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EP 0 239 657 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.08.1989 Patentblatt 1989/33 |
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Anmeldetag: 01.04.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B26D 7/26 |
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Ring für die Untermesserwelle in Längsschneidemaschinen
Ring for rotary slitting machines
Anneau pour une cisaille à couteaux circulaires
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB IT SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.10.1987 Patentblatt 1987/41 |
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Patentinhaber: DIENES WERKE FÜR
MASCHINENTEILE GMBH & CO KG |
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D-5063 Overath 1 (DE) |
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Erfinder: |
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- Wingen, Peter
D-5063 Overath (DE)
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Vertreter: Müller, Karl-Ernst, Dr., Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Becker & Müller,
Turmstrasse 22 40878 Ratingen 40878 Ratingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 042 621 FR-A- 2 211 301 US-A- 2 083 414 US-A- 3 850 069
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DE-B- 1 250 254 GB-A- 1 245 925 US-A- 2 491 976
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen axial geteilten Zwischenring oder Schneidring für die
Untermesserwelle in Längsschneidemaschinen, wobei die zu den Stirnflächen des Ringes
lotrechten Flächen der Trennfugen deckungsgleich zueinander und mäanderförmig aus
einem Vollring funkenerodiert sind, so daß der mittlere radiale Trennflächenabschnitt
über einen Teil seiner radialen Erstreckung abgetragen wird, und zwischen den mittleren
radialen Flächenabschnitten der beiden Trennstellen jedes aus zwei Ringsegmenten zusammengesetzten
Ringes ein den Erosionsspalt in Umfangsrichtung überbrückendes Distanzelement befestigt
ist.
[0002] Solche Ringe sind bekannt aus DE-C 3 042 621 und haben den Vorteil, daß sie trotz
wenig aufwendiger Herstellung leicht auswechselbar sind, wenn das Schnittbreitenprogramm
der Kreismessermaschine geändert werden soll. Dazu müssen nur die axialen Einspannungen
an beiden Stirnenden der Untermesserwelle gelockert werden, worauf man die Segmente
des auszuwechselnden Ringes axial auseinander schiebt und entfernt und gegebenenfalls
durch einen anderen Ring ersetzt, ohne daß die übrigen Ringe von der Untermesserwelle
demontiert werden müssen. Zuletzt werden alle Ringe axial wieder gegeneinander von
den Stirnseiten der Untermesserwelle her verspannt, und dadurch fixiert. Dabei können
also die Schnittbreiten nur stufenweise variiert werden, wobei entsprechend viele
in der Dicke gewöhnlich nach ganzen Millimetern gestufte Ringe vorrätig gehalten werden
müssen.
[0003] Um bei einem Ring der eingangs erwähnten Gattung diesen Nachteil zu vermeiden, wird
erfindungsgemäß die Merkmalskombination des Hauptanspruches vorgeschlagen.
[0004] Es ist bekannt, ungeteilte Ringe auf der Untermesserwelle axial verschieblich und
feststellbar auszuführen durch in die Nabenbohrung eingenutete Blähschläuche oder
exentrische Klemmkörper oder durch radiale Klemmschrauben. Auf axial teilbare Ringe
läßt sich das nicht ohne weiteres anwenden, weil die bekannten Ringe dieser Gattung
der erwähnten stirnseitigen Einspannung bedürfen, um eine ungewollte gegenseitige
Axialverschiebung der Ringsegmente zu verhindern.
[0005] Die gegen ungewolltes Herausfallen, etwa durch die Fliehkraft im Betrieb, zweckmäßig
durch übergreifende Halteschrauben gesicherten Paßstifte ergeben eine axial spielfreie
Kupplung der Schneidringsegmente, welche vor allem für Schneidbüchsen unerläßlich
ist, weil die von je zwei Ringsegmenten gebildeten Schneidkanten nicht durch Fugen
oder Überstände unterbrochen sein dürfen.
[0006] Um das noch besser zu gewährleisten, wird erfindungsgemäß zur Herstellung solcher
Ringe vorgeschlagen, daß die Feinbearbeitung auf der Drehbank erst am gehärteten aufgespannten
und durch die Paßstifte gesicherten Ring erfolgt.
[0007] In vorteilhafter Ausnutzung der erfindungsgemäß erreichten paßgenauen unbeweglichen
Kupplung zwischen den Ringsegmenten ist je Ring nur ein Drehsicherungselement gegenüber
der glatten Welle erforderlich, etwa eine radiale Klemmschraube mit vorgesetzter Buntmetall-Klemmplatte,die
eine Beschädigung der Wellenoberfläche beim Anziehen der Klemmschraube verhindert.
[0008] Die Erfindung wird anhand des in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels
einer Schneidbüchse weiter erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Stirnansicht, teilweise geschnitten,
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab einen radialen Teilschnitt durch die obere Verbindungszone
und
Fig. 3 eine schaubildliche auseinandergezogene Teilansicht auf die obere Verbindungszone
aus Fig. 1 und 2, teilweise geschnitten.
[0009] Die Ringsegmente 1, 2 haben je zwei einander diagonal gegenüberliegende durch Funkenerodierung
erzeugte mäanderförmig und senkrecht zu den Stirnflächen verlaufende zweimal unterbrochene
Trennflächen. Die in Umfangsrichtung jeweils mittleren Flächenabschnitte sind distanziert
durch eine Madenschraube 10, welche aus einem Gewindeloch des Mäanders im in Fig.
1 rechten Segment 2 mit Hilfe einere Lehre so weit eingeschraubt wurde, daß die Madenschraube
10 mit ihrer Spitze den mittleren radialen Flächenabschnitt des Mäanders am linken
Segment 1 gerade um die Dicke des Funkenerosionsspaltes vom mittleren radialen Flächenabschnitt
des rechten Segments 2 distanziert. Dadurch legen sich die korrespondierenden Schneidkanten
7 der jeweiligen Segmenthälften 1, 2 fugenlos gegeneinander. Nachdem die Schneidbüchse
auf einer Untermesserwelle so zusammengeschoben wurde, wird in jeder Kupplungszone
ein Paßstift 5 in eine entsprechende von den benachbarten Ringsegmenten gebildete
radiale Paßbohrung 8 gesteckt und dann durch die Schraube 6 mit Beilegscheibe gegen
Herausfallen gesichert. Nun kann die Schneidbüchse als ganzes auf der glatten Untermesserwelle
axial stufenlos eingestellt werden entspechend dem gewünschten Schnittbreitenprogramm,
woraufhin die radiale Klemmschraube 3 angezogen und dadurch die Buntmetall-Klemmplatte
9 darunter schonend auf die glatte Welle gedrückt wird. Zum Entfernen der Schneidbüchse
wird umgekehrt verfahren.
1. Axial geteilter Zwischenring oder Schneidring für die Untermesserwelle in Längsschneidemaschinen,
wobei die zu den Stirnflächen des Ringes lotrechten Flächen der Trennfugen deckungsgleich
zueinander und mäanderförmig aus einem Vollring funkenerodiert sind, so daß der mittlere
radiale Trennflächenabschnitt über einen Teil seiner radialen Erstreckung abgetragen
wird, und zwischen den mittleren radialen Flächenabschnitten der beiden Trennstellen
jedes aus zwei Ringsegmenten (1,2) zusammengesetzten Ringes ein den Erosionsspalt
in Umfangsrichtung überbrückendes Distanzelement (10) ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennstellen von je einem radialen Paßstift (5) durchsetzt sind und der Ring
(1, 2) wenigstens ein an sich bekanntes Drehsicherungselement (3) gegenüber der Untermesserwelle
aufweist.
2. Ring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehsicherungselement (3)
als Klemmschraube mit Buntmetall-Klemmplatte (9) ausgebildet ist.
3. Ring nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Paßstift (5) durch
eine ihn übergreifende Halteschraube (6) gesichert ist.
4. Ring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzelement
eine Madenschraube (10) ist, teilweise in ein Gewindeloch des mittleren radialen Flächenabschnittes
eines Segments (2) geeschraubt.
5. Verfahren zur Herstellung von axial geteilten Ringen für die Messerwellen in Längsschneidemaschinen,
wobei die zu den Stirnflächen des Ringes lotrechten Flächen der Trennfugen deckungsgleich
zueinander, vorzugsweise mäanderförmig verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Trennfugen aus mindestens einem Vollring in einem Arbeitsgang vollständig herausgearbeitet
werden im Funken-Drahterodierungsverfahren, wonach die Ringsegmente (1, 2) auf der
Untermesserwelle zusammengeschoben und verspannt werden und zuletzt die Feinbearbeitung
am gehärteten, aufgespannten, durch Paßstifte gesicherten Vollring erfolgt.
1. Axially divided intermediate ring or blade ring for the lower blade shaft in longitudinal
cutting machines, in which the surfaces of the planes of separation perpendicular
to the end faces of the ring are congruent with one another and are spark-eroded from
a solid ring to produce a meander shape, so that the central radial portion of the
separating surface is removed over part of its radial extent, and between the central
radial surface portions of the two separating points of each ring which is made up
of two ring segments (1, 2), there is fixed a spacer element (10) which bridges the
erosion gap in the circumferential direction, characterised in that the separating
points each have a radial locating pin (5) passing through them and the ring (1, 2)
has at least one element (3) known per se to prevent rotation relative to the lower
blade shaft.
2. Ring according to claim 1, characterised in that the rotation preventing element
(3) is constructed as a clamping screw with a non-ferrous metal clamping plate (9).
3. Ring according to claim 1 or 2, characterised in that the locating pin (5) is secured
by a retaining screw (6) which fits over it.
4. Ring according to one of the preceding claims, characterised in that the spacer
element is a grub screw (10) partially screwed into a threaded hole in the central
radial surface portion of a segment (2).
5. Process for producing axially divided rings for the blade shafts in longitudinal
cutting machines, in which the surfaces of the planes of separation perpendicular
to the end faces of the ring are congruent with one another, and preferably extend
in a meander shape, characterised in that the planes of separation are produced in
a single operation, from at least one solid ring, by machining using the spark wire
erosion process, according to which the ring segments (1, 2) are pushed together and
braced on the lower blade shaft and finally the fine machining is carried out on the
hardened, clamped solid ring secured by locating pins.
1. Anneau d'espacement ou anneau coupant fractionné axialement pour l'arbre du couteau
inférieur sur des machines pour coupe longitudinale, les surfaces des joints de séparation,
perpendiculaires aux faces frontales de l'anneau, étant érodées par étincelage à partir
d'un anneau complet, de manière à obtenir des surfaces coïncidentes, en vis-à-vis
et en forme de méandre, de sorte que la partie centrale de la face radiale de séparation
est enlevée sur une partie de son étendue radiale, et un élément d'espacemant (10)
recouvrant périphériquement la fente obtenue par érosion étant fixé entre les parties
centrales des surfaces radiales des deux joints de séparation de chaque anneau constitué
de deux segments d'anneau (1, 2), caractérisé en ce que chacun des joints de séparation
est traversé par une goupille de positionnement radiale (5), et l'anneau (1, 2) présente
au moins, un élément (3), en soi connu, d'immobilisation en rotation par rapport à
l'arbre du couteau inférieur.
2. Anneau selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'immobilisation
en rotation (3) est réalisé sous la forme d'une vis d'arrêt avec une plaque d'arrêt
(9) en métal lourd non ferreux.
3. Anneau selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la goupille de positionnement
(5) est bloquée par une vis fixation (6) qui la recouvre.
4. Anneau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que l'élément d'espacement est une vis sans tête (10), vissée en partie dans un trou
fileté prévu dans la partie centrale de la surface radiale d'un segment (2).
5. Procédé pour la fabrication d'anneaux fractionnés axialement pour les arbres de
couteaux sur des machines pour coupe longitudinale, les surfaces des joints de séparation,
perpendiculaires aux faces frontales de l'anneau s'étendant de manière coïncidente,
en vis-à-vis et de préférence en forme de méandre, caractérisé en ce que les joints
de séparation sont entièrement ébauchés à partir d'au moins un anneau complet par
une opération d'électro-érosion, à la suite de quoi les segments d'anneau (1, 2) sont
conjointement enfilés et serrés sur l'arbre du couteau inférieur, puis le finissage
s'effectue sur l'anneau complet trempé, serré et bloqué par des goupilles de positionnement.