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(11) |
EP 0 243 345 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.08.1991 Patentblatt 1991/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.04.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: G09F 7/22 |
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Aufsteller zur beweglichen Anbringung von Reklameträgern
Mobile support for the display of advertizing material
Support pour l'affichage mobile des représentations publicitaires
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
25.04.1986 DE 8611481 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.10.1987 Patentblatt 1987/44 |
| (73) |
Patentinhaber: Esselte Pendaflex Gesellschaft m.b.H. |
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1021 Wien (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Tiedemann, Roman
A-1232 Wien (AT)
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| (74) |
Vertreter: Weinzinger, Arnulf, Dipl.-Ing. et al |
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Riemergasse 14 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C- 627 993 GB-A- 834 418 US-A- 2 467 187
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DE-U- 8 523 986 GB-A- 1 428 971 US-A- 4 553 346
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Aufsteller zur beweglichen Anbringung von Reklameträgern
oder dergl., welcher Aufsteller ein auf den Boden zu stellendes Fußgestell und eine
die Reklameträger, wie Plakate, Schilder oder dergl., aufnehmende Halterung aufweist,
die am Fußgestell mit einer Pendellagerung mit annähernd horizontal verlaufender geometrischer
Schwenkachse gelagert ist, wobei an der Halterung oder am Reklameträger unterhalb
der geometrischen Schwenkachse der Pendellagerung ein Pendelgewicht angeordnet ist,
welche Pendellagerung eine annähernd horizontal verlaufende, am Fußgestell in Lagerausnehmungen
gelagerte Tragwelle oder zwei fluchtend zueinander an der Halterung angebrachte Lagerzapfen,
die in Lagerausnehmungen gelagert sind, aufweist.
[0002] Reklametafeln, welche auf einem derartigen Aufsteller angebracht sind, führen unter
dem Einfluß der Luftbewegungen eine hin- und hergehende Bewegung aus, und eine einer
solchen Bewegung unterworfene Reklametafel vermag bekanntermaßen leichter das Interesse
eines Betrachters zu erwecken, als eine stillstehend angebrachte Ankündigung. Weiter
ist es aber auch von Bedeutung, daß bei starkem Wind durch die sich ergebene Schrägstellung
der Tafeln die Windangriffsfläche vermindert wird und obendrein durch die entstehende
Schräglage der Tafeln der Andruck des Fußgestelles auf die Aufstellfläche vergrößert
und die Standfestigkeit verbessert wird.
[0003] Ein Aufsteller vorgenannter Art ist aus der US-A-1 856 349 bekannt. Es ist bei diesem
bekannten Aufsteller die Halterung des Reklameträgers an einer Tragwelle befestigt,
welche annähernd horizontal verlaufend angeordnet und an ihren beiden Enden in zylindrischen
Lagerbüchsen, die zur Einbringung von Schmiermitteln ausgebildet sind, leichtgängig
gelagert, und es ist an einer von der Tragwelle nach unten ragenden Aufhängung ein
Pendelgewicht angeordnet; der Reklameträger ist auch seinerseits in der Halterung
beweglich angebracht. Wählt man bei einem solchen Aufsteller die Abmessungen und die
Masse der Halterung sowie die Masse des Pendelgewichtes so, daß schon bei geringen
Windgeschwindigkeiten eine die Aufmerksamkeit erregende Bewegung des Reklameträgers
stattfindet, ergibt sich bei größeren Windgeschwindigkeiten eine so starke Auslenkung
und Bewegung des Reklameträgers, daß dessen Erkennbarkeit und Lesbarkeit beeinträchtigt
werden. Gleiches gilt für einen ähnlichen Aufsteller, der aus der US-A-2 467 187 bekannt
ist und bei dem die Halterung, die den Reklameträger aufnimmt, zwei fluchtend zueinander
angebrachte Lagerzapfen trägt, welche ihrerseits in reibungsarmen Lagern stecken,
die an Ständern angeordnet sind, welche die Halterung tragen. Die Halterung hat an
ihrer Unterseite eine Kammer, in welche ein Beschwerungsmaterial eingefüllt werden
kann, wodurch ein Pendelgewicht gebildet wird, mit dem der Ausschlag der durch die
Lager, die Lagerzapfen und die Halterung gebildeten Pendellagerung beeinflußt werden
kann. Hiebei kann die Einstellung so gewählt werden, daß sich die Halterung schon
bei leichtem Wind pendelnd bewegt, und dementsprechend bei starkem Wind große Ausschläge
entstehen, oder so, daß erst bei starkem Wind eine Bewegung der Halterung auftritt.
Dieses Verhalten ist für das Erkennen und Lesen von Reklameträgern unvorteilhaft.
[0004] Es ist auch ein Aufsteller von Reklameträgern bekannt, der ein Fußgestell aufweist,
an dem zwei nach oben ragende Federn vorgesehen sind, deren obere Enden einen Halter
für Reklametafeln tragen. Dieser bekannte Aufsteller ist durch die Ausbildung der
beweglichen Lagerung in Form von zwei Federn, welche am Fußgestell fest angebracht
sind, in seinem Bewegungsverhalten durch den Umstand, daß die den Halter für die Reklametafeln
tragenden Federn auch gleichzeitig die der Windkraft entgegenwirkende Rückstellkraft
erbringen, nicht veränderbar; es ist auch ein Nachteil, daß die Federn dieses bekannten
Aufstellers durch die verschiedenen Belastungen bald ermüden und dann die Reklametafeln
eine schrägstehende Ruhelage haben.
[0005] Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Aufsteller eingangs erwähnter Art
zu schaffen, der einen einfachen Aufbau aufweist und hinsichtlich des Bewegungsverhaltens
einstell- bzw. veränderbar ist und bei dem auch bei stark unterschiedlichen Windverhältnissen
eine die Aufmerksamkeit fördernde Bewegung der Reklameträger und auch eine gute Erkennbarkeit
bzw. Lesbarkeit dieser Reklameträger erhalten werden kann.
[0006] Der erfindungsgemäße Aufsteller eingangs erwähnter Art ist dadurch gekennzeichnet,
daß am Fußgestell eine an der Tragwelle oder an den Lagerzapfen angreifende, erst
bei Überschreitung eines vorbestimmten Ausmaßes der Auslenkung der Tragwelle bzw.
der Lagerzapfen aus der Ruhelage eine wirksame Rückstellkraft liefernde Rückstellfederung
vorgesehen ist. Durch diese Ausbildung kann der vorstehend angeführten Zielsetzung
gut entsprochen werden. Diese Ausbildung ist konstruktiv einfach realisierbar und
ermöglicht es, das Bewegungsverhalten der Halterung bzw. der Reklameträger auf einfache
Weise zu variieren, z.B. die Periode und die Amplitude der Pendelbewegung zu verändern,
und läßt eine gute Erkennbarkeit bzw. Lesbarkeit der Reklameträger auch bei stark
unterschiedlichen Windverhältnissen erzielen. Es läßt die Rückstellfederung die Pendelbewegung,
solange deren Amplituden verhältnismäßig klein sind, weitgehend oder ganz unbeeinflußt,
so daß auch bei geringen Erregerkräften (z.B. sehr schwacher Wind) eine die Aufmerksamkeit
erregende Bewegung der Reklameträger herbeigeführt wird, während bei stärker wirkenden
Erregerkräften, die entsprechend größere Amplituden der Pendelbewegung hervorrufen,
die Rückstellfederung eine wirksame Rückstellkraft liefert und die Amplituden der
Pendelbewegung vermindert und dämpft. Hiebei ist eine besonders vorteilhafte Ausführungsform
des erfindungsgemäß ausgebildeten Aufstellers dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerausnehmungen,
in denen die Tragwelle oder die Lagerzapfen gelagert ist bzw. sind, mindestens auf
einem Teil ihrer Axialerstreckung nach oben offen sind und daß die Enden der Tragwelle
bzw. die Lagerzapfen an ihrer Oberseite Abflachungen aufweisen und daß an dem (den)
die Lagerausnehmungen aufweisenden Lagerkörper(n) federnde Plättchen oder Stäbe angebracht
sind, welche quer zur Längserstreckung der Tragwelle bzw. der Lagerzapfen knapp oberhalb
der Abflachungen derselben verlaufen und beim Auslenken der Tragwelle bzw. der Lagerzapfen
an den Rändern der Abflachungen zum Anliegen kommen. Es ermöglicht dabei die Lagerung
der Tragwelle in nach oben offenen Lagerausnehmungen ein einfaches Einsetzen der Tragwelle
in die Lagerung, und es wird durch das Vorsehen der Abflachungen an der Oberseite
der Tragwelle und das Anordnen von am Lagerkörper angebrachten federnden Plättchen
oder Stäben knapp oberhalb dieser Abflachungen auf konstruktiv sehr einfache Weise
eine Rückstellfederung erzielt, welche die Pendelbewegung bei kleinen Auslenkungen
aus der Ruhelage zunächst unbeeinflußt läßt und erst bei größeren Amplituden, wenn
die Ränder der Abflachungen an den Plättchen oder Stäben zum Anliegen kommen, eine
Rückstellkraft zusätzlich zu der vom Pendelgewicht herrührenden Rückstellkraft liefert
und gleichzeitig auch durch das Gleiten der Ränder der Abflachungen am zugeordneten
Plättchen oder Stab eine amplitudenvermindernde Reibungsdämpfung erzeugt. Korrespondierendes
gilt für Ausführungsformen, bei denen zwei am Reklameträger angebrachte Lagerzapfen
vorgesehen sind, welche Abflachungen aufweisen, an denen die Plättchen oder Stäbe
zum Anliegen kommen.
[0007] Es ist weiter vorteilhaft, wenn die Plättchen mit mindestens einem Bolzen oder dergl.
auf dem Lagerkörper gehalten und mit mindestens einer Feder an den Lagerkörper angedrückt
sind. Eine andere vorteilhafte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die
Plättchen als Blattfedern ausgebildet sind.
[0008] Eine Ausführungsform, welche für das Aufstellen verschiedenartig geformter Reklameträger
gut geeignet ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Pendellagerung zwei Lagerzapfen
aufweist, welche an Klemmen angeordnet sind, die ihrerseits am Reklameträger angreifen.
Eine leicht einstellbare Dämpfung der Pendelbewegung ist erzielbar, wenn man vorsieht,
daß am freien Ende von mindestens einem Lagerzapfen bzw. an mindestens einem Ende
der Tragwelle ein Gewindeabschnitt angeordnet ist, der über die Lagerausnehmung hinausragt
und auf den eine Mutter aufschraubbar ist, welche über eine Feder eine Bremsscheibe
an den die betreffende Lagerausnehmung aufweisenden Lagerkörper andrückt.
[0009] Im Interesse einer guten Wirksamkeit des Pendelgewichtes ist es günstig, wenn die
Halterung mit einer nach unten weisenden Pendelstange versehen ist, die das Pendelgewicht
trägt. Es ergibt sich eine leichte Transportierbarkeit, wenn der Reklameträger oder
dessen Halterung als doppelwandige Tafel ausgebildet ist und die Pendelstange in diese
Tafel einschiebbar ist. Eine Variante ist dadurch gekennzeichnet, daß das Pendelgewicht
an einer Klemme angeordnet ist, die am Reklameträger oder an dessen Halterung angreift.
Es ist weiter vorteilhaft, wenn das Pendelgewicht durch ein Gefäß gebildet ist, in
das nach Wunsch und Bedarf Beschwerungsmaterial einfüllbar ist. Diese Ausführungsform
bietet die Möglichkeit, die Größe der Rückstellkraft und die Frequenz der Pendelbewegung
durch Wahl der Menge an Beschwerungsmaterial, welche in das Gefäß gefüllt wird, festlegen
zu können. Es ergibt sich dabei auch der Vorteil, daß das Gefäß beim Transport des
Aufstellers leer sein kann und erst bei der Verwendung des Aufstellers mit Beschwerungsmaterial,
wie z.B. Wasser oder Sand, gefüllt ist. Man kann aber ein solches Gefäß auch im Rahmen
der Fertigung mit Beschwerungsmaterial füllen und dabei die Möglichkeit nutzen, durch
Wahl der Füllmaterialmenge das jeweils gewünschte Schwingungsverhalten festzulegen.
[0010] Hinsichtlich der Einfachheit des konstruktiven Aufbaues ist eine Ausführungsform
besonders vorteilhaft, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß das Fußgestell aus einem
einen Lagerkörper für die Pendellagerung bildenden Fußgestell-Mittelteil und darin
klappbar gelagerten Beinen besteht. Diese Ausführungsform bietet weiter auch den Vorteil,
daß das Fußgestell für den Transport zusammengeklappt werden kann. Es ist dabei weiter
günstig, wenn die Beine durch die Schenkel von zwei U-Bügeln gebildet sind, die ihrerseits
in ihrer Mitte am Fußgestell-Mittelteil schwenkbar gelagert sind, wobei die Schwenkachsen
der beiden U-Bügel parallel zueinander und quer zur Schwenkachse der Pendellagerung
verlaufen. Es wird so auch eine gute Standfestigkeit erzielt.
[0011] Es ist dabei zum Erzielen eines kleinen Transportvolumens auch vorteilhaft, wenn
der Fußgestell-Mittelteil eine annähernd parallel zu den Schwenkachsen der U-Bügel
verlaufende Ausnehmung zur Aufnahme oder zum Passieren der Tragwelle aufweist. Diese
Ausführungsform ermöglicht es, den Halter nach dem Herausnehmen der Tragwelle aus
der Lagerung um 90° zu drehen, so daß der Halter zusammen mit den Beinen des Aufstellers
nach deren Hochklappen ein flaches Paket bildet, welches nur wenig Raum beansprucht.
[0012] Eine andere konstruktiv einfache Ausführungsform, die auch nur ein kleines Volumen
für den Transport und für die Lagerung beansprucht, ist dadurch gekennzeichnet, daß
das Fußgestell aus einem einen Lagerkörper für die Pendellagerung bildenden Fußgestell-Mittelteil
und aus mit diesem schraubverbindbaren oder steckverbindbaren Beinen besteht.
[0013] Eine andere Ausführungsform, welche insbesondere für das Aufstellen von Reklameträgern,
Displays oder dergl. mit verschiedener Form und Größe gut geeignet ist, ist dadurch
gekennzeichnet, daß das Fußgestell aus zwei Lagerkörpern für die beiden Lagerzapfen
und aus mit diesen Lagerkörpern schraubverbindbaren oder steckverbindbaren Beinen
besteht. Hiebei ist es für ein Erzielen einer besonders guten Standfestigkeit vorteilhaft,
wenn die Beine durch zwei U-Bügel gebildet sind, die je vom einen zum anderen Lagerkörper
verlaufen und deren Schenkelenden mit den Lagerkörpern verbunden sind. Eine weitere
günstige Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß das Fußgestell aus zwei Lagerkörpern
für die beiden Lagerzapfen, aus einem U-Bügel, dessen Schenkelenden nach oben weisen
und die Lagerkörper tragen, und aus zwei langgestreckten Standfüßen, die am Mittelteil
des U-Bügels angeordnet sind, besteht.
[0014] Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf Beispiele, welche in der Zeichnung schematisch
dargestellt sind, weiter erläutert.
[0015] In der Zeichnung zeigen:
die Fig. 1 eine Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Aufstellers in
Ansicht,
die Fig. 2 gleichfalls in Ansicht, den Bereich des Lagers dieses Aufstellers bei herausgehobener
Halterung mit Pendelstange,
die Fig. 3 und 4 Schnitte durch die Lagerung gemäß einer durch die Linie III-III in
Fig. 1 gelegten Ebene,
die Fig. 5 eine Variante des Lagers eines erfindungsgemäßen Aufstellers in einer der
Fig. 2 entsprechenden Ansicht,
die Fig. 6 eine Ausführungsform des Mittelteiles eines Fußgestelles, welches mit abnehmbaren
Beinen ausgebildet ist,
die Fig. 7 bis 9 Varianten der Lagerung in den Fig. 3 und 4 entsprechenden Darstellungen,
die Fig. 10 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Aufstellers
in Ansicht,
die Fig. 11 eine Explosionsdarstellung der Pendellagerung desselben, und
die Fig. 12 und 13 zwei Varianten des Aufstellers nach Fig. 10.
[0016] Die in den Figuren 1 bis 4 dargestellte Ausführungsform eines Aufstellers hat ein
Fußgestell 1, welches aus vier Beinen 2 und einem Fußgestell-Mittelteil 3 zusammengesetzt
ist. Am Fußgestell 1 ist eine rahmenartige Halterung 4, die zur Aufnahme von Reklameträgern,
wie z.B. Plakaten, Schildern oder dergl., dient, pendelnd gelagert. Es sind dabei
am Fußgestell-Mittelteil 3, welches einen Lagerkörper bildet, nach oben offene Lagerausnehmungen
5 vorgesehen, in denen eine Tragwelle 6 gelagert ist, deren geometrische Achse in
der Verwendungslage des Aufstellers annähernd horizontal verläuft. Diese Tragwelle
6 ist mit der Halterung 4 verbunden, und zwar bei dem in den Fig. 1 bis 4 dargestellten
Beispiel über eine Pendelstange 7, welche an der Halterung 4 befestigt ist und an
ihrem freien Ende ein Pendelgewicht 8 trägt. Das Pendelgewicht 8 bewirkt die pendelnde
Rückstellung der Halterung 4 in die Ruhelage, die in Fig. 3 dargestellt ist. Vorzugsweise
ist das Pendelgewicht 8 durch ein Gefäß gebildet, in das ein Beschwerungsmaterial,
wie z.B. Wasser oder Sand, eingefüllt werden kann. Das Pendelgewicht 8 kann abnehmbar
an der Pendelstange 7 befestigt sein. Die Pendelstange 7 ist an der unteren Leiste
9 der rahmenartigen Halterung 4 befestigt.
[0017] Die Tragwelle 6 hat an ihrer Oberseite Abflachungen 10, und es sind am Fußgestell-Mittelteil
3 als Blattfedern 11 ausgebildete Plättchen angebracht, welche quer zur Längserstreckung
der Tragwelle 6 knapp oberhalb der Abflachungen 10 verlaufen. Diese Blattfedern 11
sind mit Schrauben 12 einstellbar. Beim Auslenken der Halterung 4 bzw. der Tragwelle
6 dreht sich die Tragwelle zunächst frei und dann kommen die Blattfedern 11 mit den
Rändern 14 der Abflachungen 10 in Kontakt (wie Fig. 4 zeigt) und es wird dadurch eine
rasche Rückführung der Halterung zur Ruhelage (Fig. 3) hin und eine Dämpfung der Pendelbewegung
herbeigeführt, sobald die die Halterung auslenkende Windkraft aufhört; die Blattfedern
stabilisieren den Verbleib der Halterung 4 in ihrer Ruhelage.
[0018] Je ein Paar der Beine 2 ist durch die beiden Schenkel eines U-Bügels 15 gebildet.
Die U-Bügel 15 sind in ihrer Mitte am Fußgestell-Mittelteil 3 schwenkbar gelagert;
die geometrischen Schwenkachsen der beiden U-Bügel verlaufen quer zur Schwenkachse
der Tragwelle 6, die die Halterung 4 pendelnd lagert. Durch Nach-oben-Klappen der
beiden U-Bügel, wie durch die Pfeile 16 angedeutet ist, kann das für den Aufsteller
erforderliche Lager- und Transportvolumen wesentlich verkleinert werden. Wird ergänzend
dazu die Halterung 4 nach Herausnehmen der Tragwelle 6 aus den Lagerausnehmungen 5
im Sinne des Pfeiles 17 um 90° gedreht, kommt die Halterung 4 in eine zu den Schwenkachsen
der U-Bügel annähernd parallele Stellung; in dieser Stellung können die U-Bügel flach
an die Halterung 4 gelegt werden, und es bilden diese Teile ein flaches Packet. Die
Höhe dieses Paketes kann weiter vermindert werden, wenn die Pendelstange 7 in die
Halterung 4 einschiebbar ist; hiezu bildet man vorzugsweise die Halterung 4 als doppelwandige
Tafel aus, in die die Pendelstange einschiebbar ist. Nach dem vorerwähnten Drehen
der Halterung 4 um 90° kann die Tragwelle 6 in die Ausnehmung 20, die im Fußgestell-Mittelteil
3 vorgesehen ist, eingeführt oder durch diese Ausnehmung hindurchgeführt werden; dies
ergibt eine bei Lagerung und Transport günstige Positionierung der Halterung 4 in
bezug auf den Fußgestell-Mittelteil 3.
[0019] Die vorgesehene Lage der Pendellagerung der Halterung 4 gibt die Möglichkeit, verschieden
große Displays, Plakate oder dergl. darzubieten, ohne daß es hiefür einer Änderung
am Fußgestell bedarf.
[0020] Bei der in Fig. 5 dargestellten Variante ist die Halterung mit Zapfen 21, welche
in Vertiefungen 22 eingreifen, die am Fußgestell-Mittelteil 3 vorgesehen sind, pendeln
gelagert. Diese Art der Lagerung ist reibungsarm. Auch bei dieser Ausführungsform
ist im Fußgestell-Mittelteil 3 eine Ausnehmung 20 vorgesehen; in diese greifen die
an der unteren Leiste 9 der Halterung angebrachten Zapfen 21 ein, wenn die Halterung
beim Zusammenklappen des Aufstellers um 90° gedreht wird.
[0021] Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 sind die Beine 2 am Fußgestell-Mittelteil 3 schraubbar
oder steckbar angebracht. Es sind am Fußgestell-Mittelteil 3 Zapfen 25 angeordnet,
auf die die Beine 2 aufgeschraubt oder aufgesteckt werden können. Anstelle dieser
Zapfen kann man auch im Fußgestell-Mittelteil 3 Bohrungen vorsehen, welche zum Einstecken
der Enden der Beine 2 passend bemessen sind oder ein Gewinde tragen welches zu einem
am Ende der Beine 2 vorgesehenen Gewinde korrespondiert.
[0022] Bei der in Fig. 7 und Fig. 8 dargestellten Ausführungsform der Pendellagerung ist
zum Unterschied gegenüber der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 ein starres Plättchen
30 oberhalb der Abflachung 10 der Tragwelle oder eines Lagerzapfens angeordnet. Das
Plättchen 30 ist mit zwei Schraubenbolzen 31 am Lagerkörper 32 gehalten und wird mit
Schraubenfedern 33 an den Lagerkörper angedrückt. Durch Eindrehen der Schraubenbolzen
31 in entsprechende Gewindebohrungen im Lagerkörper 32 sind die Schraubenfedern 33
zusammendrückbar, um das Plättchen unter einstellbarer Vorspannung am Lagerkörper
und bei Auslenkung der Tragwelle oder des Lagerzapfens an den Rändern 14 der Abflachung
in Anlage zu halten.
[0023] Bei der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform ist über den die Abflachung 10 aufweisenden
Abschnitt der Tragwelle oder eines Lagerzapfens ein Ring 35 gesteckt, der einen gerade
verlaufenden Abschnitt 36 aufweist; der Abschnitt 36 des Ringes 35 bildet einen Stab,
der auf der Abflachung 10 aufliegt. Der Ring 35 wird von einer Feder 37 nach unten
gezogen. Die wirksame Kraft der Feder 37, welche den Andruck des Stabes an der Abflachung
bestimmt, ist mit einer Schraubenmutter 38, die auf einen am Ring 35 angebrachten
und durch die Feder 37 verlaufenden Bolzen aufgeschraubt ist, einstellbar. Die Feder
37 stützt sich am Lagerkörper 32 ab.
[0024] Bei der in den Fig. 10 und 11 dargestellten Ausführungsform eines gemäß der Erfindung
ausgebildeten Aufstellers weist die Pendellagerung zwei an einem Reklameträger 40
fluchtend zueinander angebrachte Lagerzapfen 41 auf, welche in Lagerausnehmungen 42,
die in Lagerkörpern 43 des Fußgestelles vorgesehen sind, eingreifen. Der Reklameträger
40 ist als Rahmen dargestellt, kann aber auch in anderer Form, z.B. als körperliche
Nachbildung der zu bewerbenden Gegenstände, ausgeführt sein.
[0025] Die Lagerzapfen 41 sind an Klemmen 45 angeordnet, die ihrerseits am Reklameträger
40 angreifen. Am freien Ende mindestens eines Lagerzapfens 41 ist ein Gewindeabschnitt
46 angeordnet, der über die betreffende Lagerausnehmung 42 hinausragt und auf den
eine als Handgriff audgebildete Mutter 47 aufschraubbar ist, welche über eine Feder
48 eine Bremsscheibe 49 an den Lagerkörper 43 endrückt; durch Verstellen der Mutter
47 ist die Bremsung bzw. Dämpfung der Pendelbewegung einstellbar. Weiter sind zur
Verminderung der Amplitude der Pendelbewegung und zur Dämpfung derselben an den Lagerzapfen
41 Abflachungen 10 vorgesehen, und es sind die Lagerkörper 43 im Bereich der Abflachungen
10 nach oben offen ausgebildet. Oberhalb der Abflachungen 10 sind federnde Plättchen
30 angeordnet, welche, analog wie dies in den Fig. 7 und 8 dargestellt ist, mit Schraubenfedern
33, deren Federkraft mit Schraubenbolzen 31 einstallbar ist, gegen den Lagerkörper
gedrückt gehalten sind. Die Plättchen 30 kommen, wie oben erläutert, beim Auslenken
der Lagerzapfen 41 aus ihrer Ruhelage an den Abflachungen 10 bzw. an deren Bändern
14 zum Anliegen. Das Pendelgewicht 8 ist bei dieser Ausführungsform an einer Klemme
50 angeordnet, die am Reklameträger 40 angreift. Auch in diesem Fall kann das Pendelgewicht
durch ein Gefäß gebildet sein, in das nach Wunsch und Bedarf Beschwerungsmaterial
einfüllbar ist.
[0026] Das Fußgestell besteht bei der Ausführungsform nach den Fig. 10 und 11 aus zwei Lagerkörpern
43 und aus mit diesen schraubverbindbaren oder steckverbindbaren Beinen 2.
[0027] Die Ausführungsform nach Fig. 12 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach
Fig. 10 und 11 in der Ausbildung der Beine durch zwei U-Bügel 52, die je von einem
zum anderen Lagerkörper verlaufen und deren Schenkelenden 53 mit den Lagerkörpern
43 verbunden sind. Diese Ausbildung hat eine gute Standfestigkeit.
[0028] Die Ausführungsform nach Fig. 13 hat ein Fußgestell, welches aus einem U-Bügel 54
und zwei langgestreckt ausgebildeten Standfüßen 55 besteht. Die Standfüße sind am
Mittelteil 56 des U-Bügels angeordnet. Die Lagerkörper 43 der analog wie bei der Ausführungsform
nach Fig. 10 und 11 ausgebildeten Pendellagerung sind an den Schenkelenden 57 des
U-Bügels 54 angebracht.
1. Aufsteller zur beweglichen Anbringung von Reklameträgern oder dergl., welcher Aufsteller
ein auf den Boden zu stellendes Fußgestell und eine die Reklameträger, wie Plakate,
Schilder oder dergl., aufnehmende Halterung aufweist, die am Fußgestell (1) mit einer
Pendellagerung (5, 6; 41, 42) mit annähernd horizontal verlaufender geometrischer
Schwenkachse gelagert ist, wobei an der Halterung (4) oder am Reklameträger (40) unterhalb
der geometrischen Schwenkachse der Pendellagerung ein Pendelgewicht (8) angeordnet
ist, welche Pendellagerung eine annähernd horizontal verlaufende, am Fußgestell (1)
in Lagerausnehmungen gelagerte Tragwelle (6) oder zwei fluchtend zueinander an der
Halterung angebrachte Lagerzapfen (41), die in Lagerausnehmungen (42) gelagert sind,
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß am Fußgestell (1) eine an der Tragwelle (6)
oder an den Lagerzapfen (41) angreifende, erst bei Überschreitung eines vorbestimmten
Ausmaßes der Auslenkung der Tragwelle (6) bzw. der Lagerzapfen (41) aus der Ruhelage
eine wirksame Rückstellkraft liefernde Rückstellfederung (11; 30, 33; 36, 37) vorgesehen
ist.
2. Aufsteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerausnehmungen (5;
42), in denen die Tragwelle (6) oder die Lagerzapfen (41) gelagert ist bzw. sind,
mindestens auf einem Teil ihrer Axialerstreckung nach oben offen sind, daß die Enden
der Tragwelle bzw. die Lagerzapfen an ihrer Oberseite Abflachungen (10) aufweisen,
und daß an dem (den) die Lagerausnehmungen aufweisenden Lagerkörper(n) federnde Plättchen
(30) oder Stäbe (36) angebracht sind, welche quer zur Längserstreckung der Tragwelle
bzw. der Lagerzapfen (41) knapp oberhalb der Abflachungen (10) derselben verlaufen
und beim Auslenken der Tragwelle bzw. der Lagerzapfen an den Rändern (14) der Abflachungen
(10) zum Anliegen kommen.
3. Aufsteller nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Plättchen (30) mit
mindestens einem Schraubenbolzen (31) oder dergl. auf dem Lagerkörper (32) gehalten
und mit mindestens einer Feder (33) an den Lagerkörper (32) angedrückt sind.
4. Aufsteller nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder(n) als Schraubenfeder(n)
(33) ausgebildet ist bzw. sind, die auf einem das betreffende Plättchen (30) haltenden
Schraubenbolzen (31) aufgesteckt und durch Einschrauben des Bolzengewindes zusammendrückbar
ist bzw. sind.
5. Aufsteller nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Plättchen als Blattfedern
(11) ausgebildet sind.
6. Aufsteller nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß über den die Abflachungen
(10) aufweisenden Abschnitt der Tragwelle (6) bzw. der Lagerzapfen (41) Ringe (35)
gesteckt sind, welche einen gerade verlaufenden Abschnitt (36) haben, der einen auf
der betreffenden Abflachung (10) aufliegenden Stab bildet, und die von einer Feder
(37) diesen Stab an die betreffende Abflachung (10) drückend nach unten gezogen werden.
7. Aufsteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendellagerung (41;
42) zwei Lagerzapfen (41) aufweist, welche an Klemmen (45) angeordnet sind, die ihrerseits
am Reklameträger (40) angreifen.
8. Aufsteller nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende von
mindestens einem Lagerzapfen (41) bzw. an mindestens einem Ende der Tragwelle (6)
ein Gewindeabschnitt (46) angeordnet ist, der über die Lagerausnehmung (5; 42) hinausragt
und auf den eine Mutter (47) aufschraubbar ist, welche über eine Feder (48) eine Bremsscheibe
(49) an den die betreffende Lagerausnehmung aufweisenden Lagerkörper (43) andrückt.
9. Aufsteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reklameträger oder
dessen Halterung (4) als doppelwandige Tafel ausgebildet ist, und daß die Halterung
(4) mit einer nach unten weisenden Pendelstange (7) versehen ist, die das Pendelgewicht
(8) trägt und die in die doppelwandige Tafel einschiebbar ist.
10. Aufsteller nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Pendelgewicht (8)
an einer Klemme (50) angeordnet ist, die am Reklameträger (40) oder an dessen Halterung
angreift.
11. Aufsteller nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das
Fußgestell (1) aus einem einen Lagerkörper für die Pendellagerung bildenden Fußgestell-Mittelteil
(3) und darin klappbar gelagerten Beinen (2) besteht.
12. Aufsteller nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (2) durch die
Schenkel von zwei U-Bügeln (15) gebildet sind, die ihrerseits in ihrer Mitte am Fußgestell-Mittelteil
(3) schwenkbar gelagert sind, wobei die Schwenkachsen der beiden U-Bügel (15) parallel
zueinander und quer zur Schwenkachse der Pendellagerung (5, 6) verlaufen.
13. Aufsteller nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußgestell-Mittelteil
(3) eine annähernd parallel zu den Schwenkachsen der U-Bügel (15) verlaufende Ausnehmung
(20) zur Aufnahme oder zum Passieren der Tragwelle (6) aufweist.
14. Aufsteller nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das
Fußgestell (1) aus einem einen Lagerkörper für die Pendellagerung bildenden Fußgestell-Mittelteil
(3) und aus mit diesem schraubverbindbaren oder steckverbindbaren Beinen (2) besteht.
15. Aufsteller nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußgestell
(1) aus zwei Lagerkörpern (43) für die beiden Lagerzapfen (41) und aus mit diesen
Lagerkörpern schraubverbindbaren oder steckverbindbaren Beinen (2) besteht.
16. Aufsteller nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine durch zwei
U-Bügel (52) gebildet sind, die je vom einen zum anderen Lagerkörper (43) verlaufen
und deren Schenkelenden (53) mit den Lagerkörpern (43) verbunden sind.
17. Aufsteller nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußgestell
(1) aus zwei Lagerkörpern (43) für die beiden Lagerzapfen (41), aus einem U-Bügel
(54), dessen Schenkelenden (57) nach oben weisen und die Lagerkörper (43) tragen,
und aus zwei langgestreckten Standfüßen (55), die am Mittelteil (56) des U-Bügels
(54) angeordnet sind, besteht.
1. A support stand for movably mounting advertising carriers or the like, which support
stand has a support leg structure to be placed on the ground and a holder means which
carries the advertising carriers such as posters, placards or the like and which is
mounted on the support leg structure (1) by a pendulum mounting (5, 6; 41, 42) with
an approximately horizontally extending geometrical pivot axis, wherein a pendulum
weight (8) is arranged on the holder means (4) or on the advertising carrier (40)
beneath the geometrical pivot axis of the pendulum mounting, which pendulum mounting
has an approximately horizontally extending support shaft (6) mounted on the support
leg structure (1) in mounting recesses, or two trunnions (41) which are mounted in
alignment with each other on the holder means and which are mounted in mounting recesses
(42), characterised in that provided on the support leg structure (1) is a return
spring means (11; 30, 33; 36, 37) which engages the support shaft (6) or the trunnions
(41) and which provides an effective return force only when a predetermined degree
of deflection of the support shaft (6) or the trunnions (41) out of the rest position
is exceeded.
2. A support stand according to claim 1 characterised in that the mounting recesses
(5; 42) in which the support shaft (6) or the trunnions (41) is or are mounted are
open upwardly at least over a part of their axial extent, that the ends of the support
shaft or the mounting trunnions have flats (10) at their top side, and that mounted
to the mounting body or bodies having the mounting recesses are resilient plate members
(30) or bars (36) which extend transversely to the longitudinal extent of the support
shaft or the trunnions (41) just above the flats (10) thereof and come to bear against
the edges (14) of the flats (10) upon the deflection movement of the support shaft
or the trunnions.
3. A support stand according to claim 2 characterised in that the plate members (30)
are held on the mounting body (32) by at least one screw bolt (31) or the like and
are pressed against the mounting body (32) by at least one spring (33).
4. A support stand according to claim 3 characterised in that the spring or springs
is or are in the form of a coil spring or springs (33) which is or are fitted on a
screw bolt (31) holding the respective plate member (30) and can be compressed by
screwing in of the bolt screwthread.
5. A support stand according to claim 2 characterised in that the plate members are
in the form of leaf springs (11).
6. A support stand according to claim 2 characterised in that rings (35) are fitted
over the portion of the support shaft (6) or the trunnions (41) which has the flats
(10), the rings having a portion (36) which extends straight and which forms a bar
which bears against the respective flat (10), the rings being pulled downwardly by
a spring (37) to urge said bar against the respective flat (10).
7. A support stand according to claim 1 characterised in that the pendulum mounting
(41; 42) has two trunnions (41) which are arranged on clamps (45) which in turn engage
the advertising carrier (40).
8. A support stand according to claim 1 or claim 7 characterised in that arranged
at the free end of at least one trunnion (41) or at at least one end of the support
shaft (6) is a screwthread portion (46) which projects beyond the mounting recess
(5; 42) and on to which can be screwed a nut (47) which by way of a spring (47) urges
a brake disc (49) against the mounting body (43) which has the respective mounting
recess.
9. A support stand according to claim 1 characterised in that the advertising carrier
or the holder means (4) thereof is in the form of a double-wall panel and that the
holder means (4) is provided with a downwardly directed pendulum bar (7) which carries
the pendulum weight (8) and which can be pushed into the double-wall panel.
10. A support stand according to claim 7 characterised in that the pendulum weight
(8) is arranged on a clamp (50) which engages the advertising carrier (40) or the
holder means thereof.
11. A support stand according to one of claims 1 to 10 characterised in that the support
leg structure (1) comprises a support leg structure centre portion (3) forming a mounting
body for the pendulum mounting and leg members (2) which are hingedly mounted in the
centre portion.
12. A support stand according to claim 11 characterised in that the leg members (2)
are formed by the limbs of two U-shaped loop members (15) which in turn are mounted
pivotably at their centre to the support leg structure centre portion (3), wherein
the pivot axes of the two U-shaped loop members (15) extend parallel to each other
and transversely with respect to the pivot axis of the pendulum mounting (5, 6).
13. A support stand according to claim 11 characterised in that the support leg structure
centre portion (3) has a recess (20) extending approximately parallel to the pivot
axes of the U-shaped loop members (15), for receiving or passing the support shaft
(6).
14. A support stand according to one of claims 1 to 10 characterised in that the support
leg structure (1) comprises a support leg structure centre portion (3) forming a mounting
body for the pendulum mounting, and leg members (2) which are adapted to be connected
to the centre portion by screw means or a push-in connection.
15. A support stand according to claim 1 or claim 7 characterised in that the support
leg structure (1) comprises two mounting bodies (43) for the two trunnions (41) and
leg members (2) which are adapted to be connected to said mounting bodies by screw
means or a push-in connection.
16. A support stand according to claim 15 characterised in that the leg members are
formed by two U-shaped loop members (52) which each extend from one mounting body
(43) to the other and the ends (53) of the limbs of which are connected to the mounting
bodies (43).
17. A support stand according to claim 1 or claim 7 characterised in that the support
leg structure (1) comprises two mounting bodies (43) for the two trunnions (41), a
U-shaped loop member (54), the ends (57) of the limbs of which face upwardly and carry
the mounting bodies (43), and two elongated support leg members (55) arranged on the
centre portion (56) of the U-shaped loop member (54).
1. Chevalet de présentation mobile de supports publicitaires ou analogues, ce chevalet
comprenant un châssis sur pieds se posant sur le sol et une monture sur laquelle s'installent
les supports publicitaires tels que des affiches, des enseignes ou analogues et qui
est montée sur le châssis (1) au moyen d'une suspension pendulaire (5, 6 ; 41, 42)
dont l'axe géométrique d'oscillation est approximativement horizontal, un poids (8)
de pendule étant disposé sur la monture (4) ou le support publicitaire (40) au-dessous
de l'axe géométrique d'oscillation de la suspension pendulaire, ladite suspension
pendulaire comprenant un arbre de support (6) approximativement horizontal et supporté
par le châssis (1) à l'intérieur de cavités de montage ou deux tourillons (41) fixés
à l'alignement l'un de l'autre sur la monture et montés dans des cavités correspondantes
(42), caractérisé en ce qu'un assemblage à ressort (11 ; 30, 33 ; 36, 37) développant
une force de rappel, attaquant l'arbre de support (6) ou les tourillons (41) et n'exerçant
cette force qu'en cas de dépassement d'une valeur prédéterminée de l'écart angulaire
de cet arbre (6) ou des tourillons (41) par rapport à la position de repos, est prévu
sur le châssis sur pieds (1).
2. Chevalet selon la revendication 1, caractérisé en ce que les cavités (5 ; 42) dans
lesquelles l'arbre de support (6) ou les tourillons (41) est ou sont montés sont ouvertes
vers le haut au moins sur une partie de leur longueur axiale, en ce que les extrémités
de l'arbre de support ou les tourillons comportent du côté supérieur des méplats (10)
et en ce que des plaquettes (30) ou des tiges (36) élastiques, qui sont adaptées sur
le (les) corps de montage comportant les cavités correspondantes, sont disposées perpendiculairement
à la direction de la longueur de l'arbre de support ou des tourillons (41), à faible
distance au-dessus des méplats (10) et entrent en application contre les bords (14)
des méplats (10) lors des mouvements d'oscillation de l'arbre de support ou des tourillons.
3. Chevalet selon la revendication 2, caractérisé en ce que les plaquettes (30) sont
maintenues sur le corps de montage (32) au moyen d'au moins une vis (31) ou analogue
et sont serrées contre le corps de montage (32) au moyen d'au moins un ressort (33).
4. Chevalet selon la revendication 3, caractérisé en ce que le ou les ressorts est
ou sont conformés en ressort(s) hélicoïdal ou hélicoïdaux (33) qui est ou qui sont
enfilés sur une vis (31) retenant la plaquette correspondante (30) et qui peut ou
peuvent être comprimés par serrage de la vis.
5. Chevalet selon la revendication 2, caractérisé en ce que les plaquettes sont conformées
en lames de ressorts (11).
6. Chevalet selon la revendication 2, caractérisé en ce que des anneaux (35) enfilés
sur la partie de l'arbre de support (6) ou des tourillons (41) qui comporte les méplats
(10) présentent une partie rectiligne (36) qui forme une tige reposant sur le méplat
correspondant (10) et sont tirés vers le bas par un ressort (37) qui serre cette tige
contre le méplat correspondant (10).
7. Chevalet selon la revendication 1, caractérisé en ce que la suspension pendulaire
(41 ; 42) comporte deux tourillons (41) disposés sur des mâchoires (45) qui, de leur
côté, se serrent sur le support publicitaire (40).
8. Chevalet selon la revendication 1 ou 7, caractérisé en ce qu'un tronçon fileté
(46) situé à l'extrémité libre d'au moins un tourillon (41) ou au moins à une extrémité
de l'arbre de support (6) ressort de la cavité de montage (5 ; 42) et un écrou (47)
pouvant se visser sur ce tronçon fileté comprime au moyen d'un ressort (48) un disque
de freinage (49) contre le corps de montage (43) comportant la cavité correspondante.
9. Chevalet selon la revendication 1, caractérisé en ce que le support publicitaire
ou sa monture (4) est conformé en panneau à paroi double et en ce que la monture (4)
est équipée d'une verge de balancier (7) orientée vers le bas, supportant le poids
(8) du pendule et pouvant se glisser à l'intérieur du panneau à paroi double.
10. Chevalet selon la revendication 7, caractérisé en ce que le poids (8) du pendule
est disposé sur une mâchoire (50) qui se serre contre le support publicitaire (40)
ou la monture de ce dernier.
11. Chevalet selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le châssis
sur pieds (1) se compose d'une partie médiane (3) formant un corps de montage de la
suspension pendulaire et de pieds (2) montés rabattables dans cette partie médiane.
12. Chevalet selon la revendication 11, caractérisé en ce que les pieds (2) sont formés
par les branches de deux étriers (15) qui sont montés de leur côté pivotants au milieu
sur la partie médiane (3) du châssis sur pieds, les axes de pivotement des deux étriers
(15) étant parallèles l'un à l'autre et perpendiculaires à l'axe d'oscillation de
la suspension pendulaire (5, 6).
13. Chevalet selon la revendication 11, caractérisé en ce que la partie médiane (3)
du châssis sur pieds comporte un évidement (20) sensiblement parallèle aux axes de
pivotement des étriers (15) et destiné à loger ou à laisser passer l'arbre de support
(6).
14. Chevalet selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le châssis
sur pieds (1) se compose d'une partie médiane (3) formant un corps de montage de la
suspension pendulaire et de pieds (2) qui se relient à ladite partie médiane par vissage
ou par emmanchement ou emboîtement.
15. Chevalet selon la revendication 1 ou 7, caractérisé en ce que le châssis sur pieds
(1) se compose de deux corps (43) de montage des deux tourillons (41) et de pieds
(2) se reliant à ces corps de montage par vissage ou emmanchement.
16. Chevalet selon la revendication 15, caractérisé en ce que les pieds sont formés
de deux étriers (52) dont chacun va d'un corps de montage (43) à l'autre et dont les
extrémités des branches (53) sont reliées aux corps de montage (43).
17. Chevalet selon la revendication 1 ou 7, caractérisé en ce que le châssis sur pieds
(1) se compose de deux corps (43) de montage des deux tourillons (41), d'un étrier
(54) dont les extrémités des branches (52) sont orientées vers le haut et supportent
les corps de montage (43) et de deux pieds allongés (55) d'appui sur le sol qui sont
disposés sur la partie centrale (56) de l'étrier (54).