| (19) |
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(11) |
EP 0 242 881 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.03.1991 Patentblatt 1991/11 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.04.1987 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E01C 23/02 |
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| (54) |
Betondecken-Fertiger
Concrete road finisher
Finisseuse de revêtement en béton
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR |
| (30) |
Priorität: |
23.04.1986 DE 3613784
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.10.1987 Patentblatt 1987/44 |
| (73) |
Patentinhaber: Heilit & Woerner Bau-AG |
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D-81677 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Schulte, Richard
D-8000 München 71 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Prechtel, Jörg, Dipl.-Phys. Dr. et al |
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Patentanwälte
H. Weickmann, Dr. K. Fincke
F.A. Weickmann, B. Huber
Dr. H. Liska, Dr. J. Prechtel, Dr. B. Böhm
Postfach 86 08 20 81635 München 81635 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 534 243 DE-B- 1 534 258 US-A- 1 683 292
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DE-A- 3 221 028 FR-A- 1 411 538
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Betondecken-Fertiger mit einer Vorrichtung zum Herstellen
einer in Fertigungsrichtung verlaufenden Längsscheinfuge mittels eines bis in den
Bereich von Verdichtungsaggregaten, insbesondere in Form von Tauchrüttlern und einer
diesen nachgeschalteten Druckplatte, reichenden Fugenbildners, mit einer Glätteinrichtung
und ggf. mit einer dem Fugenbildner folgenden Vorrichtung zum Benetzen oder zum Ausfüllen
der gebildeten Fuge.
[0002] Bei einem aus der DE-A- 15 34 243 bekannten Betondecken-Fertiger besteht der Fugenbildner
aus einem kurzen vor den Verdichtungsaggregaten endenden Rohrabschnitt, durch den
im Zuge der Vorwärtsbewegung des Betondecken-Fertigers fortlaufend ein elastisches
Fugendichtungsprofil in den noch plastischen Beton eingeführt wird. Das Eintrittsende
des Rohrabschnitts befindet sich an einer vertikalen Schüttwand des Fertigers, hinter
die der Betonvorrat geschüttet wird. Das Fugendichtungsprofil kann dann ohne weiteres
von einer vor dieser Wand angeordneten Spule in den Rohrabschnitt eingeführt werden.
Diese bekannte Anordnung ist nicht geeignet für Betondecken-Fertiger ohne derartige
Schüttwand, welche auf das vor ihnen aufgeschüttete Einbaumaterial zufahren und selbsttätig
verteilen und zur Betondecke verarbeiten. Nachteilig ist ferner, daß bei dem bekannten
Betondecken-Fertiger auf den Fugenbildner die Druckplatte sowie die Glätteinrichtungen
folgen, so daß die Gefahr besteht, daß die Glättbewegungen (insbesondere bei Verwendung
von Glättbohlen) den Fugenverlauf beeinträchtigen.
[0003] Aus der DE- B- 32 21 028 ist ein Betondecken-Fertiger bekannt, welcher ohne Schüttwand
auskommt und daher auch vor dem Fertiger aufgeschüttetes Einbaumaterial verarbeiten
kann. An diesen Fertiger ist ein die Längsscheinfuge ausbildendes Profilstahlband
angebracht, welches sich über das hintere Ende des Betondecken-Fertigers hinaus bis
in den Bereich des Besenstriches erstreckt. Auf diese Weise erhält man zwar eine Längsscheinfuge
mit maßhaltigem Querschnitt und guter Geradheit; der Betrieb des Betondecken-Fertigers
wird durch dieses lange Profilstahlband jedoch erschwert, insbesondere beim Fertigungsstart
sowie beim Fertigungsstop. Auch ist nachteilig, daß die Besenstrichbühne einen vorgegebenen
Abstand entsprechend der Profilstahlbandlänge einhalten muß. Ferner ist es praktisch
unmöglich, den Fertiger momentan zurückzusetzen, was erforderlich sein kann, um Fehlfertigungen
ausgleichen zu können. Bei dem Anlegen von Beschleunigungs- und Verzögerungsspuren
(B-V-Spuren) wird häufig eine seitliche Gleitschalung zur seitlichen Begrenzung der
weiterlaufenden Hauptfahrbahn eingesetzt, und zwar gerade an der Stelle der bisherigen
Längsscheinfuge. Das Profilstahlband der bekannten Anordnung ist hierbei äußerst störend.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, einen Betondecken-Fertiger der eingangs genannten
Art bereitzustellen, welcher bei einfachem Aufbau und einfacher Handhabung Längsscheinfugen
guter Maßhaltigkeit und Geradheit liefert und dabei vor dem Fertiger aufgeschüttetes
Einbaumaterial verarbeiten kann.
[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Fugenbildner wenigstens einen Fugenvorformer
im Bereich der Druckplatte und einen von diesem gesonderten Fugenhauptformer im Bereich
der Glätteinrichtung, insbesondere Glättbohle, des Betondecken-Fertigers umfaßt, und
daß der Fugenhauptformer die Glättbohle unterquert und vorzugsweise mit dieser höhenmäßig
verkoppelt ist. Der Fugenhauptformer befindet sich im Bereich mit bereits verdichtetem
und daher weniger plastischem Beton, der anschließend praktisch keinen Vibrationen,
Rüttelbewegungen oder dergl. ausgesetzt ist. Die vom Fugenhauptformer gebildete Längsscheinfuge
hat daher eine hohe Formbeständigkeit. Bei Einsatz der Vorrichtung zur Benetzung oder
Ausfüllung der gebildeten Fuge unmittelbar anschließend an den Fugenbildner noch im
Bereich des Betondecken-Fertigers wird von vorneherein eine ordnungsemäße Fugenbehandlung
sichergestellt unter Vermeidung eines später durchzuführenden Bearbeitungsschrittes.
Die Aufgabe des mit dem Fugenhauptformer fluchtenden Fugenvorformers ist es, Steine
oder dergl. aus dem Wege zu räumen, so daß der Fugenhauptformer problemlos in den
bereits mehr oder weniger verdichteten Beton einschneiden kann. Da sich der Fugenvorformer
noch im Bereich des plastischen Betons befindet, bereitet es ihm keine Schwierigkeiten,
auch größere Steine aus dem Wege zu räumen. Die höhenmäßige Verkopplung mit der das
endgültige Deckenniveau festlegenden Glättbohle sichert die Einhaltung einer exakten
Fugentiefe. Es ergibt sich in der Folge eine maßhaltige Fugenausbildung in diesem
zumindest oberflächlich noch in Bewegung befindlichen Betondeckenbereich.
[0006] Der Fugenvorformer ist bevorzugt im Bereich der Vorderkante der Druckplatte angeordnet.
Bevorzugt ist hierbei vorgesehen, daß der vorzugsweise angenähert schwertförmige Fugenvorformer
lösbar an der Druckplatte angebracht ist. Auf diese Weise erspart man sich eine gesonderte
Halterung für den Fugenvorformer. Überdies ist er leicht zugänglich, was die Montage
und ggf. Demontage, bzw. ein Auswechseln gegen eine andere Bauform (bei Wechsel des
Fugenquerschnitts) erleichtert. Die Unterseite der Druckplatte ist anschließend an
den Fugenvorformer im Bereich der Vorderkante durchgehend glatt, so daß sich eine
äußerst gleichmäßige Verdichtung des Betons ergibt. Dies ist für die Deckenqualität
von großer Wichtigkeit.
[0007] Um hierbei besonders einfachen Aufbau bei zuverlässiger Funktion sicherzustellen,
wird vorgeschlagen, daß der Fugenhauptformer sich über ein Gleit- oder Rollenlager
an der horizontal hin- und herbewegbaren Glättbohle abstützt.
[0008] Ferner wird vorgeschlagen, daß der vorzugsweise angenähert schwertförmige Fugenhauptformer
mit einem Betondeckenfertigerrahmen um eine vertikale Achse im Bereich des Vorderendes
des Fugenhauptformers schwenkbar verbunden ist. Hierdurch wird bei besonders einfachem
Aufbau unmittelbar die richtige Orientierung des Fugenhauptformers sichergestellt,
da es sich nach Art eines Steuerruders entsprechend der Richtung des vorbeiströmenden
Betonmaterials selbsttätig einstellt.
[0009] Um im Bedarfsfalle schnell und einfach die bereits angesprochene seitliche Gleitschalung
zum Anlegen der B-V-Spur am Betondeckenfertiger im Bereich der Längsscheinfuge montieren
zu können, wird vorgeschlagen, daß der Fugenhauptformer an einem bzw. dem Betondeckenfertigerrahmen
seitlich verlagerbar ist. Bevorzugt wird hierbei ein den Fugenhauptformer mit dem
Betondeckenfertigerrahmen verbindender Schwenkarm eingesetzt.
[0010] Ein mit einem Rüttelantrieb versehener Fugenvorformer kann im Bereich zwischen Druckplatte
und Fugenhauptformer vorgesehen sein. Dieser Vorformer sichert unter allen Betriebsbedingungen
einen von Zuschlagstoffen freien Weg für den nachfolgenden Fugenhauptformer, vor allem
dann, wenn der Fugenhauptformer unmittelbar auf den Fugenvorformer folgt. Es muß lediglich
ein kleiner Bewegungsspalt für die Rüttelbewegung des Fugenvorformers vorgesehen sein.
Der Fugenvorformer an der Druckplattenvorderkante kann in vielen Fällen entfallen,
so daß das Umrüsten beim Anbringen einer Zwischenschaltung erleichtert wird. Der Fugenvorformer
zwischen Druckplatte und Fugenhauptformer kann nämlich besonders leicht entfernt werden
durch einfaches beziehen nach oben. Eine seitliche Lagenjustierung des Fugenvorformers
erübrigt sich, wenn dieser erfindungsgemäß in einer druckplattenfesten oder betondeckenfertigerrahmenfesten
Gabel seitlich geführt ist.
[0011] Besonders einfacher, mechanisch robuster Aufbau ergibt sich, wenn der Fugenvorformer
an einem Vertikalträger angebracht ist, an welchem ein Rüttelantrieb, vorzugsweise
Unwuchtmotor, gehaltert ist. Hierbei kann der Vertikalträger über Gummielemente an
einer rahmenfesten Einhängegabel gelagert sein, was das Entfernen des Fugenvorformers
nach oben erleichtert. Hierbei kann der Fugenvorformer im Bereich der Gabel über eine
lösbare elastische Lasche mit der Druckplatte bzw. mit dem Betondeckenfertigerrahmen
verbunden sein.
[0012] Vor allem im oberen Fugenbereich unterhalb der Betondeckenoberseite besteht die Gefahr,
daß die Fugenflanken zusammenbacken. Dies liegt zum einendaran, daß die oberen Betonschichten
fließfähiger sind als die unteren Schichten und zum anderen darin, daß der Besenstrich
bei noch wenig erhärtetem Beton zu einem Zusammenstreichen der Fuge führt. Ein im
oberen Fugenbereich in die Fuge eingesetztes Fugenband würde diese Gefahr praktisch
beseitigen. Dieses Band müßte jedoch ausreichende Breite aufweisen, um den kritischen
Bereich abzudecken. Das Einführen eines entsprechend breiten Bandes in die Fuge bereitet
jedoch Schwierigkeiten, wenn das Band von einem oberhalb der Betondecke angeordneten
Vorrat (insbesondere Spule) geliefert wird. Es müssen zugsteife Bänder verwendet werden,
um ein Reißen des Bandes, sei es beim Verlegen oder in der Fuge, zuverlässig zu verhindern.
Derartige zugfeste Bänder lassen sich in der Bandebene praktisch nicht verbiegen.
Beispiele für derartige Bänder sind die beim Kisten- oder Paketverpacken oder beim
Verpacken von Palettenladungen üblichen Faserbänder, insbesondere Glasfaser-Bänder.
Diese sind äußerst reißfest, witterungsbeständig und dabei kostenünstig erhältlich.
[0013] Würde man nun ein derartiges Band mit einer die Fugenbreite weit übersteigenden Bandbreite
in die Fuge einführen, so muß, aufgrund der Zugsteifigkeit, das Band in einem ersten
Biegungsabschnitt um eine zur Flachseite des Bandes parallele Achse aus der vertikalen
Zufuhrrichtung in die horizontale Nutenlängsrichtung umgebogen werden und anschließend
in einem zweiten Biegungsabschnitt um 90° um seine Längsachse verwunden werden, damit
es in der vertikalen Nutlängsebene zum Liegen kommt. Der erste und zureite Biegungsabschnitt
müssen sich unterhalb der Betondeckenoberseite befinden mit der Folge, daß das Einbaumaterial
beidseits der Fuge stark aufgewühlt wird. Im Bereich zumindest des ersten Biegungsabschnitts
steht die Breitseite des Bandes nämlich senkrecht auf der vertikalen Nutlängsebene.
Zur Bandbreite kommt noch die entsprechende Dimension des das Band führenden Rohrs
oder dergl. hinzu.
[0014] Erfindungsgemäß wird der Fugenhauptformer mit einer Zuführung für wenigstens zwei
in der Fuge übereinander angeordnete Fugendichtungsbänder versehen. Die wenigstens
zwei übereinander angeordneten Fugendichtungsbänder verhindern das Zusammenbacken
der Nutseitenwände in einem ausreichend großen Nuthöhenbereich. Aufgrund der Aufteilung
in mehrere entsprechend schmälere Bänder ist die Abmessung der Zuführung senkrecht
zur vertikalen Fugenebene dementsprechend reduziert. Das Einbaumaterial wird allenfalls
geringfügig durch die Zuführung gestört. Die nachfolgende Glättbohle sorgt für eine
zuverlässige Beseitigung eventueller Beeinträchtigungen der Betonstruktur.
[0015] Bei einem bekannten Betondecken-Fertiger (DE-B-15 34 258 und DE-A-32 21 028) wird
ein einziges Band durch den hohlen Fugenformer der hinter dem Fugenformer gebildeten
Fuge zugeführt. Das verwendete Band muß hierbei zugelastisch sein, damit es innerhalb
des Fugenformers in einer Vertikal-Ebene liegend sich um eine horizontale Querachse
verbiegen kann (Figuren 2 und 3 der DE-B-15 34 258). Bei den bekannten Anordnungen
endet der Fugenformer mit Abstand vor der nachfolgenden Glätteinrichtung (Glättplatte
bzw. Glättbohle). Die Tiefe der Fuge entspricht somit im wesentlichen der Breite des
Bandes, da eine tiefere Fuge im Bereich unterhalb des Bandes von der Glätteinrichtung
zugedrückt werden würde. Das aus relativ weichem Material bestehende Band muß, um
Beschädigungen beispielsweise durch eine nachfolgende Besenstrich-Einrichtung zu vermeiden,
relativ tief in die Fuge eingesetzt werden mit der Gefahr, daß der Scheinfugenrand
unregelmäßig wird. Schließlich muß der Fugenformer relativ lang ausgebildet sein,
da eine größere Krümmung des Bandes in einer vertikalen, die Bandseitenfläche enthaltenden
Ebene nur schlecht möglich ist.
[0016] Um eine größere wirksame Nut-Tiefe bei vorgegebener Breite des Fugenbandes mit baulich
einfachen Mitteln zu erhalten, wird eine die Glätteinrichtung unterquerende rohrförmige
Zuführung für jedes Fugenband vorgeschlagen.
[0017] Da die Nut anschließend an den Fugenbildner nicht mehr von einer Glätteinrichtung
beeinträchtigt wird, kann erfindungsgemäß eine Nut mit die Gesamtbreite des wenigstens
einen Fugenbandes weit übersteigender Tiefe angefertigt werden. Das wenigstens eine
Fugenband erstreckt sich im Bereich der Oberfläche der Betondecke; der Fugenbereich
unterhalb des wenigstens einen Fugenbandes bleibt im wesentlichen erhalten.
[0018] Um ein im wesentlichen zug-unelastisches und damit mechanisch wesentlich stabileres
Band als (endloses) Fugenband einsetzen zu können, wird vorgeschlagen, daß die Zuführung
das wenigstens eine Band um eine zur Flachseite des Bandes parallele Achse biegt und
um die Längsrichtung des Bandes verwindet. Auf diese Weise kann das Band von einem
Bandvorrat, z.B. Rolle, oberhalb der Betondecke in den Fugerformer geführt und in
vertikaler Ebene liegend mit horizontaler Längsrichtung in die Fuge eingelegt werden.
Die Biegung beträgt beispielsweise 90° ebenso wie die Verwindung.
[0019] Die Länge des Fugenformers (in Förderrichtung) kann gegenüber der bekannten Form
verkürzt werden, da der Krümmungsradius des Bandes bei einer Biegung um eine zur Flachseite
des Bandes parallele Achse vergleichsweise klein gewählt werden kann. Das mechanisch
stabile Band kann mit verringertem Abstand unterhalb der Oberfläche der Betondecke
in die Nut eingesetzt werden, da die Beschädigungsgefahr durch eine nachfolgende Besenstrich-Einrichtung
wesentlich reduziert ist.
[0020] In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Zuführung die Bänder mit
Abstand übereinander in die Fuge einführt. Der Abstand kann beispielsweise bis zu
5 mm betragen, so daß die effektive Höhe des durch die Bänder gesicherten Fugenbereichs
dementsprechend erhöht ist. Bei dem genannten Abstand bis maximal etwa 5 mm ist das
gewünschte Aufreißen der Scheinfuge dennoch sichergestellt.
[0021] Einfacher Aufbau und zuverlässige Funktion der Zuführung sind gewährleistet, wenn
für jedes Band ein dem Fugenquerschnitt angepaßtes flaches Zuführungsrohr vorgesehen
ist mit einem ersten Biegungsabschnitt um eine zur Flachseite des Zuführungsrohrs
parallele Achse und mit einem zweiten Biegungsabschnitt mit Verwindung des Zuführrohrs
un seine Längsachse.
[0022] Eine die Fugenbreite allenfalls gering übersteigende Breite des Fugenhauptformers
bei kostengünstiger Herstellbarkeit und hoher mechanischer Stabilität erreicht man
dadurch, daß der Fugenhauptformer mit folgenden untereinander starr verbundenen, vorzugsweise
verschweißten, Teilen gebildet ist, einem plattenförmigen Unterteil, einem plattenförmigen
Oberteil sowie mit den Führungsrohren, welche einen zwischen Unterteil und Oberteil
ausgebildeten, vorzugsweise L-förmigen Spalt ausfüllen. Die Zuführung ist also mit
dem Fugenhauptformer integriert.
[0023] Unabhängig von der vorstehend beschriebenen speziellen Bauart der Zuführung wird
vorgeschlagen, daß am Fugenhauptformer eine Zuführung für wenigstens ein Fugendichtungsprofil
vorgesehen ist, sowie eine Einrichtung zur Benetzung des Profils. Das Fugendichtprofil
zieht also die Benetzungsflüssigkeit dochtähnlich mit sich in die Fuge, so daß spezielle
bauliche Maßnahmen, z.B. Druckapparaturen zum Zuführen des Benetzungsmittels, sich
erübrigen. So kann der Einfachheit halber ein Einfülltrichter am Eingabeende eines
das Fugendichtprofil aufnehmenden und in die Fuge einführenden Führungsrohrs vorgesehen
sein.
[0024] Die Erfindung wird im folgenden an bevorzugten Ausführungsbeispielen an Hand der
Zeichnung erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Betondecken-Fertigers (Schnitt nach
Linie I-I in Fig. 2);
Fig. 2 eine teilweise Draufsicht auf die Anordnung in Fig. 1 (Blickrichtung II in
Fig. 1);
Fig. 3 eine Seitenansicht ähnlich Fig. 1 einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Betondecken-Fertigers;
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 3 und
Fig. 5 einen Detailschnitt nach Linie V-V in Fig. 3.
[0025] Der in den Figuren 1 und 2 schematisch dargestellte Betondecken-Fertiger trägt die
Bezugsziffer 10. Der Betondecken-Fertiger stützt sich mit Laufwerken üblicher Art,
insbesondere mit in Fig. 1 strichliert angedeuteten seitlichen Raupenlaufwerken 12,
auf dem Untergrund 14 bzw. auf nicht dargestellten seitlichen Laufbahnen ab. Die Fertigungsrichtung
ist in Fig. 1 mit einem Pfeil A angedeutet. An seinem in Richtung A vorderen Ende
weist der Betondecken-Fertiger 10 Verteilerbleche 16 auf, die über ein Rohr 18 miteinander
verbunden sind. Das Rohr 18 ist über einen Träger 22 an einem rahmenfesten Rohr 21
quer zur Fertigungsrichtung A mit Hilfe eines nicht dargestellten Bewegungsantriebs
hin und her verschiebbar gelagert.
[0026] Auf die Verteilerbleche 16 folgt ein Dosierschieber 26, welcher um eine rahmenfeste
horizontale Querachse 28 verschwenkbar gelagert ist, um einer nachfolgenden Druckplatte
30 Einbaumaterial 20 in vorher bestimmbarer Menge, insbesondere Schichtdicke,zuführen
zu können. Der Aufbau sowie die Steuerung des Dosierschiebers 26 kann der DE-OS 32
32 020 entsprechen.
[0027] Zwischen Druckplatte 30 und dem Schild 32 des Dosierschiebers 26 sind Tauchrüttler
34 üblichen Aufbaus angeordnet. Diese bilden zusammen mit der Druckplatte 30 Verdichtungsaggregate
für das Einbaumaterial 20. Im Bereich der (abgeschrägten) Vorderkante 36 der Druckplatte
30 ist an der Druckplatte ein angenähert schwertförmiger
[0028] Fugenvorformer 38 in nicht näher dargestellter Weise lösbar angebracht. Da sich seine
vertikale Rückkante 40 in im Verhältnis zur Länge a der Druckplattenunterseite 42
vergleichsweise geringem Abstand zur Vorderkante 36 befindet, ist die Unterseite 42
praktisch erhebungsfrei, so daß eine gleichmäßige Verdichtung des Einbaumaterials
20 durch die Druckplatte 30 gewährleistet ist. Der Fugenvorformer 38 hat die Funktion,
gröbere Bestandteile des Einbaumaterials 20, insbesondere Steine,aus dem Wege eines
nachfolgenden,in Flucht mit dem Fugenvorformer 38 liegenden Fugenhauptformers 44 zu
räumen. Dies wird dadurch erleichtert, daß der Fugenvorformer sich noch im Wirkungsbereich
der Tauchrüttler 34 befindet, also in einem Bereich, in welchem das Einbaumaterial
20 noch gut fließfähig ist.
[0029] Der wiederum angenähert schwertförmige Fugenhauptformer 44 unterquert eine auf die
Druckplatte 30 folgende Glättbohle 46. Sein Vorlaufende 48 ist geringfügig angespitzt,
um körnige Strukturen des Einbaumaterials 20 ohne weiteres abweisen zu können, die
hinter dem Fugenvorformer 38 dementsprechend geringfügig in den Weg des nachlaufenden
fugenhauptformers 44 eingedrungen sind. Der Fugenhauptformer 44 ist an einem die Glättbohle
46 U-förmig umgreifenden Halterahmen 50 vorgesehen. Über diesen Halterahmen stützt
sich der Fugenhauptformer 44 an der Glättbohle 46 ab. Dies ist schematisch durch eine
an einem oberen Längsholm 52 des Halterahmens 50 drehbar gelagerte Rolle 54 mit zur
Fertigungsrichtung A paralleler Drehachse angedeutet. Die Rolle stützt sich an der
Oberseite 56 der Glättbohle 46 ab. Die Rolle 54 sowie ein lichter Bewegungsabstand
zwischen der Unterseite 58 der Glättbohle und dem oberen Längsrand 60 des Fugenhauptformers
44 gestatten die übliche Hin- und Herbewegung der Glättbohle (Doppelpfeil B in Figur
2 quer zur Richtung A), ohne daß der Fugenhauptformer 44 mitgenommen wird. Aufgrund
dieser Höhenankopplung des Fugenhauptformers 44 an die Glättbohle 46 wird eine definierte
konstante Fugentiefe b sichergestellt, da die Glättbohle 46 die Betondeckenoberfläche
62 festlegt.
[0030] Mit dem Betondeckenfertigerrahmen 24 ist der Fugenhauptformer über einen Schwenkarm
64 verbunden. Dieser ist mit seinem einen Ende an einem vertikal verlaufenden Rahmenträger
66 angelenkt (vertikale Achse 68) und mit seinem anderen Ende mit dem Halterahmen
50 gelenkig verbunden (vertikale Achse 70). Die Gelenkverbindung zwischen Arm 46 und
Halterahmen 50 läßt eine Vertikalverschiebung des Rahmens 50 gegenüber dem Arm 64
zu, entsprechend der jeweiligen Höheneinstellung der Glättbohle 46. Dies ist in den
Figuren 1 und 2 dadurch angedeutet, daß ein vertikaler Rahmenschenkel 72 des Halterahmens
50 in zwei vertikal übereinanderliegenden Gelenkaugen 74 des rechteckrahmenartigen
Rahmens 64 höhenverstellbar gehaltert ist.
[0031] Der Rahmenschenkel 72 ist mit dem Fugenhauptformer 44 im Bereich des vorderen Endes
des Fugenhauptformers starr verbunden. Auf diese Weise ergibt sich nach Art eines
nachgeschleppten Steuerruders selbsttätig die gewünschte Orientierung des Fugenhauptformers
parallel zur Fertigungsrichtung A.
[0032] Der Schwenkarm 64 wird durch entsprechende Stellmittel in der gewünschten Winkellage
(Fugenhauptformer 44 in Flucht mit dem Fugenvorformer 38) gehalten. Durch entsprechendes
seitliches Verschwenken des Arms 64, (in Figur 2 entgegen dem Uhrzeigersinn) kann
der Fugenhauptformer 44 seitlich verschwenkt werden in eine in Figur 2 strichliert
angedeutete Warteposition 78. Diese Schwenkbewegung des Arms 64 kann durch Hydraulikzylinder
oder dergleichen bewirkt werden. In den Figuren 1 und 2 ist eine besonders einfache
Verstelleinrichtung dargestellt, die aus einer Spindel 80 mit Handrad 82 besteht,
die beispielsweise an einem horizontalen Rahmenteil 84 des Betondeckenfertigerrahmens
24 axial unverschiebbar jedoch um ihre Achse verdrehbar gelagert ist. Dementsprechend
greift die Spindel 80 in eine Spindelmutter 85 ein, die am Arm 64 unverdrehbar jedoch
geringfügig um eine vertikale Achse 86 verschwenkbar gelagert ist. Dementsprechend
ist die Spindel 80 auch am Rahmenteil 84 über eine entsprechende, nicht dargestellte
Zwischenhülse um eine vertikale Achse 88 geringfügig verschwenkbar, um das beim Verschwenken
des Arms 64 zwangsläufig auftretende Mitschwenken der Spindel 80 zuzulassen.
[0033] Auf den Fugenhauptformer 44 folgt eine in den Figuren 1 und 2 angedeutete Fugenfüllvorrichtung
90. Diese ist mit dem Betondecken-Fertigerrahmen 24 starr verbunden, beispielsweise
über einen sich an den horizontalen Rahmenteil 84 anschließenden,zweifach abgeknickten
Rahmenteil 92. Der Fugenfüllvorrichtung 90 wird über einen Zuführschlauch 94 von einem
nicht dargestellten Vorratsbehälter Fugenfüllmaterial zugeführt. Dieses Material wird
über nicht näher dargestellte Düsen der Fugenfüllvorrichtung in die hinter dem Fugenhauptformer
44 ausgebildetet Längsscheinfuge 96 eingefüllt. Bei dem Fugenfüllmaterial kann es
sich um Stützmaterial, vorzugsweise Sand oder Bentonit handeln. Man kann die Fuge
auch ausschäumen. Schließlich kann man auch die Fuge 96 mit einem das Zusammenkleben
der Fugenseitenwände verhindernden Trennmittel benetzen. Hierfür kommt ein wachsartiges
Trennmittel in Frage.
[0034] Die Fugenfüll-Vorrichtung kann auch, abweichend von den Prinzipdarstellungen in Fig.
1 und 2, unmittelbar am Fugenhauptmformer 44 befestigt sein, so daß die Fugenfüll-Vorrichtung
mitsamt dem Fugenhauptformer 44 weggeschwenkt werden kann, falls eine Zwischenschalung
montiert werden soll. In dem später noch an Hand der Figuren 3 bis 5 zu erläuternden
Ausführungsbeispiel ist eine der Fugenfüll-Vorrichtung 90 entsprechende Zuführung
für Fugendichtungsbänder unmittelbar am Fugenhauptformer angebracht.
[0035] Mit dem vorstehend beschriebenen erfindungsgemäßen Betondeckenfertiger lassen sich
maßhaltige geradlinige Fugen erzielen, die ggf. in einem Arbeitsgang zugleich verfüllt
werden können. Der Betondecken-Fertiger ist leicht zu handhaben. Soll zur Herstellung
einer B- und V-Spur anstelle der bisherigen Längsscheinfuge eine seitliche Gleitschalung
am Betondecken-Fertiger angebracht werden, so genügt es, wenn man den Fugenhauptformer
44 durch entsprechendes Verschwenken des Schwenkarms 64 wegschwenkt. Der Fugenvorformer
38 kann entweder ebenfalls demontiert werden oder unter Umständen auch an Ort und
Stelle bleiben, wobei dann die Gleitschalung eine dem Umriß des Fugenvorformers 38
entsprechende Ausnehmung aufweist.
[0036] Die selben Vorteile lassen sich mit dem im Folgenden an Hand der Figuren 3 bis 5
zu erläuternden zweiten Ausführungsbeispiel erzielen Bauelemente des mit 110 bezeichneten
Betondecken-Fertigers, die solchen in Figuren 1 und 2 entsprechen, sind mit den selben
Bezugsziffern, jeweils vermehrt um die Zahl 100, versehen. Die Seitenansicht der Fig.
3 zeigt, im Gegensatz zur Fig 1, lediglich den interessierenden Teil des Fertigers
110 im Bereich der Glättbohle 146. Die übrigen Bauteile sind dementsprechend gemäß
Fig. 1 zu ergänzen.
[0037] Man erkennt in den Figuren 3 und 4 die Druckplatte 130, deren Unterseite 142 die
Betondeckenoberfläche 162 festlegt. An einem horizontal verlaufenden Rahmenteil 184
und an der Druckplatte 130 ist der Schwenkarm 164 um eine vordere Achse 168 schwenkbar
gelagert; durch nicht dargestellte Stellmittel wird der Schwenkarm 164 in der gewünschten
Winkellage gehalten. Am hinteren Ende des Arms 164 ist der Fugenhauptformer 144 um
eine zur Achse 168 parallele,vertikal verlaufende Achse 170 schwenkbar und zusätzlich
noch höhenverstellbar gelagert. Der Fugenhauptformer 144 wird in seiner vorgesehenen
Höhe unmittelbar unterhalb der Glättbohle 146 dadurch gehalten, daß er sich an einer
Rolle 154 mit einem quer zur Richtung A verlaufenden fugenhauptformerfesten Winkel
153 abstützt, dessen Länge wenigstens dem Hub der Glättbohle 146 entspricht. Zur genauen
Höhenjustierung ist die Rolle 154 an einem an der Glättbohle 146 in einem Schwenkgelenk
147 schwenkbar angebrachten Arm 155 gelagert. Dieser Am 155 läßt sich über einen Einstell-Schraubbolzen
157 gegenüber der Gättbohle 146 in vertikaler Ebene neigungsverstellen.
[0038] Wie die Figuren 3 und 5 zeigen, besteht der Fugenhauptformer 144 aus einem plattenförmigen
Unterteil 202, zwei zweifach gebogenen, flach gedrückten Führungsrohren 204 und 206
sowie einem plattenförmigen Oberteil 208. Die Führungsrohre 204, 206 füllen einen
im wesentlichen L-förmigen Spalt 210 zwischen Ober- und Unterteil 208 bzw. 202 aus.
Die genannten Teile sind verschweißt. Das Oberteil 208 ist starr mit dem die Achse
170 bildenden Vertikalschenkel 172 verbunden. Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel
gemäß Figuren 1 und 2 wird die Glättbohle 146 nicht von einem Rechteckrahmen des Fugenhauptformers
umgriffen.
[0039] Durch die beiden Führungsrohre 204 und 206 wird jeweils ein zugfestes Fugenband 212
in die Längsscheinfuge 196 eingeführt. Dabei werden die Fugenbänder 212 jeweils von
einer Vorratsrolle 214 oberhalb des Fugenhauptformers 144 abgespult. Die Drehachse
216 der Rollen verläuft in Querrichtung. Da die Fugenbänder 212 innerhalb der Fuge
196 mit ihrer Breitenrichtung in einer Vertikalebene liegen und in horizontaler Richtung
sich erstrecken, muß das zugfeste Band in einem ersten Biegungsabschnitt 218 des jeweiligen
Führungsrohrs um 90° um eine zur Achse 216 parallele Krümmungsachse gebogen werden
(entlang einer Zylindermantelfläche) und anschließend in einem zweiten Biegungsabschnitt
220 um seine Längsrichtung um 90° verwunden werden.
[0040] Die Bänder 212 werden knapp unterhalb der Fahrbahnoberfläche 162 in die Fuge 196
eingeführt, und zwar mit einem lichten Abstand voneinander von maximal etwa 5 mm.
Die Breite der Bänder beträgt vorzugsweise etwa 5 mm. Auf diese Weise wird ein Bereich
von etwa 15 mm der Fuge 196 unmittelbar unterhalb der Oberfläche 162 durch die Fugenbänder
212 gegen ein Zusammenbacken gesichert. Der sich daran anschließende tiefer liegende
Bereich der beispielsweise etwa 90 mm tiefen und etwa 4 mm breiten Fugen ist weniger
gefährdet.
[0041] Mit den Fugenbändern 212 wird Wasserglas als Abbindebeschleuniger der Fuge 196 zugeführt.
Hierzu muß lediglich an den Eingabeenden 222 der Führungsrohre 204, 206 Flüssigkeit
zugeführt werden; die Fugenbänder 212 ziehen dann die Flüssigkeit mit sich in die
Fuge 196. In Fig. 3 ist mit einer Strich-Punkt-Linie ein Einfülltrichter 224 angedeutet,
welcher die oberen Rohrenden 222 umgibt und für die Benetzung der in die Enden 222
einlaufenden Fugenbänder 212 mit der Flüssigkeit sorgt. Ein Zufuhrrohr 225 für die
Flüssigkeit oberhalb des Trichters 224 ist mit einer Strich-Punkt-Punkt-Linie angedeutet.
[0042] Zusätzlich oder anstelle des Fugenvorformers 38 im Bereich der Vorderkante 36 der
Druckplatte 30 gemäß Figuren 1 und 2 ist bei der Ausführungsform gemäß Figuren 3 bis
5 ein Fugenvorformer 138′ zwischen Druckplatte 130 und Fugenhauptformer 144 vorgesehen.
Er weist wiederum eine Schwertform mit abgerundeter Vorlaufkante 139 auf. Die horizontale
Unterkante 141 des Fugenvorformers 138′ geht, von einem geringfügigen Bewegungsspalt
143 zwischen Fugenvorformer 138′ und Fugenhauptformer 144 abgesehen, unmittelbar in
die horizontale Unterkante 145 des Fugenhauptformers 144 über.
[0043] Der Fugenvorformer 138′ ist an einem Vertikalträger 230 angebracht, welcher den Fugenvorformer
138′ gabelartig umgreift (Befestigungsbolzen 231). Eine an der Druckplatte 130 angebrachte
horizontale Führungsgabel 234 sorgt für eine seitliche Führung des Vertikalträgers
230, welcher über einen an seinem oberen Ende montierten Unwuchtmotor 232 in vertikale
vibration (Doppelpfeil C in den Figuren 3 und 4) gebracht werden kann. Im Bereich
der Gabel 234 ist der Vertikalträger 230 über eine lösbare elastische Lasche (gummiertes
Gewebeband) 238 mit der Druckplatte 130 lösbar verbunden. Man erkennt in Fig. 3 einen
eine Vertikalbohrung am druckplattenseitigen Ende der Lasche 238 durchsetzenden Bolzen
240 an der Druckplatte 130 mit Sicherungssplint 242. Die Lasche 238 überträgt die
vom Einbaumaterial auf den Fugenvorformer 138′ ausgeübten Schubkräfte auf die Druckplatte
130. Dabei läßt sie die vibrationsschwingungen C des vertikalträgers 230 uneingeschränkt
zu.
[0044] Im Bereich knapp unterhalb seines oberen Endes ist der vertikalträger 230 in eine
Lagergabel 246 am Rahmenteil 184 unter Zwischenschaltung von Gummielementen 248 eingehängt
und mittels Schrauben 250 fixiert.
[0045] Zur Gestaltung des Schwenkarms 164 ist nachzutragen, daß die Rahmenebene des Arms
gegenüber dem vertikalträger 230 seitlich versetzt ist. Um dennoch die Drehachse 170
des Fugenhauptformers und mit ihr die Mittellängsebene des Fugenhauptformers 144 mit
der Mittellängsebene des Fugenvorformers 138′ zusammenfallen lassen zu können, sind
am Arm 164 in Fig. 4 strichliert angedeutete Winkel 251 angebracht, an welchen wiederum
eine die Schwenkachse 170 definierende armfeste Rohrhülse 252 angebracht ist, und
zwar in Flucht mit dem Fugenvorformer 138′. Soll der Fugenvorformer 138′ entfernt
werden, beispielsweise um eine Zwischenschalung montieren zu können, muß lediglich
der Sicherungssplint 242 gezogen werden, damit die Lasche 238 frei wird. Ferner müssen
die beiden Muttern 250 gelöst werden, so daß dann der vertikalträger 230 nach oben
aus der Gabel 246 abgehoben werden kann.
Die Erfindung, wie vorgehend beschrieben, kann wie folgt zusammengefaßt werden:
[0046] Ein Betondecken-Fertiger 10 weist eine Vorrichtung zum Herstellen einer in Fertigungsrichtung
A verlaufenden Längsscheinfuge 96 auf mit einem Vorformer 38 im Bereich von Verdichtungsaggregaten
30,34 und einem von diesem gesonderten Fugenhauptformer 44 im Bereich einer Glättbohle
30. Hierdurch lassen sich maßhaltige, geradlinige Längsscheinfugen bei einfacher Handhabbarkeit
des BetondeckenFertigers 10 erreichen.
1. Betondecken-Fertiger mit einer Vorrichtung zum Herstellen einer in Fertigungsrichtung
verlaufenden Längsscheinfuge mittels eines bis in den Bereich von Verdichtungsaggregaten,
insbesondere in Form von Tauchrüttlern und einer diesen nachgeschalteten Druckplaltte
(30; 130), reichenden Fugenbildners mit einer Glätteinrichtung und ggf. mit einer
dem Fugenbildner folgenden Vorrichtung zum Benetzen oder zum Ausfüllen der gebildeten
Fuge, dadurch gekennzeichnet, daß der Fugenbildner wenigstens einen Fugenvorformer (38; 138′) im Bereich der Druckplatte
(30; 130) und einen von diesem gesonderten Fugenhauptformer (44; 144) im Bereich der
Glätteinrichtung, inbesondere Glättbohle (46; 146) des Betondeckenfertigers (10; 110)
umfaßt, und daß der Fugenhauptformer (44; 144) die Glättbohle (46; 146) unterquert
und mit dieser höhenmäßig verkoppelt ist.
2. Betondecken-Fertiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fugenhauptformer (44; 144) sich über ein Gleitoder Rollenlager (54; 154)
an der horizontal hin- und herbewegbaren Glättbohle (46; 146) abstützt.
3. Betondecken-Fertiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise angenähert schwertförmige Fugenhauptformer (44; 144) mit einem
Betondeckenfertigerrahmen (24; 184) um eine vertikale Achse (70; 170) im Bereich des
Vorderendes des Fugenhauptformers (44; 144) schwenkbar verbunden ist.
4. Betondecken-Fertiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fugenhauptformer (44; 144) an einem bzw. dem Betondeckenfertigerrahmen (24;
184) seitlich verlagerbar gehaltert ist.
5. Betondecken-Fertiger nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen den Fugenhauptformer
(44; 144) mit dem Betondeckenfertigerrahmen (24; 184) verbindenden Schwenkarm (64;
164).
6. Betondecken-Fertiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem Rüttelantrieb (232) versehener Fugenvorformer (138′) im Bereich
zwischen Druckplatte (130) und Fugenhauptformer (144) vorgesehen ist.
7. Betondecken-Fertiger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Fugenhauptformer (144) unmittelbar auf den Fugenvorformer (138′) folgt.
8. Betondecken-Fertiger nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Fugenvorformer (138′) in einer druckplattenfesten oder betondeckenfertigerrahmenfesten
Gabel (234) seitlich geführt ist.
9. Betondecken-Fertiger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Fugenvorformer (138′) im Bereich der Gabel (234) über eine lösbare elastische
Lasche (238) mit der Druckplatte (130) bzw. mit dem Betondecken-Fertigerrahmen verbunden
ist.
10. Betondecken-Fertiger nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Fugenvorformer (138′) an einem Vertikalträger (230) angebracht ist, an welchem
ein Rüttelantrieb, vorzugsweise Unwuchtmotor (232), gehaltert ist.
11. Betondecken-Fertiger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Vertikalträger (230) über Gummielemente (248) an einer rahmenfesten Einhängegabel
(246) gelagert ist.
12. Betondecken-Fertiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fugenhauptformer (144) mit einer Zuführung für wenigstens ein, vorzugsweise
zwei in der Fuge (196) übereinander angeordnete Fugendichtungsbänder (212) versehen
ist.
13. Betondecken-Fertiger (10) nach anspruch 12, gekennzeichnet durch eine die Glätternichtung (146) unterquerende rohrförluge Zuführung (204, 206)
für jedes Fugenband (212).
14.Betondecken-Fertiger nach Anspruch 12 oder 13 dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung das wenigstens eine Band (212) um eine zur Flachseite des Bandes
(212) parallele Achse biegt und um die Längsrichtung des Bandes (212) verwindet.
15. Betondecken-Fertiger nach einem der Ansprüche 13 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung wenigstens zwei Bänder übereinander in die Fuge einführt.
16. Betondecken-Fertiger nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung die Bänder (212) mit Abstand übereinander in die Fuge (196) einführt.
17. Betondecken-Fertiger nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Band (212) ein dem Fugenquerschnitt angepaßtes flaches Zuführungsrohr
(204,206) vorgesehen ist mit einem ersten Biegungsabschnitt (218) um eine zur Flachseite
des Zuführungsrohrs parallele Achse und mit einem zweiten Biegungsabschnitt (220)
mit Verwindung des Zuführrohrs um seine Längsrichtung.
18. Betondecken-Fertiger nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Fugenformer (144) mit folgenden untereinander starr verbundenen, vorzugsweise
verschweißten, Teilen gebildet ist, einem plattenförmigen Unterteil (202), einem plattenförmigen
Oberteil (208) sowie mit den Führungsrohren (204, 206), welche einen zwischen Unterteil
(202) und Oberteil (208) ausgebildeten, vorzugsweise L-förmigen Spalt (210) ausfüllen.
19. Betondecken-Fertiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Fugenhauptformer (144) eine Zuführung für wenigstens ein Fugendichtungsprofil
vorgesehen ist, sowie eine Einrichtung zur Benetzung des Profils.
20. Betondecken-Fertiger nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einfülltrichter (224) am Eingabeende eines das Fugendichtungsprofil aufnehmenden
und in die Fuge (196) einführenden Führungsrohrs (204,206) vorgesehen ist.
1. Concrete floor or ceiling producer with apparatus for manufacturing a longitudinal
dummy joint extending in the production direction by means of a joint forming means
reaching into the region of compression units, in particular in the form of vibrating
pokers and a pressure plate (30; 130) downstream thereof, with a smoothing arrangement
and optionally with apparatus following the joint forming means for wetting or filling
the joint formed, characterised in that the joint forming means comprises at least
one joint preformer (38; 138′) in the region of the pressure plate (30; 130) and one
joint main former (44; 144) separate therefrom in the region of the smoothing arrangement,
in particular smoothing board (46; 146) of the concrete floor or ceiling producer
(10; 110), and in that the joint main former (44; 144) underruns the smoothing board
(46; 146) and is joined to it in terms of height.
2. Concrete floor or ceiling producer according to claim 1, characterised in that
the joint main former (44; 144) is supported via a sliding or rolling bearing (54;
154) on the horizontally reciprocable smoothing board (46; 146).
3. Concrete floor or ceiling producer according to one of the preceding claims, characterised
in that the joint main former (44; 144) which is preferably approximately swordshaped
is pivotally connected about a vertical shaft (70; 170) in the front end region of
the joint main former (44; 144) to a concrete floor or ceiling producing frame (24;
184).
4. Concrete floor or ceiling producer according to one of the preceding claims, characterised
in that the joint main former (44; 144) is secured laterally displaceably on a or
the concrete floor or ceiling producing frame (24; 184).
5. Concrete floor or ceiling producer according to claim 4, characterised by a pivot
arm (64; 164) connecting the joint main former (44; 144) to the concrete floor or
ceiling producing frame (24; 184).
6. Concrete floor or ceiling producer according to one of the preceding claims, characterised
in that a joint preformer (138′) equipped with a vibrating drive (232) is provided
in the region between pressure plate (130) and joint main former (144).
7. Concrete floor or ceiling producer according to claim 6, characterised in that
the joint main former (144) directly follows the joint preformer (138′).
8. Concrete floor or ceiling producer according to claim 6 or 7, characterised in
that the joint preformer (138′) is laterally guided in a fork (234) rigid with the
pressure plate or rigid with the concrete floor or ceiling producing frame.
9. Concrete floor or ceiling producer according to claim 8, characterised in that
the joint preformer (138′) is connected in the region of the fork (234) via a detachable
resilient tab (238) to the pressure plate (130) or to the concrete floor or ceiling
producing frame.
10. Concrete floor or ceiling producer according to one of claims 6 to 9, characterised
in that the joint preformer (138′) is arranged on a vertical beam (230) on which a
vibrating drive, preferably an unbalance motor (232), is secured.
11. Concrete floor or ceiling producer according to claim 10, characterised in that
the vertical beam (230) is mounted via rubber elements (248) on a suspension fork
(246) rigid with the frame.
12. Concrete floor or ceiling producer according to one of the preceding claims, characterised
in that the joint main former (144) is equipped with a supply means for at least one,
preferably two joint sealing strips (212) superimposed in the joint (196).
13. Concrete floor or ceiling producer (10) according to claim 12, characterised by
a tubular supply means (204, 206), underrunning the smoothing arrangement (146), for
each joint strip (212).
14. Concrete floor or ceiling producer according to claim 12 or 13, characterised
in that the supply means bends the strip (212), of which there is at least one, about
an axis parallel to the flat side of the strip (212) and twists it about the longitudinal
direction of the strip (212).
15. Concrete floor or ceiling producer according to one of claims 13 to 14, characterised
in that the supply means introduces at least two superimposed strips into the joint.
16. Concrete floor or ceiling producer according to claim 15, characterised in that
the supply means introduces the spaced superimposed strips (212) into the joint (196).
17. Concrete floor or ceiling producer according to one of claims 13 to 16, characterised
in that for each strip (212) there is provided a flat supply tube (204, 206) adapted
to the joint cross section, with a first bending portion (218) about an axis parallel
to the flat side of the supply tube and with a second bending portion (220) with twisting
of the supply tube about its longitudinal direction.
18. Concrete floor or ceiling producer according to claim 17, characterised in that
the joint former (144) is formed with successive parts which are rigidly connected
to one another, preferably welded, a plate-shaped lower part (202), a plate-shaped
upper part (208) and with the guide tubes (204, 206) which fill a preferably L-shaped
gap (210) formed between lower part (202) and upper part (208).
19. Concrete floor or ceiling producer according to one of the preceding claims, characterised
in that on the joint main former (144) there is provided a supply means for at least
one joint sealing profile and an arrangement for wetting the profile.
20. Concrete floor or ceiling producer according to claim 19, characterised in that
an inlet hopper (224) is provided at the inlet end of a guide tube (204, 206) receiving
the joint sealing profile and leading into the joint (196).
1. Finisseuse de chaussées en béton comportant un dispositif pour la réalisation d'un
joint de retrait longitudinal, s'étendant dans le sens de la finition, au moyen d'un
dispositif de formation de joints s'étendant jusque dans la région des ensembles de
compactage, notamment sous la forme de pervibreurs et d'une plaque de pression (30;
130) disposée en aval de ceux-ci avec un dispositif de lissage et éventuellement un
dispositif faisant suite au dispositif de formation des joints, pour mouiller ou remplir
le joint formé, caractérisé en ce que le dispositif de formation des joints comprend
au moins un préformeur de joint (38; 138′) dans la région de la plaque de pression
(30; 130) et un formeur principal de joint (44; 144) séparé du premier, dans la région
du dispositif de lissage, notamment de la poutre de lissage (46; 146) de la finisseuse
pour chaussées en béton (10; 110) et en ce que le formeur principal de joint (44;
144) passe sous la poutre de lissage (46; 146) tranversalement à celle-ci et lui est
accouplé en hauteur.
2. Finisseuse de chaussées en béton selon la revendication 1, caractérisée en ce que
le formeur principal de joint (44; 144) prend appui contre la poutre de lissage (46;
146) se déplaçant horizontalement dans un mouvement de va-et-vient, par l'intermédiaire
d'un palier glissant ou à roulement (54; 154).
3. Finisseuse de chaussées en béton selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le formeur principal de joint (44; 144), de préférence à peu près en forme
de lame, est relié à un cadre de finisseuse de chaussées en béton (24; 184), de manière
à pivoter autour d'un axe vertical (70; 170), dans la région de l'extrémité avant
du formeur principal de joint (44; 144).
4. Finisseuse de chaussées en béton selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le formeur principal de joint (44; 144) est maintenu sur un ou le cadre
de finisseuse de chaussées en béton (24; 184), de manière à pouvoir se déplacer latéralement.
5. Finisseuse de chaussées en béton selon la revendication 4, caractérisée par un
bras de pivotement (64; 164) reliant le formeur principal de joint (44; 144) au cadre
de finisseuse de chaussées en béton (24; 184).
6. Finisseuse de chaussées en béton selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce qu'il est prévu un préformeur de joint (138′), pourvu d'un mécanisme vibrant
(232), dans la région comprise entre la plaque de pression (130) et le formeur principal
de joint (144).
7. Finisseuse de chaussées en béton selon la revendication 6, caractérisée en ce que
le formeur principal de joint (144) fait directement suite au préformeur de joint
(138′).
8. Finisseuse de chaussées en béton selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en
ce que le préformeur de joint (138′) est guidé latéralement dans une fourche (234),
solidaire de la plaque de pression ou du cadre de la finisseuse de chaussées en béton.
9. Finisseuse de chaussées en béton selon la revendication 8, caractérisée en ce que
le préformeur de joint (138′) est relié, dans la région de la fourche (234), à la
plaque de pression (130) ou au cadre de la finisseuse de chaussée en béton, par une
patte (238) élastique et amovible.
10. Finisseuse de chaussées en béton selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisée
en ce que le préformeur de joint (138′) est placé sur un support vertical (230) sur
lequel est maintenu un mécanisme vibrant, de préférence un moteur à balourd (232).
11. Finisseuse de chaussées en béton selon la revendication 10, caractérisée en ce
que le support vertical (230) est monté sur une fourche de suspension (246), solidaire
du cadre, par l'intermédiaire d'éléments en caoutchouc (248).
12. Finisseuse de chaussées en béton selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le formeur principal de joint (144) est pourvu d'une alimentation pour au
moins une, de préférence deux bandes d'étanchéité de joint (212), superposées dans
le joint (196).
13. Finisseuse de chaussées en béton selon la revendication 12, caractérisée par une
alimentation (204, 206) tubulaire, passant sous le dispositif de lissage (146), transversalement
à celui-ci, pour chaque bande de joint (212).
14. Finisseuse de chaussées en béton selon la revendication 12 ou 13, caractérisée
en ce que l'alimentation replie au moins une bande (212), autour d'un axe parallèle
au côté plat de la bande (212) et l'enroule autour de la direction longitudinale de
la bande (212).
15. Finisseuse de chaussées en béton selon la revendication 13 ou 14, caractérisée
en ce que l'alimentation introduit au moins deux bandes superposées dans le joint.
16. Finisseuse de chaussées en béton selon la revendication 15, caractérisée en ce
que l'alimentation introduit les bandes (212) dans le joint (196), superposées et
espacées.
17. Finisseuse de chaussées en béton selon l'une des revendications 13 à 16, caractérisée
en ce qu'il est prévu, pour chaque bande (212), un tube d'alimentation (204, 206)
plat, adapté à la section transversale du joint avec une première section de pliage
(218) autour d'un axe parallèle au côté plat du tube d'alimentation et avec une deuxième
section de pliage (220), avec enroulement du tube d'alimentation autour de sa direction
longitudinale.
18. Finisseuse de chaussées en béton selon la revendication 17, caractérisée en ce
que le formeur de joint (144) est formé des éléments suivants, assemblés rigidement
entre eux, de préférence soudés: une partie inférieure (202) en forme de plaque, une
partie supérieure (208) en forme de plaque ainsi que des tubes de guidage (204, 206)
qui remplissent de préférence une fente en L (210), formée entre la partie inférieure
(202) et la partie supérieure (208).
19. Finisseuse de chaussées en béton selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce qu'il est prévu une alimentation pour au moins un profilé d'étanchéité de joint,
sur le formeur principal de joint (144) ainsi qu'un dispositif pour mouiller le profilé.
20. Finisseuse de chaussées en béton selon la revendication 1, caractérisée en ce
qu'il est prévu une trémie de chargement (224) à l'extrémité d'introduction d'un tube
d'alimentation (204, 206), recevant le profilé d'étanchéité de joint et à introduire
dans le joint (196).