[0001] Die Erfindung betrifft einen vorgefertigten Rolladenkasten aus aneinanderstoßenden
Ziegelformsteinen, die im Querschnitt ein Rolladenkastenprofil in Form eines auf dem
Kopf stehenden U's aus zwei Seitenstegen und einem dieselben verbindenden Mittelsteg
und Armierungen bilden.
[0002] Es ist ein vorgefertigter Rolladenkasten dieser Bauart bekannt (DE-PS 25 36 086),
bei welchem Armierungsschlitze an den Endflächen der Seitenstege und an den Innenflächen
der das Rolladenkastenprofil bildenden Ziegelformsteine vorgesehen sind. Als Nachteil
dieser Bauart ist anzusehen, daß die naturgemäß verhältnismäßig schmalen Armierungsschlitze
mühsam von Hand mittels einer Kelle mit Bindemittel, vornehmlich Zementmörtel, gefüllt
werden müssen, um die Armierungsstäbe einzubetten. Diese Form der Handarbeit ist außerdem
langwierig und deshalb lohnintensiv.
[0003] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird demgegenüber darin gesehen, einen
Rolladenkasten zu schaffen, der nicht nur besonders stabil ist, sondern sich auch
einfacher und zeitsparender mit geringerem manuellen Aufwand herstellen läßt.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Ziegelformsteine eines
Rolladenkastens in ihren Ecken, an denen jeweils die Seitenstege und der Mittelsteg
zusammenstoßen, und auch jeweils im Bereich der Enden der beiden Seitenstege durchgehende,
miteinander fluchtende Lochkanäle aufweisen, in denen in Bindemittel eingebettete
Armierungsstäbe eingesetzt sind, daß an den Stirnseiten des Rolladenkastens jeweils
Abschlußplatten mittels Dübeln oder mittels auf den durch Löcher in den Abschlußplatten
positionierten Enden von Armierungsstäben sitzenden Buchsen oder Federklemmen oder
dergleichen an den Ziegelformsteinen befestigt sind, und daß die Abschlußplatten Lager
für die jeweilige Rolladenwalze und weitere Löcher fur das Einbringen von Bindemittel
in die Lochkanäle aufweisen.
[0005] Diese eingesetzten Armierungsstäbe sorgen für die Festigkeit des Rolladenkastens
und lassen sich beispielsweise auch bei für Putzmauerwerk bestimmten Rolladenkästen,
gegebenenfalls zusätzlich zu bereits vorhandenen Schienen bzw. Profilschienen, dort
verwenden, wo eine besonders große Länge des Rolladenkastens zusätzliche Verstärkungen
als zweckmäßig erscheinen läßt.
[0006] Vorteilhaft können die Ziegelformsteine, die für den Aufbau des vorgefertigten Rolladenkastens
verwendet werden, auch sogenannte Ziegelbretter sein, und zwar gegebenenfalls vor
dem Zusammenbau bereits armierte, wobei dann ein Ziegelbrett den Mittelsteg und zwei
Ziegelbretter die Seitenstege des auf dem Kopf stehenden U's bilden. Die Verbindung
der Ziegelbretter kann dabei durch Randnuten in dem den Mittelsteg bildenden Ziegelbrett
einerseits und in den die Seitenstege bildenden Ziegelbrettern andererseits erfolgen,
die beim Zusammenfügen die Kanäle für die Aufnahme von Armierungsstäben und Bindemittel
bilden. Die an den Stirnseiten des Rolladenkastens mittels Dübeln oder durch Buchsen,
die auf den Armierungsstäben sitzen, oder auch Federklemmen oder dergleichen, an den
Ziegelformsteinen befestigten Abschlußplatten aus Metall ergeben einen besonders stabilen
Verbund. Von besonderem Vorteil ist dabei, daß diese Abschlußplatten bereits Lager
für die jeweilige Rolladenwelle aufweisen.
[0007] Ferner besitzen die Abschlußplatten weitere Löcher für das Einbringen von Bindemittel
in die Lochkanäle.
[0008] Die Verwendung von quaderförmigen Ziegelformsteinen ermöglicht geringere Wandstärken,
nachdem U-förmige oder winkelförmige Formsteine dickere Wandungen benötigen, um beim
Brennvorgang ein Verziehen zu vermeiden. Ziegelbretter sind viel weniger verzugsgefährdet
und damit sowohl hinsichtlich des Materialverbrauchs als auch des Herstellungsaufwands
preiswerter. Die Ziegelbretter lassen sich natürlich aus einer Reihe von Quadern vorweg
fertigen und auch armieren, bevor aus jeweils drei Ziegelbrettern ein Rolladenkasten
gebildet wird. Vorzugsweise werden jedoch in eine auf dem Rücken liegende, U-förmige
Form jeweils die den Mittelsteg und die Seitenstege bildenden, quaderförmigen Ziegel,
vorzugsweise Langlochziegel, eingelegt, wobei die den Mittelsteg und die Seitenstege
bildenden Ziegel an ihren aneinanderstoßenden Rändern Nuten aufweisen, die miteinander
Kanäle bilden, in die anschließend die Armierungen eingebracht bzw. eingezogen werden,
woraufhin das Bindemittel eingepreßt wird.
[0009] Als Armierungen für den Einsatz in die Kanäle bzw. Lochkanäle der Ziegelformsteine
lassen sich die üblichen Baustähle verwenden.
[0010] Gemäß einem bevorzugten Verfahren zur Herstellung eines vorgefertigten Rolladenkastens
nach der Erfindung werden die jeweils einen Rolladenkasten bildenden Ziegelformsteine
mit oder ohne Zwischenlage von Bindemittel zusammengefügt und anschließend die Armierungsstäbe
in die jeweils miteinander fluchtenden Kanäle der Ziegelformsteine eingesetzt, woraufhin
Bindemittel in die Kanäle eingepreßt wird. Da das Bindemittel, beispielsweise Zementmörtel,
durch die Saugfähigkeit des Ziegels zu früh austrocknen kann und außerdem die Reibung
des Bindemittels an der Lochkanalwandung relativ hoch wäre, was erhebliche Drücke
erfordern würde, wird das Bindemittel zweckmäßig mittels einer Lanze eingebracht,
die jeweils parallel zu einem Armierungsstab in den gleichen Kanal eingeführt und
während des Füllvorgangs entsprechend zurückgezogen wird, Dabei hat es sich bewährt,
die Lanze derart absatzweise zurückzuziehen, daß der Zwischenraum zwischen Armierungsstab
und Kanalwand nur im Bereich der Formsteine, nicht jedoch im Bereich ihrer Stoßstellen,
beaufschlagt wird, Dabei läßt sich auch so verfahren, daß trotzdem das Bindemittel
in die Stoßstellen zwischen zwei Formsteinen einfließt, ohne daß etwa ein Herausspritzen
zwischen den Stirnflächen zwei aneinanderstoßenden Formsteine stattfindet.
[0011] Aufwendiger ist die Verwendung von Rohren als Armierungsstäbe , deren Außendurchmesser
geringer ist als der Innendurchmesser der Kanäle und deren Wandung längs des Rohrumfangs
verteilt Durchbrechungen aufweist. Einerseits ergibt sich hierdurch eine verbesserte
Stabilität des Rolladenkastens entsprechend einer besseren Formstabilität eines Rohrs
gegenüber einem Vollstab, andererseits lassen sich die Rohre auch selber als sozusagen
verlorene Lanzen verwenden, was dann allerdings keine Möglichkeit zu einer absatzweisen
Füllung des Rohrs nebst Zwischenraum zwischen Armierungsrohr und Kanalwand läßt. Nur
durch Verwendung einer zusätzlichen Lanze, die in das jeweilige Rohr eingeführt und
wiederum während des Füllvorgangs entsprechend zurückgezogen wird, läßt sich dafür
sorgen, daß absatzweise Bindemittel in das Rohr eingepreßt und durch dessen Durchbrechungen
in den Raum zwischen Rohr und Ziegelformstein eintritt, und zwar jeweils dort, wo
dies gewünscht wird.
[0012] Für das Einbringen des Bindemittels bzw. Mörtels in die Lochkanäle der den Rolladenkasten
bildenden Formsteine läßt sich einfach und vorteilhaft eine Mörtelpresse verwenden.
[0013] Die Verwendung von Langlochziegeln führt grundsätzlich, eine bekannt, zu besseren
Wärmisolationseigenschaften, Gewichtsverringerung und Materialersparnis.
[0014] Die Erfindung und vorteilhafte Ausgestaltungen derselben sind im folgenden anhand
von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0015] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform des Rolladenkastens nach der Erfindung;
- Fig. 2
- die Stirnansicht einer Hälfte eines Rolladenkastens in vergrößertem Maßstab;
- Fig. 3
- eine Einzelheit des in Fig. 2 dargestellten Rolladenkastens;
- Fig. 4
- einen Ausschnitt aus einer Abschlußdeckelhalterung bei dem Rolladenkasten nach Fig.
5;
- Fig. 5
- eine weitere Ausführungsform des Rolladenkastens;
- Fig. 6
- eine stirnseitige Draufsicht auf eine Abschlußplatte eines Rolladenkastens;
- Fig. 7
- eine Seitenansicht der Ausführungsform nach Fig. 6, teilweise geschnitten;
- Fig. 8
- eine der Fig. 6 entsprechende Draufsicht auf eine unterschiedliche Ausführungsform;
- Fig. 9
- eine Seitenansicht der Ausführungsform nach Fig. 7;
- Fig. 10
- eine Draufsicht auf eine Aussteifungsplatte;
- Fig. 11
- einen Querschnitt durch einen aus Ziegelbrettern aufgebauten Rolladenkasten;
- Fig. 12
- einen Querschnitt durch einen Rolladenkasten nach Fig. 10, bei welchem das den Mittelsteg
bildende Ziegelbrett durch ein Schaumstoff-Formstück ersetzt ist.
[0016] Der in Fig. 1 gezeigte, vorgefertigte Rolladenkasten 1 besteht aus stirnseitig aneinanderstoßenden
Ziegelformsteinen 2, 3, 4 und 5, die im Querschnitt ein Rolladenkastenprofil in Form
eines auf dem Kopf stehenden U's aus jeweils zwei Seitenstegen 6 und 7 und einem dieselben
verbindenden Mittelsteg aufweisen. Sie sind durch zwischen ihre Stoßflächen, die in
Fig, 1 durch Linien 9, 10 und 11 angedeutet sind, eingebrachtes Bindemittel und Armierungen
miteinander verbunden.
[0017] Die Enden 12 und 13 der beiden Seitenstege 6 und 7 jedes den jeweiligen Rolladenkasten
1 bildenden Ziegelformsteins 2, 3, 4 und 5 können anliegende, sich im wesentlichen
über die gesamte Länge des Rolladenkastens 1 erstreckende und mittels Bindemittel
mit den Seitenstangen 6 und 7 verbundene Schienen 14 und 15 aufweisen. Dabei sind
die Seiten- und Mittelstege der Ziegelformsteine 3, 4 und 5 nicht gesondert bezeichnet,
da sämtliche Ziegelformsteine gleich ausgebildet sind.
[0018] Die Schienen 14, 15 können als Profilschienen ausgebildet sein, die die Enden 12,
13 der Seitenstege 6, 7 zumindest an einer deren Seiten anliegend übergreifen. Im
Falle der in Fig. 1 links dargestellten Profilschiene 14 übergreift dieselbe mit einem
abgewinkelten Steg 16 die dem Inneren 17 des Rolladenkastens 1 zugewandte Seite des
Endes 12, Im Falle der in Fig. 1 im Vordergrund dargestellten, aud dem Ende 13 des
Seitenstegs 7 sitzenden Profilschiene 15 übergreift dieselbe das Ende 13 an beiden
Seiten mit Seitenstegen 21 und 22.
[0019] Ferner kann an den Außenseiten der beiden Profilschienen 14 und 15 jeweils eine sich
im wesentlichen senkrecht von dem Seitensteg 6 bzw. 7 weg erstreckende Putzleiste
23 bzw. 24 einstückig angeordnet sein, woraus sich ergibt, daß der in Fig. 1 perspektivisch
dargestellte Rolladenkasten für den Einbau in Putzmauerwerk bestimmt ist.
[0020] Die Anbringung der Profilschienen erfolgt mit Hilfe eines Bindemittels, das Kleber
auf Kunststoffbasis oder Zementmörtel oder eine Verbindung beider sein kann, derart,
daß eine innige Verbindung der Ziegelformsteine mit den Profilschienen erzielt wird.
[0021] In den inneren Ecken 55, 56 der Ziegelformsteine können zusätzliche Armierungen in
Form durchlaufender, im wesentlichen sich über die gesamte Rolladenkastenlänge erstreckender,
mittels Bindemittel mit den Ziegelformsteinen verbundener Winkelschienen 57 vorgesehen
sein (Fig. 2). Dabei können sowohl die Ecken 56 als auch daran angepaßt die Winkelschienen
57 abgerundet sein. Die Winkelschienen 57 können Durchbrechungen aufweisen, denen
am Ziegel eingeformte, durchlaufende Nuten 58 gegenüberliegen. Selbst dort, wo diese
Schienen 57 aus statischen Gründen in Einbaustellung der jeweiligen Rolladenkästen
nicht erforderlich sind, da die auf Zug beanspruchten, auf den Enden 12, 13, 48 und
49 der Seitenstege 6, 7, 50, 51 sitzenden Profilschienen 14, 15, 42, 43 ohne weiteres
zur Aufnahme der Belastungen ausreichen, können die zusätzlichen, in den Ecken 55,
56 sitzenden Schienen 57 gemäß Fig. 2 erfoderlich sein, um die beim Transport auftretenden,
wechselnden Belastungen aufzunehmen, beispielsweise Belastungen, bei denen die Profilschienen
auf Druck beansprucht sind, so daß die Winkelschienen 57, auf Zug belastet, diese
zusätzlichen Biegekräfte aufnehmen können. Diese Aufgabe können auch mit Bindemittel
oben am Rolladenkasten bzw. an der Außenseite des Mittelstegs 58 bzw. 58' befestigte
T-Profilschienen 57' übernehmen (Fig. 2), deren Stege 68 in passend eingeformte Nuten
56' der Ziegelformkörper eingreifen.
[0022] Wie die linke Hälfte der Fig. 2, im übrigen auch die hintere Hälfte des Rolladenkastens
gemäß Fig. 1 zeigt, sind erfindungsgemäß die Ziegelformsteine eines Rolladenkastens
an den statisch vorteilhaften Stellen, somit zumindest in ihren Ecken, an denen jeweils
die Seitenstege 6, 7 bzw. 50, 51 und der Mittelsteg 8 bzw. 58, 58' ineinanderübergehen,
durchgehende, miteinander fluchtende Lochkanäle 59 vorgesehen, in denen in Bindemittel
60 eingebettete Armierungsstäbe 61 eingesetzt sind (Fig. 2) Bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 2 sind auch jeweils im Bereich der Enden der beiden Seitenstege entsprechende
Lochkanäle und Armierungsstäbe vorgesehen, wie im übrigen auch bei der Ausführungsform
nach Fig. 11, siehe Lochkanäle 68, in denen Armierungen 69 angeordnet sind. Bei letzterer
Figur handelt es sich um einen Querschnitt durch eine Ausführungsform, bei welcher
die Ziegelformsteine mit Hohllöchern versehene Ziegelbretter 70, 71, 72 sind, die
gegebenenfalls auch bereits gesondert armiert sein können, was im vorliegenden Fall
nicht gezeigt ist, wobei jedoch im übrigen das Ziegelbrett 70 den Mittelsteg und die
beiden Ziegelbretter 71 und 72 die Seitenstege des auf dem Kopf stehenden U's bilden.
Auf diese Ausführungsform wird weiter unten noch ausführlicher eingegangen.
[0023] Beim stirnseitigen Zusammenstellen der Ziegelformsteine zu einer den Rolladenkasten
bildenden Zeile lassen sich zur Ausbildung von Transportaufhängungen entsprechend
geformte Draht- oder Blechanker beilegen, durch die die Armierung gesteckt wird.
[0024] Anhand der Fig. 4 und 5 ist eine Möglichkeit gezeigt, die jeweils endständigen Ziegelformsteine
2' und 5' eines Rolladenkastens 1' mit einem umlaufend angeformten Innenfalz 65 bzw.
65' zu versehen, in den jeweils ein Abschlußdeckel 66, 66' einführbar und mittels
Bindemittel befestigbar ist. Sofern hierfür Aussparungen in den jeweils vorhandenen
Profilschienen vorgesehen werden müssen, so sind diese beispielsweise bei der Ausführungsform
nach Fig. 1 der Übersichtlichkeit halber nicht gezeigt worden. Der jeweilige Abschlußdeckel
66 bzw. 66' greift mittels eines vorspringenden, umlaufenden Bundes 67 bzw. 67' in
den Innenfalz 65 bzw. 65' ein.
[0025] Demgegenüber zeigen die Fig. 6 und 7 einerseits und die Fig. 8 und 9 andererseits
eine weitere, bevorzugte Möglichkeit, die jeweils endständigen Ziegelformsteine 73
oder 74 stirnseitig abzuschließen. Hierzu sind an den Stirnseiten jeweils Abschlußplatten
75 bzw. 76, zweckmäßig aus Metall, mittels Dübeln oder, wie Fig. 7 zeigt, mittels
auf Armierungsstäben 77 sitzenden Buchsen 78 am Ziegelformstein 73 befestigt. Die
Abschlußplatten 75 und 76 weisen ferner Bohrungen 79 für die Befestigung der Lager
für die jeweilige nichtgezeigte Rolladenwelle auf, sowie weitere Bohrungen 80 für
das Einhängen von Transporthaken, sowie schließlich Löcher 81 für das Einbringen von
Bindemittel, worauf ebenfalls weiter unten noch näher eingegangen werden wird.
[0026] Die Ausführungsform nach den Fig. 8 und 9 unterscheidet sich von derjenigen nach
den Fig. 7 und 6 lediglich dadurch, daß anstelle des Armierungsstabs 77 ein Armierungsrohr
82 verwendet wird derart, daß gesonderte Löcher 81 (siehe Fig. 6 ) in der Abschlußplatte
76 für das Einbringen des Bindemittels 83 unnötig sind. Vielmehr kann die Füllung
durch das nichtgezeigte Durchbrechungen aufweisende Rohr 82 erfolgen, das an seinen
Enden keine Buschen, Federklemmen oder dergleichen zwecks Befestigung des Abschlußbleches
76 aufzuweisen braucht, da lediglich dafür gesorgt werden muß daß eine Aufbördelung
83' vorhanden ist, die das Abschlußblech 76 fest an der Stirnseite des Ziegelformsteins
74 hält.
[0027] Eine vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, zumindest eine, in ihrer Außenkontur
im wesentlichen der Außenkontur des Rolladenkastens folgende, Aussteifungsplatte zwischen
zwei stirnseitig aneinanderstoßenden Ziegelformsteine des Kastens als Armierung einzufügen,
die gegebenenfalls Durchbrechungen für zusätzlich erforderliche Armierungen aufweist.
Eine solche Aussteifungsplatte geht aus Fig. 10 hervor und ist mit dem Bezugszeichen
85 versehen. Eine solche Aussteifungsplatte 85, die zweckmäßig aus Blech besteht,
läßt sich beispielsweise bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bei 10 einfügen und dient
der zusätzlichen Versteifung und Stabilisierung des Rolladenkastens, insbesondere
bei solchen, die sich über eine größere Länge erstrecken und unter dem Einfluß der
auftretenden Spannungen zu einem Verziehen, z.B. Ausbuchten der Seitenstege neigen.
Diese Aussteifungsplatten 85 können an ihrem Mittelsteg 86 mindestens eine nach oben
vorstehende Öse 87 aufweisen, die einerseits dem Transport dient und andererseits
in das darüberliegende Mauerwerk eingemörtelt werden kann und somit einer innigeren
Verbindung zwischen Rolladenkasten und anschließendem Mauerwerk zu dienen geeignet
ist.
[0028] Von besonderem Vorteil ist eine solche Aussteifungsplatte 85 bei den Ausführungsformen
nach den Fig. 11 und 12, nämlich dort, wo das U-förmige Rolladenkastenprofil aus Ziegelbrettern
aufgebaut ist, die ihrerseits aus einzelnen Ziegeln bestehen und entweder vorarmiert
bereits fertig vorliegen oder bei der Bildung des Rolladenkastenprofils als einzelne
Ziegel in eine Formschablone eingelegt und dann armiert werden können, woraufhin das
Bindemittel eingebracht wird. Dort sorgen diese Aussteifungsplatten bzw. -bleche 85
insbesondere an den Stoßstellen von Mittelstegen und Seitenstegen für einwandfreie
Stabilität, derart, daß bei der Ausführungsform nach Fig. 12 das den Mittelsteg bildende
Ziegelbrett (Fig. 11) durch ein steifes Schaumstoff-Formstück 88 ersetzt werden kann,
was einer besonders guten Isolation und der Gewichtserleichterung dient. Abgesehen
davon lassen sich die beiden Ausführungsformen nach den Fig. 11 und 12 bei ausreichender
Freiheit für den aufzunehmenden Rolladen viel schmaler gestalten, als dies bei aus
winkelförmigen Ziegelformsteinen oder U-förmigen Ziegelformsteinen zusammengesetzten
Rolladenkästen der Fall wäre, so daß auch ein Einbau in dünneres Mauerwerk, z.B. von
lediglich 30 cm Stärke, möglich wird, wobei auch bei der Ausführungsform nach Fig.
11 das zusätzliche Einfügen einer zusätzlichen Wärmeisolation in Form von Schaumstoff
möglich ist. Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 weist das Schaumstoff-Formstück
88 an einer Seite eine flächig längs der Innenseite 90 eines der beiden die Seitenstege
bildenden Ziegelbretts, in diesem Falle des Ziegelbretts 72, anliegende Verlängerung
91 auf. Es versteht sich, daß in diesem Falle das Ziegelbrett 72 dem Inneren des Baukörpers,
in welchem der fertige Rolladenkasten zum Einbau kommt, zugewandt ist. Bei der gezeigten
Ausführungsform weist das Schaumstoff-Formstück zudem angeformte Stege 107, 108 auf,
die in Armierungskanäle 109, 110 eingreifen und die Stabilität erhöhen, schon bevor
das Bindemittel 111 zusätzlich zu den Armierungsstäben 112, 113 eingebracht wird.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 11 und 12 werden für gleiche Teile ebenfalls
gleiche Bezugszeichen verwendet.
[0029] Das Schaumstoff-Formstück 88 kann aus Polystyrol, Polyurethan oder dergleichen bestehen.
[0030] Dort, wo Armierungsstäbe 77 oder Armierungsrohre 61 (Fig. 2 ) dies erfordern, muß
die Aussteifungsplatte 85 natürlich entsprechende Durchbrechungen 89 aufweisen, die
im wesentlichen kongruent zu den durchgehenden Kanälen sind, in welche die Armierungsstäbe
bzw. -rohre eingesetzt werden. Das Verfahren zur Herstellung eines vorgefertigten
Rolladenkastens nach der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die jeweils einen
Rolladenkasten bildenden Ziegelformsteine mit oder ohne Zwischenlage von Bindemittel
zusammengefügt und anschließend die Armierungsstäbe in die jeweils miteinander fluchtenden
Kanäle der Ziegelformsteine eingesetzt werden, woraufhin Bindemittel in die Kanäle
eingepreßt wird. Gegebenenfalls werden beim Zusammenfügen der Ziegelformsteine eine
oder mehrere Aussteifungsplatten 85 eingebracht und außerdem Abschlußplatten 75 bzw.
76 angefügt. Das Einbringen des Bindemittels geschieht zweckmäßig mit einer nichtgezeigten
Lanze, die jeweils parallel zu dem Armierungsstab 77 in den gleichen Kanal 90 (Fig.
7 ) durch ein Loch 81 im Abschlußdeckel 75 eingeführt und während des Füllvorgangs
entsprechend zurückgezogen wird.
[0031] Dabei wird die Lanze zweckmäßig derart absatzweise zurückgezogen, daß der Zwischenraum
zwischen Armierungsstab 77 und Lochkanalwand nur im Bereich der Formsteine, nicht
jedoch im Bereich ihrer Stoßstellen, beaufschlagt wird, um ein Herausspritzen des
unter erheblichem Druck mittels einer nichtgezeigten Mörtelpresse eingepreßten Bindemittels
zu vermeiden.
[0032] Sind die Armierungsstäbe Rohre 61 (Fig. 2) oder 82 (Fig. 9), dann ist deren Außendurchmesser
d geringer als der Innendurchmesser D der Lochkanäle 59 bzw. 84, wobei die Wandung
62 der Rohre längs des Rohrumfangs verteilt Durchbrechungen 63 aufweist, wie dies
die Fig. 3 zeigt. Es wurde bereits darauf hingewiesen, daß bei Verwendung von Rohren
die Lanze in das Rohr eingebracht wird, um das Bindemittel abzugeben und während des
Füllvorgangs entsprechend zurückgezogen zu werden. Die Rohre lassen sich jedoch auch
als verlorene Lanzen in den Kanälen belassen, wie dies anhand der Ausführungsformen
gemäß der Fig. 2 und 9 gezeigt ist.
[0033] Die anhand der Fig. 1 und 2 beschriebenen Armierungsschienen bestehen zweckmäßig
aus einem nichtrostendem Material, wie Edelstahl, verzinktem Stahl, Aluminium oder
Kunststoff.
[0034] In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, daß die Schienen 114, 115 bei den
AuSführungsformen nach den Fig. 11 und 12 sowohl Armierungsschienen sein können, unabhängig
davon, ob die Armierungsstäbe 69 vorhanden sind oder nicht, als auch einfach aufschnappbare,
gegebenenfalls wie hier Putzleisten 116 aufweisende, Schienen. Bei 117 ist noch eine
Stützleiste für Schaumstoff-Formstücke vorgesehen.
[0035] Ferner wird darauf hingewiesen, daß bei der Ausführungsform nach Fig. 12 anstelle
der Stege 107, 108 auch Nuten im Formstück vorgesehen sein können, vergleichbar den
Nuten 118 und 119 in den Rändern des den Mittelsteg bildenden Ziegelbretts 70 nach
Fig. 11, derart, daß das Bindemittel 111 in den sich bildenden Kanal 109, 118 bzw.
110, 119 (siehe Fig. 11) und damit sowohl in die Seitenstege als auch in den Mittelsteg
einfließt.
1. Vorgefertigter Rolladenkasten aus aneinanderstoßenden Ziegelformsteinen, die im Querschnitt
ein Rolladenkastenprofil in Form eines auf dem Kopf stehenden U's aus zwei Seitenstegen
und einem dieselben verbindenden Mittelsteg und Armierungen bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziegelformsteine eines Rolladenkastens (1) in ihren Ecken, an denen jeweils
die Seitenstege (6, 7; 50, 51; 70, 71) und der Mittelsteg (8; 58, 58'; 70) zusammenstoßen,
und auch jeweils im Bereich der Enden der beiden Seitenstege durchgehende, miteinander
fluchtende Lochkanäle (59; 109, 118; 110, 119) aufweisen, in denen in Bindemittel
(60, 111) eingebettete Armierungsstäbe (61, 69, 77, 112, 113) eingesetzt sind, daß
an den Stirnseiten des Rolladenkastens (1) jeweils Abschlußplatten (75) mittels Dübeln
oder mittels auf den durch Löcher in den Abschlußplatten (75) positionierten Enden
von Armierungsstäben (77) sitzenden Buchsen (78) oder Federklemmen oder dergleichen
an den Ziegelformsteinen (73) befestigt sind, und daß die Abschlußplatten (75) Lager
für die jeweilige Rolladenwelle und weitere Löcher (81) für das Einbringen von Bindemittel
in die Lochkanäle aufweisen.
2. Vorgefertigter Rolladenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziegelformsteine Ziegelbretter (70, 71, 72), gegebenenfalls bereits armierte,
sind, wobei ein Ziegelbrett (70) den Mittelsteg und zwei Ziegelbretter (71, 72) die
Seitenstege des auf dem Kopf stehenden U's bilden.
3. Vorgefertigter Rolladenkasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das den Mittelsteg bildende Ziegelbrett durch ein steifes Schaumstoff-Formstück
(88) ersetzt ist.
4. Vorgefertigter Rolladenkasten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaumstoff-Formstück (88) an einer Seite eine flächig längs der Innenseite
(90) eines der beiden die Seitenstege bildenden Ziegelbretts (72) anliegende Verlängerung
aufweist.
5. Vorgefertigter Rolladenkasten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaumstoff-Formstück (88) aus Polystyrol oder Polyurethan besteht.
6. Vorgefertigter Rolladenkasten nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine U-förmige Aussteifungsplatte (85) zwischen jeweils zwei stirnseitig
aneinanderstoßende Ziegelformsteine des Kastens als Armierung eingefügt ist, welche
gegebenenfalls Durchbrechungen für die Armierungsstäbe aufweist.
7. Vorgefertigter Rolladenkasten nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteifungsplatte (85) an ihrem Mittelsteg (86) mindestens eine nach oben
vorstehende Öse (87) aufweist.
8. Vorgefertigter Rolladenkasten nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteifungsplatte (85) aus Blech ist.
9. Vorgefertigter Rolladenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendeten Ziegel bzw. Ziegelformsteine Lochziegel sind.
10. Verfahren zur Herstellung eines vorgefertigen Rolladenkastens nach einem der Ansprüche
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils einen Rolladenkasten bildenden Ziegelformsteine mit oder ohne Zwischenlage
von Bindemittel zusammengefügt und anschließend die Armierungsstäbe in die jeweils
miteinander fluchtenden Kanäle der Ziegelformsteine eingesetzt werden, woraufhin Bindemittel
in die Kanäle eingeoreßt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel mittels einer Lanze eingebracht wird, die jeweils parallel zu
einem Armierungsstab (69; 112, 113) in den gleichen Kanal (68; 109, 118, 110 119;)
eingeführt und während des Füllvorgangs entsprechend zurückgezogen wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Lanze derart absatzweise zurückgezogen wird, daß der Zwischenraum zwischen
Armierungsstab (69; 112, 113) und Kanalwand nur im Bereich der Formsteine, nicht im
Bereich ihrer Stoßstellen, beaufschlagt wird.
1. Prefabricated roller shutter box composed of brick elements abutting each other, said
brick elements in cross section establishing a roller shutter box profile in the form
of a U-shaped beam with its upside down and consisting of two side webs, a center
web connecting same, and reinforcements, characterized in that the brick elements
of a roller shutter box (1) in their corners where the side webs (6, 7; 50, 51; 70,
71) and the center web (8; 58, 58'; 70) meet each other respectively, and also in
the area of the ends of each of the two side webs, the brick elements comprise penetrating
channels (59; 109, 118; 110, 119) or tunnels, respectively, which are aligned with
each other and into which reinforcing rods (61, 69, 77, 112, 113) embedded into a
binder or cement (60, 111) are inserted, that at each front side of the roller shutter
box (1) closure plates (75) are secured to the brick elements (73) by means of plugs
or by means of bushings (78) or spring clamps or the like which are placed on the
ends of said reinforcing rods (77), said ends being positioned through holes in the
closure plates (75), and that the closure plates (75) comprise bearings for the respective
roller shaft and additional holes (81) for the introduction of binder or cement, respectively,
into the penetrating channels or tunnels, respectively.
2. Prefabricated roller shutter box according to claim 1, characterized in that the brick
elements are brick boards (70, 71, 72) which are optionally already reinforced, wherein
one brick board (70) forms the center web and two brick boards (71, 72) form the side
webs of the U with its upside down.
3. Prefabricated roller shutter box according to claim 2, characterized in that the brick
board forming the center web is replaced by a stiff form piece (88) made of foam.
4. Prefabricated roller shutter box according to claim 3, characterized in that the foam
form piece (88) at its one side comprises an extension which abuts tabularly along
the inner side (90) of one of the two brick boards (72) forming the side webs.
5. Prefabricated roller shutter box according to claim 4, characterized in that the foam
form piece (88) consists of polystyrene or polyurethane.
6. Prefabricated roller shutter box in accordance with at least one of the preceding
claims, characterized in that at least one U-shaped stiffening plate (85) is inserted
as a reinforcement between two brick elements of the box which face each other, said
stiffening plates having openings for the reinforcing rods, if necessary.
7. Prefabricated roller shutter box according to claim 6, characterized in that the stiffening
plate (85) comprises at least one eye (87) extending upwardly at its center web (86).
8. Prefabricated roller shutter box according to claim 7, characterized in that the stiffening
plate (85) is made from sheet metal.
9. Prefabricated roller shutter box according to one of the preceding claims, characterized
in that the bricks or brick elements used are perforated bricks.
10. Method for the manufacture of a prefabricated roller shutter box according to one
of claims 1 to 9, characterized in that the brick elements forming a roller shutter
box are put together with or without an intermediate layer of binder or cement, respectively,
and that consecutively the reinforcing rods are inserted into the penetrating channels
or tunnels, respectively, which are aligned with each other, following which binder
or cement, respectively, is pressed into the channels.
11. Process according to claim 10, characterized in that the binder or cement, respectively,
is inserted by means of a lance which is introduced parallel to the reinforcement
rods (69; 112, 113) into the same channel (68; 109, 118, 110, 119) and which is retracted
during the filling process, respectively.
12. Method according to claim 11, characterized in that the lance is retracted step by
step such that the space between reinforcing rod (69; 112, 113) and channel wall will
be impinged only in the area of the brick elements, not in the area where the brick
elements abut each other.
1. Châssis préfabrique pour volet roulant, constitué de briques moulées jointives dont
la section forme un profil de châssis pour volet roulant en forme de U renversé avec
deux traverses latérales réunies par une traverse centrale et des armatures, caractérisé
en ce que les briques moulées du châssis pour volet roulant (1) sont percées de conduits
(59; 109, 118; 110, 119) alignés les uns sur les autres, au niveau des angles de jonction
des traverses latérales (6, 7; 50, 51; 70, 71) et de la traverse centrale (8; 58,
58'; 70), ainsi qu'à l'extrémité des deux traverses latérales, dans lesquels sont
insérées des barres d'armature (61, 69, 77, 112, 113) noyées dans un matériau liant
(60, 111), en ce que, sur les faces situées aux extrémités du châssis pour volet roulant
(1), des plaques d'obturation (75) sont fixées sur les briques moulées (73) à l'aide
de chevilles ou de douilles (78) placées aux extrémités des barres d'armature (77),
à travers les trous pratiqués dans les plaques d'obturation (75), ou à l'aide de pinces
à ressort ou tout autre dispositif similaire, et en ce que chacune des plaques d'obturation
(75) présente un logement pour l'arbre correspondant du volet roulant et des trous
(81) pour introduire un liant dans les conduits.
2. Châssis préfabriqué pour volet roulant selon la revendication 1, caractérisé en ce
que les éléments de briques moulées (70, 71, 72) peuvent éventuellement être déja
armés, l'un des éléments (70) constituant la traverse centrale et les deux autres
(71, 72) constituant les traverses latérales du U renversé.
3. Châssis préfabriqué pour volet, roulant selon la revendication 2, caractérisé en ce
que l'élément constituant la traverse centrale est remplacé par une pièce en caoutchou-mousse
dur (88).
4. Châssis préfabriqué pour volet roulant selon la revendication 3, caractérisé en ce
que l'un des côtés de la pièce en caoutchouc-mousse dur (88) se prolonge contre la
face interne (90) de l'élément (72) constituant l'une des deux traverses latérales.
5. Châssis préfabriqué pour volet roulant selon la revendication 4, caractérisé en ce
que la pièce en caoutchouc-mousse dur (88) est en polystyrène ou en polyuréthane.
6. Châssis préfabriqué pour volet roulant selon au moins une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins une plaque de renfort (85) en forme de U est insérée
on guise d'armature entre deux briques moulées jointives du châssis par une extrémité
et présente éventuellement des évidements pour les barres d'armature.
7. Châssis préfabriqué pour volet roulant selon la revendication 6, caractérisé en ce
que la traverse centrale (86) de la plaque de renfort (85) présente au moins un oeillet
(87) formant saillie ver le haut.
8. Châssis préfabriqué pour volet roulant selon la revendication 7, caractérisé en ce
que la plaque de renfort (85) est en tôle.
9. Châssis préfabriqué pour volet roulant selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les briques utilisées sont des briques creuses.
10. Procédé de fabrication d'un châssis préfabriqué pour volet roulant selon l'une des
revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les briques moulées formant le châssis
sont assemblées avec ou sans agent liant et que les barres d'armature sont ensuite
insérées dans les conduits des briques alignées les uns sur les autres, après quoi
les conduits sont remplis de liant.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que le liant est injecté à l'aide
d'une lance que l'on introduit dans la conduit (68; 109, 118, 110, 119), parallèlement
à une barre d'armature (69; 112, 113), puis que l'on retire au fur et à mesure que
le conduit se remplit.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que la lance est retirée par
étapes, de telle manière que l'espace entre la barre d'armature (69; 112, 113) et
la paroi du conduit n'est rempli qu'au niveau des briques, et non au niveau des joints.