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(11) |
EP 0 241 906 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.09.1992 Patentblatt 1992/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.04.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01H 13/70 |
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Membrantastatur
Layered keyboard
Clavier à membrane
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
17.04.1986 DE 8610553 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.10.1987 Patentblatt 1987/43 |
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Patentinhaber: Wilhelm Ruf KG |
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80336 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Hoffman,, Horst
D-8019 Glonn (DE)
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| (74) |
Vertreter: von Bülow, Tam, Dr. et al |
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Patentanwalt
Mailänder Strasse 13 81545 München 81545 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 046 612 DE-A- 3 108 183
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DE-A- 2 805 722 DE-U- 8 610 553
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Membrantastatur gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1. Eine solche Membrantastatur ist aus der DE-A-31 08 183 bekannt. Diese Membrantastatur
besteht aus einer Codierplatte mit elektrischen Schaltkontaktflächen und einem im
Abstand dazu angeordneten, flexiblen Membran, die elektrisch leitfähige Bereiche aufweist.
Der Abstand zwischen Codierplatte und Membran wird durch balkenförmige Abstandhalter
hergestellt, die seitlich neben den Schaltkontaktflächen der Codierplatte angeordnet
sind und die mit einstückig von den Abstandhaltern abstehenden kurzen Stiften in Löchern
der Codierplatte verankert sind. In der Draufsicht erstrecken sich die balkenförmigen
Abstandhalter über die volle Länge der Schaltkontaktflächen und ragen sogar noch etwas
seitlich darüberhinaus.
[0002] Eine weitere Membrantastatur ist aus der US-A-4 365 130 bekannt.
[0003] Sie hat - von unten nach oben - folgenden Aufbau:
- eine Stützplatte aus relativ hartem Material
- darüber liegt eine dünne Schicht aus Klebstoff und
- darüber eine Codierplatte aus flexiblem, elektrisch isolierendem Material.
Die Codierplatte besitzt an ihrer Oberseite elektrische Schaltkontaktflächen und
Leiterbahnen, die in herkömmlicher Weise, beispielsweise mittels Siebdruck- oder Ätztechnik
aus Kupfer, Silber oder sonstigem leitfähigen Material aufgebracht sind. Über der
Codierplatte ist eine Abstandhalteschicht aus elektrisch isolierendem Material angeordnet,
wobei diese Schicht gegenüberliegend zu den Schaltkontaktflächen Aussparungen besitzt.
Darüber liegt eine flexible Membran, die gegenüberliegend zu den Aussparungen an ihrer
Unterseite elektrisch leitfähige Bereiche aufweist. Darüber befindet sich schließlich
ein Deckel, der wiederum gegenüberliegend zu den Schaltkontaktflächen Aussparungen
besitzt.
[0004] Ein elektrischer Kontakt wird dadurch geschlossen, daß die flexible Membran beispielsweise
per Fingerdruck niedergedrückt wird, so daß ein elektrisch leitfähiger Bereich durch
die Aussparungen der Abstandhalteschicht hindurchragt und die zugehörigen Schaltkontaktflächen
auf der Codierplatte elektrisch miteinander verbindet.
[0005] Ähnliche Membrantastaturen sind auch aus folgenden Druckschriften bekannt:
- DE-A-30 12 717
- US-A-4 405 849
- US-A-4 385 215.
[0006] Die Verwendung einer eigenen Abstandhaltefolie ist aufwendig. Zum einen muß ein zusätzliches
Bauteil gefertigt werden und zum anderen muß dieses bei der Montage präzise ausgerichtet
und fixiert werden, damit er sich beim späteren Betrieb nicht verschiebt.
[0007] Es ist daher auch schon vorgeschlagen worden (vgl. EP-A1-0 124 862, DE-A-26 23 229,
US-A-4 391 845), statt einer Abstandhaltefolie unmittelbar auf die Codierplatte Abstandhalter
bzw. sog. Spacer aufzubringen und zwar in Form von aufgedruckten (z.B. Siebdruck)
Isolierschichten oder in Form von aufgeklebten Distanzstücken.
[0008] Das Aufdrucken oder Aufkleben von Spacern hat allerdings folgende Nachteile:
Es wird ein zusätzlicher Arbeitsschritt erforderlich, der neben dem aufwendigen Ausrichten
einer Siebdruckmaschine auch Trocknungs- oder Aushärtzeiten mit sich bringt. Weiterhin
ist es beim Siebdruck nicht immer sicherzustellen, daß Schichten ausreichender Dicke
aufgedruckt werden.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Membrantastatur der eingangs genannten Art
dahingehend zu verbessern, daß sie bei vereinfachtem Aufbau sehr funktionssicher ist.
[0010] Die Funktionssicherheit bezieht sich darauf, daß Fehlkontakte verhindert werden und
daß die einzelnen Bauteile der Membrantastatur nicht mehr gegeneinander verrutschen
können. Weiterhin soll die Membrantastatur einfach herzustellen und zu montieren sein.
[0011] Die oben angegebene Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen
zu entnehmen.
[0012] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles im Zusammenhang
mit der Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Querschnitt der Membrantastatur nach der Erfindung;
- Fig. 2
- einen Schnitt einer Einzelheit nach einer Weiterbildung der Erfindung;
- Fig. 3, 4 und 5
- Draufsichten der Membrantastatur bei fortgelassener Membran zur Darstellung der Anordnung
der Stifte und
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht einer Variante der bei der Erfindung verwendeten Stützplatte.
[0013] Die Membrantastatur der Fig. 1 besteht nur noch aus drei Grundkomponenten, nämlich
einer Stützplatte 10, einer Codierplatte 20 und einer Membran 30. Die Stützplatte
10, die beispielsweise auch das Gehäuse einer elektrotechnischen Funktionsgruppe,
beispielsweise das Gehäuse eines Fernbediensenders für Fernsehgeräte, das Gehäuse
eines Taschenrechners oder das Gehäuse einer Wähltastatur bei Telefonapparaten sein
kann, ist aus elektrisch nicht leitendem Material, wie z.B. Kunststoff und weist senkrecht
von ihrem Boden abstehende Stifte 11 auf. Vorzugsweise sind diese Stifte einstückig
mit der Stützplatte verbunden. Sie können jedoch auch als separate Teile hergestellt
sein und nachträglich aufgeklebt, eingesetzt, eingeschraubt, vernietet usw. sein.
Der Querschnitt der Stifte 11 kann kreisförmig, quadratisch, rechteckig, dreieckig
oder von sonstiger Form sein.
[0014] In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 hat die Stützplatte 10 Seitenwände 15, deren
obere Stirnfläche in einer Ebene mit der oberen Stirnfläche der Stifte 11 liegt. Weiterhin
haben diese Seitenwände 15 an ihrem oberen Ende eine Verbreiterung 17, welche ihrerseits
eine Abschrägung 16 besitzt, die nach innen, d. h. zur gegenüberliegenden Seitenwand
weist.
[0015] Weiterhin besitzt die Membrantastatur eine Codierplatte 20, die Schaltkontaktflächen
21 sowie nicht dargestellte Leiterbahnen besitzt. Die Schaltkontaktflächen sind in
herkömmlicher Weise gestaltet, beispielsweise entsprechend den Schaltkontaktflächen
der US-A-4 365 130 oder der US-A-4 391 845. Die Codierplatte 20 selbst ist aus elektrisch
isolierendem Material. Sie kann auch aus einer dünnen, flexiblen Folie bestehen. Die
Schaltkontaktflächen und die Leiterbahnen sind in herkömmlicher Weise, beispielsweise
durch Ätzen oder Aufdrucken aus elektrisch leitfähigem Material hergestellt. Die Codierplatte
20 besitzt mehrere Öffnungen 22, die so angeordnet sind, daß jeweils durch eine der
Öffnungen einer der Stifte 11 hindurchragt. Die Codierplatte 20 wird dabei so in die
Stützplatte 10 eingesetzt, daß ihre Unterseite auf dem Boden der Stützplatte aufliegt.
Durch die Stifte 11 ist sie gegen seitliches Verrutschen gesichert. Weiterhin ist
sie dadurch gegenüber der Stützplatte zentriert.
[0016] Die dritte Baugruppe ist die Membran 30, die aus elastischem Material besteht und
zumindest gegenüberliegend zu den Schaltkontaktflächen 21 an ihrer Unterseite elektrisch
leitfähig ist. Beim Ausführungsbeispiel der Neuerung ist die Membran 30 an ihrer gesamten
Unterseite elektrisch leitfähig, beispielsweise durch eine Beschichtung aus leitfähigem
Lack. Die Membran 30 liegt auf der oberen Stirnseite der Stifte 11 und an den Rändern
der Seitenwände 15 auf. Die Länge der Stifte 11 ist so gewählt, daß die Stifte soweit
aus der Codierplatte 20 herausragen, daß sie die Membran in einem solchen Abstand
oberhalb der Schaltkontaktflächen halten, daß einerseits unerwünschte Berührungen
zwischen der Membran und der Schaltkontaktflächen 21 bei mechanischen Erschütterungen
vermieden werden und andererseits die Membran 30 durch Fingerdruck an ausgewählten
"Schaltpunkten" in Richtung der Pfeile 32 die Schaltkontaktflächen 21 des ausgewählten
Schaltkontaktes berühren und damit elektrisch miteinander verbinden.
[0017] Die Verbreiterung 17 der Seitenwände 15 wirkt zusammen mit den Abschrägungen 16 als
Schnappverschluß, der die Codierplatte 20 gegen ein Herausfallen sichert.
[0018] Als weitere Sicherung kann die Codierplatte 20 an der Stützplatte 10 angeklebt sein
und insbesondere im Bereich der Stifte 11. Mit anderen Worten kann zwischen dem Innendurchmesser
der Öffnungen 22 und dem Außendurchmesser der Stifte 11 ein Klebstoff vorhanden sein.
[0019] Nach der in Fig. 2 gezeigten Weiterbildung der Erfindung können die Stifte 11 durch
Warmverstauchung oder Ultraschallverschweißung einen verdickten Kopf 12 erhalten,
wodurch die Codierplatte 20 auch im Bereich der Stifte formschlüssig gegen ein Herausfallen
gesichert ist. Hier ist bei der Fertigung der Stützplatte darauf zu achten, daß die
Länge der Stifte 11 so gewählt ist, daß durch die beim Warmverstauchen erfolgte Verkürzung
noch ein ausreichender Abstand zwischen der Unterseite 31 der Membran 30 und den Schaltkontaktflächen
21 verbleibt.
[0020] Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen verschiedene Varianten für die Anordnung der Stifte 11
(und der Öffnungen 22) bezüglich der Schaltkontaktflächen 21. Die Schaltkontaktflächen
sind in diesen Figuren lediglich als Kreise dargestellt. Es sei jedoch darauf hingewiesen,
daß jegliche bekannte Formen von Schaltkontaktflächen hier verwendet werden können.
[0021] In den Fig. 3 und 4 ist eine "Vierpunktabstützung" vorgesehen, d. h. die Membran
wird bezüglich jeder Schaltkontaktfläche 21 durch vier Stifte abgestützt. Da in den
Figuren 3 und 4 die Schaltkontaktflächen 21 zeilen-und spaltenweise in gleichförmiger
Teilung angeordnet sind, können bei beiden Ausführungsbeispielen die Stifte 11 rotationssymmetrisch
bezogen auf die Mitte des Schaltkontaktflächen angeordnet sein, d.h. sie liegen auf
einem Kreis, dessen Mittelpunkt auch der Mittelpunkt der Schaltkontaktfläche ist.
[0022] Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 liegen die Stifte 11 an Schnittpunkten von Diagonalen
23, die die Mittelpunkte von diagonal benachbarten Schaltkontaktflächen 21 miteinander
verbinden. Bezogen auf die zeilen- und spaltenweise Anordnung der Schaltkontaktflächen
21 bilden die um eine Schaltkontaktfläche angeordneten Stifte 11 also ein Quadrat.
[0023] Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 4 handelt es sich ebenfalls um eine "Vierpunktabstützung".
Die einzelnen Stifte 11 liegen dabei jedoch auf Geraden 24, welche die Mittelpunkte
der Schaltkontaktflächen 21 zeilen- und spaltenweise verbinden. Weiterhin liegen die
Stifte 11 so auf diesen Linien, daß sie jeweils genau auf der Mitte zwischen zwei
benachbarten Schaltkontaktflächen liegen. Die eine Schaltkontaktfläche umgebenden
Stifte spannen damit ebenfalls ein Quadrat auf, das gegenüber den Quadraten der Fig.
3 jedoch um 45° gedreht ist.
[0024] In Fig. 5 ist eine "Dreipunktabstützung" gezeigt, d. h. pro Schaltkontaktfläche 21
ist die Membran nur durch drei Stifte 11 abgestützt. Diese spannen daher bezüglich
der jeweiligen Schaltkontaktfläche 21 ein Dreieck auf. Sofern der Abstand der Schaltkontaktflächen
21 in Zeilen- und Spaltenrichtung gleich ist, werden damit gleichseitige Dreiecke
gebildet, in deren Flächenschwerpunkt der Mittelpunkt der Schaltkontaktflächen liegt.
[0025] Ist dagegen - wie in Fig. 5 gezeigt - der Abstand in Zeilen- und Spaltenrichtung
verschieden, so werden gleichschenklige Dreiecke gebildet, wie durch die Linien 25,
26 und 27 angedeutet. Weiterhin liegen die Stifte 11 auf Linien 26, die zeilenweise
genau in der Mitte zwischen benachbarten Zeilen von Schaltkontaktflächen verläuft.
[0026] Fig. 6 zeigt noch eine Weiterbildung der Stützplatte 10. Diese hat zur Versteifung
senkrecht von ihrem Boden abstehende Stege 13 und 14, wobei an Kreuzungspunkten der
Stege 13 und 14 je ein Stift 11 nach oben absteht. Die Codierplatte liegt dann nur
auf der oberen Stirnseite der Stege auf. Auch hier sind die Seitenwände 15 - ähnlich
wie in Fig. 1 - hochgezogen, so daß ihre Stirnflächen in einer Ebene mit den Stirnflächen
der Stifte 11 liegt. Die Membran liegt dann also auch hier auf den Stiften 11 und
den Stirnflächen der Seitenwände 15 auf.
1. Membrantastatur mit einer Codierplatte (20), die elektrische Schaltkontaktflächen
(21) aufweist, mit einer flexiblen Membran (30), die im Abstand gegenüberliegend zur
Codierplatte (20) angeordnet ist und zumindest gegenüberliegend zu den Schaltkontaktflächen
elektrisch leitfähige Bereiche aufweist, wobei zwischen der Codierplatte (20) und
der Membran (30) elektrisch nicht leitende Abstandhalter vorgesehen sind, die sich
von seitlich neben den Schaltkontaktflächen (21) vorhandenen Öffnungen (22) der Codierplatte
(20) über deren Oberfläche hinaus bis zur Membran (30) erstrecken, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Stützplatte (10) vorgesehen ist, auf der die Codierplatte (20) angeordnet
ist,
daß die Abstandhalter durch Stifte (11) gebildet sind,
daß die Stifte (11) an der Stützplatte (10) verankert sind und ausgehend von der Stützplatte
(10) durch die Öffnungen (22) der Codierplatte (20) hindurchragen, und
daß der Querschnitt der Stifte (11) dem Querschnitt der Öffnungen (22) entspricht.
2. Membrantastatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stifte (11) einstückig mit der Stützplatte (10) verbunden sind.
3. Membrantastatur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Innendurchmesser der Öffnungen (22) der Codierplatte (20) und dem
Außendurchmesser der Stifte (11) ein Klebstoff vorhanden ist.
4. Membrantastatur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnungen (22) und die Stifte (11) in der Draufsicht rotationssymmetrisch
zu den Mittelpunkten der Schaltkontaktflächen (21) angeordnet sind.
5. Membrantastatur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnungen (22) und die Stifte (11) in einem gleichförmigen Raster angeordnet
sind und zwar so, daß sie auf den Kreuzungspunkten von Diagonalen (23) liegen, die
die Mittelpunkte benachbarter Schaltkontaktflächen (21) verbinden.
6. Membrantastatur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnungen (22) und die Stifte (11) in einem gleichförmigen Raster angeordnet
sind und zwar so, daß sie auf Geraden (24) liegen, welche die Mittelpunkte der Schaltkontaktflächen
(21) zeilen- und spaltenweise verbinden, und wobei weiterhin die Öffnungen (22) und
die Stifte (11) zu den Mittelpunkten der jeweils unmittelbar benachbarten Schaltkontaktflächen
gleichen Abstand haben.
7. Membrantastatur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnungen (22) und die Stifte (11) so rings um die jeweiligen Schaltkontaktflächen
(21) angeordnet sind, daß Verbindungslinien (25, 26, 27) ein Dreieck bilden, in welchem
der Mittelpunkt der zugeordneten Schaltkontaktflächen (21) liegt.
8. Membrantastatur nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützplatte (10) von ihrem Boden vertikal abstehende Stege (13, 14) aufweist,
wobei an Kreuzungspunkten der Stege jeweils ein Stift (11) über die Oberkante der
Stege absteht.
9. Membrantastatur nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß Seitenwände (15) der Stützplatte (10) in einer Ebene mit der oberen Stirnseite
der Stifte (11) liegen.
10. Membrantastatur nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwände (15) der Stützplatte (10) einen verdickten Kopf (17) aufweisen,
der eine Abschrägung (16) aufweist, die nach innen, d.h. zur gegenüberliegenden Seitenwand
hin geneigt ist.
11. Membrantastatur nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Membran (30) an ihrer gesamten Unterseite elektrisch leitfähig ist.
12. Membrantastatur nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Membran (30) aus einem homogenen, elektrisch leitfähigen Material besteht.
1. A membrane keyboard with an encoding plate (20), which comprises electrical switching
contact surfaces (21), with a flexible membrane (30), which is arranged at a distance
from the encoding plate (20) and comprises electrically conductive areas at least
opposite the switching contact surfaces, electrically non-conductive spacing elements
being provided between the encoding plate (20) and the membrane (30) and extending
from openings (22) in the encoding plate (20) provided adjacent the switching contact
surfaces (21) above the surface of the encoding plate to the membrane (30), characterised
in that a support plate (10) is provided, on which the encoding plate (20) is arranged,
the spacing elements are formed by pins (11), the pins (11) are anchored on the support
plate (10) and extending from said support plate (10) project through the openings
(22) in the encoding plate (20), and the cross section of the pins (11) corresponds
to the cross section of the openings (22).
2. A membrane keyboard according to claim 1, characterised in that the pins (11) are
integrally connected with the support plate (10).
3. A membrane keyboard according to claim 1 or 2, characterised in that an adhesive is
provided between the internal diameter of the openings (22) in the encoding plate
(20) and the external diameter of the pins (11).
4. A membrane keyboard according to one of claims 1 to 3, characterised in that, viewed
from above, the openings (22) and the pins (11) are arranged rotationally symmetrical
to the centre points of the switching contact surfaces (21).
5. A membrane keyboard according to claim 4, characterised in that the openings (22)
and the pins (11) are arranged in a uniform grid in such a manner that they lie on
the points of intersection of diagonals (23) connecting the centre points of adjacent
switching contact surfaces (21).
6. A membrane keyboard according to claim 4, characterised in that the openings (22)
and the pins (11) are arranged in a uniform grid in such a manner that they lie on
straight lines (24) connecting the centre points of the switching contact surfaces
(21) in rows and columns, the openings (22) and the pins (11) also being arranged
at equal distances from the centre points of directly adjacent switching contact surfaces.
7. A membrane keyboard according to one of claims 1 to 3, characterised in that the openings
(22) and the pins (11) are arranged in a circle around the respective switching contact
surfaces (21) in such a manner that connecting lines (25, 26, 27) form a triangle,
in which the centre point of the associated switching contact surfaces (21) lies.
8. A membrane keyboard according to one of claims 1 to 7, characterised in that the support
plate (10) comprises webs (13, 14) extending vertically from its base, a pin (11)
projecting above the upper edge of the webs at each point of intersection of said
webs.
9. A membrane keyboard according to claim 8, characterised in that the side walls (15)
of the support plate (10) lie in a plane with the upper end face of the pins (11).
10. A membrane keyboard according to claim 9, characterised in that the side walls (15)
of the support plate (10) comprise an enlarged head (17) having a bevel (16) inclined
inwards, i.e. towards the opposite side wall.
11. A membrane keyboard according to one of claims 1 to 10, characterised in that the
membrane (30) is electrically conductive over its entire underside.
12. A membrane keyboard according to claim 11, characterised in that the membrane (30)
is made of a homogeneous, electrically conductive material.
1. Clavier à membrane muni d'une plaque de codage (20) qui comporte des surfaces de contact
d'interrupteur électrique (21), et d'une membrane flexible (30) qui est disposée à
distance, en face de la plaque de codage (20) et qui comporte des zones électriquement
conductrices au moins en face des surfaces de contact d'interrupteur, des éléments
d'écartement non électriquement conducteurs étant prévus entre la plaque de codage
(20) et la membrane (30), ces éléments s'étendant depuis des ouvertures (22) de la
plaque de codage (20) prévues latéralement à côté des surfaces de contact d'interrupteur
(21) au-delà de la surface extérieure de cette plaque jusqu'à la membrane (30), caractérisé
en ce qu'il est prévu une plaque d'appui (10) sur laquelle est disposée la plaque
de codage (20), en ce que les éléments d'écartement sont constitués par des broches
(11), en ce que les broches (11) sont ancrées sur la plaque d'appui (10) et s'étendent
en saillie à partir de la plaque d'appui (10) à travers les ouvertures (22) de la
plaque de codage (20) et en ce que la section des broches (11) correspond à la section
des ouvertures (22).
2. Clavier à membrane selon la revendication 1, caractérisé en ce que les broches (11)
sont reliées monobloc à la plaque d'appui (10).
3. Clavier à membrane selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu' entre le diamètre
intérieur des ouvertures (22) de la plaque de codage (20) et le diamètre extérieur
des broches (11) est disposé un adhésif.
4. Clavier à membrane selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les
ouvertures (22) et les broches (11) sont disposées selon une symétrie de rotation
en vue de dessus par rapport aux centres des surfaces de contact d'interrupteur (21).
5. Clavier à membrane selon la revendication 4, caractérisé en ce que les ouvertures
(22) et les broches (11) sont disposées selon un réseau de même forme et de telle
façon qu'elles se trouvent au point de croisement de diagonales (23) qui relient les
centres des surfaces de contact d'interrupteurs (21) voisines.
6. Clavier à membrane selon la revendication 4, caractérisé en ce que les ouvertures
(22) et les broches (11) sont disposées selon un réseau de même forme et de telle
façon, en fait, qu'elles se trouvent sur des droites (24) qui relient les centres
des surfaces de contact d'interrupteurs (21) par lignes et par colonnes et dans lequel,
en outre, les ouvertures (22) et les broches (11) sont à la même distance par rapport
aux centres de chaque surface de contact d'interrupteur directement voisine.
7. Clavier à membrane selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les
ouvertures (22) et les broches (11) sont disposées tout autour de chacune des surfaces
de contact d'interrupteur (21), de telle façon que les lignes de liaison (25, 26,
27) forment un triangle dans lequel se trouve le centre des surfaces de contact d'interrupteur
associées (21).
8. Clavier à membrane selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la
plaque d'appui (10) comporte à partir de son fond des traverses partant verticalement
(13, 14), une broche (11) dépassant chaque fois au-dessus de l'arête supérieure des
traverses aux points de croisement des traverses.
9. Clavier à membrane selon la revendication 8, caractérisé en ce que les parois latérales
(15) de la plaque d'appui (10) sont situées dans un même plan que la face frontale
supérieure des broches (11).
10. Clavier à membrane selon la revendication 9, caractérisé en ce que les parois latérales
(15) de la plaque d'appui (10) comportent une tête plus épaisse (17) qui présente
une partie inclinée (16) qui est inclinée vers l'intérieur, c'est-à-dire en s'éloignant
de la paroi latérale opposée.
11. Clavier à membrane selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la
membrane (30) est électriquement conductrice sur toute sa face inférieure.
12. Clavier à membrane selon la revendication 11, caractérisé en ce que la membrane (30)
est réalisée en un matériau homogène et électriquement conducteur.