| (19) |
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(11) |
EP 0 234 342 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.05.1991 Patentblatt 1991/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.02.1987 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B41K 3/06 |
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| (54) |
Druckwerk
Printing device
Dispositif d'impression
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
19.02.1986 DE 3605301
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.09.1987 Patentblatt 1987/36 |
| (73) |
Patentinhaber: ESSELTE METO INTERNATIONAL PRODUKTIONS GMBH |
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69434 Hirschhorn (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Volk,Heinrich
D-Beerfelden-Gammelsbach (DE)
- Mikolajczyk, Klaus
D-6932 Hirschhorn/N. (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schwepfinger, Karl-Heinz, Dipl.-Ing. et al |
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Prinz & Partner,
Manzingerweg 7 81241 München 81241 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 153 651 DE-A- 2 350 537 DE-B- 2 747 559
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DE-A- 1 561 340 DE-B- 2 265 449 FR-A- 2 300 679
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Druckwerk mit einem Gehäuse, mehreren koaxial
angeordneten Einstellrädern, mit denen Drucktypen tragende Typenträger in einer Antriebsverbindung
stehen und in vorbestimmte Einstellpositionen bringbar sind, einer sich durch im Nabenbereich
der Einstellräder angebrachte Mittelöffnungen erstreckenden Einstellwelle, die in
einer Wand des Gehäuses verdrehbar und axial verschiebbar gelagert ist und an einem
Ende wenigstens einen Mitnehmer trägt, der durch axiales Verschieben der Einstellwelle
mit im Nabenbereich der Einstellräder angebrachten radialen Ausnehmungen in Eingriff
bringbar ist, und die an ihrem anderen Ende einen Betätigungsknopf trägt, und mit
mindestens zwei Rastvorrichtungen zum Rasten der Einstellräder bei deren Verdrehen
und zum Festhalten der Einstellräder in ihrer Ruhelage.
[0002] Aus der EP-A-0 153 651 (DE-C-34 06 822) ist ein solches Druckwerk bekannt. Bei diesem
bekannten Druckwerk sind die Typenträger einzelne, endlose Bänder, die an ihrer Außenumfangsfläche
Drucktypen tragen. Diese Bänder sind um einen Teil des Umfangs der Einstellräder und
um eine parallel im Abstand zur Achse der Einstellräder verlaufende Umlenkkante herumgeführt.
In jeder Einstellposition der Bänder befindet sich eine Drucktype im Bereich der Umlenkkante,
wobei beim Druckvorgang diese eine Drucktype eingesetzt wird. Zur Erzielung einer
exakten Einstellung der jeweils ausgewählten Drucktype ist es erwünscht, wenn die
Bedienungsperson beim Verdrehen der Einstellräder und damit beim Verstellen der Bänder
jeweils eine gewisse Rastkraft überwinden muß, die dem Verdrehen des zugehörigen Einstellrades
einen Widerstand entgegensetzt. Durch Überwinden der Rastkraft kann die Bedienungsperson
spüren, wenn die Drucktypen von einer Einstellposition zur nächsten weiterbewegt werden.
Die bei dem bekannten Druckwerk vorgesehene Umlenkkante, um die die als Typenträger
eingesetzten Druckbänder herumgeführt sind, bildet eine erste Vorrichtung zur Erzeugung
der erwähnten Rastkraft. Die Druckbänder sind nämlich nicht gleichmäßig dick ausgebildet,
sondern die einzelnen, die Drucktypen tragenden Felder an der Druckbandaußenseite
sind durch Nuten voneinander getrennt, so daß jeweils ein dünner Bandbereich zwischen
zwei dicken Bandbereichen liegt. Wenn ein Druckband durch Drehen ma Betätigungknopf
um die Umlenkkante herumgeführt wird, kann die Bedienungsperson spüren, wie jeweils
ein Übergang von einem dünnen Bereich zu einem dicken Bereich und umgekehrt stattfindet.
Bevor ein dicker Bereich des Druckbandes um die Umlenkkante herumgleitet, muß die
Bedienungsperson jeweils ein geringfügig erhöhtes Drehmoment aufwenden, anhand dessen
die Bedienungsperson dann fühlen kann, wann eine Verstellung eines Druckbandes um
eine Drucktype stattgefunden hat.
[0003] Bei dem bekannten Druckwerk wird die Rastkraft mit Hilfe einer zweiten Rastvorrichtung
verstärkt, die die Rastkraft mittels eines elastisch nachgiebigen Gummistreifens und
einer Schraubenfeder erzeugt, die so angeordnet sind, daß die Schraubenfeder von dem
Gummistreifen in Anlage an die Außenumfangsfläche der Einstellräder gedrückt wird.
Da in den Außenumfangsflächen der Einstellräder Transportausnehmungen angebracht sind,
in die Antriebszähne an den die Typenträger bildenden Bändern eingreifen, greift die
Schraubenfeder in dem nicht von den Bändern umschlungenen Bereich jedes Einstellrads
in die Transportausnehmungen ein, so daß sie beim Verdrehen eines Einstellrades erst
aus einer solchen Ausnehmung herausgedrückt werden muß, bevor das Einstellrad verdreht
werden kann. Unter der Wirkung des Gummistreifens greift sie dann selbsttätig wieder
in die nächste Transportausnehmung ein. Die das Herausdrücken aus der Transportausnehmung
bewirkende Kraft ist die für die Bedienungsperson spürbare Rastkraft.
[0004] Die beim bekannten Druckwerk verwendete Rastvorrichtung besteht aus zwei mechanischen
Teilen, die bei der Montage des Druckwerks einzeln gehandhabt und in das Druckwerkgehäuse
eingesetzt werden müssen. Außerdem hat sich gezeigt, daß die Rastkraft für die Bedienungsperson
zwar spürbar ist, jedoch hinsichtlich der Deutlichkeit der Erkennbarkeit der Rastpositionen
noch verbesserungsbedürftig ist.
Einfügung für Seite 3
[0005] Aus der DE-B-27 47 559 ist ein Nummernwerkeinsteller bekannt, bei dem einzelne Nummerndruckräder
mit Hilfe einer Einstellwelle und eines Mitnehmers in die jeweilige Druckposition
gebracht werden können. Die Einstellräder sind dabei einzeln mittels einer Rastvorrichtung
gegen Verdrehen mit einer Rastkraft beaufschlagt. Diese Rastvorrichtungen umfassen
jeweils eine Kugel, die mit einer Feder gegen Ausnehmungen in der Umfangsfläche der
Nummerndruckräder gedrückt werden. Jede einem Druckrad zugeordnete Rastvorrichtung
besteht somit aus zwei Einzelteilen, die teuer in der Herstellung und aufwendig in
der Montage sind.
[0006] Aus der DE-B-22 65 449 ist ein Stempel bekannt, der Druckräder aufweist, die an ihrer
Außenumfangsfläche Drucktypen tragen. Jedem dieser Druckräder ist eine Rastvorrichtung
zugeordnet, die aus einer zwischen den einzelnen Druckrädern angeordneten Platte besteht,
die mit Rastfingern versehen ist, die in Ausnehmungen eines konzentrischen Ansatzes
des jeweiligen Druckrades eingreifen. Da zwischen jeweils zwei benachbarten Druckrädern
eine solche Platte mit Rastfingern angebracht ist, können die einzelnen Druckräder
nicht beliebig nahe nebeneinander angeordnet werden, so daß ein relativ großer Abstand
zwischen den einzelnen zu druckenden Zeichen eingehalten werden muß. Außerdem ist
das Vorsehen einer eigenen Rastplatte für jedes Druckrad ein in gewissen Anwendungsfällen
nicht zu vertretender Aufwand.
[0007] Aus der FR-A-2 300 679 ist ein Stempeldruckwerk bekannt, bei dem die Druckbänder
um Räder geführt sind, die mit Hilfe eines Rastkörpers in bestimmten Rastpositionen
gehalten sind. Der Raskörper enthält für jedes der Räder zwei Federfinger, die in
Ausnehmungen in Innenumfangsflächen der Räder eingreifen. Das Vorsehen der relativ
großen Anzahl von Federfingern erhöht die Störanfälligkeit des bekannten Druckwerks.
[0008] Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, ein Druckwerk der eingangs geschilderten
Art so auszugestalten, daß es trotz einer verringerten Anzahl von Bauteilen genau
definierte und beim Einstellvorgang für die Bedienungsperson gut fühlbare Einstellpositionen
ergibt.
[0009] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Rastvorrichtung so ausgebildet
ist, daß sie nur mit dem jeweils ausgewählten Einstellrad und zusätzlich höchstens
mit den zwischen dem ausgewählten Einstellrad und dem anderen Ende der Einstellwelle
angeordneten Einstellrädern in Wirkverbindung steht.
[0010] Beim erfindungsgemäßen Druckwerk wirkt die eine Rastvorrichtung, die dem Verdrehen
eines Einstellrades eine von der Bedienungsperson fühlbare Kraft entgegensetzt, in
jedem Fall auf das gerade zu verstellende Einstellrad ein. Darüber hinaus kann sie
auch noch mit den Einstellrädern zusammenwirken, die zwischen dem jeweils gerade zu
verstellenden Einstellrad und dem den Betätigungsknopf tragenden Ende der Einstellwelle
liegen. Aufgrund dieser Ausgestaltung kann die Rastvorrichtung mit einfachen Mitteln
aufgebaut werden, da sie nicht mehr, wie beim bekannten Druckwerk, auf alle Einstellräder
gleichzeitig einwirken muß.
[0011] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung, bei welcher die Einstellräder koaxial
auf einer Hülse drehbar gelagert sind und die Einstellwelle in der Hülse axial verschiebbar
angeordnet und mit ihr verdrehbar ist, wobei der wenigstens eine Mitnehmer durch einen
ihm zugeordneten, in axialer Richtung verlaufenden Schlitz in der Hülse nach außen
in die Ausnehmungen des jeweils ausgewählten Einstellrades ragt, ist dadurch gekennzeichnet,
daß die eine Rastvorrichtung an einem Ende der Hülse angebracht ist und wenigstens
ein federndes Rastglied aufweist, und daß in der dem einen Ende der Hülse zugewandten
Gehäusewand den Einstellpositionen der Typenträger zugeordnete Rastausnehmungen für
den Eingriff durch das wenigstens eine Rastglied angebracht sind.
[0012] Im Druckwerk gemäß dieser Weiterbildung bilden die die Einstellräder tragende Hülse
und die Rastvorrichtung, die die Einstellpositionen der Einstellräder festlegt, ein
einziges Bauteil, was sich günstig auf die Montagezeit des Druckwerks auswirkt. Durch
Zusammenwirkung des federnden Rastglieds mit Rastausnehmungen ergeben sich genau definierte
Rastpositionen und damit auch genau definierte Einstellpositionen der einzelnen Einstellräder,
so daß gewährleistet wird, daß die den Einstellvorgang vornehmende Bedienungsperson
den jeweils einzustellenden Typenträger zuverlässig in eine genaue Einstellposition
bringt. Das exakte Festlegen der Einstellpositionen ist aber-eine notwendigeVoraussetzung
für die Erzielung eines einwandfreien Druckbildes. Die erfindungsgemäße Weiterbildung
des Druckwerks trägt somit auch zur Erzielung guter Druckbilder bei.
[0013] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die im Anspruch 3 gekennzeichnete Weiterbildung erleichtert die Herstellung der Druckwerksbauteile,
nämlich der Hülsen mit dem angeformten Rastglied und dem Gehäuseteil mit den Rastausnehmungeng,
in einfach gestalteten Spritzgußformen, da die spezielle Ausgestaltung dieser Bauteile
keine Hinterschneidungen oder andere schwierig zu spritzende Formen erfordern.
[0014] Die vorteilhafte Weiterbildung gemäß Anspruch 4 sorgt für eine sichere Lagerung der
Hülse, so daß kein Verziehen oder Verkanten eintreten kann, wenn die Hülse bei der
Durchführung eines Einstellvorgangs gedreht wird.
[0015] Die in den Ansprüchen 5 und 6 gekennzeichneten Weiterbildungen ermöglichen es, die
vier Rastglieder symmetrisch zur Hülsenachse anzubringen, so daß beim Drehen der Hülse
auch eine symmetrische Belastung auf die Hülse einwirkt. Dies trägt dazu bei, daß
die Hülse leicht drehbar bleibt und nicht unter der Einwirkung der beim Drehen entstehenden
Rastkräfte radial verschoben wird. Die Weiterbildung gemäß Anspruch 7 ergibt eine
Hülse, die trotz des Vorsehens von zwei Schlitzen stabil ist, da die Schlitze durch
die Verbindungsstellen der Fingerenden überbrückt werden. Das Ineinanderfügen der
Einstellwelle und der Hülse läßt sich ohne weiteres durchführen, da die Verbindungsstellen
so hoch über der Außenumfangsfläche der Hülse verlaufen, daß sie die Mitnehmer beim
Einschieben in die Hülse nicht hindern.
[0016] Die Weiterbildung gemäß Anspruch 8 einet sich für die Anwendung in einem Druckwerk,
bei dem die Einstellräder nicht wie bei der vorher beschriebenen Weiterbildung auf
einer Hülse, sondern in einer Lagerschale gehalten sind. Durch Vorsehen eines einzigen
Bauteils, namlich der mit dem Rastglied versehenen Buchse in der Gehäusewand und durch
Anbringen von Rastausnehmungen in der Gehäusewand kann eine Wirkverbindung zwischen
der Rastvorrichtung und der Einstellwelle erzielt werden, durch die die Bedienungsperson
genau fühlen kann, wann ein Typenträger um eine Position weitergedreht worden ist.
Die im Anspruch 12 gekennzeichnete Weiterbildung der Erfindung ergibt sich durch eine
geringfügige Abwandlung der die Einstellwelle auf Seiten des Betätigungsknopfs umfassenden
geschlitzten Öse sie erfordert keine zusätzlichen Bauteile für die Verwirklichung
der Rastvorrichtung.
[0017] Auch die im Anspruch 13 gekennzeichnete Weiterbildung benötigt keine eigenen Bauteile
zur Erzielung der gewünschten Rastwirkung; sie läßt sich durch eine einfache Veränderung
der Lage des Stifts und gegebenenfalls durch eine Veränderung der Form des Stifts
auf der zu den Einstellrädern hingewandten Seite verwirklichen.
[0018] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Zeichnung beispielshalber
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt des erfindungsgemäßen Druckwerks, bei dem die Einstellwelle und
die Hülse so gedreht sind, daß die zwei an der Einstellwelle angebrachten Mitnehmer
sichtbar sind,
Fig, 2 einen ähnlichen Schnitt wie in Fig. 1, wobei jedoch die Einstellwelle und die
Hülse gegenüber der Darstellung von Fig. 1 um 90° verdreht sind,
Fig. 3 einen vergrößerten Teilschnitt längs der Linie A-A von Fig. 2,
Fig. 4 eine teilweise geschnittene Ansicht eines Druckwerks gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie C-C von Fig. 4,
Fig. 6 eine Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung,
Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie F-F von Fig. 6,
Fig. 8 einen Schnitt einer weiteren Ausführungsform eines Druckwerks und
Fig. 9 einen Schnitt längs der Linie S-S von Fig. 8.
[0019] Das in Fig. 1 dargestellte Druckwerk 10 enthält ein aus zwei Gehäusehälften 12 und
14 zusammengesetztes Druckwerksgehäuse, in dem mehrere parallel nebeneinander angeordnete,
um Einstellräder 16 und eine Umlenkkante 18 herumgeführte Druckbänder 20 untergebracht
sind. Die Druckbänder 20 tragen auf einer Hälfte ihrer Außenumfangsfläche Drucktypen
22 und auf der anderen Hälfte Anzeigetypen 24. Die Zuordnung der Drucktypen 22 zu
den Anzeigetypen 24 ist so vorgenommen, daß jeweils Drucktypen 22, die sich gerade
in der Druckstellung an der Umlenkkante 18 wie in Fig. 1 befinden, und Anzeigetypen
24, die durch ein an der Gehäuseoberseite angeordnetes, von einem Rahmen 27 umgebenes
Fenster 26 sichtbar sind, jeweils die gleiche Zahl, den gleichen Buchstaben oder dergleichen
darstellen. Dies bedeutet, daß an der Gehäuseoberseite durch das Fenster 26 hindurch
jeweils zu erkennen ist, welches Zeichen mit den unten an der Umlenkkante befindlichen
Drucktypen 22 auf einen Aufzeichnungsträger gedruckt werden kann.
[0020] Wie bereits erwähnt wurde, sind die Druckbänder 20 um instellräder 16 herumgeführt,
die auf einer Hülse 28 drehbar gelagert sind. Die Schnittansicht von Fig. 1 zeigt,
daß in der Hülse 28 zwei Schlitze 30, 32 angebracht sind, die an dem in Fig. 1 links
liegenden Hülsenende geschlossen sind. Durch diese Schlitze greifen zwei Mitnehmer
36, 38 hindurch, die an einer Einstellwelle 42 angebracht sind. Die Einstellwelle
42 Ist in einer Lagerdurchführung 44 in der Gehäusehälfte 14 drehbar und axial verschiebbar
gelagert. Durch Verschieben der Einstellwelle 42 in axialer Richtung kann diese Welle
durch Eingriff der Mitnehmer 36, 38 in Ausnehmungen in den Nabenbereichen der Einstellräder
16 mit diesen in eine Antriebsverbindung gebracht werden. In Fig. 1 sind nur zwei
Ausnehmungen 46, 47 zu erkennen. Dabei ist der Eingriff der Mitnehmer 36, 38 in die
Ausnehmungen 46, 47 eines Einstellrades 16 zu erkennen.
[0021] An dem aus dem Gehäuse herausragenden Ende der Einstellwelle 42 ist ein Betätigungsknopf
48 angebracht, mit dessen Hilfe die Welle einerseits axial verschoben und andererseits
gedreht werden kann. Durch die Axialverschiebung der Einstellwelle 42 werden die an
ihr angebrachten Mitnehmer 36, 38 zunächst mit den Ausnehmungen 46, 47 eines zu verstellenden
Einstellrades 16 in Eingriff gebracht, und durch Drehen der Einstellwelle 42 wird
dann das um seinen Außenumfang herumgeführte Druckband 20 so lange bewegt, bis sich
eine gewünschte Drucktype 22 in Druckposition unterhalb der Umlenkkante 18 befindet.
Wie bereits erwähnt wurde, kann die jeweilige Position der Drucktypen 22 durch das
oben am Gehäuse angebrachte Fenster 26 kontrolliert werden. Zur Erzielung einer Antriebsverbindung
zwischen den Druckbändern 20 und den Einstellrädern 16 weisen die Druckbänder 20 an
ihrer Innenfläche nicht dargestellte Zähne auf, die.in Ausnehmungen 52 in den Außenumfangsflächen
der Einstellräder 16 eingreifen.
[0022] Damit eine genaue Ausrichtung der Ebene der Mitnehmer 36, 38 auf die Ebene des jeweils
zu verstellenden Einstellrades 16 erreicht wird, ist ein in Fig. 2 zu erkennender
Rastmechanismus vorgesehen, der dafür sorgt, daß die Einstellwelle 42 bei ihrer Axialverstellung
jeweils in einer für die Bedienungsperson deutlich spürbaren Weise in Positionen einrastet,
in denen eine eindeutige Antriebsverbindung mit nur einem zu verstellenden Einstellrad
16 hergestellt ist. Dieser Rastmechanismus enthält einen an der Hülse 28 einstückig
angeformten federnden Rastfinger 54, der an der Hülseninnenfläche radial nach innen
vorsteht und in Rastausnehmungen 56 eingreift, die in einem Bereich der Außenumfangsfläche
der Einstellwelle 42 gebracht sind. Für jedes der auf der Hülse 28 gelagerten Einstellräder
16 ist eine Rastausnehmung 56 vorgesehen. Wenn in der in Fig.2 dargestellten Anordnung
der Einzelteile, in der die Einstellwelle 42 mit dem am weitestens links liegenden
Einstellrad 16 in Eingriff steht, die Einstellwelle 42 nach rechts bewegt wird, damit
sie beispielweise mit dem nächsten Einstellrad 16 in Eingriff kommt, muß zunächst
die vom Rastfinger 54 auf die Einstellwelle 42 ausgeübte Rastkraft überwunden werden,
wenn er aus der zugehörigen Rastausnehmung 56 heraus in der Darstellung von Fig. 2
nach oben bewegt wird; anschließend kann er dann in die nächste Rastausnehmung 56
einfallen, was genau dann eintritt, wenn die Einstellwelle 42 mit dem zweiten Einstellrad
16 von links in Eingriff steht.
[0023] Da die geschlitzte Hülse 28 als Lagerachse für die Einstellräder 16 dient, muß ihrer
Lagerung und Anbringung im Druckwerk besondere Aufmerksamkeit entgegengebracht werden.
Die Hülse 28 muß einerseits zur Lagerung der Einstellräder 16 einen möglichst konstanten
Außendurchmesser haben, und sie muß andererseits auch einen genau definierten Innendurchmesser
haben, damit die Einstellwelle 42 ohne Klemmung axial leicht verschoben werden kann.
Die Hülse 28 ist an der einen Seite, der in Fig. 1 links liegenden Seite, in einer
kreiszylindrischen Ausnehmung 58 angebracht. Da die Schlitze 30, 32 an dieser Seite
der Hülse 28 geschlossen sind, genügt an dieser Stelle die Lagerung der Hülse 28 an
ihrer Außenseite. An der anderen Seite, der in Fig. 1 rechts liegenden Seite, sitzt
die Hälse 28 auf einer Nabe 60, die am Gehäuseteil 14 gebildet ist. Die Nabe 60 sorgt
dafür, daß die Hülse 28 an dem zugehörigen Ende die notwendige Stabilität für die
Lagerung der Einstellräder 16 aufweist.
[0024] Wie aus Fig. 1 und 2 hervorgeht, erstreckt sich die Einstellwelle 42 in dem unmittelbar
an dem Betätigungsknopf 48 angrenzenden Abschnitt durch eine Durchführung 62, die
an einer konischen Kappe 64 angebracht ist. Diese Kappe hat unter anderem die Aufgabe,
für eine glatte bedeckung des oberen Tells des Druckwerks 10 zu sorgen. Sie trägt
aber auch einen das Fenster 26 umgebenden Rahmen 27, der oben am Gehäuse verschiebbar
gelagert ist. Wenn die Einstellwelle 42 axial verschoben wird, bewegt sich der Rahmen
27 mit dem Fenster 26 mit, wobei das in Fig. 1 links liegende Ende des Sichtfensters
jeweils gerade in der Ebene des Einstellrades 16 liegt, mit dem die Einstellwelle
42 in Eingriff steht und das demzufolge verstellt werden kann. Durch Beobachten des
linken Endes des Fensters 26 weiß die Bedienungsperson somit in jeder Axialstellung
der Einstellwelle 42, welches Druckband gerade in die gewänschte Stellung gebracht
werden kann.
[0025] Damit die Bedienungsperson beim Verdrehen der Einstellräder und bei dem damit vorgenommenen
Stellen der Druckbänder die einzelnen Verstellvorgänge stets so weit durchfährt,bis
sich eine Drucktype 22 exakt in der Druckposition an der Umlenkkante 18 befindet,
ist ein weiterer Rastmechanismus vorgesehen, der der Bedienungsperson das exakte Einstellen
erleichtert. Dieser Rastmechanismus setzt sich aus zwei Teilen zusammen, nämlich einem
an der Hülse angeformten Teil und einem in der Wand der Gehäusehälft 14 angebrachten
Teil. Wie die Figuren 1 und 2 erkennen lassen, befindet sich dieser Rastmechanismus
an dem in der Darstellung links liegenden Ende der Hülse 28. Der genaue Aufbau geht
aus der vergrößerten Schnittdarstellung von Fig. 3 hervor.
[0026] Wie der längs der Linie A-A von Fig. 2 verlaufende, vergrößerte Teilschnitt von Fig.
3 zeigt, weist der an der Hülse angeformte Teil des Rastmechanismus als Rastglieder
vier symmetrisch um die Achse der Hülse 28 angeordnete Finger 70, 72, 74, 76 auf,
die im wesentlichen konzentrisch zur Hülse 28 verlaufen und an einem Ende jeweils
mittels eines Verbindungsstegs 78, 80, 82 bzw. 84 an der Hülse angeformt sind. Die
über die Stege 78, 80, 82, 84 an die Hülse 28 angeformten Fingerenden sind paarweise
an Verbindungsstellen 86, 88 aneinandergefügt, wobei diese Verbindungsstellen 86,
88 in der durch die beiden Schlitze 30, 32 festgelegten Ebene liegen, wie Fig. 1 zeigt,
so daß sie die Schlitze an dem in der Darstellung der Figuren 1 und 2 rechts liegenden
Ende überbrücken und die Hülse an diesem Ende trotz des Vorhandenseins der Schlitze
stabilisieren.
[0027] Die von den Verbindungsstellen abgewandten Enden der Finger 70, 72, 74, 76 sind fingerkuppenartig
ausgebildet und greifen in axial bezüglich der Hülse 28 verlaufende Nuten 90 ein,
die in der radialen äußeren Umfangsfläche 92 einer die Hülse 28 konzentrisch umgebenden
Ringnut 94 in der Gehäusewand 15 angebracht sind.
[0028] Aus Fig. 3 geht hervor, daß sich die Finger 70, 72, 74, 76 in Umfangsrichtung jeweils
von der zugehörigen Verbindungsstelle aus über einen Winkel α von etwa 70° bis 80°
erstrecken.
[0029] Die Verbindungsstellen 86, 88 der Enden der Finger 70, 72 bzw. 74, 76 haben einen
so großen radialen Abstand von der Außenumfangsfläche der Hülse 28, daß bei der Montage
des Druckwerks die Einstellwelle 42 mit den daran angebrachten Mitnehmern 36, 38 in
die Hülse 28 geschoben werden kann, ohne daß die Mitnehmer 36, 38 gegen die Verbindungsstellen
86, 88 stoßen. Mit anderen Worten bedeutet dies, daß der radiale Abstand der Verbindungsstellen
86, 88 von der äußeren Umfangsfläche der Hülse 28 mindestens so groß ist, wie die
Mitnehmer 36, 38 der Einstellwelle 28 durch die zugehörigen Schlitze 30, 32 radial
nach außen ragen.
[0030] Aufgrund der in Fig. 3 erkennbaren Anordnung der einzelnen Finger 70, 72, 74, 76
setzt der Eingriff der Fingerenden in die Nuten 90 einer Verdrehung der Einstellwelle
42 und der Hülse 28 in jeder Richtung eine genau definierte Rastkraft entgegen. Die
in Fig. 3 dargestellte relative Lage der Teile zueinander ist eine der Positionen,
in denen die Druckbänder 20 eine vorbestimmte Einstellposition einnehmen, also eine
Position, in der sich Drucktypen 22 unterhalb der Umlenkkante 18 in der Druckposition
befinden. Wenn durch Drehen der Einstellwelle 42 ein Druckband 20 verstellt werden
soll, muß die Einstellwelle zunächst durch axiales Verschieben in eine solche Lage
gebracht werden, daß sich die Mitnehmer 36, 38 in der Ebene des Einstellrades 16 befinden,
um das das zu verstellende Druckband 20 herumgeführt ist. Wenn die Einstellwelle 42
in der Position von Fig. 1 gedreht wird, kann das in dieser Darstellung am weitesten
links liegende Druckband 20 verstellt werden. Wenn die Bedienungsperson beginnt, die
Einstellwelle 42 zu verdrehen, werden die in die Nuten 90 eingreifenden Enden der
Finger 70, 72, 74, 76 zunächst entgegen der von den Fingern ausgeübten Federkraft
radial nach innen gedrückt, worauf sie längs der radial äußeren Umfangsfläche 92 der
Ringnut 94 gleiten, bis sie schließlich in die jeweils nächste Nut 90 einfallen. Damit
ist das zugehörige Druckband 20 um einen Schritt weiterbewegt worden. Dieser Vorgang
wird solange wiederholt, bis die gewünschte Drucktype 22 die Einstellposition unterhalb
der Umlenkkante 18 einnimmt. Das Herausdrücken der Enden der Finger 70, 72, 74, 76
aus den Nuten 90 und das Wiedereinfallen in die jeweils nächsten Nuten 90 ist für
die Bedienungsperson deutlich spürbar, und durch den jeweils gleichzeitigen Eingriff
in vier Nuten 90 ergeben sich genau definierte Einstellpositionen, was sich günstig
auf die exakte Positionierung der Drucktypen 22 unterhalb der Umlenkkante 18 und somit
auch auf das zu erzeugende Druckbild auswirkt.
[0031] Da die Finger 70, 72, 74, 76 und die Hülse 28 einstückig ausgebiIdet sind, müssen
für die Verwirklichung des beschriebenen Rastmechanismus keine zusätzlichen, losen
Bauteile verwendet werden,,was die Montagezeit des Druckwerks herabsetzt. Die spezielle
Ausgestaltung des Rastmechanismus gemäß Fig. 3 und insbesondere die direkte Zuordnung
der Position der Nuten zu den letztendlich angestrebten Einstellpositionen der Druckbänder
20 ergibt einen besonderen Vorteil bei der Montage des Druckwerks. Zum Montieren des
Druckwerks können zunächst alle Einstellräder 16 in einem Stapel mit den bereits herumgeschlungenen
Druckbändern 20 in die Gehäusehälfte 12 eingelegt werden. Die Druckbänder 20 können
dabei in eine solche Position gebracht werden, daß sich jeweils eine Drucktype 22
genau in der Druckposition unterhalb der Umlenkkante 18 befindet. Dies bedeutet, daß
jedes Druckband 20 eine:einer angestrebten Einstellpositionen einnimmt. Die Einstellwelle
42 kann in der Darstellung von Fig. 1 oder Fig. 2 von links her durch die Lagerdurchführung
44 geschoben werden, worauf dann die Hülse 28 von links her über die Einstellwelle
42 geschoben wird, bis die Rastfinger im Bereich der Schnittebene A-A von Fig. 2 liegen.
Die Hülse sitzt dann an ihrem rechtsliegenden Ende auf der Nabe 60. Nach Anbringen
der Kappe 64 und des Betätigungsknopfs 48 kann die Gehäusehälfte 14 dann mit der Gehäusehälfte
12 zusammengefügt werden, wobei die Hülse 28 mit den aus ihr herausragenden Mitnehmern
36, 38 in den Innenbereich der Einstellräder 16 eingeschoben wird. Da sich die Druckbänder
20 und damit auch die Einstellräder 16 in vorbestimmten Einstellpositionen befinden,
die den die jeweilige Stellung der Mitnehmer 36, 38 festlegenden Positionen der Nuten
90 genau zugeordnet sind, nehmen auch die Mitnehmer 36, 38 mit Sicherheit solche Positionen
ein, daß sie beim EinschieDen in den Stapel aus Einstellrädern 16 in die im Nabenbereich
der Einstellräder 16 angebrachten Ausnehmungen 47 eingreifen. Ein besonderes Verdrehen
der Einstellwelle 42 mit dem Ziel, ein Einschieben der Hülse 28 und der Einstellwelle
42 in den Einstellräderstapel zu ermöglichen, ist daher nicht erforderlich.
[0032] Bei der beschriebenen Ausführungsform steht die Rastvorrichtung immer nur mit dem
jeweils zu verstellenden Einstellrad, in dessen im Nabenbereich angebrachte Ausnehmungen
47 die Mitnehmer 36, 38 eingreifen, in Wirkeingriff.
[0033] Das in Fig. 4 dargestellte Druckwerk weicht insofern vom Druckwerk von Fig. 1 ab,
als die Einstellräder 16′ nicht auf einer Hülse, sondern auf einer Lagerschale 140
im Druckwerksgehäuse abgestützt sind. Diejenigen Bauteile des Druckwerks von Fig.
4, die Bauteilen der Ausführungen der Figuren 1 und 2 entsprechen, sind mit den gleichen
Bezugszeichen, ergänzt durch einen Strich, gekennzeichnet. Die Einstellwelle 42′ verläuft
axial zu den Einstellrädern 16′, und sie weist an ihrem Ende ein über eine Schnappverbindung
mit ihr in Verbindung stehendes Bauteil 43 auf, das Mitnehmer in der Art der Mitnehmer
36, 38 der Figuren 1 und 2 trägt. Diese Mitnehmer sind in der Darstellung von Fig.
4 nicht erkennbar, weil sie nicht in der Zeichenebene liegen. Sie wirken ebenso wie
die Mitnehmer 36, 38 mit Ausnehmungen in den Innenumfangsflächen der Einstellräder
16′ zusammen, wobei durch axiales Verschieben der Einstellwelle 42′ die Mitnehmer
mit einem ausgewählten Einstellrad 16′ in eine Antriebsverbindung gebracht werden
können, worauf das ausgewählte Einstellrad dann durch Drehen der Einstellwelle 42
mittels des Betätigungsknopfs 48′ in eine gewünschte Einstellposition gebracht werden
kann. Durch diese Verdrehung können wie beim vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel
die an den Druckbändern 20′ angebrachten Drucktypen in die Druckposition unterhalb
der Umlenkkante 18′ gebracht werden.
[0034] Zur Erzeugung einer Rastvorrichtung, die einem Verdrehen des ausgewählten Einstellrades
eine zusätzliche Rastkraft entgegensetzt, ist in der Gehäusewand 12′ eine Buchse 142
angebracht, die die Einstellwelle 42′ nach Art einer Lagerbuchse umgibt. Wie aus Fig.
5 hervorgeht, weist die Buchse 142 in ihrer Innenumfangsfläche zwei Vorsprünge 144,
146 auf, die in entsprechende Nuten 148, 150 in der Außenumfangsfläche der Einstellwelle
42′ eingreifen. Diese Nuten erstrecken sich über die gesamte Länge der Einstellwelle
42′, so daß die Einstellwelle relativ zur Buchse 142 axial verschoben werden kann;
eine relative Verdrehung der Buchse 142 zur Einstellwelle 42′ ist jedoch nicht möglich.
[0035] Die Buchse 142 trägt nach Fig. 5 an ihrer Außenumfangsfläche vier Finger 152, 154,
156, 158, die am einen Ende jeweils paarweise miteinander verbunden sind. Die freitragenden
anderen Enden dieser Finger sind fingerkuppenartig ausgebildet und greifen in Nuten
160 ein, die in einer radial nach innen gerichteten Fläche einer die Buchse 142 und
die Finger 152-158 aufnehmenden Bohrung 162 in der Gehäusewand 12′ eingreifen. Diese
Nuten 160 sind in ihrer Position den Einstellpositionen der Typenträger zugeordnet,
so daß jeweils dann, wenn die vier fingerkuppenartigen Enden der Finger 152-158 in
entsprechenden Nuten 160 liegen, das gerade mit der Einstellwelle über die nicht dargestellten
Mitnehmer in Antriebsverbindung stehende Einstellrad eine solche Position einnimmt,
daß sich eine Drucktype exakt in der Druckposition unter der Umlenkkante 18′ befindet.
Beim Verdrehen der Einstellwelle von einer Einstellposition zur nächsten spürt die
Bedienungsperson eine deutliche Rastkraft, die ihm das genaue Einstellen der Druckbänder
ermöglicht.
[0036] Wie beim zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel ist hier zu beachten, daß die von
der Buchse 142 und den Nuten 160 gebildete Rastvorrichtung über die Einstellwelle
42′ stets nur mit demjenigen Einstellrad in einer Wirkverbindung steht, das gerade
verstellt werden soll.
[0037] In Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, wobei für gleiche
Teile die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 4 verwendet sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist die Rastvorrichtung nicht in der Gehäusewand 12′, sondern in einer die Einstellwelle
auf Seiten des Betätigungsknopfs umgebenden geschlitzten Öse 170 angebracht, die über
einen Steg 172 mit einem Fensterrahmen 27′ in Verbindung steht, der das bereits im
Zusammenhang mit den Figuren 1 und 2 beschriebene Fenster trägt. Die die Einstellwelle
42′ umgreifende Öse weist an ihrem in Fig. 6 unten liegenden Ende einen axial verlaufenden
Schlitz 174 auf, der in Fig. 7 am besten zu erkennen ist. Die Öse ist auch durch einen
radial verlaufenden Schlitz 180 zumindest in ihrer in Fig. 6 unten liegenden Hälfte
geteilt, und die einander gegenüberliegenden Enden der Öse sind auf einer Seite des
radial verlaufenden Schlitzes 180 zur Bildung von Rastfingern 176, 178 fingerkuppenartig
ausgebildet und greifen in Nuten 182 ein, die im Bereich der Öse 170 in der Außenumfangsfläche
der Einstellwelle 42′ sind. Die Positionen der Nuten 182 sind den Einstellpositionen
der Druckbänder 20 zugeordnet, so daß immer dann, wenn die Einstellwelle eine Lage
wie in Fig. 7 einnimmt, in der die fingerkuppenartigen Enden der Rastfinger 176, 178
in zwei Nuten 182 eingreifen, eine Drucktype an dem um das ausgewählte Einstellrad
16′ herumgeführte Druckband genau eine Druckposition unterhalb der Umlenkkante 18′
einnimmt. Bei jedem Verdrehen der Einstellwelle erzeugen die Rastfinger 176, 178 beim
Übergang aus einer Nut 182 in die nächste eine für die Bedienungsperson deutlich spürbare
Rastkraft, die ihr das Einstellen der Druckbänder wesentlich erleichtert.
[0038] Die am oberen Ende des Stegs 172 angebrachten, in Fig. 7 erkennbaren Nuten 184 dienen
der Führung des Fensterrahmens 27′ in einem nicht dargestellten Teil des Druckwerksgehäuses.
[0039] Wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen steht die Rastvorrichtung mit
den Rastfingern 176, 178 und den Nuten 182 über die Einstellwelle 42′ jeweils nur
mit demjenigen Einstellrad 16′ in Wirkverbindung, das aufgrund der axialen Lage der
Einstellwelle 42′ gerade verstellt werden kann.
[0040] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in den Figuren 8 und 9 dargestellt.
Der prinzipielle Aufbau des Druckwerks entspricht dem Aufbau des Druckwerks der Figuren
1 bis 3, wobei für gleiche Teile auch die gleichen Bezugszeichen verwendet sind. Bei
dieser Ausführungsform wird der am unteren Ende der konischen Kappe 64 angebrachte
Stift 128 als Rastvorrichtung eingesetzt, die zusätzlich zu der von dir Umlenkkante
18 gebildeten Rastvorrichtung wirkt. Der Stift 128 verläuft parallel zur Achse der
Einstellwelle 42, und er erstreckt sich durch eine Durchführung 130 in der Gehäusehälfte
14. Der bestand zwischen dem Stift 128 und der Achse der Einstellwelle 42 ist so bemessen,
daß der Stift 128 mit Ausnehmungen in der Außenumfangsfläche der Einstellräder 16
in Eingriff kommt, die der Herstellung der Antriebsverbindung mit den Druckbändern
20 dienen. In Fig. 8 ist die Einstellwelle 42 zur Veranschaulichung des Wirkungsprinzips
der vom Stift 128 gebildeten Rastvorrichtung nach rechts verschoben, so daß die Mitnehmer
36, 38 der Einstellwelle mit dem Einstellrad 16a in Eingriff stehen. In dieser Stellung
der Einstellwelle 42 greift der Stift 128 in die Ausnehmungen an der Außenumfangsfläche
des Einstellrades 16a ein, so daß der Stift 128 einem Verdrehen dieses Einstellrades
16a eine Rastkraft entgegensetzt, die die Bedienungsperson spüren kann. Gleichzeitig
greift der Stift 128 auch in die Ausnehmungen an den Außenumfangsflächen der rechts
des Einstellrades 16a liegenden Einstellräder ein. Damit das Einstellrad 16a verdreht
werden kann, muß die Bedienungsperson die vom Stift 128 erzeugte Rastkraft überwinden,
was dadurch geschehen kann, daß der Stift 128 in der Darstellung von Fig. 8 nach unten
ausgelenkt wird.Diese Auslenkbewegung kann der Stift ohne weiteres ausführen, da seine
Verbindung mit der konischen Kappe 64 genügend elastisch ist. Die Auslenkbewegung
nach unten wird auch dadurch ermöglicht, daß die Durchführung 130 einen größeren Durchmesser
als der Stift 128 hat. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß der Stift 128 bei
vollständig eingeschobener Einstellwelle 42, also dann, wenn sich das Druckwerk in
der Einstellung befindet, in der es zum Drucken eingesetzt wird, mit den Außenumfangsflächen
aller Einstellräder in Wirkeingriff steht. Dies hat zur Folge, daß der Stift 128 in
dieser Stellung der Einstellräder 42 auf alle Einstellräder eine Haltewirkung ausübt,
die einem unbeabsichtigten Verdrehen der Druckbänder entgegenwirkt.
[0041] In Fig. 9 ist ein Schnitt längs der Linie S-S von Fig. 8 dargestellt, der erkennen
läßt, daß der Stift 128 im Schnitt pilzförmig ausgebildet ist und mit seiner runden
Kappe mit den Außenumfangsflächen der Einstellräder 16 zusammenwirkt. Der an die runde
Kappe angesetzte Steg versteift den Stift 128, so daß er in erwünschter Weise die
erforderliche Rastkraft erzeugen kann.
1. Druckwerk (10) mit einem Gehäuse (12, 14; 12′, 14′), mehreren koaxial angeordneten
Einstellrädern, mit denen Drucktypen (22) tragende Typenträger (20; 20′) in einer
Antriebsverbindung stehen und in vorbestimmte Einstellpositionen bringbar sind, einer
sich durch im Nabenbereich der Einstellräder (16; 16′) angebrachte Mittelöffnungen
erstreckenden Einstellwelle (42; 42′), die in einer Wand des Gehäuses (12, 14; 12′,
14′) verdrehbar und axial verschiebbar gelagert ist und an einem Ende wenigstens einen
Mitnehmer (36, 38) trägt, der durch axiales Verschieben der Einstellwelle (42; 42′)
mit im Nabenbereich der Einstellräder (16; 16′) angebrachten radialen Ausnehmungen
(46, 47) in Eingriff bringbar ist, und die an ihrem anderen Ende einen Betätigungsknopf
(48; 48′) trägt, und mit mindestens zwei Rastvorrichtungen (18, 70-76; 90; 142, 152-160;
170, 176, 178, 182; 18′; 128) zum Rasten der Einstellräder (16; 16′) bei deren Verdrehen
und zum Festhalten der Einstellräder (16; 16′) in ihrer Ruhelage, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rastvorrichtung (70-76, 90; 142, 152-160; 170, 176, 178, 182; 128) so ausgebildet
ist, daß sie nur mit dem jeweils ausgewählten Einstellrad (16a; 16a′) und zusätzlich
höchstens mit den zwischen dem ausgewählten Einstellrad (16a; 16a′) und dem anderen
Ende der Einstellwelle (42; 42′) angeordneten Einstellrädern (16; 16′) in Wirkverbindung
steht.
2. Druckwerk nach Anspruch 1, bei welchem die Einstellräder koaxial auf einer Hülse
drehbar gelagert sind und die Einstellwelle in der Hälse axial verschiebbar angeordnet
und mit ihr verdrehbar ist, wobei der wenigstens eine Mitnehmer durch einen ihm zugeordneten,
in axialer Richtung verlaufenden Schlitz in der Hülse nach außen in die Ausnehmungen
des jeweils ausgewählten Einstellrades ragt, dadurch gekennzeichnet, daß die eine
Rastvorrichtung (70, 72, 74, 76) an einem Ende der Hülse (28) angebracht ist und wenigstens
ein federndes Rastglied aufweist, und daß in der dem einen Ende der Hülse (28) zugewandten
Gehäusewand (15) den Einstellpositionen der Typenträger (20) zugeordnete Rastausnehmungen
(90) für den Eingriff durch das wenigstens eine Rastglied angebracht sind.
3. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das wenigstens eine Rastglied
derart an der Hülse (28) angeformt ist, daß es eine radial nach außen gerichtete Rastkraft
erzeugt, und daß die Rastausnehmungen axial bezüglich der Hülse (28) verlaufende Nuten
(90) in der radial äußeren Umfangsfläche (92) einer konzentrisch zur Hülse (28) verlaufenden
Ringnut (94) in der Gehäusewand (15) sind.
4. Druckwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die radial innere Umfangsfläche
der Ringnut (94) eine Nabe (60) bildet, auf der das eine Ende der Hülse (28) drehbar
gelagert ist.
5. Druckwerk nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Ende
der Hülse (28) vier in einer senkrecht zur Hülsenachse verlaufenden Querschnittsebene
liegende Rastglieder angeformt sind, daß jedes Rastglied von einem konzentrisch zur
Hülse (28) im Abstand von deren Außenfläche verlaufenden Finger (70, 72, 74, 76) gebildet
ist, der an einem Ende mit einem Verbindungssteg (78, 80, 82, 84) an die Hülse (28)
angeformt ist, während sein anderes Ende fingerkuppenartig ausgebildet ist und in
eine der Nuten (90) in der äußeren Umfangsfläche (92) der Ringnut (94) eingreift.
6. Druckwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Finger (70, 72, 74,
76) paarweise an dem einen Ende miteinander verbunden sind und sich jeweils über etwa
70 bis 80° in Umfangsrichtung der Hülse (28) erstrecken, wobei sich jeweils zwei Finger
(70, 76; 72, 74) verschiedener Paare an den fingerkuppenartig ausgebildeten Enden
mit bestand gegenüberliegen.
7. Druckwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (28) mit zwei
diametral gegenüberliegenden Schlitzen (30, 32) versehen ist, daß an der Einstellwelle
(42) zwei Mitnehmer (36, 38) angebracht sind, die durch die Schlitze (30, 32) ragen,
daß die Verbindungsstellen (86, 88) der einen Enden der Finger (70-76) im Bereich
jeweils eines Schlitzes (30, 32) radial im bestand von der Außenumfangsfläche der
Hülse (28) verlaufen und den jeweiligen Schlitz (30, 32) überbrücken, und daß sich
die Verbindungsstellen (86, 88) mindestens so weit im bestand von der Außenumfangsfläche
der Hülse (28) befinden, wie der Mitnehmer (36, 38) an der Einstellwelle (42) durch
den Schlitz (30, 32) ragt.
8. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der einen Rastvorrichtung
in der Wand (12′) des Gehäuses, in der die Einstellwelle (42′) verdrehbar und axial
verschiebbar gelagert ist, eine die Einstellwelle (42′) umgebende, drehfest mit ihr
verbundene Buchse (142) angebracht ist, die an ihrer Aubenumfangsfläche mit wenigstens
einem federnden Rastglied (152-158) versehen ist, und in der die Buchse (142) aufnehmenden
Gehäusewand (12′) den Einstellpositionen der Typenträger (20′) zugeordnete Rastausnehmungen
(160) für den Eingriff durch das wenigstens eine Rastglied (152-158) angebracht ist.
9. Druckwerk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das wenigstens eine Rastglied
(152-158) derart an der Buchse (142) angebracht ist, daß es eine radial nach außen
gerichtete Rastkraft erzeugt, und daß die Rastausnehmungen (160) axial bezüglich der
Einstellwelle (42′) verlaufende Nuten in der Innenfläche einer die Buchse (142) aufnehmenden
Bohrung (162) in der Gehäusewand (12′) sind.
10. Druckwerk nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenumfangsfläche
der Buchse (142) vier Rastglieder (152-158) angebracht sind, die in einer senkrecht
zur Achse der Einstellwelle (42′) verlaufenden Querschnittsebene liegen, daß jedes
Rastglied (152-158) von einem konzentrisch zu der Buchse (142) im Abstand von ihrer
außenfläche verlaufenden Finger gebildet ist, der an einem Ende mit einem Verbindungssteg
an der Buchse (142) angeformt ist, während sein anderes Ende fingerkuppenartig ausgebildet
ist und in eine der Nuten (160) in der Innenfläche der Bohrung (162) in der Gehäusewand
(12′) eingreift.
11. Druckwerk nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Finger (152-158) paarweise
an den einen Enden miteinander verbunden sind und sich jeweils über etwa 70 bis 80°
in Umfangsrichtung der Buchse (142) erstrecken, wobei sich jeweils zwei Finger (152,
154; 156, 158) verschiedener Paare an den fingerkuppenartig ausgebildeten Enden mit
bestand gegenüberliegen.
12. Druckwerk nach Anspruch 1, bei welchem die Einstellwelle an dem den Betätigungsknopf
tragenden Ende mit einem Fensterrahmen axial unverschiebbar in Verbindung steht, der
ein Fenster umgibt, durch das erkennbar ist, welche Drucktypen eine Druckposition
einnehmen, wobei der Fensterrahmen an einem Ende einen Steg aufweist, der eine die
Einstellwelle umgreifende geschlitzte Öse trägt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung
der einen Rastvorrichtung die beiderseits des Schlitzes (174) der Öse (170) liegenden
Ösenenden fingerkuppenartig ausgebildet sind und radial nach innen in Nuten (182)
eingreifen, die in der von der Öse (170) umgebenen Außenumfangsfläche der Einstellwelle
(42′) an Positionen angebracht sind, die den Einstellpositionen der Typenträger (20′)
zugeordnet sind.
13. Druckwerk nach Anspruch 1, bei welchem ein mit der Einstellwelle axial verschiebbarer,
parallel im Abstand von deren Achse verlaufender Stift vorgesehen ist, der über einen
Steg mit dem den Betätigungsknopf tragenden Ende der Einstellwelle verbunden ist uni
sich von diesem Ende aus bis zu der senkrecht zur Achse der Einstellwelle verlaufender.
Ebene erstreckt, in der der wenigstens eine Mitnehmer liegt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stift (128) in einem solchen Abstand von der Achse der Einstellwelle (42)
angebracht ist, daß er mit Ausnehmungen am Außenumfang der Einstellräder (16) in Eingriff
bringbar ist, die zur Erzielung der Antriebsverbindung zwischen den Einstellrädern
(16) und den. Typenträgern (20) vorgesehen sind, wobei er so geformt ist, daß zumindest
sein in der Ebene des Mitnehmers (36, 38) liegendes Ende in eine Ausnehmung am Außenumfang
des ausgewählten Einstellrads (16a) eingreift.
14. Druckwerk nach Ansprucch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der den Stift (128) mit
der Einstellwelle (42) verbindende Steg elastisch ist.
1. Printing mechanism (10) comprising a housing (12, 14; 12′, 14′), a plurality of
coaxially disposed setting wheels with which type carriers (20; 20′) carrying printing
types (22) are in drive connection and can be brought into predetermined setting positions,
a setting shaft (42; 42′) which extends through centre openings disposed in the hub
region of the setting wheels (16; 16′) and which is mounted rotatably and axially
displaceably in a wall of the housing (12, 14; 12′, 14′) and at one end carries at
least one driver (36, 38) adapted by axial displacement of the setting shaft (42;
42′) to be brought into engagement with radial recesses (46, 47) disposed in the hub
region of the setting wheels (16, 16′) and which at its other end carries an actuating
knob (48; 48′), and at least two detent means (18, 70-76; 90; 142, 152-160; 170, 176,
178, 182; 18′; 128) for arresting the setting wheels (16; 16′) on rotation thereof
and for holding the setting wheels (16; 16′) in their rest position, characterized
in that one detent means (70-76, 90; 142; 152-160; 170, 176, 178, 182; 128) is constructed
such that it is in operative connection only with the particular setting wheel (16a;
16a′) selected and in addition at the most with the setting wheels (16; 16′) arranged
between the selected setting wheel (16a; 16a′) and the other end of the setting shaft
(42; 42′).
2. Printing mechanism according to claim 1 in which the setting wheels are mounted
rotatably coaxially on a sleeve and the setting shaft is axially displaceable in the
sleeve and rotatable therewith, the at least one driver projecting through a slot
associated therewith and extending in the axial direction in the sleeve outwardly
into the recesses of the particular setting wheel selected, characterized in that
the one detent means (70, 72, 74, 76) is disposed at one end of the sleeve (28) and
comprises at least one resilient detent member and that in the housing wall (15) facing
the one end of the sleeve (28) detent recesses (90) associated with the setting positions
of the type carriers (20) are provided for engagement by the at least one detent member.
3. Printing mechanism according to claim 1, characterized in that the at least one
detent member is integrally formed on the sleeve (28) in such a manner that said member
generates a radially outwardly directed detent force, and that the detent recesses
are grooves (90) extending axially with respect to the sleeve (28) in the radially
outer peripheral face (92) of an annular groove (94) extending concentrically to the
sleeve (28) in the housing wall (15).
4. Printing mechanism according to claim 3, characterized in that the radial inner
peripheral face of the annular groove (94) forms a hub (60) on which the one end of
the sleeve (28) is rotatably mounted.
5. Printing mechanism according to claim 3 or 4, characterized in that at the one
end of the sleeve (28) four detent members are integrally formed thereon lying in
a cross-sectional plane extending perpendicularly to the sleeve axis, that each detent
member is formed by a finger (70, 72, 74, 76) which extends concentrically to the
sleeve (28) spaced from the outer surface thereof and which at one end is formed with
a connecting web (78, 80, 82, 84) on the sleeve (28) whilst its other end is formed
in the manner of a fingertip and engages into one of the grooves (90) in the outer
peripheral face (92) of the annular groove (94).
6. Printing mechanism according to claim 5, characterized in that the fingers (70,
72, 74, 76) are connected together in pairs at the one end and each extend over about
70 to 80° in the peripheral direction of the sleeve (28), two fingers (70, 76; 72,
74) of different pairs being opposite each other in spaced relationship at the fingertip-like
ends.
7. Printing mechanism according to claim 6, characterized in that the sleeve (28)
is provided with two diametrically opposite slots (30, 32), that on the setting shaft
(42) two drivers (36, 38) are disposed which project through the slots (30, 32), that
the connecting points (86, 88) of the one ends of the fingers (70-76) extend in the
region of each slot (30, 32) radially spaced from the outer peripheral surface of
the sleeve (28) and bridge the respective slot (30, 32) and that the connecting points
(86, 88) are spaced from the outer peripheral face of the sleeve (28) at least as
far as the driver (36, 38) on the setting shaft (42) projects through the slot (30,
32).
8. Printing mechanism according to claim 1, characterized in that to form the one
detent means in the wall (12′) of the housing in which the setting shaft (42′) is
mounted rotatably and axially displaceably a bush (142) surrounding the setting shaft
(42′) and connected fixed in rotation thereto is disposed and is provided at its outer
peripheral face with at least one resilient detent member (152-158), and in the housing
wall (12′) receiving the bush (142) detent recesses (160) associated with the setting
positions of the type carriers (20′) are disposed for engagement by the at least one
detent member (152-158).
9. Printing mechanism according to claim 8, characterized in that the at least one
detent member (152-158) is disposed on the bush (142) in such a manner that it generates
a radially outwardly directed detent force, and that the detent recesses (160) are
grooves extending axially relative to the setting shaft (42′) in the inner face of
a bore (162) in the housing wall (12′) receiving the bush (142).
10. Printing mechanism according to claim 9, characterized in that at the outer peripheral
face of the bush (142) four detent members (152-158) are disposed which lie in a cross-sectional
plane extending perpendicularly to the axis of the setting shaft (42′), that each
detent member (152-158) is formed by a finger which extends concentrically to the
bush (142) spaced from the outer surface thereof and which is formed at one end with
a connecting web on the bush (142) whilst its other end is formed in fingertip manner
and engages into one of the grooves (160) in the inner face of the bore (162) in the
housing wall (12′).
11. Printing mechanism according to claim 10, characterized in that the fingers (152-158)
are connected together in pairs at the one end and each extend over about 70 to 80°
in the peripheral direction of the bush (142), two fingers (152, 154; 156, 158) of
different pairs being opposite each other in spaced relationship at the fingertip-like
ends.
12. Printing mechanism according to claim 1 in which the setting shaft at the end
carrying the actuating knob is axially undisplaceably in connection with a window
frame which surrounds a window through which it can be seen which printing types assume
a printing position, the window frame having at one end a web which carries a slotted
eye surrounding the setting shaft, characterized in that to form the one detent means
the eye ends lying on either side of the slot (174) of the eye (170) are formed in
fingertip manner and engage radially inwardly into grooves (182) which are formed
in the outer peripheral surface of the setting shaft (42′) surrounded by the eye (170)
at positions which are associated with the setting positions of the type carriers
(20′).
13. Printing mechanism according to claim 1 in which a pin is provided which is axially
displaceable with the setting shaft, extends parallel spaced from the axis thereof,
is connected via a web to the end of the setting shaft carrying the actuating knob
and extends from said end up to the plane which extends perpendicularly to the axis
of the setting shaft and in which the at least one driver lies, characterized in that
the pin (128) is spaced from the axis of setting shaft (42) a distance such that it
can be brought into engagement with recesses at the outer periphery of the setting
wheels (16) which are provided for establishing the drive connection between the setting
wheels (16) and the type carriers (20), said pin being so formed that at least its
end lying in the plane of the driver (36, 38) engages into a recess at the outer periphery
of the selected setting wheel (16a).
14. Printing mechanism according to claim 13, characterized in that the web connecting
the pin (128) to the setting shaft (42) is resilient.
1. Groupe imprimant (10) comportant une cage (12, 14; 12′, 14′), plusieurs roues de
réglage à disposition coaxiale, avec lesquelles des porte-caractères (20; 20′) portant
des caractères d'imprimerie (22) sont en liaison de commande et peuvent être placés
dans des positions préréglées, un arbre de réglage (42; 42′) traversant des ouvertures
médianes ménagées dans la région du moyeu des roues de réglage (16; 16′), qui est
monté de manière à pouvoir tourner et coulisser axialement dans une paroi de la cage
(12, 14; 12′, 14′) et qui porte à une extrémité au moins un taquet d'entraînement
(36, 38) qui peut être engagé par coulissement axial de l'arbre de réglage (42; 42′)
dans des évidements radiaux (46, 47) se trouvant dans la zone du moyeu des roues de
réglage (16, 16′), et qui porte à son autre extrémité un bouton d'actionnement (48;
48′), et comportant au moins deux dispositifs à crans (18, 70-76; 90; 142, 152-160;
170, 176, 178, 182; 18′; 128) servant à l'encliquetage des roues de réglage (16; 16′)
lors de leur rotation et à leur immobilisation dans leur position de repos, caractérisé
en ce qu'un dispositif à crans (70-76, 90; 142, 152-160; 170, 176, 178, 182; 128)
est réalisé de façon telle qu'il ne soit en liaison effective qu'avec la roue de réglage
(16a; 16a′) choisie dans ce cas, et en outre, au maximum avec les roues de réglage
(16; 16′) disposées entre la roue de réglage (16a; 16a′) choisie et l'autre extrémité
de l'arbre de réglage (42; 42′).
2. Groupe imprimant suivant la revendication 1, dans lequel les roues de réglage sont
montées de façon à pouvoir tourner coaxialement sur une douille et l'arbre de réglage
est disposé de façon à pouvoir coulisser axialement dans la douille et à pouvoir tourner
avec elle, le taquet d'entraînement - un au minimum - faisant saillie vers l'extérieur
dans les évidements de chaque roue de réglage choisie à travers une fente de la douille
qui lui est affectée et qui s'étend dans la direction axiale, caractérisé en ce que
l'un des dispositifs à crans (70, 72, 74, 76) est placé à une extrémité de la douille
(28) et présente au moins un organe élastique d'encliquetage, et en ce qu'il est prévu,
dans la paroi (15) de la cage tournée vers une extrémité de la douille (28), des évidements
(90) formant des crans affectés aux positions de réglage des porte-caractères (20)
pour l'engagement d'au moins un organe d'encliquetage.
3. Groupe imprimant suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un organe
d'encliquetage est formé sur la douille (28) de façon telle qu'il produit une force
d'encliquetage dirigée radialement vers l'extérieur, et en ce que les évidements formant
des crans sont des gorges (90) s'étendant axialement par rapport à la douille (28)
ménagées dans la surface périphérique radialement extérieure (92) d'une rainure annulaire
(94) de la paroi (15) de la cage s'étendant concentriquement par rapport à la douille
(28).
4. Groupe imprimant suivant la revendication 3, caractérisé en ce que la surface périphérique
radialement intérieure de la rainure annulaire (94) forme un moyeu (60) sur lequel
une extrémité de la douille (28) est montée de manière à pouvoir tourner.
5. Organe imprimant suivant la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que quatre
organes d'encliquetage situés dans un plan transversal s'étendant perpendiculairement
à l'axe de la douille (28) sont formés sur une extrémité de cette dernière, et en
ce que chaque organe d'encliquetage est formé par un doigt (70, 72, 74, 76), s'étendant
concentriquement par rapport à la douille (28) à distance de sa face extérieure, qui
se rattache à une extrémité par un talon (78, 80, 82, 84) à la douille (28), tandis
que son autre extrémité est réalisée à la manière d'une calotte et s'engage dans l'une
des gorges (90) de la surface périphérique extérieure (92) de la rainure annulaire
(94).
6. Groupe imprimant suivant la revendication 5, caractérisé en ce que les doigts (70,
72, 74, 76) sont reliés ensemble deux à deux à une extrémité et s'étendent sur environ
70 à 80° dans la direction périphérique de la douille (28), deux doigts (70, 76; 72,
74) de paires différentes se faisant face à distance aux extrémités réalisées en calottes.
7. Groupe imprimant suivant la revendication 6, caractérisé en ce que la douille (28)
présente deux fentes (30, 32) diamétralement opposées, en ce que l'arbre de réglage
(42) porte deux taquets d'entraînement (36, 38) qui font saillie par les fentes (30,
32), en ce que les points de liaison (86, 88) des extrémités d'un côté des doigts
(70-76) dans la région de chaque fente (30, 32) s'étendent radialement à distance
de la surface périphérique extérieure de la douille (28) et recouvrent la fente (30,
32) correspondante, et en ce que les points de liaison (86, 88) se trouvent à une
distance de la surface périphérique extérieure de la douille (28) au moins égale à
celle dont le taquet d'entraînement (36, 38) fait saillie sur l'arbre de réglage (42)
à travers la fente (30, 32).
8. Groupe imprimant suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la formation
d'un dispositif à crans dans la paroi (12′) du boîtier dans laquelle l'arbre de réglage
(42′) est monté de façon à pouvoir tourner et à coulisser axialement, implique la
disposition d'un coussinet (142) entourant l'arbre de réglage (42′), relié à lui de
manière à résister à la torsion, qui est pourvu à sa surface périphérique extérieure
d'au moins un organe élastique d'encliquetage (152-158), et des crans (160) correspondant
aux positions de réglage des porte-caractères (20′) sont réalisés dans la paroi (12′)
recevant le coussinet (142) pour l'engagement d'au moins un organe d'encliquetage
(152-158).
9. Groupe imprimant suivant la revendication 8, caractérisé en ce qu'au moins un organe
d'encliquetage (152-158) est réalisé sur le coussinet (142) de manière qu'il crée
une force d'encliquetage dirigée radialement vers l'extérieur, et en ce que les crans
(160) sont des rainures s'étendant axialement par rapport à l'arbre de réglage (42′),
ménagées dans la face interne d'un alésage (162) de la paroi (12′) de la cage recevant
le coussinet (142).
10. Groupe imprimant suivant la revendication 9, caractérisé en ce que la surface
périphérique extérieure du coussinet (142) présente quatre organes d'encliquetage
(152-158) qui sont situés dans un plan transversal perpendiculaire à l'axe de l'arbre
de réglage (42′), en ce que chaque organe d'encliquetage (152-158) est formé par un
doigt, s'étendant concentriquement par rapport au coussinet (142) à distance de sa
surface extérieure, qui se raccorde à une extrémité par un talon au coussinet (142)
tandis que son autre extrémité est réalisée en forme de calotte et s'engage dans l'une
des gorges (160) de la surface intérieure de l'alésage (162) dans la paroi (12′) de
la cage.
11. Groupe imprimant suivant la revendication 10, caractérisé en ce que les doigts
(152-158) sont reliés ensemble par paires aux extrémités d'un même côté et s'étendent
chacun sur environ 70 à 80° dans la direction périphérique du coussinet (142), deux
doigts (152, 154; 156, 158) de paires différentes se trouvant en vis-à-vis à distance
aux extrémités réalisées en forme de calotte.
12. Groupe imprimant suivant la revendication 1, dans lequel l'arbre de réglage est
en liaison à l'extrémité portant le bouton d'actionnement, sans translation axiale
possible, avec un cadre qui entoure une fenêtre par laquelle on peut reconnaître quels
caractères d'imprimerie prennent une position d'impression, le cadre de fenêtre présentant
à une extrémité une barrette qui porte un oeillet à fente entourant l'arbre de réglage,
caractérisé en ce que, pour former un dispositif à crans, les extrémités de l'oeillet
(170) se trouvant de part et d'autre de la fente (174) de ce dernier sont réalisées
à la manière de calottes et s'engagent radialement vers l'intérieur dans des gorges
(182) qui sont ménagées dans la surface périphérique extérieure, entourée par l'oeillet
(170), de l'arbre de réglage (42') dans des positions qui correspondent aux positions
de réglage des porte-caractères (20′).
13. Groupe imprimant suivant la revendication 1, dans lequel est prévue une tige pouvant
coulisser axialement avec l'arbre de réglage, s'étendant parallèlement à distance
de l'axe de cet arbre, qui est reliée par une entretoise avec l'extrémité portant
le bouton d'actionnement de l'arbre de réglage et qui s'étend depuis cette extrémité
jusqu'au plan, perpendiculaire à l'axe de l'arbre de réglage, dans lequel se trouve
le taquet d'entraînement dont au moins un est présent, caractérisé en ce que la tige
(128) est placée à une distance telle de l'axe de l'arbre de réglage (42) qu'elle
puisse être engagée dans des évidements de la périphérie extérieure des roues de réglage
(16) qui sont prévus pour établir la liaison de commande entre les roues de réglage
(16) et les porte-caractères (20), cette tige étant conformée de façon telle que tout
au moins son extrémité située dans le plan du taquet d'entraînement (36, 38) s'engage
dans un évidement à la périphérie extérieure de la roue de réglage (16a) choisie.
14. Groupe imprimant suivant la revendication 13, caractérisé en ce que l'entretoise
reliant la tige (128) à l'arbre de réglage (42) est élastique.