[0001] Die Erfindung betrifft eine Funkuhr gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Eine gattungsgemäße Funkuhr ist aus dem DE-GM 84 32 848 bekannt und im DBP 3 439
638 näher beschrieben. Sie hat sich unterdessen als hochwertige Konsumuhr am Markt
bewährt. Allerdings weist eine einfache Ferritstab-Antenne - beim Vorteil hoher Empfangsempfindlichkeit
auch in ungünstiger Empfangsumgebung - den Nachteil hoher Richtungsempfindlichkeit
(bezüglich der geometrischen Ausrichtung gegenüber dem Standort des entfernten Zeittelegramm-Senders)
auf. Diese ausgeprägte Richt-Empfangscharakteristik wird nur geringfügig im Sinne
einer an sich erwünschten Rundum-Charakteristik bedämpft, wenn die Ferritstab-Antenne
in der Nachbarschaft einer elektromagnetischen Abschirmung angeordnet ist, etwa um
wechselseitige Störbeeinflussungen mit einem hinter der Abschirmung betriebenen elektromotorischen
Uhrwerk zu vermeiden.
[0003] Auf dem gattungsfremden Gebiete des miniaturisierten Empfangsgerätes eines im Megahertz-Bereich
betriebenen Paging-Systemes ist es zum Erzielen einer angenäherten Rundum-Empfangscharakteristik
bekannt, eine kleine Ferritkern-Antenne induktiv zu koppeln mit einer kapazitiv auf
Resonanz abgeglichenen einlagigen Leiterschleife, deren Durchmesser sehr groß ist
im Vergleich zum Spulendurchmesser der Ferritantenne (US-A-4 155 091). Für die Halterung
dieser einfachen Luftschleife steht zwar das Gehäuse des Paging-Empfängers zur Verfügung.
Wenn dieses Gehäuse aber selbst elektrische Störquellen beinhaltet, wie im Falle eines
elektromotorisch betriebenen Uhrwerks und dann auch noch bei der vergleichsweise niedrigen
Langwellenfrequenz, mit der eine Funkuhr gattungsgemäßer Art betrieben wird, sind
die Nachteile einer hohen Störempfindlichkeit solcher großflächiger Leiterschleife
wesentlich gravierender als etwa noch erzielte Verbesserungen der Empfangscharakteristik
der Ferritstabantenne.
[0004] Aus dem schon zitierten DE-GM 84 32 848 ist es andererseits auch bekannt, mehrere
untereinander gleich ausgelegte und funktional nicht miteinander verkoppelte Ferritstab-Hauptantennen
in unterschiedlicher räumlicher Ausrichtung vorzusehen und den Empfängereingang je
nach den aktuellen Empfangsgegebenheiten auf die eine oder auf die andere dieser untereinander
gleichwertigen (Haupt-)Antennen umzuschalten. Nachteilig dabei ist, daß die jeweils
eingeschaltete Antenne wiederum die ausgeprägte Richtcharakteristik einer Ferritstabantenne
aufweist, also keinerlei Kompensation in Richtung einer anzustrebenden Rundumcharakteristik
gegeben ist. Auch sind solche Umschaltvorgänge dem technischen Laien an sich nicht
zumutbar, der sich eine solche Funkuhr ja gerade gekauft hat, um stets ohne manuelle
Eingriffe die absolut richtige Zeit angezeigt zu bekommen. Schließlich führen Antennen-Umschaltungen
am Empfängereingang leicht zu empfangsseitigen Funktionsstörungen, worauf unten noch
eingegangen wird.
[0005] Aus der DE-OS 31 01 406 ist es bei einer gattungsähnlichen Funkuhr bekannt, zur Vermeidung
manueller Antennenumschaltungen in Abhängigkeit von einem gesondert zu ermittelnden
und in der Empfangseinrichtung abzuspeichernden mittleren effektiven Signal-Stör-Verhältnis
automatisch die wirksame Antennenorientierung so zu verändern, daß das effektive Signal-Stör-Verhältnis
der momentanen Empfangsgegebenheiten über eine kritische Schwelle gelangt bzw. den
günstigsten Wert annimmt. Als Bewertungsmaßstab für das effektive Signal-Stör-Verhältnis
wird ein Vergleich einer idealen Impulsform mit der bei der Aufnahme des Zeittelegrammes
real empfangenen Impulsform vorgenommen und das Vergleichsergebnis als Zahlenwert
in einem Mikroprozessor abgespeichert. Dieser hat dann einen dahingehenden Steuerungseingriff
in die Empfangseinrichtung vorzunehmen, daß sich die momentan günstigsten Empfangsgegebenheiten
einstellen.
[0006] Hierfür ist dort unter anderem vorgesehen, zwei verschieden ausgerichtete interne
Ferritstab-Antennen zu verwenden von denen jeweils gerade diejenige eingeschaltet
wird, die die bessere Ausrichtung hinsichtlich der momentanen Funkempfangsgegebenheiten
aufweist. Vorzugsweise sollen die beiden Antennen senkrecht zueinander ausgerichtet
sein, um sicherzustellen, daß unabhängig von der momentanen Orientierung bezüglich
des Senders und von der momentan eingeschalteten Antenne stes mindestens 70 % des
Feldstärke-Amplitude aufgenommen wird.
[0007] Der datenverarbeitungstechnische und schaltungstechnische Aufwand für die ständige
Ermittlung einer Nachsteuerungsinformation nach Maßgabe jener vorgegebenen Bewertung
ist aber überaus groß und kann deshalb aus Kostengründen für eine Konsum-Funkuhr vorliegend
in Betracht gezogener Art kaum in Betracht kommen. Nachteiliger ist noch, daß auch
dann eine Antennen-Umschaltung erfolgt, wenn zwar nicht optimaler, aber immerhin doch
noch ausreichender Empfang der über Funk übermittelten kodierten Zeitinformation (Zeittelegramme)
gegeben ist. Denn da in der schaltungstechnischen Praxis jede Ferritstab-Antenne eigenständig
abgestimmt werden muß, also kein gemeinsamer Abstimm-Kondensator für unterschiedlich
vorgesehene Antennenspulen realisierbar ist, führt die - womöglich unergiebige und
deshalb alsbald schon wieder rückgängig zu machende -Antennen-Umschaltung auf eine
andere als die bisher eingeschaltet gewesenen Antenne zwangsläufig zu Störungen in
der Funktion der Empfangseinrichtung, die erst wieder ausgeregelt werden müssen. Hinsichtlich
der internen Funkuhren-Funktion hat das zur Folge, daß vorübergehend die bisher möglich
gewesene Zeitdekodierung nun ausfällt, obgleich die - freilich nicht ganz optimalen
- Empfangsverhältnisse mit der zuvor eingeschaltet gewesenen Antenne doch noch zur
Dekodierung ausreichten. Der Betreiber der Funkuhr, der diesen inneren Regelvorgang
näturlich nicht kennt, wird irritiert - und dreht womöglich, wegen des öfteren Ausfalles
der dekodierten Zeitinformation, die Uhr in eine andere räumliche Orientierung, in
der dann vielleicht noch schlechtere Empfangsgegebenheiten als bisher vorliegen.
[0008] In Erkenntnis solcher Umstände liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Funkuhr
gattungsgemäßer Art mit eingebauter Ferritstab-Antenne zu schaffen, bei der - unabhängig
von Sachzwängen oder Zufälligkeiten hinsichtlich der räumlichen Ausrichtung einer
Konsumuhr-jedenfalls mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausreichende Empfangsgegebenheiten
für Aufnahme und Verarbeitung der über Funk übermittelten Zeittelegramme gegeben sind,
ohne dem Konsumenten für ihn unverständliche Anweisungen über die örtliche Orientierung
bei der Aufstellung seiner Konsumuhr geben zu müssen.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer gattungsgemäßen Funkuhr im wesentlichen
dadurch gelöst, daß sie nach dem Kennzeichnungsteil des Anspruches 1 ausgelegt ist.
[0010] Nach dieser Lösung wird eine geringe Einbuße der Empfangsempfindlichkeit einer Ferritstab-Antenne
im Interesse einer starken Reduzierung der Richtungs-Empfindlichkeit in Kauf genommen,
wobei durch den geringfügigen Zusatzaufwand einer kleinen, in sich abgestimmten aber
nicht eigens an den Empfänger angeschlossenen Kompensations-Antenne eine Verformung
der typischen 8-Charakteristik der Ferritstabantenne in eine recht gute rundum Charakteristik
erreicht wird.
[0011] Diese hier gewünschte Wirkung der Bedämpfung der Haupt-Antenne durch die Kompensations-Antenne
beruht also allein auf der induktiven Kopplung zwischen zwei zueinander distanzierten
und nicht parallel orientierten Ferritstab-Antennen, ohne eine empfangsseitige Auswertung
auch der
zweiten Antennensignale durchführen zu müssen.
[0012] Es kann aber auch zweckmäßig sein, ähnlich den in der älteren Anmeldung P 35 10 637.9
beschriebenen Gegebenheiten eine Umschaltung zwischen räumlich unterschiedlich orientierten
(Haupt-) Antennen vorzusehen. Dafür kann es dann zweckmäßig sein, zusätzlich eine
Verformung der originären Richtcharakteristik der Hauptantenne zu einer möglichst
guten Rundumcharakteristik durch die Ankopplung der Kompensations-Antenne vorstehend
erläuterter Art vorzunehmen. Entscheidend bei der tatsächlichen Umschaltung des Funkempfängers
auf unterschiedliche (Haupt-) Antennen ist aber, daß dann die gerade nicht an den
Empfänger angeschalteten Hauptantennen nicht mehr in einem vollständigen Antennenkreis
liegen, um Schwingerscheinungen im Zuge der Antennen-Umschaltung zu vermeiden. Bei
der tatsächlichen Antennen-Umschaltung sind als alle diejenigen Antennenkreise, die
gerade nicht an den Funkempfänger angeschlossen sind, durch Kurzschluß oder Auftrennung
unwirksam zu machen; eine Lösung, die insoweit bei einer gattungsgemäßen Funkuhr auch
als eigenständig schutzfähig betrachtet wird.
[0013] Zusätzlich Alternativen und Weiterbildungen sowie weitere Merkmale und Vorteile der
Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen und, auch unter Berücksichtigung
der Darlegungen in der Zusammenfassung, aus nachstehender Beschreibung von in der
Zeichnung unter Beschränkung auf das Wesentliche stark abstrahiert skizzierten bevorzugten
Realisierungsbeispielen zur erfindungsgemäßen Lösung.
Es zeigt:
- Fig. 1
- im Blockschaltbild eine Funkuhr mit festangeschlossener Hauptantenne und quer dazu
angeordneter, auf Resonanz abgestimmter aber nicht angeschlossener Kompensationsantenne
und
- Fig. 2
- ein Beispiel für eine Umschaltung zwischen unterschiedlich orientierten, jeweils
abgestimmten Antennen.
[0014] Die in der Zeichnung als symbolisch vereinfachtes Blockschaltbild skizzierte Funkuhr
11 besteht aus einer autonomen Uhr 12 mit Zeitanzeige 13 und aus einem Funkempfänger
14 für Empfang und Dekodierung von über Funk übermittelten kodierten Zeitinformation
(sogenannten Zeittelegrammen), um mit dieser Referenzinformation von Zeit zu Zeit
die momentane Darbietung auf der Zeitanzeige 13 zu vergleichen und gegebenenfalls
zu korrigieren - wie im einzelnen im oben zitierten DBP 3 439 638 (& EP-A-0 180 155)
näher erläutert.
[0015] Dafür ist der Funkempfänger 14 mit seinen Demodulations- und Dekodierschaltungen
15 sowie gegebenenfalls einem Vorverstärker 16 an einen auf die feste Sendefrequenz
des Zeitinformationssenders abgestimmten Antennenkreis 17 angeschlossen, der die Parallelschaltung
einer Antennenspule 18 mit einem Abgleichkondensator 19 aufweist. Zur Erhöhung der
Empfindlichkeit der Antennenspule 18 weist diese in bekannter Weise einen Ferritstab
20 auf. Diese Baueinheit aus Antennenspule 18 und Ferritstab 20 wird in vorliegendem
Sachzusammenhang auch als Haupt-Antenne 21 bezeichnet.
[0016] Charakteristisch für eine solche Ferritstab-Antenne 21 ist ihre hohe Richtungsempfindlichkeit;
d.h. die Empfangsverhältnisse sind am schlechtesten, wenn der lineare Ferritstab 20
in Längsrichtung auf den Standort des Senders ausgerichtet ist, während sich quer
zu dieser ungünstigsten Orientierung beste Empfangsverhältnisse einstellen. Die jeweilige
Induktionsspannung an der Antennenspule 18, aufgetragen über der winkelmäßigen Orientierung
des Ferritstabes 20 gegenüber dem Standort eines entfernten Senders, ergibt die bekannte
8-förmige Antennencharakteristik einer einfachen Ferritstab- oder Peilantenne.
[0017] Wie ausgeführt ist ein solches Verhalten der in eine Funkuhr 11 eingebauten Antenne
21 aber höchst unerwünscht, weil eine solche Konsumuhr vom Benutzer nicht nach funktechnischen
Überlegungen, sondern gemäß den räumlichen Gegebenheiten beispielsweise hinsichtlich
des Mobiliars eines Wohnzimmer aufgestellt bzw. aufgehängt wird. Die eingebaute Antenne
21 kann dann gerade eine räumlich so ungünstige Orientierung bezüglich des Sender-Standorts
aufweisen, daß Empfang und Dekodierung ungestörter Zeittelegramme nicht mehr möglich
sind, also die für eine Funkuhr 11 charakteristische automatische Kontrolle und Korrektur
der Zeitanzeige 13 nicht mehr gewährleistet ist.
[0018] Deshalb ist beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 der Erfindung eine zweite oder
Kompensations-Antenne 22 vorgesehen, die ebenfalls mit einem auf die Sendefrequenz
abgestimmten Antennenkreis 17 ausgestattet, aber nicht an den Funkempfänger 14 angeschlossen
ist. Diese Kompensationsantenne 22 ist im dargestellten Beispielsfalle rechtwinkelig
und seitlich versetzt (also gewissermaßen als ein Schenkel eines "L") in gewissem
Abstand vor einem Stirnende des Ferritstabes 20 der Hauptantenne 21 in die Funkuhr
11 eingebaut; wobei sich die Kompensationsantenne 22 (entgegen der zeichnerischen
Darstellung) keineswegs in der selben Ebene, wie die Hauptantenne 21 sich erstrecken
muß und auch andere relative Lagen zur Hauptantenne einnehmen kann.
[0019] Die Wirkung einer solchen in Gegenwart der Hauptantenne 21, schwach induktiv mit
ihr verkoppelten, ebenfalls auf Resonanz abgestimmten Kompensationsantenne 22 ist
eine starke Verringerung der typischen Richtcharakteristik der abgestimmten Ferritstab-Hauptantenne
21 in dem Sinne, daß die 8-förmige Antennencharakteristik der Haupt-Antenne 21 nun
oval-ähnlich verformt (also in Querrichtung aufgeweitet und in Längsrichtung zusammengezogen)
wird.
[0020] Versuche haben gezeigt, daß die wechselweise erfolgende Antennenabstimmung, in Gegenwart
jeweils der durch die induktive Kopplung dämpfend wirkenden anderen Antenne 22 bzw.
21, auf die Sendefrequenz des Zeittelegramm-Senders eine überraschende Verbesserung
der Empfangs-Charakteristik (im Sinne einer möglichst kreisförmigen Antennencharakteristik)
ergibt.
[0021] Damit wird der Funkuhr-Empfänger 14 mit einer Antenne 21 betrieben, die angenähert
die große Empfindlichkeit einer Ferritstab-Antenne 21 aufweist, aber nicht mehr mit
dem Nachteil großer Empfangs-Unempfindlichkeit in Stab-Längsrichtung behaftet ist.
[0022] Da die zweite oder Kompensations-Antenne 22 ihrerseits keine Signalenergie in den
Funkempfänger 14 einspeist (sondern nur zur induktiven Bedämpfung) der originären
Richtungsempfindlichkeit der Hauptantenne 21 dient), kann für die Kompensationsantenne
22 ein relativ kurzer Ferritstab 23 eingesetzt werden, so daß sich kein besonderer
zusätzlicher Raumbedarf für diese Antennen-Kompensationsmaßnahme in der Funkuhr 11
ergibt. Der praktische Einbau stellt schließlich auch insofern keine besonderen Probleme
dar, da, wie gesagt, die Einbauebene der Kompensationsantenne 22 weitestgehend unkritisch
ist, wenn auch vorzugsweise ein gewisser Abstand im Scheitelbereich der beiden quer
zueinander orientierten Ferritstäbe 20-23 eingehalten bleibt. Wenn aus konstruktiven
Gründen dieser Abstand verändert werden muß, kann die daraus resultierende Rückwirkung
auf die Richtungsabhängigkeit der Empfindlichkeit der Hauptantenne 21 weitgehend durch
eine weitere Nachstimmung jedenfalls der Hauptantenne 21 wieder kompensiert werden.
[0023] Wenn die Richtungsempfangsempfindlichkeit der Funkuhr 11 weiter gesenkt werden soll,
ist es zweckmäßig, eine Umschaltung zwischen (vgl. Fig. 2) azimutal unterschiedlich
orientierten, in die Funkuhr 11 eingebauten (Haupt-)Antennen 21 vorzusehen, wie es
als solches bekannt ist. In Fig. 2 ist nicht berücksichtigt, daß auch solche räumlich
unterschiedlich orientierten Antennen 21 zweckmäßigerweise mit Kompensationsantennen
(22 in Fig. 1) gruppiert sind, um wieder bei nur mäßigem Verlust an Empfangsempfindlichkeit
ein wesentliche Steigerung des Rundum-Empfangs-Vermögens zu erzielen.
[0024] Um bei einer Antennenumschaltung unterschiedlich wirksame Antennenkopplungen und
daraus resultierendes Schwingneigen der Arbeitsweise des Funkempfängers 14 zu vermeiden,
ist stets nur einer der Antennenkreise, im Beispielsfalle der Fig. 2 der Antennenkreis
17.1, wirksam. Die anderen, momentan nicht an den Funkempfänger 14 angeschlossenen
Antennenkreise 17 sind entweder (wie im Falle der Schalter-Konstellation nach Fig.
2) geöffnet, oder aber (zeichnerisch nicht dargestellt) kurz- geschlossen.
[0025] Auf dieser Weise ist in beliebiger Stellung des Antennen-Umschalters 24 für den Funkempfänger
14 stets die schaltungstechnische Situation gemäß Fig. 1 gegeben, also der Anschluß
nur einer wirksamen Antenne 21 (gegebenenfalls mit zugeordneter Kompensations-Antenne
22 gemäß Fig. 1); ohne Störungen durch weitere (Haupt-)Antennen anderer Orientierung
befürchten zu müssen.
1. Funkuhr (11) mit wenigstens einer Ferritstab-Hauptantenne (21), wobei im Falle mehrerer
Hauptantennen (21.1,21.2,21.3) diese unterschiedlich ausgerichtet sind und nur eine
davon an den Uhren-Funkempfänger (14) angeschlossen ist, während die anderen unwirksam
geschaltet sind, und mit einer Bedämpfung der Hauptantenne (21) zur Beeinflussung
ihrer Richtempfangscharakteristik im Sinne einer Rundumcharakteristik,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Bedämpfung der bzw. jeder kapazitiv abgestimmten Hauptantenne (21;21.1) eine
schwach induktiv an sie gekoppelte Kompensationsantenne (22) zugeordnet ist, die jeweils
ebenfalls einen kapazitiv auf Resonanz abgestimmten, jedoch nicht an den Funkempfänger
(14) anschließbaren, Antennenkreis (17) mit im Vergleich zur Hauptanttenne (21) nur
relativ kurzem Ferritstab (23) aufweisen, der etwa quer - jedenfalls nicht parallel
- zum zugeordneten Hauptantennen-Ferritstab (20) orientiert und in Abstand vor dessen
Stirnende seitlich versetzt angeordnet ist.
2. Funkuhr nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haupt- und Kompensationsantennen (21,22) jeweils L-förmig, mit lichtem Stirnabstand
im Scheitelpunkt, angeordnet sind.
3. Abgleichverfahren für die Haupt- und Kompensationsantennen (21,22) einer Funkuhr nach
Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der jeweilige Antennenkreis (17) der Haupt- und der Kompensations-Antenne (21,22)
in Gegenwart der anderen Antenne (22 bzw. 21) auf Empfangsfrequenz-Resonanz nachgestimmt
wird.
1. A radio clock (11) having at least one ferrite-rod main antenna (21), in which respect,
in the event of several main antennas (21.1, 21.2, 21.3), these are aligned differently
and only one of them is connected to the clock radio receiver (14), whilst the others
are switched so as to be inoperative, and having an attenuation of the main antenna
(21) to influence its directional receiving characteristic in the sense of a panoramic
characteristic, characterised in that associated as attenuation with the or respectively
with each capactively tuned main antenna (21; 21.1) is a compensating antenna (22)
which is coupled in a weakly inductive manner thereto and which in each case likewise
have an antenna circuit (17) which is capactively tuned for resonance but which is
not connectable to the radio receiver (14) and which has in comparison with the main
antenna (21) an only relatively short ferrite rod (23), which is oriented approximately
transversely - in any event not parallel - to the associated main-antenna ferrite
rod (20) and is arranged laterally offset at a spacing in front of the front end thereof.
2. A radio clock according to claim 1, characterised in that the main and compensation
antennas (21,22) are in each case arranged in a L-shaped manner, with a clear end
spacing at the apex.
3. A method of balancing for the main and compensation antennas (21,22) of a radio clock
according to claim 1 or 2, characterised in that the respective antenna circuit (17)
of the main and of the compensation antenna (21,22) is finely tuned for reception-frequency
resonance in the presence of the other antenna (22 or 21 respectively).
1. Horloge radiocommandée (11), avec au moins une antenne principale à barreau de ferrite
(21), où, en cas de plusieurs antennes principales (21.1,21;2,21.3), celles ci sont
orientées différemment et une seule d'entre elles étant raccordée au récepteur radio
(14), tandis que les autres sont commutées en position inactive, et avec un amortissement
de l'antenne principale (21), en vue de modifier sa caractéristique de réception directionnelle
dans le sens d'une caractéristique omnidirectionnelle, caractérisée en ce qu'une antenne
de compensation faiblement inductive (22) est associée à l'unique ou aux différentes
antennes principales (21;21.1), pour assurer l'amortissement de celle(s)-ci, et la
ou les antennes (22) présentent un circuit d'antenne (17), accordé capacitivement
pour produire une résonance sans cependant être raccordées au récepteur radio (14)
et muni d'un barreau de ferrite (23) relativement court cependant en comparaison de
l'antenne principale (21), qui est disposé à peu près transversalement - en tous cas
pas parallèlement - au barreau de ferrite associé de l'antenne principale (20) et
décalé latéralement, à distance de son extrémité frontale.
2. Horloge radiocommandée selon la revendication 1, caractérisée en ce que les antennes
principales et de compensation (21,22) sont disposées en forme de L, les faces frontales
étant espacées du sommet du L.
3. Procédé de compensation pour les antennes principale et de compensation (21,22) d'une
horloge radiocommandée selon la revendication 1 ou 2 caractérisé en ce qu'au contraire
de l'antre antenne (22 ou 21), le circuit de l'antenne respectif (17) des antennes
principale et de compensation (21,22) est conçu pour résonner à la fréquence de réception.