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(11) |
EP 0 240 960 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.10.1990 Patentblatt 1990/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.04.1987 |
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Vorzugsweise palettierbarer dünnwandiger Behälter zur Aufnahme von schütt-, fliess-,
giess- oder rieselfähigem Transportgut
Thin-walled pallet container for receiving fluid or pourable bulk material
Récipient palettisable à parois minces pour contenir des matériaux en vrac pouvant
être versés ou coulés
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
08.04.1986 DE 8609804 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.10.1987 Patentblatt 1987/42 |
| (73) |
Patentinhaber: Europa Carton Aktiengesellschaft |
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D-20095 Hamburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Pfadt, Werner
D-6729 Kuhardt (DE)
- Sommermeyer,Rolf
D-6720 Speyer (DE)
- Birkholz, Dietrich
D-4156 Willich 2 OT a.Rath (DE)
- Kuehn,Ortwin
D-2000 Hamburg 72 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte Wenzel & Kalkoff |
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Postfach 73 04 66 22124 Hamburg 22124 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 291 100 US-A- 2 511 481 US-A- 3 937 392
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US-A- 2 331 010 US-A- 2 573 428 US-A- 4 623 075
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen vorzugsweise palettierbaren dünnwandigen Behälter zur
Aufnahme von schütt-, fließ-, gieß- oder rieselfähigem Transportgut, dessen Kontur
durch einen ringförmigen Mantel (Außenring) aus Wellpappe, Pappe oder ähnlichem falt-
bzw. biegbarem Material bestimmt ist, wobei der Mantel je eine Boden- und Deckelöftnung,
die ggf. durch Boden- bzw. Deckelteile verschließbar sind, aufweist und einen im wesentlichen
der Behälterkontur entsprechenden Einsatz (Innenring) derart umgibt, daß zwischen
Mantel und Einsatz ein Hohlraum ausgebildet und der Einsatz im Verhältnis zum Behältermantel
schwimmend gelagert ist.
[0002] Großvolumige Behälter aus Wellpappe, die eine Schüttgutmasse von einer Gewichtstonne
und darüber aufnehmen können, werden in der Praxis wegen ihres verhältnismäßig niedrigen
Materialpreises und -gewichts zunehmend von der chemischen Großindustrie verwendet.
Dabei wird das Schüttgut vorzugsweise in Beuteln oder Säcken aus Polyäthylen oder
ähnlichem Material in dem Behälter gelagert. Wegen der beim Transport der regelmäßig
palettierten Behälter auftretenden dynamischen Belastungen besteht für Gefahrgutverpackungen
die Vorschrift, daß ein mit einer Tonne Material beladener Behälter bei einem Fallversuch
aus 0,8 m Höhe oder darüber - je nach Gefahrenstufe - nicht reißen oder platzen darf.
Diese Vorschrift kann für normale Wellpappe-Behälter, die heute sehr häufig in Form
von im Horizontalschnitt polygonalen, insbesondere achteckigen Gebilden zum Einsatz
gelangen, in vielen Fällen nicht eingehalten werden. Vielmehr kommt es durch die Komprimierung
des Schüttgutes schon bei statischer Belastung zu Ausbuchtungen des Behältermantels
und spätestens bei dynamischer Belastung (Fall, Stoß) in den gerillten Eckbereichen
zu Einrissen, also einem Platzen des Mantels, so daß der gefüllte Sack dann freiliegt.
[0003] Es sind in der Vergangenheit die verschiedensten Anstrengungen unternommen worden,
um derartige Verformungen, insbesondere das Platzen des Behältermantels zu vermeiden.
[0004] So ist bei einem Behälter der eingangs beschriebenen Art (DE-GM 1 886 464), allerdings
ohne jeglichen Abstand oder Hohlraum zwischen Mantel und Einsatz, letzterer als ein-
oder mehrteilige Bogenanordnung vorgesehen, die mit durch Faltung erzeugten Verstärkungsleisten
versehen ist. Die verschiedenen Bogenteile liegen im wesentlichen flächig gegen die
Innenfläche der Behälterwandung an.
[0005] Eine andere bekannte Verstärkungsanordnung bei einem palettierbaren Behälter (DE-PS
2 550 009) sieht für einen vieleckigen Wellpappe-Behältermantel eine entsprechend
vieleckige, mit der Palette verbundene Aufnahmehülse aus Wellpappe vor, die sich mindestens
über einen Teil der Mantelhöhe erstreckt.
[0006] Es hat sich in der Praxis und insbesondere bei Durchführung der vorerwähnten Fallversuche
zur Einhaltung der Sicherheitskriterien für Gefahrgutverpackungen gezeigt, daß mit
derartigen Einsatz-und Verstärkungsanordnungen, mit denen praktisch eine Doppelwand
geschaffen wird, die Probleme des Reißens/Platzens speziell entlang der Behälterkanten
nicht beseitigt werden können. Zwar halten sich die Ausbauchungen bei statischer Belastung
der Behälterwandung durch das Füllgut im Rahmen, doch bei plötzlich auftretender dynamischer
Beanspruchung kommt es zu den erwähnten nachteiligen, für einen einwandfreien Versand
speziell von Gefahrgut nicht zulässigen Zerstörungserscheinungen in der Behälterwandung.
[0007] Eine gewisse Abkehr von den vorerwähnten Verstärkungsanordnungen zeigen einige bekannte
Behälterkonstruktionen, bei denen zwischen Innen-und Außenwand ein - wenn auch geringer
- Abstand besteht.
[0008] So ist ein bekannter Behälter der eingangs beschriebenen Art (US-A 3 937 392) als
zusammenfaltbarer Container mit Doppelwandung vorgesehen, dessen Hauptzweck die Faltbarkeit
der Einzelbehälter und somit eine verbesserte Lagerfähigkeit und Transportierbarkeit
im Leerzustand ist und der der Aufnahme von Materialien, speziell Schüttgut, dient.
Zwischen Mantel und Einsatz befindet sich ein enger Hohlraum, der im wesentlichen
der Materialstärke von den Einsatz/Innenbehälter an seiner oberen wie auch unteren
Öffnung abschließenden Faltdeckeln entspricht zum Zwecke der leichteren, freien Einführbarkeit
der Klappen des Bodendeckels bzw. der Klappen des inneren Oberdeckels in den von dem
Außenbehälter umschlossenen Innenraum vorgesehen ist. Dabei handelt es sich um einen
allseitig geschlossenen Innenbehälter, der auf seinem Bodendeckel innerhalb der geringen
Dimensionen des zwischen den Klappen und dem Mantel bestehenden Hohlraums auf dem
Boden des Außenbehälters hin- und herrutschen kann; der Innenbehälter bildet also
mit seinem eingeschlossenen Verpackungsgutvolumen ein geschlossenes Ganzes, das bei
plötzlicher dynamischer Belastung des Gesamtbehälters und der dabei auftretenden Verformungsenergie
am Innenmantel dazu führt, daß, ohne daß am Innenmantel Verformungskräfte wirksam
aufgenommen bzw. abgebaut werden könnten, der geschlossene Innenbehälter als Ganzes
sofort, und zwar bevorzugt mit dem unteren Randbereich, gegen den Außenbehälter stößt
und diesen zerstört. Gerade dies ist aber nach den vorstehend dargelegten Sicherheitsvorschriften
für Gefahrgutverpackungen zu vermeiden.
[0009] Auch besteht bei einem bekannten Behälter der eingangs beschriebenen Art (DE-PS 684
550) zwischen einem Behältermantel und einem in diesem angeordneten Hohlzylinder über
einen wesentlichen Teil der Höhe des Behälters ein Hohlraum. Dieser Behälter soll
der Aufnahme beliebiger Stoffe dienen und zwecks wiederholter Nutzung ausreichend
widerstandsfähig sein. Zu diesem Zweck ist eine sichere und zuverlässige Verbindung
der beiden Hohlkörper an ihren jeweils oberen und unteren Enden beschrieben, wobei
es sich um eine Klebeverbindung handeln kann oder Außen- und Innenmantel auch so streng
ineinanderpassend hergestellt werden können, daß Verschiebungen der Behälterteile
untereinander verhindert werden. Daher ist bei Stoßbelastung leicht eine Beschädigung
des Behältermantels nach Überwindung des Hohlraums möglich. Hauptziel dieses bekannten
Gegenstandes ist denn auch, wie im Zusammenhang mit der Beschreibung eines auf der
gleichen Entwicklung und Konstruktion beruhenden Behälters hervorgeht (DE-PS 156 179),
das Gut gegen Eindrücken der Außenwandung von außen her zu schützen und weniger, eine
Verformung des Innenkörpers herbeizuführen.
[0010] Bei einer anderen bekannte Anordnung ähnlichen Aufbaus (US-PS 3 800 994) ist infolge
einer federnd schwimmenden Aufhängung einer Innentasche eine seitliche Verlagerung
derselben möglich. Es handelt sich um einen für Flüssigkeiten, halbflüssige Stoffe
oder sonstige Massengüter bestimmten Kunststoffbehälter, bei dem der Innenbehälter
nicht auf dem Boden aufsteht. Eine Palettierbarkeit ist nicht möglich. Durch die Aufhängung
des Innenbehälters ist dieser nur relativ schwach belastbar und nicht für großvolumige
Anordnungen, vor allem nicht für die genannten Fallversuche geeignet.
[0011] Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, unter Beseitigung der Nachteile
der bekannten Konstruktionen einen palettierbaren Behälter der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen, der bei konstruktiv einfachem und damit preiswertem Aufbau neben
ausreichender statischer Tragsicherheit vor allem einen erhöhten Widerstand gegen
eine Beschädigung der Behälteraußenwand bei dynamischer Belastung infolge plötzlich
erhöhten Innendruckes durch das Füllgut aufweist und folglich die Sicherheitsvorschriften
für Gefahrgutverpackungen, insbesondere nach dem IMDG-Code (International Maritime
Dangerous Goods), erfüllt.
[0012] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Einsatz einen nach unten
offenen Ring bildet, mit seinem Unterrand auf dem Boden aufsteht und aus einem deformierbaren
Material besteht, das bei statischer Belastung durch das Transportgut eine Nachgiebigkeit
unterhalb der Grenzen des Hohlraums aufweist. Mit einer solchen Anordnung ist es möglich,
daß bei dynamischer Belastung des Behälters zunächst ein Teil der Verformungsenergie
vom Innenring aufgenommen wird, ehe nach Zerstörung desselben und Überwindung des
Hohlraumes die restliche Energie auf den Außenring einwirkt, wobei aber die Gesamt-Verformungsenergie
bereits soweit abgebaut ist, daß der Rest nicht mehr zur Zerstörung des Außenringes
ausreicht. Mit anderen Worten wird durch die Verformung/Zerstörung des Einsatzes die
beim Aufprall des Behälters freiwerdende Energie teilweise unmittelbar abgebaut, so
daß, auf die Gesamtenergie bezogen, ein stufenweiser Energieabbau erfolgt und die
letzte, sich auf den Außenring auswirkende "Energiestufe" allenfalls noch zu einer
gewissen Ausbauchung bzw. -beulung, nicht aber mehr zu einer Zerstörung führt. Dabei
ist eine Zentrierung des Innenringes nicht notwendig, sondern für den stufenweisen
Energieabbau genügt allein das Vorhandensein des Hohlraumes zwischen Innen- und Außenring.
Die Tatsache, daß der Innenring vollständig zerstört werden kann, hat keinerlei Nachteil,
da der Behältermantel unbeschädigt bleibt. Der Innenring wirkt also praktisch als
Energie-Absorptionselement. Durch die Einfügung eines solchen Einsatzes wird gegenüber
doppelwandigen, eine Verbindung zwischen Innen- und Außenwand aufweisenden Behältnissen
dieser Art das Verpackungsgewicht praktisch ebensowenig verändert wie der Fertigungs-
und damit Kostenaufwand der Verpackung. Ein wesentlicher Vorteil der Verwendung von
Energie-Absorptionselementen besteht obendrein darin, daß das äußere Erscheinungsbild
des Behältermantels, soweit dessen Bedruckung, Kennzeichnung und etwaige Warnhinweise
betroffen sind, bei Zerstörung des Einsatzes unverändert bleibt.
[0013] Zwar sind verschiedene Maßnahmen zur Hohlraumausbildung doppelwandiger Behältnisse
bekannt, ohne daß dadurch jedoch die Aufgabe der Erfindung lösbar ist. So zeigt die
DE-AS 1 141 221 einen Behälter mit Doppelwandung und einem im Hohlraum dazwischen
angeordneten wabenförmigen Steggerippe. Innen- und Außenwand sollen aus Wellpappe
bestehen. Ein stufenförmiger Energieabbau durch das Wabengerippe ist nur bedingt denkbar,
da es relativ steif ist und sich an den Wänden abstützt. Auch stellt es einen erheblichen
konstruktiven und kostenmäßigen Mehraufwand dar. Eine Abstützung zwischen Innen- und
Außenwand erfolgt ebenfalls beim Behälter nach der DE-GM 1 638 117. Weiter ist in
der US-PS 3 155 305 ein doppelwandiger Behälter gezeigt, der eine Bodenanordnung aufweist,
um eine Beschädigung des Außenbehälters durch den Innenbehälter zu vermeiden. Ein
unmittelbares Aufstehen des Innenbehälters auf dem den Außenbehälter abschließenden
Boden und damit eine schwimmende Lagerung sind jedoch nicht gezeigt. Vielmehr ist
letztere durch eine Verbindung im Bodenbereich gerade ausgeschlossen.
[0014] Die US-A 2 406 758 schließlich zeigt zwar ähnlich der Konstruktion der bereits erörterten
US-A 3 937 392 einen Hohlraum zwischen Innen- und Außenbehälter; der Boden des Innenbehälters
steht aber in beiden Fällen in Gleitverbindung mit dem Außenbehälter, so daß eine
schwimmende Bewegung des Innenbehälters ohne unmittelbare Belastung der Außenwand
nicht möglich ist.
[0015] Wie dargelegt, ist es wesentlich, daß zwischen Innen- und Außenring ein Hohlraum
gebildet wird. Dieser darf sich natürlich nur in technisch und wirtschaftlich sinnvollen
Grenzen bewegen. Einerseits ist sein Mindestmaß bestimmt durch den Umstand, daß bei
statischer Belastung des Innenringes keine Anlage zwischen Innnenring und Außenring
entstehen darf, weil gerade an solchen Stellen im Falle plötzlich auftretender Belastungen
die Kraftüberleitung erfolgen und zu einer bis zur Zerstörung gehenden Beanspruchung
des Außenringes führen würde. Insofern ist also je nach dem Gewicht des Transportgutes
und der Verformbarkeit des Materials des Innenringes ein Mindestmaß für den Hohlraum
vorzusehen. Andererseits kann der Hohlraum nicht beliebig breit vorgesehen werden,
weil dadurch das Fassungsvermögen des Behältnisses maßgeblich reduziert würde. Deshalb
sollte in bevorzugter Ausbildung der Erfindung der Umfang des Einsatzes/Innenringes
etwa 2 bis 7% geringer als der Umfang des Mantels/Außenringes sein, wobei sich ein
etwa 4% geringerer Umfang des Innenringes als besonders vorteilhaft im Hinblick auf
Materialwahl und Belastbarkeit sowie Wirtschaftlichkeit herausgestellt hat.
[0016] Aufgrund der Belastungsverhältnisse bei solchen Verpackungen, bei denen der Schwerpunkt
des Druckangriffs etwa bei 1/3 der Höhe liegt, braucht vorteilhaft die Höhe des Einsatzes/Innenringes
nur einen Teil der Höhe des Mantels/Außenringes zu betragen, wodurch man an Verpackungsmaterial
und -gewicht sparen kann. Im Hinblick auf diese Belastungsverhältnisse sollte sich
deshalb der Innenring vorzugsweise vom Boden des Behälters bis über die Höhe des Druckangriffsschwerpunktes
des Transportgutes erstrecken.
[0017] In zweckmäßiger Ausbildung der Erfindung kann der Innenring entlang seines Oberrandes
mit gegen die Innenwand des Außenringes klappbaren, den Hohlraum überdeckenden Flügelklappen
versehen sein. Damit wird vom Innen- zum Außenring ein harmonischer Übergang hergestellt,
der beispielsweise eine Beschädigung des Kunststoffsackes, in den das Transportgut
eingelagert wird, verhindert, indem dieser Sack sich nicht in dem Hohlraum verklemmen
kann.
[0018] Es ist aber, je nach Einsatzzweck und Belastungserfordernissen, ebensogut möglich,
daß sich der Einsatz/Innenring über die gesamte Höhe des Mantels/Außenringes erstreckt.
Dies ist z.B. denkbar bei erhöhten Anforderungen an die Tragfähigkeit des Gesamtbehälters,
vor allem bei Belastung von oben (Stapelung).
[0019] Um den an derartige Behälter gestellten Anforderungen zu genügen, kann der Außenring
vorteilhaft aus beidseitig kaschierter, ggf. mehrwelliger Wellpappe hergestellt sein.
[0020] Der Außenring kann mit seinem Unterrand in einem trayartigen, mit dem Außenring verbindbaren
Bodenteil stehen, das seinerseits wieder mit einer Palette verbunden werden kann.
Ein solches Bodenteil bildet dann den Deckel für die Bodenöffnung des Behälters und
dient der sicheren Aufnahme und Lagebefestigung des Behältermantels. Eine zweckmäßige
Möglichkeit besteht darin, daß der Unterrand des Außenringes mit ins Behälterinnere
faltbaren Bodenlaschen versehen ist, die vorzugsweise als Stummelklappen ausgebildet
sein können, auf denen der Innenring aufstehen kann. Es ist aber auch möglich, daß
der Außenring mit einem schmalen, umlaufenden Unterrand ausgebildet ist und mit diesem
auf dem Bodenteil aufsteht, wobei in einem solchen Falle für Innenring seinerseits
unmittelbar auf dem Bodenteil aufsteht. Maßgeblich für die Auswahl zwischen diesen
konstruktiven Möglichkeiten sind im wesentlichen Parameter wie Materialaufwand und
-kosten, Festigkeit im Bodenbereich, Art der Befestigung gegenüber der Palette und
Qualität des für die Ringe, insbesondere den Außenring verwendeten Materials.
[0021] Der Einsatz kann vorteilhaft aus einem Material ähnlich dem des Außenringes, also
beispielsweise aus hochfester Wellpappe bestehen, wobei je nach den Belastungsanforderungen
und -verhältnissen ein- oder mehrwellige Wellpappe zum Einsatz gelangen kann. Diese
für den Innenring verwendete Wellpappe kann, um den Festigkeitsanforderungen in besonders
zweckmäßiger Weise zu genügen, eine reißfeste Innen- und/oder Außendecke aufweisen.
[0022] Es ist jedoch ebensogut möglich, daß der Einsatz aus gewebeverstärktem Papier besteht,
mit dem gegenüber Wellpappe eine relativ hohe Unabhängigkeit vom Feuchtegehalt erzielbar
ist.
[0023] Für viele Anwendungsfälle kann es aber auch zweckmäßig sein, sich bei der Ausbildung
des Einsatzes ganz von der Wellpappe- oder Papierverwendung zu lösen und, zumal in
der Regel das Füllgut in dem Behälter in separaten Foliensäcken aufgenommen wird,
den Einsatz als einen das Füllgut aufnehmenden Foliensack mit zusätzlicher versteifender
Außenlage auszubilden. Ein solcher doppellagiger Foliensack, dessen Innenfolie die
übliche geschlossene Sackform hat und dessen Außenlage nach Art eines Gürtels aus
vorzugsweise gewebeverstärktem Kunststoffmaterial ausgebildet ist, wird mit geeigneten,
dem Fachmann zugänglichen Mitteln im oberen Bereich des Behälters befestigt.
[0024] Die insgesamt mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen darin, daß man einen
mit durch einen Hohlraum getrennter Innen- und Außenwand ausgebildeten Behälter erhält,
dessen Innenwand der dynamischen Kraftaufnahme dient und dessen Außenwand überwiegend
einen quasi statischen Träger darstellt..
[0025] Weitere Vorteile und Ausführungsformen oder -möglichkeiten der Erfindung gehen aus
der folgenden Beschreibung der in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
hervor. Es zeigt
Fig. 1 einen erfindungsgemäß aufgebauten Behälter im Vertikalschnitt,
Fig. 2 den Behälter der Fig. 1 in Draufsicht bei weggelassenem Deckel,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Behälters,
Fig. 4 eine Draufsicht des Behälters der Fig. 3 bei weggelassenem Deckel,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Behälters im Vertikalschnitt
und
Fig. 6 eine Draufsicht auf den Behälter der Fig. 5 bei weggelassenem Deckel.
[0026] Die in der Zeichnung für die drei verschiedenen Ausführungsformen verwendeten Bezugszeichen
sind jeweils für funktionsgleiche Teile übereinstimmend verwendet.
[0027] So umfaßt ein Behälter 1 jeweils einen Mantel bzw. Außenring 2, der die äußere Kontur
des Behälters bestimmt. Diese Kontur ist in den Ausführungsbeispielen oktogonal. Die
Kontur kann aber ebensogut die Form irgendeines anderen Vielecks, eines Kreises, eines
Ovals od.dgl. aufweisen, wobei selbstverständlich Einsatzzweck und Praktikabilität
ausschlaggebend sind. Der Außenring 2 ist oben und unten offen und hier durch jeweils
einen Deckel 3 bzw. einen Boden 4, die in den Beispielen trayartig ausgebildet sind,
verschlossen. Der Boden 4 steht dabei zu Transportzwecken üblicherweise auf einer
nicht dargestellten Palette auf, mit der er fest verbindbar ist.
[0028] In den Außenring 2 ist ein Einsatz bzw. Innenring 5 einsetzbar, dessen Kontur im
wesentlichen der des Außenringes 2 entspricht, der aber einen in der Größenordnung
von 2 bis 7 %, vorzugsweise etwa 4 % geringeren Umfang hat, so daß zwischen Innenring
5 und Außenring 2 ein Hohlraum 6 gebildet wird. Der Innenring 5 ist in dem Außenring
2 nicht zentriert, sondern vielmehr "schwimmend" darin gelagert. In den von Außenring
2 und Innenring 5 bestimmten Innenraum des Behälters 1 kann zu Transport- und Lagerzwecken
fließ-, gieß-, schütt- oder rieselfähiges Gut wie irgendwelche granalienförmigen Chemikalien,
Schlämme, Pulver oder auch Flüssigkeiten, eingelagert werden, und zwar wird in der
Regel dieses Füllgut in einen hier nicht dargestellten Foliensack eingebracht, der
nach Füllung eng an der Innenwandung des Innenringes 5 anliegt.
[0029] Der Schwerpunkt der Druckkraft solchen Füllgutes liegt bei halbwegs gleichmäßiger
Verteilung und vollständiger Füllung des Behälters 1, der eine Tonne oder mehr sochen
Füllgutes aufnehmen kann, bei ca. einem Drittel der Behälterhöhe. Deshalb erstreckt
sich der Innenring 5 mindestens bis zu dieser Höhe, ist aber in der Regel und zu Sicherheitszwecken,
wie in den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 und 3 gezeigt, über die Hälfte der Höhe
hinausgezogen, während er aber ebensogut, wie in dem Ausführungsbeispiel der Fig.
5 und 6 gezeigt, die gesamte Höhe des Außenringes 2 einnehmen kann und dann die Gesamttragfähigkeit
des Behälters 1, insbesondere auch im Hinblick auf dessen Vertikalbelastbarkeit, erhöht.
Um bei gegenüber dem Außenring 2 niedrigerer Höhe des Innenringes 5 ein Verklemmen
des Foliensackes in dem Offnungsbereich des Hohlraums 6 zu vermeiden, ist der Innenring
5 entlang seines Oberrandes 51 mit Flügelklappen 52 ausgebildet, die nach außen herausklappbar
sind und den Hohlraum 6 überdecken. Bei der Ausführungsform der Fig. 5 und 6 sind
solche Flügelklappen nicht erforderlich, da der Oberrand 51 des Innenringes 5 mit
dem Oberrand 23 des Außenringes 2 abschließt und hier unmittelbar durch den Behälter
3 verschlossen werden kann.
[0030] Der Außenring 2 kann entweder, wie in den Ausführungsformen der Fig. 3 und 4 bzw.
5 und 6 gezeigt, mit seinem Unterrand 21 unmittelbar auf dem Bodenteil 4 aufstehen,
wobei hier der Bodenrand einen schmalen, umlaufenden Ring bildet. Gleiches gilt für
einen am Innenring 5 ausgebildeten Unterrand 53 dieser Ausführungsformen.
[0031] Bei dem Beispiel der Fig. 1 und 2 hingegen ist der Unterrand 21 des Außenringes 2
mit nach innen faltbaren Bodenlaschen 22 versehen, die auf dem Bodenteil 4 bzw. zwischengelegten,
hier nicht näher bezeichneten Einlagen aufliegen und damit gegenüber der Palette befestigt
sind. Auf diesen Bodenlaschen 22 steht dann der Unterrand 53 des Innenringes 5 auf.
[0032] Der Außenring 2 ist aus ein- oder mehrlagiger Wellpappe mit entsprechender Kaschierung/Abdeckung
hergestellt, wobei sich die Materialwahl ganz nach den Einsatzzwecken des Behälters
und den geforderten Festigkeitsverhältnissen richten kann. Ein gleiches oder ähnliches
Material, das aber beispielsweise auch gewebeverstärktes Papier sein kann, wird für
den Innenring 5 verwendet. Dabei ist jedoch sicherzustellen, daß sich dieses Material
bei der statischen Belastung des Behälters nur so weit verformen/ausbauchen kann,
daß stets ein Hohlraum 6, also ein Abstand zu dem Außenring 2 gewahrt bleibt und insbesondere
keine zweiseitig diametrale flächige Anlage des Innenringes 5 am Außenring 2 erfolgt.
Gleiches gilt selbstverständlich auch für die Ausführungsform der Fig. 5 und 6, wobei
hier der Innenring 5 praktisch den nicht gezeigten Foliensack der Ausführungsbeispiele
der Fig. 1 und 2 bzw. 3 und 4 ersetzen und nach Art eines "Gürtels" aus Gewebe, gewebebeschichtetem
Spezialpapier oder Folie ausgebildet sein kann. Entscheidend für die Materialwahl
sind auch hier die Festigkeitsverhältnisse im Hinblick auf die Aufrechterhaltung des
Hohlraumes 6 bei statischer Belastung des Innenringes 5 durch das Füllgut.
[0033] Bei dynamischer Belastung des Behälters durch Stoß oder Fall wird infolge der Schwerpunktverhältnisse
des Füllgutes und der Ausbildung des Hohlraumes 6 zwischen Innenring 5 und Außenring
2 die zu absorbierende Energie stufenweise aufgenommen, indem sich zunächst der Innenring
5 ggf. bis zu seiner Zerstörung in den Hohlraum 6 hinein verformt, ehe die Restenergie
nach Überwindung des Hohlraumes 6 am Außenmantel aufgefangen wird. Diese Restenergie
reicht aber nicht mehr zur Zerstörung des Außenmantels 2 aus, und dieser bleibt unbeschädigt.
1. Vorzugsweise palettierbarer dünnwandiger Behälter (1) zur Aufnahme von schütt-,
gieß- und rieselfähigem Transportgut, dessen Kontur durch einen ringförmigen Mantel
(2) (Außenring) aus Wellpappe, Pappe oder ähnlichem falt- bzw. biegbarem Material
bestimmt ist, wobei der Mantel je eine Boden- und Deckelöffnung, die ggf. durch Boden-
bzw. Deckelteile (4 bzw. 3) verschließbar sind, aufweist und einen im wesentlichen
der Behälterkontur entsprechenden Einsatz (5) (Innenring) derart umgibt, daß zwischen
Mantel und Einsatz ein Hohlraum (6) ausgebildet und der Einsatz (5) im Verhältnis
zum Behältermantel (2) schwimmend gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz
(5) einen nach unten offenen Ring bildet, mit seinem Unterrand (53) auf dem Boden
(4, 22) aufsteht und aus einem deformierbaren Material besteht, das bei statischer
Belastung durch das Transportgut eine Nachgiebigkeit unterhalb der Grenzen des Hohlraums
(6) aufweist.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang des Einsatzes
bzw. Innenringes (5) etwa 2 bis 7 % geringer als der Umfang des Mantels bzw. Außenringes
(2).ist.
3. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang des Einsatzes
bzw. Innenringes (5) etwa 4 % geringer als der Umfang des Mantels bzw. Außenringes
(2) ist.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe
des Einsatzes bzw. Innenringes (5) nur einen Teil der Höhe des Mantels bzw. Außenringes
(2) beträgt.
5. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz bzw. Innenring
(5) sich vom Boden des Behälters (1) bis über die Höhe des Druckangriffschwerpunktes
des Transportgutes erstreckt.
6. Behälter nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz bzw. Innenring
(5) entlang seines Oberrandes (51) mit gegen die Innenwand des Mantels bzw. Außenringes
(2) klappbaren, den Hohlraum (6) überdeckenden Flügelklappen (52) versehen ist.
7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der
Einsatz bzw. Innenring (5) über die gesamte Höhe des Mantels bzw. Außenringes (2)
erstreckt.
8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel
bzw. Außenring (2) aus beidseitig kaschierter, ggf. mehrwelliger Wellpappe hergestellt
ist.
9. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel
bzw. Außenring (2) mit seinem Unterrand (21) in einem trayartigen, mit dem Außenring
verbindbaren Bodenteil (4) steht.
10. Behälter nach Anspruch 9,dadurch gekennzeichnet, daß der Unterrand (21) des Außenringes
(2) mit ins Behälterinnere faltbaren Bodenlaschen (22) versehen ist.
11. Behälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenlaschen als Stummelklappen
(22) ausgebildet sind, auf denen der Innenring (5) aufsteht.
12. Behälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenring (2) mit einem
schmalen, umlaufenden Unterrand (21) ausgebildet ist und mit diesem auf dem Bodenteil
(4) aufsteht.
13. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz
(5) aus hochfester Wellpappe besteht.
14. Behälter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (5) aus ein-
oder mehrwelliger Wellpappe besteht.
15. Behälter nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (5)
aus Wellpappe mit reißfester Innen- und/oder Außendecke besteht.
16. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz
(5) aus gewebeverstärktem Papier besteht.
17. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz
(5) aus einem das Füllgut aufnehmenden Foliensack mit zusätzlicher versteifender Au
ßenlage besteht.
1. Thin-walled container (1), preferably capable of being palletted for receiving
material to be transported in bulk, flowable, pourable and granular form, the contour
of which container is defined by an annular casing (2) (external ring) of corrugated
cardboard, cardboard or similar foldable or flexible material, the casing having one
bottom opening and one cover opening, each, which can be closed, it necessary, by
bottom or cover parts (4 and 3, respectively), respectively, and surrounding an insert
(5) (internal ring) corresponding essentially to the contour of the container, in
such a manner that there is formed a hollow space (6) between the casing and the insert
and that the insert (5) is positioned in a floating manner relative to the container
casing (2), characterised in that the insert (5) forms a downwardly open ring, stands
on the bottom (4, 22) with its lower edge (53) and consists of a deformable material,
which, when stressed statically by the material to be transported, has a resiliency
inside the limits of the hollow space (6)..
2. Container according to claim 1, characterised in that the circumference the insert
or the internal ring (5) is smaller by approximately 2 bis 7% than the circumference
of the casing or external ring (2).
3. Container according to claim 2, characterised in that the circumference of the
insert or internal ring (5) is by approximately 4% smaller that the circumference
of the casing or external ring (2).
4. Container according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the height
of the insert or internal ring (5) extends over only part of the height of the casing
or external ring (2).
5. Container according to claim 4, characterised in that the insert or internal ring
(5) extends from the bottom of the container (1) beyond the height of the center of
application of pressure of the material to be transported.
6. Container according to claim 4 or 5, characterised in that the insert or internal
ring (5) is provided, along its upper edge (51) with pivoted flaps (52) adapted to
be pivoted against the inner wall of the casing or external ring (2) and overlapping
the hollow space (6).
7. Container according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the insert
or internal ring (5) extends over the total height of the casing or external ring
(2).
8. Container according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the casing
or external ring (2) is made from corrugated cardboard laminated on both sides and,
if necessary, having a plurality of undulation layers.
9. Container according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the casing
or external ring (2) is positioned, with its lower edge (21) in a tray- shaped bottom
part (4) capable of being connected to the external ring (2).
10. Container according to claim 9, characterised in that the lower edge (21) of the
external ring (2) is provided with bottom straps (22) foldable into the interior of
the container.
11. Container according to claim 10, characterised in that the bottom straps are formed
as stub flaps (22), on which the internal ring (5) stands.
12. Container according to claim 9, characterised in that the external ring (2) is
formed with a narrow, circuxlferential lower edge (21), by which it stands on the
bottom part (4).
13. Container according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the insert
(5) consists of high-tensile corrugated cardboard.
14. Container according to claim 13, characterised in that the insert (5) consists
of corrugated cardboard having one or a plurality of undulation layers.
15. Container according to claim 13 or 14, characterised in that the insert (5) consists
of corrugated cardboard having a tearing-resistant inner and/or outer cover layer.
16. Container according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the insert
(5) consists of fabric-reinforced paper.
17. Container according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the insert
(5) consists of a foil bag receiving the filling material and having an additional,
stiffening outer layer.
1. Conteneur (1) à paroi mince, de préférence pa- lettisable, pour contenir des produits
à transporter en vrac, fluides, versables et coulants, et dont le contour est déterminé
par une enveloppe tubulaire (2) (tube extérieur) en carton ondulé, carton ou autre
matériau analogue pliable ou flexible, l'enveloppe présentant une ouverture de fond
et une ouverture de couvercle pouvant éventuellement être fermées respectivement par
une partie de fond et une partie couvercle (respectivement 4 et 3) et entourant un
élément intérieur (5) (tube intérieur) correspondant en substance au contour du conteneur
de manière telle qu'entre l'enveloppe et l'élément intérieur il sit formé un espace
creux (6) et que l'élément intérieur (5) soit logé de manière flottante par rapport
à l'enveloppe (2) du conteneur, caractérisé en ce que l'élément intérieur (5) forme
un tube ouvert vers le bas, repose avec son bord inférieur (53) sur le fond (4, 22)
et se compose d'un matériau déformable qui, sous sollicitation statique par le produit
transporté, présente une élasticité en-deça des limites de l'espace creux (6).
2. Conteneur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le périmètre de l'élément
intérieur ou du tube intérieur (5) est environ 2 à 7% inférieur à celui de l'enveloppe
ou du tube extérieur (2).
3. Conteneur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le périmètre de l'élément
intérieur ou du tube intérieur (5) est environ 4% inférieur à celui de l'enveloppe
ou du tube extérieur (2).
4. Conteneur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la hauteur
de l'élément intérieur ou du tube intérieur (5) ne correspond qu'à une partie de la
hauteur de l'enveloppe ou du tube extérieur (2).
5. Conteneur selon la revendication (4), caractérisé en ce que l'élément intérieur
ou le tube intérieur (5) s'étend du fond du conteneur (1) jusqu'au-delà de la hauteur
du point d'application des pressions du produit à transporter.
6. Conteneur selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que l'élément intérieur
ou le tube intérieur (5) est pourvu le long de son bord supérieur (51) de rabats (52)
repliables contre la paroi intérieure de l'enveloppe ou du tube extérieur (2) et couvrant
l'espace creux (52).
7. Conteneur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément
intérieur ou le tube intérieur (5) s'étend sur toute la hauteur de l'enveloppe ou
du tube extérieur (2).
8. Conteneur selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'enveloppe
ou le tube extérieur (2) est composé de carton éventuellement à plusieurs ondes, contrecollé
des deux côtés.
9. Conteneur selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'enveloppe
ou le tube extérieur (2) repose avec son bord inférieur (21) dans une partie de fond
du genre tray, pouvant être reliée avec le tube extérieur.
10. Conteneur selon la revendication 9, caractérisé en ce que le bord inférieur (21)
du tube extérieur (2) est pourvu de languettes de fond (22) repliables dans l'intérieur
du conteneur.
11. Conteneur selon la revendication 10, caractérisé en ce que les languettes de fond
sont configurées comme des rabats (22) sur lesquels le tube intérieur (5) repose.
12. Conteneur selon la revendication 9, caractérisé en ce que le tube extérieur (2)
est configuré avec un bord inférieur périmétrique (21) étroit et repose avec celui-ci
sur la partie de fond (4).
13. Conteneur selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que l'élément
intérieur (5) est composé de carton ondulé à haute rigidité.
14. Conteneur selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'élément intérieur
(5) est composé de carton ondulé à une ou plusieurs ondes.
15. Conteneur selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que l'élément intérieur
(5) est composé de carton ondulé avec couverture intérieur et/ou extérieure résistante
au déchirement.
16. Conteneur selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que l'élément
intérieur (5) est composé de papier revêtu de tissu.
17. Conteneur selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que l'élément
(5) est composé d'un sac en matière plastique avec une couche extérieure de renforcement,
contenant le produit à transporter.
