[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Ruhe- und Liegeeinrichtung gemäss dem Oberbegriff
des unabhängigen Patentanspruchs.
[0002] Der fortschreitenden konstruktiven Entwicklung derartiger Ruhe- und Liegeeinrichtungen
liegen im wesentlichen die nachstehend aufgeführten Kriterien zugrunde, und zwar:
a. aus der Sicht der Orthopädie ist die gesamte Liegefläche so auszubilden, dass abhängig
von Gewicht, Grösse und Liegeeigenschaft (Ruheposition) der Körper des Benutzers optimal
abgestützt ist und in entspannter Lage ruhen kann;
b. aus der Sicht der Hygiene ist die vom Benutzer abgegebene Feuchtigkeit ausreichend
abzuleiten und die Atmungsfähigkeit (Belüftung) zu gewährleisten; und
c. aus der Sicht der Handhabung wird unter Beibehaltung der Liege- und Ruhequalität
eine möglichst leichte und einfache Ausgestaltung (Konstruktion) bei gleichzeitiger
Wahrung der Stabilität angestrebt.
[0003] Der heutige Stand der Technik bei Lattenrost-Batten ist darauf ausgerichtet, federnde
Querlatten flexibel abzustützen, wobei die einzelne Latte das Haupt-Federelement bildet.
Die als Hauptsächliches Federelement beanspruchte Latte weist in der Regel eine komplizierte
mehrschichtige Verleimung auf, um die sogenannte Überhöhung (Bogen) zu realisieren.
Die Überhöhung dient dazu, dass im Belastungsfall die einzelnen Federlatten geradegebogen
werden und damit die Liegefläche "eben" wird. diese belastungsabhängige Leige "ebene"
ist auf die Belastung eines durchschnittlichen (in der Regel 170 cm grossen und 70
kg schweren) Menschen abgestimmt. Dies hat unter anderem den bekannten Nachteil, dass
eine leichtere, beispielsweise bis 50 kg schwere, Person auf der Überhöhung liegend
an Schlafkomfort einbüsst, gleich wie eine schwerere, beispielsweise 90 kg schwere,
Person auf eingesunkenen Latten. Es liegt in diesen Fällen eine, von der Gesamtfederwirkung
aus gesehen, unkontrollierbare Federung vor. Die Zusammenwirkung mit einer genügend
dicken Matratze mildert diese Inkommodität, aber im Prinzip bleibt der grundlegende
Mangel doch bestehen.
[0004] Ferner sind die bekannten Lattenrost-Betten noch heute verhältnismässig massive und
schwere Konstruktionen mit einer Vielzahl von Einzelelementen wie Lagestabilisatoren
der Latten, meist mittig angeordnet, endständige Flexelemente und deren Befestigung
an Latte und Rahmen (diese Konstruktionen setzen einen Rahmen voraus) sowie in einer
Art Verfeinerung mit Zusatzlatten und Speziallatten, alle meist in kennzeichnenden
Farben und anderes mehr. Das heisst, dass zur Erzeilung einer befriedigenden individuellen
Federwirkung ein grosser Aufwand nötig ist, der trotzdem nicht immer zum Ziel führt.
[0005] Einen etwas unterschiedlichen Weg geht die DE-A-2 949 348, bei welcher ein Matratzenboden
so asugestaltet ist, dass ein oberer Rahmen mit einem Lattenrost auf elastischen Elementen
ruht, welche ihrerseits von einem unteren Rahmen getragen werden. Dank der elastischen
Elemente wird zwar eine mehr oder weniger flexible Abstützung des Oberrahmens erreict,
die gesamte Konstruktion ist jedoch-bedingt durch die beiden aus festgefügten Verbindungen
bestehenden und demzufolge starren Rahmen-relativ schwerfällig (z.B. beim Transport,
Verschieben). Zudem besteht eine Federwirkung nur bezüglich des gesamten Oberrahmens,
nicht aber bezüglich der einzelnen, die Matratze tragenden Querlatten des Oberrahmens.
[0006] Eine leichtere Konstruktion wird in der EP-A-0 116 237 vorgeschlagen, welche lediglich
aus zwei aufblasbaren Längsholmen besteht, welche an ihrer Oberseite je eine Reihe
quer zur Längsrichtung orientierter Taschen aufweisen, sodass durch eine Anzahl von
Querlatten, deren Enden je in eine Tasche der parallel angeordneten Längsholmen eingeführt
werden, eine rostartige Struktur entsteht. Es handelt sich dabei jedoch um eine eher
für den vorübergehenden Gebrauch geeignete Konstruktion, da die Stabilität bei längerem
Einsatz kaum gewährleistet ist. Da der Zusammenhalt der Liegeeinrichtung bloss durch
den Sitz der Querlatten in den Taschen gewährleistet ist, besteht schon bei geringen
Horizontalkräften zwischen den beiden Längsholmen (z.B. beim Verschieben, Herumtragen,
u.U. sogar bei der blossen Belastung durch die bestimmungsgemässe Benutzung) die Gefahr,
dass die Querlatten aus den Taschen gleiten und die Liegeeinrichtung in ihre Einzelbestandteile
zerfällt. Da die Taschen durch den Gebrauch zudem eher ausgeweitet werden, reduziert
sich die Stabilität dieser Vorrichtung mit zunehmendem Alter.
[0007] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Ruhe- und Liegeeinrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen und so weiterzubilden, dass die verschiedenen
vorangehend angesprochenen Anforderungen (Kriterien a, b, c) zusammen mit einer kontrollierbaren
Federwirkung auf einfache und wirtschaftliche Weise gewährleistet werden.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die im unabhängigen Anspruch gekennzeichnete Erfindung gelöst.
Die federnd wirkenden Längsholme und die rostartig über diesen angeordneten. Querlatten
werden durch eine Bespannung (Tuch, Folie etc.) miteinander verbunden und relativ
zueinander fixiert. So entsteht eine leichte,-aus wenigen Einzelteilen bestehende
und den Körper optimal abstützende Baueinheit. Diese kann auf einfache Weise zusammengebaut
bzw. zerlegt werden und gewährleistet hinreichende Stabilität, selbst bei Dauereinsatz.
[0009] Mit der erfindungsgemässen Liegeebene wird über die gesamte Fläche eine gleichmässige,
den unterschiedlichen menschlichen Körpern anpassbare Federung gewährleistet, d.h.
dass die Liegeebene unabhängig von der Matratze mit dem meschlichen Körper zusammenfunktioniert.
Die Federung wird im wesentlichen durch die Elastizität der in Längsrichtung verlaufenden
Trägerelemente (Lähngsholme, Federkörper) und nicht durch die in rostähnlicher Anordnung
liegenden Lattenelemente definiert und ist vorzugsweise dem Gewicht des jeweiligen
Benutzers durch die Federkörper entsprechend angepasst. Bei Fehlanpassung bleibt die
Liegefläche trotzdem eben und wird lediglich als zu hart oder zu weich empfunden.
[0010] Ausfuehrungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im folgenden naeher beschrieben. Die Einzelheiten der Figuren geben wesentliche Merkmale
der Erfindung wieder. Es zeigt:
Fig. 1A, B ein in Seitenansicht dargestelltes Funktionsbild einer unbelasteten und
einer belasteten Liegefläche gemäss Stand der Technik,
Fig. 2A, B ein in Seitenansicht dargestelltes Funktionsbild einer unbelasteten und
einer belasteten Liegefläche gemäss Erfindung,
Fig. 3 ein in Schnittansicht dargestelltes erstes Ausfuehrungsbeispiel einer Unterlagenstruktur
fuer eine Ruhe- und Liegeeinrichtung;
Fig. 4 die in Seitenansicht dargestellte Unterlagenstruktur gemaess Fig. 1;
Fig. 5 ein zweites, in Schnittansicht dargestelltes Ausfuehrungsbeispiel der Unterlagenstruktur;
Fig. 6 ein drittes Ausfuehrungsbeispiel einer Unterlagenstruktur;
Fig. 6A ein viertes Ausfuehrungsbeispiel einer Unterlagenstruktur;
Fig. 7 ein Teilstueck der in perspektivischer Draufsicht dargestellten Unterlagenstruktur
gemaess Fig.3 und Fig. 3;
Fig. 8 ein fünftes Ausführungsbeispiel einer Unterlagenstruktur gemäss den Figuren
3 und 5 in Abwandlung des Ausführungsbeispiels nach Figur 6;
Fig. 9 ein Teilstück der Unterlagenstruktur gemäss Figur 11;
Fig. 10 ein sechstes Ausführungsbeispiel einer Unterlagenstruktur mit partioniertem
Federelement in Längsrichtung;
Fig. 11 ein siebentes Ausführungsbeispiel einer Unterlagenstruktur mit profilierter
Zwischenlage bspw. für orthopädische Zwecke.
[0011] Die Figuren 1 und 2 zweigen in stilisierter Darstellung ein Funktionsbeispiel einer
Lattenrost-Liegefläche gemäss Stand der Technik, im Vergleich zu einer solchen gemäss
Erfindung. Sie zeigen den prinzipiellen Unterschied der Federdynamik, wie sie einerseits
durch die Erfindung zustande kommen kann und wie sie andrerseits heute gang und gäbe
ist.
[0012] Beide stilisiert dargestellten Lattenrost-Liegeflächen der Figuren 1 und 2 weisen
als Primärelemente einen Längsholm 1 auf, der beim Stand der Technik auch ein starrer
Bettrahmen sein kann, zwischen dem die Latten befestigt sind, sowie mit dem Längsholm
verbundene Querlatten. Beiden Konstruktionen ist eine supponierte Belastungskurve
B überlagert, eingezeichnet und beide Konstruktionen reagieren auf ihre charakteristische
Weise mit einem Belastungsprofil oder einer Liegekurve L.
[0013] Figur 1 zeigt die Liegefläche mit einem starren Längsholm 1, einer Lattenfederung
mit Querlatten 2 in einer Aufzählung 20 bis 27 und mit Latten 3 in der Aufzählung
30 bis 37, die in Längsrichtung ihre gewohnte Federaufgabe ausüben. Die gestrichelt
gezeichnete supponierte Belastungskurve B ist so gewählt, dass die Konstruktion in
ihrer elastischen Anpassung stark belastet wird. Figur 1A zeigt die Reaktion auf diesen
Belastungsfall. Die Latten 30, 31, 32 sind gleichmässig leicht belastet und die Federelemente
20, 21, 22 zeigen kaum eine Verformung. Die Latte 33 ist schräg belastet und das Federelement
23 ist auf einer Seite deformiert. Bei den Latten 34, 35, 36 sind die Federelemente
bis zum Anschlag durchgedrückt, wobei die resultierende Liegekurve im Bereich der
Federelemente in Bezug zur Belastungskurve verzerrt ist. Im Bereich der Latte 35,
in welchem der grösste Federungshub resultieren sollte, entsteht ein Federungsdefizit
D von der Grösse X. Dieses Federungsdefizit D wird durch die Federwirkung der jetzt
durchgebogenen Querlatten unkontrollierbar aufgefangen. Die orthopädische Lehre besagt,
dass ein Unterbett auch bei starker Belastung auch in der Querlattenmitte in Längsrichtung
nicht "durchhängen" darf, damit die Wirbelsäule richtig gestützt wird. Bekannte Liegeflächen
sehen deshalb Begrenzungen im Federweg der betroffenen Querlatten vor (Federwegbegrenzung,
einstellbare Federstärken etc.). Es ist offensichtlich, dass ohne zusätzliche, zum
Teil aufwendige spezielle Massnahmen, solche Konstruktionen orthopädisch gesehen überfordert
sind. Der fehlende Liegekomfort wird somit nicht selten über die Matratze herbeigeführt,
was jedoch heisst, dass die Bettkonstruktion ihre Aufgabe nicht bewältigen kann und
hygienisch gesehen eine Verschlechterung des Bettes bewirkt. Das heisst, dass zumindest
in diesem Bereich der Federelemente die Federungsaufgabe nicht mehr erfüllt werden
kann. Die Konstruktion ist überfordert.
[0014] Ganz anders dagegen bei der erfindungsgemässen Liege der Figur 2. Die Primärelemente
sind auf einer festen (nicht federnden) Unterlage 4, bspw, auf den Boden, abgestützt.
Dies sind elastische Längsholmen 1 (Federkörper) mit darauf abgestützten Liegelatten
3, die in der Regel gerade sind, also kein funktionelle Biegung aufweisen und in Ihrer
Längsrichtung bei Belastung keine spezielle Federfunktion ausüben müssen. Damit wird
die gesamte Federungsaufgabe auf die elastischen Längsholmen (Federkörper) übertragen.
Dieselbe Belastungskurve B, wie in Figur 1A schon gezeigt, ist auch hier überlagert
eingezeichnet. Die Auswirkung dieses Belastungsfalles ist in Figur 2A gezeigt. Die
Liegekurve L fällt über die ganze Bettbreite mit der Belastungskurve B zusammen, dies
ergibt im Aussen- oder Randbereich also keine Verzerrung und es ergibt sich damit
kein nennenswertes Federungsdefizit D. Die erfindungsgemässe Konstruktion ist somit
in der Lage, sich besser an ein anatomisches Belastungsprofil anzupassen. Der obenwerähnten
orthopädischen Lehre wird dadurch nachgekommen, in dem die Elastizität der Längsholmen
(Federkörper) dem Gewicht des Benutzers entsprechend gewählt wird. Wird ein zu weiches
Material verwendet, kann trotzdem kein Durchhängen in Längsrichtung erfolgen, da der
Federhub durch die feste Unterlage 4, die selber nicht federt, begrenzt ist. Wird
ein zu hartes Material verwendet, liegt der Benutzer trotzdem nicht überhöht, da keine
vorgespannten Querlatten verwendet werden. Die Liegefläche wird lediglich als etwas
hart empfunden. In später beschriebenen Ausführungsformen, kann, diese auf einfache
Weise angepasst werden.
[0015] Das anatomische Belastungsprofil hat in der Längsrichtung eine markant grössere Bedeutung
als in der Querrichtung. Wenn bislang die grösseren Anstrengungen dahingehend gemacht
wurden, Lattenrostbetten hauptsächlich in der Querrichtung liegegerecht zu konstruieren
als in der Längsrichtung, so lag diese an der allgemeinen Entwicklung dieser Art von
Betten. Die ersten Bemühungen zielten nur auf eine federnde Wirkung der damals starren
Latten ab, die erst später auch flexibel befestigt wurden. Seither hat es keine grundlegende
Aenderung mehr gegeben, trotz der ständigen Bemühung, auch in Längsrichtung möglichst
viel Federkomfort zu erzielen.
[0016] Die Leigeflächenkonstruktion gemäss erfinderischer Idee erlaubt ungewöhnlich leichte
und dazu noch einfache Ausführungsformen. Wie die weiteren Figuren noch zeigen werden,
können solche Liegeflächen direkt auf den Boden oder in herkömmlicher Weise in ein
Bettgestell gelegt werden. Diese erlaubt eine mannigfaltige Verwendung, bspw, als
Campingbett, als Notliege, als Normalbett, als Wandbett etc., ohne Qualitätseinbusse
des Liegekomforts, was in der Preislage eines Campingbettes recht beachtlich ist.
Wenn man bedenkt, dass alle diese obengenannten Applikationen jeweils eine ureigene
Konstruktion bedingen und qualitativ enorme Unterschiede bestehen, ist die Liegeunterlage,
die alles dies auf einen Nenner bringt, ein sehr fortschrittliches Konzept.
[0017] In Fig. 3 ist in Schnittansicht und in Fig. 4 in Seitenansicht die wesentlichen Teile
einer in ihrer Gesamtheit mit 10 bezeichnete Unterlagenstruktur dargestellt.
[0018] Die Unterlagenstruktur 10 umfasst mindestens zwei in parallelem Abstand zueinander
angeordnete, in Laengsrichtung der Unterlagenstruktur verlaufende Längsholmen (Federkörper)
12, 12', bzw. 1 gemäss Figur 2, 2A, auf welchen eine Vielzahl, im wesentlichen quer
dazu orientierte Querlatten 13 angeordnet sind. Die einzelnen im Abstand zueinander
angeordneten Querlatten 13 bilden ein in der Gesamtheit mit 14 bezeichnetes Lattenrost.
Mit 11, 11' ist die gemäss Fig. 2, 2A bezeichnete feste, nichtfedernde Unterlage 4,
als Auflageholmen bezeichnet.
[0019] Die in Fig. 5 dargestellte Unterlagenstruktur 10' entspricht weitgehend der vorstehend
anhand von Fig. 3, 4 beschriebenen Unterlagenstruktur 10. Abweichend davon sind bei
diesem Ausfuehrungsbeispiel drei im Abstand zueinander angeordnete Längsholme (Federkörper)
12, 12', 12" vorgesehen, bspw. für ein Doppelbett oder bei Verwendung von weicherem
Material für die Längsholmen 12 (Federkörper).
[0020] Die annähernd regelmässig im Abstand zueinander angeordneten Querlatten 13 sind mit
den Längsholmen (Federkörper) 12, 12', 12" in nicht naeher dargestellter Weise wirkverbunden
und bilden zusammen im wesentlichen eine Baueinheit, welche auf entsprechend den Längsholmen
(Federkörper) 12, 12', 12" zugeordneten Traegern 11, 11', 11" eines nicht naeher dargestellten
Bettkastens oder Bettgestells oder auf dem Boden aufliegen.
[0021] In Fig. 6 ist eine Unterlagenstruktur 20 dargestellt, welche zwei oder mehrere integrierte
und im Abstand zueinander angeordnete Längsholmen (Federkörper) 22, 22', 22", eine
Vielzahl Querlatten 23 sowie einen folienartigen Unterzug 25 umfasst. Der Unterzug
25 besteht im wesentlichen aus einem die Traegerelemente 22, 22' miteinander verbindenden
Mittelteil 25' und zwei Seitenteilen 21, 21'. Im aeusseren Bereich des Unterzugs 25
sind die Seitenteile 21, 21' mit in Laengsrichtung der Unterlagenstruktur 20 im Abstand
zueinander angeordneten Taschen 24, 24' versehen, welche zur Aufnahme der Querlatten
23 ausgebildet sind. Auf der anderen, dem Unterzug 25 gegenueberliegenden Seite kann
ein die Querlatten 23 verdeckender, folienartiger Ueberzug 28 (gestrichelte Linie)
vorgesehen sein, welche im Bereich der Taschen 24, 24' durch einen ueber die gesamte
Laenge der Unterlagenstruktur 20 verlaufenden Reissverschluss (nicht dargestellt)
mit dem Unterzug 25 verbunden ist.
[0022] An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass im Gebrauch bei der Unterlagenstruktur
10 gemaess Fig. 4 auf dem Lattenrost 14 eine leichte Obermatratze, vorzugsweise ein
Futon (jap. Bett), hier nicht dargestellt, lose aufgelegt werden kann. Durch das lose
Auflegen eines Futons oder einer ähnlichen Auflage, besteht die Gewähr einer überdurchschnittlichen
Belüftung des hygienisch belasteten Materials ohne zusätzlichen Aufwand. In der Regel
ist solch eine Auflage viel preisgünstiger als eine Matratze im herkömmlichen Sinn.
[0023] Fig. 6A zeigt eine abgewandelte Ausführungsform in Anlehnung an Figur 5, bei welche
der Ueberzug 28 lediglich ueber ein mittelwaerts verlaufenden, federnd wirkenden Längsholm
(Federkörper) 12" gespannt ist, während die beiden aeusseren, seitwarts verlaufenden,
federnd wirkenden Längsholme (Federkörper) 12, 12' nicht überspannt sind. Diese aussen
verlaufenden Längsholmen (Federkörper) sind bspw. in Tunnelbahnen eingeschoben und
zwar so, dass die im Bedarfsfalle ohne spezielle Hilfsmittel leicht ausgewechselt
werden können. Entsprechende Details dazu sind in Fig. 9 gezeigt.
[0024] Fig. 7 zeigt ein Teilstueck einer Unterlagenstruktur 10" in perspektivischer Draufsicht.
Diese Unterlagenstruktur 10" entspricht im wesentlichen mit den Teilen 11', 12', 13
der Unterlagenstruktur 10 und 10' gemaess Fig. 3, 4 und 5. In Abweichung davon ist
bei diesem Ausfuehrungsbeispiel ein teilen im Abstand zueinander angeordnete Taschen
aufweist. Das in Fig. 7 dargestellte Teilstueck zeigt die eine Seite der Unterlagenstruktur
10" und man erkennt den Seitenteil 31' mit den Taschen 34', in welchen die Querlatten
13 eingeschoben und formschluessig gehalten sind. Im Bereich der Auflageflaeche auf
dem Traeger 11' ist der folienartige Unterzug 35 vorzugsweise verstaerkt ausgebildet
(nicht dargestellt).
[0025] Figur 8 zeigt als weitere Ausführungsform eine Bespannungsart, die von der in den
Figuren 6 und 7 gezeigten abweicht und über die von Figur 6A hinausgeht. Mehrere,
vorzugsweise zwei oder drei, integrierte und im Abstand zueinander angeordnete Längsholme
(Federkörper) 12, 12', 12", eine Vielzahl Querlatten 13 sowie eine Bespannung 40 bilden
die Unterlagenstruktur. Die Bespannung mit den schon erwähnten Taschen 24, 34 verläuft
nun vollständig den Querlatten 13 entlang; die längsverlaufenden Trägerelemente 12,
12', 12" sind in auf die Bespannung aufgenähte Tunnelbahnen 32 eingeschoben, von welchen
Details im Zusammenhang mit Figur 9 noch besprochen werden. Die Bespannung 40 verläuft
in der Querlatten-Richtung verhältnismässig satt, damit die Latten in jedem Belastungsfall
in ihren zugeordneten Taschen (Fig. 6, 7, 8) verbleiben. Eine Durchbiegung der Querlatten
13 findet normalerweise nicht statt. Die Latten bestehen vorzugsweise aus nicht verleimtem
Massivholz, sind 8-12 mm dick, haben keine Ueberhöhung und sind demgemäss einfach
herzustellen. Diese Latten werden allenfalls bei extremer Punktbelastung durchgebogen,
bspw. beim Stehen oder Hüpfen auf einer solchen Unterlagenstruktur. In diesem Fall
kann es vorkommen, dass eine Querlatte aus ihrer Taschenhalterung schlüpft, doch ist
es sehr einfach diese, bspw. mit Hilfe eines Schuhlöffels, wieder in ihre Halterung
zurück zu stekken.
[0026] Nachstehend werden noch spezielle Ausgestaltungen und Eigenschaften der einzelnen
Elemente der Unterlagenstrukturen 10, 10', 10" und 20 beschrieben:
[0027] Die in den Figuren dargestellten Längsholmen (Federkörper) 1, 12, 12', 12" und 22,
22' sind grundsaetzlich als federnd wirkende Formteile ausgebildet.
[0028] Die in Fig. 3, 4, 5 und 6 dargestellten Längsholmen (Federkörper) 12, 12', 12" haben
vollen Profilquerschnitt und sind aus elastischem Werkstoff, zum Beispiel aus Latexschaum,
Moosgummi, Schaumstoffe oder dergleichen mit vieleckiger, quaderfoermiger, kreisfoermiger
oder elliptischer Formgebung hergestellt. Für Kinderbetten empfiehlt sich ein quadratischer
Querschnitt von 50-70 mm, für Erwachsenenbetten ein solcher von 70-100 mm, um den
vollen, benötigten Federhub zu gewährleisten. Bevorzugt sind weiche Materialien, vor
allem weichgeschäumter Latex, sodass sich der Längsholmen durch das Eigengewicht der
Liegeunterlage einer vorgegebenen Kontur der starren Unterlage 4, 11 zwangslos anpassen.
[0029] Die in Fig. 6 dargestellten Längsholmen (Federkörper) 22, 22' sind als schlauchartiger
Hohlkoerper ausgebildet und koennen quaderfoermigen, kreisfoermigen oder elliptischen
Profilquerschnitt aufweisen. Diese Längsholmen (Federkörper) sind als aufblasbare
Hohlkoerper ausgebildet, an welchen die Seitenteile 21, 21' sowie das Mittelteil 25'
des Unterzugs 25 angeformt oder angeschweisst sind.
[0030] Die einzelnen, lattenartig ausgebildeten Querlatten 13 bilden in ihrer Gesamtheit
den mit 14 bezeichnete Lattenrost. Die einzelne Querlatte 13 wird vorzugsweise aus
unverleimten Massivholz hergestellt. Als wieteres Material kann schichtverleimtes
Fournierholz, Kunststoff mit geeigneter Formgebung, Extrudalprofile oder relativ duennes
Stahlblech oder dergleichen fuer die Herstellung der Querlatten 13 verwendet werden.
[0031] Der Abstand zwischen den einzelnen Querlatten 13 liegt für alle Ausführungsformen
vorzugsweise in der Groessenordnung von 10-20 mm, so dass eine ausreichende Abstuetzung
und Federung des auf der Unterlagenstruktur ruhenden Koerpers sowie ein optimaler.
Feuchtigkeitsaustausch (Belüftung) gewaehrleistet ist. Die Querlatten 13 weisen vorzugsweise
folgende Masse auf: Dicke 8-12 mm, Breite 20-45 mm, Länge 70-120 mm. Die Kraglänge,
das Überstehen über die Längsholmen (Mittelachse) beträgt vorzugsweise 10-15%.
[0032] Bei den dargestellten Beispielen sind die einzelnen Querlatten 13 in denim Abstand
zueinander angeordneten Taschen 34 eingeschoben und somit in ihrer Lage fixiert (siehe
Fig. 4). Die in die Taschen 24, 24', 34' eingesteckten Querlatten 13 koennen ohne
besondere Hilfsmittel aus den Taschen herausgenommen, gewendet oder ersetzt werden.
[0033] Bei den in Fig. 3, 4 und 5 dargestellten Beispielen koennen die einzelnen Querlatten
13 auf die Längsholmen (Federkörper) 12, 12', 12" aufgelegt und durch nicht dargestellte
Mittel, zum Beispiel von einem nicht dargestellten Band (Schlaufen) oder dergleichen
zusammengehalten sein oder aber durch Kleben mit den Längsholmen (Federkörper) 12,
12', 12" wirkverbunden sein. Bei einem nicht dargestellten Beispiel koennen zur Lagefixierung
der Querlatten 13 in den Längsholmen (Federkörper) 12,12', 12" entsprechende, im Abstand
zueinander angeordnete Ausnehmungen vorgesehen sein.
[0034] Die Ausfuehrung nach Figur 6 dient bspw. als Capingbett, Notbett, Massenlager u.
dergl. und wird direkt auf den Boden gelegt. Die Unterlagenstruktur 20 hat aufblasbare
Längsholmen (Federkörper) 22, 22' die mit dem Unterzug 25 oder flexible Längsholmen
(Federkörper) 12 die mit der Bespannung 40 eine Einheit bilden. Die erforderliche
Vorspannung des Unterzugs 25 wird hierbei durch die in die Taschen 24, 24' eingesteckten
Querlatten 13 erzeugt. Als Unterzug 25 oder Bespannung 40 kann eine Tuchbespannung
vorgesehen werden, welche an der Auflageflaeche 26 vorzugsweise mit einem dekorativen
Muster (nicht dargestellt) versehen ist, so dass diese leichten Liegeunterlagen bei
nicht Benutzung bspw. als dekorative Wand aufgestellt und mittels Oesen 29 loesbar
befestigt werden kann. An diesen Oesen lässt sich die leichte Bettstruktur auch an
ein Garderobenähnliches Gestell hängen, zusammen mit der leichten, dünnen, matrazen-
ähnlichen Auflage (Futon).
[0035] Die Unterlagenstrukturen 10, 10' und 20 koennen sowohl als einzelnes Ruhebett oder
als Massenlager verwendet und mittels der Oesen 29 bzw. Reverschlüsse R1/R2 zusammengehalten
werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Unterlagenstruktur 20 mit den
aufblasbaren Längsholmen (Federkörper) 22, 22' gemaess Fig. 6 in nicht aufgeblasenen
Zustand in Laengsrichtung aufrollbar ist bzw. in der Ausführung gemäss Fig. 10 zusammenklappbar
ist und mittels Reissverschlüssen R1/R2 zusammengehalten werden und somit eine leicht
transportierbare, kompakte Einheit bildet. Letztere kann, praktischerweise gleichzeitig
als Tasche verwendet werden.
[0036] Wie in Fig. 4 dargestellt, kann die Unterlagenstruktur 10,10', 10" und 20 in einzelne,
sich ueber die gesamte Laenge erstreckende Zonen K, R und B unterschiedlicher Haerte
unterteilt sein, wobei mit K die Kopfpartie, mit R die Rumpfpartie und mit B die Beinpartie
bezeichnet ist. Bei einem nicht dargestellten Ausfuehrungsbeispiel ist in der Kopfpartie
K bswp. eine Kopfstuetze. Für anspruchsvolle orthopädische Anpassungen (siehe Fig.
11) wird die feste nicht federnde Unterlage 4, 11 durch profilierte aber starre Zwischenkörper
4', zwischen Längsholmen 1, 12 und Unterlage 4, 11 angeordnet, in die gewünschte anatomisch
erforderliche Form (Liegeprofil) gebracht. Durch die "Weichheit" der Längsholmen (Federkörper),
folgt die Leigeunterlage der gewünschten, durch die Zwischenkörper 4' vorgegebene
Form (Liegeprofil). Diese Art Schmiegesamkeit als ein Charakteristikum der Liegeunterlage
gemäss Erfindung, die durch ihr Eigengewicht sich einem vorgegebenen Profil anpasst.
Diese lässt für orthopädische Ansprüche alle Möglichkeiten frei für schwierigste Profilierungen.
Für den Normalgebrauch legt man die Liegeunterlage entweder auf eine eben starre Unterlage
4 oder auf starre Trägerholmen 11, 11', bspw. in einem Bettgestell.
[0037] Die Erfindung beinhaltet also im wesentlichen eine Unterlagenstruktur 10 oder 20
mit mindestens zwei in Laengsrichtung orientierten und im Abstand zueinander angeordneten
Längsholmen (Federkörper) 12,12' oder 22,22', die senkrecht zu ihrer Belastung federnd
wirken und mit den annaehernd regelmaessig angeordneten und damit wirkverbundenen
Querlatten 13 des Lattenrostes 14 als Baueinheit ausgebildet sind. Zur Ausbildung
der Baueinheit wird vorzugsweise eine Tuchkonstruktion angewendet.
[0038] Figur 9 zeigt ein Detail, wie die elastischen Längsholmen (Federkörper) 12, 12',
12" leicht auswechselbar in Tunnelbahnen 32 eingeschoben werden können. Die Tunnelbahn
32 ist bspw. auf die Bespannung 21/25 mittels Nähstellen 31, 43 aufgenäht, entweder
wie in Figur 8 gezeigt, oder wie es die Figuren 6 und 6A darstellen. Die Tunnelbahn
32 weist längsseitig einen Verschluss 30 auf, welcher ein Reissverschluss, Klettenverschluss
etc. sein kann. Die Tunnelbahn ist dann so zu oeffnen, dass auf einfache Weise die
elastischen Traegerelemente 12 aus der Tunnelbahn entnommen und wieder eingesetzt
werden koennen. Dies ist bspw. dann sehr nützlich, wenn durch Verschleiss, oder wegen
Anpassung an ein anderes Benutzergewicht, zur Reinigung etc. diese Elemente ersetzt
oder ausgetauscht werden müssen. Abgesehen davon trägt diese Lösung auch zu einer
rationellen Fabrikation bei. In dieser Figur ist noch ein Ausführungsdetail im Zusammenhang
mit zwei Liegeeinrichtungen 10A und 10B eingezeichnet. Beide Bettenteile sind der
Länge nach mit einem Reissverschlussteil R1 oder R2 versehen, die miteinander verbindbar
sind. Auf diese Weise können mehrere Liegen, durch eine solche Reissverschlussverbindung
R1/R2 zu einer grösseren Liege bzw. zu einem Massenlager verbunden werden.
[0039] Figur 10 zeigt noch eine Ausführungsform mit unterteiltem, also partitioniertem Längsholmen
10. Der schnitt P ist mittig im Längsholmen angebracht und erlaubt es, die Liegefläche
zu falten oder zu klappen. Mit zwei drittelig angeordneten Einschnitten P lässt sich
die Liege auf kleinem Raum zusammenfalten. Die gefalteten Liegen sind in der Regel
auf kleinem Raum stapelbar und nehmen so wenig Platz in Anspruch.
[0040] Figur 11 zeight schliesslich die unbelastete Liegeunterlage 10 auf einer starren
Zwischenlage 4' mit einem bspw. orthopädisch bedingten Profil S, welche Zwischenlage
4' ihrerseits auf der (üblichen) Unterlage 4, 11, 11' ruht. Dabei können solche Zwischenlagen
sich auch nur über einen Teil der Gesamtlänge der Liegeunterlage erstrekken. Wietere
Eigenschaften im Zusammenhang mit Figur 11 wurden schon in der Diskussion zu Figur
4 (Seite 14 ff.) erwähnt.
[0041] Trotz dieser grossen Versatilität dieser leichten und leicht handhabbaren Struktur,
handelt es sich in jedem Fall um ein vollwertiges Bett mit ausgereiftem Liegekomfort.
Keine Ausführungsform stellt funktionsmässig eine "frugale" Lösung dar, wie die in
der Regel bei vereinfachten Konstruktionen der Fall ist.
1. Ruhe- und Liegeeinrichtung mit mindestens zwei längsverlaufenden, seitlich voneinander
beabstandeten und senkrecht zu ihrer Belastung federnd wirkenden Längsholmen (12,12';
22,22') sowie einer Vielzahl rostartig über den Längsholmen angeordneter Querlatten
(13; 23), dadurch gekennzeichnet, dass die Längsholmen (12, 12'; 22,22') durch eine
folien- oder tuchartige Bespannung (25; 28; 35; 40) verbunden sind und dass die Längsholme
(12, 12'; 22, 22') und die Querlatten (13, 23) durch diese Bespannung (25; 28; 35;
40) relativ zueinander fixiert und zu einer Einheit zusammengefasst sind.
2. Ruhe- und Liegeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden
der Querlatten (13; 23) formschlüssig in seitlichen Taschen (24,24'; 34,34') der Bespannung
(25; 28; 35; 40) angeordnet sind.
3. Ruhe- oder Liegeeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsholme
(12,12'; 12"; 22,22') zwischen den Querlatten (13, 23) und der Bespannung (25; 28;
35) angeordnet sind.
4. Ruhe- oder Liegeeinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass
die Längsholme (12, 12') in an der Bespannung (28; 40) befestigten oder darin integrierten
Tunnelbahnen (32) angeordnet sind.
5. Ruhe- oder Liegeeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tunnelbahnen
(32) für die Längsholme (12,12') ein längsverlaufendes Schliess-/Öffnungsmittel (30)
aufweisen.
6. Ruhe- oder Liegeeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Querlatten (23) auflageseitig mit einem Überzug (28) versehen sind, welcher
auf seiner Oberseite als Obermatratze ausgebildet und mitder Bespannung (25) lösbarverbunden
ist.
7. Rühe- oder Liegeeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Längsholme (12, 12', 12") über ihre gesamte Länge einzelne Zonen (K, R, B)
unterschiedlicher Auflagehärten aufweisen.
8. Ruhe- oder Liegeeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsholme
(12, 12', 12") in der als Kopfpartie vorgesehenen Zone (K) als Kopf- oder Nackenstütze
ausgebildet sind.
9. Ruhe- oder Liegeeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Längsholme (12, 12', 12"; 22, 22', 22") als Formteil mit vollem, mehreckigem,
quaderförmigem, kreisförmigem oder elliptischem Profilquerschnitt aus elastischem
Schaumstoff oder vergleichbarem Material hergestellt sind.
1. Installation de repos et de chouchage comportant au moins deux poutres longitudinales
(12,12', 22, 22'), distantes latéralement l'une de l'autre et agissant élastiquement
dans la direction perpendiculaire à leur charge, ainsi qu'un grand nombre de lattes
transversales (13, 23) disposées en grille sur les poutres longitudinales, installation
caractérisée en ce que les poutres longitudinales (12,12', 22, 22') sont reliées par
un haubanage (25, 28, 35, 40) en forme de feuille ou de toile et en ce que les poutres
longitudinales (12,12', 22, 22') et les lattes transversales (13, 23) sont fixées
de manière relative les unes par rapport aux autres par ce haubanage (25, 28, 35,
40) et sont réunies en un ensemble.
2. Installation de repos et de couchage selon la revendication 1, caractérisée en
ce que les extrémités des lattes transversales (13, 23) sont disposées par une liaison
par la forme dans des poches latérales (24,24', 34,34') du haubanage (25, 28, 35,
40).
3. Installation de repos ou de couchage sefon la revendication 2, caractérisée en
ce que les poutres longitudinales (12, 12', 12", 22, 22') sont prévues entre les lattes
transversales (13, 23) et le haubanage (25, 28, 35).
4. Installation de repos ou de couchage selon la revendication 2 ou 3, caractérisée
en ce que les poutres longitudinales (12,12') sont prévues dans des chemins en tunnel
(32) fixés ou intégrés au haubanage (28, 40).
5. Installation de repos ou de couchage selon la revendication 4, caractérisée en
ce que les chemins en tunnel (32) pour les poutres longitudinales (12, 12') ont un
moyen de fermeture/ouverture longitudinal.
6. Installation de repos ou de couchage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les lattes transversales (23) sont munies d'un revêtement (28)
du côté de leur appui, revêtement qui constitue la face supérieure de matelas et ce
revêtement est relié de manière amovible au haubanage (25).
7. Installation de repos ou de couchage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les poutres longitudinales (12, 12', 12") présentent sur toute
leur longueur des zones distinctes de dureté d'appui différente (tête, dos, jambes).
8. Installation de repos ou de couchage selon la revendication 7, caractérisée en
ce que les poutrès longitudinales (12, 12', 12") sont réalisées sous la forme d'appui
de tête ou de cou dans la zone (K) correspondant à la tête.
9. Installation de repos ou de couchage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les poutres longitudinales (12, 12', 12", 22, 22', 22") sont
des pièces moulées à section pleine, polygonale, carrée, circulaire ou elliptique
en mousse élastique ou en un matériau analogue.
1. Reclining and lying means with at least two longitudinally directed, laterally
spaced longitudinal members (12,12'; 22,22') acting resiliently at right angles to
the loading thereof, as well as a plurality of transverse laths (13; 23) arranged
in grid-like manner over the longitudinal members, characterized in that the longitudinal
members (12,12'; 22,22') are connected by a sheet or cloth- like covering (25; 28;
35; 40) and that the longitudinal members (12, 12'; 22, 22') and the transverse laths
are fixed relative to one another by said covering (25; 28; 35; 40) and are combined
into a unit.
2. Reclining and lying means according to claim 1, characterized in that the ends
of the transverse laths (13; 23) are positively arranged in lateral pockets (24, 24';
34, 34') of the covering (25; 28; 35; 40).
3. Reclining and lying means according to claim 2, characterized in that the longitudinal
members (12, 12'; 12"; 22, 22') are arranged between the transverse laths (13, 23)
and the covering (25; 28; 35).
4. Reclining or lying means according to claims 2 or 3, characterized in that the
longitudinal members (12, 12') are arranged in tunnel webs (32) fixed to or integrated
into the covering (28; 40).
5. Reclining or lying means according to claim 4, characterized in that for the longitudinal
members (12, 12'), the tunnel webs (32) have a longitudinally directed closing/opening
means (30).
6. Reclining or lying means according to one of the preceding claims, characterized
in that on the bearing side the transverse laths (23) are provided with a coating
layer (28), which on its top surface is constructed as a mattress and which is detachably
connected to the covering (25).
7. Reclining or lying means according to one of the preceding claims, characterized
in that over the entire length of the longitudinal members (12, 12', 12") they have
zones (K, R, B) of different bearing hardnesses.
8. Reclining or lying means according to claim 7, characterized in that in the zone
(K) provided as the head part, the longitudinal members (12, 12', 12") are constructed
as a head or neck support.
9. Reclining or lying means according to one of the preceding claims, characterized
in that the longitudinal members (12, 12', 12"; 22, 22', 22") are manufactured as
a moulding with a solid, polygonal, parallelepipedic, circular or elliptical profile
cross-section from elastic foam or a comparable material.