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EP 0 241 816 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.07.1992 Patentblatt 1992/31 |
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Anmeldetag: 02.04.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01H 33/34 |
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Hydraulischer Antrieb für ein elektrisches Schaltgerät
Hydraulic drive for an electric switchgear
Entraînement hydraulique pour un appareil de coupure
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR IT LI |
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Priorität: |
16.04.1986 DE 3612827
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.10.1987 Patentblatt 1987/43 |
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Patentinhaber: BBC Brown Boveri AG |
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CH-5401 Baden (CH) |
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Erfinder: |
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- Mauthe, Gerhard
CH-5400 Baden (CH)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 061 786 DE-A- 2 164 759 DE-A- 3 333 597 DE-B- 2 512 480
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CH-A- 391 058 DE-A- 2 851 478 DE-B- 1 177 720
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Bei der Erfindung wird ausgegangen von einer hydraulischen Antriebsvorrichtung nach
dem ersten Teil von Patentanspruch 1.
[0002] Hierbei nimmt die Erfindung auf einen Stand der Technik von hydraulischen Antriebsvorrichtungen
Bezug, wie er etwa in der deutschen Patentanmeldung Nr. DE-A-21 64 759 oder in der
europäischen Patentanmeldung Nr. EP-A-0 061 786 beschrieben ist. Die bekannten Antriebsvorrichtungen
weisen jeweils einen Hydraulikflüssigkeitsspeicher auf, dessen üblicherweise mit Hilfe
von Druckfedern oder hochkomprimiertem Gas gespeicherte, rasch verfügbare Energie
für eine schnelle Betätigung der Kontaktanordnung des Schaltgerätes ausgenützt wird.
Da die verfügbaren Hydraulikflüssigkeitsspeicher ein mit Hydraulikflüssigkeit sowie
ein zumindest teilweise mit Gas gefülltes Volumen aufweisen, sind bei solchen Speichern
Undichtigkeiten an der Grenze zwischen diesen beiden Volumina nicht auszuschliessen,
wodurch die Verfügbarkeit des hydraulischen Antriebs und damit auch des Schaltgerätes
ggfs. erheblich beeinträchtigt wird.
[0003] Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist, liegt die Aufgabe zugrunde,
eine hydraulische Antriebsvorrichtung zu schaffen, welche sich durch einfache und
robuste Bauweise auszeichnet und zugleich eine hohe Verfügbarkeit des damit angetriebenen
elektrischen Schaltgerätes gewährleistet.
[0004] Die erfindungsgemässe hydraulische Antriebsvorrichtung zeichnet sich durch einfachen
Aufbau, grosse Wirtschaftlichkeit und geringen Wartungsbedarf aus. Darüber hinaus
ist sie besonders vorteilhaft an die Bedürfnisse elektrischer Schaltgeräte hinsichtlich
einer hohen Verfügbarkeit und einer vergleichsweise geringen Zahl an Antriebsvorgängen
angepasst.
[0005] Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung dargestellt:
Hierbei zeigt die einzige Figur einen prinzipiellen Schaltplan einer hydraulischen
Antriebsvorrichtung nach der Erfindung. In dieser Figur sind unter Hochdruck stehende
Leitungen dick und zeitweise oder ständig unter Niederdruck stehende Leitungen dünn
ausgezogen.
[0006] Eine in der Figur mit 1 bezeichnete Kontaktanordnung eines elektrischen Hochspannungsschaltgerätes
wird über eine Kolbenstange 2 einer hydraulischen Kolben-Zylinder-Anordnung 3 betätigt.
Die Kolben-Zylinder-Anordnung 3 weist einen Arbeitszylinder 4 und einen Differentialkolben
5 auf. Die kleinere hydraulisch wirksame Fläche des Differentialkolbens 5 begrenzt
einen Arbeitszylinderraum 6, die grössere hydraulisch wirksame Fläche hingegen einen
Arbeitszylinderraum 7 der Kolben-Zylinder-Anordnung 3. 8 bezeichnet einen Hydraulikflüssigkeitsspeicher,
welcher ständig mit dem Arbeitszylinderraum 6 verbunden ist. Dieser Hydraulikflüssigkeitsspeicher
8 weist ein nahezu konstantes und mit einer vergleichsweise gut kompressiblen Hydraulikflüssigkeik
gefülltes Speichervolumen auf. Gut kompressible Hydraulikflüssigkeiten sind beispielsweise
Mineral- bzw. Silikonöl, deren Volumina bei 1000 bar ca. 4,5 - 5,5 % bzw. 7-10 % geringer
sind als bei 1 bar. Das Speichervolumen ist im allgemeinen ausschliesslich mit der
Hydraulikflüssigkeit gefüllt, jedoch ist es in Hinsicht auf eine Vergrösserung der
Energiespeicherfähigkeit des Hydraulikflüssigkeitsspeichers 8 ggfs. vorteilhaft, ins
Speichervolumen einen vergleichsweise geringen Anteil an einer hochkompressiblen Masse
einzubringen. Solche Masse kann beispielsweise geschlossenporig ausgebildeter Silikonkautschuk
sein. Das Speichervomen des Hydraulikflüssigkeitsspeichers 8 ist derart bemessen,
dass der Druckverlust im Hydraulikflüssigkeitsspeicher 8 durch das bei einer Betätigung
des Schaltgerätes dem ersten oder zweiten Arbeitszylinderraum 6, 7 aus dem Hydraulikflüssigkeitsspeicher
8 zugeführte Hydraulikflüssigkeitsvolumen höchstens 25 % des maximal zulässigen Speicherdruckes
ausmacht. Dies bedeutet, dass bei Verwendung eines Mineralöls mit einer bei 1000 bar
5 % betragenden Volumenminderung in einem 10 l grossen Speicher mit einem zulässigen
Speicherdruck von 1000 bar ca. 130 ml Hydraulikflüssigkeit für die Durchführung einer
Schalthandlung zur Verfügung stehen.
[0007] 9 ist ein Arbeitsventil mit einem mit dem Hydraulikflüssigkeitsspeicher 8 verbundenen
Eingang 10 und mit Ausgängen 11 und 12, von denen der Ausgang 11 mit dem Arbeitszylinderraum
7 und der Ausgang 12 mit einem Niederdruckspeicher 13 verbunden ist. Dieser Niederdruckspeicher
13 weist ein unter leichtem Ueberdruck stehendes Gaspolster auf, dessen Volumen derart
bemessen ist, dass es bei einem Druckausgleich zwischen dem Hydraulikflüssigkeitsspeicher
8 und dem Niederdruckspeicher 13 bei der maximal zulässigen Temperatur unter einem
Druck von einigen, beispielsweise 2-3, bar, steht. Zwischen Hydraulikflüssigkeits-
und Niederdruckspeicher ist ferner ein Ueberdruckventil 14 vorgesehen, welches oberhalb
des maximal zulässigen Druckes der im Hydraulikflüssigkeitsspeicher 8 vorgesehenen
Flüssigkeit eine Druckentlastung des Hydraulikflüssigkeitsspeichers 8 bewirkt. Eine
Hydraulikflüssigkeit aus dem Niederdruckspeicher 13 abführende Pumpe 15 befördert
bei Bedarf komprimierte Hydraulikflüssigkeit in den Hydraulikflüssigkeitsspeicher
8.
[0008] Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist nun wie folgt:
Bei einem in der Figur dargestellten Ausschaltvorgang des Schaltgerätes wird das Arbeitsventil
9 zunächst über ein hydraulisch betätigtes Steuerorgan 16 derart angesteuert, dass
die Ausgänge 11 und 12 miteinander verbunden sind und der Arbeitszylinderraum 7 nun
über das Arbeitsventil 9 in den Niederdruckspeicher 13 entlastet werden kann. Da im
Arbeitszylinderraum 6 ständig Hydraulikflüssigkeit hohen Druckes ansteht, wird der
Differentialkolben 5 nach unten bewegt und damit die Kontaktanordnung des Schaltgerätes
über die Kolbenstange 2 geöffnet. Entsprechend wird beim in der Figur nicht dargestellten
Einschalten das Arbeitsventil 9 über das Steuerorgan 16 derart angesteuert, dass der
Eingang 10 mit dem Ausgang 11 verbunden ist und nun Hydraulikflüssigkeit aus dem Hydraulikflüssigkeitsspeicher
8 in den Arbeitszylinderraum 7 befördert wird. Wegen der Differentialwirkung der Drücke
in den Arbeitszylinderräumen 7 und 6 wird der Differentialkolben 5 nun nach oben bewegt
und damit die Kontaktanordnung 1 des Schaltgerätes über die Kolbenstange 1 geschlossen.
[0009] Da von einem Schaltgerät im allgemeinen höchstens die Beherrschung eines innerhalb
einer kurzen Zeitspanne ablaufenden Aus-Ein-Aus-Schaltzyklus verlangt wird, reicht
es selbst bei der Verwendung eines handelsüblichen Hydraulik-Mineralöls als Hydraulikflüssigkeit
aus, beim Antrieb des Hochspannungsleistungsschalters Hydraulikflüssigkeitsspeicher
8 mit einem Speichervolumen von einigen Litern einzusetzen. Durch Verwendung von Silikonöl
als Hydraulikflüssigkeit, gegebenenfalls unter Zugabe hochkompressibler Masse, lassen
sich die Speichervolumina bzw. die maximalen Speicherdrücke der Hydraulikflüssigkeitsspeicher
8 noch herabsetzen.
1. Hydraulische Antriebsvorrichtung zur Betätigung der Kontaktanordnung (1) eines elektrischen
Schaltgerätes mit einem Arbeitszylinder (4), einem im Arbeitszylinder (4) geführten
und auf die Kontaktanordnung (1) wirkenden Differentialkolben (5), welcher mit seiner
kleineren wirksamen Fläche einen ersten Arbeitsylinderraum (6) und mit seiner grösseren
wirksamen Fläche einen zweiten Arbeitszylinderraum (7) begrenzt, und mit einem Hydraulikflüssigkeitsspeicher
(8), welcher mit dem ersten Arbeitszylinderraum (6) ständig verbunden ist und mit
dem zweiten Arbeitszylinderraum (7) über ein Arbeitsventil (9) verbindbar ist, dessen
Speicherdruck bei einer Betätigung des Schaltgerätes durch Zufuhr von Hydraulikflüsssigkeit
in den ersten oder zweiten Arbeitszylinderraum (6, 7) absinkt, dadurch gekennzeichnet,
dass der Hydraulikflüssigkeitsspeicher (8) ein ausschliesslich mit einer vergleichsweise
gut kompressiblen Hydraulikflüssigkeit, wie Mineral- oder Silikonöl, gefülltes, konstantes
Speichervolumen aufweist, welches derart bemessen ist, dass der Druckverlust im Hydraulikflüssigkeitsspeicher
(8) bei der Betätigung des Schaltgerätes höchstens 25 % des maximal zulässigen Speicherdruckes
ausmacht.
2. Hydraulische Antriebsvorrichtung zur Betätigung der Kontaktanordnung (1) eines elektrischen
Schaltgerätes mit einem Arbeitszylinder (4), einem im Arbeitszylinder (4) geführten
und auf die Kontaktanordnung (1) wirkenden Differentialkolben (5), welcher mit seiner
kleineren wirksamen Fläche einen ersten Arbeitszylinderraum (6) und mit seiner grösseren
wirksamen Fläche einen zweiten Arbeitszylinderraum (7) begrenzt, und mit einem Hydraulikflüssigkeitsspeicher
(8), welcher mit dem ersten Arbeitszylinderraum (6) ständig verbunden ist und mit
dem zweiten Arbeitszylinderraum (7) über ein Arbeitsventil (9) verbindbar ist, dessen
Speicherdruck bei einer Betätigung des Schaltgerätes durch Zufuhr von Hydraulikflüssigkeit
in den ersten oder zweiten Arbeitszylinderraum (6, 7) absinkt, dadurch gekennzeichnet,
dass der Hydraulikflüssigkeitsspeicher (8) ein mit einer vergleichsweise gut kompressiblen
Hydraulikflüssigkeit, wie Mineral- oder Silikonöl, und einem demgegenüber vergleichsweise
geringen Anteil an einer hochkompresssiblen Masse gefülltes, konstantes Speichervolumen
aufweist, welches derart bemessen ist, dass der Druckverlust im Hydraulikflüssigkeitsspeicher
(8) bei der Betätigung des Schaltgerätes höchstens 25 % des maximal zulässigen Speicherdruckes
ausmacht.
1. Hydraulic drive device for actuating the contact configuration (1) of an electrical
switch unit, having a working cylinder (4), a differential piston (5) guided in the
working cylinder (4) and acting on the contact configuration (1), which differential
piston bounds a first working cylinder space (6) by means of its smaller effective
area and bounds a second working cylinder space (7) by means of its larger effective
area, and having a hydraulic fluid reservoir (8) which is continually connected to
the first working cylinder space (6) and which can be connected to the second working
cylinder space (7) by means of an operating valve (9), the reservoir pressure thereof
being lowered on actuation of the switch unit by the supply of hydraulic fluid to
the first or second working cylinder space (6, 7), characterised in that the hydraulic
fluid reservoir (8) has a constant reservoir volume exclusively filled with a comparatively
easily compressible hydraulic fluid, such as mineral oil or silicone oil, the reservoir
volume being so dimensioned that the pressure loss in the hydraulic fluid reservoir
(8) on actuation of the switch unit is, at most, 25% of the maximum permissible reservoir
pressure.
2. Hydraulic drive device for actuating the contact configuration (1) of an electrical
switch unit, having a working cylinder (4), a differential piston (5) guided in the
working cylinder (4) and acting on the contact configuration (1), which differential
piston bounds a first working cylinder space (6) by means of its smaller effective
area and bounds a second working cylinder space (7) by means of its larger effective
area, and having a hydraulic fluid reservoir (8) which is continually connected to
the first working cylinder space (6) and which can be connected to the second working
cylinder space (7) by means of an operating valve (9), the reservoir pressure thereof
being lowered on actuation of the switch unit by the supply of hydraulic fluid to
the first or second working cylinder space (6, 7), characterised in that the hydraulic
fluid reservoir (8) has a constant reservoir volume filled with a comparatively easily
compressible hydraulic fluid, such as mineral oil or silicone oil, and a relatively
small proportion (compared with the hydraulic fluid) of a highly compressible material,
the reservoir volume being so dimensioned that the pressure loss in the hydraulic
fluid reservoir (8) on actuation of the switch unit is, at most, 25% of the maximum
permissible reservoir pressure.
1. Dispositif de commande hydraulique pour actionner le système de contact (1) d'un appareil
de commutation électrique avec un cylindre de travail (4), un piston différentiel
(5) guidé dans le cylindre de travail (4) et agissant sur le système de contact (1),
qui limite par sa petite face active une première chambre (6) du cylindre de travail
et par sa grande face active une seconde chambre (7) du cylindre de travail, et avec
un réservoir de fluide hydraulique (8) qui est raccordé en permanence à la première
chambre (6) du cylindre de travail et qui peut être raccordé à la seconde chambre
(7) du cylindre de travail via une soupape de travail (9), dont la pression d'accumulation
diminue lorsque l'on actionne l'appareil de commutation en introduisant du fluide
hydraulique dans la première ou dans la seconde chambre (6, 7) du cylindre de travail,
caractérisé en ce que le réservoir de fluide hydraulique (8) présente un volume d'accumulation
constant, rempli exclusivement avec un fluide hydraulique relativement bien compressible,
tel qu'une huile minérale ou une huile de silicone, qui est dimensionné de telle manière
que la perte de pression dans le réservoir de fluide hydraulique (8) lors de la manoeuvre
de l'appareil de commutation, s'élève au maximum à 25 % de la pression d'accumulation
maximale admissible.
2. Dispositif de commande hydraulique pour actionner le système de contact (1) d'un appareil
de commutation électrique avec un cylindre de travail (4), un piston différentiel
(5) guidé dans le cylindre de travail (4) et agissant sur le système de contact (1),
qui limite par sa petite face active une première chambre (6) du cylindre de travail
et par sa grande face active une seconde chambre (7) du cylindre de travail, et avec
un réservoir de fluide hydraulique (8) qui est raccordé en permanence à la première
chambre (6) du cylindre de travail et qui peut être raccordé à la seconde chambre
(7) du cylindre de travail via une soupape de travail (9), dont la pression d'accumulation
diminue lorsque l'on actionne l'appareil de commutation en introduisant du fluide
hydraulique dans la première ou dans la seconde chambre (6, 7) du cylindre de travail,
caractérisé en ce que le réservoir de fluide hydraulique (8) présente un volume d'accumulation
constant, rempli d'un fluide hydraulique relativement bien compressible, tel qu'une
huile minérale ou une huile de silicone, et d'une portion en proportion relativement
faible d'une masse hautement compressible, qui est dimensionné de telle manière que
la perte de pression dans le réservoir de fluide hydraulique (8) lors de la manoeuvre
de l'appareil de commutation, s'élève au maximum à 25 % de la pression d'accumulation
maximale admissible.
