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EP 0 241 780 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.09.1991 Patentblatt 1991/37 |
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Anmeldetag: 26.03.1987 |
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Behälter für gasende Produkte
Container for gas-releasing products
Récipient pour des produits desquels émane un gaz
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR IT |
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Priorität: |
03.04.1986 DE 3611090
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.10.1987 Patentblatt 1987/43 |
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Patentinhaber: Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien |
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40191 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Franken, Joachim
D-4000 Düsseldorf 13 (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 258 658 US-A- 4 089 434
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US-A- 2 558 723
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Behälter für gasende Produkte mit einem eine auf den
Rand einer zu verschließenden Behältermündung elastisch auszudrückende Dichtscheibe
aufweisenden Verschluß.
[0002] Produkte, die beispielsweise durch Zersetzung bei chlor- oder H₂O₂-haltigen Substanzen
Gas entwickeln, können dicht verschlossene Behälter zum Bersten bringen, durch Verformung
des Behälters die Standfestigkeit einschränken und/oder beim Öffnen des Behälterverschlusses
durch Herausspritzen Unfälle verursachen. Entsprechende Produktbehälter müssen daher
ein Überdruckventil besitzen. Dieses kann gesondert in der Behälterwand oder in den
Behälterverschluß eingebaut werden.
[0003] Das jeweilige Überdruckventil soll so konstruiert werden, daß der Innendruck des
Behälters zwar auf einen Wert unterhalb eines vorgegebenen Maximaldrucks beschränkt
wird, das Ventil aber das gelagerte Produkt selbst normalerweise nicht austreten läßt.
Es werden daher Ventile vorgesehen, die bei einem gewissen Innendruck des Behälters
öffnen und bei einem niedrigeren Innendruck wieder vollständig schließen. Solche Ventile
sind jedoch sowohl in der Herstellung - wegen der Einzelteile -als auch im Betrieb
- wegen der erforderlichen Reinhaltung - aufwendig.
[0004] Eine gewisse Vereinfachung ergibt sich, wenn das Überdruckventil in die jeweilige
Verschlußkappe des Behälters integriert wird. Systembedingt kann dann der Verschluß
die Aufgabe des Überdruckabbaus lösen, er ist aber nur für diesen Zweck einsetzbar,
so daß eine speziell ausgebildete Verschlußkappe benötigt wird.
[0005] Aus der US-A-2,558,723 ist ein dosenförmiger, mit einem Deckel verschließbarer Vakuumbehälter
bekannt, dessen Behälterrand eine wellenförmige Kontur aufweist, die bei aufgesetztem
Deckel Luft- oder Gasdurchgänge von der Außenseite ins Behälterinnere schafft. Durch
diese Luft- oder Gasdurchgänge kann das im Behälterinneren befindliche Gas zur Bildung
des Vakuums abgesaugt werden. Anschließend wird dann die Dose bzw. der Behälter hermetisch
und luftdicht verschlossen, so daß dann auch durch diese Gas- oder Luftdurchgänge
keine Verbindung zur Außenatmosphäre mehr besteht.
[0006] Weiterhin ist aus der US-A-4,089,434 ein gattungsgemäßer Behälter bekannt, bei welchem
die Dichtscheibe aus drei Materiallagen besteht und spezielle Ausprägungen aufweist,
die bei Überdruck innerhalb des Behälters eine gezielte Verformung der Dichtscheibe
bewirken und dadurch Entgasungskanäle zwischen dem Behälterrand und der Dichtscheibe
entstehen lassen.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Entgasungsventil zu schaffen, das mit
wesentlich geringerem Aufwand als herkömmliche Ventile dieser Art herzustellen ist,
einer besonderen Pflege beim Betrieb nicht bedarf und eine Standardverschlußkappe
des Produktbehälters zuläßt. Für den eingangs genannten Behälter mit einem eine auf
die Behältermündung aufzudrückende Dichtscheibe aufweisenden Verschluß besteht die
erfindungsgemäße Lösung darin, daß der Rand der Behältermündung in Umfangsrichtung
mit gegenseitigem Abstand aufeinander folgende Vertiefungen aufweist, wobei Anordnung,
Form, Zahl und Größe der Vertiefungen an die Elastizität der Dichtscheibe im Hinblick
auf ein Zusammenpressen der Dichtscheibe weg von den Vertiefungen bei Behälterüberdruck
und zugleich im Hinblick auf ein dichtendes Entspannen der Dichtscheibe in die Vertiefungen
hinein bei Abfall des Überdrucks angepaßt sind.
[0008] Die erfindungsgemäßen Vertiefungen sollen bei Überdruck eine Vielzahl von radialen
Durchgängen zwischen Dichtscheibe und Mündungsrand des Behälters aufspannen. Sie werden
in Umfangsrichtung des Mündungsrandes vorzugsweise periodisch gewellt oder gezackt
und sollen im Prinzip eine Form nach Art einer Vollwelle oder von auf Abstand gesetzten
Halbwellen mit Sägezahn-, Dreieck-, Rechteck-, Sinus- oder dergleichen Profil besitzen.
[0009] Durch die Erfindung wird erreicht, daß ein gasende Produkte aufnehmender Behälter
mit einem kostengünstigen Standardverschluß beliebiger Art, z.B. Schraub-, Klemm-
oder Aufprellverschluß, zu kombinieren ist. Lediglich die Mündung des Behälters wird
nicht - wie üblich - plan sondern definiert gewellt, gezackt oder dergleichen ausgebildet.
Wird eine solche Mündung mit einem Standardverschluß versehen, der eine elastische,
vorzugsweise aus Kunstschaum bestehende Dichtscheibe enthält, so kann bei Überdruck
Gas zwischen der elastischen Dichtscheibe und dem Mündungsrand entweichen, weil die
Dichtscheibe wegen ihrer Elastizität partiell zusammengedrückt und dadurch relativ
zum Mündungsrand angehoben wird und sich der Überdruck, z.B. längs eines Gewindegangs,
abbauen kann.
[0010] Letztlich wird durch die Erfindung ein in die Form des Mündungsrandes des Produktbehälters
integriertes Überdruckventil geschaffen, in welchem die elastische Dichtscheibe als
Ventilfeder wirkt. Bei Überdruck im Produktbehälter wird die Dichtscheibe ihrer Elastizität
entsprechend gegen die Deckelplatte des jeweiligen Verschlusses so angepreßt, daß
radiale Durchgänge zwischen dem Behälterinneren und dem Außenraum an den Vertiefungen
des Mündungsrandes entstehen. Diese radialen Durchgänge geben dem unter Überdruck
über dem Produkt im Behälter befindlichen Gas den Weg nach außen über den Mündungsrand
hinweg, z.B. zum Gewinde hin, frei. Um diesen Effekt zu unterstützen, werden Anordnung,
Form, Größe und Zahl der Vertiefungen des Mündungsrandes der Elastizität der Dichtscheibe
- oder umgekehrt - im Hinblick auf ein Einpressen der Dichtscheibe in die Vertiefungen
des Mündungsrandes bei Normaldruck und bei Abheben der Dichtscheibe aus den Vertiefungen
bei Überdruck angepaßt.
[0011] Die Vertiefungen einerseits und die Dichtscheibe andererseits sollen also so ausgebildet
bzw. ausgewählt werden, daß bei Normaldruck die Dichtscheibe - durch die Wirkung einer
beispielsweise aufgeschraubten Verschlußkappe - in die Vertiefungen dichtend eingedrückt
und bei Einwirkung eines realtiv starken Überdrucks in ihrem Volumen so zusammengedrückt
wird, daß sie die Vertiefungen zumindest partiell freigibt und radiale Durchgänge
für im Behälterinnern unter Überdruck stehendes Gasprodukt entstehen. Die Dichtwirkung
ist dann nur in der Zeit beschränkt, in der der Druck im Behälter einen gewissen oberen
Schwellwert erreicht und in Folge des Herausdrückens der Dichtscheibe aus den Vertiefungen
bis zu einem gewissen unteren Schwellwert unterhalb des oberen Schwellwerts wieder
abfällt.
[0012] Bei Ausbildung der Mündung mit einem Außengewinde zum Aufschrauben eines Schraubverschlusses
wird die durch den steigenden oder abfallenden Innendruck bewirkte Bewegung der Dichtscheibe
in sich begünstigt, wenn die Behältermündung an dem Mündungsrand gegenüber dem Kernmaß
des Außengewindes in Richtung auf die Mündungsachse eingezogen wird. Eine weitere
Erleichterung des Gasabflusses kann erreicht werden, wenn das Außengewinde der Mündung
und/oder das Innengewinde der Schraubkappe eine Unterbrechung, z.B. an einer Formtrennebene,
besitzt.
[0013] Anhand der schematischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels werden Einzelheiten
der Erfindung erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Außenansicht, teilweise im Schnitt, einer Behältermündung; und
- Fig. 2
- eine Ausschnittsvergrößerung im Schnitt der Mündung nach Fig. 1.
[0014] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 besitzt ein Behälter 1 eine insgesamt mit
2 bezeichnete Mündung mit Außengewinde 3 und Mündungsrand 4. Auf den Mündungsrand
4 wird bei Verschließen des Behälters 1 eine Dichtscheibe 5 mit Hilfe einer Schraubkappe
6 aufgedrückt. Die Mündung 2 besitzt im an die Dichtscheibe 5 angrenzenden Dichtbereich
am Mündungsrand 4 einen in der Zeichnung von Fig. 1 dargestellten radialen Einzug
7 relativ zum Durchmesser des Kerns des Außengewindes 3. In der beispielhaften Ausbildung
nach Fig. 1 und 2 besitzen Mündung 2, Dichtscheibe 5 und Schraubkappe 6 eine gemeinsame
Längsachse 8.
[0015] Der der Dichtscheibe 5 zugewendete Rand 4 der Mündung 2 des Behälters 1 wird definiert
gewellt, gezackt oder ähnlich ausgebildet. In Fig. 2 werden drei Ausführungsbeispiele
von Formen des Mündungsrandes 4 im Prinzip dargestellt. Beispielsweise kommen eine
Dreieckwelle 11, eine Sinuswelle 12 und eine Folge von auf Abstand gesetzten Halbwellen
13 in Frage. Die Wellen 11, 12 und 13 werden - wie alle anderen möglichen Vertiefungsformen
des Mündungsrandes 4 - nach Anordnung, Form, Zahl und Größe an die Elastizität der
Dichtscheibe 5 im Hinblick auf ein dichtendes Eindrücken der Dichtscheibe 5 zwischen
Deckelplatte 9 der Schraubkappe 6 und Mündungsrand 4 bei Normaldruck und auf ein Herausdrücken
des Dichtscheibenvolumens aus den Vertiefungen 11 bis 13 bei Behälterüberdruck angepaßt.
Im Rahmen der mannigfach variierbaren Form der auf die Elastizität der Dichtscheibe
5 abgestimmten Vertiefungen des Mündungsrandes 4 ist lediglich wichtig, daß die Vertiefungen
bei Überdruck eine Vielzahl von im Prinzip - in Bezug auf die Längsachse 8 der Mündung
2 - radialen Durchgängen zwischen Dichtscheibe 5 und Mündungsrand 4 definieren können.
[0016] Bei Überdruck im Produktbehälter 1 kann die Dichtscheibe 5 mit einem Teil ihres Volumens
aus den Vertiefungen 11 bis 13 ausweichen und dem unter Überdruck über dem Produkt
im Behälter 1 befindlichen Gas einen Weg nach außen längs der Windungen des Gewindes
3 freigeben. Dieser Weg nach außen besitzt unabhängig von einer Reinhaltung des Gewindes
3 einen stets ausreichend großen Querschnitt, wenn das Gewinde 3 wenigstens eine Unterbrechung
10 als Durchgang vom Mündungsrand 4 nach außen enthält. vorzugsweise kann die Gewindeunterbrechung
10 längs einer in der Mündung 2 und/oder in der Schraubkappe 6 vorhandenen Formtrennebene
verlaufen. Zum Abführen von Überdruck und zugleich zum Wiederabdichten nach Entspannung
ist es ferner günstig, wenn die Mündung 2 im an die Dichtscheibe 5 angrenzenden Dichtbereich
den in der Zeichnung von Fig. 1 dargestellten Einzug 7 besitzt.
Bezugszeichenliste
[0017]
- 1 =
- Behälter
- 2 =
- Mündung
- 3 =
- Außengewinde
- 4 =
- Mündungsrand
- 5 =
- Dichtscheibe
- 6 =
- Schraubkappe
- 7 =
- Einzug
- 8 =
- Längsachse
- 9 =
- Deckelplatte
- 10 =
- Unterbrechung
- 11 =
- Dreieck-Vertiefung
- 12 =
- Sinus-Vertiefung
- 13 =
- Halbwellen-Vertiefung
1. Behälter (1) für gasende Produkte mit einem eine auf den Rand (4) einer zu verschließenden
Behältermündung (2) elastisch aufzudrückenden Dichtscheibe (5) aufweisenden Verschluß
(6),
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rand (4) der Behältermündung in Umfangsrichtung mit gegenseitigem Abstand
aufeinander folgende Vertiefungen (11 - 13) aufweist, wobei Anordnung, Form, Zahl
und Größe der Vertiefungen (11 - 13) an die Elastizität der Dichtscheibe (5) im Hinblick
auf ein Zusammenpressen der Dichtscheibe (5) weg von den Vertiefungen (11 - 13) bei
Behälterüberdruck und zugleich im Hinblick auf ein dichtendes Entspannen der Dichtscheibe
(5) in die Vertiefungen hinein bei Abfall des Überdrucks angepaßt sind.
2. Behälter nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
in Umfangsrichtung des Mündungsrandes (4) periodisch gewellt oder gezackt aufeinander
folgende Vertiefungen (11 - 13).
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vertiefungen (11 - 13) eine Form nach Art einer Vollwelle oder von auf Abstand
gesetzten Halbwellen mit Sägezahn-, Dreieck-, Rechteck oder Sinusprofil besitzen.
4. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
gekennzeichnet durch die Ausbildung des Verschlusses als Schraubkappe (6) mit auf
ein Außengewinde (3) der Mündung (2) aufzuschraubendes Innengewinde.
5. Behälter nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Außengewinde (3) und/oder das Innengewinde wenigstens eine Unterbrechung (10)
als Durchgang von dem Mündungsrand (4) nach außen besitzt.
6. Behälter nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gewindeunterbrechung längs einer in der Mündung (2) und/oder in der Verschlußkappe
(6) vorhandenen Formtrennebene (10) verläuft.
7. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mündung (2) im an die Dichtscheibe (5) angrenzenden Dichtbereich relativ zum
Gewindekerndurchmesser radial eingezogen (7) ist.
8. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtscheibe (5) aus Kunstschaum besteht.
1. Container (1), for gas-evolving products, with a closure (6), which displays a sealing
washer (5) to be pressed elastically onto the rim (4) of a container mouth (2) to
be closed, characterised thereby, that the rim (4) of the container mouth displays
depressions (11 to 13) following one another at a mutual spacing in circumferential
direction, wherein arrangement, shape, number and size of the depressions (11 to 13)
are adapted to the elasticity of the sealing washer (5) with regard to a compression
of the sealing washer (5) away from the depressions (11 to 13) in the case of excess
container pressure and at the same time with regard to sealing relief of the sealing
washer (5) into the recesses in the case of decay of the excess pressure.
2. Container according to claim 1, characterised by depressions (11 to 13) following
one another periodically corrugated or serrated in circumferential direction of the
mouth rim (4).
3. Container according to claim 1 or 2, characterised thereby, that the depressions (11
to 13) possess a shape in the manner of a full wave or spaced half-waves with sawtooth,
triangular, rectangular or sinusoidal profile.
4. Container according to one or more of the claims 1 to 3, characterised by the formation
of the closure as screw cap (6) with internal thread to be screwed onto an external
thread (3) of the mouth (2).
5. Container according to claim 4, characterised thereby, that the external thread (3)
and/or the internal thread possesses at least one interruption (10) as outward passage
from the mouth rim (4).
6. Container according to claim 5, characterised thereby, that the thread interruption
extends along a mould separation plane present in the mouth (2) and/or in the closure
cap (6).
7. Container according to one or more of the claims 1 to 6, characterised thereby, that
the mouth (2) is drawn in radially relative to the thread core diameter in the sealing
region adjoining the sealing washer (5).
8. Container according to one or more of the claims 1 to 7, characterised thereby, that
the sealing washer (5) consists of synthetic foam.
1. Récipient (1) pour des produits desquels émane un gaz, comportant une fermeture (6)
pourvue d'une rondelle de joint (5) à presser de façon élastique sur le bord (4) d'une
ouverture de récipient (2) pour fermer celle-ci, caractérisé par le fait que le bord
(4) de l'ouverture du récipient présente des creux (11 - 13) successifs et équidistants
dans le sens de sa circonférence et dont la disposition, la forme, le nombre et la
taille sont adaptés à l'élasticité de rondelle de joint (5) en vue d'une compression
de celle-ci qui la fait s'écarter des creux (11 - 13) lorsque le récipient est en
surpression et, simultanément, en vue d'une détente de cette rondelle de joint (5)
dans les creux pour la rendre étanche au moment du déclin de la surpression.
2. Récipient selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les creux (11 - 13)
successifs, situés sur le bord de l'ouverture dans le sens de la circonférence sont
périodiquement ondulés ou dentelés.
3. Récipient selon l'une ou l'autre des revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait
que les creux (11 - 13) ont une forme du type onde pleine ou en demi-ondes à des intervalles
ayant un profil sous forme de dent de scie, triangulaire, rectangulaire ou sinusoïdale.
4. Récipient selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait
que la fermeture est réalisée sous forme de capuchon fileté (6) pourvu d'un filetage
femelle à visser sur un filetage mâle (3) de l'ouverture (2).
5. Récipient selon la revendication 4, caractérisé par le fait que le filetage mâle et/ou
le filetage femelle sont pourvus d'au moins une interruption (10) formant un passage
depuis le bord de l'ouverture (4) vers l'extérieur.
6. Récipient selon la revendication 5, caractérisé par le fait que l'interruption (10)
du filetage est dressée le long d'un plan de séparation profilé situé sur l'ouverture
(2) et/ou dans le bouchon de fermeture (6).
7. Récipient selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait
que l'ouverture (2), dans la zone d'étanchéité contiguë à la rondelle de joint (5),
est réduite (7) de façon radiale par rapport au diamètre du fond du filetage.
8. Récipient selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait
que la rondelle de joint (5) est en mousse synthétique.
