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EP 0 243 765 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.10.1990 Patentblatt 1990/40 |
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Anmeldetag: 11.04.1987 |
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Leiteranordnung mit ausschiebbaren Leiterteilen
Ladder arrangement with extendable ladder sections
Disposition d'échelle avec des sections d'échelle extensibles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB |
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Priorität: |
26.04.1986 DE 3614266 25.07.1986 DE 3625296
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.11.1987 Patentblatt 1987/45 |
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Patentinhaber: Iveco Magirus Aktiengesellschaft |
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D-89017 Ulm (DE) |
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Erfinder: |
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- Keller, Paul, Dipl.-Ing. (FH)
D-7933 Schelklingen (DE)
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Vertreter: TER MEER STEINMEISTER & PARTNER GbR |
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Artur-Ladebeck-Strasse 51 33617 Bielefeld 33617 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 229 533 FR-A- 528 178 GB-A- 2 143 885
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DE-A- 3 326 644 FR-A- 2 232 667 US-A- 3 083 784
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Leiteranordnung mit ausschiebbaren Leiterteilen, insbesondere
eine Feuerwehrleiter, gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine derartige Leiteranordnung
ist beispielsweise aus der DE-A-33 26 644 entsprechend GB-A-21 43 885 grundsätzlich
bekannt.
[0002] Die bekannten verlängerbaren Leiteranordnungen, insbesondere Feuerwehrleitern, besitzen
einzelne ausschiebbare Leiterteile mit Untergurt und seitlichen Obergurten, die als
Handlauf verwendet werden können. Die Sprossen befinden sich im Untergurt. Im nichtverlängerten
Zustand der Leiteranordnung sind die einzelnen Leiterteile ineinander angeordnet,
wobei das Basisleiterteil sämtliche anderen Leiterteile querschnittsmäßig umschließt
und das der Leiterspitze zugeordnete erste Leiterteil an innerster Stelle gelegen
ist (vgl. u.a. DE-A-33 26 644 entsprechend GB-A-21 43 885, DE-C-955 380, DE-A-32 32
299).
[0003] Ein derartiger Hubleitersatz mit seinem U-förmigen Querschnittsprofil in allen Leiterteilen
besitzt nur mäßige Torsionssteifigkeit. Besonders das erste Leiterteil unterliegt
durch seine niedrige Bauhöhe bei seitlicher Beanspruchung, beispielsweise bei Beschleunigung
bzw. Verzögerung der Drehbewegung mit eingehängtem Rettungskorb oder Fahrstuhl an
der Leiterspitze, sehr großen Verdrehwinkeln. Selbst bei kleineren Arbeiten im Rettungskorb
ergeben sich durch die Reaktionskräfte große Verdrehwinkel des ersten Leiterteils,
welche bei Rettungsmanövern unerwünscht sind. Personen im Rettungskorb oder Fahrstuhl
empfinden dies als sehr unangenehm und fühlen sich recht unsicher. Um die Torsionssteifigkeit
zu erhöhen, werden nach dem Stand der Technik die Sprossen im Untergurt und die seitlichen
zwischen Ober- und Untergurt gelegenen (Diagonal) -Streben vergleichsweise stabil
gestaltet und insbesondere die beiden seitlichen Längsholme des Untergurts querschnittsmäßig
vergleichsweise kompliziert profiliert. Dadurch entstehen höheres Baugewicht und höhere
Fertigungskosten. Gleichwohl ist die Torsionssteifigkeit aufgrund des insgesamt offenen
U-förmigen Querschnittsprofils jedes der Leiterteile nur mäßig realisiert.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, bei der gattungsgemäßen Leiteranordnung unter Beibehaltung
von deren üblicherweise vorhandener Begehbarkeit (siehe Sprossen 20 gemäß der DE-A-33
26 644 entsprechend GB-A-21 43 885) mit einfachen und wirksamen Mitteln das schwach
dimensionierte erste Leiterteil besonders torsionssteif auszubilden.
[0005] Gelöst wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 15.
[0006] Erfindungsgemäß ist das erste, d.h. im ausgeschobenen Zustand der Leiteranordnung
oberste bzw. vorderste Leiterteil im Querschnitt als geschlossener Gitterträger ausgebildet,
wobei die Aufstiegssprossen am Obergurt befestigt sind. Die Erfindung sieht also vor,
die Sprossen im ersten Teil nicht mehr an den unteren Längsholmen zu befestigen, sondern
in Querrichtung am Obergurt. Trotz des geschlossenen Gitterträgerprofils erfüllt die
Erfindung die Randbedingungen nach DIN 14701. Der, vorzugsweise ausschwenkbare und
fixierbare, Handlauf am Obergurt im Bereich der Sprossen erleichtert das Hinauf- und
Herabsteigen auf der Leiter. Der Handlauf kann manuell unterstützt von Federn oder
pneumatisch, hydraulisch, elektrisch, von unten oder von oben bezüglich des ersten
Leiterteils in Stellung gebracht werden. Auch ist ein nach innen geklappter Handlauf
möglich, welcher beim Besteigen des ersten Leiterteils ebenfalls in der vorher beschriebenen
Form hochgeklappt werden kann. Die bevorzugte Ausführung mit hoch- bzw. herunterschwenkbarem
Handlauf ergibt auch bei Leiteranordnungen gemäß der vorliegenden Erfindung grundsätzlich
die Möglichkeit einer kompakten Ausbildung, insbesondere einer minimalen Bauhöhe der
eingezogenen, am Leiterfahrzeug befindlichen Leiteranordnung. Der torsionssteife Leitersatz
ist so ausgestaltet, daß auch ein Fahrstuhlbetrieb bei eingeklapptem Handlauf möglich
ist.
[0007] Am Holmquerschnitt können dank der Erfindung die Elemente entfallen, welche für das
offene Querschnittsprofil des ersten Leiterteils die Torsionskräfte aufgenommen haben.
Dafür werden die Holme in der Horizontalen mit diagonalen Streben zusammengeschweißt
und somit der Gitterträger geschlossen. Ein weiteres Merkmal ist auch die Verwendbarkeit
der Längsholme als Wasserführungsrohr. Durch Optimierung der verwendeten Elemente
wird das Gewicht des ersten Leiterteils nur unwesentlich erhöht unter Berücksichtigung
der Schweißbarkeit mit dem Schweißroboter. Anfang und Ende des ersten Leiterteils
sehen zusätzlich Zwischen- oder Überbrückungssprossen vor, um einen Sprossenübergang
vom benachbarten Leiterteil, bei dem die Aufstiegssprossen am Untergurt befestigt
sind, bzw. beim benachbarten Rettungskorb herzustellen. Durch die Erfindung werden
die in den letzten Jahren sehr stark angestiegenen Anforderungen an ein Hubrettungsgerät
bezüglich Nutzlast (z.B. 3-Mann-Korb) erfüllt. Sie schafft ein sicheres Gefühl der
Personen im Rettungskorb und im Fahrstuhl durch wesentlich geringere Torsionsbewegungen
und Torsionswinkel. Die Leiterspitze zeichnet sich nur durch geringe Schwingbewegungen
aus. Ein besonders kompakter Aufbau ergibt sich durch die integrierte Wasserführung
im ersten Leiterteil in den Längsholmen, die vergleichsweise einfach querschnittsmäßig
profiliert sind. Die große Torsionssteifigkeit bzw. das große Widerstandsmoment für
die Reaktionskräfte ist insbesondere bei Monitorbetrieb von Vorteil.
[0008] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 eine Leiteranordnung gemäß der Erfindung in einem schematischen Querschnitt,
Fig. 2 eine andere Leiteranordnung ähnlich der Fig. 1,
Fig. 3 der obere Teil der Leiteranordnung gemäß Fig. 2 in schematischer Seitenansicht,
und
Fig. 4 eine Einzelheit der Fig. 2 in vergrößerter Ansicht.
[0009] In den Fig. 1 und 2 ist eine Leiteranordnung (1) in Form einer Feuerwehrleiter mit
drei Leiterteilen (2, 3) dargestellt, die Obergurte (5) und Untergurte (4) aufweisen
und im Bereich ihrer Untergurte (4) teleskopartig ineinandergesteckt und über Gleiter
(22) längsgeführt sind. Das innerste bzw. erste Leiterteil (2) ist der Leiterspitz
(19) zugeordnet und wird von den äußeren Leiterteilen (3) querschnittsmäßig vollständig
umschlossen, wobei sämtliche Obergurte (5) in einer Ebene liegen.
[0010] Die beiden äußeren Leiterteile (3) sind grundsätzlich gleich aufgebaut und umfassen
im Bereich der Untergurte (4) unsymmetrisch profilierte seitliche Längsholme (21),
die durch querverlaufende Leitersprossen (16) miteinander verbunden sind, sowie im
Bereich der Obergurte (5) anders profilierte seitliche Längsholme (20), die über seitliche
Diagonalstreben (6) mit den profilierten Längsholmen (21) des Untergurts (4) fest
verbunden sind. Die äußeren Leiterteile (3) bilden ein oben offenes U-förmiges Querschnittsprofil.
[0011] Das der Leiterspitze (19) zugeordnete erste Leiterteil (2) weist im Gegensatz zu
den anderen Leiterteilen (3) ein geschlossenes Querschnittsprofil auf. Im einzelnen
sind einfach profilierte untere Längsholme (23) vorgesehen, die durch Diagonalstreben
(15) miteinander verbunden sind. Längsholme (23) und Diagonalstreben (6) des ersten
Leiterteils (2) entsprechen in etwa den anderen Leiterteilen (3), sind jedoch vergleichsweise
klein dimensioniert Wesensmerkmal der Erfindung ist die Querverbindung zwischen den
oberen Längsholmen (20) des ersten Leiterteils (2) durch Anordnung der Aufstiegssprossen
(7) in den Obergurt (5). Die Aufstiegssprossen (7) erhöhen wesentlich die Torsionssteifigkeit
des ersten Leiterteils (2), unterstützt durch untere Längsholme (14) im Bereich der
Längsholme (23) oder -bleche des Untergurts. Die Längsholme (14) weisen ein geschlossenes
Vierkantprofil auf und sind im Hochformat angeordnet. Aufgrund des geschlossenen Vierkantprofils
der Längsholme (14) können diese als Wasserführungsrohre im Bereich des ersten Leiterteils
(2) verwendet werden.
[0012] Bei einer verlängerten Leiteranordnung (1) mit ausgeschobenen Leiterteilen (2 und
3) benützt eine Bedienungsperson anfangs die unteren Leitersprossen (16) der Leiterteile
(3) und im Bereich des ersten Leiterteils (2) die oberen Aufstiegssprossen (7). Um
einen Übergang zwischen den unteren Quersprossen (16) und den oberen Aufstiegssprossen
(7) herzustellen, befinden sich am Längsende des ersten Leiterteils (2) zwischen Obergurt
(5) und Untergurt (4) Überbrückungssprossen (8) an zugeordneten seitlichen Diagonalstreben
(6), wie dies im einzelnen der Fig. 3 zu entnehmen ist.
[0013] Am Obergurt (5) des ersten Leiterteils (2) sind ferner zwei seitliche hochschwenkbare
Umgurtungen (10) vorgesehen, die einer Benutzungsperson in der hochgeschwenkten Lage
als Handlauf dienen, wie dies ebenfalls im einzelnen der Fig.3 zu entnehmen ist. Die
Umgurtung (10) gemäß Fig. 1 weist Verbindungsstreben (24) auf, deren Schwenkachse
(11) parallel zu den oberen Längsholmen (20) verlaufen, mithin eine Umgurtung (10)
zwischen einer versenkten Stellung im wesentlichen parallel zu den Aufstiegssprossen
(7) gemäß Pfeil A der Fig. 1 und der im wesentlichen vertikalen Handlaufstellung geschwenkt
werden kann. Demgegenüber besitzen die Verbindungsstreben (24) der Umgurtung (10)
gemäß Fig. 3 Schwenkachsen (12), die in Richtung der Aufstiegssprossen (7) verlaufen,
mithin die Umgurtung (10) nach Art eines Parallelograms gemäß Pfeil B in Längsrichtung
des ersten Leiterteils (2) geschwenkt werden kann, und zwar aufgrund eines Kraftantriebs
(13), z.B. einer Kolben-Zylinder-Anordnung bei einer hydraulisch betätigten Einheit,
der zwischen Verbindungsstreben (24) und der Basis des ersten Leiterteils (2) angelenkt
ist. Der Kraftantrieb (13) kann eine Dämpfungseinrichtung besitzen. In alternativer
Ausführungsform kann die Verschwenkung des Handlaufs auch von Hand unterstützt durch
Federn erfolgen. Zweckmäßigerweise ist ferner eine Arretierung (18) vorgesehen, die
die Endlaufstellungen der Umgurtung (10) sichert.
[0014] Gemäß Fig. 2 ist gezeigt, daß die Erfindung trotz vorhandener Umgurtung (10) auch
bei einem Betrieb der Leiteranordnung (1) mit einem Fahrstuhl (9) geeignet ist. Der
Fahrstuhl (9) läuft hierbei bei eingeschwenkter Umgurtung (10) jeweils auf den Obergurten
(5) der einzelnen Leiterteile (2 bzw. 3).
[0015] Eine Umgurtung (10) weist vorteilhaft Verbindungsstreben (24) mit einer Höhe (h)
280 mm auf. Die bevorzugte lichte Breite (b) zwischen den hochgeschwenkten Umgurtungen
(10) beträgt mindestens 450 mm (vgl. Fig. 4).
1. Leiteranordnung (1) mit ausschiebbaren Leiterteilen (2, 3), insbesondere Feuerwehrleiter,
wobei die einzelnen Leiterteile (2, 3) Untergürte (4) und Obergurte (5) besitzen,
die mittels Streben (6) fest miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß
das erste, d. h. im ausgeschobenen Zustand der Anordnung (1) oberste bzw. vorderste
Leiterteil (2) im Querschnitt als geschlossener Gitterträger ausgebildet ist, wobei
Aufstiegssprossen (7) am Obergurt (5) des ersten Leiterteils (2) befestigt sind, und
wobei der Obergurt (5) des ersten Leiterteils (2) zumindest eine seitliche, vorzugsweise
hochschwenkbare Umgurtung (10) als Handlauf aufweist.
2. Leiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß sämtliche Obergurte
(5) einschließlich des ersten Leiterteils (2) als Abstützschienen für einen Fahrstuhl
(9) ausgebildet sind. (Fig. 2).
3. Leiteranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umgurtung
(10) eine Schwenkachse (11) in Längsrichtung des ersten Leiterteils (2) besitzt und
aus einer versenkten Stellung im wesentlichen parallel zu den Aufstiegssprossen (7)
um ca. 90° nach oben und außen in die Handlaufstellung geschwenkt werden kann (Fig.
1).
4. Leiteranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umgurtung
(10) mehrere Schwenkachsen (12) parallel zu den Aufstiegssprossen (7) besitzt und
in Längsrichtung des ersten Leiterteils (2) aus einer versenkten sprossennahen Stellung
in die hochgeschwenkte Handlauf-Stellung geschwenkt werden kann (Fig. 3).
5. Leiteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
hochschwenkbare Umgurtung (10) zumindest in ihrer hochgeschwenkten Handlauf-Stellung
arretierbar ist.
6. Leiteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
hochschwenkbare Umgurtung (10) manuell unterstützt von Federn verschwenkt werden kann.
7. Leiteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß die
hochschwenkbare Umgurtung (10) mittels Kraftantrieb (13) verschwenkt werden kann.
8. Leiteranordnung nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftantrieb (13)
eine Dämpfungseinrichtung aufweist.
9. Leiteranordnung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftantrieb
(13) durch die Ausziehbewegung des ersten Leiterteils (2) betätigbar ist.
10. Leiteranordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kraftantrieb (13) vom Rettungskorb oder vom Hauptsteuerstand aus fernsteuerbar
ist.
11. Leiteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Untergurt (4) des ersten Leiterteils (2) zwei seitliche Längsholme (14) aufweist,
die mittels Diagonalstreben (15) miteinander fest verbunden sind.
12. Leiteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Längsholme (14) ein geschlossenes Querschnittsprofil besitzen.
13. Leiteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Längsholme (14) als Vierkant-Hochprofil ausgebildet sind.
14. Leiteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Längsholme (14) als Wasserführungsrohr ausgebildet sind.
15. Leiteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
am Längsende des ersten Leiterteils (2) zwischen Ober- und Untergurt Verbindungssprossen
(8) an seitlichen Diagonalstreben (6) des ersten Leiterteils (2) angeordnet sind.
1. Structure d'échelle (1) avec des parties d'échelle (2, 3) susceptibles de coulisser,
notamment échelle de pompiers, structure dans laquelle les différentes parties (2,
3) de l'échelle comportent des membrures inférieures (4) et des membrures supérieures
(5) qui sont solidement reliées entre elles par des étrésillons (6), structure caractérisée
en ce que la première partie (2) de l'échelle, c'est-à-dire celle qui est placée le
plus haut ou le plus en avant lorsque la structure (1) est déployée, a, en section
transversale, la forme d'une poutre en treillis fermée, des échelons (7) étant fixés
sur la membrure supérieure (5) de cette première partie (2) de l'échelle, et cette
membrure supérieure (5) de cette première partie (2) de l'échelle comportant au moins
une membrure rabattable (10), susceptible d'être relevée, et jouant le rôle de main-courante.
2. Structure d'échelle selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'ensemble
des membrures supérieures (5), y compris celle de la première partie d'échelle (2),
est prévu pour servir de rails de support d'un ascenseur (9) (figure 2).
3. Structure d'échelle selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée
en ce que la membrure rabattable (10) comporte un axe de pivotement (11) en direction
longitudinale de la première partie (2) de l'échelle et peut être basculée d'environ
90° vers le haut et l'extérieur dans la position de main-courante à partir d'une position
escamotée essentiellement parallèle aux échelons (7) (figure 1).
4. Structure d'échelle selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée
en ce que la membrure rabattable (10) comporte plusieurs axes de pivotement (12) parallèles
aux échelons (7) et peut pivoter dans la position relevée de main-courante à partir
d'une position escamotée au voisinage des échelons (figure 3).
5. Structure d'échelle selon une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que
la membrure rabattable (10) susceptible d'être relevée est susceptible d'être bloquée
tout au moins dans sa position relevée de main-courante.
6. Structure d'échelle selon une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que
la membrure rabattable (10) susceptible d'être relevée peut être relevée manuellement
avec l'aide de ressorts.
7. Structure d'échelle selon une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que
la membrure rabattable (10) susceptible d'être relevée peut pivoter sous l'action
d'un entraînement mécanique (13).
8. Structure d'échelle selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'entraînement
mécanique (13) comporte un dispositif d'amortissement.
9. Structure d'échelle selon la revendication 7 ou la revendication 8, caractérisée
en ce que l'entraînement mécanique (13) est susceptible d'être actionné par le mouvement
de coulissement de la première partie (2) de l'échelle.
10. Structure d'échelle selon une des revendications 8 et 9, caractérisée en ce que
l'entraînement mécanique (13) est susceptible d'être commandé à distance à partir
de la nacelle de sauvetage ou du poste principal de commande.
11. Structure d'échelle selon une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que
la membrure inférieure (4) de la première partie (2) de l'échelle comporte deux longerons
longitudinaux latéraux (14) qui sont solidement reliés ensemble par des étrésillons
diagonaux (15).
12. Structure d'échelle selon une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que
les longerons longitudinaux (14) ont un profil de section transversale fermé.
13. Structure d'échelle selon une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que
les longerons longitudinaux (14) sont réalisés sous la forme de profilés rectangulaires
à quatre pans.
14. Structure d'échelle selon une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que
les longerons longitudinaux (14) sont réalisés sous la forme d'un tube de canalisation
d'eau.
15. Structure d'échelle selon une des revendications 1 à 14, caractérisée en ce qu'à
l'extrémité longitudinale de la première partie (2) de l'échelle des échelons de liaison
(8) sont disposés, entre la membrure supérieure et la membrure inférieure, sur les
étrésillons diagonaux latéraux (6) de cette première partie (2) de l'échelle.
1. A ladder arrangement (1) comprising extendable ladder parts (2, 3), especially
a fire ladder, the individual ladder parts (2, 3) having bottom elongate members (4)
and top elongate members (5), permanently interconnected by struts (6), characterised
in that the first ladder part (2), i.e. the top or front part when the arrangement
(1) is extended, is given the cross-section of a closed lattice girder, rungs (7)
being secured to the top elongate member (5) of the first ladder part (2), and the
top elongate member (5) of the first ladder part (2) has at least one lateral, preferably
upwardly pivotable, peripheral elongate member (10) serving as a handrail.
2. A ladder arrangement according to claim 1, characterised in that all the top elongate
members (5) including that of the first ladder part (2) are constructed as rails supporting
a lift (9) (Fig. 2).
3. A ladder arrangement according to claim 1 or 2, characterised in that the peripheral
elongate member (10) has a pivot (11) in the longitudinal direction of the first ladder
part (2) and can be pivoted from a lowered position substantially parallel to the
rungs (7), upwardly and outwardly through 90° into the handrail position (Fig. 1).
4. A ladder arrangement according to claim 1 or 2, characterised in that the peripheral
elongate member (10) has a number of pivots (12) parallel to the rungs (7) and can
be pivoted in the longitudinal direction of the first ladder part (2) from a lowered
position near the rungs into the swung-up handrail position (Fig. 3).
5. A ladder arrangement according to any one of claims 1 to 4, characterised in that
the upwardly swingable peripheral elongate member (10) can be locked at least in its
swung-up handrail position.
6. A ladder arrangement according to any one of claims 1 to 5, characterised in that
the upwardly swingable peripheral elongate member (10) can be pivoted manually, assisted
by springs.
7. A ladder arrangement according to any one of claims 1 to 5, characterized in that
the upwardly swingable peripheral elongate member (10) can be pivoted by a power drive
(13).
8. A ladder arrangement according to claim 7, characterised in that the power drive
(13) comprises a damping device.
9. A ladder arrangement according to claim 7 or 8, characterised in that the power
drive (13) can be actuated by the extending movement of the first ladder part (2).
10. A ladder arrangement according to claim 8 or 9, characterised in that the power
drive (13) can be remote-controlled from the rescue cage or the main control station.
11. A ladder arrangement according to any one of claims 1 to 10, characterised in
that the bottom elongate member (4) of the first ladder part (2) has two lateral stringers
(14), permanently interconnected by diagonal struts (15).
12. A ladder arrangement according to any one of claims 1 to 11, characterised in
that the stringers (14) have a closed cross-section.
13. A ladder arrangement according to any one of claims 1 to 12, characterised in
that the stringers (14) are given a rectangular cross-section on edge.
14. A ladder arrangement according to any one of claims 1 to 13, characterised in
that the stringers (14) are constructed as water pipes.
15. A ladder arrangement according to any one of claims 1 to 14, characterised in
that connecting rungs (8) between the top elongate member and the bottom elongate
member are disposed on lateral diagonal struts (6) at the longitudinal end of the
first ladder part (2).