(19)
(11) EP 0 240 980 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
14.10.1987  Patentblatt  1987/42

(21) Anmeldenummer: 87105093.6

(22) Anmeldetag:  07.04.1987
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4F41A 27/22
(84) Benannte Vertragsstaaten:
GB SE

(30) Priorität: 10.04.1986 DE 3612018
13.09.1986 DE 3631206

(71) Anmelder: SALGAD INTERNATIONAL LTD.
Cayman Insel (JM)

(72) Erfinder:
  • Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.

(74) Vertreter: Stachow, Ernst-Walther, Prof. Dr. et al
Lippert, Stachow, Schmidt & Partner Patentanwälte Postfach 30 02 08
51412 Bergisch Gladbach
51412 Bergisch Gladbach (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Drehlagerung des Sattels mit einer ein Geschützrohr, vornehmlich ein Werferrohr, aufnehmenden Wiege


    (57) Die Drehlagerung für den Sattel mit einer ein Werferrohr od.dgl. aufnehmenden Wiege weist eine Bodenplatte auf, die zu einer Grundplatte drehbar gelagert und mittels eines Getriebes gedreht werden kann. Das Getriebe (12) setzt sich aus einem antreibbaren Schneckengetriebe (16, 17) und einem mit der Grundplatte (10) zusammengreifenden Zahnradgetriebe sowie einer zwischengeschalteten, die Verbindung der Getriebe unterbrechenden Kupplung (26) zusammen.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf die Drehlagerung des Sattels mit einer Wiege zur Aufnahme eines Geschützrohres, vornehm­lich eines Werferrohres, bei der der Sattel eine Bodenplat­te aufweist, die zu einer Grundplatte drehbar gelagert und mittels eines Getriebes drehbar ist.

    [0002] Granatwerfer werden üblicherweise so angewendet, daß das Werferrohr, d.h. das Abschußrohr, des Granatwerfers am un­teren Ende geschlossen ausgebildet ist, und daß die Gra­nate von oben in das Werferrohr eingesteckt wird. Dabei rutscht die Granate in dem Werferrohr nach unten und trifft auf den in der geschlossenen Abschlußkappe untergebrachten Abfeuerungsmechanismus auf. Hierdurch erfolgt die Zun­dung der Treibladung, die an dem Schwanz des flügelstabi­ lisierten Geschosses angebracht ist, wodurch das flügel­stabilisierte Geschoß aus dem Werferrohr, vorzugsweise mit glatter Innenwandung, herausgeschleudert wird. Das Werferrohr weist an der Abschlußkappe ein im allgemei­nen kugelförmig gehaltenes Bodenstück auf, das gelenkig in eine Bodenplatte eingreift, die auf dem Boden oder dem Erdreich ruht. Die Schräglage des Werferrohres er­gibt sich durch eine Stütze, die in der Länge und Höhe veränderlich ist.

    [0003] Bei Geschützrohren größerer Kaliber, bei denen die Ge­schütze nicht transportabel, sondern fest angeordnet sind, z.B. bei Festungsgeschützen, Schiffsgeschützen, Eisenbahn­geschützen u.dgl., ist es bekannt, das Geschützrohr auf einem Sattelgestell in einer Wiege drehbar zu lagern, wo­bei das Sattelgestell zu einer Grundplatte od.dgl. dreh­bar gelagert ist, was mittels eines Getriebes motorisch erfolgt. Auf diese Weise ist eine Seitenverstellung des Geschützrohres ermöglicht. Hierbei stehen alle Getriebe­teile in fester Verbindung zueinander. Es ist nicht mög­lich, die Seitenlage des Geschützrohres für besondere Zwecke schnell verändern zu können.

    [0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Drehlagerung des Sat­tels mit einer, vornehmlich ein Werferrohr aufnehmenden Wiege zu schaffen, bei der die Seitenverstellung des Wer­ferrohres in einfacher Weise schnell zu ändern ist. Die Erfindung zeichnet sich hierzu dadurch aus, daß bei der Drehlagerung des Sattels der anfangs genannten Art das Getriebe sich aus einem antreibbaren Schneckengetriebe und einem mit der Grundplatte zusammengreifenden Zahnrad­getriebe sowie einer zwischengeschalteten, die Verbindung der beiden Getriebe unterbrechenden Kupplung zusammensetzt.

    [0005] Durch eine solche Ausbildung der Drehlagerung für die Wiege des Werferrohres ist die Möglichkeit geschaffen, daß die beiden Getriebe durch Betätigung der Kupplung schnell voneinander getrennt werden können. Dies bedeu­tet, daß der Sattel mit der Wiege und dem Werferrohr von dem Getriebe gelöst sind. Der Sattel mit der Wiege und dem Werferrohr ist nunmehr frei beweglich, d.h. drehbar, indem der Sattel geschwenkt wird. Dadurch ist ein Lage­wechsel für die Seitenricht-Einstellung des Werferrohres in kurzer Zeit, d.h. plötzlich, ermöglicht, um sich einer neuen Schießsituation schnell anpassen zu können. Nach Einrücken der Kupplung kann der Sattel wieder mittels der Betätigungsvorrichtung langsam gedreht und genau einge­stellt werden.

    [0006] Die Anordnung ist vorteilhaft so getroffen, daß auf der Welle des Schneckenrades ein Zahnrad des Zahnradgetriebes lose drehbar gelagert ist. Eine in Achsrichtung verschieb­bare und mit der Schneckenradwelle drehfest verbundene Kupplungsmuffe greift mit einem Zahnkranz des Zahnrades des Zahnradgetriebes zusammen. Hierbei kann die Kupplungs­muffe mittels einer Betätigungsvorrichtung verstellt wer­den. Bei Ausrücken der Kupplung, das momentan erfolgen kann, ist der Sattel und damit die das Werferrohr aufnehmende Wiege völlig frei, so daß Seitenricht-Änderungen in gro­ßem Winkelbereich durchgeführt werden können.

    [0007] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weist die Betä­tigungsvorrichtung einen Winkelhebel auf. Dieser ist am Hebelknie drehbar gelagert. Das freie Ende des Winkelhe­bels ist mit einer Zugstange verbunden, die unter Feder­wirkung steht und mittels eines Handhebels, vorzugsweise mittels eines Exzenterhebels, verschoben werden kann. Auf diese Weise kann das Ausrücken der Kupplung leicht, schnell und auf einfache Weise durchgeführt werden.

    [0008] Das Schneckenrad des Schneckengetriebes kann einen moto­rischen Antrieb haben. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weist das Schneckenrad des Schneckengetriebes einen Wellenzapfen auf, an den eine Handbetätigungsvor­richtung, vorteilhaft ein Handrad, angreift. Dabei kann die Handbetätigungsvorrichtung, d.h. das Handrad, mittels Lenker und zwischengeschalteten Universalgelenken an dem Wellenzapfen angeschlossen sein. Die Handbetätigungsvor­richtung ist hierbei an dem Sattel befestigt.

    [0009] Das Zahnrad des Zahnradgetriebes greift vorteilhaft mit einer Innenzahnung der Grundplatte zusammen, die mit dem festen Unterbau verbunden ist. Vorteilhaft erhält der Sat­tel einen seitlichen Ansatz, in dem das Gesamtgetriebe untergebracht ist.

    [0010] Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung darge­stellten Ausführungsbeispiels nachstehend erläutert.

    Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der Seitenricht-Vorrich­tung für das Abschußrohr eines Granatwerfers in Verbindung mit der Lagerung des Werferrohres in einer Wiege eines drehbaren Sattels.

    Fig. 2 ist eine Draufsicht auf den Sattel ohne Wiege und Werferrohr, im Schema.

    Fig. 3 stellt einen Schnitt durch das Getriebe der Erfin­dung für die Drehbarkeit des Sattels in Verbindung mit der Kupplung schematisch dar.

    Fig. 4 ist eine Draufsicht auf das Getriebegehäuse der Fig. 3, im Schema.

    Fig. 5 veranschaulicht eine Einzelheit im Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3, schematisch.

    Fig. 6 zeigt einen Teilschnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 2.



    [0011] Fig. 1 stellt einen Granatwerfer 1 mit einem Abschußrohr 2 dar, das am unteren Ende eine geschlossene Abschlußkap­pe 3 mit Bodenstück 4 aufweist, das zum gelenkigen Zu­sammengreifen mit einer am Boden, z.B. dem Erdreich od. dgl., angeordneten Platte bestimmt ist. Das Werferrohr 2 ist mit einer Rückstoß-Bremsvorrichtung 5 gekoppelt und ist mittels Querzapfen 6 in einer Wiege 7 schwenkbar gela­gert. Die Wiege 7 wird von einem Sattel 8 mit einer an diesem fest angeordneten Bodenplatte 9 getragen, wobei das Sattelgestell 8, 9 zu einer fest angeordneten und als Lager dienenden Grundplatte 10 drehbar gelagert ist.

    [0012] Die Drehlagerung des Sattelgestells 8, 9 zu der ortsfesten Lager- bzw. Grundplatte 10 erfolgt mittels eines Getriebes 12. In dem mittels des Sattelteils 9a mit dem Sattel 9 ver­bundenen Gehäuse 13 ist eine Welle 14 in den Lagern 15 drehbar gelagert und mit einem Schneckenrad 16 drehfest ver­bunden. Mit dem Schneckenrad 16 greift eine Schnecke 17 zu­sammen, die in den Lagern 18 gelagert ist. Die Schnecke 17 weist einen freistehenden Wellenzapfen 19 auf, der moto­risch oder mittels Hand gedreht werden kann. Auf dem unte­ren Ende 14a der Welle 14 ist ein Zahnrad 21 lose gelagert, dessen Zahnkranz 21a mit einem ringförmigen Innenzahnkranz 22 der Lager- bzw. Grundplatte 10 zusammengreift. Die Plat­te 10 ist mit einem ortsfesten Rahmen 23 mittels der Schrau­ben 24 fest verbunden, wobei der ortsfeste Rahmen 23 bei­spielsweise der Unterbau einer Fahrzeugkonstruktion sein kann.

    [0013] Zwischen der Welle 14, 14a und dem Zahnrad 21 ist eine Kupplung 26 angeordnet, mittels der die Verbindung zwi­schen dem Schneckenrad 16 und dem Zahnrad 21 unterbrochen werden kann. Die Kupplung 26 weist eine Kupplungsmuffe 27 auf, die in Achsrichtung verschiebbar gelagert ist und mit dem Wellenteil 14a drehfestverbunden ist, wie sich dies aus dem Schnitt der Fig. 5 ergibt. Die Kupplungsmuffe be­sitzt einen Ringflansch 27a mit einer Innenverzahnung 28, die mit einer Außenverzahnung 29 des Zahnrdes 21 zusammen­greift. Zur Betätigung der Kupplungsmuffe 27, d.h. zu ih­rer Achsverschiebung, ist ein Winkelhebel 31 auf einer ortsfest gelagerten Achse 32 schwenkbar gelagert. Der län­gere Arm 31a des Winkelhebels 31 greift mittels Rollen 33 in eine Nut 34 der Kupplungsmuffe 27. Der andere Schenkel 31b des Winkelhebels 31 ist gabelförmig gestaltet. In der Gabel liegt eine Zugstange 35, deren inneres Ende mittels einer Scheibe 36, vorteilhaft mit kugelförmiger Ausbildung, an der Gabel 31b des Winkelhebels 31 anliegt. Die Zugstan­ge 35 steht unter der Wirkung einer Feder 37, die gegen die andere Seite der Gabel 31 wirkt und in der ortsfesten Hülse 38 gelagert ist. Am äußeren Ende der Zugstange 35 ist ein Handgriff 39 angeordnet, der als Exzenterhebel ausgebildet ist. Der Handgriff 39 ist um den exzentrisch angeordneten Stift 40 drehbar gelagert , wobei sich der abgerundete Teil 39a des Handhebels 39 an der Widerlagerplatte 41 ab­stützt. Beim Drehen des Handhebels 39 in Richtung des Pfeiles 43 der Fig. 4 wird durch die Exzentrizität des Lagerstiftes 40 die Zugstange 35 gegen die Wirkung der Feder 37 nach außen gezogen. Dies bewirkt ein Drehen des Winkelhebels 31 im Uhrzeigersinn. Dadurch wird die Kupp­lungsmuffe 27 in Achsrichtung nach oben verschoben und die Zahnungen 28 und 29 kommen außer Eingriff. Dadurch ist der Sattel 8 mit der Bodenplatte 9 nicht mehr mit dem Zahnrad 21 verbunden. Der Sattel 8 mit dem Werferrohr kann frei nach der einen oder anderen Drehrichtung verschwenkt werden, was, da kein Zahnradeingriff mehr vorhanden ist, leicht und schnell durchgeführt werden kann.

    [0014] Die Betätigung der Schnecke 17 geschieht über den Wellen­zapfen 19, bei dem Werfer zweckmäßig von Hand. Ein Hand­rad 45 ist an dem Sattel 8 drehbar gelagert. Mit dem Sat­tel ist ein Gehäuse 46 verbunden, in dem ein Wellenstumpf 47 drehbar gelagert ist. Dieser Wellenstumpf 47 ist mit­tels (nicht dargestellter) Kegelräder mit der Achse des Handrades 45 in Verbindung. Zwischen dem Wellenstumpf 47 und dem Wellenzapfen 19 sind als Verbindungsglied ein Len­ker 48 und Universalgelenke 49 und 50 zwischengeschaltet. Hierbei ist auf den Wellenzapfen 19 eine aufsteckbare Hül­se 51 angeordnet, die Teil des Universalgelenkes 49 dar­stellt. Bei Drehen des Handrades 45 wird die Schnecke 17 über die Verbindungsglieder 47-51 gedreht, was für die Drehung des Schneckenrades und die Welle 14 eine Drehung des Zahnrades 21 bei geschlossener Kupplung zur Folge hat, wodurch dem Sattel 8 mit der Bodenplatte 9, der Wiege 7 und dem Werferrohr 2 eine entsprechende Seitenrichtung gegeben werden kann.

    [0015] Beim Trennen der Kupplung 27 und 21 ist der Sattel 8 mit der Bodenplatte 9 im Uhrzeigersinn und gegen diesen schnell und mit leichtem Spiel drehbar. Das Gehäuse 13 für das Ge­triebe 12 ist zweckmäßig als Ansatz des Sattels 8 ausgebil­det.

    [0016] Zwischen der Grundplatte 10 und dem ortsfesten Rahmen 23 ist ein ringförmiges Zwischenstück 61 mittels der Schrau­ben 24 ortsfest angeordnet. Die beiden ringförmigen Teile schließen zwischen sich eine Lagerkonstruktion 62 ein, mit­tels der ein Drehring 63 drehbar gelagert ist. Dieser In­ nendrehring 63 stellt das Lager dar, auf welchem der Sat­tel 8, 9, der die Wiege und das Rohr trägt, aufgeschraubt ist, und zwar mittels der Schraubbolzen 64, die in eine Gewindebüchse 65 des Innendrehringes 63 greifen. Auf die­se Weise ist der Sattel 9 mit dem Sattelteil 9a mit dem Innendrehring 63 fest verbunden, so daß der Sattel 9, 9a zusammen mit dem Getriebe 12 und der Kupplung 26 innerhalb der Grundplattenteile 10 und 61 nach der einen oder ande­ren Richtung gedreht werden kann.


    Ansprüche

    1. Drehlagerung für den Sattel mit einer ein Geschützrohr, vornehmlich ein Werferrohr, aufnehmenden Wiege, bei der der Sattel mit Bodenplatte zu einer Lager- bzw. Grund­platte drehbar gelagert und mittels eines Getriebes dreh­bar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (12) sich aus einem antreibbaren Schneckengetriebe (16,17) und einem mit der Lager- bzw. Grundplatte (10) zusammen­greifenden Zahnradgetriebe (21,22) sowie einer zwischen­geschalteten, die Verbindung der Getriebe unterbrechen­den Kupplung (26) zusammensetzt.
     
    2. Drehlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (14) des Schneckenrades (16) ein Zahnrad (21) des Zahnradgetriebes lose drehbar ist, daß eine in Achsrichtung verschiebbare und mit der Schneckenrad­welle (14,14a) drehfest verbundene Kupplungsmuffe (27) über Zahnkränze (28,29) mit dem Zahnrad (21) zusammen­greift, und daß die Kupplungsmuffe (27) mittels einer Verstellvorrichtung (31-39) verstellbar ist.
     
    3. Drehlagerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­net, daß die Verstellvorrichtung einen Winkelhebel (31) aufweist, der auf einer ortsfesten Achse (32) drehbar gelagert ist, mit dem einen Ende (31a) mit der Kupp­lungsmuffe (27) zusammenwirkt und mit dem anderen Ende (36) mit einer Zugstange (35) zusammengreift, die unter Federwirkung (37) steht und mittels eines Handhebels (39), z.B. eines Exzenterhebels, verschiebbar ist.
     
    4. Drehlagerung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (17) des Schneckenge­triebes einen Wellenzapfen (19) aufweist, an den eine Handbetätigungsvorrichtung (45), z.B. ein Handrad, an­greift, die mittels Lenker (48) und zwischengeschalte­ter Universalgelenke (49,50) an dem Wellenzapfen (19) angeschlossen ist, wobei die Handbetätigungsvorrichtung (45) an dem Sattel (8) befestigt ist.
     
    5. Drehlagerung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad (21) des Zahnradgetrie­bes mit einer Innenzahnung (22) der Grundplatte (10) zusammengreift.
     
    6. Drehlagerung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (12) an einem Ansatz (9a) des Sattels (8,9) angeordnet ist.
     




    Zeichnung



















    Recherchenbericht