[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Behaelter fuer Kosmetika in Stiftform,
insbesondere Lippenstift, der gemaess dem Oberbegriff des Anspruchs 1 aeusseren Grundkoeper,
einem gegenueber dem Grundkoerper drehbaren, aber axial unverschiebbaren Zwischenkoerper,
einem im Zwischenkoerper angeordneten Stifttraeger und einen auf des obere Ende des
Grundkoerpers aufsteckbaren Kappe besteht, wobei der Stifttraeger teleskopartig im
Zwischenkoerper verschiebbar, aber undrehbar ist.
[0002] Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt einen Behaelter fuer Kosmetika
in Stiftform, insbesondere Lippenstift anzugeben, bei den Grundkoerper und gegebenfalls
auch die Verschlusskappe aus einem unelastischen oder wenig elastischen Kunststoff
geformt sind, um so dem Behaelter ein aestetisch anziehendes Aussehen zu verleihen,
wobei Vorkehrungen vorgesehen sind, um dadurch das Ausformen durch Herausreichen nicht
zu erschweren oder gar unmoeglich zu machen.
[0003] Ein aehnlicherweise aus vier Teilen bestehender Behaelter ist aus der Druckschrift
US-A-4 208 144 (Eyelet Speciality Co., Inc.) bekannt. Hierbei wird aber die Verschlusskappe
nicht auf das obere Ende des Grundkoerpers, sondern auf dasjenige des Zwischenkoerpers
aufgesteckt, wodurch der Lippenstift auch bei geschlossener Verschlusskappe verstellt
werden und an die obere Innenflaeche der Verschlusskappe aufschlagen kann.
[0004] Aus der US-A-2 797 803 ist ein Behalter fuer Kosmetica bekannt, der gleichfalls aus
vier Teilen besteht. Hierbei wird die Verschlusskappe (11) auf das obere Ende der
Grundkoerpers (10) zum dichten Verschluss des Behaelters aufgeschraubt, um die fluechtigen
Bestandteile des kosmetischen Stiftes nicht zerstreuen zu lassen. Die beiden Teile
(10,11) sind aus einem elastischen (nachgiebigen) Kunststoff (insbesondere Polyethylen)
hergestellt, so dass zum Ausformen derselben keine Probleme bestehen.
[0005] Die WO 86/00203 betrifft einen Behaelter fuer Kosmetica, der in aehnlicher Weise
aus vier Teilen besteht, wobei die gegenseitige Anordnung und Bemessung des Grundkoerpers
und des Zwischenkoerper so getroffen sind, dass die Handhabung des Behaelters vereinfacht
wird. Ueber Probleme, die beim Gebrauch von unelastischen oder wenig elastischen Kunststoffen
entstehen, wird auch in dieser Veroeffentlichung nichts gesagt, da alle Flaechen des
Grundkoerper und der Verschlusskappe vollkomme glatt sind.
[0006] Um ein aestetisch schoneres Aussehen dem Grundkoerper zu verleihen, wurde es schon
vorgeschlagen (US-A-4 323 157; FR-A-2 482 843), denselben aus zwei Teilen und zwar
einem aeusseren Teil aus unelastischem Kunstostoff und einem inneren Teil aus elastischem,
leicht ausformbaren Kunststoff herzustellen, wobei der innere Teil in den aeusseren
Teil eingepresst wird. Eine solche Loesung ist offensichtlich zeitraubend und aufwendig.
[0007] Folglich, hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, einen Behalter fuer Kosmetica
vorzuschlagen, bei dem die Beschaedigung des Grundkoerpers, insbesondere beim Ausformen,
aber auch bei der Kupplung mit dem Zwischenkoerper vermeiden wird.
[0008] Um das Problem besser zu klaeren, waere es zu bedenken, dass bei dieser Art von Behaeltern
drei Voraussetzungen betrachtet werden sollen, und zwar:
1) Alle kosmetischen Behaelter sollen zuerst ein anziehendes Aussehen haben, aber
gleichzeitig, insbesondere diejenigen Behaelter, die nach der Ausschoepfung von Kosmetica,
wie in diesem Fall ein Lippenstift, weggeworfen werden, sollen auch unbedingt oekonomisch,
d.h. billig sein.
2) Es ist wohl bekannt, dass weiche, d.h. elastische Kunststoffe kein anziehendes
bzw. glaenzendes Aussehen haben, sie werden jedoch fuer kosmetische Behaelter gebraucht,
weil sie leichter ausgeformt werden koennen.
3) Das ist eben der Grund, aus welchem der Grundkoerper eines Lippenstiftbehaelters
oft in zwei Teilen gefertigt wird und zwar einem inneren Teil aus weichem Kunststoff,
der ziemlich leicht mit seinen spiralfoemigen Gewinden und oberen, mit dem Zwischenkoerper
kuppelbaren Aussparungen aus der Innerform "ausgedreht" werden kann, weil seine obere
nachgiebige Randzone das Herausreissen des Formteiles aus den geformten Aussparungen
gestatte, und einem aeusseren aus einem mehr anziehenden harten und folglich sproeden
wenig elastischen Kunststoff, in den der innere Teil eingepresst wird. Offensichtlich
erhoeht eine solche Herstellungsweise wesentlich die Fertigungskosten des Behaelters.
Die vorliegende Erfindung hat sich eine erste Aufgabe gestellt, einen Grundkoerper
fuer Lippenstift-Behaelter zu schaffen, der einstueckig aus einem harten und folglich
anziehenden, glaenzenden Kunststoff hergestellt wird, der gegebenfalls auch dursichtig
sein kann.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe war es notwendig, Massnahmen herauszufinden, die die obere
Randzone so auszubilden gestatten, dass gleichzeitig eine drehbare, aber axial unverschiebbare
Kupplung mit dem Zwischenkörper und eine leichte Ausformung der inneren Form gewährleistet
werden.
[0010] Diese erste Aufgabe wurde erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Dicke der Wand
der oberen Randzone des Grundkörpers wesentlich an der äusseren und inneren Wandseite
verkleinert wurde, um dieser Zone eine zur Ausformung der Form notwendige Nachgiebigkeit
zu verleihen. Dabei wird am oberen Rand des Grundkörpers ein schräger, ringförmiger
Vorsprung gebildet, dessen schräge obere Seite das Einschnappen eines entsprechenden
ringförmigen Vorsprunges an der inneren Wandseite des Zwischenkörpers erleichtert.
[0011] Die Länge der Einschnürung der inneren Wandseite des Grundkörpers wurde so weit wie
möglich verlängert, um den bei der Ausformung der Innerform sich bildenden Ausdehnungswinkel
so klein wie möglich zu halten und folglich einen Bruch der Randzone des Grundkörpers
zu vermeiden, da wie schon hier oben vorausgesetzt, es sich dabei um einen harten
Kunststoff handelt.
[0012] Eine zweite Aufgabe der Erfindung war es, einen Sitz an der äusseren Wandseite zu
schaffen, der reibungsschlüssig mit der Behälterkappe kuppelbar ist. Das ist insbesondere
wichtig, da damit eine axiale Verschiebung nach oben des Lippenstiftträgers und folglich
ein Zerdrücken des oberen Lippenstiftendes vermieden wird.
[0013] Eine weitere Aufgabe der Erfindung war es, die untere Randzone des Stickträgers,
an der einer der zwei gegenüberliegenden nasenartige Vorsprünge vorgesehen ist, dünner
zu gestalten, um dem entsprechenden Vorsprung eine zur Anlage am Boden der gewinderartigen
Führungsnut notwendige Elastizität zu gewährleisten.
[0014] Eine noch weitere Aufgabe der Erfindung ist es, den Stiftträger so auszubilden, um
den Lippenstift mit Hilfe eines am oberen Ende des Stiftträgers anzubringenden Verschlussdeckels
in dem Stiftträger selbst zu bilden.
[0015] Die erfindungsgemässe Ausbildung eines Behälters für Kosmetika, insbesondere Lippenstift,
gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1 ist durch die im kennzeichnenden Teil desselben
angegebenen Merkmale gekennzeichnet.
[0016] Die Erfindung betrifft auch Verfahren zur Bildung eines kosmetischen stiftes, siehe
Ansprüche 15-17
Die Erfindung wird nun an einigen, in den anliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen,
ohne auf diese begrenzt zu sein, beschrieben. In den Zeichnungen:
Fig. 1. zeigt teils in Seitenansicht und teils im Längsschnitt einen erfindungsgemässen
Behälter mit zwei Ausführungsformen der Verankerung zwischen dem Grundkörper und dem
Zwischenkörper;
Fig.2. zeigt gleichfalls teils in Seitenansicht und teils im Längsschnitt eine etwas
unterschiedliche Ausführungsform des erfindungsgemässen Behälters;
Fig.3. zeigt auf der linken Seite, teilweise im Längsschnitt, den Grundkörper mit
zwei unterschiedlichen Ausführungsformen seiner Verankerung mit dem Zwischenkörper
und auf der rechten Seite, eine unterschiedliche Ausführungsform der Behälterkappe
und des Stiftträgers;
Fig. 4. zeigt in Längsschnitt zwei weitere Ausführungsformen der Verankerung zwischen
dem Grundkörper und dem Zwischenkörper, ohne Behälterkappe;
Fig.5. zeigt einen ähnlichen Längsschnitt des Behälters wie in Fig.4, aber mit der
auf den Grundkörper aufgesetzten Behälterkappe;
Fig.6. zeigt im Längsschnitt eine unterschiedliche Ausführungsform des Stiftträgers;
Fig. 7. zeigt im Längsschnitt eine weitere Ausführungsform des Stiftträgers;
Fig.8. zeigt eine axonometrische Ansicht des oberen Teiles des Zwischenkörpers mit
einem polygonartigen Querschnitt;
Fig.9. zeigt einen Querschnitt durch den Grundkörper, Zwischenkörper und Stiftträger,
in dem die elastische Ausbildung eines der zwei Vorsprünge des Stiftkörpers veranschaulicht
ist;
Fig. 10. und 11. zeigen einen Längsschnitt durch den Grundkörper, bei dem die gegenseitige
Beziehung zwischen der schraubenförmigen Gewindenut und (Fig. 10) einer oberen ringförmigen
Aussparung und (Fig. 11) zwei oberen ringförmigen Aussparungen veranschaulicht ist.
[0017] Mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen, besteht der erfindungsgemässe Behälter
für stiftförmige Kosmetica aus vier Teilen, und zwar aus einer Kappe 1, einem Aussen-
oder Grundkörper 2, einem Zwischenkörper 3 und einem Stiftträger 4. Der rohrförmige
Grundkörper 2 weist einen beliebigen Querschnitt und eine zylindrische Innenwand auf,
die mit einer schraubenförmigen Führungsnut mit weniger als eine ganze Umdrehung 6'
(Fig.7), mit mehreren Umdrehungen 6'' (Fig.1 und 6), oder auch mit zwei Führungsnuten
6 (Fig.2; 3; 4; 5) versehen ist.
[0018] Diese Führungsnute steuern die Bewegung mindestens eines am Stiftträger 4 vorgesehenen
zapfenartigen Vorsprungs 8. Der Grundkörper 2 weist ein vollkommen offenes oberes
Ende und ein vollkommen durch einen Boden 20 des Grundkaerpers geschlossenes unteres
Ende auf, wobei der Grundkörper 2 einstückig ausgefertigt ist und aus folgenden Teilen
besteht:
- einem unteren Teil 2'', dessen Aussendurchmesser demjenigen der Kappe 1 (Fig. 1; 2;
5; 6) oder des einen Teiles der Kappe 1 (Fig.3) wesentlich entspricht, sollte die
Kappe zweiteilig mit unterschiedlichen Aussendurchmessern ausgefertigt sein;
- einen oberen Teil 2', der sich im geschlossenen Zustand des Behälters innerhalb der
Kappe 1 befindet und mit dem unteren Teil einen ringförmigen Absatz 22 bildet, auf
dem sich das untere offene Ende 14 der Kappe 1 abstützt, wobei die äussere Wand 21''
des oberen Teiles 2' einen dem Innendurchmesser (Fig.2 und 5 links und Fig.1 und 6)
oder einem der beiden Innendurchmesser, sollte die Kappe 1 zweiteilig mit unterschiedlichen
Innendurchmessern ausgefertigt sein (Fig. 3 und Fig.2 und 5, rechts), der inneren
Kappenwand 15 entsprechenden Aussendurchmesser hat; dieser obere Teil 2' kann auch
mit einem dekorativen Zusatzelement 30, wie z.B. einem ringförmigen Metallband (Fig.4;
5; rechts und Fig.7) verkleidet werden, wie es hier unten noch näher beschrieben wird.
[0019] Der untere Teil 2'' bildet mit dem oberen Teil 2' des Grundkörpers 2 einen Absatz
22, auf dem sich das untere offene Ende 14 der Kappe 1 abstützt.
[0020] Es sind Mittel vorgesehen, die eine dichte Schliesskupplung zwischen der Kappe 1
und dem Grundkörper 2 gewährleisten. Dazu dient z.B. ein im unteren Bereich der Aussenwand
21'' vorgesehener in Fig. 3 besser sichtbarer ringformiger Vorsprung 25, auf den die
Kappe 1 aufgepresst wird. Wie schon hier oben ausgeführt, bestehen der Grundkörper
2 und Kappe 1, um dem Behälter ein anziehendes, glänzendes aussehen zu verleihen,
aus einem, gegebenfalls durchsichtigem harten , d.h. wenig elastischen Kunststoff,
der bekanntlich eine beschränkte Elastizität hat.
[0021] Da ausser der Kappe 1 auch der Zwischenkörper 3 aus denselben Gründen aus einem harten,
gegebenfalls durchsichtigen Kunststoff besteht, war es notwendig, den Grundkörper
2, wie oben beschrieben, aus einem dünneren und folglich elastischeren oberen Teil
2' und einem unteren harten Teil 2'' auszubilden, um bei der Ausformung und bei der
Kupplung des Grundkörpers 2 mit der Kappe und insbesondere mit dem Zwischenkörper
3 einen Bruch des oberen Teiles des Grundkörpers zu vermeiden.
[0022] Mit Bezug auf die Kupplung zwischen dem Grundkörper 2 und der Kappe, kann auch der
Durchmesser des unteren Bereiches 13 der inneren Kappenwand 15 vergrössert werden,
um die Dicke dieses unteren Bereiches zu verkleinern und demselben so eine grössere
Elastizität zu verleihen. Damit wird eine noch elatischere Kupplung zwischen der Kappe
1 und dem Grundkörper 2 erreicht.
[0023] Wie aus dem Beispiel der Fig. 3 zu entnehmen ist, ist der umlaufende fadenfoermige
Vorsprung 25 an der Ausssenwandung 21'' des oberen Teiles des aeusserem Grundkoerpers
2'' geformt, waehrend die Dickenverringerung 13 mittels eines umlaufenden Absatzes
12 erreicht wird, welcher die obere Innenwandung 15'' und die untere Innenwandung
15' der Kappe 1 trennt, wobei an der Innenwandung 15' des unteren Teiles dieser Kappe
1' ein elastisches Ringelement 16 hinzugefuegt ist.
[0024] Die Verbesserungen der vorliegenden Erfindung beziehen sich auch auf den rohrfoermigen
Zwischenkoerper 3 zum Schutz und zur Fuehrung des Stiftes 9, der an seinen beiden
Enden offen ist und aus zwei Teilen 3' und 3'' besteht.
[0025] Der angrenzende obere Teil 3'' springt gegenueber dem oberen Endes des Aussenkoerpers
2 bemerkenswert vor und hat vorzugsweise eine Laenge, die der Laenge des vom Rand
des Stifttraegers vorstehenden Stiftes wenigstens gleich ist.
[0026] Die Innenwandung 36 und die den Stift 9 schuetzende Aussenwandung 31'' dieses oberen
Teiles 3'' haben einen auf der gesamten Laenge wesentlich gleichen Querschnitt , ohne
Nuten und/oder Schlitze. Auf diese Weise, wenn der genannte Zwischenkoerper 3 anstatt
aus einem matten Material, aus einem durchsichtigen Kunstoff gefertigt ist, gestattet
dieser obere Schutzteil 3'' an jeder Stelle des Stiftes 9 eine maximale und vollstaendige
Sicht zu haben, insbesondere um sowohl die Farbe als auch etwaige Formungsfehler 53
des Stiftes (Fig. 1) unmittelbar in der geschuetzten Stellung im inneren des Behaelters
einwandfrei erkennen zu koennen.
[0027] Da ausserdem keine optische Verformungen zu verzeichnen sind, welche auf Abaenderungen
der Dicke 33 des Mantels sei es auf der Innenwandung 36 sei es auf der Aussenwandnung
31'' zurueckzufuehren waeren, ist auch die Moeglichkeit gegeben eine teilweise Sicht
des Stiftes 9 an jeder Stelle mittels lichtdurchlaessiger Zonen (Fig. 2) zu erlauben.
[0028] Diese Zonen sind als Oese 39 beliebiger geometrischer oder schmueckender Form oder
als ringfoermige Schleifenteile 37 beliebiger Form ausgebildet und an beliebiger Stelle
vorgesehen und werden aus einem durchsichtigen Material gefertigt, welches mit einer
Verkleidung 38 teilweise maskiert ist, wie z.B. eine metallische Facette, ein gewalztes
Band, eine galvanische Ablagerung, ein Siebdruck oder aehnliche Verfahren.
[0029] Wenn die die Bewegung steuernden Mittel nur eine achsiale Bewegung des Stiftes gegenueber
diesem oberen Teil des Zwischenkoerpers bewirken, dann kann dieser Teil 3'' des Zwischenkoerpers
als rohrfoermige Muffe gestaltet sein und einen beliebigen Querschnitt der Aussenwandung
und der Innenwandung aufweisen. Ebenso, kann auch der dazugehoerige Kosmetikstift
9, ausser dem gebraeuchlichen runden Querschnitt, einen beliebigen Querschnitt und
insbesondere einen Querschnitt mit drei ebenen oder krummen Seiten (Fig. 8), oder
einen Querschnitt mit mehreren Seiten oder auch einen elliptischen Querschnitt aufweisen.
Das freie obere Ende des oberen Teiles 3'' des Zwischenkoepers kann eine durch einen
Schnitt durch eine waagrechte Querebene (oberes Ende 34; Figuren 2,7), oder durch
eine um 30° gegenueber der waagrechten Querebene geneigte Ebene (oberes Ende 34';
Figuren (1,3,4,5,8), oder durch eine irgenwie geneigte Querebene sowohl des oberen
Teiles des Zwischenkoepers als auch des Kosmetikstiftes, vorzugsweise durch eine (Fig.
6) gegenueber der waagrechten Querebene um 30° geneigten konvexen krummen Ebene, (oberes
Ende 34'') bestimmte Form aufweisen.
[0030] Da die Behaelter fuer Kosmetika in Stiftform aus vier grundlegenden Teilen gebildet
sind, Mittel erforderlich, welche den Zwischenkoerper 3 und den aeusseren Grundkoeper
2 achsial unversterllbar jedoch zu einender drehbar zu verbinden vermoegen.
[0031] Erfindungsgemaess, ist eines von diesen Mitteln am langen unteren Teil 3' des Zwischenkoepers
3 vorgesehen. Dieser untere Teil 3' hat einen auf seiner gesamten Laenge im wesentlichen
gleichbleibenden Querschnitt und ist an seiner zylindrischen Aussenwandung 31', im
wesentlichen wenig unterhalb der Trennebene 32 zwischen den beiden Teilen (oberer
und unterer) 3'',3' des Zwischenkoerpers 3, mit wenigstens einem leichten fadenfoermigen,
ringfoermigen, radialen Vorsprung 35 versehen. Es koennen aber auch zwei leicht auseinandergelegen
Vorspruenge 35' vorgesehen werden, die vorzugsweise ein saegezahnartiges Profil haben,
um die Einfuehrung zu erleichtern und gleichzeitig das Herausziehen zu verhindern
(s. Fig. 3 rechts).
[0032] Die vorgenannten Mittel arbeiten mit den entsprechenden weiteren Mitteln 26 zusammen,
welche in achsialer Uebereinstimmung an der Oberflaeche der zylindrischen Innenwandung
des oberen Teiles 2'' des aeusseren Grundkoerpers 2, und/oder dessen Verkleidung 30
(Figuren 4 und 5, rechts, und 7) in der Naehe des oberen Endes vorgesehen sind. Diese
weiteren Mittel bestehen aus ausgehoehlten ununterbrochenen oder unterbrochenen, ringfoermigen
Oberflaechen 26, welche mittels einer festen Kupplung des ringfoermigen Zusatzelementes
30 gebildet sind, wie eine metallische dekorative Facette, derer obere Rand 26'' nach
innen gerichtet ist (Figuren 4 und 5, rechts, und 7). Der aeussere Grundkoerpers 2
ist ein einstueckiger Teil, der durch Herausreissen aus einer Form gefertigt wird,
eine Technik die die Anwendung von wenig elastischen Kunststoffen nicht gestattet,
die bekanntlich ein aesthetisch mehr anziehendes Aussehen haben.
[0033] Gemaess der vorliegenden Anmeldung, werden zur Ermoeglichung der Anwendung solcher
wenig elastischen Kunststoffe die folgenden Umkehrungen vorgenommen:
[0034] Die Wand des aeusseren Grundkoerpers 2 hat an seinem oberen Teil 2'' eine merklich
geringere Dicke gegenueber dem unteren Teil 2'. Dadurch wird ein ringfoermiger Absatz
22 an der aeusseren Wand gebildet, auf welchem sich das untere Ende der Kappe 1 abstuetzt.
[0035] Auf diese Weise wird die Wand mehr nachgiebig, weniger steif und folglich wesentlich
mehr elastisch.
[0036] Um die Handhabung der Oberflaeche der Innenwandung des aeusseren Grundkoerpers 2
zu verbessern, leicht unter seinem oberen Ende, ueber einer Nut 28 ist ein fadenfoermiger,
mit einem vorzugweise saegezahnartigen Profil versehener Vorsprung 27 vorgesehen (Figuren
1 und andere). Abwechselnd, koennen zwei ringfoermige, leicht voneinander entfernte
parallele Vorspruenge 27'' vorgesehen sein (Figuren 3,11), die durch mindestens eine
6' oder 6'' oder durch zwei schraubenfoermigen Nuten 6 derweisen unterbrochen und
durchquert sind (Figuren 10,11), dass ausgehoehlte Oberflaechen 26 bzw. 26' gebildeten
werden. Diese Vorspruenge bestehen aus kurzen Wuelsten, die sich von der zylindrischen
Innenwandung leicht nach innen erstrecken.
[0037] Um diesen oberen Teil 2H des aeusseren Grundkoepers 2 noch elastischer zu gestalten,
weist die umlaufende, an der Oberflaeche der Innewandung vorgesehene radiale Ringnut
28, anstatt eine dem Profil des saegezahnartigen Vorsprunges 27 komplementaere Form
(Figuren 1,4,5,6, links) ein gegenueber dem letzteren mehr ausgehoehltes Profil auf,
um so an der Wandung einen inneren Absatz 29 von gewisser Hoehe unterhalb des Ringvorsprunges
27 (figuren 1,3,6, rechts) zu bilden, sodass ein elastisches Gelenk fuer den oberen
Teil 2'' mit verringerter Dicke 23 geschaffen und der Reissarbeitsgang (Ausformen)
erleichtert wird.
[0038] Falls es vorzuziehen ist den Gebrauch von Reissausziehungen zu vermeiden und Kunststoffe
mit einer aesthetisch angenehmen Aussicht zu verwenden, kann zur Abdeckung des oberen
Teiles 2'' des aeusseren Grundkoerpers 2 ein Zusatzelement 30 fest daruebergelegt
werden. Dieses Element kann z. Bsp. aus einer metallischen Facette, einer rohrfoermigen
Muffe, deren Innenwandung ein oberes Ende mit nach innen gerichtetem Rand 26'' aufweist
(Figuren 4 und 5, rechts, und 7)bestehen. Zwischen dem vorgenannten Ende 26'' und
dem oberen Teil 2'' des aeusseren Grundkoerpers 2 wird eine ringfoermige Nut 28, als
eines der Rasteingriffmittel gebildet, welche geeignet sind den Zwischenkoerper 3
und den aeussern Grundkoerper 2 achsial unverschiebbar aber gegenseitig verdrehbar
zu gestalten.
[0039] Wie es schon erwaehnt wurde, kann es wuenschenswert sein, den Stift unmittelbar im
Inneren des erfindungsgemaessen Behaelters zu formen. Dazu wird am oberen Ende 34
des Zwischenkoerpers am gesamten Umfang seines Randes mit elastischem Druck eine Kapsel
5 angebracht. Der elastische Druck bewirkt an diesem oberen Ende 34 einen dichten
Verschluss, da das obere Ende 43 der Stiffttraegerschale 4 elastisch an dessen gesamten
Umfang an der Innenwandnung 36 des Zwischenkoerpers anliegt und sich hoeher als die
achsiale oder schraubenfoermige Nut 7,7' befindet. In dieser Weise wird zwischen diesem
Stifttraeger 4 und der Innewandung 36 des oberen Teiles dieses Zwischenkoerpers 3
ein dichter Verschluss gebildet, sodass dieser Behaelter in seinem Inneren einen geschlossenen
hohlen Raum hat, welcher die Form des zu bildenden Stiftes 9 aufweist.
[0040] Erfindungsgemaess liegt die Verschlusskapsel 5 einerseits mit einer Stuetze 51 an
der Innenwandung der Gipfelwandung 10 der Kappe 1 an, waehrend sie andererseits mit
elastischem Druck an der inneren Oberflaeche 36 (Fig. 3) oder aeusseren Oberflaeche
31'' (Figuren 5,6) des oberen Teiles 3'' des Zwischenkoerpers, vorzugsweise in Uebereinstimmung
mit dem oberen Ende 34 anliegt. Diese Kapsel weist einen Umfang auf, welcher dem Umfang
der inneren Oberflaeche 36 oder der aeusseren Oberflaeche 31'' des Zwischenkoerpers
3 entspricht und einen beliebigen z. B. kreisfoermig polygonalen mit drei oder mehreren
ebenen oder krummen Seiten, ovalen oder elliptischer Querschnitt haben kann. Die den
oberen Teil des Stiftes bildende Oberflaeche kann, ausser als eine gegenueber der
achse waagrechte Querflaeche, als eine ebene Oberflaeche 50 (Fig. 5) oder eine krumme
Oberflaeche 50' beliebigen Winkels ausgebildet sein, die gegenueber der zur Achse
waagrechten Querebene vorzugweise um 30° geneigt sind. Um die Ausbildung des Stiftes
im Inneren des Behaelters zu ermoeglichen, kann ein Stifttraeger 4 als eine rohrfoermige
Muffe mit offenen Enden 43 und 44, und mit einer einer der Hoehe der Innenwandung
des aeusseren Grundkoerpers 2 ungefaehr gleichen Hoehe gestaltet sein. Der Stifttraeger
4 weist an einer gewissen Hoehe eine offene Auflagequerflaeche 41 fuer den Boden des
Stiftes 9 auf, welche den Stifttraeger 4 in einen oberen Teil 4'' und einen unterem
Teil 4' unterteilt. Das erfindungsgemaessen Verfharen wird folgenderweise durchgefuehrt:
Das geschmolzene Erzeugniss 9' wird in den Behaelter vom unteren Ende des unteren
Teiles 44 des Stifttraegers 4 (Fig. 3) eingegossen, wobei vorher der aeussere Grundkoerper
2 abgenommen und der Behaelter umgekippt wird, so dass die fluessige Kosmetikmasse
9' durch die Oeffenung 42 an der Auflageeben 41 des Bodens des Stiftes 9 fliesst und
den oberen geschlossenen hohlen Raum volkommen ausfuellt, wodurch der Stift fertig
gebildet wird.
[0041] Alternativ, kann das geschmolzene Erzeugniss 9' nach Abnahme der Kappe 1 und der
Verschlusskapsel 5 und nachdem der Stifttraeger 4 im Inneren des Behaelters vollkommen
zurueckgezogen wurde (Fig. 4), von oben her in den Behaelter eingegossen werden. Der
entsprechende Teil des unteren, durch Verringerung der Dicke 46 elastisch gemachten
Endes 44 liegt elastisch an einem ringfoermigen inneren Vorsprung 24 des Bodens 20
des aeusseren Grundkoerpers 2 (Fig. 4) an. Dadurch wird zwischen den beiden Koerpern
44 und 24 ein dichter Verschluss erreicht, sodass die fluessige Kosmetikmasse 9',
wenn sie im Inneren des oberen Endes 34 des Zwischenkoerpers 3 bis auf eine gewisse
Hoehe eingegossen wird, fliesst durch die Oeffenung 42 an der Auflageebene 41 des
Bodens des Stiftes und fuellt den geschlossenen hohlen Raum 45 vollkommen aus der
durch die Innenwandung des unteren Teilen 4' der Stifttraegerschale 4 und die inneren
Oberflaeche der Bodenwandung 20 des aeusseren Grundkoerpers 2 gebildet ist.
[0042] Anschliessend, nach Einfuehren der vorgenannten Verschlusskapsel 5 und gegebenenfalls
der Kappel (Fig.5), wird der Behaelter umgekippt, sodass sich die noch fluessige Kosmetikmasse
9' vom unteren Teil 4' des Stifttraegers 4 ueber die Oeffnung 42 an der Auflageebene
41 des Bodens des Stites in den oberen, geschlossenen, hohlen Raum einfliessen kann,
der die Form des Stiftes bildet. In beiden Faellen ist dieser obere, geschlossene,
hohle Raum von der ebenen Oberflaeche 50 der Verschlusskapsel 5, die gegenueber der
waagrechten Ebene beliebig geneigt und zum Stift gerichtet ist, von der Innenwandung
36 des oberen Teiles 3'' des Zwischenkoerpers 3, von der Innenwandung des oberen Teiles
4'' des Stifttraegers 4 und von der offenen Oberflaeche 42 der Auflageebene 41 des
Stiftes gebildet.
[0043] Bei der in Figur 6 dargestellten Ausfuehrungsform ist die vorgenannte Auflageflaeche
41' des Stiftes von der oberen Wand einer rohrfoermigen Muffe 47 gebildet, die sich
achsial vom Boden 40' innerhalb des Stifttraegers nach oben erstraeckt und ein offenes
untere Ende 48 hat, wobei die Muffe 47 einstueckig mit dem Stifttraeger 4 ausgebildet
ist.
[0044] Bei der in Figur 6 dargestellten Ausfuehrungsform erstreckt sich die rohrfoermige
Muffe 47 gleichfalls innerhalb des Stifttraegers achsial nach oben, aber sein unteres
Ende ist vom Boden 40 des Stifttraegers 4 geschlossen, waehrend sein oberes Ende offen
ist und einen sich senkrecht zur Seitenwand der Muffe 47 nach aussen erstreckenden
kurzen ringfoermigen Vorsprung hat, der gegebenfalls in mehrere rippenfoermige Vorspruenge
unterteilt werden kann und die vorgenannte Auflageflaeche 41'' des Stiftes bildet.
Die Seitenwand der Muffe 47 kann wenigstens einen Laengstschlitz 49 haben und ist
einstueckig mit dem Boden 40 des Stifttraegers 4 ausgebildet, wenn die Kappe 1 und
die Verschlusskapsel 5 bzw. 5' abgenommen sind (Fig 6 links). Gemaess den beschriebenen
Beispielen, kann der sich unterhalb der Auflageebene 41,41',41'' befindliche untere
Teil 4', einen geschlossenen hohlen Raum 45 fuer die vorlaeufige Aufnahme der fluessigen,
vom oberen Ende des Behaelters eingegossenen Kosmetikmasse 9 bzw. 9' bilden.
[0045] Nachher wird die Verschlusskapsel 5 auf den oberen Teil 3'' des Zwischenkoerpers
3 (Fig. 6 rechts) oder die Verschlusskapsel 5' auf das obere Ende 43 des Stifttraegers
4 (Fig. 5) aufgesetzt und der Behaelter wird umgekippt, wodurch aus dem unteren Teil
4' die Kosmetikmasse sich in den oberen Teil 4'' des Stifttraegers (4) selber ueber
die Oeffnung 42 der Auflageflaeche 41' bzw. 41'' verlagert und nach Verfestigung seine
Form einnimmt.
[0046] Bei einer alternativen Ausfuehrungsform (gezeigt in den Figure 6 und 7) weist der
rohrfoermige Stifttraeger 4 ein offenes obere Ende 43 und ein von einer Bodenwandung
40 und 40' volkommen geschlossenes Ende, wobei vorzugsweise seine Hoehe der Hoehe
der Innewandung des aeusseren Grundkoerpers 2 ungefaehr gleich ist. An einer gewissen
Hoehe des Stifttraegers ist eine Auflageflaeche 41' und 42'' des Stiftes vorgesehen,
welche den Stifttraeger 4 in zwei Teile (ein unterer 4' und ein oberer 4'') unterteilt.
[0047] In diesen Faellen ist dieser obere, geschlossene, hohle Raum, welcher die Form des
Stiftes bestimmt, von der hohlen Innenflaeche 50'' der Verschlusskapsel 5' in einem
Fall (Fig. 7) oder von der ebenen Oberflaeche 50 oder krummen Oberflaeche 50' der
Verschlusskapsel 5 und der Innenwandung des oberen Teiles 3'' des Zwischenkoerpers
3 im anderen Fall (Fig. 6) und in den beiden Faellen von der Innenwandung des oberen
Teiles 4'' der Stifttraegers 4 und von der offenen Oberflaeche 42 der Auflageebene
41' oder 42'' des Stiftes gebildet.
[0048] Um den Stift 9 in dem Behaelter und vollkommen ausserhalb desselben zu formen, weist
der Stifttraeger 4 eine der Laenge des Stiftes 9 mindestens gleiche Laenge auf, wobei
das untere Ende von einer Bodenflaeche 40',40 geschlosen sind. Alternativ, kann das
untere Ende 44 der Stifttraegers 4 mit einer Dichtung zwischen diesem unteren Ende
und einem vom Boden der Innenwandung 20 des aeusseren Grundkoerpers 2 kurz nach oben
ersteckenden ringfoermigen Vorsprung 24, wobei eine offene Querflaeche 41,41',41''
als Auflage des Stiftes dient.
[0049] Der obere Teil 4'' dieses Stifttraegers 4 hat die Funktion den Boden des Stiftes
aufzunehmen, waehrend der untere Teil 4' die Funktion eines vorlaeufigen Sammelgefaesses
45 des Erzeugnisses 9' hat. Wenn der Stifttraeger 4 sich in seiner vollkommen ausgezogener
Stellung befindet derart, dass ihr oberes Ende 43 gegenueber dem oberen Ende 34,34',34''
des Zwischenkoerpers leicht vorspringt, dann wird er vollkommen mit geschmolzenem
Kosmetikerzeugnis 9' ausgefuellt.
[0050] Anschliessend, nachdem auf das obere Ende 43 des Stifttraegers 4 dicht eine Verschlusspaksel
5' aufgebracht wurde, welche die Funktion einer Form fuer den Stift hat, wird der
Behaelter umgekippt, sodass das geschmolzene, noch fluessige Kosmetikerzeugnis 9'
vom Boden der Stifttraegers in diese Versclusskapsel einfliesst, beim Abkuehlen erstarrt
und die Form des Stiftes 9 annimmt, der mit seinem unteren Teil sowohl in der offenen
Querauflageflaeche 41,41',41'' der Schale als auch im oberen Teil 4'' verankert ist
und vom Rand 43 dieser Stifttraegerschale 4 vorspringt. Nachdem der Stift geformt
wurde, wenn die Kapsel 5' aus durchsichtigem Material gefertigt ist, ist es moeglich
die Qualitaet des geformten Stiftes und etwaige Fehler desselben von aussen zu erkennen.
[0051] Anschliessend, nachdem die Qualitet geprueft und der Stifttraeger 4 ins Innere des
Behaelters zurueckgezogen wurde, wird die Kapsel 5' vom am Traeger 4 verankerten Stift
9 abgenommen und die Verschlusskappe 1 auf den Behaelter aufgesetzt.
[0052] Zur Verankerung der Bodenflaeche des Stiftes koennen im Koerper des Stiftes 9 hinterschnittene
Oberflaechen 54 vorgesehen werden, wenn waehrend des Gussarbeitsganges des fluessigen
Erzeugnisses 9 und der anschliessenden Erstarrung das Erzeugnis an einer unter der
Auflageflaeche des Stftes gelegenen Nivean 54 verbleibt.
[0053] Es sind weiters Mittel vorgesehen, welche geeignet sind einen unteren Endaschlag
der Bewegung des Stifttraegers 4 (Figuren 4,5) zu bilden. Dazu wird die dem unteren
Ende 44 des Stifttraegers 4 entsprechende Wandung durch Verringerung der Dicke 46
elastisch gemacht, wodurch der Stifttraeger 4 in seiner vollkommen zurueckgezogener
Stellung an einer ringfoermigen Innenoberflaeche 24 elastich und relbungsschluessig
angreifen kann, wobei diese Oberflaeche nicht nur als ein ringfoermiger Vorsprung
24, sondern auch als eine ringfoermige Nut am Boden 20 des aeusseren Grundkoerpers
2 gebildet werden kann, um zwischen den beiden Koerpern im Bereich der Endanschlagstellung
eine Reibverbindung zu bewirken.
[0054] Um die Austritts- und Rueckzugsbewegung der Stifttraegers 4 zu bewirken, ist seine
Aussenwandung mit wenigstens einem starren Zapfen 8 und wenigstens einem elastischen
Zapfen 8' versehen (Fig. 9). Der starre Zapfen 8 ist an einem unelastischen Wandteil
derart angeformt, dass auch infolge eines gewissen Druckes die Entfernung gegenueber
der Achse wesentlich nicht verrigernt wird, waehrend der elastische Zapfen 8' an einem
elastischen Wandteil derart angeformt ist, dass infolge eines gewissen Druckes der
Abstand gegenueber der Achse spuerbar verrigert wird. Beide Zapfen 8 und 8' sind ueber
wenigstens einen Fuehrungsschlitz 7,7' des Zwischenkoerpers 3 in der Nut 6' oder 6''
oder in den entsprechenden Nuten 6 gefuehrt, oder bei einer alternativen, in den Figuren
nicht gezeigten Loesung, ist der elastische Zapfen 8' verschiebbar in wenigstens einer
Fuehrungsschlitz 7,7' des Zwischenkoerpers 3 an der Innewandung des aeusseren Grundkoerpers
2 gefuehrt, wobei der starre Zapfen 8 mit dem Boden dieser Nut 6.6',6'' nicht in Beruehrung
steht, waehrend der elastische Zapfen 8' mit elastischer Reibung auf diesem Boden
der Nut 6,6',6'' gleitet.
[0055] Diese Vorkehrung hat den Vorteil, dass der Stifttraeger sich unter Reibung verstellen
laesst. Der elastische Zapfen 8' kann am unteren und oberen Endanschlag aus der Nut
6,6',6'' nicht austreten, da der entsprechende starre Zapfen 8 immer in Ihrer Fuehrungsnut
verbleibt und der aeussere Grundkoerper 2 dabei gehindert ist, sich gegenueber diesem
Stifttraeger 4 bei der unteren und oberen Endanschlagstellung frei zu drehen.
[0056] Um die Steuerbewegung der Stifttraegerschale zu bestimmen, gleitet der Zapfen 8 an
der Aussenwandung dieser Stifttraegerschale 4 in wenigstens einem schraubenfoermigen
Schlitz 7 , welcher sich laengs einer Erzeugenden an der Wandung des unteren Teiles
3' des Zwischenkoerpers 3 erstreckt, und in wenigstens einer schraubenfoermigen Nut
6', 6'', welche an der zylindrischen Innenwandung des aeusseren Grundkoerpers 2 (Fig.
7) vorgesehen ist, wodurch, wenn die Steigung der Nut geringer als eine Umdrehung
6' ist, wie es allgemein ueblich ist, um Erstellungskosten einzusparen, gestattet
die Kupplung dieser schraubenfoermigen Nut 6' am aeusseren Grundkoerper 2 mit einem
entsprechenden gegenlaeufigen schraubenfoermigen Schlitz 7' des Zwischernkoerpers
3 den Zapfen 8 des Stifttraegers 4 mit einer der Summe der beiden entsprechenden Steigungen
des Schlitzes 7' und der Nut 6' gleichen Bewegung zu verstellen, so dass eine weniger
rasche Austrittsbewegung gegenueber der schraubenfoermigen Nut 6' allein erreicht
wird.
[0057] Ausserdem, ist der Zapfen 8, auf den der Druck des Stiftes ueber die Stifttraegerschale
ausgeuebt wird, in seiner senkrechten Lage von der Kreuzung der beiden gegenlaeufig
schraubenfoermigen Fuehrungen (Schlitz 7' und Nut 6'), anstatt von der Kreuzung der
schraubenfoermigen Fuehrung 6' des aeusseren Grundkoerpers 2 mit der achsialen Fuehrung
7 des Zwischenkoerpers 3, gehalten.
[0058] Gemaess weiteren Verbesserungen ist ausserdem zwischen der inneren Gipfelwandung
10 der Kappe 1, welche im geschlossenen Zustand am freien Ende 34'' des Zwischenkoerpers
3 (Fig. 2) aufliegt, und der Spitze des Stiftes 9, welche unter diesem freien Ende
34'' gelegen ist, ein achsialer, eine Sicherheitsspanne bildender Abstand A vorgesehen,
wodurch sich der Stift aufgrund ungewollter achsialer Bewegung durch Aufprall an dieser
Gipfelwandung 10 der Kappe nicht verformen kann.
[0059] Gemaess weiteren Verbesserungen kann die Kappe 1 aus einem matten Material gefertigt
sein und an ihrem Aussenmantel mit wenigstens einer Oeffnung, (Fig. 3), Oese 10 beliebiger
geometrischer oder schmueckender Form versehen sein, oder aus einem mattgemachten
durchsichtigen Material, welches von einer Verkleidung 18 maskiert ist, wobei diese
Verkleidung 18 eine metallische Facette, ein gewalztes Band (Fig. 1), ein galvanischer
Niederschlag, eine Xerographie o. drgl. sein kann. Diese Verkleidungen gestatten durchsichtige
Oesen 19 beliebiger geometrischer oder zierender Form oder ringbandartige Teile 17
in beliebiger Form und Lage zu bilden.
[0060] Um die Qualitaet der Bodenflaeche des Stiftes zu kontrollieren, kann der aeussere
Grundkoerper 2 aus einem durchsichtigem Material gefertigt werden. Durch den Fuehrungsschlitz
7 oder 7' des Zwischenkoerpers 3 kann man den Wandungsteil des Stifttraegers 4 sehen
und wenn der letztere durchsichtig ist, ist auch der Bodenflaechenteil des Stiftes
sichtbar. Wenn auch der Zwischenteil 3 durchsichtig ist, wird der gesamte Bodenteil
des Stiftes 9 unmittembar von aussen des Behaelters sichtbar.
1. Behaelter fuer Kosmetika in Stiftform, insbesondere Lippenstift u.dgl., bestehend
aus:
- a) einer ein offenes Unterende zum Schliessen des Behaelters aufweisenden, rohrfoermigen
Kappe (1);
- b) einem aeusseren, ein offenes Oberende und ein geschlossenes Unterende aufweisenden,
einstueckig gefertigen rohrfoermigen Grundkoerper (2), dessen innere Wand mit einer
sich spiralfoermig von ihrem unteren Ende bis zu ihrem oberen Ende erstreckenden Gewindenut
(6) versehen ist;
- c) einem an seinen beiden Enden offenen rohrfoermigen Zwischenkoerper (3), dessen
unteres Ende im Grundkoerper (2) drehbar aber axial unverschiebbar angeordnet und
mit mindstens einem Laengsschlitz (7) versehen ist;
- d) einem ein offenese Oberende aufweisenden rohrfoermigen Stifttraeger (4), der
mit einer inneren Stuetzflaeche fuer einen kosmetischen Stift und mindestens einem
zapfenfoermigen Vorsprung (8) an seinem unteren Ende versehen und im Zwischenkoerper
(3) undrehbar aber axial verschiebbar angeordnet ist, wobei der mindestens ein Vorsprung
(8) sich durch den Laengsschlitz (7) erstreckt und in die Gewindenut (6) des Grundkoerpers
(2) eingreift, wodurch beim Drehen des Grundkoerpers (2) gegenueber dem Zwischenkoerper
(3) der Stifttraeger (4) von seiner Ruhestellung in seine Gebrauchsstellung drehfest
veschoben wird, dadurch gekennzeichnet,
- dass der Grundkoerper (2) aus einem unelastischen bzw. wenig elastischen Kunststoff
einstueckig geformt und einen oberen Teil (2') hat, der gegenueber dem unteren Teil
(2'') eine kleinere Dicke aufweist, die dadurch erreicht wird, dass sein Aussendurchmesser
verkleinert und/oder sein Innenduchmesser vergroessert wird, wodurch dem oberen Teil
(2') des Grundkoerpers (2) eine zum Ausformen ausreichende Elastizitaet verliehen
und ein ringfoermiger Absatz (22) gebildet wird, auf dem sich das untere Ende der
Kappe (1) in der geschlossenen Stellung des Behaelters abstuetzt;
- dass der obere Teil (2') des Grundkoerpers (2) an seiner aeusseren Wand einen ringfoermigen
Vorsprung (25) zur reibungsschluessigen Kupplung mit der Kappe (1) und an seiner inneren
Wand mindestens einen ringfoermigen Vorsprung (27) aufweist, der mit mindestens einem
ringfoermigen Vorsprung (35) an der Aussenflaeche des unteren Teiles (3') des Zwischenkoerpers
in drehfreien Schnappeingriff gebracht wird und
- dass der Zwischenkoerper (3) einen oberen Teil (3'') mit einem gegenueber dem unteren
Teil (3') groesseren Durchmesser aufweist und der so zwischen den beiden Teilen (3',3'')
des Zwischenkoerpers gebildete Absatz (32) sich auf dem Ende des oberen Teiles (2')
des Grundkoerpers abstuetzt (Fig. 1).
2. Behaelter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ringfoermigen Vorspruenge
am Grundkoerper (2) und Zwischenkoerper (3) in Laengsschnitt ein saegezahnartiges
Profil aufweisen.
3. Behaelter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil der Verschliesskappe
(1) einen groesseren Innendurchmesser als der obere Teil hat, wodurch seine Dicke
verkleinert und seine Elastizitaet vergroessert wird (Fig. 2).
4. Behaelter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil (1') der Kappe
(1) gegenueber dem oberen Teil (1'') derselben einen groesseren Innen- und Aussendurchmesser
hat und zwar so, dass die Dicke des vorgenannten unteren Teiles (1') verringert wird,
um ihn elastisch zu gestalten, wobei in den unteren Teil eine ringfoermige Verkleidung
(16) aus weichem Kunststoff eingepresst ist, um eine dichte Kupplung zwischen dem
Grundkoerper (2) und der Kappe (1) zu gewaehrleisten (Fig. 3).
5. Behaelter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der inneren Flaeche des
Bodens (20) des Grundkoerpers (2) ein sich nach oben erstreckender, ringfoermiger
Vorsprung (24) gebildet ist, der mit dem unteren Ende des Stifttraegers (4) reibungsschluessig
dicht gekuppelt ist (Fig. 4 und 5).
6. Behaelter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stifttraeger (8) an seinem
unteren Ende zwei gegenueberstehende zapfenfoermige Vorspruenge (8) aufweist und an
seinem, dem einen der beiden Vorspruenge (8) entsprechenden Teil eine verkleinerte
Dicke hat, um dem entsprechenden Vorsprung (8) eine zur reibungsschluessigen Anlage
an die Bodenflaeche der Gewindenut (6) ausreichende Elastizitaet zu verleihen, waehrend
der andere kuerzere Vorsprung (8) nur als Fuehrungszapfen im Laengsschlitz (7) gefuehrt
wird, ohne mit dem Boden der Gewindenut (6) in Beruehrung zu kommen (Fig.9).
7. Behaelter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil (2') des Grundkoerpers
(2) mit einem dekorativen Zylinderstueck (30) verkleidet ist, das sich mit seinem
unteren Ende auf dem ringfoermigen Absatz (22) abstuetzt und mit seinem oberen, nach
innen gebogenen Rand (26'') in eine ringfoermige Nut an der Oberflaeche des Zwischenkoerpers
(3) eingreift, wobei der innere Durchmesser der Kappe (1) entsprechend der Laenge
und der Wanddicke dieses Zwischenstueckes (30) vergroessert wird, um dem Zwischenstueck
(30) eine zur Anlage notwendige Elastizitaet zu verleihen (Fig. 4).
8. Behaelter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Rand des oberen Teiles
(2') des Grundkoerpers (2) oberhalb der Nut (28) mindestens ein nach innen gerichteter
ringfoermiger Vorsprung (26) gerformt ist, der mit dem an der Innenwand des Zwischenkoerpers
(4) vorgesehenen mindestens einem Vorsprung (35) schnappartig in Eingriff kommt, wobei
die Nuten (26,28) durch die Gewindenut (6) durchquert und unterbrochen sind (Fig.
1).
9. Behaelter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zapfenartiger Vorsprung
(8) des Stifttraegers (4) gleichzeitig in mindestens einer spiral-foermigen, in der
Innenwand des unteren Teiles (3') des Zwischenkoerpers (3) geformten Nut (7') und
in mindestens einer sich spiralfoermig in entgegengesetzter Richtung in der Innewand
des Grundkoerpers (2) erstreckenden Nut (6') verschiebbar ist (Fig. 7).
10. Behaelter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ihnen- und/oder Aussenwand
des oberen Teiles (3'') des Zwischenkoerpers (3) rund, oval oder polygonal mit gekruemmten
Seiten ausgebildet ist, wobei der obere Rand des oberen Teiles (3'') des Zwischenkoerpers
(3) um 30° zu seiner Mittelachse geneigt ist (Fig. 8).
11. Behaelter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichent, dass ein oder mehrere der vorgenannten
Kappe (1), Grundkoerper (2), Zwischenkoerper (3), und Stifttraeger (4) teilweise oder
ganz durchsichtig sind.
12. Behaelter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Stifttraeger (4) eine zu seiner
Laengsachse senkrechte Trennwand (41) aufweist, die in seiner Mitte eine Oeffnung
(42) hat (Fig. 5).
13. Behaelter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stifttraeger (4) an seinem
unteren Teil eine zu seiner Laengsachse symmetrisch verlaufende Zylindersaeule (47),
mit offenem unteren Ende und geschlossenem oberen Ende aufweist, wodurch in diesem
unteren Teil des Stifttraegers (4) ein unterseitig geschlossener Ringraum (45) gebildet
wird der zur Aufnahme der kosmetischen fluessigen Schmelze waehrend des Verfahrens
zur Formung des Stiftes dient (Fig. 6).
14. Behaelter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des Stifttraegers
(4) geschlossen ist und aus seinem Boden eine sich zu seiner Laengsachse symmetrisch
verlaufende Zylindersaeule (47) erstreckt, die einen Laengschlitz (49) aufweist und
deren oberes Ende offen ist und einen in Richtung auf die Wand des Traegers (4) ausgebogenen
kurzen Rand (54) aufweist (Fig. 7).
15. Verfahren zur Bildung eines kosmetischen Stiftes in einem Behaelter gemaess den Anspruechen
1 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein fluessiges Stiftmaterial in das offene
obere Ende des Zwischenkoerpers (3), bei vollkommen eingezogener Stellung des Stifttraeger
(4) eingegossen, das obere Ende des Grundkoerpers (3) mit einer Verschlusskapsel (50')
geschlossen und der Behaelter um 180° umgekippt wird, um das fluessige Stiftmaterial
an die untere Seite der Verschlusskapsel anliegen und zum festen Stift abkuehlen zu
lassen (Fig. 6).
16. Verfahren zur Bildung eines kosmetischen Stiftes in einem Behaelter nach den Anspruechen
1 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass das fluessige Stiftmaterial in das offene Ende
des voellig ausgezogenen Stifttraeger (4) eingegossen wird, das obere Ende des Stifttraegers
(4) mit einer eine Form bildenden Verschlusskapsel (50) dicht geschlossen wird, wobei
das untere, das obere Ende des Stifttraeger (4) umschliessende Ende der Verschlusskapsel
sich am oberen Rand des Zwischenkoerpers (3) abstuetzt, der Behaelter um 180° umgekippt
wird, um das fluessige Stiftmaterial an die untere Seite der Verschlusskapsel (50)
anliegen und zum festen Stift abkuehlen zu lassen und der Stifttraeger nach unten
verstellt wird, um den kosmetischen Stift aus der Verschlusskapsel auszuformen (Fig.
7).
17. Verfahren zur Bildung eines kosmetischen Stiftes in einem Behaelter nach den Anspruechen
1 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkoerper (2) abgenommen, das obere
Ende des Zwischenkoerpers (3) mit einer Verschlusskapsel (50) dicht verschlossen,
der Behaelter um 180° umgekippt und in das offene Ende des Stifttraegers (4) eine
fluessige Stiftschmelze durch die in der Trennwand (41) vorgesehene Oefnnung (42)
bis oberhalb derselben eingegossen wird, so dass die Stiftschmelze an die Innenwaende
des Stifttraegers (4), des Zwischenkoerpers (3) und der Verschlusskapsel (50) anliegt
und zu einem festen kosmetischen Stift abgekuehlt wird (Fig. 4,5).
1. A container for cosmetic products in the form of stick, particularly lipsticks and
like, consisting of:
- a) a tubular cap (1) having an open end for closing the container;
- b) a tubular outer main body (2) formed in one piece and having an open upper end
and a closed lower end, the inner wall of which is provided with a thread groove extending
spirally from its lower end till to its upper end;
- c) a tubular intermediate body (3) open at its both ends, the lower end of which
is rotatably but axially not movably arranged within the main body (2) and provided
with at least one longitudinal split (7);
- d) a tubular stick support (4) having an open upper end, which is provided with
an inner surface for abutting a cosmetic stick and with at least one pin like projection
(8) at its lower end and arranged in the intermediate body (3) so as to prevent a
rotational movement and enable an axial deplacement of said support, said at least
one projection (8) extending through the longitudinal split and entering the thread
groove (6) of the main body, so that by rotating the main body (2) with respect to
the intermediate body (3) the stick support (4) is moved without rotation from its
inoperative position to its operative position, characterized in that
- the main body (2) is formed in one piece of an inelastic or scarsely elastic plastic
material and has an upper portion (2') having a smaller width with respect to its
lower portion (2''), which is attained by that its outer diameter is decreased or
its inner diameter is increased, whereby the upper portion (2') of the main body (2)
receives an elasticity sufficient for removing it from the mold and an anular surface
(22) is formed, on which the lower end of the cap (1) abuts in the closed position
of the container;
- the upper portion (2') of the main body (2) has at its outer wall an annular projection
(25) for the frictional coupling with the cap (1) and at its inner wall at least one
annular projection (27) which is brought into a freely rotative snap engagement with
at least one annular projection (35) at the outer surface of the lower portion (3')
of the intermediate body and
- the intermediate body (3) has an upper portion (3'') with a diameter which is greater
than that of the lower portion (3') and a step (32) formed thereby between the both
portions (3', 3'') of the intermediate body abuts on the end of the upper portion
(2') of the main body (Fig. 1).
2. A container according to claim 1, characterized in that the annular projections of
both the main body (2) and intermediate body (3) have in longitudinal section a saw
too thed profile.
3. A container according to claim 1, characterized in that the lower portion of the closure
cap (1) has an inner diameter which is greater than that of the upper portion, so
that its width is reduced and its elasticity is increased (Fig. 2).
4. A container as claimed in claim 1, characterized in that the lower portion (1') of
the cap (1) has with respect to its upper portion (1'') a greater inner and outer
diameter, so that the width of said lower portion (1') is decreased for increasing
its elasticity, into the lower portion an annular coating of a soft plastic material
being forced for attaining a tight cuppling between the main body (2) and the cap
(1) (s. Fig. 3).
5. A container according to claim 1, characterized in that on the inner surface of the
bottom (20) of the main body (2) an upwardly extending annular projection (24) is
formed, which is tightly coupled by friction with the lower end of the stick support
(4) (s. Figs. 4 and 5).
6. A container according to claim 1, characterized in that the stick support (8) has
at its lower end two opposite pin like projections (8) and at its portion corresponding
to one of said projections has a reduced width, to confer to the corresponding projection
(8) an elasticity sufficient for attaining its frictional abutment on the bottom surface
of the thread groove (6), whereas the other shorter projection (7) slides in the longitudinal
slit (7) only as guide pin, without contacting the bottom of the thread groove (6)
(s. Fig. 9).
7. A container according to claim 1, characterized in that the upper portion (2') of
the main body (2) is lined by a decorative cylindric piece (30), which abuts at its
lower end on the annular step (22) and with its inwardly folded edge (26'') enters
an annular groove on the surface of the intemediate body (3), the inner diameter of
the cap (1) being increased in correspondence to the length and width of this cylindric
piece (30) for conferring on this piece (30) an elasticity sufficient for the abutment.
8. A container according to claim 1, characterized in that at the edge of the upper portion
(2') of the main body (2) above the groove (28) at least one inwardly facing annular
projection (26) is formed, which is brought into a snap engagement with at least one
projection (35) provided at the inner wall of the intermediate body (4), the grooves
(26, 28) being crossed and interrupted by the thread groove (6) (Fig. 1).
9. A container according to claim 1, characterized in that the tooth like projection
(8) of the stick support (4) is contemporaneously slidable in at least one spiral
like groove (7') provided in the inner wall of the lower portion (3') of the intermediate
body (3) and in at least one groove (6') which spirally extends in the opposite direction
in the inner wall of the main body (2) (Fig. 7).
10. A container according to claim 1, characterized in that the inner and/or outer wall
of the upper portion (3'') of the intermediate body (3) has a circular, oval or polygonal
shape with curved sides, the upper edge of the upper portion (3'') of the intermediate
body (3) being slopped at 30° with respect to the central axis (Fig. 8).
11. A container according to claim 1, characterized in that one or more of said cap (1),
main body (2), intermediate body (3) and stick support are partially or wholly transparent.
12. A container according to claim 1, characterized in that the stick support (4) has
a division wall (41), which is perpendicular to its longitudinal axis and has a central
opening (42) (Fig. 5).
13. A container according to claim 1, characterized in that the stick support has at its
lower portion a cylindric shaped column (47) extending symmetrically to its longitudinal
axis and having an open lower end and a closed upper end, so that within this lower
portion a space (45) with a closed bottom is formed, intended for containing the melted
cosmetic fluid during the process of forming the stick (Fig. 6).
14. A container according to claim 1, characterized in that the lower end of the stick
support (4) is closed and from its bottom a cylindric shaped column (47) extends symmetrically
to its longitudinal axis and has a longitudinal slit (49) and a short edge (54) bent
toward the wall of the support (4) (Fig. 7).
15. A process for forming a cosmetic stick in a container according to claims 1 and 13,
characterized in that a fluid stick material is poured into the upper open end of
the intermediate body (3), with the stick support (4) in its wholly retracted position,
the upper end of the intermediate body (3) is closed by a covering cap (50') and the
container is upturned for 180°, for causing the fluid stick material to cool on the
lower side of the covering cap and assume the form of a solid stick (Fig. 6).
16. A process for forming a cosmetic stick in a container according to claims 1 and 14,
characterized in that the fluid stick material is poured into the open end of wholly
retracted stick support (4), the upper end of stick support is tighly closed with
a mould shaped cover cap (50), the lowes end of the cover cap, containing the upper
end of the stick support (4) abutting on the upper edge of the intermediate body (3),
the container is then upturned for 180°, for causing the fluid stick material to cool
on the lower side of the cover cap (50) and assume the form of a solid stick, and
thereafter the stick support is downwardly deplaced for removing the solid cosmetic
stick from the cover cap (Fig. 7).
17. A process for forming a cosmetic stick in a container according to claims 1 and 12,
characterized in that the main body (2) is removed, the upper end of the intermediate
body (3) is tightly closed by a cover cap (50), the container is upturned for 180°
and into the open end of the stick support (4) a melted stick material is poured through
the opening (42) provided in the division wall (41) till to a level above said opening,
so that the stick melt adhers to the inner walls of the stick support (4), intermediate
body (3) and cover cap (50) and is cooled to form a solid cosmetic stick (Figs. 4
and 5).
1. Étui pour produits cosmètique en forme de bâton, notamment rouge à lévres et autres
produit du même genre, comprenant:
- a) un capuchon tubulaire extérieure (1) ayant une extrémité inférieur ouverte pour
fermér l'étui;
- b) un corps principal tubulaire extérieur (2) réalisé d'un seul piece, ayant une
extrémité supérieure ouvert et une extrémité inférieure fermé, dont la paroi intérieure
est munie d'une rainure à taraudage (6) s'étendant en spirale de sa extrémité inférieure
jusqu'à sa extrémité supérieure;
- c) un corps intérmediaire tubulaire (3), qui est ouvert à ses deux extrémités, dont
l'extrémité inférieure étant placée dans le corps principal de façon à tourner déplacer
en direction axiale, et est muni d'au moin une fente longitudinale (7);
- d) un porte-bâton tubulaire (4) ayant une extrémité supérieure ouverte, qui est
muni d'une surface d'appui pour le bâton cosmétique et d'au moin un ergot en saille
sur sa extrémité inférieur et est placé dans le corps intérmediare de façon à se déplacer
en direction axiale sans être entraînée en rotation, ladite au moin un ergot en saille
s'étendant à travers la fente longitudinale (7) et venant à s'engager dans la rainure
à taraudage (6) du corps principal (2) de façon que en tournant le corps principal
(2) au regard du corps intérmediare (3) le port-bâton (4) vient à être deplace sans
être entraîné en rotation, de sa position de repos à sa position d'usage, caractérisé
en ce que;
- le corps principal (2) est formé d'un seul piece d'un matière plastique inélastique
ou peu élastique et à une partie supérieure (2') ayant une épaisseur plus petit de
la partie inférieure (2''), qui est obtenu par la réduction de son diametre extérieur
et/ou par l'augmentation de son diamètre intérieur, de façon que la partie supérieure
(2') du corps principal (2) vient à avoir une élasticité suffisante pour le démoulage
et un degré annulaire (22), contre lequel dans la position fermée d'étui, prend appui
l'extrémité inférieure du capuchon (1);
- la partie supérieure (2') du corps principal (2) a à sa paroi extérieure une bossage
circulaire (25) pour le couplage à friction avec le capuchon (1) et à sa partie intérieure
au moin une bossage circulaire, qui s'engage à déclanchement avec au moin une bossage
circulaire (35) libre à tourner sur la surface extérieure de la partie inférieure
du corps intérmediaire et
- le corps intérmediaire (3) a une partie supérieure (3'') avec un diamètre plus grand
à celui de la partie inférieure (3) et le degré (32) ainsi formé entre les deux parties
(3', 3'') du corps intérmediaire s'appui contre l'extrémité de la partie supérieure
(2') du corps principal (Fig. 1).
2. Étui selon la revendication 1, caractérisé en ce que les bossage circulaires du corps
principal (2) et du corps intérmediaire (3) ont en section longitudinal un profil
en dents de scie.
3. Étui selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie inférieure du capuchon
(1) a un diamètre inférieure plus grand à celui de la partie supérieure, de façon
que sa épaisseur vient à être réduit et sa élasticité augmentée (Fig. 2).
4. Étui selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie inférieure (1') du
capuchon (1) a un diamètre inférieure et supérieure plus grand à celui de la partie
supérieure (1''), de façon que l'épaisseur de ladite partie (1') vient à être reduite
pour augmenter sa élasticité, dans la partie inférieure étant inseré un revêtment
d'un matière plastique souple pour obtenir un couplage étanche entre le corps princial
(2) et le capuchon (1).
5. Étui selon la revendication 1, caractérisé en ce que sur la surface inférieure du
fond (20) du corps principal (2) est formée une bossage circulaire (24) s'étendant
ver le haut, qui est couplée étanchement à friction avec l'extrémité inférieure du
porte-bâton (4) (Fig. 4 et 5).
6. Étui selon la revendication 1, caractérisé en ce que le porte-bâton (4) comprend à
sa extrémité inférieure deux ergots en saille (8) diamétrelement opposés et à sa partie
correspondante à un desdits ergots en saille a un épaisseur réduit, pour donner à
un dudits ergots une élasticité souffisant pour prendre appui à friction contre la
surface de fond de la rainure à taraudage (6) l'autre ergot (8) plus court coulissant
dans la fente longitudinale (7) seulement come ergot de guidage, sans entrer à contact
avec le fond de la rainure (6) (Fig. 9).
7. Étui selon la revendication 1, caracterisé en ce que la partie supérieure (2'') du
corps principal (2) est revêtue par un élément cylindrique décoratif (30), dont l'extrémité
inérieure s'appui sul le degré annulaire (22) et dont le rebord supérieure, plié vers
l'intérieur, s'engage dans une rainure annulaire sur la surface du corps intérmediaire
(3), le diamètre du capuchon (1) étant augmenté selon le longeur et l'épaisseur de
la paroi de ce élément décoratif (30) pour le donner une élasticite necessaire pour
l'appui (Fig. 4).
8. Étui selon la revendication 1, caractérisé en ce que sur le rebord de la partie supérieure
(2') du corps principal (2) audessus de la rainure (28) est formé une bossage circulaire
(26), qui s'engage par encliquetage dans au moin une saille (35) prevue sur la paroi
intérieure du corps intérmediaire (4), les rainures (28, 28) étant traversées et coupées
par la rainure à taraudage (6) (Fig. 1).
9. Étui selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ergot en saille (8) du porté-bâton
(4) est coulissant dans au moins une rainure en spiral (7') formée sur la paroi intérieure
de la partie inférieure (3') du corps intermediaire (3) et en même temps dans une
rainure (6') étendant en spiral dans la direction contraire sur la paroi intérieure
du corps principal (2) (Fig. 7).
10. Étui selon la revendication 1, caractérisé en ce que les parois intérieure et/ou supérieure
de la partie superieure (3'') du corps intérmediaire (3) est en forme ronde, ovale,
polygonale avec des côtes incurvés, le rebord supérieur de la partie supérieure (3'')
du corps intermédiaire étant incline de 30° au regard de son axe central (Fig. 8).
11. Étui selon la revendication 1, caractérisé en ce que un ou plusiers desdits capuchon
(1) corps principal (2), corps intérmediaire (3) et porte-bâton (4) etant complètement
ou partiellement transparent.
12. Étui selon la revendication 1, caractérisé en ce que le porte-bâton (4) comprend une
paroi de séparation (41) perpenduculaire à son axe longitudinale et ayant en son centre
une ouverture (42) (Fig. 5).
13. Étui selon la revendication 1, caractérisé en ce que le porte-bâton (4) comprend à
sa partie inférieure une colonne cylindrique (47) s'étendant symétriquement à son
axe longitudinale, avec une extremité inférieure ouverte et une extremité supérieure
formée de façon que dans la partie inférieure du porte-bâton (4) est formé une espace
(45) fermé à sa partie inférieure, qui serve pour recevoir le produit cosmétique en
fusion pendant le procédé pour former le bâton cosmetique (Fig. 6).
14. Étui selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'extrémité inférieure du porte-bâton
(4) est fermée et du fond de ce-dernier s'étende une colonne cylindrique (47), symétrique
à son axe longitudinale, qui a une fente longitudinale (49) et une extrémité supérieure
ouverte ainsi que un rebord court (54), plié en direction vers la paroi du porte-bâton
(4) (Fig. 7).
15. Procédé pour la formation d'un bâton cosmétique dans un étui selon les revendications
1 et 13, caractérisé en ce qu'on verse une matière fluide dans l'extrémité supérieure
ouverte du corps intérmediaire (3), le porte-bâton (3) étant dans sa position complétement
en retrait, on ferme extrémité supérieure du corps intermédiaire par un couvercle
(50') et on renverse l'étui de 180° pour faire adhérer la matièrie fluide du bâton
à la surface inférieure du couvercle et laisser refroidir la dite matière fluide en
forme d'un bâton solide (Fig. 6).
16. Procédé pour la formation d'un bâton cosmétique dans un étui selon les revendications
1 et 14, caractérisé en ce qu'on verse le matière fluide du bâton dans l'extrémité
ouverte du porte-bâton (4) complètement extrait, on ferme étanche l'extrémité supérieure
du porte-bâton (4) par un couvercle (50), l'extrémité inférieure du couvercle, qui
renferme l'extrémité supériéure du porte-bâton (4), s'appuyant sur le rebord supérieur
du corps intérmediaire (3), on renverse l'étui de 180° pour faire adhérere la matière
fluide à la surface inférieure du couvercle et la faire refroidir en forme du bâton
et on déplace le porte-bâton en bas pour démouler du couvercle le bâton cosmetique
solide (Fig. 7).
17. Procédé pour la formation d'un bâton cosmétique dans un étui selon les revendications
1 et 12, caractérisé en ce qu'on enleve le corps principal (2), on ferme étanche l'extrémité
supérieure du corps intérmediaire (3) par un couvercle (50), on renverse l'étui de
180° est on verse dans l'extrémité ouverte du porte-bâton (4) une matière fluide à
travers une ouverture (42), prévue dans la paroi de separation (41), jusqu'au dessus
de ladite ouverture, de façon à faire adhérere la masse en fusion à les parois intérieures
du porte-bâton (4), du corps intérmediaires et du couvercle (50) et laisser refroidir
ladite masse en fusion pour former un bâton cosmétique solide (Figs. 4,5).