| (19) |
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(11) |
EP 0 240 817 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.09.1991 Patentblatt 1991/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.03.1987 |
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| (54) |
Austragvorrichtung für Mischmedien
Dispensing device for mixtures
Distributeur de mélanges
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
08.04.1986 DE 3611690
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.10.1987 Patentblatt 1987/42 |
| (73) |
Patentinhaber: Ing. Erich Pfeiffer GmbH & Co. KG |
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78315 Radolfzell (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Skorka Thomas
D-7760 Radolfzell (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Ruff, Beier, Schöndorf und Mütschele |
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Willy-Brandt-Strasse 28 70173 Stuttgart 70173 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
AT-B- 301 439 GB-A- 1 258 845 US-A- 3 240 403 US-A- 4 088 246
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DE-A- 2 441 406 US-A- 3 134 505 US-A- 3 655 096
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Austragvorrichtung für Mischmedien nach dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1.
[0002] Technische, pharmazeutische, kosmetische und ähnliche Medien bestehen häufig aus
mehreren Komponenten, die aus Gründen einer Reaktionszeit oder weil sie im gemischten
Zustand zu Veränderungen, beispielsweise geringerer Haltbarkeit neigen, möglichst
erst kurz vor Gebrauch gemischt werden sollten. Daher werden solche Mischmedien in
der Regel getrennt voneinander in gesonderten Gefäßen bereitgestellt, und vor dem
Gebrauch muß die Zumisch-Komponente nach Öffnen des zugehörigen Gefäßdeckels der Hauptkomponente
Zugegeben sowie mit dieser durchmischt werden. Hierzu bedarf es einiger Geschicklichkeit
und auch hoher Sorgfalt, wenn es darauf ankommt, daß die Komponenten in einem genauen
Mengenverhältnis miteinander gemischt werden. Ist mindestens eine Komponente von der
Art, daß ihr eine unmittelbare Berührung mit Luft abträglich ist, so kann die Mischung
praktisch nur unter Laborbedingungen erfolgen.
[0003] Durch die CH-A-567 978 ist eine Austragvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1 bekanntgeworden, bei welcher der Verschlußteil der Zumischkammer beim Öffnen teilweise
gelöst und dann gelenkartig nach unten geklappt wird. Der ebene Verschlußteil muß
dabei mit einer besonderen Stechhülse betätigt werden, wobei nicht gewährleistet ist,
daß er in eine ausreichend geöffnete Lage gelangt. Die Hauptkammer weist einen Gefäßhals
auf, an dem nur dann eine Austragpumpe befestigt werden könnte, wenn sie an den Gefäßhals
angepaßt wäre und geeignete Befestigungsmittel vorgesehen würden.
[0004] Durch die US-A-3 655 096 ist eine Austragvorrichtung bekanntgeworden, bei welcher
die Zumischkammer am Boden mit einer Steigrohrnadel der Austragpumpe durchstoßen wird.
Auch hier ist eine definierte Öffnung des Verschlußteiles nicht möglich und nur mit
einer speziell ausgebildeten Austragpumpe zu bewerkstelligen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Austragvorrichtung der genannten Art
zu schaffen, bei welcher auf einfache Weise das Zumischen mindestens einer Komponente
zu mindestens einer weiteren Komponente in einfacher Weise so vorgenommen werden kann,
daß ein sicheres und vollständiges Übertreten der einen Komponente in die Kammer der
anderen Komponente gewährleistet ist und daß danach das Mischmedium unmittelbar aus
der zugehörigen Kammer für den Gebrauch ausgetragen werden kann, ohne daß die Hauptkammer
unter Druck gesetzt werden muß.
[0006] Diese Aufgabe wird durch den Patentanspruch 1 gelöst. Durch das Steigrohr läßt sich
der Verschlußteil in eine wesentlich besser definierte Öffnungslage überführen, auf
einfache Weise genau handhaben und ggf. in der geöffneten Lage sichern. Die Zwischen-
bzw. Zumischkammer und die Hauptkammer sind beispielsweise über eine in einer gemeinsamen
Wandung vorgesehene, zunächst mit dem Verschlußteil geschlossen gehaltene Übertrittsöffnung
unmittelbar miteinander leitungsverbunden, so daß nach Abtrennen des Verschlußteiles
die Übertrittsöffnung im wesentlichen auf ihrer gesamten, durch ihre formstabile Begrenzung
genau definierten Weite offen ist und der Inhalt der einen Kammer unter Umgehung irgendwelcher
Leckverluste unmittelbar in die andere Kammer überführt werden kann. Die zu mischenden
Komponenten, die zweckmäßig fließfähig sind, können Flüssigkeiten, pulverförmige Substanzen,
Gase o.dgl. sein, wobei auch jede der genannten Aggregatformen zur Mischung mit einer
beliebigen der beiden anderen Aggregatformen vorgesehen sein kann. Beispielsweise
kann die Zumischkomponente pulverförmig und die Hauptkomponente flüssig sein. Es ist
aber des weiteren auch denkbar, daß mindestens eine Komponente durch wenigstens einen,
beispielsweise lösbaren oder katalytisch wirkenden Festkörper gebildet ist, der durch
die erfindungsgemäße Ausbildung als Ganzes mit der anderen Komponente zusammengebracht
werden kann, da der Verschluß den Übertrittsweg bzw. die Übertrittsöffnung vollständig
freigibt. Durch die im Betriebszustand an die Hauptkammer angeschlossene handbetätigbare
Austragpumpe läßt sich das Mischmedium dann in beispielsweise genau dosierten Mengeneinheiten
sehr einfach austragen, so daß vor allem solche Mischmedien zur Anwendung kommen können,
denen Aerosole oder ähnliche Treibmittel abträglich sind.
[0007] Durch die US-PS 32 40 403 ist zwar eine Austragvorrichtung mit zwei durch einen Zwischendeckel
getrennten Kammern bekanntgeworden, bei welcher die obere Kammer das auszutragende
Medium und die untere Kammer ein Treibgas enthält, das nicht als Mischkomponente,
sondern lediglich zur Erzeugung eines das Medium über einen Ventilkopf nach außen
fördernden Druckes vorgesehen ist. Eine Deckelplatte zwischen den beiden Kammern wird
unter dem Gasdruck in Verschlußlage gehalten, weshalb diese Ausbildung nicht zum Zusammenmischen
getrennt gehaltener Mischkomponenten wie beim Erfindungsgegenstand geeignet ist. Bei
einer anderen, durch die US-PS 3l 34 505 bekanntgewordenen Austragvorrichtung ist
als Verschluß zwischen zwei Kammern eine durch ein Steigrohr eines Ventilkopfes zu
zerstörende Membran vorgesehen, die in der Regel dazu neigt, sich relativ eng um das
Steigrohr zu legen, so daß, falls die obere Kammer zur Aufnahme einer Zumischkomponente
vorgesehen wäre, ein sicherer Übertritt dieser Zumischkomponente in die Hauptkammer
nicht gewährleistet wäre. Dadurch, daß beim Erfindungsgegenstand der Verschlußteil
über mindestens eine Sollbruchstelle abtrennbar ist, werden die genannten Nachteile
vermieden.
[0008] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes besteht darin,
daß die Zumischkammer in die vorzugsweise nach Art eines Gefäßhalses ausgebildete
Halterung für die Austragpumpe eingesetzt ist, so daß sie bei normaler Standstellung
der Hauptkammer in der Regel oberhalb von deren Inhalt liegt und deshalb der Inhalt
der Zumischkammer nach Öffnen des Verschlußteiles unter seiner Gewichtskraft von selbst
in die Hauptkammer gelangt. Es ist zwar denkbar, die Wandungen der Zumischkammer einteilig
mit denen der Hauptkammer auszubilden, jedoch ergibt sich eine besonders einfach herzustellende
und zu handhabende Ausführungsform, wenn die Zumischkammer in Form eines gesonderten,
in die Hauptkammer eingesetzten Behältnisses vorgesehen ist, das vorzugsweise an der
äußeren Stirnfläche der Halterung für die Austragpumpe mit einem Flanschring abgedichtet
anliegt.
[0009] Ist der Verschlußteil in einer Bodenwand der vorzugsweise napfförmigen Zumischkammer
vorgesehen und nimmt er insbesondere annähernd die gesamte Bodenwand ein, so wird
zur Öffnung der Verbindung zwischen der Zumischkammer und der Hauptkammer praktisch
die gesamte zugehörige Wandung herausgebrochen, so daß besonders sicher gewährleistet
ist, daß der gesamte Inhalt der Zumischkammer in die Hauptkammer gelangt.
[0010] Der Aufbau sowie die Handhabung der erfindungsgemäßen Austragvorrichtung können noch
wesentlich dadurch vereinfacht werden, daß der Verschlußteil durch die von außen in
eine Kammer, insbesondere die Zumischkammer einführbare Austragpumpe öffenbar ist,
so daß also die Austragpumpe zunächst von dem die Zumisch- und die Hauptkammer bildenden
Behältnis getrennt bereitgestellt wird und zur Vermischung der Komponenten die als
Ganzes von dem Behälter lösbare Austragpumpe lediglich in ihrer Betriebslage am Behälter
angebracht werden muß.
[0011] Bildet dabei der Verschlußteil einen festen Bauteil mit einem Steigrohr für die Austragpumpe,
das erst beim Einsetzen der Austragpumpe in den Behälter an die Pumpe angeschlossen
wird, so braucht nicht das verhältnismäßig empfindliche und daher leicht zu beschädigende
innere Ende des Steigrohres zum Öffnen des Verschlußteiles verwendet werden und es
kann auch vermieden werden, daß sich der Verschlußteil nach dem Öffnen in unkontrollierter
Lage in der Hauptkammer befindet. Des weiteren kann dadurch der Verschlußteil einerseits
einteilig mit dem Steigrohr und andererseits einteilig mit der Zumischkamme ausgebildet
werden, so daß also bei einer bevorzugten Ausführungsform Zumischkammer, Verschlußteil
und Steigrohr durch einen einzigen einstückigen Bauteil aus Kunststoff o.dgl. gebildet
sind. Die einteilige Ausbildung des Verschlußteiles mit der Zumischkammer und die
Verbindung des Verschlußteiles mit der Zumischkammer ausschließlich über die Sollbruchstelle
ermöglicht auch ohne besonderen Aufwand eine äußerst dichte Ausbildung der Zumischkammer,
so daß auch im ungünstigsten Falle keinerlei Anteile der Zumischkomponente unbeabsichtigt
in die Hauptkammer gelangen können.
[0012] Damit das Steigrohr keine Leitungsverbindung zwischen der Zumischkammer und der Hauptkammer
herstellt, kann jeder beliebige, von außen zu öffnende Verschluß vorgesehen sein,
wobei es beispielsweise denkbar ist, eine Verschlußkappe für den Gefäßhals bzw. die
Zumischkammer an ihrer Innenseite mit einem Verschlußglied für das Steigrohr zu versehen,
so daß dieses Verschlußglied beim Entfernen der Verschlußkappe gleichzeitig vom Steigrohr
abgezogen wird. Zum hermetischen Verschluß des Steigrohres ist es jedoch besonders
vorteilhaft, wenn der Rohrverschluß des Steigrohres über eine Sollbruchstelle einteilig
mit dem Steigrohr verbunden und so angeordnet ist, daß er durch die von außen einführbare
Austragpumpe öffenbar ist.
[0013] Vorteilhaft liegt der Rohrverschluß geschützt innerhalb des Steigrohres, dessen äußeres
Ende zweckmäßig als Steck-Außenhülse für die Aufnahme eines als Ansaugstutzen vorgesehenen
Endstutzens des Gehäuses der Austragpumpe ausgebildet ist. Beim Einsetzen der Austragpumpe
wird dadurch der Rohrverschluß von selbst freigebrochen und somit geöffnet. Der Rohrverschluß
kann daßei so ausgebildet sein, daß er aus einzelnen Segmenten besteht, die über weitere
Sollbruchstellen aneinander anschließen und sich beim Öffnen voneinander lösen, wobei
diese Segmente dann jeweils eine maximale Weite haben, die kleiner als die lichte
Weite des Innenkanales des Steigrohres ist, so daß mit Sicherheit gewährleistet ist,
daß der freigebrochene Rohrverschluß nicht im Steigrohr stecken bleibt, sondern vollständig
in die Hauptkammer fällt, wo er nicht hindert.
[0014] Um eine sichere Verbindung der Austragpumpe mit dem Steigrohr zu gewährleisten, ist
es vorteilhaft, wenn die Sollbruchstelle des Rohrverschlusses eine geringere Bruchkraft
als die Sollbruchstelle des Verschlußteiles aufweist, so daß der Verschlußteil erst
freigebrochen wird, wenn die Steckverbindung zwischen Austragpumpe und Steigrohr hergestellt
ist. Es ist aber auch denkbar, für das innere Ende des Steigrohres einen, beispielsweise
durch den gegenüberliegenden Boden der Hauptkammer gebildeten Anschlag vorzusehen,
an welchem das innere Ende des Steigrohres in einer Lage anschlägt, welche ihrer mit
der Austragpumpe verbundenen Betriebslage entspricht, so daß beim Einsetzen der Austragpumpe
zuerst der Verschlußteil geöffnet werden kann, wonach unter Freibrechen des Rohrverschlusses
die endgültige Betriebsverbindung zwischen Austragpumpe und Steigrohr hergestellt
wird. In diesem Fall ist das innere Ende des Steigrohres bzw. der Anschlag so ausgebildet,
daß in der Betriebslage das innere Ende nicht verschlossen, sondern, beispielsweise
seitlich im Mantel zum Ansaugen des gemischten Mediums, geöffnet ist.
[0015] Die erfindungsgemäße Ausbildung eignet sich insbesondere für Austragvorrichtungen,
bei welchen die Austragpumpe als Schubkolbenpumpe ausgebildet ist, deren Pumpenkammer
vorzugsweise über ein Einlaßventil mit dem Ansaugstutzen verbunden ist und deren insbesondere
im Kolbenstößel liegender Austragkanal mindestens ein Auslaßventil aufweist. Diese
Austragpumpe ist sowohl für flüssige wie pastöse Medien geeignet, kann auf genau dosierte
Austragmengen justiert werden und ermöglicht auch einen zerstäubten bzw. gesprühten
Austrag des Mischmediums. Des weiteren hat eine solche Austragpumpe des wesentlichen
Vorteil, daß dadurch, daß das Auslaßventil und eine ggf. in ihr vorgesehene Belüftung
für die Hauptkammer im Ausgangszustand federnd geschlossen sind, im Falle empfindlicher
Mischmedien deren Haltbarkeit wesentlich erhöht werden kann.
[0016] Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung gehen auch
aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen
zeigen:
- Fig. l
- eine erfindungsgemäße Austragvorrichtung in Ansicht und im Lagerzustand,
- Fig. 2
- einen Ausschnitt des Behälters der Austragvorrichtung gemäß Fig. l im Axialschnitt,
- Fig. 3
- den Ausschnitt gemäß Fig. 2, jedoch im Betriebszustand der Austragvorrichtung,
- Fig. 4
- die Zumischkammer der Austragvorrichtung gemäß den Fig. l bis 3 in wesentlich vergrößerter
Darstellung und im Axialschnitt.
[0017] Wie die Fig. l bis 4 zeigen, weist eine erfindungsgemäße Austragvorrichtung l einen
Speicher- bzw. Aufnahme-Behälter 2 für alle zu mischenden Medienkomponenten und eine
vor der Mischung und dem Austrag der Komponenten außerhalb des Behälters 2 gehaltene
Austragpumpe 3 in Form einer handbetätigbaren Schubkolbenpumpe auf, die zum Mischen
der Komponenten sowie zum Austrag der gemischten Komponenten gemäß Fig. 3 mit dem
Behälter 2 verbunden wird.
[0018] Der Behälter 2 weist als flaschenförmigen Außenbehälter eine Hauptkammer 4 auf, in
welche als innenliegender, wesentlich kleiner-volumiger Behälter eine mit einem Steigrohr
6 integrierte Zumischkammer 5 eingesetzt ist. Die Zumischkammer 5 ist sowohl hinsichtlich
ihrer Querschnitte als auch hinsichtlich ihrer Länge bzw. Höhe wesentlich kleiner
als die Hauptkammer 4. Zur Aufnahme der Zumischkammer 5 weist die Hauptkammer 4 an
ihrer oberen Stirnwand 9 eine muffenförmige Halterung 7 auf, deren Innenweite wesentlich
kleiner als die Innenweite der übrigen Hauptkammer 4 ist und die ausschließlich nach
außen über die Stirnwand 9 vorsteht. Diese Halterung 7 ist nach Art eines Gefäßhalses
einteilig mit allen übrigen Wandungen der Hauptkammer 4 ausgebildet und bildet auch
die Befüllöffnung zur Befüllung der Hauptkammer 4 mit der Hauptkomponente. Die über
ihre Länge im wesentlichen durchgehend konstante Innenweite der Halterung 7 ist nur
geringfügig größer als die Außenumfangsweite der Zumischkammer 5, die annähernd über
ihre gesamte Höhe konstante Querschnitte aufweist und mit geringem Spaltabstand derart
in die Halterung 7 eingreift, daß ihr inneres Ende nach innen über die Stirnwand 9
vorsteht, jedoch ein großer bzw. ihr größter Teil innerhalb der Halterung 7 liegt.
Die Zumischkammer 5 ist somit nach Art einer einfachen Steckverbindung mit der Hauptkammer
4 verbunden und in ihrer zur Mittelachse l0 der Austragvorrichtung l achsgleichen
Lage gegenüber der Halterung 7 zentriert. Am äußeren Ende weist die Zumischkammer
5 einen über ihren Außenumfang vorstehenden Flanschring ll auf, der gleichen Außenquerschnitt
wie das zugehörige Ende der Halterung 7 aufweist und an deren Stirnfläche l2 unter
Zwischenlage einer Ringdichtung l3 anliegt. Benachbart zum Flanschring ll weist die
Zumischkammer 5 zur Zentrierung gegenüber der Halterung 7 einen in der Außenweite
erweiterten Abschnitt auf. Die Boden-Wandung l5 der napfförmigen und an ihrem äußeren
Ende auf voller Weite offenen Zumischkammer 5 ist einteilig mit der Mantelwandung
l4 der Zumischkammer 5 sowie mit dem Steigrohr 6 ausgebildet, das annähernd über seine
gesamte Länge konstante Querschnitte hat. Ein in die Zumischkammer 5 ragender Längsabschnitt
des Steigrohres 6 ist kürzer als die Zumischkammer 5, so daß das Ende dieses Längsabschnittes
zwischen der Wandung l5 und dem offenen Ende der Zumischkammer 5 innerhalb von dieser
vorgesehen ist. Der andere Längsabschnitt ragt von der Boden-Wandung l5 in die Hauptkammer
4, hat jedoch im Zustand gemäß Fig. 2 von deren gegenüberliegender Bodenwand l6 einen
verhältnismäßig großen Abstand. In der Ebene der Boden-Wandung l5 steht über den Außenumfang
des Steigrohres 6 ringbundförmig ein Verschlußteil l7 vor, der wenigstens einen zentralen
Teil der Boden-Wandung l5 bildet und mit dem an seinen Außenumfang anschließenden
Teil der Boden-Wandung bzw. der Mantelwand l4 über eine Sollbruchstelle l8 einteilig
verbunden ist. Die durch eine beträchtliche Dickenschwächung der Wandung der Zumischkammer
5 gebildete Sollbruchstelle l8 ist durch mindestens eine ringförmig um die Mittelachse
l0 geschlossene Kerbnut an der Innenseite oder an der Außenseite der zugehörigen Wand
der Zumischkammer 5 definiert, wobei im dargestellten Ausführungsbeispiel derartige
Kerbnuten l9, 20 im wesentlichen deckungsgleich und von gleichem Querschnitt bzw.
gleicher Tiefe an beiden Seiten vorgesehen sind. Die Sollbruchstelle l8 kann auch
eine Weite aufweisen, die wenigstens an die Innenweite der Zumischkammer 5 angenähert
ist. Die Außenweite des Steigrohres 6, insbesondere von dessen in die Zumischkammer
5 ragenden Teil, ist gegenüber der Innenweite der Zumischkammer 5 wesentlich kleiner,
beispielsweise nur etwa halb so groß.
[0019] Die Verschlußkappe 8 übergreift die Halterung 7 an der Außenseite und ist in ihrer
Verschlußlage gegenüber der Halterung 7 durch geeignete Sicherungsglieder gesichert.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Sicherungsglieder 2l durch ein Außengewinde
an der Halterung 7 und ein Innengewinde am Mantel der Verschlußkappe 8 gebildet. Sie
können aber auch durch die Glieder eines Schnappverschlusses, eines Springverschlusses
oder durch ein gesondertes, nur durch Zerstörung lösbares und als Versiegelung dienendes
Sicherungsglied gebildet sein. Die ebene Stirnwand der Verschlußkappe 8 liegt abgedichtet
am Flanschring ll an und preßt diesen gegen die Halterung 7, so daß durch die Verschlußkappe
8 einerseits die Hauptkammer 4 und die Zumischkammer 5 gegeneinander und andererseits
jede einzelne Kammer für sich nach außen verschlossen ist.
[0020] Nach Abnehmen der Verschlußkappe 8 ist die Zumischkammer 5 an ihrer Oberseite geöffnet,
wobei die Zumischkammer 5 nur über einen Teil oder annähernd über ihre gesamte Höhe
mit der zugehörigen Zumischkomponente gefüllt sein kann. Auch in diesem Zustand bleibt
die Hauptkammer 4 nach außen verschlossen, d.h., daß auch in diesem Zustand die Zumischkammer
5 gegenüber der Hauptkammer 4 verschlossen ist. Dies wird durch einen Rohrverschluß
22 erreicht, der in dem Steigrohr 6 innerhalb der Zumischkammer 5 und zwar relativ
nahe benachbart zum zugehörigen Ende des Steigrohres 6 vorgesehen ist. Der scheiben-
bzw. membranförmige Rohrverschluß 22 ist einteilig mit dem Steigrohr 6 ausgebildet
und schließt an die Begrenzung von dessen Innenkanal über eine ringförmige Sollbruchstelle
23 an. Diese Sollbruchstelle 23, die ebenfalls durch eine oder zwei Kerbnuten gebildet
sein kann, liegt so, daß nach Freibrechen des Rohrverschlusses 22 praktisch keinerlei
Grat über die Begrenzungsfläche des Innenkanales 24 vorsteht. Der Rohrverschluß 22
liegt innerhalb eines für die Steckverbindung mit einem Ansaugstutzen 27 der Austragpumpe
3 vorgesehenen Anschlusses 25, der durch das als Steck-Außenhülse 26 ausgebildete
zugehörige Ende des Steigrohres 6 gebildet ist. Der äußere Endabschnitt dieser Außenhülse
26 weist eine gegenüber dem übrigen Steigrohr 6 sowie gegenüber dem Außenumfang des
Ansaugstutzens 27 geringfügig größere Innenweite auf, wobei dieser Abschnitt über
einen spitzwinklig kegelstumpfförmig verjüngten Zwischenabschnitt 28 in den anschließenden,
engeren Innenkanal 24 übergeht und der Rohrverschluß 22 am Übergang zwischen dem Zwischenabschnitt
28 und dem übrigen Innenkanal 24 liegt. Die Länge des weiteren Endabschnittes der
Außenhülse 26 liegt in der Größenordnung etwa von der Hälfte der Länge des Ansaugstutzens
27, so daß dieser annähernd mit der Hälfte seiner Länge in den anschließenden Innenkanal
24 eingreifen kann, dessen Innenquerschnitt an den Außenquerschnitt des Ansaugstutzens
27 so angepaßt ist, daß dieser abgedichtet eingreift. Nach dem Abnehmen der Verschlußkappe
8 wird die Austragpumpe 3 in die Zumischkammer 5 derart eingesetzt, daß der Ansaugstutzen
27 in die Außenhülse 26 eintaucht. Nach Anschlagen der Endfläche des Ansaugstutzens
27 an dem Rohrverschluß 22 wird dieser durch weiteres Einführen der Austragpumpe 3
freigebrochen, so daß der Ansaugstutzen 27 vollends in seine Betriebslage gemäß Fig.
3 in das Steigrohr 6 eindringt. Bei Erreichen dieser Lage schlägt die Austragpumpe
3 mit einem Endanschlag 29 an der zugehörigen Stirnfläche des Steigrohres 6 an, wobei
dieser Endanschlag 29 durch eine an den Ansaugstutzen 27 anschließende kegelstumpfförmige
Ringschulter 29 gebildet ist, die durch Eingreifen in den Innenrand der Außenhülse
26 zur weiteren Abdichtung der Verbindung zwischen Austragpumpe 3 und Steigrohr 6
beiträgt. In dieser Lage hat die Austragpumpe 3 noch nicht ihre Betriebsstellung gegenüber
dem Behälter 2 erreicht, in welcher sie mit einem über die Außenseite ihres Gehäuses
vorstehenden Ringflansch 30, der zweckmäßig durch eine äußere Zylinderdeckelkappe
des Gehäuses gebildet ist, unter Zwischenlage einer Ringdichtung 3l an der äußeren
Stirnfläche des Flanschringes ll anliegt und dadurch die Zumischkammer 5 verschließt.
Zur vollständigen Überführung in die Betriebslage wird die Austragpumpe 3 weiter in
die Zumischkammer 5 hineingedrückt, wobei sie über den Endanschlag 29 das klemmend
mit ihr verbundene Steigrohr 6 unter Brechen der Sollbruchstelle l8 mitnimmt. Dadurch
wird der Verschlußteil l7 vollständig von der Zumischkammer 5 gelöst, so daß um das
Steigrohr 6 eine ringförmige Übertrittsöffnung 32 von der Zumischkammer 5 zur Hauptkammer
4 freigelegt wird. Die in der Zumischkammer 5 befindliche Zumischkomponente fließt
selbsttätig in die Hauptkammer 4, in welcher sie mit der dort befindlichen Hauptkomponente
zusammengebracht und ggf. durch Schütteln vermischt wird. Diese Durchmischung wird
noch durch die in die Hauptkammer 4 ragende Zumischkammer 5 und den ringtellerförmigen
Verschlußteil l7 gefördert, da diese Teile zur Strömungsverwirbelung beitragen.
[0021] Zur Sicherung der Austragpumpe 3 dient eine die Verschlußkappe 8 ersetzende Muffe,
die zweckmäßig durch dieselben Sicherungsglieder 2l der Halterung 7 wie die Verschlußkappe
8 gesichert, also im dargestellten Ausführungsbeispiel als Schraubmuffe 8ʹ ausgebildet
ist, mit welcher die Austragpumpe 3 sicher festgespannt werden kann. Es ist aber auch
denkbar, die am Ringflansch 30 angreifende, die Halterung 7 am Außenumfang umgebende
Muffe durch andere Sicherungsglieder als die Verschlußkappe 8 gegenüber der Halterung
7 zu sichern, beispielsweise dadurch, daß sie nach Art eines Schnappverschlusses aufgesprengt
ist.
[0022] Die Austragpumpe 3 ist im dargestellter Ausführungsbeispiel als Schubkolbenpumpe
ausgebildet, deren in die Zumischkammer 5 ragendes, zum Ansaugstutzen 27 im Außendurchmesser
mehrfach abgesetzt reduziertes Zylindergehäuse über seine gesamte Länge mit Abstand
vom Innenumfang der Zumischkammer 5 liegt. Die Austragpumpe 3 weist eine im Zylindergehäuse
33 verschiebbare Kolbeneinheit 34 mit einer elastischen Kolbenmanschette 35 auf, die
an ihren äußerer Ende einteilig mit einer elastisch federnden Stauchhülse 36 ausgebildet
ist. Die Kolbenmanschette 35 und die Stauchhülse 36 sind am Außenumfang eines Kolbenstößels
37 angeordnet, welcher von einem zu seinem außerhalb des Pumpengehäuses liegenden
Ende führenden Austragkanal 38 durchsetzt ist. Die Kolbenmanschette 35 bildet im Übergangsbereich
zur Stauchhülse 36 den äußeren, ringförmigen Ventilschließteil eines Auslaßventiles
39, dessen Ventilsitz am Kolbenstößel 37 vorgesehen ist. Die Kolbenmanschette 35 kann
einschließlich des Ventilschließteiles unter rückfedernder Stauchung der Stauchhülse
36 gegenüber dem Kolbenstößel 37 entgegen der Richtung des Pumphubes bewegt werden,
wodurch das Auslaßventil 39 öffnet. Diese Bewegung kann entweder gegen Ende des Pumphubes
durch Anschlag der Kolbenmanschette 35 an einer Innenschulter des Zylindergehäuses
33 zwangsläufig oder durckabhängig durch einen entsprechenden Überdruck in der Pumpenkammer
erfolgen. Zwischen der Pumpenkammer und dem Ansaugstutzen 27 weist die Austragpumpe
3 ein Einlaßventil 40 in Form eines Kugelventiles auf, welches bei Überdruck in der
Pumpenkammer, also während des Pumphubes, schließt.
1. Austragvorrichtung für Mischmedien aus mindestens zwei Komponenten, mit einer Hauptkammer
(4) und mindestens einer gegenüber dieser mit einem zur Öffnung von außen zugänglichen
Verschlußteil (17) geschlossenen Zumischkammer (5), die über den Verschlußteil (17)
unmittelbar an die Hauptkammer (4) angrenzt und deren Komponente nach Öffnung des
Verschlusses in die Hauptkammer (4) überführbar ist, wobei der Verschlußteil (17)
über eine Sollbruchstelle (18) zu öffnen ist und die Hauptkammer (4) eine Halterung
(7) für eine saugseitig an ihren Innenraum anzuschließende handbetätigbare Austragpumpe
(3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil (17) mindestens einer
Zumischkammer (5) mit einem Steigrohr (6) einen Bauteil bildet und mittels des Steigrohres
(6) aus der Verschlußlage abtrennbar ist, das einen Anschluß (25) für die Austragpumpe
(3) aufweist.
2. Austragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zumischkammer
(5) wenigstens teilweise in der Hauptkammer (4), insbesondere in deren Mittelachse
(10), vorgesehen ist.
3. Austragvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zumischkammer
(5) in die vorzugsweise nach Art eines Gefäßhalses ausgebildete Halterung (7) eingesetzt
ist und insbesondere in Form eines gesonderten Behältnisses an deren äußerer Stirnfläche
(12) mit einem Flanschring (11) abgedichtet anliegt.
4. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschlußteil (17) in einer Boden-Wandung (15) der insbesondere napfförmigen
Zumischkammer (5) vorgesehen ist und annähernd die gesamte Boden-Wandung (15) einnimmt
und daß vorzugsweise der Verschlußteil (17) als flacher Deckel ausgebildet ist, der
mit seinem Außenumfang über die als geschwächte Querschnittszone ausgebildete Sollbruchstelle
(18) einteilig an die zugehörige Kammer-Wandung (14 bzw. 15) anschließt und insbesondere
ringbundförmig am Außenumfang des Steigrohres (6) vorgesehen ist.
5. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschlußteil (17) durch die von außen in eine Kammer, insbesondere in die
Zumischkammer (5), einführbare Austragpumpe (3) öffenbar ist.
6. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steigrohr (6) für die Austragpumpe (3) mit dem Verschlußteil (17) einen festen,
insbesondere einteiligen, Bauteil bildet.
7. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steigrohr (6) über den Verschlußteil (17) in die Zumisch- und/oder die Hauptkammer
(5 bzw. 4) vorsteht und insbesondere mit einem äußeren Ende den Anschluß (25) für
die Austragpumpe (3) bildet.
8. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steigrohr (6) mit einem von außen zugänglichen, öffenbaren Rohrverschluß (22)
versehen ist, der insbesondere über eine Sollbruchstelle (23) einteilig mit dem Steigrohr
(6) verbunden ist, die im wesentlichen eine geringere Bruchkraft als die Sollbruchstelle
(18) des Verschlußteiles (17) aufweist.
9. Austragvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrverschluß
(22) innerhalb des Steigrohres (6), insbesondere im Bereich des als Steck-Außenhülse
(26) ausgebildeten, durch das äußere Ende des Steigrohres (6) gebildeten Anschlusses
(25) für die Austragpumpe (3) liegt.
10. Austragvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrverschluß
(22) durch einen membranartig dünnen Deckel gebildet ist, dessen Außenumfang über
die ringförmige Sollbruchstelle (18) an eine Innenumfangsfläche des Steigrohres (6)
einteilig anschließt, wobei vorzugsweise der Rohrverschluß (22) am engeren Übergang
eines konischen Zwischenabschnittes (28) eines Innenkanales (24) des Steigrohres (6)
vorgesehen ist, der insbesondere einen erweiterten Endabschnitt aufweist.
11. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sie eine an die Hauptkammer (4) angeschlossene Austragpumpe (3) aufweist, die
mit einem am inneren Ende vorgesehenen Ansaugstutzen (27) über eine Steckverbindung
mit dem Steigrohr (6) verbunden und vorzugsweise mit einem Axial-Endanschlag (29)
für den Steigrohr (6) versehen ist.
12. Austragvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragpumpe
(3) mit einem Ringflansch (30) abgedichtet an der Halterung (7), insbesondere am Flanschring
(11) der Zumischkammer (5) abgestützt und vorzugsweise mit einer eine Verschlußkappe
(8) ersetzenden Schraubmuffe (8') gegen die Halterung (7) gespannt ist.
13. Austragvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragpumpe
(3) als Schubkolbenpumpe ausgebildet ist, deren Pumpenkammer vorzugsweise über ein
Einlaßventil (40) mit dem Ansaugstutzen (27) verbunden ist und deren insbesondere
im Kolbenstößel (37) liegender Austragkanal (38) mindestens ein Auslaßventil (39)
aufweist.
1. Dispenser for mixing media formed from at least two components, with a main chamber
(4) and at least one admixing chamber (5) closed with respect thereto with a closure
(17) accessible for opening from the outside and which is immediately adjacent to
the main chamber (4) via the closure (17) and whose component can be transferred into
the main chamber (4) following the opening of the closure, said closure (17) being
openable by means of a predetermined breaking point (18) and the main chamber (4)
has a holder (7) for a manually operable discharge pump (3) to be connected to its
interior on the suction side, characterized in that the closure (17) of at least one
admixing chamber (5) forms one component with a riser (6) and by means of the latter
can be separated from the closed position and has a connection (25) for the discharge
pump (3).
2. Dispenser according to claim 1, characterized in that the admixing chamber (5) is
at least partly located in the main chamber (4), particularly in its centre axis (10).
3. Dispenser according to claims 1 or 2, characterized in that the admixing chamber (5)
is inserted in the holder (7), preferably constructed in the manner of a vessel neck,
and engages in sealed manner, particularly in the form of a separate container, on
the outer face (12) thereof with a flanged ring (11).
4. Dispenser according to one of the preceding claims, characterized in that the closure
(17) is provided in a bottom wall (15) of the in particular cup-shaped admixing chamber
(5) and approximately takes up the entire bottom wall (15) and that preferably the
closure (17) is constructed as a flat cover, which is connected in one piece to the
associated chamber wall (14 or 15) by its outer circumference via the predetermined
breaking point (18) constructed as a weakened cross-sectional zone and is in particular
provided in collar-like manner on the outer circumference of the riser (6).
5. Dispenser according to one of the preceding claims, characterized in that the closure
(17) can be opened by the discharge pump (3) which can be inserted from the outside
into a chamber, particularly the admixing chamber (5).
6. Dispenser according to one of the preceding claims, characterized in that the riser
(6) for the discharge pump (3) forms a fixed and in particular one-piece component
with the closure (17).
7. Dispenser according to one of the preceding claims, characterized in that the riser
(6) projects via the closure (17) into the admixing and/or main chamber (5 or 4) and
in particular with an outer end forms the connection (25) for the discharge pump (3).
8. Dispenser according to one of the preceding claims, characterized in that the riser
(6) is provided with an openable tubular closure (22) accessible from the outside
and which is in particular connected via a predetermined breaking point (23) in one
piece to the riser (6) and which essentially has a lower breaking force than the predetermined
breaking point (18) of the closure (17).
9. Dispenser according to claim 8, characterized in that the tubular closure (22) is
located within the riser (6), particularly in the vicinity of the connection (25)
for the discharge pump (3) constructed as a plug-in outer sleeve (26) and formed by
the outer end of the riser (6).
10. Dispenser according to claims 8 or 9, characterized in that the tubular closure (22)
is formed by a diaphragm-like, thin lid, whose outer circumference is connected in
one piece via the circular predetermined breaking point (18) to an inner circumferential
portion of the riser (6) and preferably the tubular closure (22) is provided at the
narrower transition of a conical intermediate portion (28) of an inner channel (24)
of the riser (6), which in particular has a widened end portion.
11. Dispenser according to one of the preceding claims, characterized in that it has a
discharge pump (3) connected to the main chamber (4) and which is connected by a suction
connection (27) provided at the inner end, via a plug connection, to the riser (6)
and is preferably provided with an axial end stop (29) for the riser (6).
12. Dispenser according to claim 11, characterized in that the discharge pump (3) is supported
with a ring flange (30) in sealed manner on the holder (7), particularly on the flanged
ring (11) of the admixing chamber (5) and is braced against the holder (7), preferably
with a sleeve nut (8') replacing a locking cap (8).
13. Dispenser according to claims 11 or 12, characterized in that the discharge pump (3)
is constructed as a thrust piston pump, whose pump chamber is preferably connected
via an inlet valve (40) to the suction connection (27) and whose discharge channel
(38) more particularly located in the plunger (37) has at least one outlet valve (39).
1. Distributeur pour substances mélangées constituées d'au moins deux composants, présentant
une chambre principale (4) et au moins une chambre d'adjonction (5) qui est obturée,
par rapport à cette dernière, au moyen d'une pièce obturatrice (17) accessible de
l'extérieur en vue de l'ouverture, est directement attenante à la chambre principale
(4) par l'intermédiaire de la pièce obturatrice (17), et dont les composants peuvent
être transférés à la chambre principale (4) après ouverture de la pièce obturatrice,
la pièce obturatrice (17) devant être ouverte par l'entremise d'une zone (18) de rupture
programmée, et la chambre principale (4) présentant un support (7) pour une pompe
de distribution (3) actionnable à la main, et devant être raccordée à son espace interne
côté aspiration, caractérisé par le fait que la pièce obturatrice (17) d'au moins
une chambre d'adjonction (5) forme une partie constitutive avec un tube ascendant
(6) et peut être séparée, à partir de la position d'obturation, au moyen du tube ascendant
(6) muni d'un raccord (25) pour la pompe de distribution (3).
2. Distributeur selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la chambre d'adjonction
(5) est prévue au moins en partie dans la chambre principale (4), en particulier selon
l'axe médian (10) de cette dernière.
3. Distributeur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que la chambre
d'adjonction (S) est introduite dans le support (7) de préférence réalisé à la manière
d'un goulot de récipient, et est appliquée de manière étanche contre la face extrême
externe (12) de ce dernier, par une aile annulaire (11), en particulier sous la forme
d'un réceptacle distinct.
4. Distributeur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que
la pièce obturatrice (17) est prévue dans une paroi de fond (15) de la chambre d'adjonction
(5) revêtant notamment la forme d'une cuvette, et occupe approximativement toute la
paroi de fond (15) ; et par le fait que la pièce obturatrice (17) est préférentiellement
réalisée sous la forme d'un couvercle aplati qui se rattache d'un seul tenant à la
paroi associée (14, respectivement 15) de la chambre, par son pourtour externe, par
l'intermédiaire de la zone (18) de rupture programmée conçue comme une zone affaiblie
de la section transversale, et est notamment prévu, sous la forme d'un collet annulaire,
sur le pourtour externe du tube ascendant (6).
5. Distributeur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que
la pièce obturatrice (17) peut être ouverte par l'intermédiaire de la pompe de distribution
(3) insérable de l'extérieur dans une chambre, en particulier dans la chambre d'adjonction
(5).
6. Distributeur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que
le tube ascendant (6) destiné à la pompe de distribution (3) forme, avec la pièce
obturatrice (17), une partie constitutive fixe et en particulier monobloc.
7. Distributeur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que
le tube ascendant (6) dépasse dans la chambre d'adjonction et/ou principale (5, respectivement
4) par l'intermédiaire de la pièce obturatrice (17) et forme, notamment par une extrémité
externe, le raccord (25) destiné à la pompe de distribution (3).
8. Distributeur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que
le tube ascendant (6) est pourvu d'une obturation tubulaire (22) pouvant être ouverte,
accessible de l'extérieur et notamment reliée d'un seul tenant, audit tube ascendant
(6), par l'intermédiaire d'une zone (23) de rupture programmée qui présente, pour
l'essentiel, une moindre force de rupture que la zone (18) de rupture programmée de
la pièce obturatrice (17).
9. Distributeur selon la revendication 8, caractérisé par le fait que l'obturation tubulaire
(22) se trouve à l'intérieur du tube ascendant (6), notamment dans la région du raccord
(25) qui est destiné à la pompe de distribution (3), est formé par l'extrémité externe
dudit tube ascendant (6) et est conçu comme une douille extérieure emboîtable (26).
10. Distributeur selon la revendication 8 ou 9, caractérisé par le fait que l'obturation
tubulaire (22) est formée par un mince couvercle de type membrane dont le pourtour
externe se rattache d'un seul tenant, par l'intermédiaire de la zone annulaire (18)
de rupture programmée, à une surface périphérique intérieure du tube ascendant (6),
l'obturation tubulaire (22) étant de préférence prévue à la transition plus étroite
d'une région intercalaire conique (28) d'un canal interne (24) du tube ascendant (6),
qui possède notamment une région extrême évasée.
11. Distributeur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'il
comporte une pompe de distribution (3) qui est raccordée à la chambre principale (4),
est reliée au tube ascendant (6) grâce à une liaison emboîtée, par un manchon d'aspiration
(27) prévu à l'extrémité interne, et est de préférence munie d'une butée extrême axiale
(29) destinée au tube ascendant (6).
12. Distributeur selon la revendication 11, caractérisé par le fait que la pompe de distribution
(3) prend appui de manière étanche, par une collerette annulaire (30), sur le support
(7) et en particulier sur l'aile annulaire (11) de la chambre d'adjonction (5), et
est de préférence bloquée, contre ledit support (7), par une coiffe vissable (8')
remplaçant un capuchon obturateur (8).
13. Distributeur selon la revendication 11 ou 12, caractérisé par le fait que la pompe
de distribution (3) est réalisée sous la forme d'une pompe à piston refouleur, dont
la chambre de pompage est de préférence reliée au manchon d'aspiration (27) par l'intermédiaire
d'une soupape d'admission (40), et dont le canal délivreur (38), notamment situé dans
le coulisseau (37) du piston, présente au moins une soupape de sortie (39).

