[0001] Die Erfindung betrifft eine Schotterbett-Reinigungsmaschine zur Aufnahme, Reinigung
und zum Wiedereinbringen von Schüttgut, insbesondere Bettungsschotter, mit einer auf
einem Maschinenrahmen angeordneten Förder-bzw. Räumkette und einer von dieser über
ein Transport-Förderband beschickbaren Siebanlage mit zwei in Maschinenlängsrichtung
hintereinander angeordneten, zur Horizontalebene geneigten und jeweils einen eigenen
Vibrationsantrieb aufweisenden Siebeinheiten, sowie mit einer Förderband-Anordnung
für die Wiedereinbringung der gereinigten Schotters und einem Abraum-Förderband.
[0002] Es ist - gemäß DE-OS 34 24 687 der gleichen Anmelderin - eine aus zwei miteinander
verbundenen Arbeitsfahrzeugen gebildete Schotterbett-Reinigungsmaschine zur Aufnahme,
Reinigung und zum Wiedereinbringen von Bettungsschotter bekannt. An einem Maschinenrahmen
des in Arbeitsrichtung vorderen Arbeitsfahrzeuges ist eine höhen-und seitenverstellbare,
mit ihrem Quertrum unter das Gleis geführte Förder-bzw. Räumkette angeordnet. Eine
von dieser über ein Transport-Förderband beschickbare Siebanlage mit zwei in Maschinenlängsrichtung
hintereinander vorgesehenen und ein umgekehrtes V bildende Siebeinheiten ist auf dem
nachfolgenden Arbeitsfahrzeug angeordnet. Die jeweils einen eigenen Vibrationsantrieb
aufweisenden Siebeneinheiten sind derart zur Horizontalebene geneigt, daß sie quer
zur Maschinenlängsrichtung gesehen, unter Bildung eines gemeinsamen Schotter-Aufnahmebereiches,
dachförmig und mit ihren Stirnseiten aneinandergrenzend angeordnet sind. Zur Wiedereinbringung
des gereinigten Schotters ist eine sich von der Siebanlage in Richtung zu der unmittelbar
hinter der Förder-bzw. Räumkette befindlichen Schotter-Abwurfstelle erstreckende,
den gereinigten Schotter in Arbeitsrichtung der Maschine transportierende Förderband-Anordnung
vorgesehen. Als Teil dieser Förderband-Anordnung ist ein Schotter-Speicher mit einem
als Bodenfläche dienenden Förderband und mit seitlichen Auslässen zur Einschotterung
des Schwellenkopfbereiches am vorderen Arbeitsfahrzeug angeordnet. Der bei der Reinigung
anfallende Abraum wird über ein durch die Förder-bzw. Räumkette zum vorderen Maschinenende
verlau fendes Abraum-Förderband in Arbeitsrichtung nach vorne abtransportiert. Eine
derartige bekannte Schotterbett-Reinigungsmaschine weist durch die relativ große Siebanlage
mit zwei voneinander unabhängigen Siebeinheiten eine relativ hohe Leistung auf, ist
aber hinsichtlich der Menge des einzubringenden Schotters auf dem dachförmigen Sieb
hinsichtlich einer gleichen Mengenaufteilung nicht immer problemlos.
[0003] Es ist - gemäß CH-PS 651 870 - auch eine Schotterbett-Reinigungsmaschine zur Aufnahme,
Reinigung und zum Wiedereinbringen von Bettungsschotter bekannt. Diese Schotterbett-Reinigungsmaschine
setzt sich aus einem endseitig jeweils ein Fahrwerk aufweisenden, in Arbeitsrichtung
vorderen Arbeitsfahrzeug und einem mit seinem vorderen Ende an das erste Arbeitsfahrzeug
angelenkten und abgestützten Arbeitsfahrzeug mit einem am hinteren Ende angeordneten
Fahrwerk zusammen. An diesem hinteren Arbeitsfahrzeug ist eine höhenverstellbare,
endlose Förder-bzw. Räumkette angeordnet, deren Quertrum unter das Gleis durchgeführt
ist. Eine von der Förder-bzw. Räumkette über ein Transport-Förderband beschickbare
Siebanlage ist am hinteren Ende des vorderen Arbeitsfahrzeuges angeordnet und besteht
aus zwei in Maschinenlängsrichtung hintereinander angeordneten, zur Horizontalebene
geneigten und in einer gleichen Ebene angeordneten Siebeinheiten. Dabei überlappt
das ausgangsseitige Ende der vorderen und höher gelegenen Siebeinheit das eingangsseitige
Ende der hinteren Siebeinheit, so daß nur ein Querschnitt für den Ausgang des gereinigten
Schotters beider Siebeinheiten vorhanden ist. Für die Wiedereinbringung des gereinigten
Schotters ist eine Förderband-Anordnung vorgesehen, deren hinteres, abwurfseitiges
Ende sich im Bereich der Förder-bzw. Räumkette über einer schurrenartigen Verteilvorrichtung
befindet. Diese weist eine direkt zum Gleis bzw. Planum und eine weitere, zu einem
Verteilförderband führende, im Bereich des angehobenen Gleises vorgesehene Auslaßöffnung
auf. Mit diesem um sein vorderes Ende in Querrichtung verschwenkbaren Verteilförderband
wird übriger Schotter entgegengesetzt zur Arbeitsrichtung transportiert und unmittelbar
vor dem letzten Fahrwerk der Reinigungsmaschine zu beiden Seiten des bereits bearbeiteten
Gleises verteilt. In der Verteilvorrichtung ist ein Verteilorgan in Form einer schwenk-und
steuerbaren Klappe gelagert. Damit kann je nach der Stellung der Klappe ein Teil des
gereinigten Schotters unmittelbar hinter der Förder-bzw. Räumkette und ein Teil über
das Verteilförderband auf das Gleis abgeworfen werden. Bei Stillstand der Maschine
wird der gesamte anfallende Schotter auf das Verteilförderband umgelenkt. Für den
Abtransport des Abraumes ist ein von der Siebanlage zum vorderen Maschinenende führendes
Abraum-Förderband vorgesehen. Die Siebleistung und damit verbunden auch die Arbeitsleistung
einer derartigen bekannten Schotterbett-Reinigungsmaschine ist nur geringfügig größer
als vergleichbare Reinigungsmaschinen mit einer einzigen Siebeinheit, da der gesamte
zu reinigende Schotter durch beide überlappend angeordnete Siebeinheiten fließt. Außerdem
ist bei Stillstand der Aushubkette eine relativ aufwendige Steuervorrichtung erforderlich,
um wenigstens einen Teil des vom Sieb kommenden Schotters nicht mehr weiterzuleiten.
Ein weiterer Teil des auf den Förderbändern transportierten Schotters wird auf jeden
Fall in die Schotterlücke ungleich hoch hineintransportiert.
[0004] Es ist weiters - gemäß DE-OS 24 56 027 - eine Schotterbett-Reinigungsmaschine zur
Aufnahme, Reinigung und zum Wiedereinbringen von Bettungsschotter mit einer auf einem
vorgeordneten Arbeitsfahrzeug befindlichen Räumvorrichtung und einer auf einem nachgeordneten
Arbeitsfahrzeug befindlichen Siebanlage bekannt. Diese ist sehr aufwendig und weist
acht Siebeinheiten auf, die paarweise in Querrichtung der Maschine einander V-förmig
gegenüberliegend angeordnet sind. Die einzelnen Siebeinheiten-Paare sind in Maschinenlängsrichtung
hintereinander angeordnet und weisen jeweils etwa am Maschinenlängsrand eine Einwurfstelle
zur Aufnahme des Schotters von einem Unlenkeinrichtungen zum seitlichen Schotterabwurf
aufweisenden Transport-Förderband auf. Unterhalb der mittig gelegenen Schotter-Auswurfstellen
ist eine Förderband-Anordnung zum Transport des gereinigten Schotters zu einer der
Siebanlage unmittelbar vorgeordneten Abwurfschurre vorgesehen. Eine derartige Siebanlage
ist konstruktiv besonders aufwendig und auch störungsanfällig, wobei der Siebweg der
einzelnen Siebeinheiten auf Grund der vorgegebenen Maschinenbreite sehr kurz ausgebildet
ist und auch keine hohe Leistung zuläßt.
[0005] Schließlich ist noch - gemäß AT-PS 353 821 - eine andere Schotterbett-Reinigungsmaschine
zur Aufnahme, Reinigung und zum Wiedereinbringen von Bettungsschotter bekannt. Die
der Förder-bzw. Räumkette unmittelbar nachgeordnete Siebanlage weist im Bereich ihrer
Schotter-Auswurfstelle Verschließvorrichtungen mit je einer unabhängig von einer Zylinder-Kolben-Anordnung
betätigbaren Verschlußklappe auf. Auf diese Weise ist z.B. bei plötzlichem Stillstand
der Reinigungsmaschine die Siebanlage als Speicher verwendbar, indem die Verschlußklappen
die Schotter-Auswurfstellen verschließen und damit jedwede unerwünschte Schotteranhäufung
vermieden wird.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun in der Schaffung einer gleisverfahrbaren
Schotterbett-Reinigungsmaschine der eingangs beschriebenen Art, mit welcher unter
gleichzeitiger besserer Anpassung an die gegebenen Gleis-und Schotterverhältnisse
eine höhere Leistung erzielbar ist.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung wird nun mit der eingangs beschriebenen Schotterbett-Reinigungsmaschine
dadurch gelöst, daß die beiden über dem Transport-Förderband beschickbaren Siebeinheiten
der Siebanlage, unter Bildung einer gemeinsamen Schotter-Auswurfstelle und zwei voneinander
getrennten Schotter-Einwurfstellen - am Maschinenrahmen quer zur Maschinenlängsrichtung
gesehen - V-förmig zueinander geneigt angeordnet sind.
[0008] Durch die V-förmige Anordnung der Siebeinheiten ist - bei Unabhängigkeit der einzelnen
Siebeinheiten voneinander - eine gemeinsame Schotter-Auswurfstelle mit praktisch doppeltem
Querschnittsauswurf erreichbar, wodurch weiters die Förderband-Anordnung für den Abtransport
des gereinigten Schotters nicht unter der gesamten Siebanlage, sondern nur bis zu
deren etwa halben Länge anzuordnen ist. Andererseits ist mit der Ausbildung zweier
räumlich voneinander distanzierter Schotter-Einwurfstellen jedwede Möglichkeit eines
Schotterstaus durch zu große Schottermengen zuverlässig ausgeschlossen, da die von
der Förder-bzw. Räumkette anfallenden Schottermengen bereits vor dem Abwurf auf die
Siebeinheiten im wesentlichen halbiert bzw. geteilt sind. Dies ist auch deshalb von
Vorteil, da die Schotter fließgeschwindigkeit gerade beim Auftreffen des Schotters
auf die Siebe niedrig ist und daher gerade in diesem Anfangsbereich ein Schotterstau
zu einer nachteiligen Reduzierung der Siebwirkung und - leistung führen kann. Durch
die Unabhängigkeit der Siebeinheiten voneinander können weiters diese je nach anfallender
Schottermenge gemeinsam mit voller Leistung bzw. eine Siebeinheit mit voller und die
andere mit halber Leistung eingesetzt werden, oder es kann auch bei geringerem Schottermengen
eine Siebeinheit überhaupt nicht in Betrieb genommen werden.
[0009] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem vorzugsweise konkav bzw. rinnenförmig ausgebildeten Transport-Förderband
und der Siebanlage jeweils ein jeder Siebeinheit zugeordnetes, vorzugsweise auch rinnenförmig
ausgebildetes Einwurf-Förderband zum Einwurf des zu reinigenden Schotters vorgesehen
ist, mit je einem Antrieb für jeweils eine im Vergleich zur Förderrichtung des Schotters
in der zugeordneten Siebeinheit entgegengesetzte Förderrichtung. Mit derartig angeordneten
Endlos-Einwurf-Förderbändern für jede Siebeinheit kann der anfallende und zu reinigende
Schotter unabhängig von der Transportrichtung des den Schotter bis zur Siebanlage
fördernden Transport-Förderbandes jeweils in einer zur Förderrichtung in den Siebeinheiten
entgegengesetzten Förderrichtung zur Einwurfsteile transportiert werden. Auf diese
Weise ist eine besonders hohe Prallwirkung des Schotters beim Auftreffen auf das Sieb
erzielbar, wodurch bereits größere Schotterkiumpen zerkleinert bzw. noch verkrusteter
Schotter rascher gelöst bzw. ein großer Anteil des Abraumes gleich zu Beginn durch
das Sieb geschleudert wird. Mit dieser relativ einfachen Maßnahme ist daher eine zusätzliche
Erhöhung der Siebleistung erzielbar.
[0010] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht auch darin, daß das aufnahmeseitige
Ende eines jeden oberhalb der jeweiligen Siebeinheit angeordneten Einwurf-Förderbandes
mittig zwischen den beiden Siebeinheiten angeordnet und über den beiden aufnahmeseitigen
Enden das Abwurfende des mit der Räum-bzw. Förderkette in Verbindung stehenden Transport-Förderbandes
vorgesehen ist. Mit auf diese Art angeordneten Endlos-Einwurf-Förderbändern ist eine
verkürzte Ausbildung des Transport-Förderbandes sowie eine gleich lange Ausbildung
bzw. gleichartige Ausbildung beider Einwurf-Förderbänder möglich. Damit ist sichergestellt,
daß mit dem gleich langen Transportweg des Schotters auf beiden Einwurf-Förderbändern
auch die gleiche Förderleistung und Prallwirkung des Schotters auf die Siebe erzielbar
ist.
[0011] Die Erfindung ist gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform dadurch gekennzeichnet,
daß das Transport-Förderband bis über beide Einwurfstellen der beiden Siebeinheiten
angeordnet ist, wobei über der der Förder-bzw. Räumkette näheren Einwurfstelle der
einen Siebeinheit ein Umlenkorgan zum wahlweisen Abwurf des Schotters vom Transport-Förderband
und über der anderen Einwurfstelle das Abwurfende des Transport-Förderbandes angeordnet
ist. Durch die Umlenkorgane kann bedarfs-bzw. wahlweise verunreinigter Schotter vom
Transport-Förderband auf die erste Siebeinheit umgelenkt werden, um damit die zweite
Siebeinheit bei größerem Schotteranfall zu entlasten. Damit sind beide Siebeinheiten
in einfacher Weise vom Transport-Förderband direkt und unabhängig beschickbar.
[0012] Nach einem weiteren zweckmäßigen Merkmal der Erfindung ist zur Zwischenspeicherung
von insbesondere überschüssigem Schotter ein - im Schotterfluß zwischen der Siebanlage
und der Abwurfstelle der Schotter-Weitertransport-Anordnung angeordneter - Zwischenspeicher
vorgesehen. Mit der Anordnung eines Zwischenspeichers in der den gereinigten Schotter
abtransportierenden Transport-Anordnung ist mit lediglich geringem Mehraufwand ein
wirksamer Materialpuffer für eine von der tatsächlichen und oft schwankenden Schottermengenabgabe
der Siebeinheiten unabhängige, gleichmäßige Wiedereinbringung des gereinigten Schotters
geschaffen. Zusätzlich ist mit diesem Zwischenspeicher auch der bei plötzlicher Unterbrechung
der Arbeitsvorfahrt der Maschine noch von den Siebeinheiten anfallende Schotter speicherbar,
ohne daß Schotter für die Wiedereinbringung in unnützer Weise weitertransportiert
wird. Dadurch ist jede unerwünschte Schotteranhäufung im bereits bearbeiteten Gleisbereich
zuverlässig ausgeschlossen.
[0013] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß der Zwischenspeicher
als Teil der Förderband-Anordnung zum Weitertransport des gereinigten Schotters mit
einem als Bodenfläche dienenden und einen eigenen Antrieb aufweisenden Speicher-Förderband
mit Speicher-Seitenwänden ausgebildet ist. Mit dieser Ausbildung des Zwischenspeichers
ist ohne Umrüst-oder Einstellarbeiten allein durch Stillstand des als Bodenfläche
dienenden Speicher-Förderbandes eine vorteilhafte Schotterspeicherung durchführbar.
[0014] Die Erfindung ist gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens einer der beiden voneinander unabhängig beschickbaren Siebeinheiten
als Zwischenspeicher mit einer im Bereich der Schotter-Auswurfstelle angeordneten
und diese verschließenden Steuerklappe ausgebildet ist. Durch diese mit einer Steuerklappe
verschließbare Siebeinheit ist diese selbst in einfachster Weise bedarfsweise als
Zwischenspeicher für den Schotter einsetzbar. Dabei ist von besonderem Vorteil, daß
durch die Anordnung zweier voneinander unabhängig einsetzbarer Siebeinheiten gleichzeitig
eine Siebeinheit z.B. mit voller Leistung einsetzbar ist, während die andere Siebeinheit
Schotter speichert und diesen erst bei zu geringem Schotteranfall weitergibt.
[0015] Gemäß einer anderen vorteilhaften Variante der Erfindung können die Vibrations-Antriebe
vorzugsweise beider Siebeinheiten und der Antrieb der Förder-bzw. Räumkette mit einer
Steuereinrichtung in Verbindung stehen, die bei Stillstand des Antriebes für die Förder-bzw.
Räumkette zur automatischen Absenkung der Schwingungsfrequenz einer der beiden Vibrationsantriebe
auf eine - den auf den Sieben befindlichen Schotter nicht mehr bewegende - niedrigere
Schwingungsfrequenz ausgebildet werden. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß sofort
bei Unterbrechung der Arbeitsvorfahrt der Maschine und damit verbundenem Stop der
Förder-bzw. Räumkette eine Speicherung des Schotters in einer der beiden Siebeinheiten
erfolgt. Diese Speicherung wird dadurch erreicht, daß infolge der Absenkung der Schwingungsfrequenz
des Vibrationsantriebes der auf den Sieben befindliche Schotter nicht in Bewegung
versetzt wird. Durch die Beibehaltung einer niedrigen Schwingungsfrequenz während
der Speicherung ist mit wenig Energieaufwand eine rasche Umstellung auf volle Siebleistung
möglich.
[0016] Gemäß einer weiteren möglichen Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß im Bereich
der gemeinsamen Schotter-Auswurfstelle unterhalb der Siebanlage die Förderband-Anordnung
zum Weitertransport des gereinigten Schotters aus zwei im Abstand parallel zueinander
in Maschinenlängsrichtung verlaufenden, vorzugsweise rinnenförmig ausgebildeten Sammel-Förderbändern
gebildet ist, deren Abwurfenden vorzugsweise oberhalb des Zwischenspeichers angeordnet
sind, wobei zwischen den beiden Sammel-Förderbändern das vorzugsweise ebenso rinnenförmig
ausgebildete Abraum-Förderband vorgesehen ist. Mit dieser Ausbildung der Sammel-Förderbänder
im Bereich der Siebanlage ist in vorteilhafter Weise sowohl für den Abraum als auch
den gereinigten Schotter ein in . Bezug zur Längsmittel-Linie der Siebanlage symmetrische
Abraum-bzw. Schotterabgabe möglich.
[0017] Weitere Vorteile der Erfindung werden dadurch erzielt, daß der Förderband-Anordnung
wenigstens ein weiteres, am Maschinenrahmen angeordnetes und bis zum hinteren Maschinenende
oder mit seinem Abwurfende bis über das Maschinenende reichendes, vorzugsweise rinnenförmig
ausgebildetes Verteil-Förderband - für einen wahlweisen Abwurf des gereinigten Schotters
als zweite Lageaufbringung in den Schwellenzwischenfächern und bzw. oder ein ebenso
vorzugsweise rinnenförmig ausgebildetes Abtransport-Förderband für einen Weitertransport
des überschüssigen Schotters, beispielsweise bis zu einem Schüttgutverladezug - zugeordnet
ist. Die Verlängerung der Förderband-Anordnung bis zum hinteren Maschinenende für
die Schwellenfacheinschotterung und bzw. oder zum Abtransport von überschüssigem Schotter
ermöglicht eine besonders leistungsfähige und sofortige Anpassung an die gegebenen
Schotterverhältnisse.
[0018] Im folgenden wird die Erfindung anhand dreier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Schotterbett-Reinigungsmaschine zur
Aufnahme, Reinigung und zum Wiedereinbringen von Bettungsschotter mit der Siebanlage,
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf die Schotterbett-Reinigungsmaschine gemäß
Fig. 1,
Fig. 3 eine vergrößerte Detail-Seitenansicht der Siebanlage der Schotterbett-Reinigungsmaschine
gemäß Fig. 1 und 2,
Fig. 4 eine schematische Draufsicht auf ein anderes Ausführungsbeispiel einer Siebanlage
und
Fig. 5 eine andere Ausführungsform in teilweise vergrößerter Detail-Seitenansicht
einer a:.:; Zwischenspeicher ausgebildeten Siebanlage.
[0019] Eine in Fig. 1 und 2 ersichtliche Schotterbett-Reinigungsmaschine 1 mit einem Maschinenrahmen
2 ist über Schienenfahrwerke 3 auf einem aus Schwellen 4 und Schienen 5 gebildeten
Gleis 6 in der durch einen Pfeil 7 dargestellten Arbeitsrichtung kontinuierlich verfahrbar.
Der Maschinenrahmen 2 mit den endseitig angeordneten Fahrkabinen 8 besteht aus einem
vorderen Rahmenteil 9 und einem mit diesem durch ein Gelenk 10 verbundenen hinteren
Rahmenteil 11. Oberhalb des Gelenkes 10 sind beide Rahmenteile 9,11 durch eine Spreiz-Zylinder-Kolben-Anordnung
12 miteinander verbunden. Zur Versorgung der Arbeitsaggregate und eines Fahrantriebes
13 ist eine Energieversorgungszentrale 14 vorgesehen. Am hinteren Rahmenteil 11 ist
eine endlos ausgebildete, mit ihrem Quertrum 15 unter das Gleis 6 hindurchgeführte
Förder-bzw. Räumkette 16 mit einem Antrieb 17 höhen-und seitenverstellbar angeordnet.
Zur Erhöhung der Förder-und Räumleistung ist im Bereich einer Kettenführungs-Längsbahn
eine endlose, in einer vertikalen Ebene rotierbare Zusatzkette 18 mit der Förder-bzw.
Räumkette 16 verbunden.
[0020] Etwa mittig am vorderen Rahmenteil 9 der Schotterbett-Reinigungsmaschine 1 ist eine
aus zwei in Maschinenlängsrichtung hintereinander angeordneten Siebeinheiten 19,20
gebildete Siebanlage 21 angeordnet. Die beiden über ein Transport-Förderband 22 beschickbaren
Siebeinheiten 19,20 der Siebanlage 21 sind - unter Bildung einer gemeinsamen Schotter-Auswurfstelle
23 und zwei voneinander getrennten Schotter-Einwurfstellen 24,25 - quer zur Maschinenlängsrichtung
gesehen V-förmig zueinander geneigt angeordnet. Zwischen dem Transport-Förderband
22 und der Siebanlage 21 ist jeweils ein jeder Siebeinheit 19,20 zugeordnetes Einwurf-Förderband
26 zum Einwurf des zu reinigenden Schotters vorgesehen.
[0021] Unterhalb der gemeinsamen Schotter-Auswurfstelle 23 der Siebanlage 21 ist das aufnahmeseitige
Ende einer den gereinigten Schotter in die Gleisbettung wieder einbringenden Förderband-Anordnung
27 vorgesehen, die sowohl im Bereich des freigelegten Planums eine erste, als auch
am hinteren Maschinenende eine zweite Schotter-Abwurfstelle 28,29 aufweist. Zur Zwischenspeicherung
von insbesondere überschüssigem Schotter ist ein - im Schotterfluß zwischen der Siebanlage
21 und der Abwurfstelle 28 gelegener - Zwischenspeicher 30 vorgesehen. Dieser ist
als Teil der Förderband-Anordnung 27 zum Weitertransport des gereinigten Schotters
mit einem als Bodenfläche dienenden und einen eigenen Antrieb aufweisenden Speicher-Förderband
31 ausgebildet. An das abwurfseitige Ende dieses Speicher-Förderbandes 31 anschließend
ist zur Bildung der ersten Abwurfstelle 28 eine Verteilschurre 32 mit drei Auslaßöffnungen
am Maschinenrahmen 2 befestigt, von denen eine mittige zwischen den Schienen 5 und
jeweils eine Auslaßöffnung über dem Schwellenkopfbereich vorgesehen ist. Das an den
Zwischenspeicher 30 anschließende Verteil-Förderband 33 der Förderband-Anordnung 27
weist im Bereich des aufnahmeseitigen Endes ein Umlenkorgan auf. Das abgabenseitige
End mündet in eine die zweite Abwurfstelle 29 bildende Verteilschurre 34 zur Einschotterung
der Schwellenfächer. Oberhalb des Förderbandes 33 ist noch ein Abtransport-Förderband
35 vorgesehen, das für einen wahlweisen Weitertransport des gereinigten und überschüssigen
Schotters, beispielsweise bis zu einem nachfolgenden SchüttgutVerladezug in Maschinenlängsrichtung
verschiebbar gelagert ist. Wie insbesondere in Fig. 2 ersichtlich, ist im Bereich
der gemeinsamen Schotter-Auswurfstelle 23 unterhalb der Siebanlage 21 die Förderband-Anordnung
27 zum Weitertransport des gereinigten Schotters aus zwei im Abstand parallel zueinander
in Maschinenlängsrichtung verlaufenden Sammel-Förderbändern 36 gebildet. Zwischen
den beiden Sammel-Förderbändern 36 ist ein zum vorderen Maschinenende führendes Abraum-Förderband
37 vorgesehen.
[0022] In der vergrößerten Detailzeichnung gemäß Fig. 3 ist die V-förmige Anordnung der
Siebeinheiten 19,20 besonders gut erkennbar. Jede Siebeinheit 19,20 weist zwei zur
Horizontalebene geneigte Siebe 38 sowie einen eigenen Vibrationsantrieb 39 auf. Dieser
ist jeweils aus in Rotation versetzbaren Unwuchterregern gebildet, die die gesamte,
auf Federn 40 gelagerte Siebeinheit 19 bzw. 20 in lineare Schwingungen versetzt. Die
Federn 40 sind ihrerseits auf einem Tragrahmen 41 abgestützt, der um eine in Maschinenlängsrichtung
verlaufende Mittelachse verschwenkbar am Maschinenrahmen 2 gelagert und mit Verstellzylindern
42 verbunden ist. Mit diesen kann die gesamte Siebeinheit während der Reinigungsarbeit
in Gleisabschnitten mit Querneigung verschwenkt werden, sodaß trotz der Querneigung
eine horizontale Lage der Siebe 38 für eine ungestörte Reinigung des Schotters vorliegt.
[0023] Die Vibrations-Antriebe 39 beider Siebeinheiten 19,20 und der Antrieb 17 der Förder-bzw.
Räumkette 16 stehen mit einer zentralen Steuereinrichtung 43 in Verbindung. Diese
ist bei Stillstand des die Förder-bzw. Räumkette 16 in Rotation versetzenden Antriebes
17 zur automatischen Absenkung der Schwingungsfrequenz der Vibrationsantriebe 39 beider
Siebeinheiten 19,20 auf eine den Schotter auf den Sieben 38 nicht mehr bewegende niedrige
Schwingungsfrequenz ausgebildet. Die Einwurf-Förderbänder 26 sind mit jeweils einem
eigenen Antrieb 44 für jeweils eine im Vergleich zur Förderrichtung des Schotters
in der zugeordneten Siebeinheit 19 bzw. 20 entgegengesetzte, durch einen kleinen Pfeil
(Fig.3) angedeutete Förderrichtung verbunden. Das aufnahmeseitige Ende eines jeden
oberhalb der jeweiligen Siebeinheit 19,20 angeordneten Einwurf-Förderbandes 26 ist
mittig zwischen den beiden Siebeinheiten 19,20 angeordnet. Über den beiden aufnahmeseitigen
Enden der Einwurf-Förderbänder 26 ist das Abwurfende 45 des mit der Räum-bzw. Förderkette
16 in Verbindung stehenden, einen Antrieb 46 aufweisenden Transport-Förderbandes 22
vorgesehen.
[0024] Eine in Fig. 4 ersichtliche, aus zwei ebenso V-förmig zueinander angeordneten Siebeinheiten
47 und 48 gebildete und an einem Maschinenrahmen einer Schotterbett-Reinigungsmaschine
angeordnete Siebanlage 49 ist durch ein über beiden getrennten Schotter-Einwurfstellen
50,51 angeordnetes Transport-Förderband 52 mit zu reinigendem Schotter beschickbar.
Über der der Förder-bzw. Räumkette näheren Einwurfstelle 51 sind um eine vertikale
Achse verschwenkbare, fahnenartige Umlenkorgane 53 zum wahlweisen Abwurf des Schotters
in die Einwurfstelle 51 und bzw. oder über das Abwurfende 54 in die Einwurfstelle
50 vorgesehen. Sind die Umlenkorgane 53 in ihre durch strichlierte Linien dargestellte
Position verschwenkt, wird der gesamte auf das Transport-Förderband 52 transportierte
Schotter über das Abwurfende 54 in die Siebeinheit 47 abgeworfen. Am unteren Ende
der beiden Siebeinheiten 47,48 wird die gemeinsame Schotter-Auswurfstelle gebildet.
[0025] Eine in Fig. 5 dargestellte Siebanlage 55 einer Schotterbett-Reinigungsmaschine mit
zwei voneinander unabhängig ausgebildeten, V-förmig zueinander angeordneten und mit
je einer Schotter-Einwurfstelle versehenen Siebeinheiten 56,57 weist an ihrer Unterseite
eine den gereinigten Schotter 58 abtransportierende Förderband-Anordnung 59 und ein
Abraum-Förderband 60 auf. Durch beide Siebeinheiten 56,57 wird eine gemeinsame Schotter-Auswurfstelle
61 gebildet. Im Bereich der Schotter-Auswurfstelle ist an jeder Siebeinheit 56,57
eine die Schotter-Auslaßöffnungen verschließende Klappe 62 vorgesehen. Diese ist um
eine quer zur Sieblängsrichtung verlaufende Achse verschwenkbar gelagert und durch
einen Verschwenkantrieb 63 von einer die Auslaßöffnungen verschließenden Position
in eine die Öffnungen freigebende Position verschwenkbar. Auf diese Weise ist bedarfsweise
eine Siebeinheit, gegebenenfalls auch beide, durch Verschließen der Schotter-Auslaßöffnungen
kurzfristig als Zwischenspeicher 64 einsetzbar. Sobald wieder über die getrennten
Schotter-Einwurfstellen zu wenig gereinigter Schotter anfällt, kann die Klappe 62
geöffnet und der in der Siebeinheit gespeicherte Schotter auf die Förderband-Anordnung
59 zur Wiedereinbringung abgeworfen werden.
[0026] Die Funktionsweise der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Schotterbett-Reinigungsmaschine
mit Siebanlage ist wie folgt:
Sobald durch die unter das Gleis 6 hindurchgeführte Förder-bzw. Räumkette 16 der Schotterbett-Reinigungsmaschine
1 under kontinuierlicher Arbeitsvorfahrt verunreinigter Schotter aus der Gleisbettung
aufgenommen wird, gelangt dieser auf das Transport-Förderband 22. Von diesem wird
der Schotter in Arbeitsrichtung zum vorderen Rahmenteil 9 transportiert und mittig
über der Siebanlage 21 auf die beiden Einwurf-Förderbänder 26 abgeworfen. Von diesen
gelangt der Schotter schließlich in die zugeordnete Siebeinheit 19 bzw. 20, wobei
der Schotter entgegengesetzt zur Fließrichtung in der Siebeinheit abgeworfen wird.
Auf diese Weise ist eine besonders hohe, gegebenenfalls noch verkrusteten Schotter
lösende und die Siebwirkung verstärkende Prallwirkung erzielbar. Von den durch die
voneinander unabhängigen Vibrationsantriebe 39 in lineare Schwingungen versetzten
und zur Horizontalebene geneigten Sieben 38 wird der Schotter, unter Trennung von
Abraum, in Richtung zu der Tiefer gelegenen, gemeinsamen Schotter-Auswurfstelle 23
gerüttelt und auf die beiden darunter befindlichen Verteil-Förderbänder 36 abgeworfen.
Der Abraum wird durch das in Maschinenmitte verlaufende Abraum-Förderband 27 zum vorderen
Maschinenende transportiert und dort auf mitgeführte Verladewagen bzw. auch auf die
Gleisböschung abgeworfen. Über die beiden Sammel-Förderbänder 36 wird der gereinigte
Schotter in den Zwischenspeicher 30 abgeworfenund vom Speicher-Förderband 31 weiter
zur Verteilschurre 32 transportiert. Durch diese wird der Schotter in einer ersten
Lageaufbringung wiederum auf das freigelegte Planum bis zum unteren Schwellenniveau
abgeworfen. Je nach der Stellung des am aufnahmeseitigen Ende des Verteil-Förderbandes
33 befindlichen Umlenkorganes gelangt ein Teil des gereinigten Schotters über das
genannte Förderband 33 zur am hinteren Maschinenende angeordneten Verteilschurre 34.
Durch diese wird der Schotter in einer zweiten Lageaufbringung in die Schwellenfächer
für eine vollständige Einschotterung des Gleises nach der Schotterbett-Reinigungsmaschine
1 abgeworfen.
[0027] Sollte zu viel gereinigter Schotter anfallen, wird das Abtransport-Förderband 35
in Richtung zum Speicher-Förderband 31 längsverschoben, sodaß ein Teil des von diesem
abgeworfenen Schotters auf das aufnahmeseitige Ende des Abtransport-Förderbandes 35
fällt. Von diesem wird der überschüssige Schotter auf einen nachfolgenden Schottertransport-Verladezug
abgeworfen.
[0028] Bei einer plötzlichen Unterbrechung der Arbeitsvorfahrt der Schotterbett-Reinigungsmaschine
1 wird das Speicher-Förderband 31 gestoppt, sodaß der noch von den schwingenden Sieben
ausgeworfene Schotter im Zwischenspeicher 30 gesammelt und damit eine unerwünschte
Schotteranhäufung im Bereich der beiden Verteilschurren 32 und 34 vermieden wird.
Sobald wiederum die Vorfahrt der Maschine 1 beginnt, kann das Speicher-Förderband
31 gegebenenfalls mit anfangs geringerer Umlaufgeschwindigkeit wieder in Betrieb genommen
werden. Fällt z.B. bei geringer Schotterbetthöhe weniger Schotter an, wird die Umlaufgeschwindigkeit
des Transport-Förderbandes 22 durch stärkere Beauf schlagung des hydraulischen Antriebes
46 erhöht. Dadurch wird die Abwurfparabel derart geändert, daß der gesamte, auf dem
Förderband 22 transportierte Schotter auf das in Arbeitsrichtung vordere Einwurf-Förderband
26 abgeworfen wird. Die hintere Siebeinheit 20 und das zugeordnete Einwurf-Förderband
26 können dabei zur Einsparung von Energie außer Betrieb genommen werden. Wird die
Umlaufgeschwindigkeit des Transport-Förderbandes 22 nicht so stark erhöht, sind verschiedene
Varianten möglich. So kann z.B. der größere Schotteranteil auf das vordere und der
restliche Teil auf das hintere Einwurf-Förderband 26 abgeworfen werden. Zweckmäßigerweise
wird dabei auch die Schwingungsfrequenz der hinteren Siebeinheit 20 herabgesetzt.
Sämtliche Förderbänder sind unter Vermeidung von Betriebsstörungen zur Erzielung von
hohen Transportleistungen als endlose Bänder aus gewebeverstärktem Gummi gebildet,
die in einem im Querschnitt rinnenförmigen bzw. konkav gewölbten Bett aus quer zur
Transportrichung drehbaren Rollen geführt sind. Damit ist sichergestellt, daß auch
bei besonders langen Transportwegen kein Schotter bzw. Abraum seitlich vom Förderband
auf Maschinenteile oder Arbeitsaggregate fällt.
Schotterbett-Reinigungsmaschine zur Aufnahme, Reinigung und zum Wiedereinbringen von
Schüttgut, insbesondere Bettungsschotter, mit einer auf einem Maschinenrahmen angeordneten
Förder-bzw. Räumkette und einer von dieser über ein Transport-Förderband beschickbaren
Siebanlage mit zwei in Maschinenlängsrichtung hintereinander angeordneten, zur Horizontalebene
geneigten und jeweils einen eigenen Vibrationsantrieb aufweisenden Siebeinheiten,
sowie mit einer Förderband-Anordnung für die Wiedereinbringung des gereinigten Schotters
und einem Abraum-Förderband, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden über dem Transport-Förderband
beschickbaren Siebeinheiten (19,20;47,48;56,57) der Siebanlage (21;49;55) unter Bildung
einer gemeinsamen Schotter-Auswurfstelle (23;61) und zwei voneinander getrennten Schotter-Einwurfstellen
(24,25;50,51) - am Maschinenrahmen (2) quer zur Maschinenlängsrichtung gesehen V-förmig
zueinander geneigt angeordnet sind.
2. Maschine nach Anpruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem vorzugsweise
konkav bzw. rinnenförmig ausgebildeten Transport-Förderband (22) und der Siebanlage
(21) jeweils ein jeder Siebeinheit (19,20) zugeordnetes, vorzugsweise auch rinnenförmig
ausgebildetes Einwurf-Förderband (26) zum Einwurf des zu reinigenden Schotters vorgesehen
ist, mit je einem Antrieb (44) für jeweils eine im Vergleich zur Förderrichtung des
Schotters in der zugeordneten Siebeinheit (19,20) entgegengesetzte Förderrichtung.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das aufnahmeseitige
Ende eines jeden oberhalb der jeweiligen Siebeinheit (19,20) angeordneten Einwurf-Förderbandes
(26) mittig zwischen den beiden Siebeinheiten (19,20) angeordnet und über den beiden
aufnahmeseitigen Enden das Abwurfende (45) des mit der Räum-bzw. Förderkette in Verbindung
stehenden Transport-Förderbandes (22) vorgesehen ist.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Transport-Förderband
(52) bis über beide Einwurfstellen (50,51) der beiden Siebeinheiten (47,48) angeordnet
ist, wobei über der der Förder-bzw. Räumkette näheren Einwurfstelle (51) der einen
Siebeinheit (48) ein Umlenkorgan (53) zum wahlweisen Abwurf des Schotters vom Transport-Förderband
(52) und über der anderen Einwurfstelle (50) das Abwurfende (54) des Transport-Förderbandes
(52) angeordnet ist (Fig. 4).
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zwischenspeicherung
von insbesondere überschüssigem Schotter ein - im Schotterfluß zwischen der Siebanlage
(21) und der Abwurfstelle (28) der Schotter-Weitertransport-Anordnung (27) angeordneter
- Zwischenspeicher (30) vorgesehen ist.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenspeicher (30)
als Teil der Förderband-Anordnung (27) zum Weitertransport des gereinigten Schotters
mit einem als Bodenfläche dienenden und einen eigenen Antrieb aufweisenden Speicher-Förderband
(31) mit Speicher-Seitenwänden ausgebildet ist.
7. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eine der beiden, voneinander unabhängig beschickbaren Siebeinheiten (56,57) als Zwischenspeicher
(64) mit einer im Bereich der Schotter-Auswurfstelle (61) angeordneten und diese verschließenden
Steuerklappe (62) ausgebildet ist.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vibrations-Antriebe
(39) vorzugsweise beider Siebeinheiten (19,20) und der Antrieb (17) der Förder-bzw.
Räumkette (16) mit einer Steuereinrichtung (43) in Verbindung stehen, die bei Stillstand
des Antriebes für die Förder-bzw. Räumkette (16) zur automatischen Absenkung der Schwingungsfrequenz
einer der beiden Vibrationsantriebe (39) auf eine - den auf den Sieben (38) befindlichen
Schotter nicht mehr bewegende - niedrigere Schwingungsfrequenz ausgebildet ist.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der gemeinsamen Schotter-Auswurfstelle (23) unterhalb der Siebanlage (21) die Förderband-Anordnung
(27) zum Weitertransport des gereinigten Schotters aus zwei im Abstand parallel zueinander
in Maschinenlängsrichtung verlaufenden, vorzugsweise rinnenförmig ausgebildeten Sammel-Förderbändern
(36) gebildet ist, deren Abwurfenden vorzugsweise oberhalb des Zwischenspeichers (30)
angeordnet sind, wobei zwischen den beiden Sammet-Förderbändern (36) das vorzugsweise
ebenso rinnenförmig ausgebildete Abraum-Förderband (37) vorgesehen ist.
10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderband-Anordnung
(27) wenigstens ein weiteres, am Maschinenrahmen angeordnetes und bis zum hinteren
Maschinenende oder mit seinem Abwurfende bis über das Maschinenende reichendes, vorzugsweise
rinnenförmig ausgebildetes Verteil-Förderband (33) - für einen wahlweisen Abwurf des
gereinigten Schotters als zweite Lageaufbringung in den Schwellenzwischenfächern und
bzw. oder ein ebenso vorzugsweise rinnenförmig ausgebildetes Abtransport-Förderband
(35) für einen Weitertransport des überschüssigen Schotters, beispielsweise bis zu
einem Schüttgutverladezug - zugeordnet ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Schotterbett-Reinigungsmaschine (1) zur Aufnahme, Reinigung und zum Wiedereinbringen
von Schüttgut, insbesondere Bettungsschotter, mit einer auf einem Maschinenrahmen
(2) angeordneten Förder-bzw. Räumkette (16) und einer von dieser über ein Transport-Förderband
(22) beschickbaren Siebanlage (21;49;55) mit zwei in Maschinenlängsrichtung hintereinander
angeordneten, zur Horizontalebene geneigten und jeweils einen eigenen Vibrationsantrieb
(39) aufweisenden Siebeinheiten (19,20), sowie mit einer Förderband-Anordnung (27)
für die Wiedereinbringung des gereinigten Schotters und einem Abraum-Förderband (37),
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden über dem Transport-Förderband beschickbaren
Siebeinheiten (19,20;47,48;56,57) der Siebanlage (21; 49;55) unter Bildung zweier
voneinander getrennter Schotter-Einwurfstellen (24,25;50,51) und einer gemeinsamen,
zwischen diesen Einwurfstellen gelegenen Schotter-Auswurfstelle (23;61) - am Maschinenrahmen
(2) quer zur Maschinenlängsrichtung gesehen V-förmig zueinander geneigt angeordnet
sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem vorzugsweise
konkav bzw. rinnenförmig ausgebildeten Transport-Förderband (22) und der Siebanlage
(21) jeweils ein jeder Siebeinheit (19,20) zugeordnetes, vorzugsweise auch rinnenförmig
ausgebildetes Einwurf-Förderband (26) zum Einwurf des zu reinigenden Schotters vorgesehen
ist, mit je einem Antrieb (44) für jeweils eine im Vergleich zur Förderrichtung des
Schotters in der zugeordneten Siebeinheit (19,20) entgegengesetzte Förderrichtung.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das aufnahmeseitige
Ende eines jeden oberhalb der jeweiligen Siebeinheit (19,20) angeordneten Einwurf-Förderbandes
(26) mittig zwischen den beiden Siebeinheiten (19,20) angeordnet und über den beiden
aufnahmeseitigen Enden das Abwurfende (45) des mit der Räum-bzw. Förderkette in Verbindung
stehenden Transport-Förderbandes (22) vorgesehen ist.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Transport-Förderband
(52) bis über beide Einwurfstellen (50,51) der beiden Siebeinheiten (47,48) angeordnet
ist, wobei über der der Förder-bzw. Räumkette näheren Einwurfstelle (51) der einen
Siebeinheit (48) ein Umlenkorgan (53) zum wahlweisen Abwurf des Schotters vom Transport-Förderband
(52) und über der anderen Einwurfstelle (50) das Abwurfende (54) des Transport-Förderbandes
(52) angeordnet ist (Fig. 4).
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zwischenspeicherung
von insbesondere überschüssigem Schotter ein - im Schotterfluß zwischen der Siebanlage
(21) und der Abwurfstelle (28) der Schotter-Weitertransport-Anordnung (27) angeordneter
- Zwischenspeicher (30) vorgesehen ist.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenspeicher (30)
als Teil der Förderband-Anordnung (27) zum Weitertransport des gereinigten Schotters
mit einem als Bodenfläche dienenden und einen eigenen Antrieb aufweisenden Speicher-Förderband
(31) mit Speicher-Seitenwänden ausgebildet ist.
7. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eine der beiden, voneinander unabhängig beschickbaren Siebeinheiten (56,57) als Zwischenspeicher
(64) mit einer im Bereich der Schotter-Auswurfstelle (61) angeordneten und diese verschließenden
Steuerklappe (62) ausgebildet ist.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vibrations-Antriebe
(39) vorzugsweise beider Siebeinheiten (19,20) und der Antrieb (17) der Förder-bzw.
Räumkette (16) mit einer Steuereinrichtung (43) in Verbindung stehen, die bei Stillstand
des Antriebes für die Förder-bzw. Räumkette (16) zur automatischen Absenkung der Schwingungsfrequenz
einer der beiden Vibrationsantriebe (39) auf eine - den auf den Sieben (38) befindlichen
Schotter nicht mehr bewegende - niedrigere Schwingungsfrequenz ausgebildet ist.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der gemeinsamen Schotter-Auswurfstelle (23) unterhalb der Siebanlage (21) die Förderband-Anordnung
(27) zum Weitertransport des gereinigten Schotters aus zwei im Abstand parallel zueinander
in Maschinenlängsrichtung verlaufenden, vorzugsweise rinnenförmig ausgebildeten Sammel-Förderbändern
(36) gebildet ist, deren Abwurfenden vorzugsweise oberhalb des Zwischenspeichers (30)
angeordnet sind, wobei zwischen den beiden Sammel-Förderbändern (36) das vorzugsweise
ebenso rinnenförmig ausgebildete Abraum-Förderband (37) vorgesehen ist.
10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderband-Anordnung
(27) wenigstens ein weiteres, am Maschinenrahmen angeordnetes und bis zum hinteren
Maschinenende oder mit seinem Abwurfende bis über das Maschinenende reichendes, vorzugsweise
rinnenförmig ausgebildetes Verteil-Förderband (33) - für einen wahlweisen Abwurf des
gereinigten Schotters als zweite Lageaufbringung in den Schwellenzwischenfächern und
bzw. oder ein ebenso vorzugsweise rinnenförmig ausgebildetes Abtransport-Förderband
(35) für einen Weitertransport des überschüssigen Schotters, beispielsweise bis zu
einem Schüttgutverladezug - zugeordnet ist.