| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 241 762 A2 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
| (43) |
Veröffentlichungstag: |
|
21.10.1987 Patentblatt 1987/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.03.1987 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F21V 21/04 |
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT DE NL |
| (30) |
Priorität: |
05.04.1986 DE 3611499
|
| (71) |
Anmelder: ABB CEAG
Licht- und Stromversorgungstechnik GmbH |
|
D-59494 Soest (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Luig, Wilfried
D-4770 Soest (DE)
- Klaas, Wilfried
D-4773 Möhnesee (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Rupprecht, Klaus, Dipl.-Ing. et al |
|
c/o ABB Patent GmbH,
Postfach 10 03 51 68128 Mannheim 68128 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| (54) |
Vorrichtung zum Einbau einer Leuchte in eine abgehängte Decke |
(57) Eine Vorrichtung zum Einbau eines Beleuchtungskörpers in einer Abhängedecke besitzt
zur vereinfachten Anbringung in einem in einer Öffnung (21) der Abhängedecke festklemmbaren
Einbauring (10) mehrere eine Ringöffnung begrenzende Segmente aus gummielastischem
Material. Diese Segmente (16) sind in den Einbaurig eingesetzt und können mittels
von unten betätigbarer Klemmteile (17) zusammengedrückt werden, so daß sich der lichte
Durchmesser der Segmente (16) durch das Zusammendrücken verringert. Dadurch wird der
Beleuchtungskörper (12) festgehalten.
|

|
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Wenn Beleuchtungskörper in abgehängten Decken eingebaut werden (z.B. als Down-Lights),
dann sind bei bekannten Vorrichtungen, aufwendige Rahmengestelle erforderlich, die
durch die Deckenöffnung oberhalb der abgehängten Decke montiert werden müssen. Da
die Einbautiefe durch das Rahmengestell vorgegeben ist, muß die Einstellung des Beleuchtungskörpers
vor dem Einbau des Down-Lights erfolgen.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Montagevorrichtung der eingangs genannten Art
zu schaffen, mit der der Beleuchtungskörper von unten in beliebiger Einbautiefe fixiert
werden kann.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches
1 gelöst.
[0005] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0006] Anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist,
sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen
der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
[0007] Es zeigt:
Figur 1: eine Aufsicht auf die Montagevorrichtung von unten;
Figur 2: eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie C-D der Figur 1;
Figur 3: eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie A-B der Figur 1 und
Figur 4: eine Schnittansicht gemäß Einzelheit X der Figur 2, in vergrößerter Darstellung.
[0008] Ein Deckeneinbauring 10 für eine zylindrische Leuchte 12 besitzt im Querschnitt eine
L-Form, deren einer Schenkel 20 in eine Öffnung 21 in einer abgehängten Decke 14 untergebracht
bzw. eingeschoben ist, wogegen der radial nach außen ragende Schenkel 22 flanschartig
unter die Decke 14, die Öffnung 21 umfassende, angeschlagen ist. An dem Einbauring
10 und zwar an der Stirnseite des Steges 20, der kreiszylinderförmig ausgebildet
ist, sind Schraubenbolzen 23 befestigt, deren Längsachse parallel zur Mittelachse
des Deckenringes 10 verläuft. Mittels der Schraubenbolzen 23 können Klemmstücke 13
festgeklemmt werden, wobei die Decke 14 zwischen dem Flanschrand 22 und den Klemmstücken
13 mittels auf die Schrau benbolzen 23 aufgeschraubter Muttern 24 festgeklemmt wird.
Das Anziehen der Schraubenmuttern 24 auf den Schraubbolzen 23 erfolgt vor dem Einbau
der Leuchte 12. Nach elektrischem Anschluß wird der Beleuchtungskörper 12 von unten
in den Deckeneinbauring 10 eingeschoben. Die Verklemmung des Beleuchtungskörpers 12
erfolgt mittels Gummisegmenten 16, die in einen Rücksprung 25 am Einbauring 10 eingelegt
sind und mittels Druckplatten 17, die auf den Gummisegmenten 16 aufliegen, verquetscht
werden, so daß aus dem Zwischenraum zwischen den Druckplatten 17 und dem Rücksprung
25 Gummiwulste 18 heraus kommen, die den lichten Innendurchmesser verringern und zwar
soweit, daß sich die Gummisegmente 16 mit ihren Gummiwulsten 18 von außen gegen den
Beleuchtungskörper 12 andrücken. Das Verquetschen der Gummisegmente 16 erfolgt mittels
den Einbauring 10 durchdringender Schrauben 15, die nach Einbau des Beleuchtungskörpers
12 bzw. nach dessen Einsetzen von unten angezogen werden können, so daß die Gummisegmente
den Beleuchtungskörper 12 festhalten. Der Beleuchtungskörper 12 wird dabei in jeder
beliebigen Einbautiefe festgehalten und nach dem Lösen der Schrauben gehen die Gummisegmente
16 wieder in ihre Ausgangslage zurück und der Beleuchtungskörper 12 kann wieder verstellt
bzw. herausgenommen werden.
1. Vorrichtung zum Einbau eines Beleuchtungskörpers in einer Abhängedecke, dadurch
gekennzeichnet, daß in einem in einer Öffnung (21) der Abhängedecke festklemmbaren
Einbauring (10) mehrere eine Ringöffnung begrenzende Segmente (16) aus gummi-elastischem
Material eingesetzt sind, die mittels von unten betätigbarer Klemmteile (17) zusammendrückbar
sind, so daß der lichte Durchmesser der Segmente (16) im zusammengedrückten Zustand
verringert und der Beleuchtungskörper (12) durch die verklemmten bzw. zusammengedrückten
Segmente (16) festgehalten ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einbauring (10) einen
ringförmigen Rücksprung (25) aufweist, in den die Segmente (16) eingelegt sind, und
daß die Klemmteile (17) als auf die Segmente (16) aufgelegt dem Rücksprung (25) angepaßte
Druckplatten (17) ausgebildet sind, und daß mittels Klemmschrauben (15) die Druckplatten
(17) gegen den Rücksprung (25) ziehbar sind, wodurch die Segmente zusammengedrückt
werden.
3. Vorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Einbauring
(10) aus Aluminium-Druckguß besteht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente
(16) aus Gummi bestehen.

