[0001] Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zur Mitnahme eines Gabelstaplers durch Lastkraftwagen,
wobei der Lastkraftwagen an seiner Rückseite Mittel zur Aufnahme der Lastaufnahme-Mittel/Gabel
des Gabelstaplers aufweist und der Gabelstapler mit einem vorzugsweise als Selbsthebemachanismus
ausgebildeten Hubmechanismus, beispielsweise mit einem doppelt-wirkenden Hydraulikzylinder
versehen ist.
[0002] Für viele Lade- und Entladeaufgaben werden am Ort des Ladens oder des Entladens Gabelstapler
benötigt, die nicht immer an diesem Ort zur Verfügung stehen. Aus diesem Grunde ist
es zweckmäßig, wenn der Gabelstapler mit dem den Transport durchführenden Lastwagen
mitgeführt werden kann. Dazu kann der Gabelstapler beispielsweise auf der Ladefläche
des Lastkraftwagens abgestellt werden; dies verringert jedoch die Ladekapazität. Um
die Ladefläche des Lastkraftwagens in voller Höhe verfügbar zu halten, wurde bereits
vorgeschlagen (DE-OS 26 30 774) die Lastaufnahme- mittel/Gabel des Gabelstaplers in
einer auf der Ladefläche des LKWs an dessen Rückseite vorgesehene Halterung einzuführen
und dort zum Transport festzulegen, wobei durch "Absenken" der festgelegten Lastaufnahmemittel
das Chassis des Gabelstaplers angehoben wird und so am Heck des Lastkraftwagens mitgeführt
werden kann. Besonders vorteilhaft ist dies durchführbar, wenn der Hubmechanismus
des Gabelstaplers, beispielsweise infolge eines doppelt wirkenden Hydraulikzylinders
oder anderer mechanisch wirkender Mittel ein "Selbstheben" erlaubt. Ein sicherer Transport
setzt dabei voraus, daß die Lastaufnahmemittel bzw. der Gabelstapler durch lösbare
Verriegelungseinrichtungen mit dem Lastkraftwagen verbunden wird.
[0003] Die Aufnahmevorrichtung ist dabei jeweils auf einen bestimmten Gabelstapler abgestellt,
sie ist darüber hinaus fester Bestandteil des Lastkraftwagens. Dadurch wird die Mitnahme
von Gabelstaplern bei diesem Lastkraftwagen auf den betreffenden Gabelstaplertyp beschränkt;
darüber hinaus verringert die mit allen Sicherheitsvorrichtungen versehene Aufnahmevorrichtung
die Ladekapazität durch Verringerung der Nutzlast.
[0004] Hier setzt die Neuerung an, der die Aufgabe zugrunde liegt, eine gattungsgemäße Vorrichtung
anzugeben, die vielfältig einsetzbar ist und bei Nichtgebrauch die Nutzlast des Lastkraftwagens
nur unwesentlich verringert; darüber hinaus soll die Vorrichtung, deren Aufnahmemittel
problemlos und ohne Bezug auf einen Gabelstaplertyp unter der Ladefläche des Lastkraftwagens
im Heckbereich befestigbar sein soll, eine einfache und sichere Bedienung erlauben.
[0005] Diese Aufgabe wird nach der Neuerung dadurch gelöst, daß die Aufnahmemittel für die
Gabel des Gabelstaplers zum formschlüssigen Aufnehmen und Festlegen eines Adapters
für die jeweils besondere Ausführung der Gabel ausgebildet sind, wobei der Gabelstapler
und/oder seine Gabel mit dem Adapter lösbar verbunden ist. Durch diese Ausführungsform
wird erreicht, daß die Lastkraftwagen-feste Aufnahme-Vorrichtung für einen Adapter
ausgelegt ist, der seinerseits die Lastaufnahmemittel/Gabel des Staplers aufnimmt.
Dabei sind die Aufnahmemittel zur formschlüssigen Aufnahme des Adapters eingerichtet,
wobei die formschlüssige Aufnahme nur in Teilbereichen, beispielsweise am Adapterende
erforderlich ist. Im Gegensatz zu den vom Gabelstaplertyp unabhängigen Aufnahmemitteln
am Lastkraftwagen wird der Adapter selbst auf den jeweiligen Gabelstaplertyp abgestellt.
Durch die Gleichartigkeit der Adapter können so unterschiedliche Gabelstaplertypen
von den mit einer Aufnahmevorrichtung für diese Adapter ausgerüsteten Lastkraftwagen
mitgenommen werden. Die Mittel zur Aufnahme des Adapters können leicht und einfach
ausgebildet sein, so daß sie, fest mit dem Lastkraftwagen verbunden, keinen erheblichen
wirtschaftlichen Wert darstellen und darüber hinaus die vom Lastkraftwagen transportierbare
Nutzlast nicht merklich verringern. Der in die Aufnahmemittel einführbare Adapter,
der als Zubehörteil zum Gabelstapler hergestellt werden kann, ist so leicht auf den
Gabelstapler-Typ abstellbar. Mit dieser Ausgestaltung ist es möglich, eine gesamte
Flotte von Lastkraftwagen mit Aufnahmevorrichtungen zu versehen, für die vorhandenen
Gabelstapler passenede Adapter bereitzuhalten, wobei die Anzahl der Gabelstapler in
aller Regel geringer ist als die Zahl der Lastkraftwagen und nur diejenigen Lastkraftwagen,
die einen Gabelstapler mitführen sollen, mit einem Adapter zur Aufnahme des Gabelstaplers
versehen werden müssen. Der wirtschaftliche Wert wird dadurch verdeutlicht, daß bei
vielen Distributions-Aufgaben das Laden bzw. Entladen in den meisten Fällen an Orten
erfolgt, an denen Umschlaggerätevorhanden sind. Lediglich für einige Fälle müssen
Gabelstapler mitgeführt werden, woraus deutlich wird, daß das Mitführen nur bei einigen
Lastkraftwagen notwendig ist.
[0006] Darüber hinaus wird vorgeschlagen, daß der Adapter mit als Auflager für die Fahrpratzen
des Gabelstaplers ausgebildeten ausklapp- oder ausziehbaren Stützen versehen ist.
Durch diese Stützen wird die Last des mitgeführten Gabelstaplers aufgefangen und über
den Adapter auf die Aufnahmemittel am Lastkraftwagen übertragen; der Hubmechanismus
des Gabelstaplers ist dadurch entlastet.
[0007] Eine Ausführungsform ist dadurch gegeben, daß das Aufnahmemittel für den Adapter
etwa kastenartig aus zwei mit ihren offenen Seiten einander zugekehrten, mit Querstreben
verbundenen U-Profilen gebildet ist, wobei Querstreben mit dem Chassis des Lastkraftwagens,
vorzugsweise mit dessen Längsträgern fest verbunden sind. Darüber hinaus wird vorgeschlagen,
daß der Adapter aus zwei weiteren, etwa formschlüssig in die U-Profile der Adapter-Aufnahme
einführbaren U-Profilen besteht, deren hintere Enden einen geringeren Abstand voneinander
aufweisen, als deren vordere Enden, wobei die vordere Enden durch einem umlaufenden
Rahmen miteinander verbunden sind und wobei der umlaufende Rahmen und korrospondierend
dazu die Adapter- aufnahme mit Verriegelungsmitteln versehen sind. Durch diese Ausbildung
wird eine am Lastkraftwagen einfach zu befestigende Adapteraufnahme vorgeschlagen,
deren Kraft aufnehmende Teile als formstabile U-Profile ausgebildet sind. Die Kraftübertragung
auf die tragenden Teile des Lastkraftwagen-Chassis erfolgt dabei durch Querstreben.
Es ist auch denkbar, daß zwischen den Längsträgern des Kraftwagen-Chassis verlaufende
Querträger als Lager für die Adapteraufnahme ausgenutzt werden. Der in die Adapteraufnahme
einführbare Adapter ist durch seine besondere Ausbildung leicht keilförmig. Dies erleichtert
das Einführen der Lastaufnahmemittel und stellt ihre mittige Lage sicher. Der zur
Kraftübertragung notwendige Formschluß wird dabei durch die Flanschen der U-Profile
erreicht. Das vordere (der Einführöffnung zugewandte) Ende des Adapters legt sich
dabei im wesentlichen formschlüssig in die Mündung der Adapter-Aufnahme, wobei der
umlaufende Rahmen die Adapter-Aufnahme überkragt.
[0008] Ein weiterer Vorschlag geht dahin, daß die senkrechten Teile des umlaufenden Rahmens
je eine nach unten weisende Verlängerung aufweisen, an deren unteren Enden die Pratzenstützen
vorgesehen sind. Diese Pratzenstützen sind - nach einem weiteren Vorschlag - in an
den unteren Enden der nach unten weisenden Verlängerungen angeordneten, etwa waagerecht
verlaufenden und rechtwinklig zur Längsrichtung von Lastkraftwagen bzw. Gabelstaplern
ausgerichteten rohrförmigen Aufnahmen als teleskopartige Auszüge geführt und gelagert.
Durch diese Anordnung ergibt sich eine feste Verbindung der Pratzenstützen mit dem
Adapter, wobei die Kraftübertragung durch die an den senkrechten Teilen des umlaufenden
Rahmens angesetzten nach unten weisenden Verlängerungen erfolgt. Die teleskopartige
Ausziehbarkeit der Pratzenstützen erlaubt eine schmale Bauweise, wobei durch die Auszugs-Länge
eine Anpassung an verschiedene Staplerbreiten erfolgen kann.
[0009] Eine bevorzugte Ausfühnmgsform der rohrförmigen Aufnahmen für die Pratzenstützen
ist dadurch gegeben, daß diese als mit einen Flachprofil abgedeckten C-Profile ausgebildet
sind, in denen die als Rechteck-Hohlprofile ausgebildeten inneren Teleskopauszüge
der ausziehbaren Pratzenstützen gelagert sind, wobei die C-Profile zur Längsmitte
hin verlängert und miteinander verbunden sind. Nach diesem Vorschlag werden die rohrförmigen
Aufnahmen dadurch gebildet, daß die C-Profile zumindest im Bereich der Befestigung
an den senkrecht verlaufenden Verlängerungen durch ein Abdeckprofil zu einem Rohrstück
ergänzt werden. Die Rechteckprofile sind dabei so angeordnet, daß ihre lange Seite
senkrecht steht, was zu einer entsprechenden Aufnahmefähigkeit für Lasten führt.
[0010] Ein weiterer Vorschlag geht dahin, daß die verlängerten C-Profile der rohrförmigen
Aufnahmen für die Pratzenstützen einen entsprechend dem WinkeloC gegebene, nach innen
gerichtete Neigung aufweisen und daß - nach einem weiteren Vorschlag - die Pratzenstützen
mit einer Auszugssicherung versehen sind. Durch die nach innen gerichtete Neigung
erübrigt sich ein Festlegen der Pratzenstützen, da diese bei Fahrt des Lastkraftwagens
ohne Stapler infolge der Neigung das Bestreben haben, im eingeschobenen Zustand zu
verharren. Die Auszugssicherung, im einfachsten Fall einer in die Stütze eingesetzte
Schraube, die gegen den Abschluß des C-Profils stößt, verhindert ein Verlieren der
Pratzenstützen.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die ausklapp- oder ausziehbaren Pratzenstützen
höhenverstellbar angeordnet. Dazu wird insbesondere vorgeschlagen, daß die beiden
Verlängerungen der senkrechten Teile des umlaufenden Adapterrahmens eine Reihe von
Löchern aufweisen, wobei die Löcher untereinander und im Abstand voneinander angeordnet
sind,und daß die Pratzenstütren mit diesen Löchern im Sinne einer Höhenverstellbarkeit
zusammenwirkende Mittel aufweisen. Diese die Höhenverstellbarkeit ermöglichenden Mittel
sind - nach einem weiteren Vorschlag - als mindestens eine der senkrechten Seiten
der rohrförmigen Aufnahmen nach oben verlängernde und mit einem Loch versehene Lasche
ausgebildet. Eine vorteilhafte Weiterbildung ist dadurch gegeben, daß beide Verlängerungen
der senkrechten Rafnnenteile von je einem Paar korrospondierend gelochter Flachprofile
gebildet sind, wobei der Abstand zwischen den Flachprofilen der äußeren Breite der
rohrförmigen Aufnahmen für die Pratzenstützen entspricht und wobei vorzugsweise beide
senkrechten Seiten der rohrförmigen Aufnahmen mit je einer Lasche versehen sind. Die
Höhenverstellbarkeit ermöglicht den Ausgleich unterschiedlicher Höhenverhältnisse;
die Einsatzmöglichkeiten der Vorrichtung werden dadurch verbessert. Zur Höhenverstellbarkeit
der Pratzenstützen werden die Verlängerungen der senkrechten Teile des umlaufenden
Rahmens ausgenutzt, die mit untereinander angeordneten Löchern versehen sind. Der
Abstand dieser Löcher - auf beiden Seiten der gleiche - erlaubt das Anbringen der
Pratzenstützen aufgrund der an ihnen vorgesehenen, mit den Löchern zusammenwirkenden
Mittel. Diese Mittel können als eine Längsseite des Rechteckrohres der Pratzenaufnahme
nach oben verlängerte Lasche ausgebildet sein, wobei ein Bolzen, eine Schraube o.
dgl. die Festlegung der rohrförmigen Aufnahme an der nach unten weisenden Verlängerung
besorgt. Bei der Ausbildung der nach unten weisenden Verlängerung als DoppelProfil
ist es zweckmäßig, die rohrförmige Aufnahme zwischen den beiden Flachprofilen zu führen,
wobei eine gleichmäßige Kraftverteilung dadurch erreicht wird, daß beide senkrechten
Seiten der rohrförmigen Pratzenstützen-Aufnahme mit je einer gelochten Lasche versehen
sind. Es versteht sich von selbst, daß dabei die Löcher untereinander zum Verbinden
fluchten.
[0012] Eine Verriegelungsform von Adapteraufnahme und Adapter ist dadurch gegeben, daß die
Verriegelungsmittel als Zapfen an der Adapteraufnahme, vorzugsweise an deren vorderen,oberen
Abschlußwinkel ausgebildet sind, denen je ein Loch im umlaufenden Rahmen des Adapters
zugeordnet ist, wobei der durch das Loch geführte Zapfen mittels eines Federstiftes
o. dgl. sicherbar ist. Die hier vorgeschlagene Steckzapfen-Sicherung wird den praktischen
Erforderungen durchaus gerecht, zumal der sichernde Federstift entsprechend den auftretenden
Kräften gewählt werden kann. Da der Adapter in die Adapteraufnahme eingesetzt werden
kann, bevor er mit dem Gabelstapler verbunden ist, ist die Zapfenverriegelung auf
jeden Fall auch zugängig, so daß die Befestigung des Adapters nach seinem Einführen
ohne Weiteres erfolgen kann.
[0013] Eine weitere Auführungsform ist dadurch gegeben, daß in Höhe der Einführöffnung des
Adapters eine quer zur Einschubrichtung verlaufende, einführbare Stützstange vorgesehen
ist, die mindestens von je einem rohrförmigen Lager an jedem der beiden: senkrechten
Teile des umlaufenden Rahmens des Adapters gestützt und geführt ist. Darüber hinaus
wird vorgeschlagen, daß ein mittleres Lager als von unten aufragendes Gabellager für
die Stützstange vorgesehen ist, wobei das mittlere Lager auf dem unteren der waagerechten
Teile des umlaufenden Rahmens aufgesetzt ist. Schließlich wird vorgeschlagen, daß
die einführbare Stützstange mit einem Verschlußteil zusammenwirkt, wobei das Verschlußteil
einen Zapfen aufweist, und der Zapfen in eine staplerfeste Lasche mit korrospondierendem
Loch, vorzugsweise am Lastaufnahmemittel des Staplers einführbar und eingeführt sicherbar
ist. Durch diese Stange wird die Einführhöhe verringert. Dies hat zur Folge, daß der
Adapter mit einer ein leichtes Einführen des Lastaufnahmemittels ermöglichenden Einführhöhe
ausgestattet werden kann. Um ein unerwünschtes Spiel und ein unerwünschtes Kippen
des Staplers zu vermeiden, wird durch die einschiebbare Stange die Einführhöhe entsprechend
verkleinert. Es versteht sich von selbst, daß dies vor dem Absenken des Lastaufnahmemittels
zum Anheben des Chassis erfolgt. Darüber hinaus überträgt diese Stange die Kräfte,
die von den Stapler-nahen Teilen des Lastaufnahmemittels ausgeübten Kräfte unmittelbar
auf den umlaufenden Winkelrahmen und somit auf die Adapteraufnahme.
[0014] Das Wesen der Neuerung wird anhand der Figuren 1 bis 11 näher erläutert; dabei zeigen
Fig. 1 eine schematische Übersicht des Hecks eines Lastkraftwagens mit mitgeführtem
Gabelstapler
Fig. 2 Adapter und Adapteraufnahme (gebrochen) in Seit-Ansicht und Aufsicht
Fig. 3 Adapter-Aufnahme mit eingesetztem Adapter von der Rückseite gesehen
Fig. 4 Adapter-Aufnahme mit eingesetztem Adapter von oben gesehen
Fig. 5 Adapter-Aufnahme mit eingesetztem Adapter, Seit- ansicht
Fig. 6 Einzelheit rohrförmige Aufnahme für Pratzenstützen, höhenverstellbar
Fig. 7 Rohrstück der Pratzenstützen-Aufnahme mit Teleskopauszug und Auszugssicherung
(geschnitten)
Fig. 8 rohrförmige Pratzenstützen-Aufnahme mit (geschnittener Pratzenstütze und Auszugssicherung)
Fig. 9 Zapfensicherung zwischen Adapterhalter und Adapter
Fig. 10 Gabellager für Stützstange
Fig. 11 Verschlußmittel für Stützstange
[0015] Die Fig. 1 zeigt das Heck eines Lastkraftwagens 1, dessen Chassis mit den Längsträgern
4 die Ladeplattform 2 mit den Ladewänden 2.1 trägt, wobei die Aufbauten mit den Abdeckplanen
6 abgedeckt sind. Am Längsträger 4 ist die Achsbefestigung für das Hinterrad 3 sowie
die hintere Abschlußwand, die insbesondere auch mit den Schlußlichtern 7 versehen
ist. Unter der Ladeplattform 2 befindet sich das Aufnahmemittel 10 für den Adapter
20. Die längs verlaufenden U-Profile 11 erstrecken sich bis unter die Ladeplattform
2; am heckseitigen - vorderen - Ende befindet sich der Befestigungswinkel 13 als Anschlag
für den umlaufenden Rahmen 22 (Fig. 2) des Adapters. An der Adapter-Aufnahme vorgesehene
Zapfen 14 erlauben die genaue Positionierung des Adapters und mit dem Federstift 14.1
(Fig.9) dessen sicheres Festlegen. Der Gabelstapler 13 - hier mit Zugdeichsel 32 dargestellt
- besteht aus dem Chassis-Aufbau 31 und dem hinteren Fahrgestell 32, sowie den mit
dem Hubrahmen 35 fest verbundenen Fahrpratzen 34. Im Hubrahmen mittels des Hydraulikzylinders
36 auf- und abbewegbar (und über die Teleskopketten 37 teleskopartig ausfahrbar) befindet
sich das Lastaufnahmemittel mit dem Lastaufnahmeschild 38 und den Zinken 38.1 der
Lastaufnahme-Gabel. Die Lastaufnahme-Gabel ist in den Adapter 22 eingeführt und mit
ihm in die Adapter-Aufnahme 10. Nach unten ragende Verlängerungen 23 tragen die ausziehbaren
Pratzenstützen 25.1 (Fig.3) mit den ein Abrutschen verhindernden Endplatten 25.2.
Die Lagerung und Führung der Adapter-Auszüge erfolgt in dem quer verlaufenden Profil
25.
[0016] Die Fig. 2 zeigt die Adapter-Aufnahme 10 und den Adapter in (noch) getrenntem Zustand,
wobei die Seitansicht und die Aufsicht gezeigt sind. Die Adapter-Aufnahme 10 besteht
aus den beiden längs verlaufenden gegeneinander offenen U-Profilen 11, die mit einer
hinteren Abschlußplatte 16 und mit einem oberen vorderen Abschlußwinkel 32 versehen
sind. Weitere Querverstrebungen, die hier nicht näher dargestellt sind, stabilisieren
dieses kastenartige Gebilde. Der obere vordere Abschlußwinkel 13.2 ist mit Zapfen
14 versehen, die als Sicherungsmittel für den einzuführenden Adapter dienen. Der Adapter
20 besteht ebenfalls aus zwei zueinander offene U-Profile 21, die mit einem hinteren
Abschlußprofil 21.3 und mit dem vorderen umlaufenden Rahmen 22 gegeneinander festgelegt
sind. Die Festlegung erfolgt dabei so, daß die hinteren Enden 21.1 der U-Profile enger
gestellt sind, als die vorderen Enden 21.2.
[0017] Durch diese leicht keilförmige Form wird ein "selbstzentrierendes" Einführen des
gabelförmigen Lastaufnahmemittels des Gabelstaplers ermöglicht. Zur Begrenzung der
Aufnahmehöhe ist die Stützstange 26 vorgesehen, die auf beiden Seiten in Endlagern
26.1 gelagert und geführt ist und die mit einem mittleren Gabellager 26.2 unterstützt
wird. Der senkrecht verlaufende Teil des umlaufenden Rahmens 22 ist mit einer Verlängerungslasche
23 nach unten verlängert, in der Bohrungen 23.1 vorgesehen sind. Die Ausbildung als
Doppellasche mit einem der rohrförmigen Pratzenstützen-Aufnahme entsprechenden Weite
ermöglicht es, diese Aufnahme zwischen den beiden Flachprofilen zu führen und in den
Löchern 23.1 entsprechend der gewünschten Höhe festzulegen.
[0018] Die Figuren 3,4 und 5 zeigen die einzelnen Verhältnisse noch einmal in der Einzelheit,
wobei die Figur 3 insbesondere die Schrägstellung der U-Profile 21 erkennen läßt,
sowie die die Zapfen 14 aufnehmenden Löcher 24 im umlaufenden Rahmen 22. Die teleskopartig
ausziehbaren Pratzenstützen 25.1 sind in der Darstellung der Fig. 3 zur Verdeutlichung
ungleich weit ausgezogen. In der normalen Praxis wird der Auszug jedoch beidseits
gleich sein. Die - gestrichelt angedeuteten - Fahrpratzen 34 verdeutlichen wie die
Lastübertragung des Gabelstaplers auf den Adapter erfolgt. Ebenso sind in den Figuren
4 und 5 die eingefahrenen Zinken 38 des Lastaufnahmemittels des Gabelstaplers 30 (gestrichelt)
dargestellt; dadurch wird ihre Lage innerhalb des von der Adapteraufnahme 10 aufgenommenen
Adapters verdeutlicht.
[0019] Die Fig. 6 zeigt die Ausbildung der rohrförmigen Aufnahme 25 als zwischen ein Paar
Flachprofile 23 (Fig. 5) einzuschiebendes höhenverstellbares Teil. Das C-Profil 25
ist mit einem plattenförmigen Flachprofil 25.3 zu einem rohrförmigen Stück verschlossen;
die senkrecht verlaufenden Teile sind mit Laschen 25.4 verlängert. In den Verlängerungs-Laschen
25.4 sind die Löcher 25.5 vorgesehen, die zusammen mit den Löchern 23.1 an den Flachprofil-Verlängerungen
die Höhenverstellbarkeit gewährleisten.
[0020] Die Figuren 7 und 8 zeigen den Teleskopauszug nochmals in Einzelheit; das Rechteckprofil
25.1 ist die Pratzenstütze, die im Inneren der rohrförmigen Aufnahme 25 gelagert und
geführt ist.
[0021] Das Abdeckprofil 25.3 erstreckt sich dabei nur über eine gewisse Länge, so daß Raum
für die als Schraube in die Längswand des Rechteckprofils der Pratzenstütze 25.1 eingeschraubten
Auszugssicherung bleibt. Es versteht sich von selbst, daß bei der gegeneinander geneigten
Führung der C-Profile entsprechend dem Winkelol(Fig. 3) bei dieser Art der Auszugssicherung
die Länge der plattenförmigen Überdeckung und somit des Rohrstücks 25 nur soweit geführt
werden kann, daß ein hinreichender Auszugweg erhalten bleibt.
[0022] Die Figur 9 zeigt die Einzelheit der Verriegelung des Adapters an der Adapter-Aufnahme,
wobei der Adapter lediglich mit seinem senkrechten Teil 22.1 seines umlaufenden Rahmens
und die Adapter- Aufnahme mit dem oberen vorderen Abschlußwinkel 13.2 angedeutet ist.
Ein am oberen vorderen Abschlußwinkel 13.2 befestigter Zapfen 14 greift durch die
in dem umlaufenden Rahmen 22 vorgesehene Bohrung 24 (Fig. 3). Ein in eine Querbohrung
durch den Zapfen 14 geführter Sicherungsstift 14.1 sperrt die Verbindung.
[0023] Die Fig. 10 zeigt das mittlere Gabellager zur Unterstützung der Stützstange 26. Dazu
werden auf dem unteren Teil des umlaufenden Rahmens 22.2 - der in der Darstellung
hier und in Fig. 5 als Hohlprofil dargestellt ist - Laschen 26.2 aufgesetzt, die mit
einem Quersteg 26.3 das gabelförmige Lager zur Aufnahme der Stützstange 26 bilden.
[0024] Die Fig. 11 zeigt schließlich die mit der Stützstange zusammenwirkende Verriegelungsvorrichtung
27, hier dargestellt als fest mit der Stützstange 26 verbundenes Hebelteil 27.1 mit
Griff 27.2. An dem Hebel 27.2 ist ein Zapfen 27.3 mit konischer Einführung vorgesehen,
der eine Querbohrung 27.4 aufweist. Dieser Zapfen 27.3 ist in eine entsprechende Festlege-Lasche
39 mit Bohrung 39.1 einführbar, wobei die Festlege-Lasche fest mit dem (hier nur angedeuteten)
Gabelstapler 30 verbunden ist. Bei der runden Ausführung der Stützstange und bei den
dementsprechend angepaßten Lagern kann die Verriegelung durch Drehen aus der (gestrichelt
dargestellten entriegelten) Position geschehen, wobei die Bohrung 39.1 eine der Drehbewegung
des Zapfens angepaßte Form haben muß.
1. Vorrichtung zur Mitnahme eines Gabelstaplers durch Lastkraftwagen, wobei der Lastkraftwagen
an seiner Rückseite Mittel zur Aufnahme der Lastaufnahmemittel/Gabel des Gabelstaplers
aufweist und der Gabelstapler mit einem vorzugsweise als Selbsthebemechanismus ausgebildeten
Hubmechanismus, beispielsweise mit einem doppelt-wirkenden Hydraulikzylinder versehen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmemittel für die Gabel (38.1) des Gabelstaplers
(30) zum formschlüssigen Aufnehmen und Festlegen eines Adapters (20) für die jeweils
besondere Ausführung der Gabel ausgebildet sind, wobei der Gabelstapler (30) und/oder
seine Gabel (38.1) mit dem Adapter (20) und der Adapter (20) mit den Aufnahmemitteln
lösbar verbindbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter (20) mit als
Auflager für die Fahrpratzen (34) des Gabelstaplers (30) ausgebildeten, ausklapp-
oder ausziehbaren Stützen (25.1) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmemittel
(10) für den Adapter (20) etwa kastenartig aus zwei mit ihren offenen Seiten einander
zugekehrten, mit Querstreben (13.1,13.2) verbundenen U-Profilen (11) gebildet ist,
wobei die Querstreben (13.1,13.2) mit dem Chassis des Lastkraftwagens (1), vorzugsweise
mit dessen Längsträgern (4) fest verbunden sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter
(20) aus zwei weiteren, etwa formschlüssig in die U-Profile (ll) der Adapteraufnahme
(10) einführbaren U-Profilen (21) bestehen, deren hintere Enden (21.1) einen geringeren
Abstand voneinander aufweisen, als deren vordere Enden (21.2), wobei die vorderen
Enden (21.2) durch einen umlaufenden Rahmen (22) miteinander verbunden sind und wobei
der umlaufende Rahmen (22) und korrospondierend die Adapter-Aufnahme (10) mit Verriegelungsmitteln
versehen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Teile
(22.1) des umlaufenden Rahmens (22) je einen nach unten weisende Verlängerung (23)
aufweisen, an deren unteren Enden die Pratzenstützen (25.1) vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Enden der
nach unten weisenden Verlängerung (23) etwa waagerecht verlaufende, rechtwinklig zur
Längsrichtung von Lastkraftwagen bzw. Gabelstapler ausgerichtete, rohrförmige Aufnahmen
(25) angeordnet sind, in denen die Pratzenstützen (25.1) als teleskopartige Auszüge
geführt und gelagert sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmigen Aufnahmen
(25) für die Pratzenstützen (25.1) aus mit einem Flachprofil (25.3) abgedeckten C-Profilen
gebildet sind, in denen die als Rechteck-Hohlprofile ausgebildeten inneren Teleskopauszüge
der ausziehbaren Pratzenstützen gelagert sind, wobei die C-Profile zur Längsmitte
hin verlängert und miteinander verbunden sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die verlängerten C-Profile
der rohrförmigen Aufnahmen (25) für die Pratzenstützen (25.1) eine entsprechend dem
Winkel (ol) gegebene nach innen gerichteten Neigung aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Pratzenstützen
(25.1) mit einer Auszugssicherung versehen sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
ausklapp- oder ausziehbaren Pratzenstützen (25.1) höhenverstellbar angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß beide Verlängerungen
(23) der senkrechten Teile (22.1) des umlaufenden Adapterrahmens (22) eine Reihe von
Löchern (23.1) aufweisen, wobei die Löcher (23.1) untereinander und im Abstand voneinander
angeordnet sind, und daß die Pratzenstützen (25.1) mit diesen Löchern (23.1) im Sinne
einer Höhenverstellbarkeit zusammenwirkende Mittel aufweisen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die die Höhenverstellbarkeit
ermöglichenden Mittel als mindestens eine der senkrechten Seiten der rohrförmigen
Aufnahme (25) nach oben verlängernde und mit einem Loch (25.5) versehene Lasche (25.4)
ausgebildet sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Verlängerungen
(23) der senkrechten Rahmenteile (22.1) von je einem Paar korrospondierend gelochter
Flachprofile gebildetsind, wobei der Abstand zwischen den Flachprofilen der äußeren
Breite der rohrförmigen Aufnahme (25) für die Pratzenstützen (25.1) entspricht und
wobei vorzugsweise beide senkrechten Seiten der rohrförmigen Aufnahmen mit je einer
Lasche (25.4) versehen sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verriegelungsmittel von Adapter-Aufnahme (10) und Adapter (20) als Zapfen (14) an
der Adapter-Aufnahme (10), vorzugsweise an deren vorderen, oberen Abschlußwinkel (13.2)
ausgebildet sind, denen je ein Loch (24) im umlaufenden Rahmen (22) des Adapters (20)
zugeordnet ist, wobei der durch das Loch (24) geführte Zapfen (14) mittels eines Federstiftes
(14.1) o.dgl. sicherbar ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß in
Höhe der Einführöffnung des Adapters (20) eine quer zur Einschubrichtung verlaufende,einführbare
Stützstange (26) vorgesehen ist, die mindestens von je einem rohrförmigen Lager (26.1)
an jedem der beiden senkrechten Teile (22.1) des umlaufenden Rahmens (22) des Adapters
(20) gestützt und geführt ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein mittleres Lager
(26.2) als von unten aufragendes Gabellager für die Stützstange (26) vorgesehen ist,
wobei das mittlere Lager (26.2) auf dem unteren der waagerechten Teile (22.2) des
umlaufenden Rahmens (22) des Adapters aufgesetzt ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die einführbare
Stützstange (26) mit einem Verschlußteil (27) zusammenwirkt, wobei das Verschlußteil
(27) einen Zapfen (27.4) aufweist, und der Zapfen (27.4) in eine staplerfeste Lasche
(39) mit korrespondierendem Loch (39.1), vorzugsweise am Lastaufnahmemittel (38) des
Staplers (30) einführbar und eingeführt sicherbar ist.