p>
<p id="p0021" num="0021">Die Erfindung wird anschliessend beispielsweise anhand von Figuren erläutert.</p>
<p id="p0022" num="0022">Es zeigen:
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Fig. 1 eine schematische Längsschnittdarstellung einer ersten Ausführungsvariante der erfindungsgemässen Behältnisanordnung,</li>
<li>Fig. 2 die Behältnisanordnung gemäss Fig. 1, nach Oeffnung,</li>
<li>Fig. 3 eine vergrösserte Partie mit einer Durch­lassöffnung der Anordnung gemäss den Fig. 1 und 2, in geschlossenem Zustand,</li>
<li>Fig. 4 eine Darstellung analog zu Fig. 1 einer weiteren Ausführungsvariante der erfindungs­gemässen Behältnisanordnung,</li>
<li>Fig. 5 eine schematische Aufsicht auf die Anordnung gemäss Fig. 4, zur Erläuterung der vorge­nommenen Verschweissungen an der Anordnung gemäss Fig. 4, bei aus Uebersichtsgründen weggelassenem Deckblatt,<!-- EPO <DP n="10"> --></li>
<li>Fig. 6 eine Längsschnittdarstellung einer weiteren Ausführungsvariante der erfindungsgemässen Behältnisanordnung,</li>
<li>Fig. 7 schematisch eine Querschnittsdarstellung einer weiteren Ausführungsvariante der erfindungsgemässen Behältnisanordnung, in geschlossenem und geöffnetem Zustand,</li>
<li>Fig. 8 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsvariante der erfindungsgemässen Behältnisanordnung, vor, bei und nach dem Oeffnen der Verbindung,</li>
<li>Fig. 9 schematisch eine weitere Ausführungsvariante der erfindungsgemässen Behältnisanordnung, wiederum vor dem Oeffnen der Aufnahmeraum­verbindung,während dem Oeffnen und nach dem Oeffnen.</li>
</ul></p>
<p id="p0023" num="0023">In Fig. 1 ist eine geschlossene Behältnisanordnung 1 dargestellt. Sie umfasst ein kegelstumpfförmiges Aussenbehältnis 3, worin praktisch formschlüssig, ein Innenbehältnis 5 eingesteckt ist, ebenfalls kegel­stumpfförmig entsprechend der Formung des Aussen­behältnisses 3 ausgebildet. Die Mantelfläche 7 des Innenbehältnisses liegt dabei,entgegen der aus Klarheitssgründen gewählten Darstellung von Fig. 1, mindestens in einem Bereich satt an der Mantelfläche 9 des Aussenbehältnisses. In dem Bereich der Mantel­fläche 7 des Innenbehältnisses 5 ist eine Durch­<!-- EPO <DP n="11"> --> lassöffnung 11 vorgesehen, deren Randbereich ebenfalls satt an der Mantelfläche 9 des Aussenbehältnisses 3 anliegt. Zur Verbesserung der Dichtungsverhältnisse zwischen Mantelfläche 9 und Durchlassöffnung 11 kann dabei, wie dies bei 13 dargestellt ist, entweder die Mantelfläche 7 im Oeffnungsbereich mit sich federnd bzw. gummielastisch an die Mantelfläche 9 anschmie­genden Ausformungen versehen sein, und/oder wie ge­strichelt bei 15 dargestellt und detailliert aus Fig. 3 ersichtlich, die Mantelfläche 9 des Aussen­behältnisses eine Einstülpung 15 aufweisen, die sich dichtend in die Oeffnung 11 legt, wenn das Innenbehältnis 5 ins Aussenbehältnis 3 gestülpt ist. Eine Deckelpartie besteht aus einem Deckblatt 17, wie aus einer Aluminiumfolie. Das Deckblatt 17 ist an seiner ganzen Peripherie mit einem angeformten Kragen 19 des Aussenbehältnisses 3 verbunden, wie da­mit an einer Schweissnaht 21 verschweisst, ebenso am ganzen Umfang des Innenbehältnisses 5, wie mit einer Schweissnaht 23. Somit deckt das Blatt 17 dichtend sowohl das Innenbehältnis 5 wie auch das Aussen­behältnis 3 ab. Im Aussenbehältnis 3 ist ein erstes Gut 25 abgepackt, im Innenbehältnis ein zweites 27. Dabei wird gegebenenfalls dasjenige Gut im Innen­behältnis 5 gelagert, welches sich problemlos, ohne an den Behältniswandungen zu haften, umschütteln lässt, somit beispielsweise im Aussenbehältnis als Gut 25 Joghurt und im Innenbehältnis als Gut 27 Getreideflocken.<!-- EPO <DP n="12"> --></p>
<p id="p0024" num="0024">In Fig. 2 ist die Anordnung gemäss Fig. 1 dargestellt, wenn das Deckblatt 17 aufgerissen wird, d.h. eine formverändernde, öffnende Beanspruchung des Aussen­behältnisses mit seinem Deckelteil, dem Blatt 17, erfolgt. Das Blatt 17 wird lediglich auf einer Seite vom Kragen 19 des Aussenbehältnisses 3 gelöst und die Verbindung der Schweissnaht 21 wirkt am gegenüber­liegenden Umfangsbereich als Scharnier. Mit dem formverändernden Hochheben des Deckblattes 17 wird auch das Innenbehältnis 5 kippend angehoben, denn die Deckblatt-Innenbehältnisverbindung an der Schweiss­naht 23 bleibt vom Aufreissen der Schweissnaht 21 unbeeinträchtigt. Durch diese Bewegung wird das Gut 27, wie Getreideflocken, aus der Durchlassöffnung 11 in das Aussenbehältnis 3 geschüttet, worin als Gut 25, beispielsweise Joghurt, abgepackt ist.</p>
<p id="p0025" num="0025">In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsvariante der Erfindung dargestellt, wobei Innen- und Aussen-Be­hältnis 5 bzw. 3, wie beschrieben, ausgebildet sind, ebenso die Durchlassöffnung 11 mit den allenfalls vorgesehenen zusätzlichen Dichtungsorganen 13 bzw. 15. Es ist ebenfalls ein Deckblatt 17 vorgesehen, bei­spielsweise aus Aluminiumfolie. Auch hier weist das Aussenbehältnis 3 einen Randkragen 19 auf, wie auch aus Fig. 5 ersichtlich. Das Innenbehältnis 5 weist nun vorzugsweise an sich gegenüberliegenden Umfangs­partien seines Randes zwei vorragende Laschen 28a bzw. 28b auf. Diese Laschen 28a bzw. 28b überragen den Ringkragen 19 des Aussenbehältnisses 3, wie aus Fig. 5 ersichtlich. Das Deckblatt 17 ist nun, wie in Fig. 5 aus Uebersichtsgründen gekreist dargestellt, entlang seines Umfanges mit dem Kragen 19 des Aussen­behältnisses 3 verbunden, wie verschweisst. Im Be­<!-- EPO <DP n="13"> --> reich der Lasche 28a ist das Blatt 17 mit letzterer verschweisst, wie in Fig. 5 durch Kreuzmuster darge­stellt, jedoch auch mit der darunterliegenden Partie des Ringkragens 19. Im Bereich der Lasche 28a besteht somit eine Verbindung, wie eine Verschweissung des Blattes 17 mit der Lasche 28a und weiter mit dem Ringkragen 19. An der zweiten Lasche 28b ist das Deckblatt 17 lediglich, wie gekreuzt in Fig. 5 darge­stellt, mit der Lasche des Innenbehältnisses 5 ver­bunden, beispielsweise verschweisst, nicht jedoch mit dem Kragen 19. Wie gestrichelt im Bereiche der Lasche 28a dargestellt, kann das Blatt 17, falls erforderlich, auch mit dem gesamten Umfang des Innen­behältnisses 5 verschweisst sein. An der Lasche 28b ergibt sich wegen der Nichtverschweissung mit dem Ringkragen 19 eine leicht zu untergreifende Partie, die abgehoben werden kann, womit das Deckblatt 17 vom Ringkragen 19 abgerissen wird und das Innen­behältnis 5 sich mit dem Deckblatt 17 anhebt, wobei die Lasche 28a praktisch als Scharnier wirkt.</p>
<p id="p0026" num="0026">Bezüglich der Ausbildung der Oeffnung 11 kann letztere, wie detailliert auch in Fig. 3 dargestellt, ausge­bildet sein. Die Dichtung des Aussenbehältnisses 3 bzw. dessen Innenraums gegenüber der Umwelt, ins­besondere im Bereiche der Lasche 28 wird durch die Formschlüssigkeit von Innenbehältnis 5 und Aussen­behältnis 3 sichergestellt. Was die Abpackung unter­schiedlicher Güter anbelangt, gilt das bezüglich den Fig. 1 und 2 Gesagte.<!-- EPO <DP n="14"> --></p>
<p id="p0027" num="0027">In Fig. 6 ist eine weitere Ausbildungsvariante der Erfindung schematisch dargestellt. Sie bezieht sich auf eine prinzipielle Ausgestaltung der Durchlass­öffnung sowie ihres Verschlusses bzw. ihrer Freigabe. Vom Prinzip dieser Fig. ausgehend, lässt sich selbst­verständlich eine grosse Zahl von Realisationsvarianten ohne weiteres aufzeigen. Das Aussenbehältnis 3, grundsätzlich ausgebildet, wie bereits erläutert wurde, weist an seiner Bodenfläche 29 eine finger­artig hochrangende Einstülpung 31 auf, beispiels­weise im Material des Aussenbehältnisses 3 gezogen. Das Innenbehältnis 5 ist mit seinem Rand mit dem Deckblatt 17 verbunden, wie an den Schweissnähten 23 verschweisst und weist in seinem Zentrumsbereich eine Durchlassöffnung 11a auf. Im geschlossenen Zustand ragt der Finger 31 in die Durchlassöffnung 11 ein und verschliesst letztere dichtend. Auch hier gilt bezüglich der abzupackenden Güter das bereits Gesagte.</p>
<p id="p0028" num="0028">Fig. 6 zeigt auf eine weitere Art und Weise, wie eine Durchlassöffnung im Innenbehältnis 5 durch Wechselwirkung von Innen- und Aussen-Behältnis 3, 5 im geschlossenen Behältniszustand je nach Aus­bildung dichtend verschlossen wird und bei form­verändernder Oeffnung der Behältnisanordnung, wie durch Abheben des Deckblattes 17, durch die Relativ­bewegung zwischen Innen- und Aussen-Behältnis frei­gegeben wird.<!-- EPO <DP n="15"> --></p>
<p id="p0029" num="0029">Bei allen bisher beschriebenen Ausführungsvarianten bewirkt die formverändernde, öffnende Aufbiegung des Deckblattes das Oeffnen der Verbindung zwischen den beiden Aufnahmeräumen im Behältnis.</p>
<p id="p0030" num="0030">In Fig. 7 ist schematisch eine weitere bevorzugte Ausbildungsvariante der erfindungsgemässen Be­hältnisanordnung bzw. des erfindungsgemässen Ver­fahrens dargestellt. Ein Aussenbehältnis 40, versehen mit einem Kragen 42, ist mittels eines Deckelteils 44, wie einer Deckfolie, z.B. aus Aluminium, ver­schlossen. Der Deckelteil 44 ist an seiner Peripherie mit dem Kragen 42 des Aussenbehältnisses 40 ver­schweisst. Am Deckelteil 44 ist, nach unten ragend, eine Distanzhalterung 46 vorgesehen, wie in Form eines bolzenförmigen Dornes oder einer schneidenförmigen Platte. Ueber der Distanzhalterung 46 ist eine Kunststoffolie 48 als Zwischenwand, gespannt, be­züglich der Distanzhalterung 46 auf der einen Seite, bei 50, mit dem Aussenbehältnis 40 verbunden, auf der anderen Seite, bei 52, lediglich mit dem Deckel­teil 44. Wird bei diesem Behältnis der folienartige Deckelteil 44, wie rechts in Fig. 7 dargestellt, im Bereich der Verbindung von Zwischenwandfolie 48 und Deckelteil 44 vom Aussenbehältnis 40 abgehoben und nach oben umgebogen, so wird die Zwischenwand­folie 48, erst über der Distanzhalterung 46 ge­spannt und dadurch unter Zugbeanspruchung gesetzt, bis sie, wie gestrichelt dargestellt, an der über der Distanzhalterung gespannten Partie reisst. Dies kann, wie mit einer Spitze der Distanzhalterung<!-- EPO <DP n="16"> --> 46 angedeutet, durch entsprechende Ausbildung ihrer Kante bzw. Spitze begünstigt werden, allenfalls auch durch Vorsehen einer Schwachstelle an der Folienzwischenwand 48, in dem an der Distanzhalterung 46 aufliegenden Bereich.</p>
<p id="p0031" num="0031">Durch Reissen der Folienzwischenwand 48, wie ge­strichelt in der Darstellung rechts angedeutet, ent­leert sich das Gut vom Aufnahmeraum oberhalb der Zwischenwand 48 in den Aufnahmeraum unterhalb dieser Zwischenwand.</p>
<p id="p0032" num="0032">In Fig. 8 ist eine weitere Ausführungsvariante der erfindungsgemässen Behältnisanordnung dargestellt bzw. des erfindungsgemässen Verfahrens. Wiederum ist das Aussenbehältnis 40 mit einem blattförmigen Deckelteil 44 verschlossen, wie damit entlang des Kragens 12 verschweisst. Eine folienartige Zwischen­wand 54 ist an ihrer Peripherie bei 56 mit der Innenwand des Aussenbehältnisses 40 verbunden, wie damit verschweisst und liegt relativ gespannt in einer Querebene des Aussenbehältnisses 40, letzteren in die beiden Aufnahmeräume unterteilend. Am Deckel­teil 44 ist ein Aufstechdorn 58 befestigt, wie daran festgeschweisst, mit einer der Zwischenwand 54 zugekehrten Spitze 60. Das Material des Aussen­behältnisses 40 ist mindestens in einem oberen Be­reich A elastisch. Zum Verbinden der beiden Aufnahme­räume wird, wie mit dem Pfeil P dargestellt, Druck auf den Deckelteil 44 ausgeübt, welch letzterer eingewölbt wird, unter elastischer Verformung der<!-- EPO <DP n="17"> --> Aussenbehältniswandung im Bereich A. Ist insbesondere die Bodenpartie 62 des Aussenbehältnisses 40 relativ formstarr, so wird dadurch die Folienzwischenwand 54 zusätzlich gespannt. Wesentlich ist aber, dass durch die Einbuchtung des Deckelteils 44 die Spitze 60 des Dornes 58 auf die Folienzwischenwand 44 auf­gedrückt wird, letztere perforiert, so dass, wenn der Druck P aufgehoben wird, das Aussenbehältnis 40 mit Deckelteil 44 in die ursprüngliche Form zu­rückschnellt. Nun sind die beiden Aufnahmeräume, wie in Fig. 8 unten dargestellt,verbunden. Das Zu­rückschnellen der Wand des Aussenbehältnisses spreizt dabei die entstandene Oeffnung zusätzlich auf. Bei dieser Variante bleibt das Aussenbehältnis 40 auch nach erstellter Verbindung der Aufnahmeräume ge­schlossen, womit das Behältnis dann schüttelbecher­artig zum Mischen der nun vereinigten Güter aus den beiden Aufnahmeräumen eingesetzt werden kann.</p>
<p id="p0033" num="0033">In Fig. 9 ist eine weitere Ausführungsvariante des erfindungsgemässen Verfahrens bzw. der erfindungs­gemässen Behältnisanordnung dargestellt, bei der wiederum das Behältnis geschlossen bleibt, trotz der formverändernden Manipulation am Aussenbe­hältnis zum Verbinden der beiden Aufnahmeräume. Das Aussenbehältnis 40, analog zu den Darstellungen von Fig. 7 und 8,mit einem blattförmigen Deckelteil 44 verschlossen, ist durch eine relativ formstarre Zwischen­<!-- EPO <DP n="18"> --> wand 64 in die Aufnahmeräume unterteilt. Im einen Peripheriebereich, vorzugsweise kleiner als der halbe Umfang, ist die Zwischenwand 64 starr, wie bei 66 dargestellt, mit der Wandung des Aussenbe­hältnisses 40 verbunden, im übrigen Bereich der Peripherie über eine SOLL-Bruchstelle 68. Dort ist im Bereich der SOLL-Bruchstelle 68 oberhalb der Zwischen­wand 64 eine Einformung 70, nach innen ragend, an der Wandung des Aussenbehältnisses 40 vorgesehen. Wird nun, wie rechts dargestellt, das Behältnis, wie mit den Pfeilen P dargestellt, zusammengedrückt, so bricht wegen der relativen Formstarrheit die Zwischenwand 64 an ihrer SOLL-Bruchstelle los und wird durch die Führungswirkung der Aussenbe­hältniswand, wie dargestellt, nach oben oder unten geneigt. Die Ausformung 70 ist vorgesehen, wenn die Neigungsrichtung nach unten bevorzugt wird. Wird nun die Beanspruchung P aufgehoben, so schnellt das Behältnis in die unten dargestellte Lage zurück, die Zwischenwand 64 bleibt jedoch in der vorgängig eingenommenen, geneigten Lage, es öffnet sich eine Verbindungsöffnung 72 zwischen den Aufnahmeräumen. Es ist nun ersichtlich, dass eine Neigung der Zwi­schenwand 64 nach unten anzustreben ist, damit das oberhalb der Zwischenwand gelagerte Gut schwer­kraftgetrieben, tendenziell nach unten gleitet.<!-- EPO <DP n="19"> --></p>
<p id="p0034" num="0034">Die dargestellte und beschriebene Behältnisanordnung bzw. das durch sie realisierte Oeffnungsverfahren sichert bei einfachsten Manipulationen ein Oeffnen einer Verbindung zwischen zwei in einem Aussenbehältnis vorgesehenen Aufnahmeräumen und eignet sich vorzüg­lich für das Abpacken von Joghurt und Getreideflocken oder ähnlichem oder Zweikomponentensubstanzen, wie Zweikomponentenkleber oder Lacke etc., deren Komponenten vor Gebrauch getrennt zu lagern sind und für den Gebrauch zu vereinigen sind.</p>
</description><!-- EPO <DP n="20"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="">
<claim-text>1. Verfahren zur Erstellung einer Verbindung zwischen mindestens zwei Aufnahmeräumen für je ein Gut in einem gemeinsamen Behältnis, worin eine Zwischenwand die Räume festlegt, dadurch gekennzeichnet, dass man die Behältniswandung mindestens in einem Bereich formverändernd von aussen beansprucht und mit dieser Veränderung als Steuergrösse das Oeffnen einer Verbindung zwischen den Räumen ansteuert.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="">
<claim-text>2. Verfahren, vorzugsweise nach mindestens einem der Ansprüche, wie nach Anspruch 1, dadurch gekenn­zeichnet, dass man die Verbindung durch lokale Zerstörung der materiellen Integrität der Zwischen­wand, allenfalls ihrer Berandung an der Behältniswand öffnet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="">
<claim-text>3. Verfahren, vorzugsweise nach mindestens einem der Ansprüche, wie nach Anspruch 1, dadurch gekenn­zeichnet, dass man eine Oeffnung in der Zwischenwand durch die Beanspruchung von einem Dichtungssitz abhebt.<!-- EPO <DP n="21"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="">
<claim-text>4. Verfahren, vorzugsweise nach mindestens einem der Ansprüche, wie nach Anspruch 1, wobei für das Behältnis ein Deckelteil vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass man mit öffnender Biegebean­spruchung des Deckelteils die Verbindung öffnet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="">
<claim-text>5. Verfahren, vorzugsweise nach mindestens einem der Ansprüche, wie nach Anspruch 4, dadurch gekenn­zeichnet, dass man eine formverändernde Deckelteil­bewegung auf die Zwischenwand überträgt und dadurch eine darin vorgesehene Oeffnung von einem dichtenden Sitz abhebt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="">
<claim-text>6. Verfahren, vorzugsweise nach mindestens einem der Anspruüche, wie nach Anspruch 4, dadurch gekenn­zeichnet, dass man bei Oeffnen des Deckelteils die Zwischenwand durch Zugbeanspruchung aufreisst.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="">
<claim-text>7. Verfahren, vorzugsweise nach mindestens einem der Ansprüche, wie nach Anspruch 1, dadurch gekenn­zeichnet, dass man durch Druck auf einen Bereich der Behältniswandung die Zwischenwand durchbricht oder durchsticht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="">
<claim-text>8. Verfahren, vorzugsweise nach mindestens einem der Ansprüche, wie nach Anspruch 7, dadurch gekenn­zeichnet, dass man die Zwischenwand von der Behält­niswand losbricht und vorzugsweise schiefstellt und bei Reduktion des Druckes die Oeffnung freigibt.<!-- EPO <DP n="22"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="">
<claim-text>9. Verfahren, vorzugsweise nach mindestens einem der Ansprüche, wie nach Anspruch 8, dadurch gekenn­zeichnet, dass man die Zwischenwand vorzugsweise gegen die einem Deckelteil abgekehrte Seite hin schiefstellt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="">
<claim-text>10. Behältnisanordnung mit mindestens zwei durch eine Zwischenwand getrennten Aufnahmeräumen, dadurch gekennzeichnet, das zwischen Aussenbehältnis und Zwischenwand eine Wirkverbindung vorgesehen ist, die bei externer, formverändernder Beanspruchung des Aussenbehältnisses eine Durchtrittsverbindung zwischen den Räumen öffnet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="">
<claim-text>11. Behältnisanordnung, vorzugsweise nach mindestens einem der Ansprüche, wie nach Anspruch 10, wobei das Aussenbehältnis einen Deckelteil umfasst, da­durch gekennzeichnet, dass die Wirkverbindung zwi­schen Deckelteil und der Zwischenwand vorgesehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="">
<claim-text>12. Behältnisanordnung, vorzugsweise nach mindestens einem der Ansprüche, wie nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwand mit dem Deckel­teil mindestens in einem Abschnitt mechanisch ver­bunden ist, und durch öffnende Verformungs-Beanspruchung des letzteren eine Oeffnung in der Zwischenwand von einem dichtenden Sitz abgehoben wird.<!-- EPO <DP n="23"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="">
<claim-text>13. Behältnisanordnung, vorzugsweise nach mindestens einem der Ansprüche, wie nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelteil und/oder minde­stens Teile der übrigen Aussenbehältniswand elastisch ausgebildet sind und die Wirkverbindung ein Eröff­nungsorgan am Deckelteil umfasst, das durch lokale, einbuchtende Beanspruchung des Deckelteils die Zwischenwand durchbricht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="">
<claim-text>14. Behältnisanordnung, vorzugsweise nach mindestens einem der Ansprüche, wie nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelteil mindestens an einer Transversalen zum Oeffnen biegbar ist, und die Zwischenwandung derart am Deckelteil ge­spannt ist, dass sie bei Biegung und sich an ihr dadurch ergebender Zugbeanspruchung reisst.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0015" num="">
<claim-text>15. Behältnisanordnung, vorzugsweise nach mindestens einem der Ansprüche, wie nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwand an einem Peripheriebereich des Deckelteils mindestens im aufbiegbaren Abschnitt befestigt ist und über eine Distanzhaltung am Deckelteil gespannt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0016" num="">
<claim-text>16. Behältnisanordnung, vorzugsweise nach mindestens einem der Ansprüche, wie nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Behältnis-Aussenwand minde­stens in Abschnitten elastisch ist und mindestens ein Bereich der Zwischenwand relativ spröd, derart, dass dieser Bereich bei elastischer Verformung des Abschnittes der Behältnis-Aussenwand bricht.<!-- EPO <DP n="24"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0017" num="">
<claim-text>17. Behältnisanordnung, vorzugsweise nach mindestens einem der Ansprüche, wie nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichhet, dass die Zwischenwand eine SOLL-­Bruchstelle an einem Bereich ihrer Peripherie­verbindung mit der Behältniswandung aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0018" num="">
<claim-text>18. Behältnisanordnung, vorzugsweise nach mindestens einem der Ansprüche, wie nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass Umlenkorgane im Bereich der SOLL-Bruchstelle vorgesehen sind, zur Schiefstellung der Zwischenwand nach dem Bruch.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0019" num="">
<claim-text>19. Anwendung der Behältnisanordnung und/oder des Verfahrens nach mindestens einem der Ansprüche, wie nach einem der Ansprüche 1 bis 9 bzw. 10 bis 18 für die Verpackung bei Gebrauch zu vereinigender Güter, wie von Joghurt und Getreideflocken oder von Zweikomponenten-Substanzen.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="178" he="269" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="165" he="266" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="178" he="246" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
<figure id="f0004" num=""><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="169" he="162" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="180" he="266" type="tif"/></search-report-data>
</ep-patent-document>
