(19)
(11) EP 0 237 086 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
16.09.1987  Patentblatt  1987/38

(21) Anmeldenummer: 87200162.3

(22) Anmeldetag:  03.02.1987
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4G05F 3/26
(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB IT

(30) Priorität: 07.02.1986 DE 3603799

(71) Anmelder:
  • Philips Patentverwaltung GmbH
    22335 Hamburg (DE)

    DE FR GB IT 
  • Philips Electronics N.V.
    5621 BA Eindhoven (NL)

    FR GB IT 

(72) Erfinder:
  • Matthies, Karl-Heinz
    D-2000 Hamburg 62 (DE)

(74) Vertreter: Hartmann, Heinrich, Dipl.-Ing. et al
Philips Patentverwaltung GmbH, Röntgenstrasse 24
D-22335 Hamburg
D-22335 Hamburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Stromspiegelschaltung


    (57) Die Erfindung bezieht sich auf eine Stromspiegelschaltung mit einem ersten und zweiten Transistor (3, 4). Der Basis und dem Kollektor des ersten PNP-Transistors (3) und der Basis des zweiten PNP-Transistors (4), die in einem Knoten (l) gekoppelt sind, wird ein Eingangsstrom (Ye) zugeführt. Der Ausgangsstrom (Ya) ist am Kollektor des zweiten PNP-Transistors (4) abnehmbar. Es ist eine Kompensationsschaltung (2) vorgesehen, die dem Knoten (l) einen Kompensationsstrom zuführt, der im wesentlichen der Summe der Basisströme entspricht.


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Stromspiegelschaltung mit einem ersten Transistor, dessen Emitter mit einer Spannungsquelle gekoppelt ist und dessen Kollektor und Basis mit einem Knoten zum Zuführen eines Eingangsstromes gekoppelt sind, und mit wenigstens einem zweiten Transis­tor, dessen Emitter mit der Spannungsquelle und dessen Basis mit der Basis des ersten Transistors gekoppelt ist und dessen Kollektor den Ausgang zum Abgeben eines Ausgangsstromes bildet.

    [0002] Eine solche Stromspiegelschaltung ist z.B. aus dem Buch von Jovan Antula, Schaltungen zur Mikroelektronik, Oldenbourg-Verlag, l984, Seite 56 bis 59, bekannt. Die Funktion einer Stromspiegelschaltung besteht darin, einen Ausgangsstrom zu erzeugen, der in einem festen Verhältnis zum Eingangsstrom steht. Eine Stomspiegelschaltung hat bekanntermaßen einen niedrigen Eingangswiderstand und einen hohen Ausgangswiderstand. Der Ausgangsstrom ändert sich bei Belastung also nur sehr wenig. Weiterhin ist eine solche Schaltung weitgehend unabhängig von Temperatur­einflüssen.

    [0003] In der bekannten Schaltung ist bei hohen Gleichstrom­verstärkungsfaktoren der Eingangsstrom ungefähr gleich dem Ausgangsstrom. Der Symmetriefehler der Stromspiegelschal­tung, der von den Basisströmen der beiden Transistoren hervorgerufen wird, ist bei hohen Gleichstromverstärkungs­faktoren nahezu vernachlässigbar.

    [0004] Hauptsächlich werden Stromspiegelschaltungen in integrierten Schaltungen eingesetzt. Bei der Verwendung von PNP-Transistoren kann nun folgendes Problem auf­treten. Die Stromverstärkung hängt wesentlich von der Emitterfläche eines PNP-Transistors ab. Eine Veränderung der Emitterfläche bedeutet eine Veränderung der Strom­verstärkung. Es können bei der Fertigung von integrierten Schaltungen, die wenigstens eine Stromspiegelschaltung mit PNP-Transistoren enthalten, solche Exemplarstreuungen auf­treten, daß die Symmetriefehler nicht mehr vernachlässig­bar werden.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungs­anordnung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Symmetriefehler verringert werden.

    [0006] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß eine mit weiteren Transistoren aufgebaute Kompensationsschaltung dem Knoten einen Kompensationsstrom zuführt, der im wesentlichen der Summe der Basisströme des ersten und zweiten Transistors entspricht.

    [0007] In der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung wird mit Hilfe der Kompensationsschaltung der von den Basisströmen der beiden Stromspiegeltransistoren hervorgerufene Symmetriefehler kompensiert.

    [0008] Es sei erwähnt, daß aus der US-PS 39 l6 33l eine Kompensa­tionsschaltung für einen Eingangstransistor bekannt ist, der ein Eingangssignal an seiner Basis empfängt und dieses zu einer Differenzverstärkerstufe weiterleitet. Dabei wird der Basisstrom des Eingangstransistors kompensiert, in dem aus dem Strom aus seinem Kollektor ein Kompensationsstrom gewonnen wird. Damit soll der Eingangswiderstand dieser Schaltungsanordnung erhöht werden.

    [0009] In einer ersten Weiterbildung der Erfindung ist vorge­sehen, daß der Emitter des ersten Transistors über einen ersten Widerstand, und der Emitter des zweiten Transistors über einen zweiten Widerstand, der nahezu den gleichen Wert wie der erste aufweist, mit der Spannungsquelle gekoppelt ist. Mit dem ersten und zweiten Widerstand wird verhindert, daß durch Streuungen bedingte unterschiedliche Basis-Emitter-Spannungen der beiden Stromspiegel­transistoren die Funktion der Stromspiegelschaltung verändern.

    [0010] Zur Verbesserung der dynamischen Eigenschaften der Strom­spiegelschaltung ist ein dritter Widerstand zwischen der Basis des ersten Transistors und dem Knoten angeordnet. Mit Hilfe dieses dritten Widerstandes wird erreicht, daß ein Impuls im wesentlichen unverzerrt über die Strom­spiegelschaltung übertragen wird. Dabei sollte der dritte Widerstand im wesentlichen den gleichen Wert wie der erste Widerstand aufweisen.

    [0011] In einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist vorge­sehen, daß der erste und zweite Transistor jeweils ein PNP-Transistor ist und daß der von der Kompensationsschal­tung, die weitere PNP-Transistoren enthält, erzeugte Kompensationsstrom in gleicher Weise von der Emitterfläche der PNP-Transistoren in der Kompensationsschaltung abhängt wie die Summe der Basisströme des ersten und zweiten Transistors von ihrer Emitterfläche.

    [0012] In der Kompensationsschaltung wird ein Kompensationsstrom erzeugt, dessen Größe abhängig ist von der Emitterfläche der in der Kompensationsschaltung verwendeten PNP-­Transistoren. Die bei der Fertigung von integrierten Schaltungen auftretenden Streuungen der Emitterfläche zwischen verschiedenen Exemplaren bewirkt einen jeweils anderen Gleichstromverstärkungsfaktor, da der Gleichstrom­verstärkungsfaktor von der Emitterfläche eines Transistors abhängt. Es tritt jedoch keine änderung des Verhältnisses der Emitterflächen der verschiedenen Transistoren in der integrierten Schaltung untereinander auf. Daher werden der Kompensationsstrom und die Summe der Basisströme des ersten und zweiten PNP-Transistors von der Emitterfläche der Transistoren bestimmt.

    [0013] In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß in der Kompensationsschaltung ein dritter PNP-Transistor, dessen Basis mit dem Knoten und dessen Emitter mit der Spannungsquelle gekoppelt ist, seinen Kollektorstrom über eine Emitter-Basis-Strecke eines vierten PNP-Transistors, dessen Kollektor an eänem Bezugspotential liegt, einem invertierenden Verstärker zuführt, der dem Knoten von seinem Ausgang einen Strom zuleitet, der im wesentlichen gleich der Summe der Basisströme des ersten, zweiten und dritten PNP-Transistors ist. Dabei kann der Emitter des dritten Transistors über einen vierten Widerstand mit der Spannungsquelle gekoppelt sein.

    [0014] Der Strom am Ausgang des Verstärkers entspricht dem Basis­strom des ersten, zweiten und dritten PNP-Transistors. Um bei verschiedenen Exemplaren von integrierten Schaltungen, die die Stromspiegelschaltung enthalten, d.h. die ver­schiedenen Exemplare der Stromspiegelschaltung haben unterschiedliche Emitterflächen, die von den ersten beiden PNP-Transistoren hervorgerufene Summe der Basisströme kompensieren zu können, weist die Emitterfläche des dritten bzw. des vierten PNP-Transistors ein konstantes Verhältnis zu der Emitterfläche des ersten bzw. zweiten PNP-Transistors auf. Der vierte Widerstand und der Gleich­stromverstärkungsfaktor des Verstärkers müssen so gewählt werden, daß der Verstärker einen Strom abgibt, der der Summe der Basisströme des ersten, zweiten und dritten Transistors entspricht. Der Wert des vierten Widerstandes kann nun so gewählt werden, daß dieser im wesentlichen gleich dem doppelten Wert des ersten Widerstandes ist und der Gleichstromverstärkungsfaktor des invertierenden Verstärker so, daß dieser einen Wert von 3 hat. In diesem Fall ist der Basisstrom des dritten PNP-Transistors ungefähr so groß wie der halbe Summenstrom der Basisströme des ersten und zweiten PNP-Transistors.

    [0015] In einer Ausführungsform für den invertierenden Verstärker ist vorgesehen, daß dieser einen ersten NPN-Transistor enthält, dessen Kollektor und Basis mit der Basis des vierten PNP-Transistors und dessen Emitter mit dem Bezugs­potential gekoppelt sind, und einem zweiten NPN-Transis­tor, dessen Emitterfläche im wesentlichen gleich der drei­fachen Emitterfläche des ersten NPN-Transistors ist und dessen Basis mit der Basis des ersten NPN-Transistors und dessen Emitter mit dem Bezugspotential und dessen Kollek­tor mit dem Knoten gekoppelt ist. Der Verstärker ist hier als eine einfache Stromspiegelschaltung aus NPN-Transis­toren ausgebildet, die in der Regel eine so hohe Verstärkung haben, daß die durch die Basisströme hervorgerufenen Symmetriefehler kaum bemerkbar sind.

    [0016] Anhand der Zeichnung wird im folgenden ein Ausführungs­beispiel der Erfindung erläutert:

    [0017] Der Eingangsstrom Ye fließt einem Knoten l zu, der die Kompensationsschaltung 2 und den Kollektor eines ersten PNP-Transistors 3, die Basis eines zweiten PNP-Transis­tors 4 und einen Anschluß eines Widerstandes 5 verbindet. Der andere Anschluß des Widerstandes 5 ist an die Basis des Transistors 3 angeschlossen. Der Emitter des Transis­tors 3 ist über einen Widerstand 6 und der Emitter des Transistors 4 über einen Widerstand 7 an eine Spannungs­quelle Ub angeschlossen. Der Ausgangsstrom Ya der Strom­ spiegelschaltung wird vom Kollektor des Transistors 4 geliefert. Die Widerstände 6 und 7 sollten so gewählt werden, daß an ihnen eine Spannung abfällt, die größer ist als ein Drittel der Basis-Emitter-Spannung des Transis­tors 3 oder 4. Bevorzugt werden sollte ein solcher Wert, bei dem ein Spannungsabfall auftritt, der der Hälfte der Basis-Emitter-Spannung eines Transistors 3 oder 4 ent­spricht. Mit den Widerständen 6 und 7 wird verhindert, daß durch Streuungen bedingte unterschiedliche Basis-Emitter-­Spannungen des Transistors 3 bzw. 4 die Funktion der Stromspiegelschaltung verändern.

    [0018] In der Kompensationsschaltung 2 ist die Basis eines PNP-­Transistors 8 mit dem Knoten l verbunden, dessen Emitter über einen Widerstand 9 mit der Spannungsquelle Ub ver­bunden ist und dessen Kollektor an den Emitter eines PNP-­Transistors l2 angeschlossen ist. Der Kollektor des Transistors l2 ist an Masse gelegt und dessen Basis mit der Basis und dem Kollektor eines NPN-Transistors l0 ver­bunden. Der Emitter dieses Transistors l0 ist ebenso wie der Emitter eines NPN-Transistors ll an Masse gelegt, dessen Basis mit der Basis des Transistors l0 verbunden ist und dessen Kollektor an den Knoten l angeschlossen ist. Die Transistoren l0 und ll bilden eine einfache Stromspiegelschaltung, bei der nur sehr kleine vernach­lässigbare Symmetriefehler auftauchen, da in der Regel die Gleichstromverstärkung eines NPN-Transistors sehr hoch ist.

    [0019] Die Emitterfläche des Transistors 8 bzw. des Transis­tors l2 ist gleich der Hälfte der Emitterfläche des Transistors 3 bzw. des Transistors 4. Die Emitterfläche des Transistors ll ist gleich der dreifachen Emitterfläche des Transistors l0. Die Emitterfläche des NPN-Transis­tors l0 kann z.B. gleich einem Sechstel und die Emitter­ fläche des NPN-Transistors ll gleich der Hälfte der Emitterfläche des Transistos 3 bzw. des Transistors 4 sein. Der aus den NPN-Transistoren l0 und ll gebildete invertierende Verstärker weist einen Gleichstrom­verstärkungsfaktor von 3 auf. Der Wert des Widerstandes 9 ist gleich dem doppelten Wert des Widerstandes 6 bzw. des Widerstandes 7.

    [0020] Mit Hilfe der Stromspiegelschaltung soll ein Ausgangsstrom erzeugt werden, der in einem festen Verhältnis zum Ein­gangsstrom steht, z.B. einem Verhältnis von eins. Bei der bekannten Schaltungsanordnung, d.h. ohne den Widerstand 5 und die Kompensationsschaltung 2 weist die Stromspiegel­schaltung einen Symmetriefehler auf, der durch die beiden Basisströme der Transistoren 3 und 4 hervorgerufen wird. Mit Hilfe der Kompensationsschaltung 2 wird ein Kompensa­tionsstrom erzeugt, der der Summe der Basisströme der Transistoren 3 und 4 entgegenwirkt. Dieser Kompensations­strom ist ungefähr gleich dem doppelten Basisstrom des Transistors 8.

    [0021] Eine solche Stromspiegelschaltung wird in der Regel in einer integrierten Schaltung eingesetzt. Die Emitter­flächen der Transistoren können bei den verschiedenen Exemplaren der integrierten Schaltung unterschiedlich sein. Diese Emitterflächen verändern sich relativ zueinander nicht, sondern nur die absolute Größe der Emitterfläche eines Transistors kann sich verändern. Da die Gleichstromverstärkung der Transistoren abhängig von der Emitterfläche ist, weisen unterschiedliche Exemplare der Stromspiegelschaltung auch unterschiedliche Gleich­stromverstärkungen auf. Mit einer Änderung der Gleich­stromverstärkung, ergibt sich auch eine Änderung der Basisströme der Transistoren 3 und 4. Da sich die Emitter­flächen der Transistoren 8, 9, l0 und ll ebenfalls ändern, ändert sich auch deren Gleichstromverstärkung und somit der Kompensationsstrom. Die erfindungsgemäße Stromspiegel­schaltung kann also auch angewendet werden, wenn die Gleichstromverstärkungen sehr klein sind, da sich die Symmetriefehler, die sich bei der bekannten Stromspiegel­schaltung auswirken würden, kompensiert werden.

    [0022] Der Widerstand 5, der den gleichen Wert hat wie der Wider­stand 6 bzw. der Widerstand 7 verbessert die Übertragungs­eigenschaften der Stromspiegelschaltung. Bei einem Eingangsstromimpuls würde ohne diesen Widerstand 5 der Ausgangsstromimpuls einen sehr langsamen Flankenanstieg aufweisen. Durch den Widerstand 5 ergibt sich eine höhere Flankensteilheit. In einer praktischen Schaltungs­realisierung wurden für die Widerstände 5, 6 und 7 ein Wert von 5 kOhm und für den Widerstand 9 ein Wert von 10 kOhm gewählt. Wie sich in praktischen Untersuchungen gezeigt hat, ist die Stromspiegelschaltung auch weitgehend unabhängig von Temperaturschwankungen.


    Ansprüche

    1. Stromspiegelschaltung mit einem ersten Transis­tor (3), dessen Emitter mit einer Spannungsquelle (Ub) gekoppelt ist und dessen Kollektor und Basis mit einem Knoten (l) zum Zuführen eines Eingangsstromes (Ye) gekoppelt sind, und mit wenigstens einem zweiten Transis­tor (4), dessen Emitter mit der Spannungsquelle (Ub) und dessen Basis mit der Basis des ersten Transistors (3) gekoppelt ist und dessen Kollektor den Ausgang zum Abgeben eines Ausgangsstromes (Ya) bildet,
    dadurch gekennzeichnet, daß eine mit weiteren Transistoren aufgebaute Kompensationsschaltung (2) dem Knoten (l) einen Kompensationsstrom zuführt, der im wesentlichen der Summe der Basisströme des ersten und zweiten Transistors (3, 4) entspricht.
     
    2. Stromspiegelschaltung nach Anspruch l,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Emitter des ersten Transistors (3) über einen ersten Widerstand (6), und der Emitter des zweiten Transistors (4) über einen zweiten Widerstand (7), der nahezu den gleichen Wert wie der erste aufweist, mit der Spannungsquelle (Ub) gekoppelt ist.
     
    3. Stromspiegelschaltung nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein dritter Widerstand (5) zwischen der Basis des ersten Transistors (3) und dem Knoten (l) angeordnet ist.
     
    4. Stromspiegelschaltung nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Widerstand (5) im wesentlichen den gleichen Wert wie der ersten Wider­stand (6) aufweist.
     
    5. Stromspiegelschaltung nach einem der vorher­gehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Transistor (3, 4) jeweils ein PNP-Transistor ist und daß der von der Kompensationsschaltung (2), die weitere PNP-­Transistoren enthält, erzeugte Kompensationsstrom in gleicher Weise von der Emitterfläche der PNP-Transistoren in der Kompensationsschaltung (2) abhängt wie die Summe der Basisströme des ersten und zweiten Transistors (3, 4) von ihrer Emitterfläche.
     
    6. Stromspiegelschaltung nach den Ansprüchen l bis 5,
    dadurch gekennzeichnet, daß in der Kompensationsschal­tung (2) ein dritter PNP-Transistor (8), dessen Basis mit dem Knoten (l) und dessen Emitter mit der Spannungsquelle gekoppelt ist, seinen Kollektorstrom über eine Emitter-­Basis-Strecke eines vierten PNP-Transistors (l2), dessen Kollektor an einem Bezugspotential liegt, einem invertierenden Verstärker (l0, ll) zuführt, der dem Knoten (l) von seinem Ausgang einen Strom zuleitet, der im wesentlichen gleich der Summe der Basisströme des ersten, zweiten und dritten PNP-Transistors (8, 3, 4) ist.
     
    7. Stromspiegelschaltung nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Emitter des dritten Transistors (8) über einen vierten Widerstand (9) mit der Spannungsquelle gekoppelt ist.
     
    8. Stromspiegelschaltung nach Anspruch 7 in integrierter Schaltungstechnik,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Emitterfläche des dritten und des vierten PNP-Transistors (8, l2) im wesentlichen gleich der Hälfte der Emitterfläche des ersten PNP-­Transistors (3) ist, daß der Wert des vierten Wider­standes (9) im wesentlichen gleich dem doppelten Wert des ersten Widerstandes (6) ist und daß der invertierende Verstärker (l0, ll) einen Gleichstromverstärkungsfaktor von drei hat.
     
    9. Stromspiegelschaltung nach Anspruch 8 in integrierter Schaltungstechnik,
    dadurch gekennzeichnet, daß der invertierende Verstärker einen ersten NPN-Transistor (l0) enthält, dessen Kollektor und Basis mit der Basis des vierten PNP-Transistors (l2) und dessen Emitter mit dem Bezugspotential gekoppelt sind, und einen zweiten NPN-Transistor (ll), dessen Emitter­fläche im wesentlichen gleich der dreifachen Emitterfläche des ersten NPN-Transistors (l0) ist und dessen Basis mit der Basis des ersten NPN-Transistors (l0) und dessen Emitter mit dem Bezugspotential und dessen Kollektor mit dem Knoten (l) gekoppelt ist.
     




    Zeichnung







    Recherchenbericht