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EP 0 240 691 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.01.1990 Patentblatt 1990/01 |
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Anmeldetag: 26.02.1987 |
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Verfahren zum Umsetzen eines kontinuierlichen Stroms von Papierbogen in Pakete
Method for turning a continuous stream of paper sheets into packets
Méthode pour transformer un courant continu de feuilles de papier en paquets
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB IT |
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Priorität: |
07.04.1986 CH 1359/86
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.10.1987 Patentblatt 1987/42 |
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Patentinhaber: GRAPHA-HOLDING AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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Erfinder: |
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- Grunder, Roland
CH-4803 Vordemwald (CH)
- Eugster, Albert
CH-4802 Strengelbach (CH)
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| (74) |
Vertreter: Fillinger, Peter, Dr. |
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Dr. P. Fillinger Patentanwalt AG,
Gotthardstrasse 53
Postfach 6940 8023 Zürich 8023 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 607 979 DE-A- 2 018 769
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CH-A- 630 041 US-A- 3 866 905
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0002] Ein Verfahren dieser Art ist aus der DE-A 2 018 769 bzw. der US-A 3 866 905 bekannt.
Danach werden durch eine Ablegetrommel nacheinander gefaltete Papierhandtücher oder
dgl. mit einer Kante auf einen ersten Förderweg abgestellt, an den seitlichen Rändern
nachgiebig gehalten und von hinten regelmässig vorwärts gestossen, bis sich ein Paket
bestimmter Grösse gebildet hat. Dieses wird dann von einem Mitnehmer oder Ausstosser
weggeschoben, hinter dem sich ein neues Paket bildet. Bei solchem Vorgehen können
Papierbogen mit Kreuzbruch, also mit drei Brüchen, wegen ihrer stark unterschiedlichen
Dicke nicht verarbeitet werden. Die Papierbogen müssten seitlich so fest gehalten
werden, dass sie der von hinten erzeugte Druck gleichmässig flach pressen kann. Bei
so hohem Widerstand der seitlichen Halterung aber würden die Zeitungen während des
Ausstossvorganges an ihren Seitenrändem beschädigt. Diese Vorveröffentlichungen zeigen
auch keine Möglichkeit, bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten sowohl Pakete mit nur einer
Zeitung als auch Pakete mit n + 1 Zeitungen herzustellen. Die Ausgangsstellung für
den Ausstosser ist immer im Bereich der Ablegetrommel. Er hat daher unabhängig von
der Paketgrösse während jedem Ausstossvorgang einen Verschiebeweg über die ganze Länge
des ersten Förderweges zurückzulegen, damit eine nachfolgende Ausstossoperation beginnen
kann. Dies erfordert Zeit und senkt die Leistung der Maschine, wenn kleine Pakete
auszustossen sind.
[0003] Bei einer ähnlichen Vorrichtung gemäss der CH-A607979 wird auf das seitliche Halten
der Papierbogen verzichtet. Stattdessen. werden die sich bildenden Pakete am Anfang
und am Ende gestützt und derart zur Entnahmestelle geführt. Die Anfangs- wie die Endstützen
müssen aber stets den ganzen Verschiebeweg von der Ablegetrommel zur Entnahmestelle
zurücklegen, weshalb mit einer solchen Vorrichtung eine annehmbare Leistung nur bei
der Herstellung grosser Pakete erreicht werden kann.
[0004] Ein weiteres Verfahren ist in der CH-A 496 574 beschrieben. Im oberen Teil der dort
gezeigten Vorrichtung werden die über einen Einlauf zugeführten Druckbogen auf einer
Auflage zu Teilstapein aufgeschichtet, worauf die Teilstapel in einen darunter liegenden
Schacht abgeworfen und auf einen unter dem Schacht liegenden drehbaren Stapeltisch
zu einem Stapel aufgeschichtet werden. Der Stapeltisch wird jeweils zwischen dem Abwurf
von zwei sich folgenden Teilstapeln um 180° gedreht, so dass ein Kreuzlegen erfolgt,
das die durch den Falz der Papierbogen bedingten ungleichen Höhen der Teilstapel ausgleicht.
Dieses Vorgehen ist nur beschränkt anwendbar. Insbesondere bei einer Tageszeitung
mit hoher Seitenzahl, die im fertigen Zustand eine Kreuzbruchfalzung mit drei Brüchen
aufweist, wird das Aufeinanderschichten zu Teilstapeln oder Stapeln schwierig, da
sich die einzelnen Zeitungen während dem Abwurf vom Einlauf auf die Auflage öffnen
können. Das gleiche gilt, wenn Teilstapel von der Auflage auf den Stapeltisch fallen.
Ein prinzipiell gleiches Vorgehen zeigt die CH-A 630 041. Zur Beseitigung der erwähnten
Mängel sind Tragorgane vorgesehen, was die Verarbeitung von Druckbogen mit einer Seitenzahl
von zirka 64 Seiten ermöglicht Die heutigen Zeitungsrotationen sind aber in der Lage,
noch wesentlich höhere Seitenzahlen auszustossen.
[0005] Zudem verlangt die heutige Versandtechnik die Verarbeitung von postroutengerechten
Paketen, das heisst, die Pakete müssen mit unterschiedlicher Stückzahl gebildet werden
und können im Extremfall nur ein'e Zeitung beinhalten. Die erwähnten Vorrichtungen
können diese Forderung nicht erfüllen.
[0006] Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein Verfahren der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, das es erlaubt, Produkte jeglicher Dicke zu verarbeiten und Pakete
jeglicher Grösse auszustossen, ohne dass Beschädigungen an den Produkten auftreten.
[0007] Erfindungsgemäss wird die Aufgabe gelöst durch die Merkmale des Anspruches 1.
[0008] Anhand der beiliegenden schematischen Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise
erläutert. Es zeigen :
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung, wobei die vordere
Abdeckung sowie Teile weggelassen sind,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den rechten Teil von Fig.. 1 in vergrösserter Darstellung.
[0009] Auf die in Fig. 1 gezeigte Transportstrecke legt die Auslage 1 einer Falzmaschine
nacheinander gefaltete Druckbogen 2 auf ein Förderband 3, welches jene zum Einlauf
4 einer Vorrichtung 5 transportiert, wo der kontinuierliche Strom in Pakete 6 unterschiedlicher
Grösse umgesetzt wird. Parallel zum Förderband 3 verläuft ein Wendeelement in Form
eines By-pass, dem die Druckbogen 2 vom Förderband 3 wahlweise mittels einer Weiche
8 zugeführt und am Ende wieder auf das Förderband 3 gelegt werden können. Das Wenden
der Druckbogen 2 im Wendeelement 7 erfolgt um die zur Förderrichtung parallele Achse
der einlaufenden Druckbogen. Zwischen dem Wendeelement 7 und dem Einlauf 4 ist vorzugsweise
ein Deckblattanleger 9 für mit der Postroute beschriftete Deckblätter angeordnet.
Der Einlauf 4 besteht aus einer Trommel 10, die von einem endlosen, mit einem weiteren
endlosen Halteband 12 zusammenwirkenden Förderband 11 umschlungen ist, das senkrecht
nach unten gegen eine Förderebene 13 wirkt und die ankommenden Druckbogen 2 mit der
vorangehenden Kante senkrecht auf die Förderebene 13 abstellt. Die Förderebene 13
ist durch eine ortsfeste Gleitschiene 14 gebildet. Längs dieser Gleitschiene 14 bilden
zwei mit nachgiebigen Randhaltem bestückte endlose Kettenpaare 15 und 16 eine Förderstrecke
17. Die einander zugewandten Trums der Kettenpaare 15 und 16 sind gleich gerichtet
und mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben und folgen seitlichen Führungsschienen
18 für die Druckbogen 2. Die nachgiebigen Randhalter bestehen aus je zwei flachen
Bürsten 19, 20, von denen die vorangehende (19) im wesentlichen rechtwinklig vom sie
tragenden Kettenpaar 15 bzw. 16 wegragt, wogegen die nachlaufende (20) mit ihren freien
Borstenenden (im Bereich der geraden Trums) gegen die Borstenenden der vorangehenden
(19) geneigt ist. Im Umlenkbereich, das heisst im Bereich der Umlenkkettenräder spreizen
die einen Randhalter bildenden Bürsten 19, 20 zangenartig auf und schliessen sich
in einer Zangenbewegung beim Übergang in den geraden Trum. Das Förderband 11 endet
am Ende des Umlenkbereiches der Kettenpaare 15, 16, wo die einander zugeordneten Bürsten
19, 20 gerade noch aufgespreizt sind und stellt die ankommenden Druckbogen jeweils
zwischen die Bürstenpaare der Randhalter. Die beiden nachlaufenden Bürsten 20 schieben
den ankommenden Druckbogen 2 auf der Gleitschiene 14 in Richtung des eingezeichneten
Pfeiles und schwenken, sobald sie den geraden Trum erreichen, gegen die vorangehende
Bürste 19 und halten den Rand des so erfassten Druckbogens 2 nachgiebig fest. Durch
die regelmässige Anordnung der Bürsten 19 und 20 an den Kettenpaaren 15 und 16 ist
der Abstand zwischen den Randhaltem konstant, so dass die auf die Förderebene 13 abgestellten
Druckbogen 2 längs der Gleitschiene 14 einen regelmässigen gegenseitigen Abstand haben.
[0010] Die nachgiebigen Randhalter bestehen aus je zwei flachen Bürsten 19, 20 mit weichen,
nachgiebigen Borsten, von denen die vorangehende Bürste 19 im wesentlichen rechtwinklig
vom sie tragenden Kettenpaar 15 bzw. 16 wegragt, wogegen die nachlaufende 20 mit ihren
freien Borstenenden (im Bereich des geraden Trums) gegen die Borstenenden der vorangehenden
geneigt ist.
[0011] Die Geschwindigkeiten der Auslage 1, des Förderbandes 3, des Einlaufs 4 und der Kettenpaare
15, 16 sind derart aufeinander abgestimmt, dass mit jedem Maschinentakt jeweils ein
Druckbogen zwischen die Bürsten 19, 20 der taktgleich folgenden Randhalterpaare gestellt
werden. Die Förderstrecke 5 transportiert die Druckbogen 2 aufrecht, in rechtwinkliger
Orientierung zur Förderrichtung und mit gegenseitigem Abstand gegen zwei parallele
Umreifungsbänder 21 einer Umreifungsvorrichtung 22 - und gegen deren Widerstand -
auf eine anschliessende Förderebene 23. Die Umreifungsvorrichtung ist ein handelsübliches
Fabrikat der Firma ENDRA, 5340 AB OSS, Holland, so dass auf deren Beschreibung verzichtet
werden kann. Parallel zu den Förderkettenpaaren 15, 16 verlaufen zwei ortsfeste Führungsstangen
24 auf denen ein mit einer endlosen Kette 26 verbundener Schlitten 25 längs verschiebbar
gelagert ist Die Kette 26 ist von einer Antriebseinheit 27 vorwärts und rückwärts
antreibbar. Der Schlitten trägt eine Zylinderkolbeneinheit 28 an der ein an der Gleitschiene
14 beidseitig vorbeigreifendes Ausstosserpaar 29 (in Fig. 1 in der linken und in Fig.
2 in der rechten Endlage gezeigt) vorbeigreift. Die Kette 26 ist mit wesentlich grösserer
Geschwindigkeit antreibbar als die Förderkettenpaare 15, 16. Zudem kann das Ausstosserpaar
29 in jeder Stellung entlang der Förderstrecke 5 zwischen zwei von den Randhaltem
gehaltene Druckbogen nach oben bewegt werden. Sollen nun beispielsweise in Fig. 1
die ersten drei Druckbogen 2 zu einem Paket vereinigt werden, so wird der Schlitten
25 so weit nach vorne bewegt, dass das Ausstosserpaar 29 zwischen den dritten und
vierten Bogen zu liegen kommen. In dieser Lage wird (während sich die Kettenpaare
15, 16, wie auch die Kette 26, mit gleichbleibender Geschwindigkeit vorwärts bewegen)
das Ausstosserpaar 29 nach oben bewegt und anschliessend die Geschwindigkeit des Schlitttens
25 beschleunigt, so dass das Ausstosserpaar 29 zuerst den dritten, dann den zweiten
und zuletzt den ersten Bogen vor sich her gegen die beiden Umreifungsbänder 21 und
gegen deren Widerstand auf die Förderebene 23 schiebt. Dabei werden die Bogen 2 an
den nachgiebigen Randhaltem vorbei geschoben, welche dabei in Förderrichtung gebogen
werden und danach zurück federn. Am Ende der Ausstossbewegung (Fig.2) werden von der
Seite Rückhalteplatten 30 hinter das Ausstosserpaar 29 geschoben, worauf dieses mit
der Zylinderkolbeneinheit 28 wieder abgesenkt und von der Antriebseinheit 27 zurück
in die nächste Bereitstellung gefahren werden kann. Anschliessend werden die Schweissköpfe
31 gegeneinander bewegt und das Paket 6 um die Rückhalteplatten 30 herum umreift,
worauf es, nach dem Rückzug der Rückhalteplatten 30 manuell oder mechanisch auf ein
anschliessendes Förderband geschoben werden kann. Das Mitumreifen der Rückhalteplatten
30 verhindert eine zu straffe Umreifung des Paketes 6 und eine damit verbundene Verformung
der äusseren Papierbogen.
[0012] Die Verschiebewege der endlosen Ketten 15, 16 und des Ausstosserpaares 29 werden
durch inkrementale Weggeber abgetastet und einer nicht dargestellten Positionierungssteuerung
zugeführt, welche die Bewegung der Antriebseinheit 27 steuert.
1. Verfahren zum Umsetzen eines kontinuierlichen Stroms von Papierbogen (2) in Pakete
(6) gleicher oder variabler Grösse, wobei die Papierbogen (2) nacheinander mit einer
Kante auf eine Förderebene aufgesetzt und auf der Förderebene (13, 14) längs einer
geraden, ersten Wegstrecke (5) und von dieser auf eine anschliessende zweite Wegstrecke
(23) weiter transportiert werden, wobei die Papierbogen (2) längs der ersten Wegstrecke
mit ihren Flachseiten im wesentlichen rechtwinklig zur Förderrichtung ausgerichtet
sind und an zwei Kanten längs der ersten Wegstrecke (5) nachgiebig gehalten werden,
dadurch gekennzeichnet, dass die Papierbogen mit gegenseitigem Abstand auf die Förderebene
(13, 14) aufgesetzt und darauf transportiert werden, dass wahlweise ein auf der ersten
Förderstrecke befindlicher Papierbogen in Förderrichtung auf eine höhere Geschwindigkeit
beschleunigt wird, derart, dass er allfällig vorangehende, auf der ersten Wegstrecke
befindliche Bogen (2) zusammen-und auf die zweite Wegstrecke (23) schiebt, wobei im
Bereich der zweiten Wegstrecke (23) der vorderste Bogen eines Paketes durch eine elastische
Gegenkraft (21) gebremst wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
einen Einlauf (4) der die Papierbogen (2) mit einer Kante voraus rechtwinklig auf
einen ersten, sich längs einer ersten Wegstrecke (5) erstreckenden Förderer (13 bis
16, 19, 20) lenkt, wobei der Förderer längs dieser Wegstrecke (5) wirksame, nachgiebige
und in Förderrichtung die Druckbogen auf Distanz haltende Randhalter (19, 20) für
die Bogen (2) aufweist, welche die Bogen mit ihren Flachseiten quer zur Förderrichtung
halten, wobei an die Förderebene (13) dieses Förderers eine zweite Förderebene (23)
koplanar anschliesst, längs welcher ein dem Förderer entgegengesetzt wirksames Bremsorgan
(21) vorhanden ist, und ein Ausstossorgan (29) an jeder Stelle längs dem Förderer
in dessen Wirkbereich hinein bzw. heraus bewegbar ist und das in Förderrichtung des
Förderers mit grösserer Geschwindigkeit als die des Förderers längs einem Vorschubweg
bis zur anschliessenden Förderebene (23) antreibbar ist.
3. Verwendung einer Vorrichtung nach Anspruch 2 in einer Transportstrecke für Papierbogen,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (5) als Teil der Transportstrecke eingesetzt
ist, dass in Förderrichtung der Transportstrecke vor der Vorrichtung (5) ein zur Transportstrecke
paralleler Streckenabschnitt vorhanden ist, über den die Papierbogen wahlweise geleitet
werden können, und dass dieser Streckenabschnitt als Wendeelement (7) ausgebildet
ist, welches die Papierbogen (2) um ihre zur Förderrichtung parallele Achse um 180°
verschwenkt.
4. Verwendung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Streckenabschnitt
(7) ` und der Vorrichtung (5) ein gegen die Transportstrecke wirksamer Deckblattanleger
(9) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderer zwei endlose
Stränge (15, 16) mit zwei einander zugewandten, parallelen und voneinander distanzierten
Trums aufweist, welche Trums gleichgerichtet und mit gleicher Geschwindigkeit antreibbar
sind, dass an diesen Trums einander gegenüberliegend regelmässig distanzierte elastische
Randhalter (19, 20) vorhanden sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Randhalter (19, 20)
lamellenartige zur Förderebene (13) rechtwinklig orientierte, mit ihren freien Enden
gegeneinander geneigte und elastische Organe sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe flache Bürsten
sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremsorgan (21) durch
das Umreifungsband einer Umreifungsvorrich- tung (22) gebildet wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlauf (4) noch
im Bereich der endlosen Stränge (15, 16) aber vor den geraden Abschnitten der einander
zugewandten Trums endet.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des Vorschubweges
zwei Rückhalteplatten (30) hinter das Ausstossorgan (29) schiebbar und nach erfolgter
Umreifung entfembar sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass der Verschiebeweg des Förderers (13 bis 16, 19, 20) durch inkrementale Weggeber
detektiert und einer Positionierungssteuerung signalisiert ist, und dass die Antriebseinheit
(27) durch die Positionierungssteuerung gesteuert ist.
1. Process for the conversion of a continuous stream of sheets of paper (2) into packs
(6) of the same or variable size, the sheets of paper (2) being placed one after the
other with one edge onto a conveying plane and further transported on the conveying
plane (13, 14) along a straight, first line of travel (5) and from the latter onto
an adjoining second line of travel (23), the sheets of paper (2) being aligned along
the first line of travel with their flat sides essentially perpendicular to the direction
of conveyance and held compliantly at two edges along the first line of travel (5)
and characterized in that the sheets of paper are placed onto the conveying plane
(13, 14) with mutual spacing transported thereupon, in that a sheet of paper on the
first line of conveyance is optionally accelerated in the direction of conveyance
to a higher speed in such a way that it pushes any sheets (2) ahead of it on the first
line of travel together and onto the second line of travel (23), the forwardmost sheet
of a pack being retarded in the region of the second line of travel (23) by a flexible
counterforce (21).
2. Apparatus for carrying out the process according to Claim 1, characterized by an
infeed (4), which steers the sheets of paper (2) with one edge in front perpendicularly
onto a first conveyor (13 to 16, 19, 20) extending along a first line of travel (5),
the conveyor having along this line of travel (5) effective, compliant edge holders
(19, 20) for the sheets (2), which hold the printed sheets at a distance in the direction
of conveyance and which hold the sheets with their flat sides transverse to the direction
of conveyance, the conveying plane (13) of this conveyor being adjoined in a coplanar
manner by a second conveying plane (23), along which there is a retarding member (21)
acting in opposition to the conveyor, and an ejection member (29) can be moved in
and out at any point along the conveyor in its area of operation and which can be
driven in the direction of conveyance of the conveyor at greater speed than that of
the conveyor along an advancement path up to the adjoining conveying plane (23).
3. Use of an apparatus according to Claim 2 in a transport line for sheets of paper,
characterized in that the apparatus (5) is used as part of the transport line, in
that there is a line section parallel to the transport line ahead of the apparatus
(5) in the direction of conveyance of the transport line, over which section the sheets
of paper can optionally be directed, and in that this line section is designed as
a turning element (7), which turns the sheets of paper (2) through 180° about their
axis parallel to the direction of conveyance.
4. Use according to Claim 3, characterized in that, between the line section (7) and
the apparatus (5) there is provided a cover-sheet feeder (9), acting counter to the
transport line.
5. Apparatus according to Claim 2, characterized in that the conveyor has two endless
strands (15, 16) with two mutually facing, parallel and spaced-apart sides, which
sides are disposed in the same direction and can be driven at the same speed, in that
on these sides there are flexible edge holders (19, 20) spaced regularly apart opposite
one another.
6. Apparatus according to Claim 5, characterized in that the edge holders (19, 20)
are fin-like flexible members oriented perpendicularly to the conveying plane (13),
with their free ends inclined towards each other.
7. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the members are flat brushes.
8. Apparatus according to Claim 2, characterized in that the retarding member (21)
is formed by the strap of a strapping device (22).
9. Apparatus according to Claim 6, characterized in that the infeed (4) ends still
in the region of the endless strands (15, 16) but ahead of the straight sections of
the mutually facing sides.
10. Apparatus according to Claim 8, characterized in that, at the end of the advancement
path, two retaining plates (30) can be pushed behind the ejecting member (29) and
can be removed after strapping has been performed.
11. Apparatus according to one of Claims 2 or 4 to 10, characterized in that the displacement
distance of the conveyor (13 to 18, 19, 20) is detected by incremental distance transducers
and is signalled to a positioning control, and in that the drive unit (27) is controlled
by the positioning control.
1. Procédé pour transformer un flux continu de feuilles de papier (2) en paquets (6)
de la même grandeur ou de grandeur variable, dans lequel les feuilles de papier (2)
sont posées l'une après l'autre par une arête sur un plan de transport et sont transportées
sur le plan de transport (13, 14) le long d'un premier parcours droit (5) et à partir
de celui-ci sont à nouveau transportées sur un deuxième parcours (23) contigu, dans
lequel les feuilles de papier (2) le long du premier parcours sont alignées avec leurs
faces planes essentiellement perpendiculaires à la direction de transport et sont
tenues d'une façon souple par deux arêtes le long du premier parcours (5), caractérisé
en ce que les feuilles de papier sont disposées à une commune distance sur le plan
de transport (13 14) et puis sont transportées, en ce que, à volonté, une feuille
de papier se trouvant sur le premier parcours est accélérée dans le sens du transport
à une vitesse plus grande, de sorte, qu'elle se rapproche des feuilles (2) éventuellement
en tête, se trouvant sur le premier parcours et les pousse sur le deuxième parcours
(23), là où dans le domaine du deuxième parcours (23) la feuille la plus en avant
d'un paquet est freinée par une force antagoniste (21) élastique.
2. Dispositif pour la réalisation du procédé selon la revendication 1, caractérisé
par une alimentation (4), qui conduit les feuilles de papier par une arête située
devant perpendiculairement à un premier transporteur (13 à 16, 19, 20), s'étendant
le long d'un premier parcours (5) dans lequel le transporteur le long de ce parcours
(5) comporte pour les feuilles (2) des supports efficaces (19, 20), flexibles, conservant
les feuilles à distance dans la direction de transport et qui maintiennent les feuilles
avec leurs faces planes perpendiculaires à la direction de marche, et le plan de transport
(13) de ce transporteur se raccorde avec un deuxième plan de transport (23) de même
niveau, le long duquel existe un organe de freinage (21) efficace en opposition au
transporteur, et un poussoir (29) peut être mis en marche en va et vient à chaque
position le long du transporteur dans sa zone d'action et celui-ci est actionnable
dans le sens de déplacement du transporteur à une vitesse plus grande que celle du
transporteur le long d'une voie d'avancement jusqu'au plan de transporteur (23) suivant.
3. Utilisation d'un dispositif selon la revendication 2 dans une section de transport
pour feuilles de papier, caractérisée en ce que, le dispositif (5) est implanté comme
partie de la section de transport, qu'il existe dans la direction de transport de
la section de transport avant le dispositif (5) un tronçon de ligne parallèle à la
section de transport sur lequel les feuilles de papier peuvent être guidées à volonté,
et que ce tronçon de ligne est réalisé comme élément de retournement (7), qui pivote
de 180° les feuilles de papier (2) sur leur axe parallèle à la direction de transport.
4. Utilisation selon la revendication 3, caractérisé en ce que, entre le tronçon de
ligne (7) et le dispositif (5) est prévu un margeur de feuilles monté (9) agissant
en opposition à la section de transport.
5. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le transporteur comprend
deux câbles sans fin (15, 16) avec deux brins tournés l'un vers l'autre, parallèles
et distants l'un de l'autre, lesquels brins agissent dans le même sens et sont mus
à la même vitesse, qu'il existe sur ces brins des appuis de bord (19, 20) élastiques
se faisant face l'un l'autre et espacés régulièrement.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les appuis de bord (19,
20) sont des pièces en forme de lamelle, orientées perpendiculairement au plan de
transport (13), inclinées par leurs extrémités libres l'une contre l'autre et élastiques.
7. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les pièces sont des
balais plats.
8. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'organe de freinage
(21) est formé de la bande d'enroulement d'une enrubanneuse.
9. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que, l'alimentation (4)
se termine encore dans la zone des câbles (15, 16) sans fin mais avant les tronçons
droits des brins tournés l'un vers l'autre.
10. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que, à la fin de la voie
d'avancement deux plaques de retenue (30) peuvent se déplacer derrière le poussoir
(29) et s'éloigner selon l'empilage réalisé.
11. Dispositif selon l'une des revendications 2 ou 4 à 10, caractérisé en ce que la
trajectoire de déplacement du transporteur (13 à 16, 19, 20) est détectée par un appareil
transmetteur amplificateur et est signalée à une régulation de positionnement, et
que l'unité motrice (27) est commandée par la régulation de positionnement

