(57) Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum schwebenden Führen von Materialbahnen
mittels eines gasförmigen oder flüssigen Mediums. Die Vorrichtung besteht aus mindestens
einem länglichen Strömungskörper mit auf der Warenbahnoberseite konvex gekrümmter
Oberfläche, und an beiden Längsrändern in Reihe und quer zur Materialbahnlaufrichtung
angeordneten Düsen 4a, 4b, mit denen zwischen den Strömungskörper 2 und die Materialbahn
1 das gasförmige oder flüssige Medium einblasbar ist. Die dem einen Längsrand des
Strömungskörpers 2 zugeordneten Düsen 4a sind gegenüber den dem anderen Längsrand
zugeordneten Düsen 4b in Richtung der Längsachse des Düsenkörpers 2 um eine halbe
Teilung versetzt. Die Düsen 4a, 4b sind als mit Abstand von dem Strömungskörper 2
angeordnete Freistrahldüsen ausgebildet und sind mit spitzem Winkel flach in den Spalt
zwischen der Materialbahn und dem Strömungskörper 2 derart gerichtet, daß die einander
benachbarten Ränder der entgegengesetzt gerichteten divergierenden Strömungsstrahlen
bei fehlender Materialbahn 1 im wesentlichen ohne gegenseitige Behinderung aneinander
vorbeiströmen und mit kleiner werdendem Abstand der Materialbahn 1 von der Oberfläche
des Strömungskörpers 2 mehr und mehr aufeinandertreffen. Die Vorrichtung arbeitet
damit in Abhängigkeit von dem Materialbahnabstand sowohl nach dem Tragflächenprinzip
als such dem Luftkissenprinzip mit fließendem Übergang von dem einen in das andere
Prinzip. Die Kennlinie für die materialbahnabstandsabhängige Tragkraft verläuft steil
bis zue Tragkraft Null und hat bei geringem Abstand einen sehr großen absoluten Wert.
|

|