(19)
(11) EP 0 236 683 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
02.09.1992  Patentblatt  1992/36

(21) Anmeldenummer: 87100443.8

(22) Anmeldetag:  15.01.1987
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5F24F 13/14, F24F 13/072

(54)

Lufteinlass-, Luftauslass- und/oder Luftverteilervorrichtung, insbesondere Lüftungsvorrichtung für Räume

Air inlet, air outlet and/or air distribution device, in particular a ventilating device for confined spaces

Dispositif d'entrée d'air, de sortie d'air et/ou de distribution d'air, en particulier dispositif de ventilation de pièces


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 10.03.1986 DE 8606503 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
16.09.1987  Patentblatt  1987/38

(73) Patentinhaber: SIEGENIA-FRANK KG
57074 Siegen (DE)

(72) Erfinder:
  • Fischbach, Karl Heinz
    D-5905 Freudenberg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 528 985
DE-U- 1 943 099
DE-A- 2 919 682
DE-U- 8 400 940
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Lufteinlaß-, Luftauslaß- und/oder Luftverteilervorrichtung, insbesondere Lüftungsvorrichtung, für Räume mit einem eine Rückwand aufweisenden, quaderförmigen Gehäuse und mit in einer Längswand desselben angeordneten oder ausgebildeten Luftdurchlässen, z.B. in Form von Gitterlochungen, denen innerhalb des Gehäuses eine Schwenkklappe als Verschluß- und Luftleitelement zugeordnet ist, wobei die Schwenkklappe in ihrer Öffnungsstellung spitzwinklig geneigt relativ zu der die Luftdurchlässe enthaltenden Gehäuse-Längswand liegt, wobei die Schwenkklappe an oder nahe der mit einer Längszarge der Rückwand gekuppelten Längskante der die Luftdurchlässe enthaltenden Längswand gelagert ist, wobei auf dem der Lagerung für die Schwenkklappe benachbarten Abschnitt bzw. Teil der Rückwand ein Profilkörper aus Schallschluckmaterial sitzt, gegen den die Schwenkklappe in ihrer Öffnungsstellung anlegbar ist, und wobei die Rückwand mindestens einen Durchbruch als Lufteintritts- oder Luftaustrittsöffnung für einen Luftführungs- und Schalldämpfkanal aufweist, der für den Luftdurchgang über die Schwenkklappe hinweg freigehalten ist.

    [0002] Es sind bereits seit langem Lüftungsvorrichtungen für Räume mit einem quaderförmigen Gehäuse bekannt, bei denen in mindestens einer Längswand desselben Luftdurchlässe angeordnet oder ausgebildet sind, denen eine Schwenkklappe als Verschluß- und Luftleitelement zugeordnet ist, wobei die Schwenkklappe in ihrer Öffnungsstellung spitzwinklig geneigt relativ zu der die Luftdurchlässe enthaltenden Gehäuse-Längswand liegt (DE-GM 19 43 099).

    [0003] Bei diesen bekannten Lüftungsvorrichtungen besteht jedoch eine Unzulänglichkeit darin, daß die Schwenkklappe relativ zum Gehäuse nach auswärts in ihre Öffnungsstellung bewegt werden muß. Sie ragt daher in ihrer Öffnungsstellung relativ weit über die Ebene der die Luftdurchlässe enthaltenden Gehäusewand hinaus und ist deshalb gegen äußere Krafteinwirkungen und daraus resultierende Verformungen empfindlich.

    [0004] Die bekannten Lüftungsvorrichtungen können daher in der Regel nur an solchen Stellen eingebaut werden, wo nicht die Gefahr besteht, daß die Schwenkklappe in unerwünschter Weise Verformungsbeanspruchungen ausgestetzt ist. Deshalb werden auch die bekannten Lüftungsvorrichtungen im Bereich der Einbauöffnungen für Fenster und Türen untergebracht. Dort liegen sie dann entweder so hoch, daß sie vom Boden aus nicht ohne weiteres erreichbar sind oder aber sie befinden sich auf der Fensterbrüstung, wo sie zur Raumseite hin genügend weit durch die Fensterbank überkragt werden.

    [0005] Es sind aber auch bereits Lüftungsvorrichtungen der eingangs spezifizierten Gattung bekannt, bei denen also die als Verschluß- und Luftleitelement vorgesehene Schwenkklappe innerhalb des Gehäuses untergebracht ist und dadurch auch gegen von außen wirkende mechanische Beanspruchungen geschützt wird.

    [0006] Die bekannte Lüftungsvorrichtung ist dabei also sogenannter Wandlüfter ausgeführt, welcher praktisch an jeder beliebigen Stelle auf der Innenseite einer Raumwand montiert werden kann und lediglich einen kanalartigen Durchbruch in dieser Wand benötigt, um die Verbindung mit der Außenluft herzustellen (DE-GM 84 00 940).

    [0007] Die Lüftungsvorrichtungen nach DE-GM 84 00 940 haben sich im praktischen Einsatz bereits bestens bewährt. Sie können nämlich mit relativ geringem technischem Aufwand als schalldämpfende Lüftungsvorrichtungen ausgeführt und zugleich durch Einbau eines elektrisch angetriebenen Gebläses, insbesondere eines Radialgebläses, zur Zwangslüftung von Räumen in Betrieb genommen werden.

    [0008] Während die durch das DE-GM 19 43 099 bekannt gewordenen Lüftungsvorrichtungen regelmäßig eine im Verhältnis zu ihren Querschnittsabmessungen relativ große Baulänge aufweisen, sind die Lüftungsvorrichtungen nach dem DE-GM 84 00 940 mit Abmessungen im Gebrauch, bei denen die Baubreite des Gehäuses etwa dem Zweifachen und die Bauhöhe desselben etwa dem Vierfachen seiner Bautiefe entspricht.

    [0009] Für eine optimale Wirkungsweise der Lüftungsvorrichtungen nach DE-GM 84 00 940 ist es wichtig, daß deren Gehäuse an den Innenflächen von Gebäudewänden so montiert wird, daß jede der beiden zueinander parallelen und mit Luftdurchlässen versehenen Gehäuse-Längswände einen genügend großen Abstand von solchen Raumbereichen einnehmen, die das Strömungsverhalten der Luft entlang der die Lüftungsvorrichtung tragenden Raumwand beeinträchtigen können. Unmittelbar im Bereich zweier im Winkel aufeinander stoßender Begrenzungsflächen von Räumen kann also eine Lüftungsvorrichtung nach dem DE-GM 84 00 940 dann nicht montiert werden, wenn sie ihre optimale Wirkung bezüglich einer zugfreien Raumlüftung entfalten soll.

    [0010] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine als Lufteinlaß-Luftauslaß- und/oder Luftverteilvorrichtung für Räume benutzbare Lüftungsvorrichtung der gattungsgemäßen Art zu schaffen, die platzsparend in allen Eckbereichen an der Innenseite von Räumen problemlos und mit den jeweils gewünschten Längenabmessungen montiert werden kann, wobei die Nutzung der sich jeweils unter einem vorgegebenen - z. B. einem rechten - Winkel an die die Luftdurchlässe enthaltende Gehäuse-Längswand anschließenden Raumbegrenzungsfläche als Luftleitfläche gewährleistet ist.

    [0011] Erreicht wird das gesteckte Ziel erfindungsgemäß nach dem Kennzeichen des Anspruchs 1 dadurch, daß die Rückwand mit zwei im wesentlichen rechtwinklig zueinander gerichteten Gehäuse-Längswänden aus einem einstückigen Schichtkörperprofil gebildet ist, das an den freien Schenkelenden jeweils eine abgewinkelte Längszarge aufweist, daß die beiden anderen Gehäuse-Längswände einerseits jeweils mit einer ihrer Längskanten an die Längskanten des Schichtkörperprofils lösbar ankuppelbar sowie andererseits an ihren einander benachbarten Längskanten lösbar miteinander kuppelbar sind, und daß zwischen dem Profilkörper und einer der Gehäuse-Längswände bzw. dem darauf befestigten Schallschluckmaterial ein Abstand verbleibt, der über die gesamte Länge des Gehäuses verlaufend den Luftführungs- und Schalldämpfkanal bestimmt.

    [0012] Wichtig ist nach Anspruch 2 aber auch, daß dem oder jedem Durchbruch mit Abstand eine Abschirmplatte innerhalb des Gehäuses vorgelagert werden kann.

    [0013] Im Rahmen der Erfindung ist nach Anspruch 3 ferner vorgesehen, daß in das Gehäuse Platten, Streifen oder Profile aus Schallschluckmaterial, z.B. Moosgummi oder Schaumkunststoff, eingesetzt sind und dadurch eine schalldämpfende Wirkung erzielt wird.

    [0014] In vielen Fällen kann es aber empfehlenswert sein, daß nach Anspruch 4 erfindungsgemäß in das Gehäuse, wenigstens über den Längenbereich der Abschirmplatte hinweg, Filtermaterial, z. B. in Form von Faltenkörpern aus Papier, Vließ o. dgl., einsetzbar ist.

    [0015] Nach Anspruch 5 sieht die Erfindung weiterhin vor, daß die Schwenkklappe aus einem zwei stumpfwinklig zueinanderliegende Schenkel aufweisenden Profil besteht, während gemäß Anspruch 6 jede Schwenkklappe zwischen ihrer Schließstellung und ihrer Öffnungsstellung durch einen an der zweiten Gehäuselängswand gelagerten Drehknopf oder -knebel über einen Kurbelzapfen verstellt werden kann, der in einen am freien Schenkel der Schwenkklappe vorgesehenen Kurvenschlitz eingreift.

    [0016] Nach Anspruch 7 hat es sich erfindungsgemäß besonders bewährt, daß die Längswände des quaderförmigen Gehäuses jeweils von Strangpreßprofilen aus Leichtmetall oder Kunststoff gebildet sind, während es Querwände aufweist, die als Formteile aus Leichtmetall-Druckguß oder Kunststoff-Spritzguß gefertigt sind. Der Einbauwinkel kann von einem Abkant-Formteil aus Blech gebildet werden. Er kann aber auch ein Strangpreßprofil aus Leichtmetall oder Kunststoff sein.

    [0017] Es liegt nach Anspruch 8 des weiteren im Rahmen der Erfindung, daß eine Mehrzahl von Schwenkklappen über die Gehäuselänge verteilt angeordnet ist und jede derselben mit einem eigenen Drehknopf oder -knebel in Stellverbindung steht.

    [0018] Möglich ist es ferner nach Anspruch 9, daß jedem Durchbruch des Einbauwinkels im Gehäuse oder in einem daran außen anschließenden Kanal ein Gebläse, beispielsweise ein Axialgebläse oder ein Tangentialgebläse, zugeordnet ist.

    [0019] Nach Anspruch 10 ist vorgesehen, daß die Querwände des Gehäuses mindestens mit den beiden Schenkeln des Einbauwinkels, vorzugsweise aber auch noch mit der die Luftdurchlässe enthaltenden Gehäuse-Längswand, verbunden sind.

    [0020] Gemäß Anspruch 11 können innerhalb des Gehäuses Heiz- und/oder Kühlelemente vorgesehen sein, während nach Anspruch 12 auch die Möglichkeit besteht, daß zwei Gehäuse in einer Raumecke auf Gehrung gegeneinandergesetzt sind und untereinander in Strömungsverbindung stehen.

    [0021] Weitere Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung werden anschließend an in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt
    Fig. 1
    in räumlicher Ansicht von oben und vorne eine zur Luftverteilung über einen größeren Raumbereich ausgelegte Lüftungsvorrichtung,
    Fig. 2
    in größerem Maßstab einen Schnitt entlang der Linie II - II durch die Lüftungsvorrichtung nach Fig. 1 bei geöffneter Schwenkklappe,
    Fig. 3
    einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt durch die Lüftungsvorrichtung bei geschlossener Schwenkklappe,
    Fig. 4
    eine Ansicht in Pfeilrichtung IV der Fig. 2,
    Fig. 5
    eine Ansicht in Pfeilrichtung V der Fig. 3,
    Fig. 6
    in perspektivischer Prinzipdarstellung verschiedene Anordnungsmöglichkeiten für Lüftungsvorrichtungen in einem Raum und
    Fig. 7
    in schematisch vereinfachtem und verkleinertem Querschnitt das Wirkprinzip einer Lüftungsvorrichtung im Eckbereich eines Raumes.


    [0022] In der Zeichnung ist eine Lüftungsvorrichtung 1 für Räume dargestellt, die als Lufteinlaß-, als Luftauslaß- und/oder Luftverteilvorrichtung betrieben werden kann. Sie ist im einfachsten Falle zur sogenannten Druckdifferenzlüftung von Räumen benutzbar und ist deshalb einerseits an die Außenluft angeschlossen, während sie andererseits mit dem zu lüftenden Raum in und außer Strömungsverbindung gebracht werden kann.

    [0023] Die Lüftungsvorrichtung kann jedoch auch so ausgelegt werden, daß sie eine dezentrale Zwangsbelüftung und/oder Zwangsentlüftung der Räume zuläßt. Hierbei ist ihr ein, beispielsweise elektrisch angetriebenes, Gebläse zugeordnet.

    [0024] Schließlich läßt sich diese Lüftungsvorrichtung 1 aber auch als Lufteinlaß-, Luftauslaß- und/oder Luftverteilvorrichtung von Lüftungs- und Klimaanlagen in Gebrauch nehmen.

    [0025] Die Fig. 1 der Zeichnung läßt erkennen, daß die Lüftungsvorrichtung 1 ein quaderförmiges Gehäuse 2 aufweist, daß bei verhältnismäßig geringer Querschnittshöhe 3 und ebenfalls verhältnismäßig geringer Querschnittsbreite 4 mit relativ großer Baulänge 5 ausgelegt werden kann.

    [0026] Vorteilhaft für die hautpsächlich vorgesehenen Einsatzzwecke ist es, wenn die Querschnittshöhe 3 und die Querschnittsbreite 4 des Gehäuses 2 etwa zwischen 80 mm und 120 mm liegt, während die Baulänge 5 ohne weiteres bis zu mehreren tausend Millimetern bemessen werden kann.

    [0027] Das Gehäuse 2 weist gemäß den Fig. 2 und 3 ein als Einbauwinkel 6 dienendes Profil auf, daß als Abkantprofil aus Metallblech gefertigt werden kann, vorzugsweise aber ein Strangpreßprofil aus Leichtmetall oder Kunststoff ist. Dieser Einbauwinkel 6 weist dabei zwei im wesentlichen rechtwinklig zueinander gerichtete Schenkel 6a und 6b auf, an deren freie Längskanten sich wiederum eine abgewinkelte Längszarge 6c bzw. 6d anschließt.

    [0028] Das Gehäuse 2 hat ferner eine Längswand 7 und eine Längswand 8, die im wesentlichen rechtwinklig zueinander liegen. Die Längswand 7 ist dabei mit der Längszarge 6d am Schenkel 6b des Einbauwinkels 6 im Bereich ihrer einen Längskante 7a verbunden, während die Längswand 8 im Bereich ihrer eine Längskante 8a mit der Längszarge 6c am Schenkel 6a des Einbauwinkels 6 lösbar gekuppelt werden kann. An den einander zugewendeten Längskanten 7b und 8b sind die beiden Längswände 7 und 8 miteinander in lösbar formschlüssigen Halteeingriff gebracht, und zwar mittels über ihre ganze Länge ununterbrochen klauenartig ineinander geschwenkten Profilteilen 7c und 8c. Im Bereich der Kupplungsstelle 7c, 8c zwischen den beiden Längswänden 7 und 8 ist das Gehäuse mit einer sich über seine ganze Länge erstreckenden Eckabrundung 9 versehen, die beispielsweise an die Längswand 8 angeformt ist.

    [0029] Sowohl die Längswand 7 als auch die Längwand 8 des Gehäuses ist als Strangpreßprofil aus Leichtmetall oder Kunststoff gefertigt, wobei das Profilteil 7c als kreisbogenförmig profilierte Längsnut gestaltet ist, während das Profilteil 8c hierzu passend als kreisbogenförmiger Kupplungssteg gestaltet ist. An die Innenseite der Längswand 7 ist in der Nähe ihres Längsrandes 7a ein kreisbogenförmiger Wulst 7d ausgeformt, der zusammen mit einer Profilnase 7e eine im Querschnitt kreisbogenförmig verlaufende Nut 7f begrenzt.

    [0030] In der kreisbogenförmig profilierten Nut 7f wird eine Schwenkklappe 10 über einen im Querschnitt kreisbogenförmig profilierten Längsrand-Abschnitt 10b gelagert, der sich an einem Schenkel 10a befindet. Stumpfwinklig zum Schenkel 10a weist die Schwenkklappe 10 aber noch einen Schenkel 10c auf.

    [0031] Auch die Schwenkklappe 10 mit ihren Schenkeln 10a und 10c sowie dem Längsrandabschnitt 10b ist als Strangpreßformteil aus Leichtmetall oder Kunststoff gefertigt. Der Schenkel 10a der Schwenkklappe 10 wirkt mit der Längswand 7 des Gehäuses 2 zusammen, in welcher sich über die ganze Länge verteilt Luftdurchlässe 11, beispielsweise in Form von Gitterlochungen oder Längsschlitzen, befinden. Liegt der Schenkel 10a der Schwenkklappe 10 parallel an der Innenseite der Längswand 7 an, dann verschließt er die Luftdurchlässe 11, wie das die Fig. 3 erkennen läßt. Wird jedoch die Schwenkklappe 10 um ihre Lagerstelle 7f, 10b so verschwenkt, daß ihr Schenkel 10c eine spitzwinklige Lage relativ zur Längswand 7 einnimmt, wie das die Fig. 2 zeigt, dann sind die Luftdurchtrittsöffnungen 11 des Gehäuses 2 freigegeben. Der Schenkel 10c der Schwenkklappe 10 nimmt in diesem Falle innerhalb des Gehäuses 2 eine Lage ein, die sich etwa parallel zur Ebene der Längswand 8 der Gehäuses 2 erstreckt. Da sich die Fläche 12, welche die Innenfläche einer Raumwand, des Bodens oder der Decke sein kann etwa rechtwinklig zur Längswand 7 bzw. parallel zur Längswand 8 des Gehäuses erstreckt, nimmt der Schenkel 10a der Schwenkklappe 10 in deren aus Fig. 2 ersichtlicher Öffnungsstellung eine stumpfwinklige Lage relativ zu dem Bereich der Fläche 12 ein, welche von der Längswand 7 wegführt.

    [0032] Die Innenflächen der Schenkel 6a und 6b des Einbauwinkels 6 sowie zumindest auch der Längswand 8 können mit einem Schallschluckmaterial, beispielsweise Moosgummi oder Schaumkunststoff belegt sein, wie das aus den Fig. 2 und 3 erkennbar ist. Dabei kann auf dem Schenkel 6b des Einbauwinkels 6 ein Profilkörper 13 aus Schalldämmaterial sitzen, der so geformt ist, daß die Schenkel 10a und 10c der Schwenkklappe 10 in deren Öffnungsstellung auf den ihnen zugewendeten Flächen dieses Profilkörpers 13 aufliegen (Fig. 2).

    [0033] Andererseits ist der Profilkörper 13 aber so gestaltet, daß zwischen ihm und dem Schenkel 6a des Einbauwinkels 6 bzw. dem darauf befestigten Schallschluckmaterial 14a ein Abstand 15 verbleibt.

    [0034] Beispielsweise der Schenkel 6a des Einbauwinkels 6 ist mit mindestens einem Durchbruch 16 versehen, der als Lufteintritts- oder Luftaustrittsöffnung für das Gehäuse dient und mit einer Wandöffnung 17 in Strömungsverbindung gebracht werden kann.

    [0035] Im Bereich dieses Durchbruchs 16 ist in das Gehäuse 2 mit Abstand vom Schenkel 6a eine Abschirmplatte 18 eingesetzt, die im Beispiel aus einem Winkelprofil mit den beiden Schenkeln 18a und 18b besteht. Diese Abschirmplatte 18 ist so gestaltet und angeordnet, daß sie in der Öffnungsstellung der Schwenklappe 10 zumindest denjenigen Bereich gegen die Raumseite hin abschirmt, welcher oberhalb des Schenkels 10c der Schwenkklappe 10 offen ist. Die Länge der Abschirmplatte 18, zumindest aber ihres Schenkels 18b ist dabei so bemessen, daß sie bzw. er den Durchbruch 16 in Längsrichtung des Gehäuses nach beiden Seiten um ein beträchtliches Maß überragt. Der Abstand 15 zwischen den Schallschluckmaterialien 13 und 14a bestimmt über die gesamte Länge des Gehäuses 2 einen Luftführungs- und Schalldämpfkanal 19, welcher im Bereich des Durchbruches 16 auch noch durch die Abschirmplatte 18 begrenzt wird, während er über die daran anschließenden Längenabschnitte für den Luftdurchgang über die Schwenkklappe 10 hinweg freigehalten ist.

    [0036] Selbstverständlich kann sich die Abschirmplatte 18 im Bereich des Durchbruches 16 auch über die ganze Bauhöhe des Gehäuses 2 erstrecken, wie dies in den Fig. 2 und 3 durch strichpunktierte Linien angedeutet ist. Die Abschirmplatte 18 im Bereich des Durchbruches 16 kann jedoch auch durch ein Profilstück 14c aus Schallschluckmaterial ersetzt werden, das ggf. mit dem Schallschluckmaterial 18b an der Längswand 8 verbunden ist.

    [0037] Die Schwenkklappe 10 läßt sich zwischen ihrer Öffnungsstellung (Fig. 2) und ihrer Verschlußstellung (Fig. 3) durch einen an der Gehäuselängswand 8 gelagerten Drehknopf oder -knebel 20 über einen Kurbelzapfen 21 verstellen. Dieser Kurbelzapfen 21 greift dabei, wie in den Fig. 4 und 5 angedeutet durch einen kreisbogenförmigen Schlitz 22 in der Längswand 8 in einen kurvenförmigen Kulissenschlitz 23 ein, welcher sich im freien Schenkel 10c der Schwenkklappe 10 befindet. Die Länge des Kurbelzapfens 21 ist dabei so bemessen, daß dieser über den gesamten Bewegungsbereich der Schwenkklappe 10 hinweg ständig mit dem kurvenförmigen Kulissenschlitz 23 in Eingriff bleibt.

    [0038] Fig. 6 der Zeichnung macht deutlich, in welchen Bereichen eines zu lüftenden und/oder zu klimatisierenden Raumes Lüftungsvorrichtungen 1 der anhand der Fig. 1 bis 5 beschriebenen Art angeordnet werden können. So lassen sie sich beispielsweise unmittelbar im Eckbereich zwischen der Raumdecke und einer Raumwand vorsehen. Sie können aber auch im Eckbereich zwischen dem Fußboden und einer Raumwand vorgesehen werden. Der Einbau in den Eckbereich zwischen zwei aufrechten Raumwänden ist ebenfalls möglich.

    [0039] Schließlich ist in Fig. 6 aber auch noch deutlich gemacht, daß zwei Gehäuse 2 im Bereich einer Raumecke so auf Gehrung gegeneinandergesetzt werden können, daß sie miteinander in Strömungsverbindung stehen, also eine winkelförmige Lüftungsvorrichtung 1 bilden.

    [0040] Während eine Lüftungsvorrichtung 1 der in Fig. 1 gezeigten Art an beiden Enden durch je eine Querwand 24 abgeschlossen ist, hat bei der winkelförmigen Lüftungsvorrichtung 1 nach Fig. 6 nur jeder der beiden Gehäuseschenkel an seinem freien Enden eine solche Querwand 24. An den Gehrungsstoßstellen werden die beiden Gehäuseschenkel der winkelförmigen Lüftungsvorrichtung zweckmäßigerweise unter Zwischenschaltung eines Dichtungsrahmens miteinander verbunden.

    [0041] Die Querwände 24 werden mindestens mit den beiden Schenkeln 6a und 6b des Einbauwinkels 6, beispielsweise durch Verschraubungen verbunden. Zweckmäßigerweise wird jedoch auch noch eine Halteverbindung zwischen den Querwänden 24 und der Gehäuselängswand 7 vorgesehen. Zu diesem Zweck können die Querwände 24 an ihrer Innenseite stiftförmige Ansätze aufweisen, die mit angepaßt profilierten Kanälen 7g der Längswand 7 in Steck-Kupplungseingriff gelangen.

    [0042] Es sei noch darauf hingewiesen, daß bei den Lüftungsvorrichtungen 1 der vorstehend beschriebenen Bauart auch Luftfilter, beispielsweise in Form von Faltkörpern aus Papier, Vließ od. dgl., benutzt werden können die dann mindestens im Bereich des Durchbruches 16 zwischen dem Schenkel 6a des Einbauwinkels 6 und der Abschirmplatte 18b gehalten werden.

    [0043] Zur Halterung des Filtermaterials empfiehlt es sich dabei die Abschirmplatte 18 auf ihrer ganzen Länge als seitlich offenes U-Profil zu gestalten, welches sich nach dem Abnehmen der Längsseitenwand 8 zusammen mit dem Filtermaterial ein- und ausbauen läßt.

    [0044] Möglich ist es auch, innerhalb des Gehäuses 2 der Lüftungsvorrichtung Heizund/oder Kühlelemente vorzusehen. Für deren Unterbringung kann dabei vorteilhaft der Raum benutzt werden, welcher sich bei geöffneter Schwenkklappe 10 unterhalb derselben befindet.

    [0045] In vielen Fällen kann es sich als empfehlenswert erweisen, eine Mehrzahl von Schwenkklappen über die jeweilige Länge 5 des Gehäuses 2 verteilt anzuordnen und dabei jede derselben mit einem eigenen Drehknopf oder -knebel 20 in Stellverbindung zu bringen. Auf diese Art und Weise ist es nämlich möglich, die Lage der jeweils wirksamen Luftdurchlässe 11 zur Raumseite hin bedarfsweise zu variieren.

    [0046] In Fig. 7 der Zeichnung ist beispielsweise zu sehen, daß die Lüftungsvorrichtung 1 in die Eckzone eines Raumes, beispielsweise zwischen dem Boden 25 und einer aufrechten Wand 26 gesetzt ist. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß die Längswand 7 des Gehäuses 2 sich im rechten Winkel zur Ebene des Bodens 25 bzw. parallel zur Ebene der Wand 26 erstreckt.

    [0047] Bei in Öffnungsstellung gebrachter Schwenkklappe 10 wird die im Gehäuse 2 geführte Luft aus den Luftdurchlässen 11 der Längswand 7 ausgeblasen, und zwar unter einem stumpfen Winkel von oben nach unten gegen die Bodenfläche 25 gerichtet. Durch die Bodenfläche 25 wird dabei der Luftstrom seitwärts horizontal abgelenkt, wie das die Pfeile 27 andeuten. Der Luftstrahl legt sich dabei an die Bodenfläche an und fließt an ihr - bedingt durch den sogenannten Koanda-Effekt - über einen gewissen Längenabschnitt entlang, bevor er sich hiervor ablösen kann.

    [0048] Aufgrund dieses Strömungseffektes der in den Raum eingeführten Luft entsteht innerhalb desselben, und zwar im Bereich vor der Längsseitenwand 7 des Gehäuses 2,eine gegen den Boden 25 gerichtete Sogwirkung, welche die Raumluft bis an die Kanten der der Gehäuselängswand 8 am nächsten liegenden Luftdurchlässe 11 heranführt, wie das durch die strichpunktierten Pfeile 28 angedeutet ist. Die längs der Raumwand 26 zum Boden 25 hin angesaugte Raumluft 28 wird sodann durch Verwirbelung intensiv mit der durch die Lüftungsvorrichtung 1 eintretenden Luft vermischt.

    [0049] Abgesehen davon, daß auf diese Art und Weise die in das Rauminnere eintretende Luft zu einer wesentlichen Qualitätsverbesserung der vorhandenen Raumluft beiträgt, stellt sich auch noch der erhebliche Vorteil ein, daß von der Raumluft ein großer Teil der in ihr enthaltenen Wärmeenergie auf die neu zugeführte Luft übergeht, womit diese nach ihrem Ablösen vom Boden 25 eine gegenüber ihrer Eintrittstemperatur erhöhte Temperatur aufweisen kann.

    [0050] Unangenehme Zugerscheinungen innerhalb des belüfteten Raumes werden durch diese Arbeitsweise der Lüftungsvorrichtung 1 weitgehend unterbunden.

    [0051] Es ist selbstverständlich, daß die Lüftungsvorrichtungen 1 in allen Eckbereichen von Räumen so eingebaut werden können, wie dies für die jeweils gewünschte Luftführung erforderlich ist.

    [0052] Im Einbaubereich von Heizkörpern kann es sich dabei empfehlen, die Lüftungsvorrichtungen 1 unterhalb derselben so anzuordnen, daß die Luftdurchlässe 11 vom Boden 25 weg nach oben gerichtet sind und damit die eintretende Luft durch die Heizkörper erwärmt werden kann. Durch gleichzeitige Anordnung mehrerer Lüftungsvorrichtungen 1 in verschiedenen Eckbereichen von Räumen (siehe Fig. 6) und geeignete Wahl ihrer Einbaulage können innerhalb des Raumes den unterschiedlichstens Bedürfnissen entsprechende Strömungsprofile der Luft erzeugt werden.

    [0053] Der wesentliche Vorteil der in den Zeichnungen dargestellten und vorstehend ausführlich beschriebenen Lüftungsvorrichtung liegt nicht nur darin, daß diese einen montagetechnisch einfachen und damit besonders wartungs-  und reparaturfreundlichen Aufbau hat, sondern daß darüberhinaus bei baulich kleiner Abmessung ein guter Luftdurchsatz erreicht werden kann. Auch bei extremer Einbaulage der Lüftungsvorrichtungen sind Beschädigungen der Schwenkklappen nicht zu befürchten.


    Ansprüche

    1. Lufteinlaß-, Luftauslaß- und/oder Luftverteilervorrichtung, insbesondere Lüftungsvorrichtung (1) für Räume mit einem eine Rückwand aufweisenden, quaderförmigen Gehäuse (2) und mit in einer Längswand (7) desselben angeordneten oder ausgebildeten Luftdurchlässen, z.B. in Form von Gitterlochungen (11), denen innerhalb des Gehäuses (2) eine Schwenkklappe (10) als Verschluß- und Luftleitelement zugeordnet ist, wobei die Schwenkklappe (10) in ihrer Öffnungsstellung spitzwinklig geneigt relativ zu der die Luftdurchlässe enthaltenden Gehäuse-Längswand (7) liegt, wobei die Schwenkklappe (10) an oder nahe der mit einer Längszarge (6d) der Rückwand gekuppelten Längskante (7a) der die Luftdurchlässe (11) enthaltenden Längswand (7) gelagert ist (7f, 10b), wobei auf dem der Lagerung (7f, 10f) für die Schwenkklappe (10) benachbarten Abschnitt bzw. Teil (6b) der Rückwand ein Profilkörper (13) aus Schallschluckmaterial sitzt, gegen den die Schwenkklappe (10) in ihrer Öffnungsstellung anlegbar ist, und wobei die Rückwand mindestens einen Durchbruch (16) als Lufteintritts- oder Luftaustrittsöffnung für einen Luftführungs- und Schalldämpfkanal (19) aufweist, der für den Luftdurchgang über die Schwenkklappe (10) hinweg freigehalten ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Rückwand mit zwei im wesentlichen rechtwinklig zueinander gerichteten Gehäuse-Längswänden (6a und 6b) aus einem einstückigen Schichtkörperprofil (6) gebildet ist, das an den freien Schenkelenden jeweils eine abgewinkelte Längszarge (6c bzw. 6d) aufweist,
    daß die beiden anderen Gehäuse-Längswände (7 und 8) einerseits jeweils mit einer ihrer Längskanten (7a bzw. 8a) an die Längskanten (6d bzw. 6c) des Schichtkörperprofils (6) lösbar ankuppelbar sowie andererseits an ihren einander benachbarten Längskanten (7b und 8b) lösbar miteinander kuppelbar sind,
    und daß zwischen dem Profilkörper (13) und einer (6a) der Gehäuse-Längswände (6a, 6b) bzw. dem darauf befestigten Schallschluckmaterial (14a) ein Abstand (15) verbleibt, der über die gesamte Länge des Gehäuses (2) verlaufend den Luftführungs- und Schalldämpfkanal (19) bestimmt.
     
    2. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet
    daß dem oder jedem Durchbruch (16) mit Abstand eine Abschirmplatte (18) innerhalb des Gehäuses (2) vorgelagert ist.
     
    3. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß in das Gehäuse (2) Platten, Streifen oder Profile aus Schallschluckmaterial (13, 14a, 14b, 14c), z.B. aus Moosgummi oder Schaumkunststoff, eingesetzt sind.
     
    4. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß in das Gehäuse (2) wenigstens über den Längenbereich der Abschirmplatte (18) hinweg Filtermaterial, z.B. in Form von Faltenkörpern aus Papier, Vließ o. dgl., einsetzbar ist.
     
    5. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Schwenkklappe (10) aus einem zwei stumpfwinklig zueinander liegende Schenkel (10a und 10c) aufweisenden Profil besteht.
     
    6. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Schwenkklappe (10) zwischen ihrer Schließstellung und ihrer Öffnungsstellung durch einen an der Gehäuselängswand (8) gelagerten Drehknopf oder -knebel (20) über einen Kurbelzapfen (21) verstellbar ist, der in einen am freien Schenkel (10c) der Schwenkklappe (10) vorgesehenen Kurvenschlitz (23) eingreift.
     
    7. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Längswände (7 und 8) und ggf. auch der Einbauwinkel (6) des quaderförmigen Gehäuses (2) jeweils von Strangpreßprofilen aus Leichtmetall oder Kunststoff gebildet sind, während seine Querwände (24) als Formteile aus Leichtmetall-Druckguß oder Kunststoff-Spritzguß gefertigt sind.
     
    8. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Mehrzahl von Schwenkklappen (10) über die Gehäuselänge (5) verteilt angeordnet ist und jede derselben mit einem eigenen Drehknopf oder -knebel (20) in Stellverbindung (21, 23) steht.
     
    9. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß jedem Durchbruch (16) des Einbauwinkels (6) im Gehäuse (2) oder in einem daran außen anschließenden Kanal ein Gebläse, beispielsweise ein Axial- oder ein Tangentialgebläse, zugeordnet ist.
     
    10. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß Querwände (24) des Gehäuses (2) mindestens mit den beiden Schenkeln (6a und 6b) des Einbauwinkels (6), vorzugsweise aber auch mit der die Luftdurchlässe (11) enthaltenden Gehäuse-Längswand (7), verbunden sind.
     
    11. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß innerhalb das Gehäuses (2) Heiz- und/oder Kühlelemente vorgesehen sind.
     
    12. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß zwei Gehäuse (2a und 2b) in einer Raumecke auf Gehrung gegeneinander eingesetzt sind und untereinander in Strömungsverbindung stehen.
     


    Claims

    1. A device for air intake, air outlet and/or air distribution, more particularly a room ventilator (1) having: a parallelepipedic casing (2) having a back wall; and air passages, for example, in the form of a lattice of apertures (11), which are disposed or contrived in a long wall (7) of the casing (2) and with which a pivoted flap (10) in the casing (2) is associated as closure and air-guiding element, the pivoted flap (10) being disposed when in its open position at an acute angle to the casing long wall (7) formed with the air passages, the pivoted flap (10) being mounted (7f, 10b) on or near that longitudinal edge (7a) of the air-passage-containing longitudinal wall (7) which is coupled wtih a longitudinal member (6d) of the rear wall, a sound-absorbent moulding (13) being disposed on that part (6b) of the rear wall which is adjacent the mounting (7f, 10f) for the pivoted flap (10), the same being engageable with the moulding (13) when in its open position, the back wall being formed with at least one aperture (16) as air entry aperture or air exit aperture for an air-guiding and sound-damping channel (19) which is kept open for the passage of air beyond the pivoted flap (10), characterised in that the rear wall is formed with two casing longitudinal walls (6a, 6b), which are substantially perpendicular to one another, from a unitary laminated section (6) having at the free ends of the arms a bent longitudinal member (6c, 6d); the other two casing longitudinal walls (7, 8) can be releasably coupled at one end by way of one of their longitudinal edges (7a, 8a respectively) to the respective longitudinal edges (6d, 6c) of the laminated section (6) and can be releasably interconnected at their other end by way of their adjacent longitudinal edges (7b, 8b),
    and there remains between the moulding (13) and one (6a) of the casing long walls (6a, 6b) or the sound-absorbent material (14a) secured thereto a gap (15) which extends over the whole length of the casing (2) and determines the air-guiding and sound-damping channel (19).
     
    2. A ventilator according to claim 1, characterised in that a screening plate (18) is so mounted in the casing (2) as to be disposed at a distance before the or each aperture (16).
     
    3. A ventilator according to claim 1 and/or 2, characterised in that panels or strips or sections (13, 14a, 14b, 14c) of sound-absorbent material, for example, of sponge rubber or foam plastics, are introduced into the casing (2).
     
    4. A ventilator according to claim 2, characterised in that filter material, for example, in the form of corrugated members of paper or fleece or the like, is introducible into the casing (2) at least beyond the length of the screening plate (18).
     
    5. A ventilator according to any of claims 1 to 4, characterised in that the pivoted flap (16) is a section having two arms (10a, 10c) disposed at an obtuse angle to one another.
     
    6. A ventilator according to any of claims 1 to 5, characterised in that the pivoted flap (10) is adjustable between its closed position and its open position through the agency of a rotatable knob or toggle (20) mounted on the casing long wall (8) and of a crank pin (21) which engages in a camming slot (23) in the free arm (10c) of the pivoted flap (10).
     
    7. A ventilator according to any of claims 1 to 6, characterised in that the long walls (7, 8) and possibly the insert angle member (6) of the parallelepipedic casing (2) are devised from extruded sections of light metal or plastics while its transverse walls (24) are light metal die-castings or plastics extrusions.
     
    8. A ventilator according to any of claims 1 to 7, characterised in that a number of pivoted flaps (10) are distributed over casing length (5) and are each in adjustable connection (21, 23) with an associated rotatable knob or toggle (20).
     
    9. A ventilator according to any of claims 1 to 8, characterised in that a blower, for example, an axial flow or a tangential flow blower, is associated with each aperture (16) in the angle member (6) in the casing (2) or in a duct into which the same merges outwardly.
     
    10. A ventilator according to any of claims 1 to 9, characterised in that the cross walls of the casing (2) are connected at least to the two arms (6a, 6b) of the insert angle member (6) and preferably also to the air-passage-receiving casing longitudinal wall (7).
     
    11. A ventilator according to any of claims 1 to 10, characterised in that heating and/or cooling elements are provided in the casing (2).
     
    12. A ventilator according to any of claims 1 to 11, characterised in that two casings (2a, 2b) are disposed in mitred relationship in a corner of the room and are in flow connection with one another.
     


    Revendications

    1. Dispositif d'entrée d'air, de sortie d'air et/ou de distribution d'air, en particulier dispositif d'aération et de ventilation (1) de pièces ou locaux, gui comporte un boîtier (2), en forme de prisme quadrangulaire, muni d'une paroi postérieure, et gui présente des passages d'air prévus ou formés dans une paroi longitudinale (7) du boîtier, par exemple sous la forme d'ouvertures (11) disposées de façon à former un réseau grillagé, passages d'air auxquels il est adjoint, à l'intérieur du boîtier (2), un clapet pouvant pivoter (10) destiné à servir d'élément de fermeture et de conduite d'air, le clapet pouvant pivoter (10), lorsqu'il occupe la position d'ouverture, étant incliné à angle aigu par rapport à la paroi longitudinale (7) du boîtier présentant les passages d'air, le clapet pouvant pivoter (10) étant monté (en 7f, 10b) au bord longitudinal (7a) de la paroi longitudinale (7) présentant les passages d'air (11) qui est accouplé à une partie longitudinale d'encadrement (6d) de la paroi postérieure, ou au voisinage de ce bord longitudinal (7a), un élément profilé (13) fait de matière absorbant le son, contre lequel le clapet pouvant pivoter (10) peut être appliqué lorsqu'il occupe la position d'ouverture, se trouvant sur la partie (6b) de la paroi postérieure voisine du support de montage et d'appui (7f, 10b) du clapet pouvant pivoter (10), et la paroi postérieure présentant au moins une interruption ou solution de continuité (16) comme ouverture d'entrée d'air ou de sortie d'air pour un canal de guidage d'air et d'amortissement du son (19), qui est maintenu libre pour le passage de l'air au-delà du clapet pouvant pivoter (10),
       Le dispositif étant caractérisé en ce que la paroi postérieure, qui comporte deux parois longitudinales (6a et 6b) du boîtier dirigées en substance à angle droit l'une par rapport à l'autre, est constituée par un élément profilé de matière en couches d'une seule pièce (6) qui présente une partie longitudinale d'encadrement repliée à angle (6c ou 6d) à chacune des extrémités d'ailes libres, en ce que les deux autres parois longitudinales (7 et 8) du boîtier, d'une part, peuvent être accouplées chacune, de façon défaisable, par l'un de leurs bords longitudinaux (7a et 8a, respectivement), au bord longitudinal (6d) et au bord longitudinal (6c), respectivement, de l'élément profilé en matière en couches (6), et, d'autre part, peuvent être accouplées l'un à l'autre, de façon défaisable, à leur bord longitudinal (7b) et à leur bord longitudinal (8b) respectivement qui sont voisins l'un de l'autre,
       et en ce qu'entre l'élément profilé (13) et l'une (6a) des parois longitudinales (6a, 6b) du boîtier, c'est-à-dire la matière absorbant le son (14a) y fixée, il subsiste une distance d'écartement (15) qui correspond au canal de guidage d'air et d'amortissement du son (19) suivant toute la longueur du boîtier (2).
     
    2. Dispositif d'aération et de ventilation suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'à l'avant de l'interruption ou solution de continuité ou de chacune des interruptions ou solutions de continuité (16), et à distance de celle-ci, est montée, à l'intérieur du boîtier (2), une plaque formant écran (18).
     
    3. Dispositif d'aération et de ventilation suivant l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce qu'il est prévu, dans le boîtier (2), des plaques, des bandes ou des éléments profilés de matière absorbant le son (13, 14a, 14b, 14c), par exemple en caoutchouc-mousse ou en matière synthétique expansée.
     
    4. Dispositif d'aération et de ventilation suivant la revendication 2, caractérisé en ce que dans le boîtier (2), il peut être placé, au moins sur la longueur de la plaque formant écran (18), une matière filtrante, par exemple sous la forme de pièces plissées de papier, de matière en voile ou en nappe, ou l'équivalent.
     
    5. Dispositif d'aération et de ventilation suivant l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le clapet pouvant pivoter (10) est fait d'un élément profilé présentant deux ailes (10a et 10c) se trouvant à angle obtus l'une par rapport à l'autre.
     
    6. Dispositif d'aération et de ventilation suivant l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le clapet pouvant pivoter (10) peut être déplacé de sa position de fermeture à sa position d'ouverture et vice versa à l'aide d'un bouton ou d'une manette à tourner (20) monté dans la paroi longitudinale (8) du boîtier, par l'intermédiaire d'un bouton de manivelle (21) qui se trouve en engagement dans une fente incurvée (23) prévue à l'extrémité libre (10c) du clapet pouvant pivoter (10).
     
    7. Dispositif d'aération et de ventilation suivant l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les parois longitudinales (7 et 8), de même qu'éventuellement l'élément coudé de montage (6) du boîtier sous forme de prisme quadrangulaire (2), sont faits d'éléments profilés extrudés en métal léger ou en matière synthétique, tandis que les parois transversales (24) du boîtier ont été fabriquées sous la forme d'éléments moulés obtenus par moulage sous pression de métal léger ou par moulage par injection de matière synthétique.
     
    8. Dispositif d'aération et de ventilation suivant l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que plusieurs clapets pouvant pivoter (10) sont prévus en répartition sur la longueur (5) du boîtier et en ce que chacun d'eux est en liaison de réglage (en 21 et en 23) avec un bouton ou une manette à tourner (20) qui lui est propre.
     
    9. Dispositif d'aération et de ventilation suivant l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'à chaque interruption ou solution de continuité (16) de l'élément de montage coudé (6), dans le boîtier (2) ou dans un canal rejoignant extérieurement le boîtier (2), il est adjoint un ventilateur, par exemple un ventilateur à soufflage axial ou un ventilateur à soufflage tangentiel.
     
    10. Dispositif d'aération et de ventilation suivant l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les parois transversales (24) du boîtier (2) sont reliées au moins aux deux ailes (6a et 6b) de l'élément de montage coudé (6), mais avantageusement aussi à la paroi longitudinale (7) du boîtier qui présente les passages d'air (11).
     
    11. Dispositif d'aération et de ventilation suivant l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'à l'intérieur du boîtier (2), il est prévu des éléments chauffants et/ou des éléments de refroidissement.
     
    12. Dispositif d'aération et de ventilation suivant l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que deux boîtiers (2a et 2b) sont assemblés à onglet dans un coin du local et sont reliés entre eux pour l'écoulement de l'air.
     




    Zeichnung