[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Regeln der Innenraumtemperatur, insbesondere
eines Kraftfahrzeugs, bei dem die bewerteten Ausgangsgrößen eines Innenraumtemperaturfühlers,
eines weiteren Temperaturfühlers und eines Solltemperaturgebers einer elektrischen
Regeleinrichtung zugeführt werden, die mindestens ein Stellglied zum Beeinflussen
der dem Innenraum zugeführten Wärmemenge steuert.
[0002] Aus der DE-OS 33 23 568 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der ein derartiges Verfahren
angewendet wird. Dort werden die Ausgangsgrößen eines Innenraumtemperaturfühlers,
der als Kopfraumfühler ausgebildet ist, und eines weiteren Temperaturfühlers, der
als Fußraumfühler im Innenraum des Kraftfahrzeugs angeordnet ist, einer Innenraumtemperatur-Regeleinrichtung
zugeführt. Die Ausgangsgrößen der Temperaturfühler werden dort abhängig von der außerhalb
des Kraftfahrzeugs herrschenden Außentemperatur bewertet. Durch dieses Verfahren soll
die Temperatur des Innenraums des Kraftfahrzeugs auf den gewünschten bzw. erforderlichen
Wert eingestellt werden.
[0003] Das dort angewendete Verfahren hat jedoch insbesondere den Nachteil, daß zur Durchführung
des Verfahrens die Verwendung eines zusätzlichen Innenraumtemperaturfühlers und eines
zusätzlichen Außentemperaturfühlers notwendig ist. Dies erfordert zusätzlichen Fertigungs-
und Teileaufwand und verteuert die Herstellung der Vorrichtung zur Durchführung des
gattungsgemäßen Verfahrens. Dadurch, daß bei dem vorbekannten Verfahren die Innenraumtemperatur
im wesentlichen nur abhängig von der Außentemperatur gesteuert wird, werden Änderungen
des Angebots der Wärmemenge im Regelungsverfahren nicht erfaßt. Die angebotene Wärmemenge
kann z. B. von der Motordrehzahl, der Motorlast oder der Zeit nach dem Kaltstart des
Kraftfahrzeugmotors abhängig sein. Dies hat zur Folge, daß bei großen Abweichungen
der Innenraumtemperatur von der voreingestellten Solltemperatur, wie z. B. beim Kaltstart
des Kraftfahrzeugs oder bei einem Solltemperatursprung, wenn der Bediener des Kraftfahrzeugs
eine andere Solltemperatur einstellt, die Regeleinrichtung das Stellglied derart steuert,
daß die Kraftfahrzeuginsassen einem unangenehmen Wärme- oder Kälteschwall ausgesetzt
sind. Dieser Wärme- oder Kälteschwall kann dann besonders unangenehm sein, wenn einige
Körperteile der Kraftfahrzeuginsassen nah an den Luftaustrittsöffnungen der Warmluft
angeordnet sind. In Kraftfahrzeugen sind z. B. die Beine der Kraftfahrzeuginsassen
häufig sehr nah an den Luftaustrittsöffnungen für den Fußraum des Kraftfahrzeugs angeordnet.
Dies kann zu einer Einbuße an Behaglichkeit für die Kraftfahrzeuginsassen führen.
Das vorbekannte Verfahren hat den weiteren Nachteil, daß die Außentemperatur als
Führungsgröße von der Temperaturregelung nicht beeinflußt wird. Das heißt, bei vorgegebener
Außentemperatur, die häufig im wesentlichen konstant ist, wirken die zwei Temperaturfühler
wie ein fest im Fahrzeug eingebauter Temperaturfühler. Die Anpassung des vorbekannten
Verfahrens an verschiedene Kraftfahrzeugtypen muß also durch sorgfältige Auswahl
der Temperaturfühlerorte erfolgen. Die Suche und Auswahl geeigneter Fühlerorte ist
jedoch oft schwierig und durch die konstruktiven Voraussetzungen des jeweiligen Kraftfahrzeugs
begrenzt, so daß eine vollständige Anpassung des vorbekannten Verfahrens an verschiedene
Kraftfahrzeuge nur sehr schwer möglich ist.
[0004] Die Erfindung hat die Aufgabe, ein Verfahren der eingangs genannten Art dahingehend
zu verbessern, daß unter allen Betriebsbedingungen des Kraftfahrzeugs die Innenraumtemperatur
wirkungsvoll und für die Kraftfahrzeuginsassen behaglich auf die eingestellte Solltemperatur
geregelt wird.
[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der weitere Fühler als Heiz- und/oder Kühllufttemperaturfühler
ausgebildet wird und daß die Bewertung der Heiz- und/oder Kühllufttemperatur durch
die Regeleinrichtung von der Abweichung der Innenraumtemperatur von der Solltemperatur
abhängig ist.
[0006] Dabei ist durch die Ausbildung des weiteren Fühlers als Heiz- und/oder Kühllufttemperaturfühler
sichergestellt, daß das Angebot an Wärmemenge, abhängig z. B. vom Betriebszustand
der Kraftfahrzeugs, im erfindungsgemäßen Regelungsverfahren berücksichtigt wird. Wird
das erfinfungsgemäße Verfahren bei einer Heizeinrichtung im Kraftfahrzeug verwendet,
so arbeitet der weitere Fühler als reiner Heizlufttemperaturfühler. Ist das jeweilige
Kraftfahrzeug mit einer Kraftfahrzeugklimaanlage ausgestattet, so mißt der weitere
Fühler sowohl die Heiz- als auch die Kühllufttemperatur der Luft, die dem Kraftfahrzeuginnenraum
zugeführt wird. Durch die Bewertung der Heiz- und/oder Kühllufttemperatur, abhängig
von der Abweichung der Innenraumtemperatur von der Solltemperatur, ist sichergestellt,
daß die Wirkung der Heiz- und/oder Kühllufttemperatur auf die Regeleinrichtung abhängig
von dieser Abweichung veränderbar ist.
[0007] Das erfindungsgemäße Verfahren hat insbesondere den Vorteil, daß zu seiner Durchführung
im Gegensatz zum Vorbekannten kein zusätzlicher Innenraumtemperaturfühler und kein
Außentemperaturfühler erforderlich ist. Der als zusätzlicher Temperaturfühler eingesetzte
Heiz- und/oder Kühllufttemperaturfühler ist zur Durchführung bereits bekannter Regelverfahren
häufig schon vorhanden, so daß das erfindungsgemäße Verfahren ohne Veränderung der
verwendeten Fühler und des verwendeten Stellglieds nur durch Veränderungen an der
Regeleinrichtung durchgeführt werden kann. Das heißt, das erfindungsgemäße Verfahren
ist gegenüber dem Vorbekannten einfach und kostengünstig durchführbar, und auch die
nachträgliche Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit bereits vorhandenen
Vorrichtungen ist leicht möglich.
[0008] Das erfindungsgemäße Verfahren ist auch deshalb einfach und kostengünstig durchführbar,
weil einfach gebaute Temperaturfühler besonders im Innenraum des Kraftfahrzeugs verwendet
werden können. Es ist im Gegensatz zu den vorbekannten Verfahren nicht notwendig,
z. B. den Innenraumtemperaturfühler an einem sogenannten Strömungsmeßpunkt im Kraftfahrzeug
anzuordnen. Als Strömungsmeßpunkt bezeichnet man Meßpunkte, an denen der Fühler ständig
von der zu messenden Luft umströmt wird. Diese Strömungsmeßpunkte sind auch in zeit-
und kostenaufwendigen Versuchsreihen nur schwer zu finden. Bei Anwendung des erfindungsgemäßen
Verfahrens genügt es z. B., den Innenraumtemperaturfühler an einem beliebigen indirekten,
d. h. nicht direkt angeströmten Meßpunkt im Innenraum des Kraftfahrzeugs anzuordnen,
so daß die Montage der Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
gegenüber dem Vorbekannten vereinfacht wird. Durch die Verwendung eines Warm- und/oder
Kaltlufttemperaturfühlers im erfindungsgemäßen Verfahren wird bei der Innenraumtemperaturregelung
das Wärme- oder Kälteangebot der Heizung oder Klimaanlage des Kraftfahrzeugs berücksichtigt.
Das heißt z. B. beim Kaltstart des Kraftfahrzeugs im Winter wird das zu lange Einblasen
von Warmluft in den Kraftfahrzeuginnenraum zur Erwärmung unterdrückt. Bei Sollwertsprüngen
in Richtung kalt wird das zu lange Einblasen von Kaltluft in den Innenraum des Kraftfahrzeugs
unterdrückt. Die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens hat die gleiche Wirkung
wie ein einziger Innenraumtemperaturfühler, der entsprechend der Abweichung der Innenraumtemperatur
von der Solltemperatur in seiner Höhe innerhalb des Innenraums des Kraftfahrzeugs
veränderlich ist. Dabei kann der jeweilige Meßort dieses einzigen virtuellen Innenraumtemperaturfühlers
durch Veränderung der abhängigkeit von der Abweichung zwischen Solltemperatur und
Innenraumtemperatur in weiten Grenzen z. B. an die konstruktiven Voraussetzungen des
Kraftfahrzeuginnenraums oder an die gewünschte Wirkung der Innenraumtemperaturregelung
angepaßt werden. Das erfindungsgemäße Verfahren ist grundsätzlich bei allen Kraftfahrzeugheizungen
oder -klimaanlagen anwendbar.
[0009] Insbesondere kann das erfindungsgemäße Verfahren bei wasserseitig und luftseitig
geregelten Kraftfahrzeugheizungen angewendet werden. Bei wasserseitig geregelten
Heizungen wird der Strom des die Wärmemenge tragenden, erwärmten Kühlwassers des Kraftfahrzeugverbrennungsmotors
durch einen Wärmetauscher durch ein kontinuierlich oder getaktet betätigtes Wasserventil
als Stellglied gesteuert. Bei luftseitig geregelten Kraftfahrzeugheizungen wird durch
eine Luftmischklappe als Stellglied das Mischungsverhältnis von durch einen kontinuierlich
durchflossenen Kühlwasserwärmetauscher erwärmter Luft als Wärmeträger und von außerhalb
des Kraftfahrzeugs zugeführter Kaltluft gesteuert. Bei beiden Heizungen zeigt der
Heiz- und/oder Kühllufttemperaturfühler unterschiedliche Meßwerte, die vom Meßort,
insbesondere aber auch von den unterschiedlichen Ansprechgeschwindigkeiten auf Heiz-
und/oder Kühllufttemperaturänderungen, und der unterschiedlichen Welligkeit der
Heiz- und/oder Kühllufttemperatur bei den verschiedenen Heizungen herrühren. Mit
dem erfindungsgemäßen Verfahren ist die Anpassung der Wirkung des Heiz- und/oder Kühllufttemperaturfühlers
auf die elektrische Regeleinrichtung durch die Abhängigkeit der Bewertung des Heiz-
und/oder Kühllufttemperaturfühlers von der Abweichung der Innenraumtemperatur von
der Solltemperatur gegenüber dem Vorbekannten leicht möglich.
[0010] Schließlich ist das erfindungsgemäße Verfahren einfach durch die Einbeziehung weiterer
Temperaturfühler erweiterbar.
[0011] Es ist besonders vorteilhaft, die Bewertung der Heiz- und/oder Kühllufttemperatur
im wesentlichen proportional der Abweichung der Innenraumtemperatur von der Solltemperatur
zu wählen, weil dann nicht nur bei großen Abweichungen der Innenraumtemperatur von
der Solltemperatur der Heiz- und/oder Kühllufttemperaturfühler wirksam ist, sondern
auch mit schwächer werdender Bewertung bei geringeren Abweichungen wirksam bleibt.
Das heißt, nicht nur beim Kaltstart des Kraftfahrzeugs wird so eine "Aufheizung" des
Kraftfahrzeugs mit Kaltluft vermieden, sondern auch bei weniger extremen Betriebszuständen
stellt die Regeleinrichtung das Stellglied abhängig von der Heiz- und/oder Kühllufttemperatur
und damit abhängig von dem Wärmeangebot der Heizeinrichtung.
[0012] Es ist ebenfalls besonders vorteilhaft, die Bewertung der Heiz- und/oder Kühllufttemperatur
in wesentlichen verschwinden zu lassen, wenn die Innenraumtemperatur gleichder voreingestellten
Solltemperatur ist, weil in diesem eingeregelten Zustand der Regeleinrichtung die
Einflußnahme der Heiz- und/oder Kühllufttemperatur auf die Regelung häufig unwerwünscht
ist und die Innenraumtemperatur auf den voreingestellten Sollwert geregelt werden
soll. Dadurch wird ein Überschwingen der Innenraumtemperatur über die voreingestellte
Solltemperatur hinaus beim Aufheizen des Kraftfahrzeugs besonders wirkungsvoll vermieden.
Eine bleibende Abweichung der Innenraumtemperatur von der voreingestellten Solltemperatur
kann sich so nicht einstellen. Die Innenraumtemperatur kann nicht bei längerer Fahrzeit
von der voreingestellten Solltemperatur wieder wegdriften.
[0013] Die Bewertung des Heiz- und/oder Kühllufttemperaturfühlers weist vorteilhaft auch
einen Maximalwert auf, wenn die Abweichung der Innenraumtemperatur von der Solltemperatur
einen vorgegebenen Wert erreicht. Damit ist auch bei Abweichungen größer als der vorgegebene
Wert eine Heizungsregelung abhängig von der Innenraumtemperatur sichergestellt, und
eine Regelung allein abhängig von der Heiz- und/oder Kühllufttemperatur wird vermieden.
[0014] Man kann auch vorteilhaft die Bewertung der Heiz- und/oder Kühllufttemperatur von
der Differenz zwischen der Solltemperatur und der Innenraumtemperatur abhängig machen,
um die Bewertung der Heiz- und/oder Kühllufttemperatur gegenüber der Innenraumtemperatur
im wesentlichen linear mit der gemessenen Differenz kleiner werden zu lassen. Dies
würde einer Verschiebung eines einzigen virtuellen Innenraumtemperaturfühlers im
wesentlichen linear mit der Temperaturdifferenz entsprechen.
[0015] Ebenso sind z. B. durch die Bewertungen der Heiz- und/oder Kühllufttemperatur abhängig
vom Quotienten aus Solltemperatur und Innenraumtemperatur nicht lineare Abhängigkeiten
von der Abweichung einfach durchführbar. Es ist auch vorteilhaft, die Differenz zwischen
Solltemperatur und Innenraumtemperatur mit einem Verstärkungsfaktor zu wichten, um
bei einer vorgegebenen Temperaturdifferenz die Grundbewertung der Heiz- und/oder
Kühllufttemperatur und der Innenraumtemperatur im Verhältnis beeinflussen zu können
und damit die grundsätzliche Wirkung der Heiz- und/oder Kühllufttemperatur auf die
elektrische Regeleinrichtung festlegen zu können und an vorgegebene Kraftfahrzeuge
anpassen zu können.
[0016] Man kann auch die Bewertungen von dem Betrag der Differenz oder des Quotienten abhängig
wählen, um z. B. eine gleiche Bewertung der positiven und der negativen Abweichungen
der Innenraumtemperatur vom Sollwert zu erreichen.
[0017] Dabei kann man vorteilhaft den Verstärkungsfaktor konstant wählen, um auch bei anderen
Temperaturdifferenzen eine einfache und für die elektrische Regeleinrichtung leicht
auswertbare Aussage über die Bewertung des Heiz- und/oder Kühllufttemperaturfühlers
machen zu können.
[0018] Es ist jedoch auch möglich, den Verstärkungsfaktor abhängig von der Differenz zwischen
Solltemperatur und Innenraumtemperatur zu wählen, um eine nicht lineare Bewertung
des Heiz- und/oder Kühllufttemperaturfühlers abhängig von dieser Temperaturdifferenz
zu erreichen. Der Verstärkungsfaktor kann auch abhängig von einer oder mehreren weiteren
Temperaturen gewählt werden.
[0019] Als weitere Temperatur kann man die Außentemperatur wählen, um das erfindungsgemäße
Verfahren abhängig auch von Schwankungen der Außentemperatur durchzuführen. Damit
ist z. B. eine Anpassung der Solltemperatur über die Voreinstellung des Bedieners
hinaus an das menschliche Temperaturempfinden möglich, das auch von der Außentemperatur
abhängt. Die Berücksichtigung der Außentemperatur kann auch an anderer Stelle im erfindungsgemäßen
Verfahren erfolgen, z. B. indem man die Regelverstärkung der Regeleinrichtung von
der Außentemperatur abhängig wählt. Dadurch ist es möglich, die außentemperaturabhängige
Trägheit der Regelstrecke z. B. des Kraftfahrzeuginnenraums zu kompensieren.
[0020] Insbesondere bei wasserseitig geregelten Heizungsvorrichtungen ist es vorteilhaft,
der Regeleinrichtung zusätzlich dynamische Änderungen der Ausgangsgröße, des Heiz-
und/oder Kühllufttemperaturfühlers zuzuführen, um schnelle Änderungen des Wärmemengenangebots
im Heizungswärmetauscher möglichst vor ihrem Einfluß auf die Innenraumtemperatur im
Verfahren zu berücksichtigen.
[0021] Man kann vorteilhaft als elektrische Regeleinrichtung einen Mikrorechner verwenden,
weil z. B. fahrzeugabhängige Änderungen oder Erweiterungen des Verfahrensablaufs
durch einfache Änderungen des Mikrorechnerprogramms ohne Änderungen schaltungstechnischer
Art möglich sind.
[0022] Es ist weiterhin vorteilhaft, den Innenraumtemperaturfühler in einer möglichst unbewegten
Luftmasse des Kraftfahrzeugs anzuordnen, weil derartige Meßorte im Kraftfahrzeug ohne
zeit- und kostenaufwendige Versuchsreihen in großer Zahl zu finden sind, und weil
die Funktion des erfindungsgemäßen Verfahrens im wesentlichen unabhängig von Luftströmungen
im Kraftfahrzeug ist. Besonders vorteilhaft ist die Anordnung des Innenraumtemperaturfühlers
im Armaturenbrett des Kraftfahrzeugs, weil dort meist genügend Einbauraum für den
Innenraumtemperaturfühler vorhanden ist, und weil der Innenraumtemperaturfühler dort
in der für den Fühler günstigen Höhe angeordnet ist. Häufig wird auch die elektrische
Regeleinrichtung im Armaturenbrettbereich des Kraftfahrzeugs angeordnet, so daß der
Montageaufwand für die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens erforderliche
Vorrichtung im Kraftfahrzeug durch die Verringerung des elektrischen Installationsaufwandes
reduziert ist.
[0023] Bei wasserseitig geregelten Heizungsanlagen kann man vorteilhaft den Heiz- und/oder
Kühllufttemperaturfühler hinter dem Heiz- und/oder Kühlluftwärmetauscher anordnen.
Bei luftseitig geregelten Heizungsanlagen kann man vorteilhaft den Heiz- und/oder
Kühllufttemperaturfühler als Mischkammer oder Ausblastemperaturfühler ausbilden. So
ist in beiden Fällen eine genaue und verzögerungsarme Messung der Temperatur der
Heiz- und/oder Kühlluft möglich.
[0024] In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt,
das im folgenden näher erläutert wird.
[0025] Es zeigen
Figur 1 schematisch eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
in einem Kraftfahrzeug und
Figur 2 ein Diagramm der bewerteten Heiz- und/oder Kühllufttemperatur und der Innenraumtemperatur.
[0026] In der Figur 1 wird die durch den Bediener des Kraftfahrzeugs voreingestellte Solltemperatur
(TS) als Ausgangsgröße des Solltemperaturgebers über eine Eingangsleitung für die
Solltemperatur (ES) der Gesamtregeleinrichtung (GR) zugeführt. Zugleich wird die
Heiz- und/oder Kühllufttemperatur (TW) als Ausgangsgröse des Heiz- und/oder Kühllufttemperaturfühlers
über eine Eingangsleitung für die Heiz- und/oder Kühllufttemperatur (EW) und die Innenraumtemperatur
(TI) als Ausgangsgröße eines Innenraumtemperaturfühlers über eine Eingangsleitung
für die Innenraumtemperatur (EI) der Gesamtregeleinrichtung (GR) zugeführt. Über eine
Ausgangsleitung (A) der Gesamtregeleinrichtung (GR) wird das Stellglied (S) im Kraftfahrzeug
gesteuert. Durch die strichpunktierte Linie (RW1) sei die Rückwirkung der Steuerung
des Stellgliedes (S) durch die Gesamtregeleinrichtung (GR) über den Innenraum des
Kraftfahrzeugs (I) gemeinsam mit den mechanischen Komponenten der Heizeinrichtung
auf die Innenraumtemperatur (TI) und durch die strichpunktierte Linie (RW2) sei die
Rückwirkung der Steuerung des Stellglieds (S) durch die Gesamtregeleinrichtung (GR)
über den Wärmetauscher (W) des Kraftfahrzeugs auf die Wärmetauschertemperatur (TW)
angedeutet. Durch diese Rückwirkung (R) auf die Innenraumtemperatur (TI) und damit
auf eine Eingangsleitung (EI) für die Innenraumtemperatur ist angedeutet, daß es
sich bei der Heizungsregelung des Kraftfahrzeugs um einen zumindest teilweise geschlossenen
Regelkreis handelt.
[0027] Die elektrische Gesamtregeleinrichtung (GR) kann entweder diskret mit elektronischen
Bauteilen aufgebaut werden oder als Teil eines Mikrorechners ausgebildet werden. Im
vorliegenden Fall sei die elektrische Gesamtregeleinrichtung (GR) aus diskreten Bausteinen
aufgebaut. Bei Ausbildung der elektrischen Gesamtregeleinrichtung als Teil eines Mikrorechners
wäre die Funktion der Vorrichtungsteile als Gesamtverfahren beschreibbar.
[0028] Die elektrische Gesamtregeleinrichtung (GR) weist eine Bewertungsstufe (BS) zur Bewertung
der Solltemperatur (TS) auf. Ebenso ist zur Bewertung der Innenraumtemperatur (TI)
eine Bewertungsstufe (BI) als Teil der elektrischen Gesamtregeleinrichtungen (GR)
vorgesehen. Die Heiz- und/oder Kühllufttemperatur (TW) wird ebenfalls Bewertungsstufen
(BW)und (BW1) als Teil der Gesamtregeleinrichtungen zugeführt, wobei der Bewertungsstufe
(BW) über eine Zweigleitung (ZI) für die Innenraumtemperatur und über eine Zweigleitung
(ZS) für die Solltemperatur auch die Ausgangs größen des Solltemperaturgebers und
des Innenraumtemperaturfühlers zugeführt werden. Die Ausgangsgrößen der Bewertungsstufen
(BS, BW, BW1 und BI) sind auf einen Summierer (SP) geschaltet, der ebenfalls als Teil
der elektrischen Gesamtregeleinrichtung (GR) ausgebildet ist. Dabei geht die Ausgangsgröße
der Bewertungsstufe (BS) für die Solltemperatur mit positiven Vorzeichen und die Ausgangsgrößen
der Bewertungsstufen für die Heiz- und/oder Kühllufttemperatur und die Innenraumtemperatur
mit negativen Vorzeichen in die Summierung ein.
[0029] Die Ausgangsgröße des Summierers (SP) wird dem übrigen Teil der Regeleinrichtung
(R) zugeführt, der z. B. abhängig von der Ausgangsgröße des Summierers (SP) die elektrischen
Ausgangssignale zum Ansteuern des Stellglieds (S) über die Ausgangsleitung (A) erzeugt.
Die Art der erzeugten Ausgangssignale ist dabei abhängig von der Art des verwendeten
Stellglieds. Bei luftseitig gesteuerten Heizungen z. B. kann die Regeleinrichtung
(R) ein elektrisches Ausgangssignal erzeugen, das zur Positionierung einer Luftmischklappe
geeignet ist. Derartige Regeleinrichtungen (R) zum Ansteuern verschiedenartiger Stellglieder
(S) sowohl bei wasserseitig als auch bei luftseitig geregelten Heizungseinrichtungen
sind vorbekannt.
[0030] Zusätzlich ist über eine Eingangsleiter (EA) für die Außentemperatur (TA) der Regeleinrichtung
(R) die Außentemperatur (TA) zur Beeinflussung der Gesamtverstärkung (VR) der Regeleinrichtung
unabhängig von der Gewichtung der übrigen Eingangsgrößen zuführbar. Die Gesamtverstärkung
(VR) wird vorteilhaft mit dem Wert der Außentemperatur (TA) multipliziert.
[0031] Im folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren, das bei der Vorrichtung des Ausführungsbeispiels
nach der Figur 1 angewendet wird, teilweise unter Bezugnahme auf das Diagramm in Figur
2 erläutert.
[0032] Die durch den Bediener des Kraftfahrzeugs voreingestellte Solltemperatur (TS) wird
in der Bewertungsstufe (BS) für die Solltemperatur mit einem Verstärkungsfaktor (KS)
für die Solltemperatur (TS) multipliziert. Die vom Innenraumtemperaturfühler gemessene
Innenraumtemperatur (TI) wird in der Bewertungsstufe (BI) für die Innenraumtemperatur
mit einem Verstärkungsfaktor (KI) für die Innenraumtemperatur (TI) mulipliziert.
Durch die Bewertung der Solltemperatur (TS) in der Bewertungsstufe (BS) ist es möglich,
z. B. die Wirkung der voreingestellten Solltemperatur auf den Summierer (SP) zu beeinflussen.
Damit ist z. B. die Anpassung der elektrischen Gesamtregeleinrichtung (GR) an die
elektrischen Eigenschaften vorgegebener Solltemperaturgeber möglich, ohne daß Änderungen
an dem möglicherweise vorhandenen Solltemperaturgeber notwendig sind. Durch die Bewertung
der Innenraumtemperatur (TI) in der Bewertungsstufe (BI) ist es möglich, die Wirkung
der Innenraumtemperatur (TI) auf die elektrische Gesamtregeleinrichtung (GR) relativ
zu den übrigen Einflußgrößen Solltemperatur (TS) und Heiz- und/oder Kühllufttemperatur
(TW) zu verändern. Zugleich wird die Heiz- und/oder Kühllufttemperatur (TW) in der
Bewertungsstufe (BW) für die Heiz- und/oder Kühllufttemperatur (TW) mit der Differenz
aus der Solltemperatur (TS) minus der Innenraumtemperatur (YI) multipliziert und
mit einem Verstärkungsfaktor (K) bewertet. Das heißt, die Wirkung der Heiz- und/oder
Kühllufttemperatur (TW) auf den Summierer (SP) und damit auf die elektrische Gesamtregeleinrichtung
(GR) wird im wesentlichen durch die Differenz von voreingestellter Solltemperatur
(TS) und der aktuellen gemessenen Innenraumtemperatur (TI) bestimmt.
[0033] Diese Wirkung ist im Diagramm der Figur 2 verdeutlicht. Die bereits vorbekannte Wirkung
einer eventuell vorhandenen Bewertungsstufe (BW1) zur Erfassung der zeitlichen Änderungen
(dTW/dt) der Wärmetauschertemperatur bleibt hier unberücksichtigt. Dort ist die Wirkung
(W) der Innenraumtemperatur (TI) multipliziert mit dem Verstärkungsfaktor (KI) und
der Heiz- und/oder Kühllufttemperatur (TW) multi pliziert mit der Differenz von Solltemperatur
(TS) minus Innenraumtemperatur (TI) und dem Verstärkungsfaktor (K) gegen die Differenz
von Solltemperatur (TS) und Innenraumtemperatur (TI) aufgetragen. Aus dem Diagramm
der Figur 2 ist erkennbar, daß bei Gleichheit von voreingestellter Solltemperatur
(TS) und gemessener Innenraumtemperatur (TI) die Wirkung der Heiz- und/oder Kühllufttemperatur
(TW) im wesentlichen gleich Null ist und also die Bewertung der Heiz- und/oder Kühllufttemperatur
(TW) in diesem Fall verschwindet. Dagegen nimmt die Wirkung (W) der Heiz- und/oder
Kühllufttemperatur (TW) mit gröser werdender Differenz von Solltemperatur (TS) minus
Innenraumtemperatur (TI) proportional zu, wogegen die Wirkung (W) der Innenraumtemperatur
(TI) unabhängig von dieser Differenz konstant bleibt, Dies hat zur Folge, daß bei
Gleichheit von voreingestellter Solltemperatur (TS) und gemessener Innenraumtemperatur
(TI) die elektrische Gesamtregeleinrichtung (GR) nur abhängig von der voreingestellten
Solltemperatur (TS) und der gemessenen Innenraumtemperatur (TI) regelt. Damit ist
sichergestellt, daß tatsächlich auf die voreingestellte Solltemperatur (TS) als
Zielwert geregelt wird. So wird eine bleibende Abweichung zwischen der Solltemperatur
(TS) und der Innenraumtemperatur (TI) vermieden. Eine Drift der Innenraumtemperatur
(TI) weg von der voreingestellten Solltemperatur (TS) im eingeregelten Zustand ist
nicht möglich. Andererseits ist bei Vorhandensein einer Differenz zwischen der Solltemperatur
(TS) und der gemessenen Innenraumtemperatur (TI) die Heiz- und/oder Kühllufttemperatur
(TW) wirksam. Dadurch wird sichergestellt, daß im Falle des nicht eingeregelten Zustands
der elektrischen Gesamtregeleinrichtung (GR) die Heiz- und/oder Kühllufttemperatur
(TW) als Maß für das Wärmemengenangebot des mechanischen Teils der Heizeinrichtung
in die Regelung eingeht. Das heißt, soll z. B. beim Kaltstart des Kraftfahrzeugs im
Winter der Innenraum von einer niedrigen Temperatur auf eine höhere Temperatur aufgeheizt
werden, so ist die Differenz zwischen der Solltemperatur (TS) minus der Innenraumtemperatur
(TI) groß. Eine Regeleinrichtung, die die Heiz- und/oder Kühl lufttemperatur (TW)
unberücksichtigt läßt, würde dann durch die Regeleinrichtung das Stellglied (S) derart
steuern, daß eine große Menge Luft in den Innenraum (I) des Kraftfahrzeugs eingeblasen
würde. Bei Annäherung der Innenraumtemperatur (TI) an die Solltemperatur (TS) würde
das Stellglied derart betätigt, daß nur eine geringe Wärmemenge zugeführt wird, und
die Innenraumtemperatur (TI) würde sich nur sehr langsam und für die Insassen auf
Dauer unangenehm der Solltemperatur nähern.
[0034] Durch die Berücksichtigung der Heiz- und/oder Kühllufttemperatur (TW) abhängig von
der Differenz zwischen der voreingestellten Solltemperatur (TS) minus der herrschenden
Innenraumtemperatur (TI) wird dieser Fehler bekannter Regelverfahren vermieden, denn
das Stellglied (S) zum Beeinflussen der dem Innenraum (I) zugeführten Wärmemenge wird
nun auch abhängig von der Heiz- und/oder Kühllufttemperatur (TW) gesteuert. Das heißt
im Falle des Kaltstarts des Kraftfahrzeugs im Winter, daß bei Annäherung der Innenraumtemperatur
(TI) an die Solltemperatur (TS) zwar das Stellglied (S) der Heizeinrichtung geschlossen
wird, aber um einen wesentlich geringeren Betrag als bei den vorbekannten Regelverfahren.
Erst wenn nach einer bestimmten Fahrzeit die Innenraumtemperatur (TI) sich der Solltemperatur
angenähert hat, wird das Stellglied (S) durch die elektrische Gesamtregeleinrichtung
derart gesteuert, daß dem Innenraum weniger erwärmte Luft und damit eine geringere
Wärmemenge zum Aufheizen des Innenraums (I) zugeführt wird. Durch das erfindungsgemäße
Verfahren wird die voreingestellte Solltemperatur (TS) also schneller erreicht als
beim Vorbekannten Eine bleibende Regelabweichung tritt hier nicht auf. Die gleichen
Vorteile ergeben sich beim Sollwertsprung.
[0035] Das Stellglied (S) wird durch die elektrische Gesamtregeleinrichtung (GR) also derart
gesteuert, daß dem Innenraum (I) die größtmögliche, durch die mechanischen Teile der
Heizeinrichtung lieferbare Wärmemenge zugeführt wird, wenn das Angebot an Wärmemenge
groß ist, so daß die Heiz- und Kühllufttemperatur (TW) entsprechend groß ist, und
wenn die Differenz zwischen der voreingestellten Solltemperatur (TS) minus der gemessenen
Innenraumtemperatur (TI) einen großen Wert aufweist.
[0036] Das Verhältnis der Wirkung (W) der Innenraumtemperatur (TI) und der Heiz- und/oder
Kühllufttemperatur (TW) auf den Summierer (SP) und damit auf die elektrische Gesamtregeleinrichtung
(GR) ist vor allem durch die Veränderung der Verstärkungsfaktoren (K) für die Heiz-
und/oder Kühllufttemperatur (TW) und (KI) für die Innenraumtemperatur (TI) beeinflußbar.
Dadurch ist das erfindungsgemäße Regelungsverfahren besonders gut an vorhandene Heizeinrichtungen
mit ihrem mechanischen Teil und der vorgegebenen Fühler- und Geberbestückung anpaßbar.
[0037] In dem Diagramm der Figur 2 ist noch angedeutet, daß die Wirkung (W) der Heiz- und/oder
Kühllufttemperatur (TW) auf die elektrische Gesamtregeleinrichtung einen Maximalwert
(Y) aufweist, der bei einer vorgegebenen Differenz (X) zwischen der voreingestellten
Solltemperatur (TS) und der Innenraumtemperatur (TI) erreicht wird. Damit wird vermieden,
daß bei sehr großen Abweichungen der Innenraumtemperatur (TI) von der Solltemperatur
(TS) die elektrische Gesamtregeleinrichtung (GR) nur abhängig von der Heiz- und/oder
Kühllufttemperatur die Innenraumtemperatur (TI) regelt.
[0038] Es ist ebenfalls möglich, die Wirkung (W) der Heiz- und/oder Kühllufttemperatur (TW)
vom Betrag der Differenz zwischen der Solltemperatur (TS) minus der Innenraumtemperatur
(TI) abhängig zu machen. Dies ist besonders vorteilhaft bei Kraftfahrzeug-Klimaanlagen,
bei denen der Fall eintreten kann, daß zum Erreichen der voreingestellten Solltemperatur
(TS) der Innenraum des Kraftfahrzeugs durch Zuführen von kühler Luft heruntergekühlt
werden muß.
[0039] Durch die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird unter allen Betriebsbedingungen
des Kraftfahrzeugs die Innenraumtemperatur wirkungsvoll und für die Kraftfahrzeuginsassen
behaglich auf die eingestellte Solltemperatur (TS) geregelt.
1. Verfahren zum Regeln der Innenraumtemperatur, insbesondere eines Kraftfahrzeugs,
bei dem die bewerteten Ausgangsgrößen eines Innenraumtemperaturfühlers, eines weiteren
Temperaturfühlers und eines Solltemperaturgebers einer elektrischen Regeleinrichtung
zugeführt werden, die mindestens ein Stellglied zum Beeinflussen der dem Innenraum
zugeführten Wärmemenge steuert, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Fühler als
Heiz- und/oder Kühllufttemperaturfühler ausgebildet wird und daß die Bewertung der
Heiz- und/oder Kühllufttemperatur (TW) durch die Regeleinrichtung von der Abweichung
der Innenraumtemperatur (TI) von der Solltemperatur (TS) abhängig ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewertung der Heiz-
und/oder Kühllufttemperatur (TW) im wesentlichen proportional der Abweichung der Innenraumtemperatur
(TI) von der Solltemperatur (TS) ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewertung der Heiz-
und/oder Kühlluffttemperatur (TW) im wesentlichen verschwindet, wenn die Innenraumtemperatur
(TI) gleich der Solltemperatur (TS) ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewertung der Heiz-
und/oder Kühllufttemperatur (TW) einen Maximalwert (Y) aufweist, wenn die Abweichung
der Innenraumtemperatur (TI) von der Solltemperatur (TS) einen vorgegebenen Wert (X)
erreicht.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewertung der Heiz-
und/oder Kühllufttemperatur (TW) von der Differenz zwischen Solltemperatur (TS) und
Innenraumtemperatur (TI) abhängig ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewertung von dem Betrag
der Differenz abhängig ist.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz zwischen der
Solltemperatur (TS) und der Innenraumtemperatur (TI) mit einem Verstärkungsfaktor
(K) gewichtet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsfaktor (K)
konstant gewählt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsfaktor (K)
abhängig von der Differenz zwischen Solltemperatur (TS) und Innenraumtemperatur (TI)
und/oder einer weiteren Temperatur gewählt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsfaktor
(K) abhängig von der Außentemperatur gewählt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewertung der Heiz-
und/oder Kühllufttemperatur (TW) vom Quotienten aus Solltemperatur (TS) und Innenraumtemperatur
(TI) und/oder vom Quotienten aus Innenraumtemperatur (TI) und Solltemperatur (TS),
insbesondere verringert um den Wert 1, abhängig ist.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewertung vom Betrag
der Quotienten abhängig ist.
13. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich dynamische Änderungen
der Ausgangsgröße des Heiz- und/oder Kühllufttemperaturfühlers der Regeleinrichtung
zugeführt werden.
14. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtverstärkung (VR)
der Regeleinrichtung (R) von der Außentemperatur (TA) abhängig ist.
15. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als elektrische Gesamtregeleinrichtung
(GR) ein Mikrorechner verwendet wird.
16. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraumtemperaturfühler
im Kraftfahrzeug im wesentlichen in einer unbewegten Luftmasse, insbesondere im Armaturenbrett
angeordnet wird.
17. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Heiz- und/oder Kühllufttemperaturfühler
hinter einem Heiz- und/oder Kühlluftwärmetauscher angeordnet wird.
18. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Heiz- und/oder Kühllufttemperaturfühler
als Mischkammertemperaturfühler oder als Ausblastemperaturfühler ausgebildet wird.