(19)
(11) EP 0 239 041 A3

(12) EUROPEAN PATENT APPLICATION

(88) Date of publication A3:
21.09.1988 Bulletin 1988/38

(43) Date of publication A2:
30.09.1987 Bulletin 1987/40

(21) Application number: 87104187

(22) Date of filing: 21.03.1987
(84) Designated Contracting States:
DE FR GB

(30) Priority: 27.03.1986 DE 3610565

(71) Applicants:
  • Saar-Gummiwerk GmbH
     ()
  • VILLEROY & BOCH Keramische Werke KG
     ()

   


(54) Flooring composed of ceramic tiles


(57) Ein Bodenbelag aus keramischen Fliesen hat herkömmlicherweise ein Mörtelbett als die Unebenheiten des Unterbaues ausgleichende, haftungs­vermittelnde Schicht.
Diese Schicht wird ersetzt durch werksseitig an den einzelnen Fliesen (12) fest angebrachte Unterlagen (13) aus Gummi, die auf dem Unterbau (2-4) lose aufliegen; die so aus einer Fliese (12) und ihrer Unterlage (13) jeweils gebildeten Belagelemente (10) werden mit senkrechter Beweglich­keit der Fliesen (12) gegeneinander an den Fugen (11) verlegt. An der Unterseite der Unterlagen (13) sind Hohlräume (15) ausgebildet, vor­zugsweise durch Noppung (14).
Die Fliesen werden durch ihre weichen Unterlagen auch ohne Verklebung unverrückbar auf dem Unterbau gehalten. Die Unebenheiten des Unter­baues werden durch die Elastizität der Unterlage jeweils bei Belastung ausgeglichen. Die Vertikalbeweglichkeit der Fliesen gegeneinander kon­zentriert die Abstützung der Fliese auf die Unterlage, d.h. sie ver­hindert das Einleiten von Stützkräften vom Rand her und hält damit das Biegemoment in den Fliesen beschränkt.
Die Verlegung geschieht dementsprechend durch einfaches Auflegen der Belagelemente. Das Wasser läuft durch die Fugen und fließt unter den Belagelementen in den Hohlräumen (15) ab.







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