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EP 0 241 712 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.11.1991 Patentblatt 1991/48 |
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Anmeldetag: 11.03.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A47F 9/00 |
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Verkaufstheke für Apotheken
Selling-counter for chemist's shops
Comptoir de vente pour pharmacies
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR IT LI LU NL |
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Priorität: |
17.04.1986 DE 8610557 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.10.1987 Patentblatt 1987/43 |
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Patentinhaber: Theodor Kohl KG |
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D-93057 Regensburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Suthmann, Michael
D-8051 Allershausen (DE)
- Huber, Rolf
D-8051 Allershausen (DE)
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Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 172 942 FR-A- 2 541 881
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DE-B- 1 175 402 GB-A- 2 085 295
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verkaufstheke für Apotheken od.dgl., mit
einer auf Stützen ruhenden Thekenplatte, die eine im wesentlichen ebene Arbeitsfläche
für den Apotheker und eine im wesentlichen ebene Empfangsfläche für den Kunden aufweist.
[0002] Im allgemeinen weisen Verkaufstheken in Apotheken eine durchgängig ebene Thekenplatte
auf, bei welcher die Arbeitsfläche für den Apotheker auf der gleichen Höhe wie die
Empfangsfläche für den Kunden liegt. Dabei sind die Thekenplatten normalerweise so
niedrig angeordnet, daß der Apotheker beim Abzeichnen von Rezepten, Aufschreiben von
Verwendungshinweisen usw. eine gebückte Stellung einnehmen muß, was letztendlich Haltungsschäden
hervorrufen kann. In jedem Fall ist eine solche Haltung auf die Dauer ermüdend und
beeinträchtigt die Konzentrationsfähigkeit. Für den Kunden hingegen ist die Thekenplatte
meist zu hoch angeordnet, wenn man bedenkt, daß der Kunde ja die gekaufte Ware in
seinen Taschen verstauen will. Die üblichen Verkaufstheken sind in der Regel so hoch,
daß der Kunde darauf verzichten muß, seine Hand- oder Einkaufstasche auf die Thekenplatte
zu stellen, um die gekauften Waren in den Taschen unterzubringen.
[0003] Aus der EP 0172942 ist darüberhinaus eine Verkaufstheke bekannt, welche unterhalb
der Thekenplatte eine dem Verkaufsraum zugewandte Abstellfläche für Einkaufstaschen
u.dgl. aufweist. Diese Abstellfläche ist in der Regel jedoch so tief angeordnet, daß
sie zum Ablegen von gekaufter Ware ungeeignet ist. Diese Ablagefläche ist auch vielmehr
dazu vorgesehen, bereits gefüllte Einkauftaschen abstellen zu können, ohne daß die
bereits gefüllten Taschen den zumeist mit Schmutz bedeckten Boden des Verkaufsraumes
berühren müssen. Eine solche Abstellfläche für Einkaufstaschen behindert aber auch
insbesondere kleinere Personen daran, die Thekenplatte bequem zu erreichen, um von
dort die gekauften Waren nehmen und einpacken zu können.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Verkaufstheke der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei welcher der Apotheker einerseits und der Kunde andererseits einen
bequemen Zugriff zu der Arbeitsfläche bzw. der Empfangsfläche der Verkaufstheke haben.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Empfangsfläche niedriger
als die Arbeitsfläche angeordnet ist und zwischen diesen eine schräg ansteigende und
diese miteinander verbindende Übergangsfläche angeordnet ist.
[0006] Diese Lösung ermöglicht auf besonders einfache Weise, daß die im Stand der Technik
aufgezeigten Nachteile mit einem Schlag verschwunden sind. Die Arbeitsfläche für den
Apotheker kann nun in einer Höhe ausgbildet sein, welche es dem Apotheker in ergonomisch
günstiger weise gestattet, Rezepte abzuzeichnen oder Verwendungszettel auszufüllen.
Die Empfangsfläche für den Kunden kann soweit abgesenkt werden, daß dieser seine Hand
- bzw. Einkaufstasche zum Einpacken der gekauften Ware auf die Thekenplatte auflegen
kann. Besonderer Vorteil bei der Lösung ist auch, daß der Empfangsbereich für den
Kunden von dem Arbeitsbereich für den Apotheker klar getrennt sind. Der Kunde soll
nämlich zwar animiert werden, seine Einkaufstaschen auf der Thekenplatte abzustellen;
es ist jedoch nicht beabsichtigt, daß der Arbeitsbereich des Apothekers dadurch beeinträchtigt
werden soll. Durch die abgetreppte Thekenplatte wird dies auch in günstiger Weise
vermieden.
[0007] Weiterer Vorteil besteht darin, daß auch Kinder und Heranwachsende die Thekenplatte
gut erreichen können und vor allen Dingen auch Blickkontakt zu dem Apotheker haben,
selbst dann, wenn sie sich ganz nah an den Empfangsbereich der Thekenplatte herangestellt
haben.
[0008] Der Umgang mit der Verkaufstheke wird noch weiter dadurch erleichtert, daß zwischen
der Empfangsfläche und der Arbeitsfläche eine ansteigende und diese miteinander verbindende
Übergangsfläche angeordnet ist. Dadurch ist die Oberfläche der Thekenplatte geschlossen.
Die Übergangsfläche kann als Rutsche, auf welcher die gekaufte Ware, sowie das Wechselgeld
von der Arbeitsfläche auf die Empfangsfläche hinabgleiten kann, den Verkaufsvorgang
einfacher und übersichtlicher gestalten. Situationen, bei denen man aufgrund des Durcheinanders
auf der Thekenplatte nicht genau weiß, ob bestimmte Ware bereits bezahlt ist oder
nicht, werden hierdurch weitgehend vermieden. Zur Aufnahme des Wechselgeldes kann
in der Empfangsfläche beispielsweise auch eine Mulde eingearbeitet sein, in welcher
sich das hinabgeglittene Wechselgeld sammelt.
[0009] Um dem Kunden einen ausreichend großen Handlungsbereich zur Verfügung zu stellen,
ist es günstig, daß die Tiefe der Empfangsfläche etwa zwischen einem Viertel bis der
Hälfte der Gesamttiefe der Thekenplatte beträgt.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform beträgt die Tiefe der Empfangsfläche etwa
2/5 der Gesamttiefe.
[0011] Zur Gewährleistung eines ausreichenden Handlungsraumes für den Apotheker ist es günstig,
wenn die Tiefe der Arbeitsfläche etwa zwischen 1/4 bis der Hälfte der Gesamttiefe
der Thekenplatte beträgt.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform, beträgt die Tiefe der Arbeitsfläche etwa
2/5 der Gesamttiefe.
[0013] Um insbesondere für Kinder den Blickkontakt zum Apotheker auch dann erreichen zu
können, wenn die Kinder unmittelbar vor der Thekenplatte stehen, ist es günstig, wenn
die Höhendifferenz zwischen der Arbeitsfläche und der Empfangsfläche etwa zwischen
der Hälfte bis 1/3 der Tiefe der Empfangsfläche beträgt.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform beträgt die Höhendifferenz etwa 1/3 der Tiefe
der Empfangsfläche.
[0015] Um dem Kunden das Herantreten an die Thekenplatte und damit das Einpacken der verkauften
Ware noch mehr zu erleichtern, sind die Stützen als etwa senkrecht stehende Platten
ausgbildet, die unterhalb des Empfangsbereiches der Thekenplatte sich zum Verkaufsraum
hin öffnend etwa V-förmig zueinander stehen. Die auf diese Weise ausgebildeten Stützen
ermöglichen es, daß die Thekenplatte im Bereich der Empfangsfläche frei aufliegt,
so daß der Kunde bis ganz an die Thekenplatte herantreten kann und seine Einkaufstaschen
unterhalb der Thekenplatten abstellen kann. Dabei ist die von benachbarten Stützen
gebildete V-Form auch insoweit günstig, als sie den abgestellten Einkaufstaschen einen
besonders guten seitlichen Halt gibt und somit ein Umfallen der Einkaufstaschen vermeidet.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform entspricht der lichte Abstand zwischen dem
Scheitelpunkt aneinandergrenzender Platten und deren freien Enden im wesentlichen
der Tiefe der Empfangsfläche.
[0017] Bevorzugt wird außerdem, daß der lichte Abstand zwischen den freien Enden aneinandergrenzender
Platten etwa der Gesamttiefe der Thekenplatte entspricht.
[0018] Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig.1
- in einer perspektivischen Ansicht einen Teil einer erfindungsgemäßen Verkaufstheke,
- Fig.2
- eine Seitenansicht der Verkaufstheke aus Fig.1 in Richtung des Pfeiles II und
- Fig.3
- eine Schnittansicht durch die Stützen der Verkaufstheke aus Fig.1 entlang der Linie
III-III.
[0019] Fig.1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht von schräg vorne, d.h. von dem Verkaufsraum
aus gesehen, einen Teil einer erfindungsgemäßen Verkaufstheke 1. An den dargestellten
Teil der Verkaufstheke 1 kann sich in beliebiger Länge je nach Erfordernis ein gleichgestaltetes
Teil rechts oder links des Teiles anschließen.
[0020] Die Verkaufstheke 1 weist eine Thekenplatte 2 mit einer Arbeitsfläche 3 für den Apotheker
und eine Empfangsfläche 4 für den Kunden auf. Die Arbeitsfläche 3 ist höher angeordnet
als die Empfangsfläche 4. Zwischen der Empfangsfläche 3 und der höher angeordneten
Arbeitsfläche 2 ist eine zur Arbeitsfläche 3 hin ansteigende Übergangsfläche 5 angeordnet,
welche die Arbeitsfläche 3 mit der Empfangsfläche 4 lückenlos verbindet. Die Thekenplatte
2 der Verkaufstheke 1 besitzt somit die Form einer Treppe.
[0021] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind alle drei Flächen 3, 4 und 5 rechteckig
ausgebildet, was jedoch nicht unbedingt nötig ist, da bei einer halbkreisförmig ausgestalteten
Verkaufstheke die Arbeitsfläche 3 und die Empfangsfläche 4 Kreisringsegmente darstellen
würden, während die Übergangsfläche 5 als Ausschnitt einer Kegelmantelfläche ausgebildet
sein könnte.
[0022] Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist die Gesamttiefe der Thekenplatte mit a bezeichnet.
Die Tiefe der Empfangsfläche ist als b benannt, während die Tiefe der Arbeitsfläche
als c bezeichnet ist. Die Höhendifferenz zwischen der Empfangsfläche 4 und der Arbeitsfläche
3 wurde mit d bezeichnet. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt die Tiefe
b der Empfangsfläche 4 etwa 2/5 der Gesamttiefe a der Thekenplatte 2. Die Tiefe c
der Arbeitsfläche 3 beträgt ebenfalls 2/5 der Gesamttiefe a. Die Höhendifferenz d
zwischen der Empfangsfläche 4 und der Arbeitsfläche c beträgt etwa 1/3 der Tiefe b
der Empfangsfläche 4.
[0023] Je nach Bedürfnis des Apothekers kann die Tiefe der Arbeitsfläche 3 auch größer ausfallen.
[0024] Wie Fig. 1 zeigt, steht die Thekenplatte 2 auf Stützen. Diese Stützen werden bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel einerseits durch senkrecht stehende Seitenplatten
6 und andererseits durch V-förmig zueinanderstehende Platten 7 gebildet.
[0025] Die Seitenplatten 6 sind senkrecht zur Vorder- und zur Hinterkante der Thekenplatte
2 angeordnet.
[0026] Die Platten 7 sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel lediglich unterhalb
der Empfangsfläche 4 angeordnet und erstrecken sich von der Vorderkante 8 der Empfangsfläche
4 bis zu deren Hinterkante. Die Platten 7 stehen zwar senkrecht zur Ebene der Empfangsfläche
4, sind aber zur Vorderkante 8 hin angestellt. Auf diese Weise bilden jeweils zwei
Platten 7 im Querschnitt ein V. Die freien Enden 9 der Platten 7 reichen bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel bis zu den Vorderkanten der Seiteinplatten 6. Die gegenüberliegenden
Enden der Platten 7 bilden eine senkrechtstehende Scheitelkante 10.
[0027] Mit e ist der lichte Abstand zwischen der Scheitelkante 10 zweier aneinandergrenzender
Platten 7 und deren freien Enden 9 bezeichnet. Der Abstand zwischen zwei freien Enden
9 zweier aneinandergrenzender Platten 7 ist mit f benannt.
[0028] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht der lichte Abstand e im wesentlichen
der Tiefe b der Empfangsfläche 4.
[0029] Der lichte Abstand f zwischen zwei freien Enden 9 entspricht im wesentlichen der
Gesamttiefe a der Thekenplatte 2.
[0030] Im folgenden wird kurz die Funktion der erfindungsgemäßen Verkaufstheke 1 erläutert.
[0031] Dadurch, daß die Empfangsfläche 4 gegenüber der Arbeitsfläche 3 abgetreppt ausgebildet
ist und die Platten 7 V-förmig zueinander gestellt sind, so daß die Empfangsfläche
4 in weiten Teilen des Empfangsbereiches frei aufliegt, kann ein Kunde bis ganz nah
an die Empfangsfläche 4 der Thekenplatte 2 herantreten. Er kann auch seine Einkaufstasche
auf der Empfangsfläche 4 ablegen, um gekaufte Ware einzupacken. Dieser Vorgang spielt
sich durch die ansteigende Übergangsfläche 5 vollständig von der Arbeitsfläche 3 getrennt
ab. Die Arbeitsfläche 3 wird zum einen für den Apotheker freigehalten, so daß dieser
dort eine gewisse Auswahl an Waren präsentieren kann, von denen noch nicht feststeht,
ob sie auch tatsächlich gekauft werden. Neben dieser Abgrenzungsfunktion schafft die
abgetreppte Thekenplatte 2 mit ihrer erhöhten Arbeitsfläche 3 eine bedeutende Arbeitserleichterung
für den Apotheker. Diesem ist es nämlich nun möglich, eventuell zu erledigende Schreibarbeiten,
wie das Abzeichnen von Rezepten, Aufschreiben von Verwendungshinweisen etc. in einer
anatomisch günstigen Haltung auszuführen.
[0032] Wie in den Zeichnungen nicht dargestellt ist, kann die Thekenplatte 2 auch durchsichtig
aus Glas hergestellt sein, so daß unterhalb der Thekenplatte Ware zur Schau gestellt
werden kann. In Bereichen, in denen der Kunde im allgemeinen nicht an die Verkaufstheke
1 herantritt, kann die Vorderseite der Verkaufstheke auch durch eine Glasfront abgedeckt
sein, hinter welcher sich Regalböden befinden, auf denen ebenfalls Ware zur Schau
gestellt wird. Auf diese Weise kann zumindest ein Teil der Verkaufstheke 1 auch als
Ausstellungsvitrine verwendet werden.
1. Verkaufstheke für Apotheken oder dgl., mit einer auf Stützen ruhenden Thekenplatte,
die eine im wesentlichen ebene Arbeitsfläche für den Apotheker und eine im wesentlichen
ebene Empfangsfläche für den Kunden aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Empfangsfläche (4) niedriger als die Arbeitsfläche (3) angeordnet ist und
zwischen diesen (3) eine schräg ansteigende und diese miteinander verbindende Übergangsfläche
(5) angeordnet ist.
2. Verkaufstheke nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tiefe (b) der Empfangsfläche etwa zwischen 1/4 bis der Hälfte der Gesamttiefe
(a) der Thekenplatte (2) beträgt.
3. Verkaufstheke nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe (b) der Empfangsfläche (4) etwa 2/5 der Gesamttiefe (a) beträgt.
4. Verkaufstheke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tiefe (c) der Arbeitsfläche (3) etwa zwischen 1/4 bis der Hälfte der Gesamttiefe
(a) der Thekenplatte (2) beträgt.
5. Verkaufstheke nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tiefe (c) der Arbeitsfläche (3) etwa 2/5 der Gesamttiefe (a) beträgt.
6. Verkaufstheke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Höhendifferenz (d) zwischen der Arbeitsfläche (3) und der Empfangsfläche (4)
etwa zwischen der Hälfte bis einem Viertel der Tiefe (b) der Empfangsfläche (4) beträgt.
7. Verkaufstheke nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Höhendifferenz (d) etwa 1/3 der Tiefe (b) der Empfangsfläche (4) beträgt.
8. Verkaufstheke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützen als etwa senkrecht stehende Platten (7) ausgebildet sind, die unterhalb
der Empfangsfläche (4) der Thekenplatte (2) sich zum Verkaufsraum hin öffnend etwa
V-förmig zueinander stehen.
9. Verkaufstheke nach mindestens Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der lichte Abstand (e) zwischen dem Scheitelpunkt aneinandergrenzender Platten
(7) und deren freien Enden (9) im wesentlichen der Tiefe (b) der Empfangsfläche (4)
entspricht.
10. Verkaufstheke mindestens nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der lichte Abstand (f) zwischen den freien Enden (9) aneinandergrenzende Platten
etwa der Gesamttiefe (a) der Thekenplatte (2) entspricht.
1. Sales counter for chemist's shops or the like, with a counter top, resting on supports,
which has an essentially plane working surface for the chemist and an essentially
plane receiving surface for the customer, characterised in that the receiving surface
(4) is arranged lower than the working surface (3) and between these surfaces there
is arranged a transitional surface (5) which joins them together and rises at an angle.
2. Sales counter according to Claim 1, characterised in that the depth (b) of the receiving
surface is approximately between 1/4 to one half of the total depth (a) of the counter
top (2).
3. Sales counter according to Claim 2, characterised in that the depth (b) of the receiving
surface (4) is approximately 2/5 of the total depth (a).
4. Sales counter according to at least one of Claims 1 to 3, characterised in that the
depth (c) of the working surface (3) is approximately between 1/4 to one half of the
total depth (a) of the counter top (2).
5. Sales counter according to Claim 4, characterised in that the depth (c) of the working
surface (3) is approximately 2/5 of the total depth (a).
6. Sales counter according to at least one of Claims 1 to 5, characterised in that the
height difference (d) between the working surface (3) and the receiving surface (4)
is approximately between one half and one quarter of the depth (b) of the receiving
surface (4).
7. Sales counter according to Claim 6, characterised in that the height difference (d)
is approximately 1/3 of the depth (b) of the receiving surface (4).
8. Sales counter according to at lea st one of Claims 1 to 7, characterised in that the
supports are designed as approximately vertically standing boards (7) which stand
in an approximate V-shape with respect to each other, open towards the sales area,
beneath the receiving surface (4) of the counter top (2).
9. Sales counter according to at least Claim 8, characterised in that the clear distance
(e) between the vertex of adjoining boards (7) and their free ends (9) essentially
corresponds to the depth (b) of the receiving surface (4).
10. Sales counter at least according to Claim 8 or 9, characterised in that the clear
distance (f) between the free ends (9) of adjoining boards corresponds approximately
to the total depth (a) of the counter top (2).
1. Comptoir pour pharmacies ou analogues, comprenant un plateau de comptoir qui, s'appuyant
sur des montants, comporte une aire de travail sensiblement plane pour le pharmacien
et une aire de réception sensiblement plane pour le client, caractérisé en ce que
l'aire de réception (4) est disposée plus bas que l'aire de travail (3) et entre celles-ci
se trouve une aire de transition (5) allant en montant de façon inclinée et reliant
ces dernières entre elles.
2. Comptoir selon la revendication 1, caractérisé en ce que la profondeur (b) de l'aire
de réception est comprise entre environ 1/4 et la moitié de la profondeur totale (a)
du plateau de comptoir (2).
3. Comptoir selon la revendication 2, caractérisé en ce que la profondeur (b) de l'aire
de réception (4) est à peu près égale aux 2/5 de la profondeur totale (a).
4. Comptoir selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que la profondeur (c) de l'aire de travail (3) est comprise entre environ 1/4 et la
moitié de la profondeur totale (a) du plateau de comptoir (2).
5. Comptoir selon la revendication 4, caractérisé en ce que la profondeur (c) de l'aire
de travail (3) est sensiblement égale aux 2/5 de la profondeur totale (a).
6. Comptoir selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que la différence de hauteur (d) entre l'aire de travail (3) et l'aire de réception
(4) est comprise entre environ la moitié et un quart de la profondeur (b) de l'aire
de réception (4).
7. Comptoir selon la revendication 6, caractérisé en ce que la différence de hauteur
(d) est à peu près égale à 1/3 de la profondeur (b) de l'aire de réception (4).
8. Comptoir selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que les montants sont réalisés en tant que plaques sensiblement verticales (7) qui
sous l'aire de réception (4) du plateau de comptoir (2) sont disposées, en s'ouvrant
vers le local de vente, sensiblement en V l'une par rapport à l'autre.
9. Comptoir selon au moins la revendication 8, caractérisé en ce que la distance libre
(e) entre le point formant sommet d'angle de plaques adjacentes (7) et les extrémités
libres (9) de celles-ci correspond sensiblement à la profondeur (b) de l'aire de réception
(4).
10. Comptoir selon au moins la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que la distance
libre (f) entre les extrémités libres (9) de plaques adjacentes correspond sensiblement
à la profondeur totale (a) du plateau de comptoir (2).

