[0001] Die Erfindung betrifft einen Müllbehälter mit einem quaderförmigen, geschlossene
Seitenwände und eine geschlossene Deckwand aufweisenden Kasten, der einen Einsatz
zur Aufnahme des Mülls, in wenigstens einer Seitenwand eine oberhalb des Einsatzes
angeordnete Schlitzöffnung zum Einwerfen des Mülls und eine die Entnahme des Einsatzes
ermöglichende Vorrichtung aufweist.
[0002] Müllbehälter dieser Art dienen häufig nicht nur zum Einwerfen von Müll, sondern auch
zum Bereitstellen von Werbeflächen, die mit Plakaten od. dgl. beklebt werden. Dabei
sind in der Regel wenigstens zwei gegenüberliegende Seitenflächen des Kastens mit
je einer Schlitzöffnung und je einer muldenförmigen Vertiefung von der Größe der
anbringbaren Plakate od. dgl. versehen, damit diese Plakate weitgehend wettergeschützt
angebracht werden können.
[0003] Damit die Einsätze zwecks Entleerung aus dem Kasten herausgenommen werden können,
sind die Kästen derartiger Müllbehälter aus zwei an ihren unteren Enden schwenkbar
miteinander verbundenen Halbschalen hergestellt, die im Bereich derjenigen zwei Seitenflächen,
die nicht als Werbeträger dienen, längs Diagonalen dieser Seitenflächen aneinandergrenzen.
Hierdurch können die beiden Halbschalen nach Lösen einer Verriegelung od. dgl. an
ihren oberen Enden V-förmig auseinandergeschwenkt werden, bis eine ausreichend große,
zur Herausnahme des Einsatzes geeignete Öffnung entstanden ist.
[0004] Bei ähnlichen Müllbehältern dieser Art (Europäische Patentanmeldung 0 150 093),
die allerdings einen kreisrunden Querschnitt aufweisen und daher als Werbeträger
nur sehr begrenzt geeignet sind, besteht der den Einsatz aufnehmende Kasten aus einem
flachen Bodenteil, auf dem der Einsatz abgestellt wird, und einem ebenfalls auf das
Bodenteil aufsetzbaren, zylindrischen Oberteil. Das Oberteil weist an oberhalb des
oberen Endes des Einsatzes angeordneten Stellen wenigstens eine Schlitzöffnung und
am unteren Ende Elemente von Bajonettverschlüssen auf, die mit entsprechenden Elementen
des Bodenteils zusammenwirken können.
[0005] Aufgrund der beschriebenen Ausbildung der bekannten Müllbehälter ist die Entnahme
der Einsätze umständlich und unpraktisch. Bei den Müllbehältern der zuerst genannten
Art muß der mit Müll gefüllte Einsatz nach dem Verschwenken der beiden Behälterhälften
über die gesamte Behälterhöhe angehoben werden, was bei einer Behälterhöhe von ca.
80 cm bis 1,20 cm nicht ganz einfach ist. Außerdem ist die Standfestigkeit der Müllbehälter,
sofern sie nicht fest am Erdboden verankert sind, beim Entnahmevorgang beeinträchtigt,
da sie im aufgeklappten Zustand zum Kippen neigen. Außerdem müssen die zum schwenkbaren
Verbinden der beiden Behälterhälften vorgesehenen Mittel äußerst stabil sein, da sie
andernfalls wegen des vergleichsweise großen Gewichts der beiden Behälterhälften nach
mehrfachem Verschwenken abbrechen. Bei den Müllbehältern der anderen Art muß vor der
Entnahme der Einsätze stets das gesamte Oberteil abgenommen werden, wozu dieses zum
Öffnen bzw. Schließen der Bajonettverschlüsse zunächst verdreht werden muß. Dieser
Verdrehvorgang wird im Zuge der zunehmenden Verschmutzung der meistens im Freien
aufgestellten Müllbehälter immer schwieriger. Hinzukommt, daß die Bajonettverschlüsse
außerhalb des Blickfelds der Bedienungsperson liegen, wodurch ein sicheres Zentrieren
und Verriegeln des Oberteils auf dem Bodenteil erschwert wird. Schließlich müßte
ein Schloß, falls ein solches vorgesehen wird, dicht über dem Erdboden angeordnet
werden, was ebenfalls unpraktisch ist.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Müllbehälter der eingangs
bezeichneten Art so auszubilden, daß sein Einsatz auf einfache und praktische Weise
entnommen werden kann und mit einfachen Mitteln eine stabile Ausbildung des gesamten
Müllbehälters möglich ist.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, daß die die Entnahme des Einsatzes ermöglichende
Vorrichtung aus einem Klappdeckel am oberen Kastenende besteht, der die Schlitzöffnung,
die oberen Enden der Seitenwände und die Deckwand enthält.
[0008] Da der Klappdeckel auch die Schlitzöffnung(en) umfaßt, kann sein unteres Ende unmittelbar
im Bereich des oberen Endes des Einsatzes angeordnet sein. Dies hat bei der Entnahme
des Einsatzes in geöffnetem Zustand des Klappdeckels zur Folge, daß der Einsatz nicht
bis zur vollen Behälterhöhe, sondern nur etwa bis zur Höhe des Kastenunterteils angehoben
werden braucht, die etwa 20 cm bis 30 cm geringer ist. Außerdem wird die Standfestigkeit
des Müllbehälters durch das Aufklappen des Klappedeckels nicht beeinträchtigt, insbesondere
wenn dieser aus zwei Teilen hergestellt wird, die an gegenüberliegenden Stellen des
Müllbehälters schwenkbar befestigt sind. Weiterhin können die Mittel zur schwenkbaren
Befestigung des Klappdeckels vergleichsweise wenig stabil ausgebildet sein, weil sie
nur den leichten Klappdeckel bzw. je eines von dessen beiden Teilen zu tragen brauchen.
Schließlich liegen die Klappdeckel bzw. deren Teile sowie das ggf. vorgesehene Schloß
im wesentlichen in Griffhöhe und im Blickwinkel der Bedienungsperson.
[0009] Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0010] Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung an einem
Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Müllbehälters;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Müllbehälter nach Fig. 1 bei geschlossenem Klappdeckel;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Müllbehälters nach Fig. 1 mit einem zweiteiligen Klappdeckel,
dessen beide Teile in unterschiedlichen Klappstellungen dargestellt sind;
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV der Fig. 3;
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine Befestigungsvorrichtung für einen Müllsack;
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI der Fig. 5; und
Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie VII-VII der Fig. 6.
[0011] Der in der Zeichnung dargestellte Müllbehälter enthält einen quaderförmigen, hohlen
Kasten 1 mit geschlossenen Seitenwänden 2 bis 5 und einer geschlossenen Deckwand 6.
In dem Kasten 1 ist wenigstens ein Einsatz zur Aufnahme des Mülls angeordnet. Vorzugsweise
sind drei solcher Einsätze 7,8 und 9 vorgesehen, die nach Art von Eimern ausgebildet
sind, verschwenkbare Traghenkel aufweisen und dazu dienen, vorsortierten Müll aufzunehmen
(z.B. Glas, Papier,Kunststoff od. dgl). Die Einsätze bestehen beispielsweise aus
einem Kunststoff. Sie werden auf innerhalb des Kastens 1 angeordneten Stützen oder
einem geschlossenen Bodenteil 10 des Kastens abgestellt, in dem Öffnungen ausgebildet
sind, die zur Verankerung des Bodenteils 10 bzw. des gesamten Müllbehälters mittels
Schrauben od. dgl. am Erboden dienen.
[0012] Das obere Ende des Kastens 1 ist als Klappdeckel 11 ausgebildet, der es in dem in
Fig. 3 angedeuteten aufgeklappten Zustand ermöglicht, die Einsätze 7,8 und 9 zwecks
Entleerung aus dem Kasten 1 herauszunehmen. Der Klappdeckel 11 besitzt insgesamt eine
haubenartige Gestalt und wird aus den oberen Enden der Seitenwände 2 bis 5 und der
Deckwand 6 des Kastens 1 gebildet. Die Höhe der Einsätze ist so bemessen, daß die
Einsätze etwa dort enden, wo sich im geschlossenen Zustand die Unterkante des Klappdeckels
11 befindet. Damit der Müll auch bei geschlossenem Klappdeckel 11 in den Müllbehälter
bzw. dessen Einsätze gefüllt werden kann, weist der Klappdeckel 11 wenigstens eine
entsprechend groß bemessene Schlitzöffnung 12 oder 13 auf, die räumlich oberhalb
der Oberkanten der Einsätze angeordnet und in einer Seitenwand des Kastens 1 ausgebildet
ist, um dadurch des Eindringen von Schnee, Regen od. dgl. in die Einsätze weitgehend
zu verhindern.
[0013] Bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform besteht der Klappdeckel 11 aus
zwei an gegenüberliegenden Seiten des Kastens 1 schwenkbar befestigten Teilen 14 und
15, die im wesentlichen nach Art von Halbschalen und identisch ausgebildet sind. Zur
Begrenzung des Schwenkels der Teile 14 und 15 auf z.B. weniger als 180° können diese
über übliche Möbelscheren 16 od. dgl. mit den Unterteil des Kastens 1 verbunden sein.
[0014] Je nach Art und Zahl der Einsätze 7,8 und 9 können so viele Schlitzöffnungen 12
und 13 vorgesehen sein, daß jedem Einsatz eine besondere Schlitzöffnung zugeordnet
ist. Außerdem können die in den Seitenwänden 3 und 5 vorgesehenen Schlitzöffnungen13
zwei Abschnitte 17 und 18 aufweisen, die derart in je einem der Teile 14 und 15 des
Klappdeckels 11 ausgebildet sind, daß sich im geschlossenen Zustand des Klappdeckels
11 beide Abschnitte 17 und 18 zu der Schlitzöffnung 13 ergänzen.
[0015] Der unterhalb des Klappdeckels 11 befindliche Teil des Kastens 1 besteht zweckmäßig
aus zwei längs einer Stoßfuge 19 aneinandergrenzenden, fest miteinander verbundenen
Schalen 20 und 21, von denen eine an ihrer Stoßfuge 19 zugewandten Kante mit einer
äußeren Leiste 23 (Fig. 4) versehen ist, welche die Stoßfuge 19 überdeckt und bei
der beispielsweise durch Klebung erfolgenden Verbindung der beiden Schalen 20 und
21 einen die Stoßfuge 19 umgebenden Raum für einen Kleber und ausreichend große Klebeflächen
schafft, ohne daß der Kleber oder die Stoßfuge 19 nach außen unschön in Erscheinung
treten. Auch an der mit der Oberkante des Kastenunterteils im geschlossenen Zustand
in Berührung kommenden Unterkante des Klappdeckels 11 und an der einer Stoßfuge 22
zwischen den Teilen 14,15 zugewandten Kante eines der beiden Teile 14 und 15 können
derartige Leisten 24 und 25 ausgebildet sein, die in diesem Fall lediglich zur Abdeckung
der Stoßfugen dienen. Im übrigen können die Teile 14 und 15 und die beiden Schalen
20 und 21 weitgehend identisch ausgebildet sein. Damit der Klappdekkel 11 nicht durch
Unbefugte geöffnet werden kann, ist er zweckmäßig mittels eines Schlosses 27 verschließbar.
[0016] Wenigstens eine mit einer Schlitzöffnung versehene Seitenwand des Kastens 1, z.B.
die Seitenwand 2, dient als Werbeträger für Plakate od. dgl. und weist zu diesem Zweck
eine erhaben vorstehende Leiste 28 auf, die einen Rahmen bildet, der ein auf die Seitenwand
2 geklebtes Plakat od. dgl. umgibt und diesem gleichzeitig einen gewissen Schutz
vor Flüssigkeiten od dgl. bietet, die bei der unsachgemäßen Eingabe von Müll von
der Schlitzöffnung 12 bzw. 13 her an der Seitenwand 2 herabtropfen oder herablaufen
und das Plakat verschmutzen könnten. Der unmittelbar unterhalb der Schlitzöffnung
befindliche Abschnitt der Leiste 28 ist zweckmäßig dachförmig abgeschrägt, um die
Flüssigkeiten nach den Seiten hin ablaufen zu lassen.
[0017] Der Kasten 1 bzw. seine Schalen 20,21 und seine Teile 14,15 werden zweckmäßig aus
glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt, indem z.B. eine entsprechende Form in
der Laminiertechnik abwechselnd mit einem ggf. gefärbten Kunstharz bestrichen und
mit Glasfasermatten belegt wird, wie allgemein bekannt ist. Auch die zur Lagerung
des Klappdeckels 11 benötigten Klappscharniere od. dgl. sowie die zur Begrenzung des
Aufklappwinkels vorgesehenen Vorrichtungen können auf in der Kunststofftechnik an
sich bekannte Weise angebracht werden.
[0018] Gemäß einer weiteren Ausführungsform wird anstelle der nach Art von Eimern ausgebildeten
Einsätze 7, 8 und 9 lediglich ein einziger Einsatz 29 (Fig. 5 bis 7) in Form eines
z.B. aus Kunststoff bestehenden, flexiblen Müllbeutels oder Müllsacks vorgesehen,
der mittels einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung im Kasten 1 befestigt
wird.
[0019] Die Befestigungsvorrichtung enthält gemäß Fig. 5 bis 7 einen Rahmen 30, dessen Außenumfang
im wesentlichen dem Innenquerschnitt des Kastens 1 entspricht und zweckmäßig etwas
größer als dessen Innenquerschnitt in einem Bereich dicht unterhalb der Oberkante
des Kastenunterteils ist, damit er bei geöffnetem Klappdeckel 11 mit leichtem Preßsitz
in den Kasten 1 eingesetzt werden kann. An dem Rahmen 30, der z.B. aus Holzleisten
zusammengesetzt wird, ist mittels eines Scharniers 31 ein Befestigungsring 32 schwenkbar
befestigt, der z.B. aus Flacheisen hergestellt ist und derart verschwenkt werden kann,
daß er in einer herabgeschwenkten Klemmstellung flach auf dem Rahmen 30 aufliegt.
Sowohl der Außenquerschnitt als auch der Innenquerschnitt dieses Befestigungsrings
32 ist dabei etwas kleiner als der Außenquerschnitt bzw. der Innenquerschnitt des
Rahmens 30, wie in Fig. 5 bis 7 deutlich sichtbar ist. Dadurch bleiben in der Klemmstellung
des Befestigungsrings 32 am Außenumfang des Rahmens 30 jeweils schmale, vom Befestigungsring
32 nicht bedeckte Stege 33 frei, während gleichzeitig die Innenkante 34 des Befestigungsrings
32 etwas über die in Fig. 5 gestrichelt dargestellte Innenkante des Rahmens 30 hinaus
ins Kasteninnere ragt.
[0020] Zur Halterung des Rahmens 30 am Kasten 1 wird in dessen Innenwand, zweckmäßig bereits
während der Herstellung des Kastens, eine U- oder L-förmige, vorzugsweise rundum laufende
Leiste eingearbeitet, die etwas zum Kateninneren vorsteht und als Auflage für den
Rahmen 30 dient. Durch Ausschäumen des Rahmens 30 und der nach dessen Einsetzen verbleibenden
Hohlräume im Bereich der Leiste kann der Rahmen 30 dann dauerhaft fest mit dem Kasten
1 verbunden werden. Nach der Montage des Rahmens 30 liegt der Befestigungsring 32
aufgrund seiner Schwerkraft normalerweise auf diesem auf.
[0021] Der Befestigungsring 32 kann mittels des Scharniers 31 nach oben in eine Offenstellung
geschwenkt werden, wie in Fig. 7 durch eine strichpunktierte Linie angedeutet ist.
Er gestattet dann das Einführen des Einsatzes 29, der bis zum Kastenboden reichen
kann und mit seinem oberen Rand 35 in der aus Fig. 6 und 7 ersichtlichen Weise um
den Befestigungsring 32 herumgefaltet wird. Nach dem Herabschwenken des Befestigungsrings
32 in die Klemmstellung ist der Rand 35 des Einsatzes 29 dann fest zwischen dem Befestigungsring
32 und dem Rahmen 30 eingespannt und daher stets zur Aufnahme des durch die Schlitzöffnungen
12 und 13 eingeworfenen Mülls geöffnet. Da der Rand 35 auf seinem gesamten Umfang,
ausgenommen im Bereich des Scharniers 31, gehalten ist, besteht keine Gefahr, daß
sich die Öffnung des Einsatzes 29 beim Befüllen allmählich verschließt und der Müll
teilweise zwischen ihn und die Kastenwandung gelangt. Zum Entleeren des Einsatzes
29 ist es lediglich erforderlich, den Klappdeckel 11 zu öffnen, den Befestigungsring
32 nach oben in seine Offenstellung zu schwenken und dann den Einsatz 29 aus dem Kasten
1 herauszuziehen.
[0022] Der Befestigungsring 32 sollte ausreichend schwer und das Scharnier 31 sollte möglichst
leichtgängig sein, damit allein durch die Schwerkraft des Befestigungsrings 32 eine
gute Klemmwirkung erhalten wird.
[0023] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, die sich
auf vielfache Weise abwandeln lassen.
1) Müllbehälter mit einem quaderförmigen, geschlossene Seitenwände und eine geschlossene
Deckwand aufweisenden Kasten, der einen Einsatz zur Aufnahme des Mülls, in wenigstens
einer Seitenwand eine oberhalb des Einsatzes angeordnete Schlitzöffnung zum Einwerfen
des Mülls und eine die Entnahme des Einsatzes ermöglichende Vorrichtung aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einem Klappdeckel (11) am oberen Kastendende
besteht, der die Schlitzöffnung (12,13), die oberen Enden der Seitenwände (2 bis 5)
und die Deckwand (6) enthält.
2) Müllbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten (1) aus zwei
längs einer Stoßfuge (19) aneinandergrenzenden, fest miteinander verbundenen Schalen
(20,21) besteht, wobei die Stoßfuge (19) durch eine außen liegende Leiste (23) an
einer der Schalen (20,21) überdeckt ist.
3) Müllbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schalen (20,21)
bis auf die Leiste (23) im wesentlichen identisch ausgebildet sind.
4) Müllbehälter nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, da durch gekennzeichnet,
daß der Klappdeckel (11) aus zwei an gegenüberliegenden Seiten des Kastens (1) schwenkbar
befestigten Teilen (14,15) besteht, die im Schließzustand längs einer Stoßfuge (22)
aneinandergrenzen, die von einer außen liegenden Leiste (25) an einem der Teile (14,15)
abgedeckt ist.
5) Müllbehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Teil (14,15)
wenigstens eine Schlitzöffnung (12) ausgebildet ist.
6) Müllbehälter nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Teil
(14,15) wenigstens ein Abschnitt (17,18) einer Schlitzöffnung (13) derart angebracht
ist, daß beide Abschnitte (17,18) im geschlossenen Zustand des Klappdeckels (11) gemeinsam
die Schlitzöffnung (13) bilden.
7) Müllbehälter nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kasten (1) ein geschlossenes Bodenteil (10) mit zu seiner Befestigung am Erdboden
bestimmten Öffnungen aufweist.
8) Müllbehälter nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest die mit der Schlitzöffnung versehene Seitenwand (5) durch eine erhaben
vorstehende, einen Rahmen bildende Leiste (28) als Werbeträger ausgebildet ist.
9) Müllbehälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein unterhalb der Schlitzöffnung
befindlicher Abschnitt der Leiste (28) dachförmig ausgebildet ist.
10) Müllbehälter nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß eine zur Begrenzung des Aufklappwinkels des Klappdeckels (11) bestimmte Vorrichtung
(16) vorsgesehen ist.
11) Müllbehälter nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kasten (1) aus glasfaserverstärktem Kunststoff besteht.
12) Müllbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kasten (1) in seinem Innenraum und unterhalb der Schlitzöffnung (12,13) eine Befestigungsvorrichtung
für einen Einsatz (29) in Form eines flexiblen Müllsacks aufweist.
13) Müllbehälter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung
einen Rahmen (30) aufweist, auf dessen Oberseite ein schwenkbar mit ihm verbundener
Befestigungsring (32) aufliegt.
14) Müllbehälter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsring
(32) nach oben aufschwenkbar ist und aufgrund seines Eigengewichts auf dem Rahmen
(30) aufliegt.