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EP 0 233 141 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.1990 Patentblatt 1990/49 |
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Anmeldetag: 14.01.1987 |
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Greiferwebmaschine
Needle loom
Métier à tisser à griffes
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR IT |
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Priorität: |
10.02.1986 CH 521/86
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.08.1987 Patentblatt 1987/34 |
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Patentinhaber: GEBRÜDER SULZER AKTIENGESELLSCHAFT |
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CH-8401 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- Egloff, Anton
CH-8645 Jona (CH)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 643 626 FR-A- 2 357 673 US-A- 3 114 398 US-A- 4 344 466
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FR-A- 2 244 852 US-A- 2 647 542 US-A- 4 126 159
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Webmaschine mit einem Greifer, der aus mindestens einem
Greiferkopf und einem Greiferführungsmittel besteht und auf einer Greiferbahn während
des Schusseintrags gleitet, wobei magnetische Mittel zur Stabilisierung des Greifers
in der Greiferbahn und im Greifer vorgesehen sind.
[0002] Wenn der Greiferkopf mittels eines mehr oder weniger flexiblen Bandes in das Webfach
eingeführt und wieder herausgezogen wird, besteht das bekannte Problem, dass Greiferkopf
und Führungsmittel des Greifers quer zur Eintragsrichtung Schwingungen ausführen.
Diese Schwingungen sind aus verschiedenen Gründen unerwünscht, unter anderem deshalb,
weil dadurch die Sicherheit des Schusseintrags in Frage gestellt sein kann.
[0003] Zur Lösung des Problems sind in der Literatur magnetische Mittel zitiert. In der
US-PS 3 957 089 ist unterhalb der Laufbahn des Greifers in der Weblade eine Einrichtung
zur magnetischen Führung des Greiferkopfes. Sie besteht aus einem Elektromagnet mit
seitlichen Platten, von denen aus Magnetfelder den Greiferkopf zentrieren. In einer
anderen Schrift, der US-PS 4 126 159, ist ebenfalls von einer magnetischen Führung
des Greifers die Rede. Hier sind mehrere Magnete hintereinander unterhalb der Laufbahn
des Greifers beschrieben, welche auf die metallischen Teile des Greiferkopfs oder
des Eintragsmittels aus magnetischem Material Führungskräfte ausüben.
[0004] Da bei der Entwicklung schnellaufender Greiferwebmaschinen vermehrt Kunststoffe eingesetzt
werden, sind am Greiferkopf bzw. am Führungsmittel des Greifers von vorneherein keine
Materialien mit magnetischen Eigenschaften in solchen Dimensionen vorhanden, die zur
Erzeugung von wirksamen Führungskräften ausreichen. Hier genügt es nicht, in der Nähe
der Laufbahn des Greiferkopfs oder eines Führungsmittels Magnete anzuordnen, die den
Greifer ohne weiteres zu stabilisieren vermögen.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Greiferwebmaschine zu schaffen, bei
der mit geringstem Aufwand an Material mit magnetischen Eigenschaften auf der Seite
des Greifers eine wirksame Führung durch Magnete nahe der Laufbahn des Greifers erreicht
wird.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Greiferführungsmittel
in unmittelbarer Nachbarschaft der Greiferbahn mindestens eine Einlage aus magnetischem
Material aufweist, und aus Kunststoff mit einer Nut zur Aufnahme der Einlage besteht.
Durch eine besondere Partie aus magnetischem Material können die übrigen Teile des
Greifers und des Greiferführungsmittels aus Leichtmetall oder Kunststoff ohne magnetische
Eigenschaften gestaltet werden. Durch die Anordnung einer Einlage in unmittelbarer
Nähe der Laufbahn, in der ein magnetisches Feld auf die Einlage einwirkt, kann diese
in relativ geringen Dimensionen ausgeführt werden. Dadurch kann die Gesamtmasse des
Greifers und des Greiferführungsmittels trotz einer Einlage aus Material mit magnetischen
Eigenschaften gering gehalten werden, womit eine Voraussetzung zur Erreichung einer
hohen Eintragsgeschwindigkeit geschaffen ist.
[0007] Im folgenden wird die Erfindung anhand der Figuren im Detail beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Frontansicht auf eine Webmaschine für Schussfadeneintrag mittels
Greifern,
Fig. 2 stellt die Greifer mit ihrer Laufbahn dar,
Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt aus Fig. 2, teilweise geschnitten, mit dem Gegenstand
der Erfindung,
Fig. 4 bzw. Fig. 5 zeigen Querschnitte durch das Greiferführungsmittel und die Greiferbahn
gemäss den Schnittlinien IV - IV und V - V in Fig. 3.
[0008] Die Webmaschine I ist in Fig. I von der Warenseite aus gesehen dargestellt. Am Rahmen
2 sind die Greiferantriebe 4 und 5 befestigt, welche sich entsprechend den eingezeichneten
Pfeilen drehen und die Greifer 100 und 110, bestehend aus Greiferkopf 10 bzw. 11 und
Greiferführungsmittel 15 bzw. 16, in den Bereich entlang des Riets 7 bewegen. Der
Uebersichtlichkeit halber sind weder Kett-noch Schussfäden dargestellt. Der Schussfaden
würde vom Greiferkopf II von rechts zwischen die Kettfäden eingezogen werden und in
der Mitte der Webmaschine an den Greifer 10 übergeben werden zum vollständigen Eintrag
über die gesamte Webbreite W. Das fertige Gewebe 3 wird vom Warenbaum 6 aufgenommen,
der im Maschinenrahmen 2 gelagert ist.
[0009] Die Greiferführungsmittel 15 bzw. 16 sind als Bänder dargestellt, welche von der
Greiferbahn 8 unterstützt werden. Nach Fig. 2 bzw. 3 sind in der Greiferbahn 8 je
zwei Magnete 12 und 13 eingelassen. Sie können aus Dauermagnetstahl angefertigt sein.
In den Greiferführungsmitteln 15, 16, die gemäss Fig. 7 beispielsweise aus Kunststoff
151 mit einer Verstärkungseinlage 152 aus Kohlefasern hergestellt sein können, sind
je zwei Nuten 18 sowie Aussparungen 19 auf einer Seite jeder Nut eingefräst. Die Nuten
sind wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt Schwalbenschwanznuten, in welche Einlagen aus
magnetischem Material, z.B. Weicheisen, mit einem Querschnitt entsprechend jenem der
Nuten 18 durch die Aussparungen 19 eingeschoben sind. Die Einlage 17 kann auch aus
Kunststoff mit eingelagerten Metallpartikeln bzw. aus einem Kunststoffmagneten bestehen.
[0010] Falls die Einlage 17 ein Dauermagnet ist, muss die Laufbahn 8 aus nichtmagnetischem
Material gefertigt sein. Anstelle der Magnete 12 und 13 sind dann Weicheisenstücke
einzusetzen. Die Magnete 12 und 13 und die Einlagen 17 aus magnetischem Material sind
so bemessen und angeordnet, dass die Wirkung eines Magnets auf die jeweilige Einlage
auf den Bewegungsbereich der Greifer 100,110 kurz vor und während ihrer Interaktion
beschränkt bleibt.
[0011] Die Aussparungen 19 können nach dem Einführen der Einlagen 17 mit Kunstharz ausgegossen
werden. Es ist zweckmässig, die Magnete 12 und 13 bzw. die Einlagen 17 so anzuordnen,
dass die kurz vor dem Zusammentreffen der Greiferköpfe 10 und II übereinanderliegen.
Auf diese Weise sind die Greiferköpfe 10 und II im richtigen Augenblick durch verhältnismässig
schwache magnetische Kräfte, die von den Magneten 12,13 auf die Einlagen 17 wirken,
gegeneinander ausgerichtet.
1. Webmaschine mit einem Greifer, der aus mindestens einem Greiferkopf (10, 11) und
einem Greiferführungsmittel (15, 16) besteht und auf einer Greiferbahn (8) während
des Schußeintrags gleitet, wobei magnetische Mittel (12, 13) zur Stabilisierung des
Greifers in der Greiferbahn und im Greifer vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß das Greiferführungsmittel (100, 110) in unmittelbarer Nachbarschaft der Greiferbahn
(8) mindestens eine Einlage (17) aus magnetischem Material aufweist, und aus Kunststoff
(151) mit einer Nut (18) zur Aufnahme der Einlage (17) besteht.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Greiferkopf (10, 11) und
Greiferführungsmittel (15, 16) durch Verbindungselemente (173) aus magnetischem Material
zusammengehalten werden.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die übrigen Teile des Greifers
(100, 110) vorwiegend aus Material ohne magnetische Eigenschaften gestaltet sind.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (17) in einer
Schwalbenschwanznut (18) sitzt.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Schwalbenschwanznut
(18) eine Aussparung (19) im Greifer vorgesehen ist, durch die die Einlage (17) in
die Schwalbenschwanznut (18) eingeschoben ist.
1. A loom having a rapier comprising at least one rapier head (10, 11) and rapier-guiding
means (15,16) and sliding on a raceplate (8) during picking, magnetic means (12, 13)
being provided to stabilize the rapier in the raceplate (8) and in the rapier, characterised
in that the rapier-guiding means (100, 110) have immediately adjacent the raceplate
(8) at least one insert (17) made of magnetic material and are made of plastics (151)
formed with a groove (18) to receive the insert (17).
2. A loom according to claim 1, characterised in that the rapier head (10, 11) and
the rapier-guiding means (15, 16) are held together by connecting elements (173) made
of magnetic material.
3. A loom according to claim 1, characterised in that the other parts of the rapier
(100, 110) are devised mainly from amagnetic material.
4. A loom according to claim 1, characterised in that the insert (17) is received
in a dovetail groove (18).
5. A loom according to claim 4, characterised in that the rapier is formed at the
end of the dovetail groove (18) with a recess (19) through which the insert (17) is
introduced into the dovetail groove (18).
1. Métier à tisser muni d'une griffe qui est constituée d'au moins une tête (10, 11)
et d'un organe de guidage (15, 16) et qui glisse pendant l'insertion de la trame sur
une glissière (8), des organes magnétiques (12, 13) étant prévus dans la glissière
de la griffe et dans cette dernière pour sa stabilisation, caractérisé en ce que l'organe
(100, 110) de guidage de la griffe présente au voisinage direct de la glissière de
griffe (8) au moins une garniture (17) en matière magnétique et cet organe est constitué
en une matière plastique présentant une rainure (18) destinée à recevoir la garniture
(17).
2. Métier suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la tête de griffe (10,
11) et l'organe (15, 16) de guidage de la griffe sont maintenus ensemble par des éléments
de liaison en matière magnétique.
3. Métier suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les parties restantes
de la pince (100, 110) sont principalement formées d'une matière dépourvue de properiétés
magnétiques.
4. Métier suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la garniture (17) est
logée dans une rainure (18) en queue d'aronde.
5. Métier suivant la revendication 4, caractérisé en ce qu'il est prévu dans la griffe,
à l'extrémité de la rainure (18) en queue d'aronde, un évidement (19) par lequel la
garniture (17) est insérée dans la rainure (18).

