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EP 0 241 687 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.04.1989 Patentblatt 1989/15 |
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Anmeldetag: 02.03.1987 |
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Wasserstrahl-Injektionsvorrichtung mit Rückschlagventil zum Herstellen und Abgeben
von Mischgetränken
Venturi mixing device for making and dispensing mixed beverages, with check valve
Mélangeur à effet Venturi pour la fabrication et la distribution de boissons mélangées,
avec clapet anti-retour
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
07.03.1986 DE 3607606
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.10.1987 Patentblatt 1987/43 |
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Patentinhaber: DAGMA Deutsche Automaten- und
Getränkemaschinen GmbH & Co. KG |
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D-2067 Reinfeld/H. (DE) |
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Erfinder: |
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- Freese, Uwe
D-2400 Lübeck 1 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fricke, Joachim, Dr. et al |
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Leonhard - Olgemöller - Fricke
Patentanwälte
Josephspitalstrasse 7 80331 München 80331 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 2 993 683 US-A- 3 728 129
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US-A- 3 357 598 US-A- 3 756 473
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Wasserstrahl-Injektionsvorrichtung an Dispensern zum
Herstellen und Abgeben von Mischgetränken aus Fruchtsirup oder Konzentraten und Wasser
mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Sie ist auch zur Herstellung von
z. B. Schokoladegetränken oder Suppen aus pastenförmigen Konzentraten geeignet, oder
zur Zudosierung anderer fliessfähiger Stoffe mit hohem Feststoffgehalt.
[0002] Eine solche Vorrichtung ist aus der DE-OS 32 34 957 bekannt.
[0003] Um den Vorratsbehälter für den Fruchtsirup, das Konzentrat oder dgl. der Höhe nach
unabhängig von der Höhenlage der Mischkammer anordnen zu können und eine sichere Funktionsweise
und Einstellmöglichkeit zu gewährleisten, ist der Zuführungsleitung zu der Mischkammer
in aller Regel ein Rückschlagventil und/oder eine Reduziervorrichtung zugeordnet.
Hierbei kann es sich um ein federbelastetes Rückschlagventil, um ein Kugelventil oder
ein Reduzierventil handeln. Eine solche Anordnung ist relativ aufwendig und bereitet
Schwierigkeiten wegen Verstopfungsgefahr und für das bei solchen Systemen stets notwendige
Reinigen. Trotz des relativ hohen Herstellungsaufwandes kann ein solches bekanntes
Rückschlagventil ausserdem nur eine begrenzte Funktion übernehmen, nämlich allein
die Zuleitung für Fruchtsirup oder Konzentrat in Abhängigkeit von den auftretenden
Druckverhältnissen verschliessen bzw. freigeben.
[0004] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine solche Wasserstrahl-Injektionsvorrichtung mit
den Merkmalen des Oberbegriffes weiterzubilden, um die aufgezeigten Nachteile zu vermeiden,
die Herstellung zu vereinfachen, den Funktionsbereich des Rückschlagventils zu erweitern
und schliesslich die Verhältnisse beim Spülen und Reinigen des Systems wesentlich
zu vereinfachen und zu verbessern.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Massnahmen des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Das vorzugsweise buchsenförmig ausgebildete Dichtungselement aus elastisch nachgiebigem
Werkstoff lässt sich auf einfache Weise preiswert herstellen. Besondere konstruktive
Massnahmen im Bereich der Zulaufleitung für den Fruchtsirup oder das Konzentrat sind
nicht notwendig. Auch das Injektorgehäuse bedarf keiner besonderen Gestaltung, um
das Dichtungselement einsetzen zu können. Das Dichtungselement kann in seiner Einbaulage
im Injektorgehäuse verschiedene Funktionen zuverlässig erfüllen. So vermag das Dichtungselement
z. B. die Verbindung zwischen Gehäuse und Ansaugleitung oder die Mischkammer gegenüber
dem vom Düsenabschnitt des Injektorgehäuses abgewandten Bereich dieses Gehäuses zuverlässig
abzudichten. Es sind keine besonderen zusätzlichen Dichtungsmassnahmen erforderlich.
Wenn die für die Herstellung bestimmter Getränke erwünschte Bohrung zum Ansaugen von
Luft in die Mischkammer auf der von dem Düsenabschnitt abgewandten Seite des Dichtungselementes
im Injektorgehäuse vorgesehen ist, kann das Dichtungselement in dem Bereich, wo es
das Wasserstrahlrohr abdichtend umgibt ebenfalls als eine nach Art eines Rückschlagventils
wirksame Lippendichtung ausgebildet sein, welche bei fehlendem Unterdruck in der Mischkammer
die Ansaugbohrung zuverlässig gegenüber der Mischkammer abdichtet, die Verbindung
jedoch bei ausreichender Injektorwirkung freigibt. Dadurch lassen sich die Mischkammer
und alle übrigen mit dem Mischgetränk in Kontakt tretenden Teile der Wasserstrahl-Injektionsvorrichtung
zuverlässig mit Druckwasserspülen, während gleichzeitig sowohl die Zuleitung für den
Fruchtsirup oder das Konzentrat und zusätzlich auch die Luftansaugbohrung gegen den
Spülvorgang hermetisch abgedichtet sind. Der Spülvorgang wird damit wesentlich zuverlässiger
und einfacher, so dass er bei Bedarf auch als abschliessende Phase bei jedem einzelnen
Dosiervorgang ausgelöst werden kann. Das Ventilelement gibt auf der anderen Seite
bei auftretender Injektorwirkung die Verbindung zwischen der Mischkammer und der Luftansaugbohrung
ebenso wie zu der Zuleitung für den Fruchtsirup oder das Konzentrat im ausreichenden
Masse frei.
[0007] Treten Druckänderungen während des Injektorbetriebes z. B. durch Verstopfen des Düsenabschnittes
durch grobe Fruchtfleischteile oder dgl. auf, werden Luftzuführungsbohrung und Zuleitung
schlagartig und zuverlässig durch die Rückschlagwirkung des Dichtungselementes abgesperrt.
Eine Verunreinigung der Luftansaugbohrung durch Sirup oder Konzentrat oder Mischgetränk
wird so zuverlässig ausgeschlossen. Das Dichtungselementverhindertzugleich durch seine
Rückschlagwirkung ein Leertropfen des Injektorgehäuses nach Beendigung des Injektorvorganges.
[0008] Das Dichtungselement kann eine hermetische Abdichtung unter allen Betriebszuständen
zwischen Mischkammer und dem rückwärtigen Bereich des Injektorgehäuses gewährleisten,
wenn die Belüftungsbohrung statt in diesem rückwärtigen Bereich des Gehäuses in dem
Düsenabschnitt des Injektorgehäuses in Form einer Radialbohrung von geringem Querschnitt
vorgesehen ist.
[0009] Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel bildet das Dichtungselement zugleich die Dichtung
für die Verbindung zwischen Injektorgehäuse und Ansaugleitung für den Fruchtsirup.
Hierzu kann das Dichtelement einen Ringscheibenförmigen Dichtungsabschnitt für diese
Verbindungsstelle, einen in einen Anschluss des Injektorgehäuses einsetzbaren Mittelabschnitt
und einen kegelstumpfförmigen Lippenabschnitt aufweisen, der an einem kegelstumpfförmigen
Einsatzteil in der Eintrittsöffnung für den Fruchtsirup abdichtend anliegt.
[0010] Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Diese sind in den Figuren jeweils im senkrechten Längsschnitt dargestellt.
[0011] Gemäss Fig. 1 weist die Wasserstrahl-Injektionsvorrichtung ein langgestrecktes Injektorgehäuse
1 mit unterschiedlichen Abschnitten auf. Auf der Rückseite vom grösseren Querschnitt
ist das Injektorgehäuse durch einen kappenförmigen Deckel 2 verschlossen, der mit
dem Gehäuse schraubbar verbunden ist. Der Deckel 2 ist über eine Anschlussleitung
8 mit einer Wasserdruckquelle verbunden. Mit dem Deckel 2 ist ein in dem Injektorgehäuse
kolbenartig verschiebbarer Teil 7 verbunden, der über eine Schiebedichtung in Form
eines O-Ringes abgedichtet ist und an seinem unteren Ende ein Wasserstrahlrohr 9 trägt,
das zentrisch in dem Injektorgehäuse 1 angeordnet ist und in einer Mischkammer 3 des
Injektorgehäuses endet. Die Lage der Mündung des Wasserstrahlrohres 9 in der Mischkammer
kann durch Verschrauben des Deckels 2 auf dem Injektorgehäuse nach Wunsch verändert
werden, womit die Injektorwirkung eingestellt werden kann. Nach unten in Fig. 1 schliesst
sich an die Mischkammer 3 ein Düsenabschnitt 5 mit venturiartigem Querschnitt an,
dessen engste Stelle 6 am Austritt der Mischkammer 3 liegt. Im Abstand vor dem Düsenabschnitt
5 mündet seitlich in das Injektorgehäuse 1 der Anschlussstutzen 4 für eine Zuleitung
für den Fruchtsirup oder das Konzentrat. Die Zuleitung ist mit einem Vorratsgefäss
verbunden, das höher oder tiefer in bezug auf die Mischkammer 3 angeordnet sein kann.
Im Abstand oberhalb des Anschlussstutzens 4 ist eine Belüftungsbohrung 11 vorgesehen,
durch die das Innere des Injektorgehäuses 1 mit der Aussenatmosphäre in freier Verbindung
steht.
[0012] In das Injektorgehäuse ist ein buchsenförmiges Dichtungselement 10 aus elastisch
nachgiebigem Dichtwerkstoff eingesetzt. Das Dichtungselement weist einen rückwärtigen
zylindrischen Abschnitt 12 von grösserem Querschnitt auf, der unter Vorspannung und
unter Anlage an eine Gehäuseschulter in das Injektorgehäuse 1 eingesetzt ist und abdichtend
mit der Innenfläche des Injektorgehäuses und über einen Lippendichtungsabschnitt 13
abdichtend auch mit dem Wasserstrahlrohr 9 zusammenwirkt. Das Dichtungselement 10
trennt somit abdichtend die Mischkammer 3 vom rückwärtigen Bereich des Injektorgehäuses
1 und über die nach Art eines Rückschlagventils wirkende Lippendichtung 13 auch die
Luftansaugbohrung 11 gegenüber der Mischkammer 3 ab. An dem zylindrischen Abschnitt
12 schliesst sich ein verjüngter zylindrischer Abschnitt 14 von verringertem Querschnitt
an, der mit der Innenfläche des Injektorgehäuses 1 eine ringförmige Verteilerkammer
15 bildet, die in freier Strömungsverbindung mit dem Anschlussstutzen 4 für den Fruchtsirup
oder das Konzentrat steht. An diesen Abschnitt 14 schliesst sich ein lippenförmiger,
sich nach aussen kegelstumpfförmig erweiternder Dichtungsabschnitt 16 an, dessen weiter
Rand abdichtend an der Innenfläche des Injektorgehäuses 1 anschliesst und so die Mischkammer
3 abdichtend von der ringförmigen Verteilerkammer 15 und dem Zulauf 4 für Sirup oder
Konzentrat trennt.
[0013] Die Anordnung ist so getroffen, dass dann, wenn die Injektorwirkung durch Absperren
des Wasserzulaufes unterbrochen ist, die Lippendichtungen 13 bzw. 16 ihre Dichtfunktion
erfüllen. Das gleiche gilt, wenn in der Mischkammer 3 ein Überdruck auftritt. Dies
kann der Fall sein, wenn durch ein hier nicht näher dargestelltes System in der Mischkammer
3 ein Spüldruck zum Reinigen der mit dem Mischgetränk in Kontakt tretenden Teile erzeugt
wird oder wenn während des Injektorvorganges der Düsenabschnitt 5 durch Fruchtfleisch
oder dgl. verstopft ist. Wird durch den in die Mischkammer 3 eintretenden Wasserstrahl
jedoch die Injektorwirkung und damit in der Mischkammer 3 ein Unterdruck erzeugt wird
durch die Lippendichtungen, die als Rückschlagventile ausgebildet sind, die Mischkammer
3 sowohl mit der ringförmigen Verteilerkammer wie auch mit der Luftansaugbohrung 11
in Verbindung gebracht. Wird bei Herstellung des Mischgetränkes eine Vermischung mit
Luft nicht gewünscht, braucht durch Schliessventil lediglich die Luftansaugbohrung
11 verschlossen zu werden.
[0014] Bei der Ausführung nach Fig. 2 weist das Injektorgehäuse 20 eine zwischen zwei Ringdichtungen
27 liegende Verbindungsbohrung 23 auf, die mit einer Zuleitung für Fruchtsirup oder
Konzentrat in Verbindung gebracht werden kann. Die Bohrung 23 mündet in eine Verteilerringkammer
30, die gegenüber der Mischkammer 24 durch den lippenförmigen Rückschlagabschnitt
des Dichtungselementes 29 abgedichtet sein kann. Das Wasserstrahlrohr 26 ist mit einem
Dichtabschnitt 31 des Dichtelementes 29 unter allen möglichen auftretenden Betriebszuständen
in abdichtendem Kontakt, so dass der rückwärtige Teil des Injektorgehäuses 20 durch
das Dichtelement 29 hermetisch abgedichtet ist. In den rückwärtigen Teil ist ein Stopfen
21 schraubbar, der das Wasserstrahlrohr 26 und einen Steckanschluss 22 mit Dichtung
für den Wasseranschluss trägt. Der Düsenabschnitt 25 weist im Abstand von der Mischkammer
24 eine radiale Luftansaugbohrung 35 auf, die von einer äusseren Ringnut 37 ausgeht.
[0015] h diese Ringnut kann ein 0- Dichtring 36 eingelegt werden, um die Luftansaugbohrung
abzusperren, wenn Lufteintritt während des Injektorvorganges nicht erwünscht ist.
Der O-Ring 36 kann in einer Rastnut bei Nichtgebrauch sicher aufbewahrt werden.
[0016] Die Anordnung ist so getroffen, dass das Injektorgehäuse abdichtend in eine entsprechende
hülsenförmige Aufnahme unter Abdichtung durch die Ringdichtungen 27 eingeschoben und
durch ein in die Ringnut 28 eingreifendes Sperrelement verriegelt werden kann.
[0017] Die Funktionsweise der Anordnung ist ähnlich wie die der Ausführung nach Fig. 1,
mit dem Unterschied, dass das Dichtelement 29 den rückwärtigen Bereich des Injektorgehäuses
20 ständig abdichtet und die Luftzufuhr in das Gemisch durch die im Düsenabschnitt
liegende Luftansaugbohrung 35 erfolgt.
[0018] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist in den langgestreckten Abschnitt 43 des
Injektorgehäuses ein Strahlrohr 46 eingesetzt, das mit der am Ende 44 des Gehäuses
eingesetzten Wasserleitung 45 in Verbindung steht. Am anderen Ende des langgestreckten
Gehäuses ist ein Diffuserabschnitt 47 angesetzt, der eine vorbereitete Durchbruchstelle
49 aufweist, an der bei Bedarf eine Luftansaugöffnung gebohrt oder freigelegt werden
kann. Der Diffuser mündet in einen Abgabeabschnitt 48 für das Getränk. Das Gehäuse
weist einen relativ weiten seitlichen Ansatz 51 auf, der zum Anschluss an die Ansaugleitung
oder dgl. dient. Im vorliegenden Fall ist die Ansaugleitung für den Fruchtsirup direkt
ersetzt durch den unteren Auslauf 41 eines Sirupbehälters. In den Ansatz 51 ist der
Mittelabschnitt 53b eines Dichtelementes 53 eingesetzt..
[0019] Dieser weist einen ringscheibenförmigen Dichtungsabschnitt 53a auf, der beim Zusammenbau
von Behälter 41 und Injektorgehäuse die Abdichtung zwischen den beiden Teilen übernimmt.
In den Mittelabschnitt 53b des Dichtelementes 53 ist ein Einsatzkörper mit Hilfe eines
Kragens 54gehalten, der zwei oder mehr als zwei teilringförmige Durchtrittsöffnungen
55 für den Sirup aufweist. Zur Seite des Sirupbehälters hin weist der Einsatz einen
Verdrängungskörper 52 auf, auf der anderen Seite des Kragens einen kegelstumpfförmigen
Abschlussteil 56, an den sich ein flacher, geneigter, kegelstumpfförmiger Lippenabschnitt
57 des Dichtelementes 53 normalerweise abdichtend anlegt. Mit 51 a ist der Anschlussteil
des Ansatzes 51 und mit 42 der Anschlussteil des Sirupbehälters bezeichnet. 50 stellt
ein von aussen betätigbares Element dar, das für Reinigungszwecke vorgesehen ist.
[0020] Die Vorrichtung arbeitet mit erhöhtem dynamischen Wasserdruck zwischen etwa 3,5 und
6 bar bei Eintritt in das Wasserstrahlrohr und so mit einer hohen, von Änderungen
der Viskosität praktisch unabhängigen Genauigkeit. Eine Einstellung der Gemischstärke
durch eine Reduziervorrichtung zwischen Vorratsbehälter und Injektorgehäuse ist entbehrlich.
Die Lippe 57 (Fig. 3) weist nur eine relativ geringe Anlagekraft und so praktisch
keine Reduzierwirkung auf. Zur Regulierung der Gemischstärke kann das Strahlrohr längsverstellbar
sein, kann der Wasservordruck (vor Eintritt in das Wasserstrahlrohr) variiert werden,
oder kann durch Lage der Lufteintrittsöffnung am Injektorgehäuse bzw. durch Einstellung
des Luftzuströmquerschnittes die Wirkung der Luftbeimischung verändert werden. Keine
dieser Einstellmöglichkeiten benötigt Teile, die mit dem Konzentrat oder dgl. bzw.
mit dem Gemisch in Berührung gelangen.
1. Wasserstrahl-Injektionsvorrichtung- an Dispensern zum Herstellen und Abgeben von
Gemischen, insb. von Mischgetränken aus Fruchtsirup oder Konzentraten und Wasser,
mit einem langgestreckten Injektorgehäuse (1, 20, 51 ), in dessen Inneren eine Mischkammer
(3, 24) gebildet ist, in die von einem Ende des Injektorgehäuses ein an eine Wasserdruckquelle
anschliessbares Wasserstrahlrohr (9, 26, 46) ragt und von der ein Düsenabschnitt (5,
25) sich zum Austritt des Gemisches am anderen Ende des Injektorgehäuses erstreckt,
und die wenigstens eine seitliche Eintrittsöffnung (4, 23, 55) zum Anschluss einer
Ansaugleitung für den Fruchtsirup, das Konzentrat oder dgl. aufweist, der eine Rückschlagventileinrichtung
zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Injektorgehäuse (1, 20, 51 ) ein Dichtungselement
(10, 29, 53) aus einem elastischen Werkstoff angeordnet ist, das einen elastisch nachgiebigen
Randabschnitt (16, 57) aufweist, der bei fehlender Injektorwirkung nach Art eines
Rückschlagventils die seitliche Eintrittsöffnung (4, 23, 55) von der Mischkammer (3,24)
aus abdichtend abdeckt und sich unter der Injektorwirkung von der Eintrittsöffnung
(4, 23, 55) abhebt.
2. Wasserstrahl-Injektionsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das Dichtungselement (10, 29) in Form einer buchsenförmigen Manschette in das Injektorgehäuse
(1,20) eingesetzt ist und die Mischkammer (3, 24) in dem Gehäuse auf der von dem Düsenabschnitt
(5, 25) abgewandten Seite abdichtet.
3. Wasserstrahl-Injektionsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
das Dichtungselement (10, 29) über eine Schiebedichtung (13, 31) mit dem axial verstellbaren
Wasserstrahlrohr (9, 26) zusammenwirkt.
4. Wasserstrahl-Injektionsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
in dem Injektorgehäuse (1) auf der Rückseite des Dichtungselementes (10) eine Luftansaugbohrung
(11) vorgesehen ist, und dass das Dichtelement (10) einen weiteren, nach Art eines
Rückschlagventils wirksamen, lippenförmigen Dichtabschnitt (13) zwischen der Mischkammer
(3) und der Luftansaugbohrung (11 ) aufweist.
5. Wasserstrahl-Injektionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass das Dichtungselement (10, 29) einen rückwärtigen zylindrischen Abschnitt (12)
aufweist, der unter Vorspannung in das Injektorgehäuse (1, 20) eingesetzt ist und
die Mischkammer (3, 24) nach rückwärts abschliesst, und einen abgedichteten Durchtritt
(13, 31) für das Wasserstrahlrohr (9, 26) aufweist, dass sich daran ein hohlzylindrischer
Abschnitt (14) von verringertem Durchmesser anschliesst, der mit der Innenfläche des
Injektorgehäuses (1, 20) eine Verteiler-Ringkammer (15,30) bildet, in die die Zuleitung
für den Fruchtsirup oder das Konzentrat mündet, und der das Wasserstrahlrohr (9, 26)
mit Abstand umgibt, und dass sich an diesen ein in Richtung auf den Düsenabschnitt
(5, 25) kegelstumpfförmig erweiternder Kragen (16) in Form einer elastischen Dichtungslippe
erstreckt, die sich mit ihrem weiten Abschnitt an die Innenfläche der Mischkammer
anlegt.
6. Wasserstrahl-Injektionsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
das Dichtungselement (29) das Injektorgehäuse (20) auf der von dem Düsenabschnitt
(25) abgewandten Seite der Mischkammer (24) unter allen Betriebsbedingungen sowohl
an der Innenwand des Injektorgehäuses (20) als auch an dem Wasserstrahlrohr (26) abdichtet,
und dass eine Luftansaugbohrung (35) auf der anderen Seite der Mischkammer (24) als
Radialbohrung im Düsenabschnitt (25) vorgesehen ist.
7. Wasserstrahl-Injektionsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
die Radialbohrung (35) vom Boden einer äusseren Umfangsnut (37) des Injektorgehäuses
ausgeht und durch einen in die Nut einlegbaren O-Ring (36) verschliessbar ist.
8. Wasserstrahl-Injektionsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
im Abstand von der Umfangsnut (37) eine Rastnut für den Nichtgebrauch des O-Ringes
(36) vorgesehen ist und dieser Ring in jeder seiner beiden Stellungen zugleich als
Drehrichtung für einen auf dem Düsenabschnitt (25) schwenkbaren Auslastteil für das
Mischgetränk dient.
9. Wasserstrahl-Injektionsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das Dichtungselement (53) zugleich zum Abdichten der Verbindung zwischen Injektorgehäuse
(51) und der Ansaugleitung (41 ) ausgebildet ist.
10. Wasserstrahl-Injektionsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass
das Dichtelement (53) einen ringscheibenförmigen Dichtungsabschnitt (53a) zum Abdichten
der Verbindungsstelle, einen in einen Anschluss (51 a) des Injektorgehäuses (51 )
einsetzbaren Mittelabschnitt (53b) und einen kegelstumpfförmigen Lippenabschnitt (57)
aufweist, der abdichtend an einem kegelstumpfförmigen Einsatzteil (56) in der Eintrittsöffnung
anliegt.
11. Wasserstrahl-Injektionsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass
der Einsatzteil (56) mit einem Durchtrittsöffnungen (55) aufweisenden Kragen (54)
in dem Mittelabschnitt (53b) des Dichtelementes (53) gehalten ist.
12. Wasserstrahl-Injektionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, dass das Dichtungselement (53) die einzige Einrichtung mit Reduzierwirkung
in der Verbindung zwischen Injektorgehäuse und Vorratsbehälter ist.
1. Water jet injection device on dispensers for making and dispensing mixtures, in
particular mixed drinks made of fruit syrup or concentrates and water, with an elongate
injector housing (1, 20, 51) in whose interior there is constructed a mixing chamber
(3, 24) into which there projects, from one end of the injector housing, a water jet
tube (9, 26, 46) which is connectable to a water pressure source, and from which a
nozzle section (5, 25) extends towards the outlet for the mixture at the other end
of the injector housing, said mixing chamber having at least one lateral intake opening
(4, 23, 55) for the connection of a suction pipe for the fruit syrup, the concentrate,
or the like, with which a non-return valve installation is associated; characterised
in that in the injector housing (1, 20, 51 ) there is arranged a sealing element (10,
29, 53) which is made of a resilient material and which has a resiliently yielding
edge section (16, 57) which, when no injector action occurs, sealingly covers the
lateral intake opening (4, 23, 55) from the direction of the mixing chamber (3, 24),
in the manner of a non-return valve, and which rises from the intake opening (4, 23,
55) when subjected to the injector action.
2. Water jet injection device according to claim 1, characterised in that the sealing
element (10, 29) is inserted in the form of a bush-like sleeve into the injector housing
(1, 20), and seals the mixing chamber (3,24) in the housing, on the side facing away
from the nozzle section (5, 25).
3. Water jet injection device according to claim 2, characterised in that the sealing
element (10, 29) co-operates with the axially adjustable water jet tube (9,26) by
means of a sliding seal (13,31).
4. Water jet injection device according to claim 3, characterised in that an air suction
bore (11) is provided in the injector housing (1), on the rear side of the sealing
element (10), and in that the sealing element (10) has a further lip-shaped sealing
section (13) which operates in the manner of a non-return valve, between the mixing
chamber (3) and the air suction bore (11).
5. Water jet injection device according to any one of the claims 1 to 4, characterised
in that the sealing element (10, 29) has a rearward cylindrical section (12) which
is inserted under pre-tension into the injector housing (1, 20) and closes the mixing
chamber (3, 24) towards the rear, and has a sealed throughpassage (13, 31 ) for the
water jet tube (9, 26); in that adjacent thereto there is a hollow cylindrical section
(14) of reduced diameter, which, with the inner surface of the injector housing (1,
20) forms a distributor ring chamber (15,30) into which opens the supply pipe for
the fruit syrup or the concentrate, and which surrounds the water jet tube (9, 26)
spaced at a distance apart from it; and in that on said section (14) there extends
a collar (16) which widens in frustoconical shape in the direction towards the nozzle
section (5, 25) and which is in the form of a resilient sealing lip whose wide section
lies against the inner surface of the mixing chamber.
6. Water jet injection device according to claim 3, characterised in that the sealing
element (29) seals the injector housing (20) on the side of the mixing chamber (24)
which faces away from the nozzle section (25) under all operating conditions, not
only on the inner wall of the injector housing (20) but also on the water jet tube
(26); and in that an air suction bore (35) is provided on the other side of the mixing
chamber (24), as radial bore in the nozzle section (25).
7. Water jet injection device according to claim 6, characterised in that the radial
bore (35) starts out from the base of an external peripheral groove (37) of the injector
housing, and is closable by means of an O-ring (36) which is insertable into the groove.
8. Water jet injection device according to claim 7, characterised in that spaced apart
from the peripheral groove (37) there is provided an engagement groove for the position
of non-usage oftheO-ring (36), and this ring, in each of its two positions, serves
simultaneously as direction of rotation for a load balancing device, for the mixed
drink, which is pivotable on the nozzle section (25).
9. Water jet injection device according to claim 1, characterised in that the sealing
element (53) is constructed for simultaneously sealing the connection between injector
housing (51 ) and the suction pipe (41).
10. Water jet injection device according to claim 9, characterised in that the sealing
element (53) has a circular disc shaped sealing section (53a) for sealing the connecting
place, and has a middle section (53b) which is insertable into a connection (51 a)
of the injector housing (51), and has a frustoconical-shaped lip section (57) which
lies sealingly against a frustoconical-shaped insert part (56) in the intake opening.
11. Water jet injection device according to claim 10, characterised in that the insert
part (56) is held in the middle section (53b) of the sealing element (53) by a collar
(54) which has throughpassage openings (55).
12. Water jet injection device according to any one of the claims 9 to 11, characterised
in that the sealing element (53) is the sole device with reducing action in the connection
between injector housing and supply container.
1. Dispositif d'injection à jet d'eau pour des distributeurs destinés à fabriquer
et à délivrer des mélanges, en particulier des boissons composées de sirop de fruit
ou de concentrés et d'eau, comprenant un boîtier d'injecteur allongé (1,20,51 ) dans
l'intérieur duquel est formée une chambre de mélange (3, 24) dans laquelle pénètre,
depuis une extrémité du boîtier de l'injecteur, un tube à jet d'eau (9, 26, 46) pouvant
être raccordé à une source d'eau sous pression, à partir de laquelle une partie en
forme de tuyère (5, 25) s'étend vers la sortie du mélange à l'autre extrémité du boîtier
de l'injecteur, et qui comporte au moins une ouverture d'entrée latérale (4,23,55)
destinée à être raccordée à une conduite d'aspiration du sirop de fruit, du concentré
ou similaire, etassociée à un dipositif à clapet antiretour, caractérisé par le fait
qu'un élément d'étanchéité (10, 29, 53) en une matière élastique est disposé dans
le boîtier (1, 20, 51 ) de l'injecteur et comporte un bord élastiquement résilient
(16, 57) qui recouvre l'ouverture latérale d'entrée (4,23,55) de manière étanche par
rapport à la chambre de mélange (3,24), à la manière d'un clapet antiretour, lorsque
l'effet de l'injecteur est absent, et qui se soulève de l'ouverture d'entrée (4, 23,
55) sous l'effet de l'injecteur.
2. Dispositif d'injection à jet d'eau selon la revendication 1, caractérisé par le
fait que l'élément d'étanchéité (10, 29) est introduit dans le boîtier (1, 20) de
l'injecteur sous la forme d'un manchon en forme de douille, et qu'il rend étanche
la chambre de mélange (3, 24) dans le boîtier du côté opposé à la partie en forme
de tuyère (5, 25).
3. Dispositif d'injection à jet d'eau selon la revendication 2, caractérisé par le
fait que l'élément d'étanchéité (10, 29) coopère, par l'intermédiaire d'un joint d'étanchéité
à enfoncement (13, 31), avec le tube à jet d'eau (9, 26) qui peut être déplacé axialement.
4. Dispositif d'injection à jet d'eau selon la revendication 3, caractérisé par le
fait qu'un perçage d'aspiration d'air (11 ) est prévu dans le boîtier (1 ) de l'injecteur
sur le côté arrière de l'élément d'étanchéité (10), et par le fait que l'élément d'étanchéité
(10) comporte, entre la chambre de mélange (3) et le perçage d'aspiration d'air (11),
une autre section d'étanchéité en forme de lèvre (13) qui agit à la manière d'un clapet
antiretour.
5. Dispositif d'injection à jet d'eau selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé
par le fait que l'élément d'étanchéité (10, 29) comporte une partie cylindrique arrière
(12) qui est introduite sous une compression préalable dans le boîtier (1, 20) de
l'injecteur et qui ferme la chambre de mélange (3, 24) vers l'arrière, et un passage
(13, 31 ) rendu étanche pour le tube à jet d'eau (9, 26), par le fait que s'y raccorde
une partie cylindrique creuse (14) de diamètre réduit qui forme, avec la surface intérieure
du boîtier (1,20) de l'injecteur, une chambre de distribution annulaire (15, 30) dans
laquelle débouche la conduite d'amenée du sirop de fruit ou du concentré, et qui entoure
à distance le tube à jet d'eau (9, 26), et par le fait que, sur cette partie, s'étend
un collet (16) qui s'élargit en forme de tronc de cône dans la direction de la partie
en forme de tuyère (5, 25), et qui présente la forme d'une lèvre élastique d'étanchéité
s'appuyant par sa partie large sur la surface intérieure de la chambre de mélange.
6. Dispositif d'injection à jet d'eau selon la revendication 3, caractérisé par le
fait que, dans toutes les conditions de fonctionnement, l'élément d'étanchéité (29)
rend étanche le boîtier (20) de l'injecteur du côté de la chambre de mélange (24)
qui est opposé à la partie en forme de tuyère (25), et ce, aussi bien sur la paroi
intérieure du boîtier (20) de l'injecteur que sur le tube à jet d'eau (26) et par
le fait qu'un perçage d'aspiration d'air (35) est prévu sur l'autre côté de la chambre
de mélange (24) sous la forme d'un perçage radial ménagé dans la partie en forme de
tuyère (25).
7. Dispositif d'injection à jet d'eau selon la revendication 6, caractérisé par le
fait que le perçage radial (35) part du fond d'une rainure périphérique extérieure
(37) du boîtier de l'injecteur, et qu'il peut être fermé par un joint torique (36)
pouvant être placé dans la rainure.
8. Dispositif d'injection à jet d'eau selon la revendication 7, caractérisé par le
fait qu'une rainure d'arrêt est prévue à distance de la rainure périphérique (37)
pour le joint torique (36) lorsqu'il n'est pas utilisé, et que ce joint, dans chacune
de ses deux positions, sert simultanément de guide de rotation pour une pièce de décharge
de la boisson composée, laquelle peut pivoter sur la partie en forme de tuyère (25).
9. Dispositif d'injection à jet d'eau selon la revendication 1, caractérisé par le
fait que l'élément d'étanchéité (53) est conformé de manière à rendre simultanément
étanche la liaison entre le boîtier (51 ) de l'injecteur et la conduite d'aspiration
(41).
10. Dispositif d'injection à jet d'eau selon la revendication 9, caractérisé par le
fait que l'élément d'étanchéité (53) comporte une section d'étanchéité en forme de
rondelle (53a) qui est destinée à rendre étanche l'endroit de la liaison, une partie
centrale (53b) qui peut être introduite dans un raccord (51 a) du boîtier (51 ) de
l'injecteur, et une partie (57) en forme de lèvre tronconique qui repose de manière
étanche sur une pièce rapportée tronconique (56) dans l'ouverture d'entrée.
11. Dispositif d'injection à jet d'eau selon la revendication 10, caractérisé par
le fait que la pièce rapportée (56) est maintenue dans la partie centrale (53b) de
l'élément d'étanchéité (53) par un collet (54) qui présente des ouvertures de passage
(55).
12. Dispositif d'injection à jet d'eau selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisé
parle fait que l'élément d'étanchéité (53) est le seul dispositif à effet de détente
dans la liaison entre le boîtier de l'injecteur et le réservoir d'alimentation.

