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EP 0 241 720 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.08.1990 Patentblatt 1990/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.03.1987 |
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Schalung mit zusammenfügbaren Schaltafeln
Shuttering provided with assembly boards
Coffrage avec panneaux accouplés
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI NL SE |
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Priorität: |
16.04.1986 DE 3612742
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.10.1987 Patentblatt 1987/43 |
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Patentinhaber: Maier, Josef |
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D-7611 Steinach (DE) |
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Erfinder: |
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- Die Erfinder haben auf ihre Nennung verzichtet
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Vertreter: Schmitt, Hans, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte Dipl.-Ing. H. Schmitt
Dipl.-Ing. W. Maucher
Dreikönigstrasse 13 79102 Freiburg 79102 Freiburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C- 836 854 FR-A- 2 552 145
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FR-A- 2 092 889 GB-A- 600 543
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schalung mit an den Rändern zusammenfügbaren Schaltafeln,
die Befestigungsmittel zum lösbaren Verbinden miteinander haben.
[0002] Aus der deutschen Patentschrift 21 37 505 ist eine derartige Schalung bekannt, bei
welcher die Randstege der zu verbindenden Schaltafeln schlüssellochartige Lochungen
für einen durchsteckbaren Befestigungsbolzen haben.
[0003] Aus der deutschen Patentschrift 22 03 999 ist eine Abschlußvorrichtung für die Ränder
von Schaltafeln bekannt, welche mittels vergleichbarer Befestigungsbolzen an den Rändern
von Schaltafeln anbringbar ist und ihrerseits Befestigungsmittel für zusätzliche Schaltafeln
od. dgl. hat.
[0004] Aus der deutschen Patentschrift 22 01 050 ist eine Spannvorrichtung zum Befestigen
von Kanthölzern od. dgl. an der dem Beton abgewandten Seite von Schaltafeln bekannt,
welche neben einem Klemmbügel ein laschenartiges Halteelement hat, das mit einem Bolzen
an einer Lochung eines Aussteifungssteges der Schaltafeln verankert werden kann.
[0005] In all diesen Fällen werden nicht nur die zusammenzufügenden Teile fest miteinander
verbunden, sondern es werden auch in Querrichtung kraftschlüssige Verbindungen geschaffen,
so daß vor allem bei zusammengefügten Schaltafeln deren Schalhäute auch unter Betonierdruck
miteinander fluchten.
[0006] In all diesen Fällen ist das Einfügen von Bolzen erforderlich, die möglichst wenig
Spiel haben sollen, um eine genaue Flucht von Schaltafeln und sonstigen Schalungsteilen
zu ergeben. Dies kann im rauhen Baustellenbetrieb und bei eventuell geringfügig verformten
Schaltafelrändern und -stegen schwierig sein und macht häufig die Benutzung von Werkzeugen
erforderlich. Daraus ergibt sich beim Aufbau einer Schalung ein relativ großer Montage-
und Zeitaufwand.
[0007] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Schalung der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, bei welcher das Verbinden der Schaltafeln schneller durchgeführt
werden kann.
[0008] Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß wenigstens ein Teil der Befestigungsmittel
Magnete sind. Da die Magnete lediglich mit ihrer entsprechenden Gegenfläche zusammengebracht
werden müssen und dann die Befestigungskräfte selbst aufbringen, entfällt das aufwendige
Einsetzen und Anziehen von mechanischen Befestigungsmitteln. Somit kann vor allem
dort, wo es nur auf ein Zusammenhalten der Teile unter relativ geringer Belastung
ankommt, auf diese Weise eine erhebliche Vereinfachung des Aufbaues einer Schalung
erzielt werden.
[0009] Zwar ist aus der deutschen Offenlegungsschrift 23 23 797 bereits bekannt, einzubetonierende
Bauteile an Stahlschalungen mit Hilfe eines Halteelementes festzulegen, welches einen
an einer Seite ebenen Haftmagneten aufweist. Dabei geht es jedoch lediglich um ein
zeitweiliges Fixieren eines nicht zur Schalung selbst gehörenden Bauteiles innerhalb
der Schalung, welches vom Beton umschlossen werden soll und später Bestandteil des
betonierten Teiles bleibt, also nicht um die Befestigung eines Teiles der Schalung
an einem anderen Schalungsteil.
[0010] Besonders zweckmäßig ist es dabei wenn die zusammenfügbaren Ränder der Schaltafeln
jeweils formschlüssig ineinanderpassende Profilierungen zur Aufnahme von quer zur
Schalhaut verlaufenden Kräften haben. Die Magnete können diese profilierten Ränder
zusammenhalten, während die Profilierung große Querkräfte aufnehmen kann.
[0011] Beispielsweise können die Profilierungen der zusammenfügbaren Ränder etwa einer Nut-
und Federverbindung entsprechend geformt sein. Dabei können diese profilierungen entweder
über die Gesamtlänge der Ränder durchgehen oder aber jeweils mit Abständen zueinander
vorgesehen sein.
[0012] Zur Unterstützung der Magnetkupplungen können mechanisch befestigte Gurtungen vorgesehen
sein. Diese Gurtungen sind häufig zur Aussteifung der Schalung erforderlich und können
bei magnetischer Kupplung der einzelnen Schaltafeln zusätzlich in Richtung der Schalung
verlaufende Zugkräfte aufnehmen. Somit erhalten die Gurtungen eine Zusatzfunktion,
in dem sie in bekannter Weise die Schalung aussteifen, zusätzlich aber die magnetischen
Haltekräfte an den verbundenen Schaltafeln unterstützen und in Gurtungsrichtung verlaufende,
die magnetischen Haltekräfte übersteigende Belastungen aufnehmen können.
[0013] Besonders zweckmäßig ist es, wenn in die Ränder der Schaltafeln jeweils an einander
entsprechenden Stellen Magnete eingelassen sind oder lösbar einsetzbar sind. An der
Stelle, an welcher bei einer Schaltafel ein Magnet in den Randbereich eingelassen
oder eingesetzt ist, kann an der anfügbaren Nachbarschaltafel ein umgekehrt gepolter
Magnet eingelassen oder einsetzbar sein. In diesem Falle können die Magnetkräfte addiert
werden, so daß relativ hohe Haltekräfte entstehen.
[0014] Es ist jedoch auch möglich, daß eine an mit Magneten versehene Schaltafel anfügbare
Schaltafel zumindest im Bereich der Magneten ferromagnetische Platten, Stege od. dgl.,
vorzugsweise ferromagnetische Randstege, aufweist. Dies ergibt zwar im Bereich des
jeweiligen Magneten eine etwas geringere Verbindungskraft, jedoch können entsprechend
viele Magnete in den Randsteg der einen Schaltafel eingesetzt oder einfügbar sein,
oder eine solche Lösung eigent sich besonders bei Schalungen, bei welchen zusätzlich
Gurtungen vorgesehen werden müssen.
[0015] Eine abgewandelte Ausführungsform kann darin bestehen, daß wenigstens ein Randsteg
einer Schaltafel selbst als Magnet ausgebildet ist, wobei der daran anzufügende Randseg
einer Nachbarschaltafel aus ferromagnetischem Werkstoff bestehen oder selbst als Magnetleiste
mit gegensinniger Magnetisierung ausgebildet sein kann.
[0016] Bei entsprechender Profilierung dieser Randstege ergibt sich eine leichte und einfache
Montierbarkeit bei dennoch hohen Haltekräften.
[0017] Für eine besonders einfache Herstellung vor allem der ferromagnetischen Stege aufweisenden
Schaltafeln ist es zweckmäßig, wenn die Magnete aufweisenden Randstege im Bereich
der Magnete eingebuchtet sind und die Tiefe der Einbuchtung durch den jeweiligen Magneten
ausgefüllt ist, so daß ein geradlinig durchgehender ferromagnetischer Randsteg einer
Nachbarschaltafel anfügbar ist.
[0018] Auch lösbar anbringbare Magneten können vorzugsweise an eingebuchteten Bereichen
der Randstege von Schaltafeln bevorzugt mittels Klammern od. dgl. lösbar aufsteckbar
sein.
[0019] Eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Schalung kann darin bestehen, daß
an ihrer der betonierten Fläche abgewandten Rückseite Magnete eingelassen oder anbringbar
sind, so daß Zusatzteile zumindest teilweise mittels Magnetkraft festlegbar sind.
Dabei können die Randstege und/oder rückseitigen Bereiche der Schaltafeln zusätzlich
zu den magnetischen Befestigungsmitteln Lochungen, im Querschnitt hakenförmige Stege
od. dgl. mechanische Befestigungsmittel aufweisen. Dies erlaubt eine Kombination von
mechanischer und magnetischer Festlegung, wobei die magnetische Festlegung eine sehr
schnelle und einfache Fixierung oder Vorfixierung erlaubt, die dann mittels mechanischer
Mittel noch verstärkt werden kann, sofern die magnetischen Haltekräfte den vorgesehenen
Belastungen nicht entsprechen.
[0020] Insgesamt ergibt sich eine Schalung, bei welcher die erforderlichen Kupplungs- und
Haltekräfte zumindest teilweise durch Magnete übernommen werden, so daß eine schnellere
Montage möglich ist. Dabei können diese Magnetkräfte im Bedarfsfalle mechanisch unterstützt
sein, jedoch jeweils nur in bestimmten Belastungsrichtungen durch Profilierungen oder
für bestimmte Zusatzbelastungen durch Gurtungen usw. In jedem Falle wird die Montage
einer solchen Schalung erleichtert, da nicht jede Kupplungs- und Befestigungsstelle
durch mechanische Verbindungsmittel zusammengehalten werden muß, die einen entsprechend
hohen Aufwand beim Einsetzen verursachen.
[0021] Somit könnten mit der erfindungsgemäßen Schalung die Schalzeiten durch die Verwendung
der an sich schon lange bekannten hochentwickelten Magnettechnik erheblich vermindert
werden.
[0022] Nachstehend ist die Erfindung anhand der Zeichnung in einigen Ausführungsbeispielen
noch näher erläutert. Es zeigt in schematisierter Darstellung:
Fig. 1 im Querschnitt und in schaubildlicher Darstellung zwei zusammengefügte Schaltafeln,
deren eine in ihrem Rand eingefügte Magneten aufweist, wobei die Ränder der beiden
Schaltafeln gleichzeitig eine Nut- und Federverbindung haben,
Fig. 2 einen Querschnitt zweier magnetisch zusammengehaltener Schaltafeln, wobei der
Haltemagnet in den überstehenden Bereich eines Randsteges der einen Schaltafel eingelassen
ist,
Fig. 3 eine rückseitige Ansicht zweier verbundener Schaltafeln, deren eine eingebuchtete
Randstege zur Aufnahme von die Einbuchtung höhenmäßig ausfüllenden Magneten hat, sowie
Fig. 4 einen Querschnitt durch einen Magneten aufweisenden Verbindungsbereich der
Schalung nach Fig. 3.
[0023] Schalungen werden dadurch gebildet, daß einzelne Schaltafeln 1 an ihren Rändern 2
zusammengefügt werden. Dadurch bildet sich eine geschlossene Schalhaut, die der zu
betonierenden Fläche entspricht. Dies ist bei den in der Zeichnung dargestellten drei
Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 1 - 4 ebenfalls der Fall. Die zum Verbinden der
Ränder 2 der Schaltafeln 1 dienenden Befestigungsmittel sind dabei Magnete 3.
[0024] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist vorgesehen, daß die zusammenfügbaren Ränder
2 der Schaltafeln 1 jeweils formschlüssig ineinander passende Profilierungen zur Aufnahme
von quer zur Schalhaut verlaufenden Kräfte haben.
[0025] Dabei sind die Profilierungen derzusammenfügbaren Ränder 2 in diesem Falle einer
Nut- und Federverbindung entsprechend geformt. Der Magnet 3 befindet sich dabei an
der tiefsten Stelle des Randes 2, welcher die Nut hat. Dabei könnten Nut und Feder,
das heißt also die Profilierung der Ränder 2 über die gesamte Ausdehnung des Schaltafelrandes
verlaufen oder aber auch nur in Teilbereichen vorgesehen sein.
[0026] Während dabei in Fig. 1 der Magnet und die Nut-und Federverbindung innerhalb des
dicken Umrisses der Schaltafeln 1 angeordnet sind, zeigt Fig. 2 eine Ausführungsform,
bei welcher Randstege 4 über die Rückseite der SchaltafeIn 1 vorstehen und dort den
Magneten 3 für die magnetische Kupplung aufweisen. Dies hat den Vorteil, daß die Randstege
4 eine zusätzliche aussteifende Wirkung haben können. Dennoch kann auch in diesem
Falle eine Profilierung der Randstege 4 analog der in Fig. 1 dargestellten Profilierung
für einen Formschluß in Querrichtung zur Oberfläche der Schaltafeln 1 dienen.
[0027] In Fig. 3 ist eine Anordnung dargestellt, bei welcher die Magnete 3 aufweisenden
Randstege 4 im Bereich der Magnete 3 eingebuchtet sind, wobei die Tiefe der Einbuchtung
5 durch den Magneten 3 ausgefüllt ist. Dadurch kann ein geradlinig durchgehender ferromagnetischer
Randsteg 4 einer Nachbarschaltafel angefügt werden, wie es Fig. 3 verdeutlicht.
[0028] Fig. 3 zeigt in Verbindung mit Fig. 4 außerdem die Möglichkeit, lösbar anbringbare
Magnete 3 zu verwenden, wobei diese in diesem Falle an den eingebuchteten Bereichen
5 der Randstege 4 mittels Klammern 6 lösbar aufsteckbar sind. Die Klammer 6 und die
Steckverbindung ist dabei in Fig. 4 verdeutlicht.
[0029] In all diesen Fällen kann bei einer Schalung, deren Schaltafeln 1 mit Hilfe von Magneten
3 gekuppelt werden können, zur Unterstützung dieser Magnetkupplung eine mechanisch
befestigte Gurtung vorgesehen sein. Gurtungen und dgl. sind häufig zum Aussteifen
der Schalungen erforderlich und können in diesem Falle also eine Zusatzfunktion übernehmen.
[0030] Allen dargestellten Ausführungsbeispielen ist gemeinsam, daß eine an mit Magneten
3 versehene Schaltafel 1 anfügbare Schaltafel 1 im Bereich der Magneten 3 ferromagnetische
platten bzw. Stege, im Ausführungsbeispiel ferromagnetische Randstege 4 aufweist.
Es wäre aber auch möglich, daß an der Stelle, an welcher bei der einen Schaltafel
1 ein Magnet 3 eingelassen oder eingesetzt ist, an der anfügbaren Nachbarschaltafel
ein umgekehrt gepolter Magnet eingelassen oder eingesetzt wird.
[0031] Eine andere, in den Ausführungsbeispielen nicht gezeichnete Möglichkeit besteht darin,
daß wenigstens ein Randsteg 4 einer Schaltafel 1 selbst als Magnet ausgebildet ist,
wobei der daran anzufügende Randsteg 4 der Nachbarschaltafel aus ferromagnetischem
Werkstoff bestehen oder selbst als Magnetleiste mit gegensinniger Magnetisierung ausgebildet
sein kann.
[0032] In Fig. 3 erkennt man in schematisierter Darstellung auf der Rückseite der Schaltafeln
1 weitere Stege 7; die zur Aussteifung der eigentlichen Schalhaut dienen können. An
dieser der betonierten Fläche abgewandten Rückseite können gegebenenfalls weitere
Magnete eingelassen oder auch - z. B. lösbar - anbringbar sein, so daß Zusatzteile
zumindest teilweise mit Magnetkraft festlegbar sind. Solche Zusatzteile können Halter
für Kanthölzer, Konsolen, Stützen od. dgl. sein. Dabei ist es dann zweckmäßig, wenn
die Randstege 4 und/oder andere rückseitige Bereiche der Schaltafeln 1 zusätzlich
zu den magnetischen Befestigungsmitteln Lochungen, im Querschnitt hakenförmige Stege
oder andere mechanische Befestigungsmittel aufweisen, die entsprechend große Belastungen
aufnehmen können.
[0033] In allen Fällen kann jedoch in vorteilhafter Weise das Aufstellen und Aufbauen der
Schalungen erleichtert und beschleunigt werden, weil mit Hilfe der Magnete 3 zunächst
ein "Zusammenheften" der einzelnen Teile möglich ist, wobei bei entsprechender Ausbildung
der Magnete und entsprechender Belastung dies in vielen Fällen bereits ausreichen
kann. In anderen Fällen, in denen die Belastungen die Magnetkräfte übersteigen, können
zusätzliche mechanische Hilfen wie Gurtungen, zusätzliche Klammern oder eventuell
auch Bolzenverbindungen vorgesehen sein, die jedoch die magnetischen Kräfte nur unterstützen
müssen, so daß sie in geringerer Anzahl erforderlich werden als bei einer rein mechanischen
Verbindung. Sofern Gurtungen erforderlich sind, entsteht kein zusätzlicher mechanischer
Halteaufwand für die Schaltafeln, da dann die Magnetkräfte ausreichen und die Magnetkräfte
übersteigende Belastungen zusätzlich von der Gurtung aufgenommen werden können.
1. Schalung mit an den Rändern zusammenfügbaren Schaltafeln, die Befestigungsmittel
zum lösbaren Verbinden miteinander haben, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein
Teil der Befestigungsmittel Magnete (3) sind.
2. Schalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenfügbaren Ränder
(2) der Schaltafel (1) jeweils formschlüssig ineinanderpassende Profilierungen zur
Aufnahme von quer zur Schalhaut verlaufenden Kräfte haben.
3. Schalung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierungen
der zusammenfügbaren Ränder (2) etwa einer Nut-und Federverbindung entsprechend geformt
sind.
4. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterstützung
der Magnetkupplungen mechanische Befestigungen, insbesondere Gurtungen vorgesehen
sind.
5. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Ränder
der Schaltafeln jeweils an einander entsprechenden Stellen Magnete eingelassen sind
oder lösbar einsetzbar sind.
6. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stelle,
an welcher bei der einen Schaltafel (1) ein Magnet (3) eingelassen oder eingesetzt
ist, an der anfügbaren Nachbarschaltafel ein umgekehrt gepolter Magnet eingelassen
oder einsetzbar ist.
7. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine an
mit Magneten (3) versehene Schaltafel (1) anfügbare Schaltafel (1) zumindest im Bereich
der Magneten (3) ferromagnetische Platten, Stege od. dgl., vorzugsweise ferromagnetische
Randstege (4), aufweist.
8. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
ein Randsteg (4) einer Schaltafel (1) selbst als Magnet ausgebildet ist, wobei der
daran anzufügende Randsteg (4) einer Nachbarschaltafel aus ferromagnetischem Werkstoff
besteht oder selbst als Magnetleiste mit gegensinniger Magnetisierung ausgebildet
ist.
9. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete
(3) aufweisenden Randstege (4) im Bereich der Magnete (3) eingebuchtet sind und die
Tiefe der Einbuchtung (5) durch den Magneten (3) ausgefüllt ist, so daß ein geradlinig
durchgehender ferromagnetischer Randsteg (4) einer Nachbarschaltafel anfügbar ist.
10. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß lösbar
anbringbare Magneten (3) vorzugsweise an eingebuchteten Bereichen (5) der Randstege
(4) von Schaltafeln mittels Klammern (6) od. dgl. lösbar aufsteckbar sind.
11. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an ihrer
der betonierten Fläche abgewandten Rückseite Magnete (3) eingelassen oder anbringbar
sind, so daß Zusatzteile zumindest teilweise mittels Magnetkraft festlegbar sind.
12. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Randstege
(4) und/oder rückseitigen Bereiche der Schaltafeln (1) zusätzlich zu den magnetischen
Befestigungsmitteln (3) Lochungen, im Querschnitt hakenförmige Stege od. dgl. mechanische
Befestigungsmittel aufweisen.
1. Coffrage avec des panneaux de coffrage assemblables sur leurs bords, qui possèdent
des moyens de fixation pour être assemblés les uns aux autres de manière amovible,
caractérisé en ce qu'au moins une partie des moyens de fixation sont des aimants (3).
2. Coffrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les bords assemblables
(2) des panneaux de coffrage (1) possèdent des profilages respectifs emboîtables par
complémentarité de forme, pour recevoir des forces se développant perpendiculairement
à la surface du coffrage.
3. Coffrage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les profilages des
bords assemblables (2) sont conformés d'une manière correspondant approximativement
à un assemblage à rainure et languette.
4. Coffrage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'il est prévu
des fixations mécaniques, notamment des membrures, pour assister les accouplements
par aimants.
5. Coffrage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que des aimants
respectifs sont encastrés, ou peuvent être placés de manière amovible, en des endroits
mutuellements correspondants dans les bords des panneaux de coffrage.
6. Coffrage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'un aimant de
polarité inverse est encastré ou peut être placé sur le panneau de coffrage voisin
accolable à l'endroit devant lequel, sur un panneau de coffrage (1), est encastré
ou placé un aimant (3).
7. Coffrage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un panneau
de coffrage (1) accolable à des panneaux de coffrage (1) pourvus d'aimants (3) présente,
au moins dans la région des aimants (3), des plaques, nervures ou autres éléments
ferromagnétiques similaires, de préférence des bordures ferromagnétiques (4).
8. Coffrage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'au moins une
bordure (4) d'un panneau de coffrage (1) est réalisée elle-même sous forme d'aimant,
la bordure (4) d'un panneau de coffrage voisin qui doit être accolée à cette bordure
étant réalisée en matériau ferromagnétique, ou bien étant réalisée elle-même sous
forme de barre aimantée avec une aimantation en sens inverse.
9. Coffrage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les bordures
(4) présentant des aimants (3) sont creusées dans la région des aimants (3), et la
profondeur de l'anfractuosité (5) est remplie par les aimants (3), de sorte qu'une
bordure ferromagnétique (4) continue rectiligne d'un panneau de coffrage voisin peut
être accolée.
10. Coffrage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que des aimants
(3) installa- bles de manière amovible peuvent être fixés de manière amovible, de
préférence dans des régions creusées (5) des bordures (4) de panneaux de coffrage,
à l'aide d'agrafes (6) ou similaires.
11. Coffrage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que des aimants
(3) sont encastrés ou peuvent être placés sur le côté arrière du coffrage qui est
éloigné de la face bétonnée, de sorte que des pièces accessoires peuvent être fixées
au moins partiellement par force magnétique.
12. Coffrage selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les bordures
(4) et/ou des régions arrière des panneaux de coffrage (1) présentent, en plus des
moyens de fixation magnétique (3), des perçages, des nervures à section en forme de
crochet ou autres moyens de fixation mécanique similaires.
1. Shuttering provided with assembly boards which are adapted to be joined together
at the edges and have fastening means for detachably connecting them to one another,
characterized in that at least part of the fastening means are magnets (3).
2. The shuttering as claimed in claim 1, characterized in that the edges (2) adapted
to be joined together of the form panel (1) have in each case profiles fitting into
one another in a form-locking manner to absorb forces running transversely to the
forming surface.
3. The shuttering as claimed in claim 1 or claim 2, characterized in that the profiling
of the edges (2) adapted to be joined together is shaped to correspond, for example,
to a tongue and groove joint.
4. The shuttering as claimed in any one of claims 1 to 3, characterized in that mechanical
fastening means, in particular booms, are provided to assist the magnetic couplings.
5. The shuttering as claimed in any one of claims 1 to 4, characterized in that magnets
are let into or are releasably inserted into the edges of the form panels at locations
in each case corresponding to one another.
6. The shuttering as claimed in any one of claims 1 to 5, characterized in that at
the place where a magnet (3) is let into or inserted into the one form panel (1),
there is let into or can be inserted into the attachable neighbouring form panel an
oppositely poled magnet.
7. The shuttering as claimed in any one of claims 1 to 6, characterized in that a
form panel (1) attachable to a form panel (1) provided with magnets (3) has at least
in the region of the magnets (3) ferromagnetic plates, flanges or the like, preferably
ferromagnetic flanges (4).
8. The shuttering as claimed in any one of claims 1 to 7, characterized in that at
least one flange (4) of a form panel (1) is itself in the form of a magnet, the flange
(4) of a neighbouring form panel attachable thereto being made of ferromagnetic material
or itself being in the form of a magnetic bar with opposite magnetization.
9. The shuttering as claimed in any one of claims 1 to 8, characterized in that the
flanges (4) bearing the magnets (3) are recessed in the region of the magnets (3)
and the depth of the recess (5) is filled by the magnet (3) so that a ferromagnetic
flange (4) belonging to a neighbouring form panel and running in a straight line is
attachable.
10. The shuttering as claimed in any one of claims 1 to 9, characterized in that magnets
(3) which can be applied in a releasable manner are releasably attachable preferablyto
recessed areas (5) of the flanges (4) of form panels by means of clips (6) or the
like.
11. The shuttering as claimed in any one of claims 1 to 10, characterized in that
magnets (3) are inserted or can be applied to the rear of the formwork averted from
the face built of concrete, so that additional parts are at least partly fixable by
magnetic force.
12. The shuttering as claimed in any one of claims 1 to 11, characterized in that,
in addition to the magnetic fastening means (3), the flanges (4) and/or rear zones
of the form panels (1) have bores, flanges hook-shaped in cross section or similar
mechanical fastening means.

