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EP 0 243 759 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.01.1990 Patentblatt 1990/02 |
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Anmeldetag: 10.04.1987 |
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Vorrichtung zum Abdecken von Leitungsmündungen an selbsttätigen Kupplungen von Schienenfahrzeugen
Device for covering conduit openings at automatic couplings of railway vehicles
Dispositif d'obturation des embouchures des conduites des attelages automatiques
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR IT LI SE |
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Priorität: |
02.05.1986 DE 3614876
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.11.1987 Patentblatt 1987/45 |
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Patentinhaber: Unicupler GmbH |
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CH-8750 Glarus (CH) |
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Erfinder: |
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- Schelle, Axel, Dr.
D-8185 Kreuth-Scherfen (DE)
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Vertreter: Hohn, Max Günter, Dipl.-Ing. |
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c/o Knorr-Bremse AG
Moosacherstrasse 80 80809 München 80809 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abdecken der Leitungsmündung am vorderen
Ende einer Leitungskupplung, die im Kupplungskopf einer selbsttätigen Kupplung für
Schienenfahrzeuge untergebracht ist, mit einem längsbeweglich geführten, flexiblen
Band, welches einen als Schutzklappe dienenden Abschnitt aufweist, welcher in ungekuppelter
Stellung des Kupplungskopfes vor die Leitungsmündung zu deren Abdeckung einstellbar
und während Kupplungsvorgängen von der Leitungsmündung zu deren Freigabe entfernbar
ist, wobei das Band über wenigstens eine seine Längsrichtung umlenkende Umlenkstelle
geführt ist.
[0002] Zum Abdecken der Mündungen von Leitungskupplungen an selbsttätigen Kupplungen von
Schienenfahrzeugen, welche dem Verhindern des Eindringens von Fremdkörpern, insbesondere
Verschmutzung, in das Druckluftsystem der Schienenfahrzeuge und/oder dem berührungs-
und verschmutzungssicheren Abdecken von elektrischen Kupplungskontakten dienen, sind
bereits vielfältige Konstruktionen bekannt. Viele dieser Konstruktionen weisen beispielsweise
der DE-A 2 043 913 entsprechende Schwenkklappen auf, welche durch Federkraft vor die
Leitungsmündung schwenkbar und während Kupplungsvorgängen durch Anlaufen des Gegenkupplungskopfes
gegen Betätigungshebel wegschwenkbar sind. Diese Konstruktionen sind jedoch aufwendig.
[0003] Zum Vereinfachen ist für eine den eingangs genannten Merkmalen entsprechende Vorrichtung
mit der DE-A 3 435 779 ( & EP-A 0 175 884) bereits vorgeschlagen worden, als Schutzklappe
ein flexibles Band vorzusehen, dessen einer Endbereich in ungekuppeltem Zustand vor
die Mündung der Leitungskupplung führbar ist. Das Band wird seitlich der Leitungsmündung
umgelenkt, so daß es eine etwa parallel zur Leitungskupplung verlaufende Längsrichtung
erfährt. Die Längsbewegung des Bandes erfolgt in Abdeckrichtung vor die Leitungsmündung
durch Federkraft und entgegengesetzt durch Anlaufen der Gegenkupplung gegen Betätigungshebel.
Bei dieser an sich bereits recht einfachen Vorrichtung bedarf der als Schutzklappe
im ungekuppelten Zustand vor die Leitungsmündung einstellbare Abschnitt des Bandes
einer besonderen Führung und/oder Versteifung, um die Leitungsmündung sicher abdecken
zu können; zu dieser Führung bzw. Versteifung sind besondere Federn und/oder Stäbe
erforderlich, wodurch sich eine aufwendige und empfindliche Mechanik ergibt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art derart auszubilden, daß sie die Mängel der bekannten Vorrichtungen vermeidet,
insbesondere einfach ist und geringen Aufwand erfordert.
[0005] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß das Band zumindest im Bereich
seines als Schutzklappe dienenden Abschnittes mit einer quer zu seiner Längsrichtung
verlaufenden, elastischen Querwellung versehen ist, welche in im Bereich von Umlenkstellen
befindlichen Bandteilen flachgedrückt ist, und daß der als Schutzklappe dienende Abschnitt
des Bandes durch Eigensteifigkeit vor der Leitungsmündung haltbar ist. Die ausreichende
Eigensteifigkeit des Bandes wird hierbei durch die Querwellung erzielt, sie gewährleistet
eine sichere Halterung des Bandes vor der Leitungsmündung auch ohne besondere Führungs-
und/oder Versteifungsvorrichtungen.
[0006] Dabei ergibt sich nach der weiteren Erfindung eine besonders einfache Anordnung,
wenn der als Schutzklappe dienende Abschnitt des Bandes von der seitlich der Leitungsmündung
befindlichen Umlenkstelle ohne weitere Führungs- und/oder Versteifungsvorrichtungen
vor die Leitungsmündung führbar ist.
[0007] Die nach der weiteren Erfindung zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltung der Vorrichtung
ist den weiteren Unteransprüchen entnehmbar.
[0008] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für eine nach der Erfindung ausgebildete
Vorrichtung dargestellt und zwar zeigt
Figur I schematisch eine Gesamtanordnung in den für die Erfindung wesentlichen Teilen,
Figur 2 einen Ausschnitt aus dem Band in vergrößertem Maßstab und
Figur 3 einen Querschnitt durch das Band in nochmals vergrößertem Maßstab.
[0009] In Fig.1 ist strichpunktiert eine Leitungskupplung I dargestellt, welche einer im
übrigen nicht gezeigten, selbsttätigen Kupplung üblicher Bauart zugehört und deren
Mündung 2, mit welcher sie mit einer nicht dargestellten Gegenkupplung kuppelbar ist,
dem Betrachter abgewandt ist. Im dargestellten, ungekuppelten Zustand befindet sich
vor der Mündung 2 ein Abschnitt 3 eines flexiblen Bandes 4, der Abschnitt 3 deckt
daßei die Mündung 2 ab und dient somit für diese als Schutzklappe. Seitlich der Mündung
2 befindet sich an der Kupplung eine Umlenkstelle 5 für das Band 4, die Umlenkstelle
5 weist daßei mehrere Bolzen 6 auf, zwischen welchen das Band 4 hindurchgeführt ist
und von einer senkrecht zur Achsrichtung der Leitungskupplung I verlaufenden Längserstreckung
in seinem Abschnitt 3 in eine etwa parallel zur und seitlich der Leitungskupplung
I nach rückwärts verlaufende Längsrichtung umgelenkt wird. Das rückwärtige Ende des
Bandes 4 ist abgeschnitten und nicht dargestellt; an diesem Ende greift eine Betätigungsvorrichtung
an, mittels welcher das Band in seiner Längsrichtung entsprechend der Richtung des
Doppelpfeiles 7 bewegbar ist. Die nicht dargestellte Betätigungsvorrichtung kann Betätigungshebel
aufweisen, welche bei Anlaufen einer Gegenkupplung das Band 4 aus der dargestellten
Lage entgegen Federkraft nach rückwärts zurückziehen, bis der Abschnitt 3 von der
Mündung 2 abgleitet und letztere somit zum Kuppeln freigibt. Beim Entkuppeln werden
die Betätigungshebel von der Gegenkupplung freigegeben, und die erwähnte Federkraft
vermag das Band 4 wieder in die dargestellte Stellung vorzuschieben. Die Betätigungsvorrichtung
kann also eine Ausbildung erhalten, wie sie in der bereits erwähnten DE-A 3 435 779
gezeigt ist.
[0010] Aus Fig.1 ist ersichtlich, daß der Abschnitt 3 allein durch die Umlenkstelle 5 vor
die Mündung 2 führbar ist und daß keine weiteren Führungs-und/oder Versteifungsvorrichtungen
für den Abschnitt 3 erforderlich sind; der Abschnitt 3 wird also durch seine Eigensteifigkeit
vor der Mündung 2 gehalten. Um dem Band 4 die erforderliche Eigensteifigkeit zu verleihen,
ist dieses zumindest im Bereich seines als Schutzklappe dienenden Abschnittes 3, wie
nachfolgend beschrieben, auszubilden:
[0011] Gemäß Fig.2 ist das Band 4 zumindest im Bereich seines Abschnittes 3 mit einer Querwellung
versehen, welche elastisch ausgebildet bzw. in das Band 4 eingeformt ist; die Querwellung
ist in Fig.2 mit der Bezugszahl 8 durch Hinweis auf die Stellen ihrer maximalen, seitlichen
und in Längsrichtung des Bandes 4 verlaufenden Ausformungen verdeutlicht. Im Bereich
der Umlenkstelle 5 wird die Querwellung 8 aus dem Band 4 ausgeformt, d.h. das Band
4 wird im Bereich der Umlenkstelle 5 durch die Bolzen 6 flachgedrückt, wie es in Fig.l
angedeutet ist; hierdurch ist die Längsrichtung des Bandes 4 in der Umlenkstelle 5
gut umlenkbar. Außerhalb der Umlenkstelle 5 nimmt das Band 4 durch seine Elastizität
selbsttätig wieder die Querwellung 8 an. Beim Verschieben des Bandes 4 in seiner Längsrichtung
durch die Umlenkstelle 5 wird jeweils der gerade in der Umlenkstelle 5 befindliche
Abschnitt des Bandes 4 flachgedrückt, während die sich beidseitig an die Umlenkstelle
5 anschließenden Bandabschnitte wieder selbsttätig quer wellen.
[0012] An der Mündung 2 der Leitungskupplung I befindet sich ein empfindlicher Dichtring,
welcher insbesondere bei Berührung mit scharfen Kanten leicht beschädigt werden kann.
Um derartige, beschädigungsträchtige Berührungen zu vermeiden, ist es zweckmäßig,
den Querschnitt des Bandes 4 in seinem gewellten Bereich, also insbesondere im Abschnitt
3, gemäß Fig.3 zu gestalten: Die Querwellung 8 verläuft daßei zwischen seitlichen
Begrenzungsebenen 9 und 10, und die seitlichen Ränder II und 12 des Bandes 4 befinden
sich zwischen den Begrenzungsebenen 9 und 10 etwa in deren Mittelebene 13, die Abstände
a und b der Ränder II und 12 zu den Begrenzungsebenen 9 und 10 sind somit also annähernd
gleich. Die Bögen der Querwellung 8 sind in Fig. 3 mit den Bezugszahlen 14,15 und
16 bezeichnet. Es ist zweckmäßig, wenn die Ränder II und 12 des Bandes 4 in von der
Mündung 2 weggerichteten Bogenabschnitten 14 und 16 liegen. Durch diese Ausbildung
ist ausgeschlossen, daß die Ränder 11 oder 12 mit der Mündung 2 in Berührung kommen
und deren Dichtring beschädigen können.
[0013] Es ist wesentlich, daß, wie bereits erwähnt, das Band 4 die Querwellung 8 wenigstens
im Bereich seines als Abdeckklappe vor die Mündung 2 bewegbaren Abschnittes 3 aufweist.
Bei dieser Ausführung ist darauf zu achten, daß das Band 4 in seinem dem Abschnitt
abgewandten Bereich eine verminderte Eigensteifigkeit aufweist, es also insbesondere
bei Schubbelastung zum Vorschieben des Abschnittes 3 vor die Mündung 2 ohne besondere
Vorkehrungen hiergegen ausknicken könnte. Abweichend hierzu kann das Band 4 jedoch
auch auf seiner gesamten Länge mit der Querwellung 4 versehen sein, wodurch es in
allen seinen außerhalb der Umlenkstelle 5 befindlichen Bereichen eine Eigensteifigkeit
erhält, die es selbsttätig gestreckt und damit auch zum Übertragen von Schubkräften
geeignet hält.
[0014] Abweichend zu vorstehend beschriebener Ausführungsform kann das Band 4 auch mehrfach
umgelenkt werden, es ist lediglich wesentlich, daß diejenige Umlenkstelle 5, welche
sich seitlich der Mündung 2 befindet, den Abschnitt 3 vor die Mündung 2 lenkt und
führt, der Abschnitt 3 somit keiner weiteren Führung oder Versteifung bedarf. Die
Umlenkstelle 5 kann daßei anstelle der Bolzen 6 auch mit Rollen o.dgl. versehen sein,
wodurch die Längsverschiebung des Bandes 4 erleichtert wird.
Kurzfassung:
[0015] Die Vorrichtung zum Abdecken der Leitungsmündung (2) am vorderen Ende einer Leitungskupplung
(I) weist ein längsbewegliches, flexibles Band (4) auf, wobei ein als Schutzklappe
dienender Abschnitt (3) des Bandes (4) im ungekuppelten Zustand vor die Leitungsmündung
(2) einstellbar ist.
[0016] Das Band (4) ist zumindest in seinem Abschnitt (3) mit einer Querwellung (8) versehen,
durch welche es unter Eigensteifigkeit vor der Mündung (2) haltbar ist. Zur Umlenkung
der Längsrichtung des Bandes (4) wird die Querwellung (8) in einer Umlenkstelle (5)
flachgedrückt.
Bezugszeichenliste
[0017]
I Leitungskupplung
2 Mündung
3 Abschnitt
4 Band
5 Umlenkstelle
6 Bolzen
7 Doppelpfeil
8 Querwellung
9 Begrenzungsebene
10 Begrenzungsebene
II Rand
12 Rand
13 Mittelebene
14 Bogen
15 Bogen
16 Bogen
a Abstand
b Abstand
I. Vorrichtung zum Abdecken der Leitungsmündung (2) am vorderen Ende einer Leitungskupplung
(I), die im Kupplungskopf einer selbsttätigen Kupplung für Schienenfahrzeuge untergebracht
ist, mit einem längsbeweglich geführten, flexiblen Band (4), welches einen als Schutzklappe
dienenden Abschnitt (3) aufweist, welcher in ungekuppelter Stellung des Kupplungskopfes
vor die Leitungsmündung (2) zu deren Abdeckung einstellbar und während Kupplungsvorgängen
von der Leitungsmündung (2) zu deren Freigabe entfernbar ist, wobei das Band (4) über
wenigstens eine seine Längsrichtung umlenkende Umlenkstelle (5) geführt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Band (4) zumindest im Bereich seines als Schutzklappe dienenden
Abschnittes (3) mit einer quer zu seiner Längsrichtung verlaufenden, elastischen Querwellung
(8) versehen ist, welche in im Bereich von Umlenkstellen (5) befindlichen Bandteilen
flachgedrückt ist, und daß der als Schutzklappe dienende Abschnitt (3) des Bandes
(4) durch Eigensteifigkeit vor der Leitungsmündung (2) haltbar ist.
2.Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der als Schutzklappe dienende
Abschnitt (3) des Bandes (4) von der seitlich der Leitungsmündung befindlichen Umlenkstelle
(5) ohne weitere Führungs- und/oder Versteifungsvorrichtungen vor die Leitungsmündung
(2) führbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (4) über
zumindest nahezu seine ganze Länge mit der Querwellung (8) versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die seitlichen
Ränder (11,12) des Bandes (4) mit Abstand (a,b) zu den seitlichen Begrenzungsebenen
(9,10) der Querwellung (8) zwischen diesen Begrenzungsebenen (9,10) befinden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die seitlichen Ränder
(11,12) des Bandes (4) wenigstens annähernd in der Mittelebene (13) der Querwellung
(8) befinden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die seitlichen
Ränder (11,12) des Bandes (4) in von der Leitungsmündung (2) weggerichteten Bogenabschnitten
(14,16) der Querwellung (8) befinden.
1. Device for covering the conduit opening (2) at the front end of a conduit coupling
(1), that is housed in the coupling head of an automatic coupling for rail vehicles
with a flexible band (4) guided moveably lengthwise and featuring a section (3) which
serves as a protection flap that can be placed onto the conduit opening (2) with the
coupling head uncoupled for covering it and that can be removed from the conduit opening
(2) during coupling processes for clearing it, where the band (4) is guided at least
via one deflection point (5) deviating its longitudinal direction, wherein the band
(4) is provided at least in the area of section (3) serving as a protection flap with
an elastic transverse corrugation (8) running transversally to its longitudinal direction,
that is flattened in the band portions located in the area of the deflection points
(5) and wherein the section (3) of the band (4) serving as a protection flap is retainable
by its inherent strength in front of the conduit opening (2).
2. Device according to claim 1, wherein the section (3) of the band (4) serving as
a protection flap is capable of being guided from the deflection point (5) located
laterally with respect to the conduit opening without further guiding and/or reinforcement
devices just in front of the conduit opening (2).
3. Device according to claim 1 or 2, wherein the band (4) is provided with the transverse
corrugation (8) at least almost over its whole length.
4. Device according to claim 1, 2 or 3, wherein the lateral edges (11, 12) of the
band (4) are located at a distance (a, b) with respect to the lateral terminating
planes (9, 10) of the transverse corrugation (8) between these terminating planes
(9, 10).
5. Device according to claim 4, wherein the lateral edges (11, 12) of the band (4)
are located at least approximately in the center plane (13) of the transverse corrugation
(8).
6. Device according to claim 4 or 5 wherein the lateral edges (11, 12) of the band
(4) are located within the arc portions (14, 16) of the transverse corrugation (8)
oriented away from the conduit opening (2).
1. Dispositif d'obturation d'embouchures de conduites (2) à l'extrémité antérieure
d'un accouplement de conduites (1), logé dans la tête d'attelage d'un attelage automatique
pour véhicules sur rails, comportant un ruban flexible (4) guidé en déplacements longitudinaux
et pourvu d'une section (3) servant de clapet de protection et qui est réglable, dans
la position désaccouplée de la tête d'attelage, devant l'embouchure de la conduite
(2) pour son obturation, alors que pendant les opérations d'accouplement cette section
(3) est susceptible d'être écartée de l'embouchure de conduite (2) en vue de son dégagement,
le ruban (4) étant guidé sur au moins un emplacement de renvoi (5) déviant sa direction
longitudinale, caractérisé par le fait que le ruban (4) est pourvu, au moins dans
la partie de sa section (3) qui sert de clapet de protection, d'une ondulation transversale
et élastique (8), qui s'étend transversalement à son extension longitudinale, et qui
est aplatie au niveau de parties du ruban qui se situent au niveau d'emplacements
de renvoi (5), et que la section (3) du ruban (4), qui sert de clapet de protection,
est susceptible d'être maintenue devant l'embouchure de conduite (2) par sa rigidité
propre.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la section (3)
du ruban (4), qui sert de clapet de protection, est susceptible d'être guidée à partir
de l'emplacement de renvoi (5) qui se situe latéralement par rapport à l'embouchure
de conduite, devant l'embouchure de conduite (2), sans autres dispositifs de guidage
et/ou de renforcements.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que le ruban
est pourvu de l'ondulation transversale (8) sur au moins la presque totalité de sa
longueur.
4. Dispositif selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé par le fait que les bords
latéraux (11, 12) du ruban (4) se situent a distance (a, b) par rapport aux plans
latéraux de limitation (9, 10) de l'ondulation transversale (8), entre ces plans de
limitation (9, 10).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé par le fait que les bords latéraux
(11, 12) du ruban (4) se situent, au moins approximativement, dans le plan médian
(13) de l'ondulation transversale (8).
6. Dispositif selon la revendication 4 ou 5, caractérisé par le fait que les bords
latéraux (11, 12) du ruban (4) se situent dans des sections courbes (14, 16) de l'ondulation
transversale (8), dans la direction qui s'éloigne de l'embouchure de conduite (2).
