| (19) |
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(11) |
EP 0 240 882 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.10.1992 Patentblatt 1992/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.03.1987 |
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| (54) |
Explosions- bwz. schlagwettergeschützte Kupplungssteckvorrichtung für Steuerleitungen
Explosion and flame proof plug and socket coupling for control leads
Prise protégée de déflagrations pour lignes de commande
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
05.04.1986 DE 3611500 17.12.1986 DE 3643093
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.10.1987 Patentblatt 1987/42 |
| (73) |
Patentinhaber: Asea Brown Boveri Aktiengesellschaft |
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68309 Mannheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hofmann, Heinrich
D-6930 Eberbach (DE)
- Schwarz, Gerhard, Dipl.-Ing.
D-6936 Schönbrunn-Allemühl (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rupprecht, Klaus, Dipl.-Ing. et al |
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c/o ABB Patent GmbH,
Postfach 10 03 51 68128 Mannheim 68128 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 36 968
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FR-A- 1 073 679
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine explosionsgeschützte vielpolige Kupplungssteckvorrichtune
für Steuerleitungen gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 2.
[0002] Explosionsgeschützte Kupplunssteckvorrichtungen sind an sich bekannt. Die meisten
dieser Kupplungssteckvorrichtungen sind nur für Energiekreise zum betriebsmäßigen
Bedienen ausgelegt (max. 5 Stifte). Aus diesem Grunde befindet sich in der Steckdose
ein elektrischer Schalter, mit dem erreicht wird, daß die Steckdose und der Stecker
nur stromlos getrennt werden können, damit nicht durch einen zwischen den Steckerstiften
und den Steckbuchsen beim Auseinanderziehen der Kupplungssteckvorrichtung gezogenen
Lichtbogen evtl. die Steckdose umgebendes explosibles Gas gezündet wird.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kupplungssteckvorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, die insbesondere für Steuerleitungen geeignet ist.
[0004] Eine erste Lösung der Aufgabe ist den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1
zu entnehmen.
[0005] Eine zweite Lösung der Aufgabe ist den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 2
zu entnehmen.
[0006] Gemäß der Erfindung sind also die Stifte des Steckers zwischen zwei Kunststoffteilen,
nämlich dem Grundkörper und der Platte lose gelagert, wobei die beiden Kunststoffteile
so gestaltet sind, daß sie sowohl im Spritzverfahren als auch mit Drehen und Bohren
herstellbar sind. Die gleiche Halterung ist auch für die Steckbuchsen geeignet; auch
dort ist ein Grundkörper vorgesehen, an dem mittels einer Platte die Steckbuchsen
festgelegt sind. Damit sich die Steckerstifte bzw. Steckbuchsen nicht verdrehen, sind
die Leisten mit einem Profil versehen; es ist vorzugsweise ein Sechskantprofil. Zur
Erzielung der Explosions- bzw. Schlagwettersicherheit sind zwei Maßnahmen getroffen:
Einmal die Luftspalte zwischen den Ausnehmungen am Grundkörper der Steckdose und den
Steckerstiften und zum anderen die Verriegelung des Deckels am Stecker, wodurch verhindert
wird, daß der Stecker unbeabsichtigt bzw. unbefugt von der Steckdose abgezogen werden
kann. Dadurch, daß zum Lösen der Verriegelung ein Werkzeug erforderlich ist, kann
der Stecker nur "bewußt" entfernt werden.
[0007] Wie Steckerstifte innerhalb einer Steckverbindung gehaltert werden können, zeigt
die DE-OS 14 90 171; diese Steckverbindung aber ist nicht als explosionsgeschützte
oder schlagwettergeschützte Steckvorrichtung ausgebildet, insoweit als Maßnahmen des
Explosionsschutzes, wie Verdrehungssicherheit der Steckerbuchsen oder der Stekkerstifte,
Maßnahmen zur Verhinderung unbeabsichtigten Herausziehens des Steckers aus der Steckdose
nicht getroffen und erforderliche Luftspalte nicht vorhanden sind.
[0008] Eine Leitungskupplung in schlagwetter- und explosionsgeschützter Bauart ist aus der
Patentanmeldung, Aktenzeichen S 6666 der Firma Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft,
vom 04. 02./22. 10. 1953 bekanntgeworden, bei der allerdings nicht der Deckel zur
Verriegelung von Steckdose zu Steckkupplung verwendet wird, sondern eine spezielle
Ausgestaltung eines Hebels mit einer eigenständigen Verriegelungsvorrichtung. Aus
dem DE-GM 84 09 997 ist bekannt, am Deckel eine Nase vorzusehen, die hinter eine Nase
am Stecker greift, um ein leichtes Herausziehen des Steckers aus der Steckdose zu
verhindern. Einerseits ist die darin beschriebene Steckvorrichtung nicht explosionsgeschützt
und zum anderen ist es ein leichtes, den Deckel von der Nase am Stecker abzuheben,
so daß eine den Explosions- bzw. Schlagwetterschutzvorschriften entsprechende Fixierung
nicht gegeben ist.
[0009] Wie das Befestigungselement ausgestaltet sein kann, ist den kennzeichnenden Merkmalen
des Anspruches 3 zu entnehmen. Das Einrasten des Deckels erfolgt automatisch; lediglich
das Herausnehmen des Deckels kann nur mittels eines Werkzeuges erfolgen. Anstatt eines
solchen Befestigungs- bzw. Verriegelungselementes kann auch einfach eine Schraube
gemäß kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 4 vorgesehen sein.
[0010] Zur Führung und Halterung von Grundkörper und Platte am Stecker ist gemäß kennzeichnendem
Teil des Anspruches 5 an dem Kragenkörper, der die Steckerstifte umfaßt, ein Innenflansch
vorgesehen, der zwischen dem Grundkörper und der Platte festgeklemmt ist; dadurch
sind Grundkörper und Platte und damit die Steckerstifte am Gehäuse des Steckers festgelegt.
Damit sich hierbei der Grundkörper und die Platte nicht gegeneinander bzw. gegen den
Kragenkörper verdrehen, durchgreifen gemäß kennzeichnendem Teil des Anspruches 6 die
Schrauben zumindest teilweise den Innenflansch.
[0011] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung kann dahin gehen, daß die Buchsenelemente
und die Steckerstifte Rastmittel aufweisen, mit denen sie nach Anschließen der Steuerleitungen
in die Grundkörper einfügbar und darin verrastbar sind. Dadurch kann der Hersteller
oder der Kunde die einzelnen Steckerstifte an die Steuerleitungen anschließen und
nach der Herstellung dieser Verbindung, die beispielsweise eine Quetschverbindung
sein kann, die Steckerstifte und die Buchsenelemente in ihre zugehöriqen Grundkörper
einfügen. Aufgrund der Rastmittel sind diese dann nicht herausziehbar in ihren Grundkörpern
festgelegt.
[0012] Damit die Steuerleitungen von den Steckerstiften nicht abgezogen werden können, befindet
sich im Inneren des Steckers gemäß kennzeichnendem Teil des Anspruches 8 ein Zugentlastungsbügel.
[0013] Anhand der Zeichnung, in der zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt
sind, soll die Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
[0014] Es zeigt:
- Figur 1
- eine Längsschnittansicht durch eine erfindungsgemäße Kupplungssteckvorrichtung, in
gekuppeltem Zustand,
- Figur 2
- eine Längsschnittansicht durch eine weitere erfindungsgemäße Kupplungssteckvorrichtung,
ebenfalls in gekuppeltem Zustand,
- Figur 3
- eine Längsteilschnittansicht der Verriegelung des Deckels am Stecker und
- Figur 4
- eine Schnittansicht gemäß Linie IV-IV der Figur 3.
[0015] Die Kupplungssteckvorrichtung ist aufgebaut aus einer Kupplungssteckdose 10 und einem
Stecker 11.
[0016] Die Kupplungssteckdose 10 besitzt einen Grundkörper 12, der mehrere Ausnehmungen
13 aufweist, in denen Steckerbuchsen 14 (im folgenden auch Buchsenelemente 14) genannt
untergebracht sind. Diese Buchsenelemente 14 besitzten nicht näher dargestellte Multikontaktelemente,
mit denen die Steckerstifte (siehe weiter unten) an der Steckdose kontaktieren. An
der Außenfläche jedes Buchsenelementes 14 befindet sich eine mit einem Sechskant versehene
Leiste 15, die in je eine entsprechende Vertiefung 16 am Grundkörper 12 hineinpaßt.
Mit dem Grundkörper 12 verbunden ist eine Platte 17, durch die Anschlußteile 18 zu
den Buchsenelementen 14 hindurchgreifen. An diesen Anschlußteilen 18 können der Steckvorrichtung
bzw. der Steckdose zugeordnete Steuerleitungen angeschlossen sein. Die Bohrungen 19,
durch die die Anschlußteile 18 hindurchgreifen, sind grundkörperseitig von einer umlaufenden
Vertiefung 20 umgeben, die einen Vorsprung 21 an einem Füllstück 22 aufnimmt, welches
Füllstück 22 gegen die Leiste 15 gedrückt ist, so daß zwischen der Platte 17, dem
Grundkörper 12 die einzelnen Steckbuchsen 14 mittels des Füllstückes 22 fixiert sind.
Zur Verbindung der Platte 17 mit dem Grundkörper 12 sind mehrere am Umfang gleichmäßig
verteilte Schrauben 23 vorgesehen.
[0017] An der Platte 17 ist ein Topfrand 24 angeformt, an den sich ein Flanschrand 25 anschließt;
an diesen Flanschrand 25 können weitere Komponenten der Steckdose zur Ergänzung zu
einem einheitlichen Teil angeformt sein (nicht näher gezeigt).
[0018] Der Stecker 11 besitzt einen Grundkörper 30, an dem eine Platte 31 mittels einer
Schraubenverbindung 32 befestigt ist. In der dem Grundkörper 30 zugewandten Seite
der Platte 31 sind profilierte Vertiefungen 33 vorgesehen, in die Leisten 34 an Steckerstiften
35 eingesetzt sind. Die Leisten 34 werden dabei zwischen der Platte 31 und dem Grundkörper
30 verklemmt, wodurch die Steckerstifte 35 axial unverschieblich festgelegt sind.
Die Leiste 34 jedes Steckerstiftes 35 ist profiliert, in gleicher Weise wie die Leiste
15, wodurch ein Verdrehen der Steckerstifte um ihre Längsachse verhindert ist.
[0019] Zur Fixierung von Grundkörper 30 und Platte 31 in Stekker 11 besitzt der Grundkörper
30 im Bereich der Trennfuge bzw. Trennebene zwischen dem Grundkörper 30 und der Platte
31 eine umlaufende Außennut 36. Ferner besitzt der Stecker 11 einen Kragenkörper 37,
an dessen Innenfläche ein flanschartiger Vorsprung 38 nach innen angeformt ist, der
in die Außennut 36 zwischen dem Grundkörper 30 und der Platte 31 eingreift. Mittels
der Schrauben 32 wird dieser Innenflansch 38 zwischen dem Grundkörper 30 und der Platte
31 in der Außennut 36 fixiert.
[0020] Der Kragenkörper 37 umgibt die Steckerstifte 35 und er besitzt an seinem freien Ende
eine radial nach außen vorspringende Nase 38a, die beim Einstecken des Steckers 11
in die Steckdose 10 durch eine Nut 39 an einem mit dem Flansch 25 verbundenen Steckdosenaußenkörper
40 beim Einschieben hindurchläuft, bis ein am Kragenkörper 37 im Bereich des Innenflansches
38 angeformter Außenflansch 41 an der Steckdose bzw. an dem Körper 40 anschlägt. Die
Nase 38, die in der Nut 39 gleitet, dient zur Führung des Steckers 11 gegenüber der
Steckdose 12 , so daß hierdurch eine korrekte Zuordnung der Steckerstifte zu den zugehörigen
Steckerbuchsen bzw. Buchsenelementen sichergestellt ist.
[0021] An dem Außenflansch 41 schließt ein Steckergehäuse 63 an, daß die Anschlußstellen
der Steuerleitungen an den Steckerstiften bzw. an den den Grundkörper durchgreifenden
Anschlußteilen 42 umgibt. Mittels Schrauben-Mutter-Verbindungen 65 (lediglich symbolisch
dargestellt) wird das Gehäuse an einer Zugentlastungseinrichtung (siehe weiter unten)
festgelegt.
[0022] Der Grundkörper 30 besitzt an seinem Außenrand eine Kerbnut 43, deren Breite in Umfangsrichtung
der Breite eines Zugentlastungsbügels 44 entspricht. Dieser Zugentlastungsbügel besitzt
an seinem einen Ende eine L-förmige Abwinkelung 45, die in eine Nut 46 an dem Grundkörper
30 eingreift, so daß zwischen der Innenfläche des Kragenkörpers 37, der Innenfläche
der Kerbe 43 und dem Innenraum der Vertiefung bzw. der Nut 46 das mit der L-förmigen
Abwinkelung 45 versehene Ende des Zugentlastungsbügels 44 geführt und festgehalten
ist. Das entgegengesetzte freie Ende des Zugentlastungsbügels 44 besitzt ebenfalls
eine L-förmige Abwinkelung 47, an der mittels einer vorzugsweise eine Nietverbindung
48 eine Tragplatte 49 für die Zugentlastung der Steuerleitungen zu den Anschlußteilen
42 der Steckerstifte 35 hingeführt ist.
[0023] Die Tragplatte 49 besitzt eine nicht mehr dargestellte Bohrung mit einem Innengewinde,
durch das die Schraube der Schrauben-Muttern-Verbindung 65 hindurchgeschraubt bzw.
eingeschraubt werden kann. Diametral gegenüberliegend ist eine weitere Schrauben-Muttern-Verbindung
66 vorgesehen, damit das Steckergehäuse 63 symetrisch an der Tragplatte 49 angeschraubt
werden kann.
[0024] Ebenso wie die einzelnen Steckerstifte ist auch der Zugentlastungsbügel 44 nur lose
eingelegt, wodurch die Montage erheblich vereinfacht ist.
[0025] Auf der Zugentlastungsbügelseite werden die Steuerkabel bzw. Steuerleitungen an die
Anschlußteile 42 angeschlossen, vorzugsweise angequetscht.
[0026] Das Anbringen der Steuerleitungen an den Anschlußteilen 18 kann ebenfalls durch Quetschen
erfolgen; dann ist bei Verwendung als Kupplungsdose auch ein Zugentlastungsbügel wie
derjenige gemäß Bezugsziffer 44 für den Stecker 11 erforderlich. Es besteht auch die
Möglichkeit, solche Steckbuchsen zu wählen, bei denen die Kabel mittels Klemmverbindungen
zugentlastet an den Steckerbuchsen festgelegt sind. Voraussetzung hierfür ist natürlich,
daß die Verbindung zwischen den Steuerleitungen und den Steckerbuchsen dauerhaft und
im Kontaktdruck nicht nachlassend ausgebildet ist. Das gleiche gilt natürlich auch
für die elektrisch galvanische Verbindung zwischen den Steckerbuchsen und den Steckerstiften
14 bzw. 35; die letztere Verbindung erfolgt mit in den Steckerbuchsen 14 eingesetzten
Multikontaktverbindungen.
[0027] Da weder in der Steckdose noch im Stecker ein Schaltgerät untergebracht ist, besteht
die Vorschrift, daß kundenseitig ein externer Schalter betätigt werden muß. Natürlich
könnte der Schalter bei Bedarf auch in der Dose untergebracht werden; dies ist aber
aus Kostengründen vermieden.
[0028] Die erfindungsgemäße Steckvorrichtung ist eine solche Steckvorrichtung, bei der eine
betriebsmäßige Unterbrechung nicht erfolgt. Es handelt sich hierbei lediglich um eine
Art Trennvorrichtung, die ein- oder zweimal im Jahr geöffnet wird und zwar durch besondere
Fachleute. Demgemäß ist, damit nicht plötzlich durch unverhergesehene Zufälle der
Stecker aus der Steckdose gezogen wird, eine Schraube vorgesehen, die den Stecker
und die Steckdose verbindet und die sicherstellt, daß beide nicht ohne weiteres getrennt
werden können. Zu diesem Zweck ist am Dosenkörper 40 ein bei 50 angedeutetes Gelenk
vorgesehen, an dem ein Deckel 60 angelenkt ist. Dieser Deckel 60 dient zum Abdecken
der Buchsenelemente bei herausgezogenem Stecker. Diametral dem Gelenk gegenüber besitzt
der Deckel eine Nase 61, und in entsprechender Entfernung vom linken freien Rand besitzt
das Steckergehäuse 63 eine Nut 62 bzw. eine Vertiefung 62, in die bei eingeschobenem
Stecker die Nase 61 des Deckels 60 hineingreift. Mittels einer Schraube 64 wird dann
der Deckel mit seiner Nase 61 in der Nut 62 festgehalten; die Schraube 64 wird dabei
in eine Gewindebohrung am Stekkergehäuse 63 eingeschraubt.
[0029] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung ist folgendes: An dem Grundkörper 12 der
Steckdose 10 befinden sich Ausnehmungen 13, in denen die Buchsenkontaktelemente 14
untergebracht sind. Diese Buchsenkontaktelemente 14 sind vollständig von dem Grundkörper
12 umgeben und sind nach rechts zu der Stirnseite des Grundkörpers 12 durch Ausnehmungen
bzw. Öffnungen 51 für die Steckerstifte 35 zugänglich. Die Abmessungen dieser Ausnehmungen
bzw. Öffnungen 51 können so gewählt werden, daß zwischen der Außenfläche jedes Steckerstiftes
35 und der Innenfläche jeder Öffnung 51 ein zünddurchschlagsicherer Luftspalt 52 vorhanden
ist. Dadurch ist der Innenraum bzw. die Ausnehmung 13, in der die Buchsenelemente
14 untergebracht sind, welche ebenfalls Spaltmaße besitzen, praktisch druckfest gekapselt,
wenn der Stecker in die Steckdose eingeführt ist. Mit anderen Worten: durch das Einführen
der Steckerstifte 35 bzw. das Durchführen dieser Steckerstifte 35 durch die Öffnungen
51 wird der Innenraum 13 zünddurchschlagsicher und damit druckfest gekapselt. Es besteht
natürlich auch die Möglichkeit, im inneren der Buchsenelemente Multikontaktlamellen
vorzusehen, mit denen sichergestellt wird, daß eine sonst mögliche Funkenbildung verhindert
wird.
[0030] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, an den Buchsenelementen 14
Rastelemente in Form von Rastfedern und Rastnasen vorzusehen, mit denen die Buchsenelemente
14 in den Innenräumen 13 verrastet werden können. Dadurch besteht die einfache Möglichkeit,
an die Steuerleitungen die Steckbuchsenelemente 14 anzuschließen und nach erfolgtem
Anschluß der Steuerleitungen die Buchsenelemente ins Innere des Grundkörpers 12 einzufügen.
In gleicher Weise ist dies natürlich auch bei den Steckerstiften 35 möglich.
[0031] In der Figur 2 ist eine weitere Ausgestaltung der Erfindung dargestellt. Diese Ausgestaltung
unterscheidet sich von der Ausführung nach Figur 1 lediglich darin, daß die Halterung
des Deckels am Steckerkörper wie folgt modifiziert ist. Der Deckel 60 besitzt ein
mit einer Nase 70 versehenes Ende, wobei an der senkrecht verlaufenden Mantellinie
des Deckels 60 eine Nut 71 vorgesehen ist, die die Mantellinie nicht vollständig übergreift,
sondern einen nasenartigen Vorsprung 72 freiläßt. Hinter diesen nasenartigen Vorspung
72 greift ein Riegel 73 ein, der in einer Höhlung 74 am Stecker angeformt ist und
durch einen Durchbruch 75 hindurch zum Deckel hin vorspringt. Mittels einer Schraubendruckfeder
76, die sich einerseits an einen Bund 77 am Riegel 73 und andererseits an einer Endwand
78 am Gehäuse anschließt, wird der Riegel dauernd hin zum Deckel gedrückt. Man erkennt
dies im vergrößerten Maßstab in Figuren 3 und 4. An dem Steckergehäuse 63 ist eine
in Längsrichtung verlaufende Nut 80 vorgesehen, die zum freien Ende des Steckergehäuses
63 hin und radial nach außen offen ist. In bestimmten, dem Ende des Deckels 60 angepaßten
Abstand vom Ende des Steckergehäuses 63 ist ein Vorsprung 81 vorgesehen, in dem sich
die in axialer Richtung verlaufende Ausnehmung 74 befindet. Der Riegel 73 ist, wie
aus Figur 4 ersichtlich ist, rechteckig im Querschnitt, so daß eine Anliegebuchse
82 vorzusehen ist, die den Riegel hinter der Leiste 77 umfaßt und der Führung der
Schraubendruckfeder 76 dient. Damit diese Buchse als Widerlager für die Schraubendruckfeder
76 einsetzbar ist, besitzt die Buchse einen nach außen umgebördelten Rand 83. Die
Ausnehmung 74 ist nach rechts hin, also zum freien Ende des Steckergehäuses 63 hin
mittels einer Abdeckplatte 84 abgeschlossen und an dem Vorsprung 81 mittels Schrauben
85 und 86 befestigt. Die Abdeckplatte bzw. Platte 84 enthält eine Öffnung 87, durch
die das rechte Ende des Riegels hindurchgreift. Die Nut 71 am Deckel 60 ist an einem
in der Figur 2 nicht dargestellten Vorsprung 88 eingeformt und die Nut 71 ist durch
die Nase 72 nach unten hin begrenzt.
[0032] Die erfindungsgemäße Steckvorrichtung ist eine solche Steckvorrichtung, mit der eine
betriebsmäßige Unterbrechung nicht erfolgt. Es handelt sich hierbei lediglich um eine
Art Trennvorrichtung, die ein- oder zweimal im Jahr geöffnet wird und zwar durch besondere
Fachleute. Demgemäß ist, damit nicht plötzlich durch unvorhergesehene Zufälle der
Stecker aus der Steckdose gezogen wird, die Schraube bzw. Verriegelung vorgesehen,
die den Stekker und die Steckdose verbindet und die sicherstellt, daß beide nicht
ohne weiteres getrennt werden können. Die Schraube ist in nicht näher dargestellter
Weise am Deckel vorgesehen, der an einem bei 50 angedeuteten Gelenk des Steckdosenkörpers
40 angelenkt ist, wogegen die Verriegelung am Steckergehäuse sitzt.
1. Explosions- oder schlagwettergeschützte Kupplungssteckvorrichtung für Steuerleitungen,
mit einem Stecker (11) und einer den Stecker (11) aufnehmenden Steckdose (10) mit
am Stecker (11) festgelegten Steckerstiften (35) und an der Steckdose (10) festgelegten
Stekkerbuchsen (14), an denen jeweils Steuerleitungen (18) angebracht sind, und mit
an der Steckdose (10) angelenktem Deckel (60) zur Abdeckung der Steckerbuchsen (14)
im entkuppelten Zustand, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckdose (10) und der Stecker (11) je einen zylindrischen, die Steckerbuchsen
(14) umschließenden bzw. die Steckerstifte (35) führenden Grundkörper (12; 30) aufweisen,
daß am Grundkörper (12) der Steckdose (10) auf dessen dem Stecker (11) im montierten
Zustand abgewandten Stirnseite und am Grundkörper (30) des Steckers auf einer der
beiden Stirnseiten je eine Platte (17, 31) befestigt ist, daß die Steckerstifte und
die Buchsenelemente an ihren Außenflächen je eine im Radius erweiterte, an ihrem Außenrand
mit einem Profil versehene Leiste (15, 34) aufweisen, daß im Bereich der Trennebene
zwischen dem Grundkörper der Steckdose bzw. des Steckers und der zugehörigen Platte
der Anzahl der Steckerstifte bzw. Steckerbuchsen entsprechende Hohlräume (20, 31;
33) zur Aufnahme und axialen Führung der Leisten der Steckerstifte bzw. Stekkerbuchsen
vorgesehen sind, daß die vollständig von dem Grundkörper (12) der Steckdose umfaßten
Steckerbuchsen (14) über zum Einführen der Steckerstifte (35) geeignete Ausnehmungen
(51) im Grundkörper (12) der Steckdose zum Stecker (11) hin offen sind, daß die Ausnehmungen
(51) so bemessen sind, daß sie mit den eingeführten, Steckerstiften einen zünddurchschlagssicheren
Luftspalt (52) bilden und daß bei zusammengefügter Steckvorrichtung der Deckel (60)
mit einer Nase (61, 70) hinter eine Vertiefung (62; 80, 73) am Stecker (11) greift
und dort mittels eines mit einem Werkzeug betätigbaren Befestigungselemente (63, 73)
arretierbar bzw. festlegbar ist.
2. Explosions- oder schlagwettergeschützte Kupplungssteckvorrichtung für Steuerleitungen,
mit einem Stecker (11) und einer den Stecker (11) aufnehmenden Steckdose (10) mit
am Stecker (11) festgelegten Steckerstiften (35) und an der Steckdose (10) festgelegten
Stekkerbuchsen (14), an denen jeweils Steuerleitungen (18) angebracht sind, und mit
an der Steckdose (10) angelenktem Deckel (60) zur Abdeckung der Steckerbuchsen (14)
im entkuppelten Zustand, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckdose (10) und der Stecker
(11) je einen zylindrischen, die Steckerbuchsen (14) umschließenden bzw. die Steckerstifte
(35) führenden Grundkörper (12; 30) aufweisen, daß am Grundkörper (12) der Steckdose
(10) auf dessen dem Stecker (11) im montierten Zustand abgewandten Stirnseite und
am Grundkörper (30) des Steckers auf einer der beiden Stirnseiten je eine Platte (17,
31) befestigt ist, daß die Steckerstifte und die Buchsenelemente an ihren Außenflächen
je eine im Radius erweiterte, an ihrem Außenrand mit einem Profil versehene Leiste
(15, 34) aufweisen, daß im Bereich der Trennebene zwischen dem Grundkörper der Steckdose
bzw. des Steckers und der zugehörigen Platte der Anzahl der Steckerstifte bzw. Steckerbuchsen
entsprechende Hohlräume (20, 31; 33) zur Aufnahme und axialen Führung der Leisten
der Steckerstifte bzw. Stekkerbuchsen vorgesehen sind, daß die vollständig von dem
Grundkörper (12) der Steckdose umfaßten Steckerbuchsen (14) über zum Einführen der
Steckerstifte (35) geeignete Ausnehmungen (51) im Grundkörper (12) der Steckdose zum
Stecker (11) hin offen sind, daß innerhalb der Steckerbuchsen (14) lamellenartig federnde
Kontaktkörper vorgesehen sind, mit denen im Betrieb eine Funkenbildung sicher verhindert
ist, und daß bei zusammengefügter Steckvorrichtung der Deckel (60) mit einer Nase
(61, 70) hinter eine Vertiefung (62; 80, 73) am Stecker (11) greift und dort mittels
eines mit einem Werkzeug betätigbaren Befestigungselemente (63, 73) arretierbar bzw.
festlegbar ist.
3. Steckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekenn-zeichnet, daß an
dem Steckergehäuse (63) ein hin zu dem Deckel federnd gedrückter Riegel (73) vorgesehen
und in Axialrichtung bewegbar geführt ist, der hinter eine durch eine Nut (71) an
der Mantellinie des Deckels (60) gebil-dete weitere Nase (72) greift.
4. Steckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekenn-zeichnet, daß der
Deckel (60) mittels einer Schraubver-bindung in der Vertiefung (62) festschraubbar
ist.
5. Stecker der Steckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einem die Steckerstifte
umgebenden Kragenkörper, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenfläche des Kragenkörpers
(37) ein Innenflansch (38) vorgesehen ist, der in eine im Bereich der Trennebene zwischen
dem Grundkörper (30) des Steckers und der daran befestigten Platte (31) vorgesehene
Außennut (36) eingreift, so daß der Innenflansch zwischen dem Grundkörper und der
Platte festgeklemmt ist.
6. Stecker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (30) und die
Platte (31) mittels Schrauben (32) verbunden sind, die teilweise durch den Innenflansch
(38) des Kragenkörpers (37) hindurchgreifen.
7. Stecker nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Außennut (36) am Grundkörper
(30) angeformt ist.
8. Stecker nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Grundkörper (30)
und dem Innenflansch (38) ein Zugentlastungsbügel (44) festgeklemmt ist.
9. Steckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einem Stecker nach einem der
Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckerbuchsen (14) und die Steckerstifte
(35) Rastmittel aufweisen, mit de-nen sie nach Anschließen der Steuerleitungen in
ihre Grundkörper (12, 30) einfügbar und darin verrastbar sind.
1. Explosion-protected or flame-proof multipolar coupling plug and socket device for
control lines, having a plug (11) and a socket (10) receiving the plug (11), having
connector pins (35) secured to the plug (11) and connector bushes (14) secured to
the socket (10), to which there are attached, in each case, control lines (18), and
having a cover (60), hinged to the socket (10), for covering the connector bushes
(14) in the decoupled state, characterised in that the socket (10) and the plug (11)
each exhibit a cylindrical basic member (12; 30) enclosing the connector bushes (14)
or guiding the connector pins (35), in that to the basic member (12) of the socket
(10), on its front side facing away from the plug (11) in the assembled state, and
to the basic member (30) of the plug, on one of the two front sides, there is in each
case fastened a plate (17, 31), in that the connector pins and the bush elements each
exhibit on their outer surfaces a strip (15, 34), widened in its radius and provided
on its outer edge with a profile, in that in the area of the dividing plane between
the basic member of the socket or of the plug and the associated plate, there are
provided cavities (20, 31; 33), corresponding to the number of connector pins or connector
bushes, for the reception and axial guidance of the strips of the connector pins or
connector bushes, in that the connector bushes (14), completely embraced by the basic
member (12) of the socket, are open, via recesses (51), suitable for the introduction
of the connector pins (35), in the basic member (12) of the socket, in the direction
of the plug (11), in that the recesses (51) are dimensioned such that they form with
the introduced connector pins a flame-proof air gap (52), and in that, when the plug
and socket device is joined together, the cover (60) reaches with a boss (61, 70)
behind an indentation (62; 80, 73) on the plug (11) and can be retained or secured
there by means of a fastening element (63, 73) which can be actuated by a tool.
2. Explosion-protected or flame-proof multipolar coupling plug and socket device for
control lines, having a plug (11) and a socket (10) receiving the plug (11), having
connector pins (35) secured to the plug (11) and connector bushes (14) secured to
the socket (10), to which there are attached, in each case, control lines (18), and
having a cover (60), hinged to the socket (10), for covering the connector bushes
(14) in the decoupled state, characterised in that the socket (10) and the plug (11)
each exhibit a cylindrical basic member (12; 30) enclosing the connector bushes (14)
or guiding the connector pins (35), in that to the basic member (12) of the socket
(10), on its front side facing away from the plug (11) in the assembled state, and
to the basic member (30) of the plug, on one of the two front sides, there is in each
case fastened a plate (17, 31), in that the connector pins and the bush elements each
exhibit on their outer surfaces a strip (15, 34), widened in its radius and provided
on its outer edge with a profile, in that in the area of the dividing plane between
the basic member of the socket or of the plug and the associated plate, there are
provided cavities (20, 31; 33), corresponding to the number of connector pins or connector
bushes, for the reception and axial guidance of the strips of the connector pins or
connector bushes, in that the connector bushes (14), completely embraced by the basic
member (12) of the socket, are open, via recesses (51), suitable for the introduction
of the connector pins (35), in the basic member (12) of the socket, in the direction
of the plug (11), in that there are provided within the connector bushes (14) lamellarly
resilient contact members, by which any spark formation during operation is safely
prevented, and in that, when the plug and socket device is joined together, the cover
(60) reaches with a boss (61, 70) behind an indentation (62; 80, 73) on the plug (11)
and can be retained or secured there by means of a fastening element (63, 73) which
can be actuated by a tool.
3. Plug and socket device according to one of Claims 1 and 2, characterised in that a
bar (73), resiliently forced in the direction of the cover, is provided on the plug
casing (63) and is movably guided in the axial direction, which bar reaches behind
a further boss (72) formed by a groove (71) on the surface line of the cover (60).
4. Plug and socket device according to one of Claims 1 and 2, characterised in that the
cover (60) can be screwed tight, by means of a screw connection, in the indentation
(62).
5. Plug of the plug and socket device according to one of Claims 1 to 4, having a collar
member surrounding the connector pins, characterised in that on the inner surface
of the collar member (37) there is provided an inner flange (38), which engages into
an outer groove (36) provided in the area of the dividing plane between the basic
member (30) of the plug and the plate (31) fastened thereto, so that the inner flange
is clamped tight between the basic member and the plate.
6. Plug according to Claim 5, characterised in that the basic member (30) and the plate
(31) are connected by means of screws (32), which partly reach through the inner flange
(38) of the collar member (37).
7. Plug according to Claim 6, characterised in that the outer groove (36) is formed onto
the basic member (30).
8. Plug according to Claim 7, characterised in that a tension-relieving bow (44) is clamped
tight between the basic member (30) and the inner flange (38).
9. Plug and socket device according to one of Claims 1 to 4, having a plug according
to one of Claims 5 to 8, characterised in that the connector bushes (14) and the connector
pins (35) exhibit latching means, by which, once the control lines have been connected
up, they can be inserted into their basic members (12, 30) and latch-locked therein.
1. Dispositif de connexion à fiches anti-explosion ou antigrisouteux pour des lignes
de commande, comportant une prise mâle (11) et une prise femelle (10) qui reçoit la
prise mâle (11), des fiches (35) solidaires de la prise mâle (11) et des douilles
(14) solidaires de la prise femelle (10), auxquelles sont connectées à chaque fois
des lignes de commande (18), et un couvercle (60) qui est articulé sur la prise femelle
(10) et couvre les douilles (14) lorsque la prise est débranchée, caractérisé par
le fait que la prise mâle (11) et le prise femelle (10) comportent chacune un corps
(12; 30) cylindrique qui entoure les douilles (14) ou supporte les fiches (35), par
le fait qu'une plaque (17, 31) est fixée respectivement sur le corps (12) de la prise
femelle (10), sur la face frontale de celle-ci qui, en position assemblée, est éloignée
de la prise mâle (11), et sur le corps (30) de la prise mâle, sur l'une des deux faces
frontales de celui-ci, par le fait que les fiches et les douilles présentent sur leur
face extérieure respectivement un rebord (15, 34) de rayon plus grand qui est muni
à sa périphérie d'un profil, par le fait qu'il est prévu, dans la région du plan de
joint entre le corps de la prise femelle ou de la prise mâle et la plaque, des logements
(20, 31; 33) en nombre égal aux fiches ou aux douilles qui sont destinés à recevoir
et à guider axialement les rebords des broches ou des fiches, par le fait que les
douilles (14) qui sont entièrement entourées par le corps (12) de la prise femelle
sont ouvertes en direction de la prise mâle (11) par l'intermédiaire d'orifices (51)
adaptés permettant l'introduction des fiches (35), par le fait que les orifices (51)
sont dimensionnés de manière telle que ceux-ci forment avec les fiches introduites
un jeu anti-explosion (52) et par le fait que, lorsque le dispositif de connexion
est branché, le couvercle (60) s'engage par un ergot (61, 70) dans une cavité (62;
80, 73) de la prise mâle (11) et peut y être bloqué ou fixé au moyen d'un dispositif
de fixation (63, 73) actionné par un outil.
2. Dispositif de connexion à fiches anti-explosion ou antigrisouteux pour des lignes
de commande, comportant une prise mâle (11) et une prise femelle (10) qui reçoit la
prise mâle (11), des fiches (35) solidaires de la prise mâle (11) et des douilles
(14) solidaires de la prise femelle (10), auxquelles sont connectées à chaque fois
des lignes de commande (18), et un couvercle (60) qui est articulé sur la prise femelle
(10) et couvre les douilles (14) lorsque la prise est débranchée, caractérisé par
le fait que la prise mâle (11) et le prise femelle (10) comportent chacune un corps
(12; 30) cylindrique qui entoure les douilles (14) ou supporte les fiches (35), par
le fait qu'une plaque (17, 31) est fixée respectivement sur le corps (12) de la prise
femelle (10), sur la face frontale de celle-ci qui, en position assemblée, est éloignée
de la prise mâle (11), et sur le corps (30) de la prise mâle, sur l'une des deux faces
frontales de celui-ci, par le fait que les fiches et les douilles présentent sur leur
face extérieure respectivement un rebord (15, 34) de rayon plus grand qui est muni
à sa périphérie d'un profil, par le fait qu'il est prévu, dans la région du plan de
joint entre le corps de la prise femelle ou de la prise mâle et la plaque, des logements
(20, 31; 33) en nombre égal aux broches ou aux fiches qui sont destinés à recevoir
et à guider axialement les rebords des fiches ou des douilles, par le fait que les
douilles (14) qui sont entièrement entourées par le corps (12) de la prise femelle
sont ouvertes en direction de la prise mâle (11) par l'intermédiaire d'orifices (51)
adaptés permettant l'introduction des fiches (35), par le fait qu'il est prévu, à
l'intérieur des douilles (14), des éléments de contact élastiques se présentant sous
la forme de lamelles qui permettent d'éviter de manière sure une formation d'étincelle
en fonctionnement et par le fait que, lorsque le dispositif de connexion est branché,
le couvercle (60) s'engage parun ergot (61, 70) dans une cavité (62; 80, 73) de la
prise mâle (11) et peut y être bloqué ou fixé au moyen d'un dispositif de fixation
(63, 73) actionné par un outil.
3. Dispositif de connexion selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé par le
fait qu'il est prévu sur le boîtier de prise mâle (63) un verrou (73) qui est repoussé
élastiquement en direction du couvercle et est mobile dans la direction axiale, lequel
verrou s'engage derrière un ergot (72) supplémentaire constitué par une gorge (71)
sur la génératrice du couvercle (60).
4. Dispositif de connexion selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé par le
fait que le couvercle (60) peut être fixé dans la cavité (62) au moyen d'un assemblage
vissé.
5. Prise mâle pour le dispositif de connexion selon l'une des revendications 1 à 4 comportant
une partie en forme de collerette qui entoure les fiches, caractérisée par le fait
qu'il est prévu sur la face interne de la partie en forme de collerette (37) un rebord
intérieur (38) qui s'engage dans une gorge extérieure (36) prévue dans la région du
plan de joint entre le corps (30) de la prise mâle et la plaque (31) fixée sur celui-ci,
de telle sorte que le rebord intérieur soit coincé entre le corps et la plaque.
6. Prise mâle selon la revendication 5, caractérisée par le fait que le corps (30) et
la plaque (31) sont reliés par des vis (32) qui traversent partiellenent le rebord
intérieur (38) de la partie en forme de collerette (37).
7. Prise mâle selon la revendication 6, caractérisée par le fait que la gorge extérieure
(36) est aménagée dans le corps (30).
8. Prise mâle selon la revendication 7, caractérisée par le fait qu'un étrier de compensation
de la traction (44) est pincé entre le corps (30) et le rebord intérieur (38).
9. Dispositif de connexion selon l'une des revendications 1 à 4 comportant une prise
mâle selon l'une des revendications 5 à 8, caractérisé par le fait que les douilles
(14) et les fiches (35) comportent des moyens d'encliquetage avec lesquels celles-ci
sont introduites et encliquetées dans leur corps respectif (12, 30) après raccordement
des lignes de commande.