[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verpacken von Gegenständen in einer heißsiegelbaren
Verpackungsbahn, mit einer Vorratsrolle zur Aufnahme einer einlagigen Verpackungsbahn,
einem als Mulde mit Seitenteilen ausgebildeten U-förmigen Unterrahmen sowie einem
bezüglich des Unterrahmens schwenkbaren U-förmigen Oberrahmen, wobei die in Schließstellung
der Vorrichtung einander zugewandten Flächen der Rahmen Siegelbalken aufweisen und
die seitlichen Siegelbalken von Unter-und Oberrahmen sich über die Gesamtlänge der
Mulde erstrecken, sowie eine Vorrichtung zum Trennen der Verpackungsbahn vorgesehen
ist, die als sich über die Breite der Verpackungsbahn erstreckendes Hesser ausgebildet
ist.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist aus der US-A 3 381 450 bekannt. Bei dieser findet
das Trennen der Verpackungsbahn in großem Abstand zum Drehpunkt von Ober- und Unterrahmen
statt, wobei die "Fixierung" der Verpackungsbahn durch die gewölbte Ausbildung des
Oberrahmens im Bereich des im Unterrahmen gelagerten Messers und der benachbarten
Siegelbalken von Ober- und Unterrahmen sowie die Reibung infolge der Umlenkung der
Verpackungsbahn mittels einer Umlenkrolle und der von außen in die Vorratsrolle eingeleiteten
Reibkräfte erfolgt.
[0003] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung der genannten Art so
weiter zu bilden, daß mit dieser ein exaktes Trennen der Verpackungsbahn selbst bei
einer Anordnung des Messers in geringem Abstand zum Drehpunkt von Ober- und Unterrahmen
sichergestellt ist.
[0004] Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß das Messer zwischen der Vorratsrolle und den
dieser benachbarten Siegelbalken des Ober- und Unterrahmens angeordnet ist, sowie
zwei beidseitig des Messers angeordnete Niederhalter vorgesehen sind und die Niederhalter
und der Unterrahmen Elastomerprofile aufweisen, wobei die jeweils benachbarten Elastomerprofile
von Niederhaltern und Unterrahmen zueinander versetzt angeordnet sind, und sich die
Niederhalter und die Elastomerprofile über die Gesamtlänge des Messers erstrecken,
wobei die unterrahmenseitigen Elastomerprofile beidseitig einer im Unterrahmen vorgesehenen
Nut angeordnet sind, die das Messer während des Schließvorganges durchsetzt.
[0005] Bei der Bewegung des Oberrahmens auf den Unterrahmen gelangen zuerst die Niederhalter
des Oberrahmens in Anlage mit der Oberfläche des Unterrahmens und fixieren die seitlichen
Bereiche der Verpackungsbahn. Die beidseitige Anordnung der Niederhalter ermöglicht
dabei trotz kleiner Radien vom Drehpunkt des Oberrahmens im Unterrahmen zur Trennvorrichtung
eine schlüssige Anlage der Niederhalter am Unterrahmen. Bei der weiteren Schließbewegung
des Oberrahmens wird dann das Messer in Richtung der Verpackungsbahn bewegt, trennt
diese und durchsetzt während des Schließvorganges die Nut. Optimale Trennergebnisse
lassen sich dabei erzielen, wenn das Messer als Zahnmesser ausgebildet ist.
[0006] Die zusätzlichen Elastomerprofile stellen während des Schließvorganges sicher, daß
die durch die Niederhalter fixierte Verpackungsbahn während des Trennvorganges nicht
verrutscht. Um vor dem Trennen der Verpackungsbahn eine Vorspannung auf diese aufbringen
zu können, sind die jeweils benachbarten Elastomerprofile von Niederhaltern und Unterrahmen
zueinander versetzt angeordnet. Es reicht dabei bereits eine geringe Versetzung der
Elastomerprofile aus, das heißt eine solche Versetzung, bei der ein Teil der unteren
Fläche des einen Elastomerprofiles mit einem Teil der oberen Fläche des anderen Elastomerprofiles
in Anlage gelangt und es beim Nachgeben der Elastomerprofile beim weiteren Niederdrücken
des Oberrahmens zu einem Quetscheffekt kommt. Es ist jedoch gleichfalls denkbar, die
Elastomerprofile so weit zueinander zu versetzen, daß sie sich beim Niederdrücken
des Oberrahmens nur im Bereich deren Seitenflächen berühren, es damit bereits von
vorneherein zu dem Quetscheffekt kommt.
[0007] Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die in geschlossener
Stellung der Vorrichtung in Anlage gelangenden Flächen der Niederhalter bzw. niederhalterseitigen
Elastomerprofile und Unterrahmen bzw. unterrahmenseitigen Elastomerprofile zum Drehpunkt
von Ober- und Unterrahmen hin geneigt sind, insbesondere die durch die Flächen gebildeten
Ebenen sich im Drehpunkt schneiden. Eine derartige Anordnung der Teile ermöglicht
ein einfaches Durchtrennen auch solcher Verpackungsbahnen, die über außergewöhnliches
Dehnverhalten verfügen.
[0008] Vorteilhaft ist es ferner, wenn die Niederhalter im Oberrahmen federnd gelagert sind.
Die Federkraft der Niederhalter ist zweckmäßig so zu bemessen, daß die Verpackungsbahn
nach dem Abtrennen hochgedrückt wird und somit ein Ergreifen der nächsten Verpackungsbahn
möglich ist. Im übrigen stellt die federnde Lagerung der Niederhalter auch deren unterschiedlich
hohe Grundeinstellung sicher, womit den Niederhaltern auch bei unterschiedlich langen
Kreisbogenwegen eine unterschiedlich lange Festhaltebewegung eröffnet wird.
[0009] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist zum Versiegeln von Verpackungsbahnen aus Kunststoff
oder solchen aus Papier, die mit einer siegelfähigen Folie kaschiert sind, geeignet.
Es handelt sich dabei insbesondere um siegelbare, wasser-, fett- und luftdichte Papier-Kunststoffkombinationen.
[0010] In den Figuren ist die Erfindung an einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt,
ohne auf diese beschränkt zu sein.
[0011] Es stellt dar:
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, parallel zur Längserstreckung
der Verpackungsbahn,
Fig. 2 eine Vorderansicht der in Fig.1 dargestellten Vorrichtung,
Fig. 3 eine Draufsicht der Vorrichtung,
Fig. 4 eine Detailansicht von Unter- und Oberrahmen, im Bereich des Niederhalters
bei geöffnetem Oberrahmen und
Fig. 5 eine Detailansicht einer im Bereich der Schneidzone geringfügig abgewandelten
Vorrichtung bei nahezu geschlossenem Oberrahmen.
[0012] Die in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Vorrichtung besitzt einen U-förmigen Unterrahmen
1 sowie einen U-förmigen Oberrahmen 2. Der Unterrahmen ist durch zwei parallel verlaufende
Schenkel 3 sowie einen die beiden Schenkel 3 verbindenden Steg 4 gebildet Zwischen
den Schenkeln 3 und dem Steg 4 ist ein Boden 5 eingesetzt, so daß zwischen den Schenkeln
3 und dem Steg 4 eine Mulde gebildet ist. Infolge der U-förmigen Ausbildung des Unterrahmens
1 ist die Mulde auf der dem Steg 4 abgewandten Seite offen. Der Unterrahmen 1 besitzt
an seiner Unterseite im Bereich der Mulde tonnenförmig ausgebildete Füße 6.
[0013] Der Unterrahmen 1 ist über den Steg 4 hinaus verlängert, das der vorderen Öffnung
der Mulde entgegengesetzte Ende des Unterrahmens 1 weist zwei sich senkrecht zur durch
die Schenkel 3 und den Steg 4 gebildeten Ebene verlaufende Füße 7 auf, deren obere
Enden U-förmige Ausnehmungen 8 besitzen. Eine Vorratsrolle 9 ist mit einer ihre Mitte
durchsetzenden Rundachse 10 verbunden, die über die Vorratsrolle 9 seitlich hervorstehenden
Zapfen der Rundachse sind in die U-förmige Ausnehmung 8 eingelegt. Die beiden Schenkel
11 und 12 jeder U-förmigen Ausnehmung 8 besitzen dabei eine solche Backenneigung,
die kleiner ist als der (tangens alpha) der Reibungszahl vom Material der Rundachse
10. Hierdurch wird erreicht, daß beim Abziehen der Verpackungsbahn von der Vorratsrolle
9 diese nicht nachrollt.
[0014] Auf die Vorratsrolle 9 ist die Verpackungsbahn 13 aufgewickelt. Diese besteht beispielsweise
aus Papier (40g/qm), das mit einer siegelfähigen Folie (20g/qm) kaschiert ist.
[0015] Der Unterrahmen 1 weist im Bereich der Füße 7 zwei weitere, beabstandet voneinander
angeordnete, nach oben gerichtete Lagerteile 14 auf, die sich gleichfalls senkrecht
zur durch die Schenkel 3 und den Steg 4 gebildeten Ebene erstrecken. Die Lagerteile
14 weisen im Bereich ihrer freien Enden Langlöcher 15 auf, durch diese gesteckte Bolzen
16 ermöglichen dabei eine schwenkbare Verbindung zwischen dem Unterrahmen 1 und dem
Oberrahmen 2. Distanzschrauben 42 führen den Bolzen 16 und ermöglichen einen nachjustierbaren
Drehpunkt von Ober- und Unterrahmen.
[0016] Der Oberrahmen 2 weist zwei Schenkel 17 sowie einen die Schenkel 17 verbindenden
Steg 18 auf. Die in Schließstellung der Vorrichtung einander zugewandten Flächen der
Schenkel 3 bzw. des Steges 4 des Unterrahmens 1 und die Schenkel 17 bzw. der Steg
des Oberrahmens 2 besitzen Siegelbalken 19, die sich über die gesamte Länge der Schenkel
3 bzw. 17 und der Stege 4 bzw. 18 erstrecken, so daß sie drei Seiten der Mulde vollständig
umgeben.
[0017] Die dem Steg 18 des Oberrahmens 2 abgewandten Enden der Schenkel 17 sind mittels
eines Rohres 20 miteinander verbunden, das als Handgriff fungiert.
[0018] Unterhalb der Mulde ist im Unterrahmen 1 ein Aggregatebehälter 21 angeordnet, in
dem sich die elektrischen Aggregate zum Betreiben der Vorrichtung befinden. Es sind
dies in erster Linie ein Funktionsschlater, ein Zeitschaltgeber sowie ein Transformator,
die die zum Versiegeln nötige Energie in einer vorgegebenen Zeit, die von der Stärke
des zu versiegelnden Materials abhängt, den Siegelbalken 19 zuführen. Die einzelnen
Aggregate sind nicht näher dargestellt, des gleichen wurde auf eine Darstellung der
Zuleitungen zu den Siegelbalken 19 verzichtet.
[0019] In einem Schenkel 3 des Unterrahmens 1 ist eine Zugfeder 22 angeordnet, die über
eine Kette 23 und ein im Unterrahmen 1 gelagertes Kettenritzel 24 zum Oberrahmen 2
führt und dort an diesem befestigt ist. Die Zugfeder 22 ist durch eine im Unterrahmen
1 angeordnete Schrauben-Mutter-Verbindung verstellbar, die durch die Zugfeder 22 ausgeübte
Kraft ist so eingestellt, daß im nicht betätigten Zustand der Vorrichtung der Oberrahmen
2 vom Unterrahmen 1 abgehoben ist.
[0020] Am Steg 18 des Oberrahmens 2 ist ein Zahnmesser 26 befestigt, das sich über die gesamte
Breite der Verpackungsbahn 13 erstreckt. Das Zahnmesser 26 befindet sich auf der der
Mulde abgewandten Seite des am Steg 18 angeordneten Siegelbalkens 19. Zwischen dem
Zahnmesser 26 und der Vorratsrolle 9 ist ein Rundstab 27 vorgesehen, um den die Verpackungsbahn
13 geführt ist.
[0021] Wie den Figuren 1 und 4 zu entnehmen ist, weist der Unterrahmen 1 eine parallel zu
dem die seitlichen Siegelbalken 19 verbindenden Siegelbalken 19 verlaufende Nut 28
auf, gegenüber der zwei federnd gelagerte Niederhalter 29 im Oberrahmen 2 angeordnet
sind. Diese drücken bereits während des Schließvorganges der Vorrichtung die seitlich
der Nut 28 befindlichen Bereiche der Verpackungsbahn 13 über deren Breite an den Unterrahmen
1. Das am Oberrahmen 2 befestigte Zahnmesser 26 durchsetzt während des Schließvorganges
der Vorrichtung die Nut 28 und durchtrennt die Verpackungsbahn 13. Jeder der Niederhalter
29 besteht aus einem Profilbalken 30, dessen Enden von Schrauben 31 durchsetzt werden,
die in den Oberrahmen 2 eingeschraubt sind. Den Gewindeteil der Schrauben 31 umgeben
Druckfedern 32, die sich einerseits am Oberrahmen 2, andererseits an der Oberseite
des Profilbalkens 30 abstützen und somit den Profilbalken 30 mit seiner Unterseite
gegen die betreffende Stelle des Unterrahmens 1 im Bereich der Oberseite drükken.
[0022] Zwischen dem Kopf 33 der jeweiligen Schraube 31 und der Unterseite des Profilbalkens
30 ist eine weitere Druckfeder 43 angeordnet, die die Profilbalken 30 geringfügig
vom Kopf 33 wegdrückt. Beim Schließen der Vorrichtung drückt die Oberseite des Unterrahmens
1 den Profilbalken 30 nach oben vom Kopf 33 weg, wobei der Profilbalken 30 die zwischen
diesem und dem Unterrahmen 1 befindlic Verpackungsbahn 13 fixiert. Um einen optimalen
Halt der Verpackungsbahn 13 zu gewährleisten, sind zusätzlich im Bereich der Andrückflächen
45 der Niederhalter 29 über die Breite der Verpackungsbahn 13 in den Unterrahmen 1
Elastomerprofile 34 eingelassen, beim Verschwenken des Oberrahmens 2 um den Bolzen
16 gelangen zunächst die dem Zahnmesser 26 zugewandten Bereiche 46 der Andrückflächen
45 in Anlage mit dem beim weiteren Niederdrücken des Oberrahmens 2 nachgebenden Elastomerprofilen
34.
[0023] Bei der nachfolgenden Schilderung des mit der Vorrichtung vollführbaren Arbeitsvorganges
soll vom Einsetzen einer neuen Vorratsrolle 9 ausgegangen werden. Durch diese wird
die Rundachse 10 gesteckt, wobei die drehfeste Verbindung zwischen der Rundachse 10
und der Vorratsrolle 9 ggf. durch mit der Rundachse 10 drehfest verbundene Aufnahmescheiben
35, die in Bohrungen der Vorratsrolle 9 eingedrückt werden, bewerkstelligt wird. Die
Vorratsrolle 9 liegt mit den freien Enden der Rundachse 10 ungesichert in den Füßen
7, die geometrische Ausbildung der Ausnehmung 8 bezüglich der Rundachse 10 verhindert
ein Nachrollen der Vorratsrolle 9. Der Beginn der Verpackungsbahn 13 wird von Hand
am Rundstab 27 vorbeigeführt, so daß eine Lasche gebildet ist. Die Vorrichtung befindet
sich dabei in geöffneter Stellung, d.h. der Oberrahmen 2 ist vom Unterrahmen 1 abgehoben.
Soll ein Gegenstand verpackt werden, wird die Lasche ergriffen und eine bestimmte
Länge der Verpackungsbahn 13 von der Vorratsrolle 9 abgespult. Es ist dabei eine solche
Länge der Verpackungsbahn 13 abzuspulen, die geringfügig größer ist als die doppelte
Längserstreckung des zu verpackenden Gegenstandes. Die abgespulte Verpackungsbahn
13 wird in die Mulde gelegt, anschließend wird der zu verpackende Gegenstand in der
Mulde auf der Verpackungsbahn 13 positioniert. Das freie Ende der Verpackungsbahn
wird in Richtung der Niederhalter 29 zurückgeschlagen und so ausgerichtet, daß die
nunmehr zweilagige Verpackungsbahn beim Schließen der Vorrichtung zwischen den stirnseitigen
Siegelbalken 19 eingeklemmt ist. Entsprechendes gilt für die seitlichen Siegelbalken
19. Während des Schließvorganges werden durch den Oberrahmen 2 die Niederhalter 29
in Richtung des Unterrahmens 1 gedrückt und durch die Siliconprofile 34 zusätzlich
fixiert. Die Anordnung der Niederhalter 29 ist bezüglich des Zahnmessers 26 so gewählt,
daß nach dem Fixieren der Verpackungsbahn 13 beim weiteren Absenken des Oberrahmens
20 das Zahnmesser 26 in die Nut 28 eingeführt wird und dabei die Verpackungsbahn 13
durchtrennt. Nach dem Öffnen des Oberrahmens 2 wird der verpackte Gegenstand der Mulde
entnommen, und es kann die nach dem Durchtrennen der Verpackungsbahn 13 zwischen dem
Niederhalter und dem Rundstab 27 verbliebene Lasche ergriffen werden, um zum Verpakken
eines weiteren Gegenstandes die Verpackungsbahn 13 von der Vorratsrolle abzuspulen.
In Fig. 1 sind zur Verdeutlichung möglicher Packgrö- ßen unterschiedliche Ausziehlängen
der Verpackungsbahn 13 dargestellt.
[0024] Fig. 5 zeigt eine gegenüber der Darstellung in Fig. 4 geringfügig geänderte Ausbildung
der zuvor beschriebenen Vorrichtung im Bereich des Zahnmessers 26. Dort weisen sowohl
die beiden Niederhalter 29 als auch der Unterrahmen Elastomerprofile 34a bzw. 34 auf,
wobei die jeweils benachbarten Elastomerprofile 34, 34a von Niederhalter 29 und Unterrahmen
1 zueinander versetzt angeordnet sind. Die Größe der Versetzung ist so gewählt, daß
beim Niederdrükken des Oberrahmens 2 die Seitenfläche 47 des niederhalterseitigen
Elastomerelementes 34a am unterrahmenseitigen Elastomerelement 34 entlanggeführt und
bei dieser Bewegung die nicht näher dargestellte Verpackungsbahn beidseitig des Zahnmessers
26 zwischen den Flächen 47 und 48 gequetscht wird. Die Vorspannung der Verpackungsbahn
erhöht sich beim weiteren Absenken des Oberrahmens 2, wenn die Elastomerprofile 34,
34a in Anlage mit dem korrespondierenden Niederhalter 29 bzw. Unterrahmen 1 gelangen
und nachgeben. Wie der Darstellung der Fig. 5 zu entnehmen ist, sind die in geschlossener
Stellung der Vorrichtung in Anlage gelangenden Flächen der Niederhalter 29 bzw. der
niederhalterseitigen Elastomerprofile 34a und des Unterrahmens 1 bzw. der unterrahmenseitigen
Elastomerprofile 34 zum Drehpunkt 16 von Oberrahmen 2 und Unterrahmen 1 hin geneigt,
sie schneiden sich in diesem Punkt 16. Durch die besondere Anordnung der Elastomerprofile
34, 34a in Verbindung mit der Neigung der miteinander in Anlage gelangenden Flächen
zum Drehpunkt 16 hin, können auch solche Verpackungsbahnen 13 mit Sicherheit durchtrennt
werden, die über ein außergewöhnliches Dehnverhalten verfügen.
[0025] Um bei einer eventuellen Faltenbildung der Verpackungsbahn 13 die sich hierdurch
ergebenden Unebenheiten besser überbrücken zu können und somit eine zuverlässige Siegelnaht
zu ermöglichen, kann zusätzlich im Oberrahmen 2 gegenüber den Siegelbalken 19 ein
Elastomerprofil angeordnet sein.
[0026] Um die Vorratsrolle 9 einfach wechseln zu können und um sicherzustellen, daß die
Vorratsrolle 9 definiert von der Achse 10 gehalten wird, sollte die Achse 10 bis auf
die in die Ausnehmung 8 eingesetzten zylindrischen Wellenendbereiche ein Sechskantprofil
aufweisen, auf die jeweils eine entsprechende Sechskantbohrung aufweisende Aufnahmescheiben
35 aufsteckbar sind. Das Sechskantprofil der Achse 10 sollte Ausnehmungen aufweisen,
in die an der Innenseite der Aufnahmescheiben 35 angeordnete Zwickel eingreifen und
damit beidseitig die aufgelegte Vorratsrolle 9 fixieren. Zusätzlich sollten die Aufnahmescheiben
35 über äußere Anschläge als seitliche Begrenzung der Vorratsrolle 9 verfügen, die
Achse 10 sollte an ihren Kopfenden gerundet und mit jeweilgen Phasen versehen sein,
die gleichzeitig als seitliche Abstandshalter dienen.
1. Vorrichtung zum Verpacken von Gegenständen in einer heißsiegelbaren Verpackungsbahn
(13), mit einer Vorratsrolle (9) zur Aufnahme einer einlagigen Verpackungsbahn (13),
einem als Mulde mit Seitenteilen (3) ausgebildeten U-förmigen Unterrahmen (1) sowie
einem bezüglich des Unterrahmens (1) schwenkbaren U-förmigen Oberrahmen (2), wobei
die in Schließstellung der Vorrichtung einander zugewandten Flächen der Rahmen (1,
2) Siegelbalken (19) aufweisen und die seitlichen Siegelbalken (19) von Unter- (1)
und Oberrahmen (2) sich über die Gesamtlänge der Mulde erstrecken, sowie eine Vorrichtung
zum Trennen der Verpackungsbahn vorgesehen ist, die als sich über die Breite der Verpackungsbahn
erstreckendes Messer (26) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer
(26) zwischen der Vorratsrolle (9) und den dieser benachbarten Siegelbalken (19) des
Ober- (2) und Unterrahmens (1) angeordnet ist, sowie zwei beidseitig des Messers (26)
angeordnete Niederhalter (29) vorgesehen sind und die Niederhalter (29) und der Unterrahmen
(1) Elastomerprofile (34, 34a) aufweisen, wobei die jeweils benachbarten Elastomerprofile
(34, 34a) von Niederhaltern (29) und Unterrahmen (1) zueinander versetzt angeordnet
sind, und sich die Niederhalter (29) und die Elastomerprofile (34, 34a) über die Gesamtlänge
des Messers (26) erstrecken, wobei die unterrahmenseitigen Elastomerprofile (34) beidseitig
einer im Unterrahmen (1) vorgesehenen Nut (28) angeordnet sind, die das Messer (26)
während des Schließvorganges durchsetzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in geschlossener Stellung
der Vorrichtung in Anlage gelangenden Flächen der Niederhalter (29) bzw. niederhalterseitigen
Elastomerprofile (34a) und Unterrahmen (1) bzw. unterrahmenseitigen Elastomerprofilen
(34) zum Drehpunkt (16) von Ober- (2) und Unterrahmen (1) hin geneigt sind, insbesondere
die durch die Flächen gebildeten Ebenen sich im Drehpunkt (16) schneiden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederhalter
(29) im Oberrahmen (2) federnd gelagert sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer
(26) als Zahnmesser ausgebildet ist.
1. Device for the packing of objects in a heatseal- able packing web (13), with a
supply roll (9) for holding a single-layer packing web (13), a U-shaped lower frame
(1) constructed as a trough with side parts (3) and also a U-shaped upper frame (2)
pivotable relatively to the lower frame (1), wherein those surfaces of the frames
(1, 2) which face one another in the closing position of the device have sealing bars
(19) and the lateral sealing bars (19) extend from the lower frame (1) and upper frame
(2) over the entire length of the trough, and for severing the packing web a device
is provided which is constructed as a knife (26) extending over the width of the packing
web, characterised in that the knife (26) is arranged between the supply roll (9)
and the sealing bars (19) adjacent thereto of the upper frame (2) and lower frame
(1), and two holding-down elements (29) are arranged at the two sides of the knife
(26), and the holding-down elements (29) and the lower frame (1) have elastomeric
section elements (34, 34a), the respectively adjacent elastomeric section elements
(34, 34a) of the holding-down elements (29) and lower frame (1) being arranged offset
with respect to one another, and the holding-down elements (29) and the elastomeric
section elements (34, 34a) extend over the entire length of the knife (26), the elastomeric
section elements (34) at the lower frame side being arranged at the two sides of a
slot (28) which is provided in the lower frame (1) and which the knife (26) goes through
during the closing operation.
2. Device according to claim 1, characterised in that those surfaces of the holding-down
elements (29), or elastomeric section elements (34a) at the holding-down element side,
and of the lower frame (1), or elastomeric section elements (34) at the lower frame
side, which come to abut in the closed position of the device are inclined towards
the pivot (16) of the upper frame (2) and lower frame (1), and especially the planes
formed by the surfaces intersect each other at the pivot (16).
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that the holding-down elements
(29) are elastically mounted in the upper frame (2).
4. Device according to one of claims 1 to 3, characterised in that the knife (26)
is constructed as a serrated knife.
1. Dispositif pour emballer des objets dans une bande de matériau d'emballage (13)
scellable à chaud, comportant un rouleau d'alimentation (9) servant à recevoir une
bande de matériau d'emballage (13) à une seule couche, comportant principalement un
cadre inférieur (1) en forme de U, constitué comme une auge avec parties latérales
(3), ainsi qu'un cadre supérieur (2) en forme de U pouvant pivoter par rapport au
cadre inférieur (1), les surfaces des cadres (1, 2), situées en regard l'une de l'autre
dans la position de fermeture du dispositif, étant pourvues de barres d'arrêt (19),
et les barres (19) latérales des cadres inférieur (1) et supérieur (2) s'étendant
sur toute la longueur de l'auge, un dispositif étant également prévu pour sectionner
la bande de matériau d'emballage, constitué sous la forme de couteau (26) s'étendant
sur la largeur de la bande de matériau d'emballage, dispositif d'emballage caractérisé
en ce que le couteau (26) est monté entre le rouleau d'alimentation (9) et les barres
d'arrêt (19), voisines de celui-ci, des cadres supérieur (2) et inférieur (1), tandis
qu'également sont prévus deux serre-flans (29) montés des deux côtés du couteau (26);
les serre-flans (29) et le cadre inférieur (1) comporte des profilés d'élastomère
(34, 34a), ces profilés d'élastomère (34, 34a) chaque fois voisins l'un de l'autre,
des serre-flans (29) et du cadre inférieur (1), étant disposés décalés l'un par rapport
à l'autre, les serres-flans (29) ainsi que les profilés d'élastomère (34, 34a) s'étendant
sur toute la longueur du couteau (26), les profilés d'élastomère (34) situés du côté
du cadre inférieur étant disposés des deux côtés d'une gorge (28), prévue dans le
cadre inférieur (1), à travers laquelle passe le couteau (26) pendant l'opération
de fermeture.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les surfaces, qui viennent
s'appliquer l'une sur l'autre dans la position fermée du dispositif, des serre-flans
(29) ou profilés d'élastomère (34a) du côté des serres-flans, et du cadre inférieur
(1) ou profilés d'élastomère (34) du côté du cadre inférieur, sont inclinées vers
le centre de rotation (16) des cadres supérieur (2) et inférieur (1), en 1) particulier les plans formés par ces surfaces se coupent en ce centre de rotation
(16).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les serres-flans
(29) sont logés élastiquement dans le cadre supérieur (2).
4. Dispositif selon la revendication 1 à 3, caractérisé en ce que le couteau (26)
est conçu en forme d'un couteau denté.