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(11) |
EP 0 243 753 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.07.1990 Patentblatt 1990/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.04.1987 |
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| (54) |
Verfahren und Vorrichtung zum Verarbeiten von in Schuppenformation anfallenden Druckereierzeugnissen,
wie Zeitungen, Zeitschriften und dergleichen
Method and device for treating printed products such as newspapers, magazines and
the like arriving in a shingled formation
Procédé et dispositif pour traiter des produits imprimés, comme journaux, magazines
et analogues, arrivant en formation imbriquée
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
28.04.1986 CH 1730/86
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.11.1987 Patentblatt 1987/45 |
| (73) |
Patentinhaber: Ferag AG |
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CH-8340 Hinwil (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Meier, Jacques
CH-8344 Bäretswil (CH)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Schaad, Balass, Menzl & Partner AG |
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Dufourstrasse 101
Postfach 8034 Zürich 8034 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 559 691
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DE-C- 941 600
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anlage zum Verarbeiten von in einer Schuppenformation
anfallenden Druckereierzeugnissen, wie Zeitungen, Zeitschriften und dergleichen, gemäss
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 7.
[0002] Es ist bekannt, auf einen Wickelkern möglichst viele Druckereierzeugnisse aufzuwickeln,
um bei den gegenwärtig üblichen hohen Arbeitsgeschwindigkeiten der Rotationsdruckmaschinen
und der diesen nachgeschalteten Verarbeitungseinrichtungen nicht zu häufig zu einem
Austausch eines fertigen Wickels gegen einen leeren Wickelkern bzw. eines leeren Wickelkernes
gegen einen neuen Wickel gezwungen zu werden (siehe z.B. die CH-PSen 559 691 und 642
602). Derartige Wickel sind nun sehr gross und schwer und lassen sich nicht so leicht
handhaben.
[0003] In der CH-PS 559 691 wird nun vorgeschlagen, den hohlzylinderischen Wickelkern mit
scheibenförmigen Seitenwangen zu versehen, deren Durchmesser grösser ist als der Durchmesser
des durch die aufgewickelten Druckereierzeugnisse gebildeten Wickels. Diese Seitenwangen
werden als Rollkränze ausgebildet, die ein Rollen des Wickelkernes samt den auf diesem
aufgewickelten Druckereierzeugnissen ermöglichen. Die bewickelten Wickelkerne werden
kodiert und jeweils einzeln von der Aufwickelstation einem Zwischenlager zugeleitet,
wobei die Wickelkerne über wenigstens einen Teil ihres Weges entlang schiefer Ebenen
gerollt werden. Für den Transport der Wickel werden aber auch Kreis- oder Kettenförderer
verwendet. Für die Weiterverarbeitung der Druckereierzeugnisse wird der einzelne Wickel
aus dem Zwischenlager abgerufen und einer Verarbeitungsstation zugeführt.
[0004] Zur Lagerung von leeren Wickelkernen mit nur einer Seitenwange wird vorgeschlagen,
mehrere solcher Wickelkerne zu einem mehrteiligen Aggregat zusammenzustecken, das
mit in vertikaler Richtung verlaufender Längsachse gelagert wird.
[0005] Zu diesem Zwecke sind die Wickelkerne mit einer über die Seitenwange vorstehenden
Steckwelle versehen, die in den benachbarten hohlen Wickelkern eingreift. Mit Druckereierzeugnissen
bewickelte Wickelkerne auf diese Weise zu lagern, wird nicht vorgeschlagen und erscheint
auch schwierig, da sich die bewickelten Wickelkerne wegen ihres grossen Gewichtes
nicht so ohne weiteres ineinanderstecken und dann wieder voneinander trennen lassen.
[0006] Es ist weiter bekannt, die grossen und schweren Wickel mittels speziell für diesen
Zweck konstruierten Transportgeräten einzeln zwischen den Auf-und Abwickelstationen
und einem Zwischenlager zu transportieren (veröffentlichte internationale Patentanmeldung
WO 85/01279). Die Lagerung der Wickel im Zwischenlager erfolgt mit im wesentlichen
in horizontaler Richtung verlaufender Längsachse.
[0007] Weiter ist aus der DE-PS 941 600 eine Kippeinrichtung für Rollen aus Draht oder Bandeisen
bekannt. Diese weist zwei rechtwinklig zueinander stehende Abstützungen mit je einer
in Längsrichtung der jeweiligen Abstützung verlaufenden Rollenbahn auf. Die Rollen
werden der Kippeinrichtung nacheinander einzeln zugeführt und auf der V-förmigen Rollenbahn
der ersten Abstützung zu einem liegenden Stapel aneinandergeschoben, in dem die Rollen
mit ihren Stirnseiten aneinander anliegen. Durch Kippen der Kippeinrichtung um 90°
wird ein auf der Rollenbahn der zweiten Abstützung stehender Stapel mit vertikaler
Längsachse, in dem die Rollen nun aufeinanderliegen, gebildet. Dieser Stapel wird
als Ganzes von der Kippvorrichtung auf eine Transporteinrichtung geschoben, welche
den Stapel wegführt.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, die es erlaubt, die Wickel auf einfache und produkteschonende
Weise und vor allem mit möglichst geringem zeitlichen und apparativen Aufwand zu handhaben.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles
der Ansprüche 1 und 7 gelöst.
[0010] Statt die mit in horizontaler Richtung verlaufender Längsachse gebildeten Wickel
einzeln zu transportieren, werden mehrere Wickel in einer Beladestation nebeneinander
auf eine verfahrbare Unterlage gestellt und dann auf dieser Unterlage gemeinsam einer
Kippeinrichtung zugeführt. Die an eine erste Abstützung der Kippeinrichtung koppelbare
Unterlage wird zusammen mit den darauf angeordneten Wickeln gekippt, so dass die Wickel
nun turmartig aufeinanderliegend auf eine mit der zweiten Abstützung gekoppelte zweite
verfahrbare Unterlage, die vor dem Kippen seitlich der Wickel angeordnet ist, zu liegen
kommen. Die nun als Turm auf der zweiten Unterlage aufliegenden Wickel lassen sich
nun ohne Schwierigkeiten transportieren. Wird als Unterlage eine Palette, insbesondere
eine Normpalette, verwendet, kann der Wegtransport von der Kippeinrichtung z.B. in
ein Zwischenlager, mittels herkömmlicher Geräte, z.B. mittels Hubstaplern, erfolgen.
[0011] Die Lagerung dieser Wickeltürme kann ebenfalls auf einfache und platzsparende Weise
erfolgen.
[0012] Für das Weiterverarbeiten der Druckereierzeugnisse werden diese in einer Abwickelstation
wieder vom Wickelkern abgewickelt. Das Verbringen der als Turm auf einer verfahrbaren
Unterlage aufliegenden Wickel zur Abwickelstation erfolgt in umgekehrter Folge. Die
beladenen Unterlagen werden zuerst zu einer Kippeinrichtung verbracht, in der die
Wickel wieder gemeinsam um 90
° auf eine zweite verfahrbare Unterlage gekippt werden, auf der sie mit in horizontaler
Richtung verlaufender Längsachse nebeneinander liegen. Die beladene zweite Unterlage
wird dann zu einer Entladestation transportiert, aus der die Wickel in ihrer für das
Abwickeln erforderlichen Lage zur Abwickelstation befördert werden.
[0013] Das Handhaben der Wickel kann produkteschonend und auf eine effiziente Weise erfolgen.
Da das Be- und Entladen der verfahrbaren Unterlagen in einer von der Kippeinrichtung
getrennten Station erfolgt, können der Belade- bzw. Entladevorgang und der Kippvorgang
unabhängig voneinander erfolgen, was eine rationelle Ausnützung der vorhandenen Installationen
ermöglicht.
[0014] Im folgenden werden anhand der Zeichnung Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
näher erläutert. Es zeigen rein schematisch:
Fig. und 2 in Seitenansicht bzw. in Draufsicht eine Aufwickelstation,
Fig. 3 und 4 ebenfalls in Seitenansicht und in Draufsicht eine Kippvorrichtung zum
gleichzeitigen Kippen einer Anzahl von aus der Aufwickelstation entfernten Wickeln,
Fig. 5 und 6 in Seitenansicht und in Draufsicht eine Kippvorrichtung zum gleichzeitigen
Kippen einer Anzahl von in eine Abwickelstation zu verbringenden Wickeln, und
Fig. 7 und 8 ebenfalls in Seitenansicht bzw. in Draufsicht eine Abwickelstation.
[0015] In den Fig. und 2 ist eine Aufwickelstation I gezeigt, die eine eine Aufwickelstelle
2 festlegende Lagerung 3 aufweist. Letztere dient zum Lagern von hohlzylindrischen
Wickelkernen 4, derart, dass diese um ihre im wesentlichen in horizontaler Richtung
verlaufende Achse 4a drehend angetrieben werden können. Im weiteren ist eine Lagerung
5 für eine Vorratsspule 6 für ein Wickelband 7 vorhanden. Auf diese Vorratsspule 6
wirkt eine Bremsanordnung 8 ein. Das Wickelband 7 ist über eine Antriebsrolle 9 geführt
und verläuft auf der Oberseite eines als Wippe ausgebildeten Bandförderers 10 zum
Wickelkem 4, mit dem das Wickelband 7 verbunden ist. Der Bandförderer 10, dessen Förderrichtung
in Fig. mit A bezeichnet ist, ist um eine mit der Drehachse der Antriebsrolle 9 ausgerichtete
Achse schwenkbar gelagert. Die Antriebsrolle 9 und auch der Bandförderer 10 werden
von einem Antriebsmotor II angetrieben, der über ein Wicklergetriebe 12 den Wickelkern
4 in Richtung des Pfeiles B antreibt. Dem Bandförderer 10 ist ein Zuförderer 13 vorgeschaltet,
der die aufzuwickelnden Druckereierzeugnisse 14 in Schuppenformation S zuführt.
[0016] Die Aufwickelstation I weist weiter ein benachbart zur Aufwickelstelle 2 angeordnetes
Magazin 15 auf. Zu diesem gehört eine Palette 16, die auf einer Rollenbahn 17 aufliegt.
Mit 18 ist der Antrieb dieser Rollenbahn 17 bezeichnet. Letztere weist eine Förderrichtung
C auf, die etwa rechtwinklig zur Rollrichtung D der fertigen Wickel W zum Magazin
15 verläuft. Die Aufwickelstelle 2 ist über eine leicht geneigte Rollbahn 19 mit der
Palette 16 verbunden.
[0017] Die vom Zuförderer 13 zugeführte Schuppenformation S wird mit einer Flachseite der
Druckereierzeugnisse 14 dem Wikkelkem 4 zugekehrt zusammen mit dem unter Zugspannung
stehenden Wickelband 7 auf den Wickelkern 4 aufgewickelt, der wie bereits erwähnt
in Richtung des Pfeiles B angetrieben wird. Das Aufwickeln der Schuppenformation S
zusammen mit dem Wickelband 7 auf den Wickelkern 4 erfolgt grundsätzlich auf die in
der CH-PS 642 602 bzw. in der entsprechenden US-PS 4,438,618 beschriebene Weise.
[0018] Nach Fertigstellung eines Wickels W wird dieser aus der Aufwickelstelle 2 heraus
in Richtung des Pfeiles D in das Magazin 15 herausgerollt. Dabei liegt dieser Wickel
W mit den Druckereierzeugnissen 14 der äussersten Wicklungslage, d.h. mit seinem Umfang,
auf der Rollbahn 19 auf. Der fertige Wickel W gelangt zur Palette 16, auf der er mit
seinem Umfang zur Auflage kommt. Mittels Arretierleisten 20, 21 wird der Wickel W
am Wegrollen von der Palette 16 gehindert.
[0019] Sobald die Aufwickelstelle 2 frei ist, kann ein neuer Wikkelkern eingesetzt und mit
einem neuen Wickelband 7 verbunden werden. Damit ist die Aufwickelstation I zum Bilden
eines neuen Wickels bereit.
[0020] Nachdem ein fertiger Wickel W auf die Palette 16 gerollt worden ist, wird letztere
in Richtung des Pfeiles C vorgeschoben. Der nächste Wickel, d.h. der Wickel W
4, kommt nun neben den vorher erstellten Wickel, d.h. den Wickel W
3, zu liegen. Die vier gleich grossen Wickel W
1, W
2, W
3, W
4 sind nun mit ihren Flachseiten einander zugekehrt nebeneinander angeordnet, so dass
die miteinander fluchtenden Wickelkernachsen 4a im wesentlichen in horizontaler Richtung
verlaufen.
[0021] Die voll beladenen Paletten 16 werden durch die Rollenbahn 17 zu einer Kippeinrichtung
22 gebracht, welche in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist. Diese Kippeinrichtung 22
weist zwei etwa rechtwinklig zueinander stehende Abstützungen 23 und 24 auf. Jede
dieser Abstützungen 23, 24 besteht aus zwei zueinander parallelen, in einem Abstand
voneinander angeordneten Abstützarmen 25 und 26 bzw. 27 und 28. Diese Abstützarme
25, 26, 27, 28 sind an einer gemeinsamen Schwenkwelle 29 angebracht, welche eine Schwenkachse
29a festlegt. Die Schwenkwelle 29 ist in Lagern 30, 31 gelagert und mit einem Antrieb
32 verbunden, der zum Drehen der Schwenkwelle 29 dient.
[0022] Die mittels der Rollenbahn 17 zugeführte beladene Palette 16 wird in eine Lage gebracht,
in der die Palette 16 sich über den Abstützarmen 25, 26 der Abstützung 23 befindet.
Vorgängig wird an die etwa in vertikaler Richtung verlaufenden Abstützarme 27, 28
der Abstützung 24 eine leere Palette 33 angelegt. An dieser kommt einer der sich auf
der Palette 16 befindlichen Wickel, d.h. der Wickel W
1, mit seiner freiliegenden Seitenfläche zur Anlage.
[0023] Nun wird mittels des Antriebes 32 die Kippeinrichtung 22 um die in horizontaler Richtung
verlaufende Schwenkachse 29a in Richtung des Pfeiles E (Fig. 3) um 90
0 gekippt. Dabei werden die vorher nebeneinander angeordneten Wickel W
1...W
4 in eine Lage gebracht, in der sie mit im wesentlichen in vertikaler Richtung verlaufender
Längsachse 4a turmartig aufeinander liegen, wie das in Fig. 3 dargestellt ist. Dabei
liegen die Wickel Wi...W
4 auf der Palette 33 auf. Die zweite Palette 16 mit den Arretierleisten 20, 21 kann
nun entfernt und einer weiteren Verwendung zugeführt werden.
[0024] Die als Turm auf der Palette 33 aufliegenden Wickel Wi ... W4 können nun auf einfache
Weise und mit herkömmlichen Umschlagmitteln wie z.B. Handhubwagen oder Gabelstaplern
wegtransportiert werden und beispielsweise in einem Zwischenlager gelagert werden.
In letzterem ist es möglich, zwei oder mehr beladene Paletten 33 aufeinander zu schichten,
was ein platzsparendes Lagern ermöglicht. Das aus den verhältnismässig schweren, aufeinander
liegenden Wickeln W
1...W
4 bestehende turmartige Gebilde ist sehr stabil und fällt beim Handhaben nicht so ohne
weiteres auseinander.
[0025] Für die Weiterverarbeitung der aufgewickelten Druckereierzeugnisse 14 werden die
beladenen Paletten 33 aus dem Zwischenlager (oder allenfalls auch direkt von einer
Aufwikkelstation I) zu einer Kippeinrichtung 34 gebracht, die in den Fig. 5 und 6
näher dargestellt ist und sowohl aufbauwie funktionsmässig der Kippeinrichtung 22
gemäss den Fig. 3 und 4 entspricht. Diese Kippeinrichtung 34 weist ebenfalls zwei
Abstützungen 35 und 36 auf, die etwa rechtwinklig zueinander stehen. Jede Abstützung
35, 36 wird durch zwei parallel zueinander und in einem Abstand voneinander verlaufende
Abstützarme 37 und 38 bzw. 39 und 40 gebildet. Die Abstützarme 37, 38, 39, 40 sind
an einer gemeinsamen Schwenkwelle 41 befestigt, die eine horizontale Schwenkachse
41a festlegt. Die Schwenkwelle 41 ist in Lagern 42, 43 gelagert und mit einem Antrieb
44 verbunden, der zum Drehen der Schwenkwelle 41 samt den Abstützarmen 37, 38, 39,
40 dient.
[0026] Die beladene Palette 33 mit den aufeinander liegenden Wikkeln W
1...W
4 wird derart an die Kippeinrichtung 34 herangebracht, dass die Abstützarme 39, 40
der Abstützung 36 die Palette 33 untergreifen. Vorgängig wird an die sich in vertikaler
Richtung erstreckenden Abstützarme 37, 38 der Abstützung 35 eine Palette 45 angelegt,
wie das in Fig. 5 dargestellt ist.
[0027] Nun wird durch Inbetriebsetzung des Antriebes 44 die Kippvorrichtung 34 in Richtung
des Pfeiles F (Fig. 5) um 90 0 gekippt. Dabei werden die aufeinander liegenden, gleich
grossen Wickel W
1...W
4 in eine Lage verbracht, in der sie nebeneinander angeordnet sind, d.h. in der deren
miteinander fluchtenden Längsachsen 4a wieder wie ursprünglich in horizontaler Richtung
verlaufen. Die nun nebeneinander angeordneten Wickel W
1...W
4 liegen nun mit ihrem Umfang auf der Palette 45 auf. Arretierleisten 46, 47 verhindern
ein Wegrollen der Wickel W
1...W
4 von der Palette 45.
[0028] Die auf einer Rollenbahn 48 aufliegende, beladene Palette 45 wird nun auf der Rollenbahn
48 zu einer in den Fig. 7 und 8 gezeigten Abwickelstation 49 transportiert.
[0029] Diese Abwickelstation 49 ist der Aufwickelstation gemäss den Fig. I und 2 sehr ähnlich
und weist eine eine Abwikkelstelle 50 festlegende Lagerung 51 auf. Letztere dient
zur drehbaren Lagerung der Wickel W um eine im wesentlichen horizontale Achse 4a.
Im weitem ist eine Lagerung 52 für Aufnahmespulen 53 für das Wickelband 7 vorhanden.
Dieses wird über eine Antriebsrolle 54 geführt, welche von einem Antriebsmotor 55
angetrieben wird, der über ein Wicklergetriebe 56 die-Aufnahmespule 53 in Richtung
des Pfeiles G dreht. Im weitern treibt der Antriebsmotor 55 einen als Wippe ausgebildeten
Bandförderer 57 an, dessen Förderrichtung in Fig. 7 mit H bezeichnet ist. Der Bandförderer
57 ist um eine mit der Drehachse der Antriebsrolle 54 zusammenfallende Achse schwenkbar
gelagert. Im weitern ist eine auf den Wickelkem 4 wirkende Bremsanordnung 58 vorgesehen.
Dem Bandförderer 57 ist ein Wegförderer 59 nachgeschaltet.
[0030] Benachbart zur Abwickelstelle 50 ist ein Magazin 60 angeordnet, zu dem die mit den
abzuwickelnden Wickeln W
1...W
4 beladenen Paletten 45 gebracht werden. Das Magazin 60 ist mittels einer leicht abfallenden
Rollbahn 61 mit der Abwickelstelle 50 verbunden.
[0031] Zum Transportieren der beladenen Paletten 45 von der Kippeinrichtung 34 zum Magazin
60 wird die Rollenbahn 48 mittels eines Antriebes 62 in Richtung des Pfeiles I angetrieben.
[0032] Die abzuwickelnden Wickel W werden von der Palette 45 über die Rollbahn 61 in Richtung
des Pfeiles K in die Abwickelstelle 50 gerollt, wie das in den Fig. 7 und 8 anhand
des Wickels W
4 gezeigt ist. Durch Antreiben der Antriebsrolle 54 wird das Wickelband 7 und mit diesem
die aufgewickelten Druckereierzeugnisse 14 vom Wickel W
4 abgewickelt und über den Bandförderer 57 und den Wegförderer 59 weggeführt. Das abgewickelte
Wickelband 7 wird auf die Aufnahmespule 53 aufgewickelt. Der sich in Richtung des
Pfeiles L (Fig. 7) drehende Wickel W
4 wird mittels der Bremsanordnung 58 leicht gebremst. Das Abwickeln der Druckereierzeugnisse
14 von den Wickeln W erfolgt grundsätzlich auf die in der CH-PS 649 062 bzw. der entsprechenden
US-PS 4,438,618 beschriebene Weise.
[0033] Sobald alle Produkte eines Wickels, z.B. des Wickels W
4, abgewickelt sind, wird der nun leere Wickelkern 4 aus der Abwickelstelle 50 entfernt.
Dasselbe trifft auch auf die Aufnahmespule 53 mit dem aufgewickelten Wickelband 7
zu. In der Zwischenzeit ist die Palette 45 in Richtung des Pfeiles I vorgeschoben
worden, um den nächsten Wickel W
3 in eine mit der Rollbahn 61 ausgerichtete Lage zu bringen. Dieser Wickel W
3 kann nun zur Abwickelstelle 50 gerollt werden, sobald diese zu dessen Aufnahme bereit
ist. Nach erfolgtem Verbinden des Wickelbandes 7 des Wickels W
3 mit einer Aufnahmespule 53 kann mit dem Abwickeln der Druckereierzeugnisse 14 dieses
Wickels W
3 begonnen werden. Entsprechend werden nacheinander auch die übrigen Wickel W
2 und W
1 in die Abwickelstelle 50 gerollt und abgewickelt.
[0034] Durch das beschriebene Kippen der Wickel um jeweils eine horizontale Achse 29a bzw.
41a um etwa 90 0 ist es auf einfache Weise möglich, die Wickel in eine zum Transportieren
und Lagern günstige Lage zu bringen, in der sie mit in vertikaler Richtung verlaufender
Längsachse 4a aufeinander liegen. Die Wickel W
1...W
4 lassen sich jedoch sehr schnell und auf einfache Weise aus der Aufwickelstelle 2
entfernen bzw. in die Abwickelstelle 50 einsetzen, weil die Wickel Wi ... W4 eine
Lage einnehmen, in der deren Längsachse 4a in horizontaler Richtung verläuft, wie
das für das Auf- und Abwickeln gewünscht wird.
[0035] Obwohl es vom zeitlichen und apparativen Aufwand her vorteilhaft ist, die Wickel
W
1...W
4 auf die Palette 16 zu rollen bzw. von der Palette 45 wegzurollen, ist es auch möglich,
die Wickel W
1...W
4 auf andere geeignete Weise, z.B. mittels Umschlaggeräten, der Aufwickelstelle 2 zu
entnehmen und auf die Palette 16 aufzulegen bzw. von der Palette 45 abzuheben und
in die Abwickelstelle 50 einzusetzen.
1. Anlage zum Verarbeiten von in einer Schuppenformation (S) anfallenden Druckereierzeugnissen
(14), wie Zeitungen, Zeitschriften und dgl., mit einer Aufwickelstation (1), an deren
Aufwickelstelle (2) zur Bildung von Wickeln (W1...W4) die Schuppenformation (S) jeweils
zusammen mit einem unter Zugspannung stehenden Wickelband (7) mit einer ihrer Flachseiten
einem zylindrischen, um eine im wesentlichen horizontale Achse (4a) drehbaren Wickelkern
(4) zugekehrt auf diesen Wickelkern (4) aufgewickelt wird und mit einer Transporteinrichtung
(17) zum Abtransportieren der fertigen Wickel (W1...W4) von der Aufwickelstelle (2)
weg, gekennzeichnet durch eine Beladestation (15) zum Beladen jeweils einer verfahrbaren
ersten Unterlage (16) mit einer Anzahl von an der Wickelstelle (2) gebildeten, ungefähr
gleich grossen Wickeln (W1...W4), die nacheinander mit in im wesentlichen horizontaler
Richtung ausgerichteter Längsachse (4a) nebeneinander auf die Unterlage (16) verbracht
werden, durch eine Kippeinrichtung (22) mit zwei etwa rechtwinklig zueinander stehenden
Abstützungen (23, 24), die zusammen um eine im wesentlichen horizontale Achse (29a)
um 90° schwenkbar sind und von denen vor dem Schwenken die eine Abstützung (23) zur Aufnahme
jeweils einer mit Wickeln (W1...W4) beladenen ersten Unterlage (16) und die andere
Abstützung (24) zur Aufnahme jeweils einer zweiten verfahrbaren, leeren Unterlage
(33) zum Uebernehmen der Wickel (W1...W4) nach dem Schwenken ausgebildet sind, durch
erste Transportmittel (17) zum Verbringen der beladenen ersten Unterlage (16) von
der Beladestation (15) zur Kippeinrichtung (22) und durch zweite Transportmittel zum
Wegführen der zweiten, nach dem Schwenken der Kippeinrichtung (22) mit den Wickeln
(W1...W4) beladenen Unterlage (33), auf der die Wickel (W1...W4) mit im wesentlichen
in vertikaler Richtung verlaufender Längsachse (4a) und mit ihren Stirnseiten aneinander
anliegend aufeinanderliegen.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beladestation (15) benachbart
zur Aufwickelstelle (2) angeordnet und mit dieser über eine Rollbahn (19) verbunden
ist, über die die fertigen Wickel (W1...W4) von der Aufwickelstelle (2) auf die erste
Unterlage (16) rollbar sind.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Beladestation
(15) Verschiebemittel (17, 18) zum schrittweisen Verschieben der zu beladenden ersten
Unterlage (16) jeweils etwa um die Breite der Wickel (W1...W4) in Richtung der Längsachse
(4a) der auf der Unterlage (16) aufliegenden Wickel (W1...W4) vorgesehen sind.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten
Transportmittel durch eine antreibbare Rollenbahn (17) gebildet sind.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützungen
(23, 24) mit zwei parallel zueinander und in einem Abstand voneinander verlaufenden
Abstützarmen (25, 26; 27, 28) versehen sind, auf die die vorzugsweise als Palette
ausgebildete erste bzw. zweite Unterlage (16, 33) aufschiebbar ist.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste
Unterlage (16) ungefähr parallel zur Längsachse (4a) der aufliegenden Wickel (W1...W4)
verlaufende Arretierleisten (20, 21) aufweist.
7. Anlage zum Verarbeiten von in Schuppenformation (S) und zusammen mit einem Wickelband
(7) auf zylindrische Wickelkerne (4) zu Wickeln (W1...W4) aufgewickelten Druckereierzeugnissen
(14), wie Zeitungen, Zeitschriften und dgl., mit einer Abwickelstation (49), an deren
Abwickelstelle (50) die Druckereierzeugnisse (14) zusammen mit dem Wickelband (7)
von den Wickeln (W1...W4) abgewickelt werden und mit einer Transporteinrichtung (48)
zu Zubringen der Wickel (W1...W4) zur Abwickelstelle (50), gekennzeichnet durch eine
Kippeinrichtung (34) mit zwei etwa rechtwinklig zueinander stehenden Abstützungen
(35, 36), die zusammen um eine im wesentlichen horizontale Achse (41a) um 90° schwenkbar
sind und von denen vor dem Schwenken die eine Abstützung (36) zur Aufnahme jeweils
einer ersten verfahrbaren Unterlage (33), die mit einer Anzahl von mit im wesentlichen
in vertikaler Richtung verlaufender Längsachse (4a) und mit ihren Stirnseiten aneinander
anliegend aufeinanderliegenden, ungefähr gleich grossen Wickeln (W1...W4) beladen
ist, und die andere Abstützung (35) zur Aufnahme jeweils einer zweiten verfahrbaren,
leeren Unterlage (45) zum Uebernehmen der Wickel (W1...W4) nach dem Schwenken ausgebildet
wind, durch eine Entladestation (60) zum Entladen jeweils einer zweiten Beladenen
Unterlage (45), auf der die Wickel (W1...W1) mit im wesentlichen in horizontale Richtung
ausgerichteter Längsachse (4a) nebeneinander angeordnet sind, durch Verbringen der
Wickel (W1...W4) nacheinander Abwickelstelle (50), durch erste Transportmittel zum
Zuführen der beladenen ersten Unterlage (33) zur Kippeinrichtung (34) und durch zweite
Transportmittel (48) zum Verbringen der nach dem Schwenken der Kippeinrichtung (34)
beladenen zweiten Unterlage (45) von der Kippeinrichtung (34) zur Entladestation (60).
8. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladestation (60) benachbart
zur Abwickelstelle (50) angeordnet und mit dieser über ine Rollbahn (61) verbunden
ist, über die die fertigen Wickel (W1...W4) der der zweiten unterlage (45) zur Abwickelstelle
(50) rollbar sind.
9. Anlage nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Entladestation
(60) Verschiebemittel (48, 62) zum schrittweisen Verschieben der zu entladenden zweiten
unterlage (45) jeweils etwa um die Breite der Wickel (W1...W4) in Richtung der Längsachse
(4a) der auf der Unterlage (45) aufliegenden Wickel (W1...W4) vorgesehen sind.
10. Anlage nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten
Transportmittel durch einen antreibbare Rollenbahn (48) gebildet sind.
10. Anlage nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützungen
(35, 36) mit zwei parallel zueinander und in einem Abstand voneinander verlaufenden
Abstützarmen (37, 38; 39, 40) versehen sind, auf die die vorzugsweise als Palette
ausgebildete ersten bzw. zweite Unterlage (33, 45) aufschiebbar ist.
12. Anlage nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite
Unterlage (45) ungefähr parallel zur Längsachse (4a) der aufliegenden Wickel (W1...W4)
verlaufende Arretierleisten (46, 47) aufweist.
1. An installation for porcessing printed products (14) such as newspapers, journals
ahd the like arriving in an imbricated formation (S), comprising a winding station
(1), at the winding point (2) of which the imbricated formation (S) is wound together
with a winding band (7) under tensile stress around a cylindrical winding core (4)
rotatable about a substantially horizontal axis (4a) with one of its flat sides facing
this winding core (4) to form wound packages (W)...W4) and comprising a transportation
device (17) for carrying away the finished wound packages (Wi...W4) from the winding
point (2), characterized by a loading station (15) for loading a first portable base
(16) with a plurality of approximately uniformly large wound packages (Wi...W4) formed at the winding point (2), which wound packages (Wi...W4) are arranged in succession with their longitudinal axes (4a) disposed in a substantially
horizontal direction next to each other on the base (16), by a tilting device (22)
with two supports (23, 24) approximately at right angles to each other, which can
be swivelled together by 90° about a substantially horizontal axis (29a) and of which one support (23) is constructed
to receive a first base (16) loaded with wound packages (Wi...W4) before swivelling and of which the other support (24) is constructed to receive
a second portable, empty base (33) for taking over the wound packages (W1...W4) after swivelling, by first transportation means (17) for bringing the first loaded
base (16) away from the loading station (15) to the tilting device (22) and by second
transportation means for carrying away the second base (33) loaded with the wound
packages (W1...W4) after swivelling of the tilting device (22), on which second base (33) the wound
packages (Wi...W4) lie on top of each other with their longitudinal axes (4a) running substantially
vertically an with their ends adjacent each other.
2. An installation according to claim 1, characterized in that the loading station
(15) is arranged adjacent the winding point (2) and is connected therewith by a rolling
surface (19), via which the finished wound packages (Wi...W4) can be rolled from the winding point (2) to the first base (16).
3. An installation according to claim 1 or claim 2, characterized in that in the loading
station (15) there are provided displacing means (17, 18) for the step-wise displacement
of the first base (16) to be loaded by approximately the width of the wound packages
(W1...W4) in the direction of the longitudinal axes (4a) of the wound packages (Wi...W4) lying on the base (16).
4. An installation according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the
first transportation means are formed by a drivable rolling surface (17).
5. An installation according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the
supports (23, 24) are provided with two supporting arms (25, 26; 27, 28) arranged
parallel to each other and at a distance from each other, onto which supporting arms
(25, 26; 27, 28) the first or second base (16, 33), constructed preferably as a pallet,
can be pushed.
6. An installation according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the
first base (16) comprises stop strips (20, 21) running approximately parallel to the
longitudinal axes (4a) of the wound packages (Wi...W4) lying thereon.
7. An installation for processing printed products (14) in imbricated formation (S),
such as newspapers, journals and the like, wound into wound packages (Wi...W4) together with a winding band (7) onto cylindrical winding cores (4), comprising
a winding-off station (49), at the winding-off point (50) of which the printed products
(14) together with the winding band (7) are wound off the wound packages (W1...W4) and comprising a transportation device (48) for bringing the wound packages (W1...W4) to the winding-off point (50), characterized by a tilting device (34) with two supports
(35, 36) approximately at right angles to each other, which supports (35, 36) can
be swivelled together by 90° about a substantially horizontal axis (41 a) and of which
one support (36) is constructed to receive a first portable base (33) before swivelling,
which base (33) is loaded with a plurality of approximately uniformly large wound
packages (W1...W4) with longitudinal axes (4a) running in a substantially vertical direction and lying
on top of each with their ends adjacent each other, and of which the other support
(35) is constructed to receive a second portable, empty base (45) for taking over
the wound packages (W1...W4) after swivelling, by an unloading station (60) for unloading a second loaded base
(45) on which the wound packages (Wi...W4) are arranged next to each other with substantially horizontally disposed longitudinal
axes (4a) by bringing the wound packages (Wi...W4) successively to the winding-off point (50), by first transportation means for conveying
the first loaded base (33) to the tilting device (34) and by second transportation
means (48) for bringing the second base (45) loaded after swivelling of the tilting
device (34) from the tilting device (34) to the unloading station (60).
8. An installation according to claim 7, characterized in that the unloading station
(60) is arranged adjacent the winding-off point (50) and is connected therewith by
a rolling surface (61), via which the finished wound packages (Wi...W4) can be rolled from the second base (45) to the winding-off point (50).
9. An installation according to claim 7 or claim 8, characterized in that in the unloading
station (60) there are provided displacing means (48, 62) for the step-wise displacement
of the second base (45) to be unloaded by approximately the width of the wound packages
(Wi...W4) in the direction of the longitudinal axes (4a) of the wound packages (Wi...W4) lying on the base (45).
10. An installation according to any one of claims 7 to 9, characterized in that the
second transportation means are formed by a drivable rolling surface (48).
11. An installation according to any one of Claims 7 to 10, characterized in that
the supports (35, 36) are provided with two supporting arms (37, 38; 39, 40) disposed
parallel to each other and at a distance from each other, onto which supporting arms
(37, 38; 39, 40) the first or second base (33, 45), which is preferably constructed
as a pallet, can be pushed.
12. An installation according to any one of claims 7 to 11, characterized in that
the second base (45) comprises stop strips (46, 47) running approximately parallel
to the longitudinal axes (4a) of the wound packages (Wi...W4) lying thereon.
1. Installation pour traiter de produits imprimés (14), tels que des journaux, périodiques
et équivalents, qui se présentent en une formation en écailles (S), comprenant un
poste d'enroulement (1) sur le point d'enroulement (2) duquel la formation en écailles
(S) est enroulée, pour la formation de rouleaux (Wi...W4), chacun conjointement avec une bande d'enroulement (7) sous tension, sur un noyau
d'enroulement (4) de forme cylindrique, qui tourne autour d'un axe (4a) sensiblement
horizontal, cette formation en écailles dirigeant une de ses faces planes vers ce
noyau d'enroulement, et un dispositif transporteur (17) destiné à évacuer le rouleau
fini (W1...W4) du point d'enroulement (2), caractérisé par un poste de chargement (15) destiné
à charger un premier support mobile (16) d'un certain nombre de rouleaux (Wi...W4)
de dimensions à peu près égales, qui ont été formés sur le point d'enroulement (2),
qui sont posés successivement les uns à côté des autres sur le support (16), avec
leur axe longitudinal (4a) orienté dans une direction sensiblement horizontale; par
un dispositif basculeur (22) comprenant deux appuis (23, 24) qui sont disposés à peu
près perpendiculairement entre eux et qui peuvent basculer conjointement de 90° autour
d'un axe sensiblement horizontal (29a) et dont l'un (23) est conformé pour recevoir
un premier support (16) chargé de rouleaux (W1...W4) avant le basculement et l'autre (24) pour recevoir un deuxième support mobile vide
(33) qui est destiné à prendre en charge les rouleaux (W1...W4) après le basculement; par des premiers moyens de transport (17) destinés à transférer
le premier support chargé (16) du poste de chargement (15) au dispositif basculeur
(22) et par des deuxièmes moyens de transport destinés à évacuer le deuxième support
(33) qui est chargé des rouleaux (Wi...W4) après le basculement du dispositif basculeur
(22), sur lequel les enroulements (W1...W4) sont superposés, en appui les uns contre les autres par leurs surfaces frontales,
et avec leur axe longitudinal (4a) orienté sensiblement dans la direction verticale.
2. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que le poste de chargement
(15) est agencé à proximité di point d"enroulement (2) et est relié à ce dernier par
l'intermédiaire d'une voie de roulement (19) sur laquelle on peut amener les rouleaux
finis (Wi...W4) du point d'enroulement (2) au premier support (16) en les faisant
rouler.
3. Installation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que, dans le poste
de chargement (15) sont prévus des moyens de translation (17, 18) servant à pousser
par intermittence le premier support chargé (16), à chaque fois d'une distance à peu
près égale à la largeur des rouleaux (W1...W4), parallèlement à l'axe longitudinal (4a) des rouleaux (Wi...W4) posés sur le support (16).
4. Installation selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les premier
moyens de transport sont constitués par un transporteur à rouleaux (17) motorisé.
5. Installation selon une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les appuis
(23, 24) sont munis de deux bras d'appui (25, 26; 27, 28) qui s'étendent parallèlement
entre eux et à un certain écartement mutuel, et sur lesquels on peut amener le premier
ou le deuxième support (16, 33), qui est de préférence constitué par une palette.
6. Installation selon une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le premier
support (16) présente des tasseaux d'arrêt (20, 21) qui s'étendent à peu près parallèlement
à l'axe longitudinal (4a) du rouleau (W1...W4) posé sur ce support.
7. Installation pour traiter des produits imprimés (14), tels que des journaux, périodiques
et équivalents, présentés en une formation en écailles (S) et enroulés en rouleaux
(W1...W4) conjointement avec une bande d'enroulement (7) sur des noyaux d'enroulement cylindriques
(4), comprenant un poste de déroulement (49), au point de déroulement (50) duquel
les produits imprimés (14) sont déroulés des rouleaux (W1...W4) conjointement avec la bande d'enroulement (7), et un dispositif de transport (48)
destiné à acheminer les rouleaux (Wi...W4) au point de déroulement (50), caractérisée par un dispositif basculeur (34) comprenant
deux appuis (35, 36) situés à peu près perpendiculairement l'un à l'autre, que l'on
peut faire basculer ensemble de 90° autour d'un axe (41a) sensiblement horizontal,
dont l'un (36) des appuis est conformé pour recevoir avant le basculement un premier
support mobile (33) qui est chargé d'un certain nombre de rouleaux (W1...W4) de dimensions à peu près égales, qui sont superposés, en appui les uns sur les autres
par leurs surfaces frontales, et avec leur axe longitudinal (4a) orienté sensiblement
dans la direction verticale, et l'autre (35) pour recevoir un deuxième support mobile
vide (45) destiné à prendre les rouleaux (Wi...W4) en charge après le basculement; par un poste de déchargement (60) destiné à décharger
à chaque fois und deuxième support chargé (45), sur lequel les rouleaux (Wi...W4) sont disposés les uns à côté des autres avec leur axe longitudinal (4a) orienté
sensiblement dans la direction horizontale, par transfert des rouleaux (Wi...W4) les uns après les autres au point de déroulement (50); par des premiers moyens transporteurs
destinés à acheminer le premier support chargé (33) au dispositif basculeur (34) et
par des deuxièmes moyens transporteurs (48) destinés à transférer le deuxième support
(45), chargé le basculement du dispositif basculeur (34), du dispositif basculeur
(34) au poste de déchargement (60).
8. Installation selon la revendication 7, caractérisée en ce que le poste de déchargement
(60) est disposé à proximité du point de déroulement (50) et est relié à celui-ci
par l'intermédiaire d'une voie de roulement (61) sur laquelle on peut amener les rouleaux
finis (Wi...W4) du deuxième support (45) au point de déroulement (50) en les faisant
rouler.
9. Installation selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce qu'il est prévu,
dans le poste de déchargement (60) des moyens de translation (48, 62) servant à déplacer
pas à pas le deuxième support à décharger (45), à chaque fois d'une distance à peu
près égale à la largeur des rouleaux (Wi...W4) parallèlement à l'axe longitudinal (4a) des rouleaux (Wi...W4) posés sur le support (45).
10. Installation selon une des revendications 7 à 9, caractérisée en ce que les deuxième
moyens de transport sont constitués par un transporteur à rouleaux (48) motorisé.
11 Installation selon une des revendications 7 à 10, caractérisée en ce que les appuis
(35, 36) sont munis de bras d'appui (37, 38; 39, 40) qui s'étendent parallèlement
entre eux et à un certain écartement mutuel, et sur lesquels on peut engager le premier
ou le deuxième support (33, 45) qui est de préférence constitué par une palette.
12. Installation selon une des revendications 7 à 11, caractérisée en ce que le deuxième
support (45) présente des taquets d'arrêt (46, 47) qui s'étendent à peu près parallèlement
à l'axe longitudinal (4a) des rouleaux (W1...W4) posés sur ce support.