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EP 0 241 430 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.1990 Patentblatt 1990/51 |
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Anmeldetag: 08.04.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: G02B 26/10 |
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Oszillierende lineare Auslenkvorrichtung
Oscillating linear scanning device
Dispositif de déviation linéaire oscillant
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
11.04.1986 CH 1435/86
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.10.1987 Patentblatt 1987/42 |
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Patentinhaber: Keiser, Heinz |
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CH-8143 Stallikon (CH) |
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Erfinder: |
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- Keiser, Heinz
CH-8143 Stallikon (CH)
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| (74) |
Vertreter: White, William et al |
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PATENTANWALTS-BUREAU ISLER AG
Postfach 6940 CH-8023 Zürich CH-8023 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-B- 2 262 713 US-A- 3 624 574 US-A- 4 316 648
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DE-B- 2 715 908 US-A- 3 678 308 US-A- 4 370 019
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine oszillierende lineare Auslenkvorrichtung
gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1.
[0002] Beispielsweise für die Abtastung von Bildern bei Fernübertragung oder zur Kodierung
und Speicherung der Information ist es gemäss der CH-A-468 135 bekannt, das Bild zeilenweise
abzutasten. Dazu wird ein Lichtstrahl mit einem drehbaren Spiegel oszillierend ausgelenkt
und über das Bild bewegt, wo der Lichtstrahl moduliert und reflektiert wird, so dass
die Helligkeitsunterschiede mit einem photoelektrischen Element in analoge elektrische
Signale umgewandelt werden können.
[0003] Ein Ausführungsbeispiel für den Antrieb eines solchen Spiegels ist in der US-A-3,624,574
beschrieben. Dabei wird ein Weicheisenstab einem vormagnetisierenden Magnetfeld zweier
sich diametral . bezüglich einer Rotationsachse gegenüberliegenden Permanentmagneten
ausgesetzt. In orthogonaler Richtung zu diesem Magnetfeld ist ein steuerndes Magnetfeld
aus zwei sich ebenfalls diametral gegenüberliegenden Magnetspulen vorgesehen. Der
Weicheisenstab mit seiner Längsachse in der Rotationsachse ist einerends mit einem
Torsionsstab starr verbunden und trägt den Spiegel für die Strahlauslenkung. Der am
einen Ende eingespannte Torsionsstab gibt die Mittellage für den Spiegel, nämlich
in seiner unverdrehten Normallage, bzw. in einer um weniges durch das vormagnetisierende
Magnetfeld ausgelenkten Lage.
[0004] Eine solche Anordnung hat den Nachteil, dass eine zusätzliche Masse zu bewegen ist,
wobei in dieser Masse noch Energie aus dem Antrieb entzogen und in Wärme umgewandelt
wird, nämlich durch die Torsionskraft. Zusätzlich dazu muss der Torsionsstab eine
minimale endliche Länge haben, die eine genügende Auslenkung ergibt oder dann muss
der Spiegel soweit vom abzutastenden Bild entfernt sein, dass infolge dieses Abstandes
eine genügende Auslenkung erhalten werden kann. Beides sind Grössern, durch die ein
Gerät in nachteiliger Weise vergrössert wird.
[0005] Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung eine Auslenkvorrichtung zu schaffen, bei
der die Nullpunkteinstellung ohne mechanische Mittel erfolgt und bei der die Begrenzung
des Auslenkwinkels durch den Antrieb bestimmt ist und nicht durch eine sich proportional
zum Auslenkwinkel vergrössernde Rückstellkraft.
[0006] Erfindungsgemäss wird dies durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des unabhängigen
Patentanspruchs 1 erreicht.
[0007] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert. Die Figuren zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform einer Auslenkvorrichtung von
der Linie I-I in Fig. 2 aus betrachtet,
Fig. 2 einen Aufriss der Auslenkvorrichtung, und
Fig. 3 eine Draufsicht, ähnlich Fig. 1, auf eine weitere Ausführungsform einer Auslenkvorrichtung.
[0008] Die Auslenkvorrichtung besteht im Grundsatz aus einem Gleichstrommotor 13, der mit
einer Wechselstromspeisung eine harmonische Schwingung im Takt der Frequenz des Wechselstromes
ausführt. An der Abtriebswelle 13a des Gleichstrommotors 13 ist ein Spiegelhalter
12 befestigt, auf dem ein Spiegel 11 axial zur Welle 13a befestigt ist. Unterhalb
des Spiegelhalters 12 befindet sich ein sich in diagonaler Richtung auf beide Seiten
der Welle 13a erstreckender Träger 9. Einerseits ist gemäss Fig. 1 ein Permanentmagnet
2, beispielsweise ein Somarium-Kobalt-Magnet befestigt, derart, dass sein Südpol radial
nach aussen zeigt. An einer Stelle am Umfang des Gehäuses 5 ist ein anderer Permanentmagnet
2 beispielsweise aus demselben Material angeordnet, der mit seinem Nordpol N radial
nach innen zeigt bzw. dem Südpol S auf dem Träger 9 gegenüberliegt. Damit ergibt sich
eine magnetisch Anziehung zwischen den beiden Polen N und S und der Träger kehrt ohne
äussere Krafteinwirkung immer in diese vorbestimmte Lage zurück.
[0009] Der Gleichstrommotor 13 muss damit ausser der Beschleunigungskraft für die gesamte
bewegte Masse nur die magnetische Anziehungskraft dieser beiden Magnete in der Nullstellung
oder der Mittelstellung überwinden, die zudem mit grösserem Abstand kleiner wird.
[0010] Um zu verhindern, dass der Rotor überschwingt oder sogar ins Rotieren kommt, sind
zwei Endanschläge 8 vorhanden, gegen die der Träger mit dem dem Magnet 2 gegenüberliegenden
Endteil anschlägt, wenn der Auslenkwinkel zu gross werden sollte.
[0011] Eine Variante ist in Fig. 3 dargestellt. Hier sind die Anschläge 8 durch wenigstens
einen Permanentmagneten 8a ersetzt. Wenn der Träger 9 aus Magnetmaterial besteht oder
auf seiner gesamten Länge ferromagnetisch ist, so kann gegenüberliegend zum genannten
Magnetpol S der Gegenpol N radial nach aussen gerichtet sein. An wenigstens einer
Stelle des Umfangs, wie beispielsweise orthogonal zur Nullstellung des Trägers, könnte
ein weiterer Magnet mit seinem Nordpol N angeordnet sein, so dass eine Abstossungskraft
erzeugt wird. Somit kann der Träger 9 keine Drehung um ganze 360
° ausführen und zu rotieren anfangen.
1. Oszillierende lineare Auslenkvorrichtung für einen Laserstrahl, bei der ein Strahlablenkelement
mittels einem oszillierenden elektromechanischen Antrieb bewegt wird, dadurch gekennzeichnet,
dass zur Festlegung einer Nullstellung ein Magnetsystem vorhanden ist, das einen ersten
Permanentmagneten (1) umfaßt, der ortsfest gehaltert ist, und einen zweiten Permanentmagneten
(2), der am elektromechanischen Abtrieb (13) befestigt ist, und daß die beiden Permanentmagnete
so angeordnet sind, daß sich in einer der Nullstellung entsprechenden Position des
Antriebs Pole entgegengesetzter Polarität gegenüberliegen.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elektromechanische
Antrieb ein mit Wechselstrom gespeister Gleichstrommotor (13) ist, und dass das Strahlauslenkelement
(11) sowie der zweite Permanentmagnet (2) am Rotor (13a) befestigt sind.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Rotor
(13a) ein Träger (9) mit beidseits der Drehachse vorhandenen Trägerarmen für den Permanentmagneten
(2) und den Spiegel (11) vorhanden ist, und dass zwei gehäusefeste mechanische Anschläge
(8) vorgesehen sind, um den Drehwinkel für den Träger (9) zu begrenzen.
4. Vorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens
ein weiterer gehäusefest gehalterter Permanentmagnet (8a) mit gleicher Polung wie
der zweite Permanentmagnet (2) am Abtrieb (13a) vorhanden ist, um ein Ueberschwingen
zu verhindern.
1. Oscillating linear deflection device for a laser beam, in which a beam deflection
element is moved by means of an oscillating electromechanical drive, characterized
in that, for establishing a zero position, a magnet system is provided which comprises
a first permanent magnet (1) which is mounted so as to be stationary, and a second
permanent magnet (2) which is fastened to the electromechanical output (13), and in
that the two permanent magnets are arranged in such a way that poles of opposite polarity
lie opposite one another when the drive is in a position corresponding to the zero
position.
2. Device according to Patent Claim 1, characterized in that the electromechanical
drive is a direct current motor (13) fed with alternating current, and in that the
beam deflection element (11) and also the second permanent magnet (2) are fastened
to the rotor (13a).
3. Device according to Patent Claim 1 or 2, characterized in that provided on the
rotor (13a) is a support (9) with support arms provided on either side of the axis
of rotation for the permanent magnet (2) and the mirror (11), and in that two mechanical
stops (8) fixed to the housing are provided for limiting the angle of rotation for
the support (9).
4. Device according to Patent Claim 1 or 2, characterized in that at least one further
permanent magnet (8a) which is mounted fixed to the housing and has the same polarization
as the second permanent magnet (2) is provided on the power take-off (13a) in order
to prevent overshooting.
1. Dispositif de déviation linéaire oscillant pour un rayon laser, dans lequel un
élément de déviation du rayon est déplacé à l'aide d'un entraînement électromécanique
oscillant, caractérisé en ce que pour la détermination d'une position zéro est prévu
un système d'aimant, qui comprend un premier aimant permanent (1), qui est maintenu
fixe, et un second aimant permanent, qui est fixé à l'entraînement électromécanique
(13), et en ce que les deux aimants permanents sont disposés de sorte que dans une
position de l'entraînement correspondant à la position zéro, des pôles de polarité
opposée se trouvent en face l'un de l'autre.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'entraînement électromécanique
est un moteur à courant continu (13) alimenté en courant alternatif, et en ce que
l'élément de déviation du rayon (11) ainsi que le second aimant permanent (2) sont
fixés sur le rotor (13a).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que sur le rotor (13a)
est prévu un support (9) avec des bras prévus de part et d'autre de l'axe de rotation
pour les aimants permanents (2) et le miroir (11), et en ce que deux butées mécaniques
(8) solidaires du boîtier sont prévues, afin de limiter l'angle de rotation du support
(9).
4. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins un autre
aimant permanent (8a) solidaire du boîtier et de même polarité que le second aimant
permanent (2) est prévu sur l'entraînement (13a), afin d'empêcher une suroscillation.
