[0001] Die Erfindung betrifft einen Sportschuh gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Bei einem bekannten (WO-A-82/00571 = DE-A-30 31 818) Sportschuh dieser Art ist die
Stauchkammer im senkrechten Querschnitt im wesentlichen rechteckig. Die Stauchkammer
ist Oben von der Oberlage und unten von der Profillage der Sohle begrenzt. Die Einlaßöffnung
und die Auslaßöffnung sind an im wegentlichen vertikalen Wandungsbereichen dicht unter
der Oberlage angeordnet. Wenn die Ladevorrichtung betätigt wird, indem die Oberlage
und die Profillage unter Verringerung des Stauchkammervolumens gegeneinander gedrückt
werden, so bleibt auch bei starkem Druck ein relativ großer Totraum übrig. Dieser
verbleibende Totraum vermindert die Leistungsfähigkeit der Ladevorrichtung, weil sich
nur relativ geringe Drücke erreichen lassen. Wegen des unvermeidbaren großen verbleibenden
Totraumes muß eine relativ große Höhe der Stauchkammer, d. h. ein großer Hubweg der
Ladevorrichtung in Kauf genommen werden, was mit Nachteilen bei der Benutzung des
Sportschuhes verbunden ist. Die Größe der Stauchkammer führt z. B. zu einer Instabilität
der Sohle, d. h. der Schuh "schwimmt".
[0003] Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Sportschuh der eingangs genannten Art
zu schaffen. bei dem eine verbesserte Wirkung der Ladevorrichtung unter Minimierung
des Totraumes der Stauchkammer gegeben ist. Der erfindungsgemäße Sportschuh weist,
diese Aufgabe lösend, die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 auf.
[0004] Durch die halblinsenförmige Gestalt der Stauchkammer ist bei zusammengedrückter Stauchkammer
der Totraum minimiert, da sich das Kammerdach dem Grund der Stauchkammer anschmiegt.
Dadurch läßt sich ein dem auftretenden Kraftstoß entsprechender pneumatischer überdruck
erzeugen. Bei verringerter Hubbewegung wird ein verbessertes Aufpumpen der Kammern
erreicht. Das Volumen der Stauchkammer läßt sich verringern, wodurch das Verhalten
des Sportschuhes beim Tragen verbessert ist. Da der vertikale Querschnitt der Stauchkammer
zu deren Rand hin abnimmt, sind Einlaßöffnung und Auslaßöffnung im Bereich der Mitte
angeordnet, damit sie auch bei stark zusammengedrückter Stauchkammer nicht von Stauchkammerwandungen
versperrt sind. Die Ladevorrichtung ist mit der Einlaßöffnung und der Auslaßöffnung
etwa im "Zenit" der Balligkeit des belastenden Fußbereiches, der in der Regel die
Ferse ist, angeordnet.
[0005] Da das Einlaßventil dicht bei der Einlaßöffnung angeordnet ist, um einen Kanal zwischen
Einlaßöffnung und Einlaßventil zu vermeiden und das Auslaßventil dicht bei der Auslaßöffnung
angeordnet ist und außerdem das Einlaßventil und das Auslaßventil im Mittenbereich
der Stauchkammer angeordnet sind, wird jeglicher Totraum zwischen Öffnung und Ventil
vermieden. Dies ist möglich, weil wegen der äußerst flachen Stauchkammer genügend
Platz für die Ventile zur Verfügung steht.
[0006] Bei der Verwirklichung des Einlaßventiles und des Auslaßventiles sollten starre Teile
und fest Verbindungen von Ventilteilen mit sonstigen Teilen der Ladevorrichtung mit
der Sohle vermieden sein, da hierdurch in Verbindung mit der Elastizität des Sohlenmaterials
Schäden auftreten. Die Ventilteile sollten den sonstigen Teilen der Sohle und der
Ladevorrichtung auch wegen der Materialschrumpfung angepaßt sein.
[0007] Die vorgesehenen Ventile sind ausnehmend flach gebaut und daher für die Anordnung
über und unter dem Stauchraum besonders geeignet. Die Ventil-Scheibe ist luftdicht
aus Kunststoff. Ein bei Zusammendrückung federnd elastischer Schaumstoff-Block ist
ein luftdurchlässiges Federelement und dient als Druckfeder. Ein Mittenbereich der
Ventillamelle z. B. deckt bei einer Belastung durch den Fuß die Einlaßöffnung ab.
Die Rückstellbewegung der Ventillamelle erfolgt aufgrund der ihr eigenen Elastizität
unterstützt durch die Rückstellelastizität der Ladevorrichtung. Die Durchbrüche sind
in der Regel als feine Perforation ausgebildet.
[0008] Wegen der erfindungsgemäßen Ausbildung der Stauchkammer ist die Herstellung von Kammerkörper
und Kammerdach Aufwendiger. Dies läßt sich durch die Baueinheit in etwa ausgleichen.
Die Baueinheit vereinfacht auch die Integrierung der Ventile. Es lassen sich nun Kammerkörper
und Kammerdach gemeinsam aus einem Kunststoff fertigen, der etwas unterschiedlich
von dem Kunststoff der sonstigen Sohle ist, zumal das Kammerdach eine einer Pumpmembran
ähnliche Funktion hat und etwas dehnbar ist. Die Ladevorrichtung bzw. deren Teile
bestehen z. B. aus einem Silikon-Kautschuk.
[0009] Die Stauchkammer-Mulde muß im waagrechten Querschnitt nicht unbedingt kreisrund sein,
ist es aber in der Regel. Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es, wenn die Stauchkammer-Mulde
ein Verhältnis von Durchmesser zu Höhe von 5 : 1 bis 12 : 1 aufweist, was die Flachheit
der Stauchkammer des erfindungsgemäßen Sportschuhs verdeutlicht. In der Praxis wird
die mittige Höhe bei 5 - 7 mm und der größte Durchmesser, z. B. oben bei dem Kammerdach,
bei 27 - 37 mm liegen.
[0010] Mit der Ladevorrichtung werden in der Regel Drücke von 0,28 - 1,4 atm (= Atmosohärenüberdruck)
erzeugt, wobei beim Springen auch 2.4 - 2.8 atm erzeugt werden. Darauf wird die Ladevorrichtung
abgestellt. Die Ladevorrichtung bzw. der Sportschuh wird in seiner Dimensionierung
an die Durchschnittswerte des üblichen Benutzers angepaßt. Die erfindungsgemaße Ladevorrichtung
stellt auch wegen der Stauchkammer-Mulde eine verbesserte Abstützung der Ferse dar.
Es findet Standig eine leichte Entladung dar Sohle-Kammern statt, da diese nicht ganz
dicht nach außen sind.
[0011] Eine besonders zweckmäßige und vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung liegt vor,
wenn die Einlaßöffnung seitlich neben der Auslaßöffnung angeordnet ist und die Ventillamelle
das Einlaßventiles sowie die Ventilscheibe des Auslaßventiles an einander entgegengesetzten
Seiten des gleichen Kammergehäuse-Bereiches angeordnet sind. Hierdurch ist die Bauweise
der Ladevorrichtung vereinfacht, ist das Einlaßventil geschutzter angeordnet und ist
die seitliche Zufuhr von Luft vereinfacht.
[0012] In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dargestellt und
zeigt
- Fig. 1
- in einem vertikalen Schnitt einen Teil eines Sportschuhes mit pneumatischer Ladevorrichtung,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf einen Teil der Sohle des Sportschuhes gemäß Fig. 2,
- Fig. 3
- einen vertikalen Schnitt einer weiteren pneumatischen Ladevorrichtung eines Sportschuhes
und
- Fig. 4
- einen Schnitt gemäß Linie IV-IV in Fig. 3.
[0013] Der Sportschuh gemäß Fig. 1 besitzt einen Oberschuh (1), dessen Sohlenteil (2) im
Fersenbereich in nicht näher gezeigter Weise Luftdurchlässig ist. Der Sohlenteil ist
z.B. im Fersenbereich mit gekreuzten Schlitzen versehen, um Luftdurchlässigkeit und
Nachgiebigkeit zu erreichen. Im Oberschuh (1) ist ein Fuß untergebracht, dessen Ferse
(3) angedeutet ist, die nach unten hin ballig ausgebildet ist. Der Oberschuh (1) ist
auf einer Sohle (4) befestigt, deren Absatz (5) in Fig. 1 gezeigt ist und sich unter
der Ferse (3) befindet.
[0014] Die Sohle (4) besitzt unten eine Profillage (6), darüber eine Kernlage (7) und darauf
eine Oberlage (8), die sehr viel dünner ist als die Kernlage (7). Die Profitlage (6)
besteht aus einem relativ festen, wenig zusammendrückbaren, vollen Kunststoff. Die
Kernlage (7) und die Oberlage (8) bestehen aus untereinander gleichem Material und
zwar aus einem elastisch zusammendrückbaren, geschäumten Kunststoff. Die Sohle bzw.
die Summe von Kernlage und Oberlage ist im Absatzbereich dicker als im übrigen Teil
der Sohle. Die Oberlage (8) besitzt im Bereich des Absatzes (5) unter der Ferse (3)
und dem Luftdurchlässigen Bereich des Sohlenteiles (2) als feine Perforation ausgebildete
Durchbrüche (9), die jeweils mit waagerechtem Abstand von einer Mitte angeordnet sind.
[0015] Im Bereich dieser Durchbrüche (9) ist im Absatz (5) und zwar in der Kernlage (7)
eine im waagerechten Querschnitt kreisförmige Ausnehmung (10) vorgesehen, die nach
unten hin geschlossen ist und zu der Oberlage (8) hin offen ist. Die Ausnehmung (10)
geht unten mittig in eine kleine Aussparung (11) über und nimmt eine eingesetzte Baueinheit
(12) auf, auf der die Oberlage (8) unverklebt lose aufliegt. Die Baueinheit (12) umfaßt
einen Kammerkörper (13), ein Kammerdach (14) und eine auch mittig volle Ventillamelle
(15), die jeweils aus Silikon-Kautschuk hergestellt sind, wobei die Ventillamelle
auf dem Kammerdach (14) dicht und lose aufliegt und entlang dem Umfangsrand (19) mit
dem Kammerdach (14) verklebt ist.
[0016] Der Kammerkörper (13) und das Kammerdach (14) bilden ein Kammergehäuse, sind einstückig
hergestellt und begrenzen eine Stauchkammer (16), die halblinsenartig ausgebildet
und hier nach unten hin ausgewölbt ist. Das Kammerdach (14), das eine Art Pumpmembran
darstellt, besitzt mittig eine Einlaßöffnung (17), und unter dieser bildet der Kammerkörper
mittig eine Auslaßöffnung (18). Das Kammerdach (14) bildet an der der Ventillamelle
(15) zugewandten Seite kleine, elastisch zusammendrückbare Noppen (20) und auch eine
der beiden einander gegenüberliegenden Flächen der Stauchkammer (16) ist mit solchen
Noppen (20) versehen, wobei die Noppen einstückig mit dem Kammerdeckel bzw. dem Kammerkörper
sind.
[0017] Die Auslaßöffnung (18) geht in eine Höhlung (21) über, die in dem Kammerkörper (13)
untergebracht ist und eine unter der Auslaßöffnung angeordnete Ventil-Scheibe (22)
aufnimmt, die von unten von einem Feder-Block (23) aus Schaumstoff beaufschlagt ist.
Die Höhlung (21) ist nach unten über einen Durchbruch (24) mit der kleinen Aussparung
(11) verbunden. Wenn die Ladevorrichtung nicht arbeitet, dann ist die Ventil-Scheibe
(22) dichtend gegen die Auslaßöffnung (18) gedrückt und zwar aufgrund Belastung durch
den Feder-Block (23) und durch Luftdruck, der von der kleinen Aussparung (11) her
wirkt.
[0018] Bei Belastung der Ladevorrichtung wird durch Druck auf die Ventillamelle (15) die
Einlaßöffnung (17) versperrt und wird die Stauchkammer (16) zusammengedrückt. Sobald
der Druck in der Stauchkammer (16) groß genug ist, wird die Ventil-Scheibe (22) abwärts
gedrückt und strömt Luft durch die Auslaßöffnung (18) zur kleinen Aussparung (11).
Bei Entlastung schließt die Ventil-Scheibe (22) die Auslaßöffnung (18) und wird Luft
über die Durchbrüche (9), die Durchbrüche (25) der Ventillamelle (15) und die mittige
Einlaßöffnung (17) in die Stauchkammer (16) nachgesaugt. Bei der Entlastung kommt
die elastische Rückstellkraft von Kammerkörper, Kammerdach und Ventillamelle zur Wirkung.
[0019] Gemäß Fig. 2 ist die mit der kleinen Aussparung (11) versehene Ausnehmung (10) in
der Kernlage (7) und zwar im Bereich des Absatzes (5) vorgesehen.
[0020] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 und 4 ist die Ladevorrichtung ebenfalls als
Baueinheit (12) ausgebildet. In Abweichung von der Ausführungsform gemäß Fig. 1 ist
das Kammerdach (14) durchgehend voll, das heißt ohne Durchbruch und es befinden sich
seitlich neben der mittigen Auslaßöffnung (18) noch im Mittenbereich der Mulde dicht
bei der Auslaßöffnung 2 Einlaßöffnungen (17). Jede Einlaßöffnung befindet sich am
inneren Ende eines Kanales (28), der im Kammerkörper (13) radial nach außen führt.
Die Ventillamelle (15) bildet den gewölbten Boden der Stauchkammer (16) und ist von
der Mitte her radial nach außen bis zu einem gestrichelten Kreis (29) lose vom übrigen
Kammerkörper. Sie besitzt oberhalb der Auslaßöffnung (18) einen Durchbruch (30) und
besitzt eine radial nach außen zunehmende Dicke. Zwischen dem Durchbruch (30) und
den Einlaßöffnungen (17) befindet sich jeweils ein Bereich, in dem die Ventillamelle
(15) dichtend auf dem Ventilkörper (13) aufliegt.
[0021] Wenn die Ladevorrichtung sich entspannt und die Stauchkammer (16) Luft ansaugt, so
hebt die Ventillamelle (15) ab, so daß Luft durch den Kanal (28) und den Durchbruch
(30) in die Stauchkammer (16) strömen kann. Die Ventillamelle (15) ist dort, wo sie
Dichtfunktion hat, sehr dünn, und dort, wo sie den Kanal (28) abdeckt, dicker und
damit fester.
[0022] Wenn Pumpdruck in der Stauchkammer (16) herrscht, wird die Ventillamelle im Dichtbereich
gegen den Kammerkörper gedrückt, wodurch die Verbindung zwischen Stauchkammer und
Kanal (28) gesperrt wird. Die Höhlung (21) ist nach unten durch eine perforierte Membran
(31) abgesperrt und die Ventil-Scheibe arbeitet ohne besondere Druckfeder.
1. Sportschuh mit einer Sohle, die mit zur Aufnahme von Luft unter überdruck dienenden
Kammern und einer daran mittels Kanal angeschlossenen fußbetätigten pneumatischen
Ladevorrichtung versehen ist, die unter einem von einem balligen fußbereich zu belastenden
Bereich einer Sohlen-Oberlage und über einer Sohlen-Profillage angeordnet ist und
eine Stauchkammer aufweist, die über eine Einlaßöffnung sowie ein Einlaßventil mit
der Außenatmosphäre und über eine Auslaßöffnung und ein Auslaßventil mit den Kammern
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladevorrichtung ein Rückstellelastizität aufweisendes Baueinheit-Kammergehäuse
(12)ist, das in eine Ausnehmung (10) einer zwischen der Oberlage (8) und der Profillage
(6) angeordneten Kernlage (7) eingesetzt ist und das einen Kammerkörper (13) und ein
pumpmembranartiges Kammerdach (14) bildet, wobei Kammerkörper (13) und Kammerdach
(14) aus dem gleichen Kunststoff bestehen und das Kammerdach (14) an einer elastischen
Oberlage (8) anliegt, daß die Stauchkammer (16) in dem Baueinheit-Kammergehäuse (12)
als halblinsenförmige, der Balligkeit des belastenden Fußbereiches (3) angepaßte Mulde
ausgebildet ist und sich das Kammerdach (14) bei Druck auf die elastische Oberlage
(8) dem Grund der Stauchkammer (16)-Mulde anschmiegt und daß das Einlaßventil eine
die Einlaßöffnung (17) überdeckende lose aufliegende Ventillamelle (15) sowie das
Auslaßventil eine die Auslaßöffnung (18) überdeckende dünne biegbare Ventil-Scheibe
(22) bildet, die mit einem Feder-Block (23) in einer Höhlung (21) angeordnet ist,
wobei die Einlaßöffnung (17) sowie die Auslaßöffnung (18) im Mittenbereich der Stauchkammer
(16)-Mulde angeordnet ist.
2. Sportschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauchkammer (16)-Mulde ein Verhältnis von Durchmesser zu Höhe von 5 : 1
bis 12 : 1 aufweist.
3. Sportschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventillamelle (15) randseitig dichtend befestigt ist.
4. Sportschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßöffnung (17) seitlich neben der Auslaßöffnung (18) angeordnet ist und
die Ventillamelle (15) des Einlaßventiles sowie die Ventil-Scheibe (22) des Auslaßventiles
an einander entgegengesetzten Seiten des gleichen Kammergehäuse (14)-Bereiches angeordnet
sind.
1. A sports shoe having a sole which is provided with both chambers for receiving air
at a pressure above atmospheric and a foot-operated pneumatic charging device which
is attached to the chambers by means of a duct, is arranged both below a sole upper
layer region to be put under load by a rounded region of the foot and above a sole
patterned layer and has a compression chamber which is connected to the outside atmosphere
via an inlet opening and an inlet valve and is connected to the chambers via an outlet
opening and an outlet valve, characterized in that the charging device is a chamber
housing constructional unit (12) which has restoring elasticity, is inserted in a
recess (10) of a core layer (7) arranged between the upper layer (8) and the patterned
layer (6) and forms a chamber body (13) and a pump-diaphragm-like chamber roof (14),
chamber body (13) and chamber roof (14) being composed of the same plastics material
and the chamber roof (14) being adjacent to an elastic upper layer (8), in that the
compression chamber (16) in the chamber housing constructional unit (12) is constructed
as a half-lens-shaped hollow adapted to the roundness of the foot region (3) applying
a load and that the chamber roof (14) moulds itself to the base of the compression
chamber (16) (hollow) when there is pressure on the elastic upper layer (8), and in
that the inlet valve forms a loosely-resting valve plate (15) covering the inlet opening
(17) and the outlet valve forms a thin flexible valve disc (22) which covers the outlet
opening (18) and is - together with a spring block (23) - arranged in a cavity (21),
the inlet opening (17) and the outlet opening (18) being arranged in the middle region
of the compression chamber (16) (hollow).
2. A sports shoe in accordance with Claim 1, characterized in that the compression chamber
(16) (hollow) has a diameter to height ratio between 5 : 1 and 12 : 1.
3. A sports shoe in accordance with Claim 1, characterized in that the edge of the valve
plate (15) is secured in a sealing manner.
4. A sports shoe in accordance with Claim 1, characterized in that the inlet opening
(17) is arranged laterally alongside the outlet opening (18) and the valve plate (15)
of the inlet valve and the valve disc (22) of the outlet valve are arranged on facing
sides of the same chamber housing (14) region.
1. Chaussure de sport comprenant une semelle qui est munie de chambres servant à contenir
de l'air sous pression et un dispositif de charge pneumatique raccordé à ces chambres
au moyen d'un conduit et actionné au pied, ce dispositif étant disposé au-dessous
d'une région d'une couche supérieure de semelle qui est destinée à être sollicitée
par une région bombée du pied et audessus d'une couche profilée de semelle, et présentent
une chambre déformable qui est reliée à l'atmosphère extérieure par un orifice d'entrée
et un clapet d'entrée et qui est reliée aux chambres par un orifice de sortie et un
clapet de sortie, caractérisée en ce que le dispositif de charge est un boîtier de
chambre (12) formant un sous-ensemble et présentant une propriété de retour élastique,
ce boîtier étant encastré dans un alvéole (10) ménagé dans une couche d'âme (7) située
entre la couche supérieure (8) et la couche profilée (6), et formant un corps de chambre
(13) et un plafond de chambre (14) qui constitue une membrane de pompe, le corps (13)
de la chambre et le plafond (14) de la chambre étant composés de la même matière plastique
et le plafond (14) de la chambre étant appuyé contre une couche supérieure élastique
(8), en ce que la chambre déformable (16) est formée dans le boîtier (12) de la chambre
du sous-ensemble sous la forme d'une cuvette en forme de demi-lentille, adaptée à
la forme bombée de la partie (3) du pied qui la charge, et le plafond (14) de la chambre
vient s'appliquer sur le fond de la chambre déformable (16), ou de la cuvette en réponse
à une pression exercée sur la couche supérieure élastique (8), et en ce que le clapet
d'entrée forme une lamelle de clapet (15) posée sans fixation, qui recouvre l'orifice
d'entrée (17), et le clapet de sortie forme un disque de clapet (22) mince, flexible,
qui recouvre l'orifice de sortie (18), et qui est muni d'un bloc élastique (23) agencé
dans une cavité (21), l'orifice d'entrée (17) et l'orifice de sortie (18) étant disposés
dans la région centrale de la chambre déformable (16) ou cuvette.
2. Chaussure de sport selon la revendication 1, caractérisée en ce que la chambre déformable
(16) ou cuvette présente un rapport diamètre/hauteur de 5:1 à 12:1.
3. Chaussure de sport selon la revendication 1, caractérisée en ce que la lamelle (15)
du clapet est fixée à joint étanche le long de son bord.
4. Chaussure de sport selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'orifice d'entrée
(17) est disposé latéralement à côté de l'orifice de sortie (18) tandis que la lamelle
(15) du clapet d'entrée, et le disque (22) du clapet de sortie sont disposés dans
des côtés mutuellement opposés de la même région du boîtier (14) de la chambre.