| (19) |
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(11) |
EP 0 244 465 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.08.1989 Patentblatt 1989/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.11.1986 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE8600/466 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8702/924 (21.05.1987 Gazette 1987/11) |
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| (54) |
HANDSCHLEIFGERÄT
PORTABLE GRINDER
MEULEUSE PORTATIVE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
15.11.1985 DE 3540561 12.07.1986 DE 8610958 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.11.1987 Patentblatt 1987/46 |
| (73) |
Patentinhaber: C. & E. FEIN GmbH & Co. |
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D-70176 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KLOSS, Günter
D-7000 Stuttgart 50 (DE)
- SCHUHMACHER, Gustav
D-7000 Stuttgart 1 (DE)
- GRAMM, Fritz
D-7000 Stuttgart 1 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner |
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Uhlandstrasse 14 c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 262 865 FR-A- 952 683 GB-A- 2 141 620 US-A- 1 840 254 US-A- 2 469 821 US-A- 3 443 271 US-A- 4 380 092
|
DE-A- 2 741 255 FR-A- 2 365 411 NL-A- 276 800 US-A- 2 350 098 US-A- 3 160 995 US-A- 3 619 954
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Handschleifgerät mit einem Antriebsmotor und einem
damit schwingend angetriebenen Schleif- oder Polierwerkzeug. Derartige Handschleifgeräte
sind als sogenannte Schwingschleifer bekannt und weit verbreitet. Sie dienen beispielsweise
zum Vorbereitung einer nachfolgend mit Farbe oder dgl. zu bedeckenden Fläche. Die
Schwingplatte wird mit Hilfe eines Elektromotors und eines zwischengeschalteten Exzenters
angetrieben und sie trägt in der Regel ein austauschbares Schleifblatt. Die Schwingbewegung
erfolgt dabei entweder geradlinig hin und her oder aber in einer Orbitalbewegung,
d. h. der Hin- und Herbewegung ist dabei noch eine Querbewegung überlagert. Insgesamt
führt die Schwingplatte dabei eine zumindest in Längsrichtung gerichtete Bewegung
durch, die in der Größenordnung von etwa einem Zentimeter liegt. Um Beschädigungen
zu vermeiden, muß man deshalb mit den Stirnkanten der Schwingplatte von quer zur momentan
bearbeiteten Werkstückfläche verlaufenden weiteren Flächen einen ausreichend großen
Abstand halten. Dies gilt insbesondere, wenn eine dieser Flächen eine Glasscheibe
ist. Infolgedessen sind mit solchen Schwingschleifern, beispielsweise Glashalteleisten
und rechtwinklig zusammenlaufenden Innenkanten bei Fensterrahmen nicht oder allenfalls
recht unzulänglich zu beschleifen. Ein Schleifen bis in die Ecken ist ohnehin nicht
möglich.
[0002] Außer den erwähnten Handschleifgeräten mit oszillierend angetriebenem Schleifwerkzeug
gibt es auch Handschleifgeräte mit rotierendem Schleifwerkzeug, beispielsweise Winkelschleifern
oder Handschleifgeräte mit umlaufendem Schleifwerkzeug, wie z. B. Bandschleifer. Auch
mit diesen Handschleifgeräten lassen sich gewisse Schleifarbeiten, insbesondere das
Beschleifen von Innenkanten und Innenflächen nicht oder nur mit unbefriedigendem Arbeitsergebnis
durchführen.
[0003] Aus der US-PS 2 350 098 ist ein Schleifgerät bekannt, welches durch oszillierendes
Bewegen eines Arms ein an einem vorderen Ende dieses Arms gehaltenes Schleifwerkzeug
längs mindestens einer im wesentlichen geradlinigen Strecke hin- und herbewegt. Dabei
kann das Schleifwerkzeug rechteckig oder rund ausgebildet sein. Die Frequenz dieser
Bewegung liegt dabei im Bereich zwischen 3.000 und 4.000 /min und der Verschiebeweg
liegt im Bereich einiger cm und damit im Bereich herkömmlicher Schwingschleifer, so
daß damit ein Beschleifen von Innenlängskanten ebenfalls nur bedingt möglich ist.
[0004] Die US-PS 3 160 995 zeigt ein in der Form eines Kreissegments ausgebildetes Schleifwerkzeug,
welches unter einer ebenfalls die Form eines Kreissegments aufweisenden Abdeckung
verläuft. Die Schwenkachse des Schleifwerkzeugs liegt dabei im Kreismittelpunkt und
der Winkel der mit dem Kreismittelpunkt zusammenfallenden Ecke des Schleifwerkzeugs
beträgt weniger als 90°, während der Winkel der darüberliegenden Abdeckung an der
mit dem Kreismittelpunkt zusammenfallenden Ecke 90° beträgt. Damit läßt sich das Schleifwerkzeug
unter der Abdeckung um seine mit dem Kreismittelpunkt zusammenfallende Schwenkachse
hinund herverschwenken, ohne mit seinen Seitenkanten unter der Abdeckung hervorzutreten.
Damit tritt im Bereich der einen Winkel <90° aufweisenden Ecke des Schleifwerkzeugs
im wesentlichen keine Schleifwirkung auf, diese liegt vielmehr an den möglichst weit
von der Schwenkachse entfernten Außenbereichen des Kreissegments, welche Ecken mit
Winkeln von 90° aufweisen und ebenfalls in allen Schwenkstellungen unter der Abdeckung
liegen. Ein Beschleifen von Ecken und Innenlängskanten ist damit auch mit diesem Schleifwerkzeug
nicht möglich.
[0005] Die erste Aufgabe der Erfindung besteht infolgedessen darin, ein Handschleifgerät
so weiterzubilden, daß sich damit ein Beschleifen von Flächen bis in zusammenlaufende
Innenkanten oder ähnliche aus räumlichen Gründen schwierige Schleifarbeiten durchführen
lassen.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das Handschleifgerät
mit einem in einem Gehäuse aufgenommenen Antrieb und mit einem Schleifwerkzeug, welches
eine Arbeitsfläche mit freiliegenden zum Schleifen von Innenlängskanten geeigneten
Seitenkanten und insbesondere mindestens einen schleifenden Eckbereich aufweist und
welches darch den Antrieb um eine gerätefeste Schwenkachse mit geringem Verschwenkwinkel
oszillierend angetrieben ist, so ausgebildet ist, daß die Schwenkachse das. Schleifwerkzeug,
um diesem eine Drehschwenkbewegung zu verleihen, in einem mittigen Bereich schneidet,
daß die Verschwenkfrequenz des Schleif- oder Polierwerkzeugs etwa 10.000 bis 25.000
Schwingungen/min beträgt und daß der Verschwenkwinkel etwa 0,5° bis 7° beträgt. Bei
diesem Handschleifgerät wird an dem an sich vorteilhaften Prinzip des schwingend angetriebenen
Schleif- oder Polierwerkzeugs festgehalten. Anstelle der geradlinigen Hin- und Herbewegung
oder der orbitalen, ellipsenartigen Schleifbewegung führt das Schleif- oder Polierwerkzeug
dieses Handschleifgeräts eine Schwenkbewegung durch, in dem es um eine gerätefeste
Achse oszilliert, wobei der Verschwenkwinkel verhältnismäßig klein gehalten, dafür
aber mit hoher Frequenz gearbeitet wird.
[0007] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche. Bereits
bei Verwendung herkömmlich geformter Schleif- oder Polierwerkzeuge ergeben sich dabei
erheblich verbesserte Schleifmöglickeiten.
[0008] Die zweite Aufgabe der Erfindung ist darin zu sehen, diese andersartige oszillierende
Schwenkbewegung des Schleif- oder Polierwerkzeugs für eine völlig neue Formgebung
der Schleif- oder Polierwerkzeuge, insbesondere was die Arbeitsfläche des Schleif-
oder Polierwerkzeugs angeht, auszunutzen.
[0009] Diese Aufgabe wird einmal bei einem Schleifwerkzeug, bei welchem das Schleifwerkzeug
um eine gegenüber einem Gehäuse gerätefeste Schwenkachse oszillierend verschwenkbar
angetrieben ist, mit einer Arbeitsfläche, welche freiliegende, zum Schleifen von Innenlängskanten
geeignete und zur Bildung mindestens eines schleifenden Eckbereichs aufeinander zu
laufende Seitenkanten aufweist, dadurch gelöst, daß die freiliegenden zum Schleifen
von Innenlängskanten geeigneten Seitenkanten im Anschluß an den schleifenden Eckbereich
konvex nach außen gebogen sind, so daß sich damit Innenlängskanten besonders gut bearbeiten
lassen.
[0010] Besonders hervorzuheben ist eine weitere Lösung dieser Aufgabe, bei welcher ein Schleifwerkzeug
mit einer Arbeitsfläche, welche freiliegende, zum Schleifen von Innenlängskanten geeignete
und zur Bildung mindestens eines schleifenden Eckbereichs aufeinander zu laufende
Seitenkanten aufweist, so ausgebildet ist, daß die freiliegenden zum Schleifen von
Innenlängskanten geeigneten Seitenkanten im schleifenden Eckbereich einen Winkel von
<90° einschließen, so daß mit diesem Eckbereich bevorzugterweise ein Beschleifen von
Ecken möglich ist, was mit den bisher bekannten Schleifwerkzeugen nicht möglich ist.
[0011] Weitere vorteilhafte Ausführungsbeispiele sind Gegenstand der Unteransprüche 17 bis
29.
[0012] Des weiteren weist das Schleifwerkzeug sich an die Ecke anschließende freistehende
Seitenkanten auf, so daß mit einem derartigen erfindungsgemäßen Schleifwerkzeug auch
ein Beschleifen von Innenlängskanten dadurch möglich ist, daß das Schleifwerkzeug
mit den sich an die Ecke anschließenden Seitenkanten an diesen Innenlängskanten anliegend
geführt werden kann.
[0013] Dabei ist es erfindungsgemäß von großem Vorteil, wenn die sich an den Eckbereich
anschließenden Seitenkanten konvex nach außen gebogen sind, da eine solche konvexe
Biegung der Seitenkanten dazu führt, daß das Schleifwerkzeug nur in einem äußersten
Bereich der Wölbung an der Innenlängskante anliegt und mit diesem bei seinen oszillierenden
Bewegungen eine parallel zu dieser Innenlängskante gerichtete Bewegung ausführt und
somit an dieser Innenlängskante entlang geführt werden kann, ohne von dieser weggeschlagen
zu werden, während bei einer geraden Seitenkante die vorderen und hinteren Bereiche
der Seitenkante bei einer oszillierenden Bewegung senkrecht gegen die Innenlängskante
schlagen und somit auch das Schleifwerkzeug von dieser Innenlängskante weg beschleunigen
würden.
[0014] Wenn man jedoch für das Schleif- oder Polierwerkzeug beispielsweise die Form eines
Zweikants oder in bevorzugter Weise eines Dreikants wählt, so erhält man einen spitz
zulaufenden Endbereich des Schleifoder Polierwerkzeugs, der auch das Beschleifen kleinster
Flächen und Teilflächen ermöglicht. Man kommt damit auch in rechtwinklig im Raum zusammenlaufende
Innenkanten, z. B. beim Abschleifen alter Farbe von Fensterrahmen in den Eckbereichen
der Scheiben.
[0015] Die erfindungsgemäßen Vorteile zeigen sich insbesondere bei einem Handschleifgerät
mit einem in einem Gehäuse aufgenommenen Antrieb und mit einem Schleifwerzeug, welches
durch mindestens einen schleifenden Eckbereich eine unrunde Arbeitsfläche mit freiliegenden
zum Schleifen von Innenlängskanten geeigneten Seitenkanten aufweist und welches durch
den Antrieb um eine gerätefeste Schwenkachse mit geringem Verschwenkwinkel oszillierend
angetrieben ist und mit einem erfindungsgemäßen Schleifwerkzeug, wenn zusätzlich noch
die Schwenkachse das Schleifwerkzeug in einem mittigen Bereich schneidet, da durch
die in einem mittleren Bereich des Schleifwerkzeugs dieses schneidende Schwenkachse
Unwuchten und somit Vibrationen des gesamten Handschleifgeräts vermieden werden können.
Insbesondere können dann die konvexen Seitenflächen erfindungsgemäß so ausgebildet
sein, daß sie in ihrem äußersten Bereich keine bezüglich der Schwenkachse radiale
Bewegung, sondern lediglich noch eine senkrecht zu der radialen Richtung verlaufende
Bewegung ausführen, die ein äußerst ruhiges Anliegen des Schleifwerkzeugs an einer
Innenlängskante zur Folge hat.
[0016] Bei einem erfindungsgemäßen Handschleifgerät erreicht man durch die hohe Frequenz
eine große Abtragungsrate, während der geringe Verschwenwinkel im Gegensatz zum Schwingschleifer
eine lediglich geringe Auslenkbewegung des Schleif- oder Polierwerkzeugs und zwar
quer zur gerätefesten Achse bewirkt. Diese Auslenkung ist bei einem bestimmten Schwenkwinkel
selbstverständlich umso geringer, je kleiner die Entfernung des freien Endes des Schleif-
oder Polierwerkzeugs von dieser gerätefesten Achse ist. Auf diese Weise kann man durch
Verwendung unterschiedlich großer Schleif- oder Polierwerkzeuge Einfluß auf den Ausschlag
des Werkzeugs bei der oszillierenden Bewegung nehmen. Es ist ohne weiteres möglich,
den Ausschlag so klein zu halten, daß er mit bloßem Auge kaum sichtbar ist. Man hat
dann den Eindruck, als ob sich das Schleif- oder Polierwerkzeug überhaupt nicht bewegen,
würde, obwohl es selbstverständlich seine Arbeit einwandfrei verrichtet. Gerade in
diesem Falle kann man bis in die Innenecke hinein sauber arbeiten.
[0017] Wenn erfindungsgemäß von einer gerätefesten Achse gesprochen ist, so bezieht sich
das in erster Linie auf die geometrische Achse, um welche das Schleif- oder Polierwerkzeug
in Drehrichtung hin- und herverschwenkt wird. Es ist ohne weiteres einleuchtend, daß
diese geometrische Achse keineswegs zentrisch zur arbeitenden Fläche des Schleif-
oder Polierwerkzeugs angeordnet werden muß und beispielsweise bei einer Zweikantform
oder dgl. einer in Längsrichtung des Werkzeugs versetzte geometrische Achse den Vorzug
hat, daß man an den beiden nach entgegengesetzten Seiten abstehenden Werkzeugenden
unterschiedlich weite Schwingungsausschläge bekommt. Zweckmäßigerweise liegt aber
eine, beispielsweise zapfenförmige Achse vor, an welcher das Schleifoder Polierwerkzeug
gehalten ist, und deren geometrische Achse durch die Spitze des Verschwenkwinkel verläuft.
[0018] Die oszillierende Verschwenkbewegung des Schleif- oder Polierwerkzeugs kann man mit
Hilfe eines herkömmlichen Antriebsmotors, beispielsweise eines Elektromotors, und
eines von diesem angetriebenen Exzenters, in an sich bekannter Weise erreichen, weswegen
der Antrieb im einzelnen nicht näher dargestellt und beschrieben ist. Der Exzenter
überträgt seine Rotationsbewegung auf eine drehbar gelagerte Schwinge, wobei deren
geometrische Drehachse zugleich die geometrische Achse für die winkelförmige oszillierende
Bewegung des Schleif- oder Polierwerkzeugs sein kann. In das von der genannten Lagerachse
der Schwinge entfernte Ende greift der Exzenter ein, wobei insbesondere die Längsachse
der Schwinge etwa parallel zur Längsachse der Exzenterantriebswelle bzw. der Motorantriebswelle
verläuft. Anstelle eines elektrischen Antriebsmotors kommt selbstverständlich jeder
andere Motor auch in Frage, der beispielsweise eine derartige Schwinge oder ein vergleichbares
Element hin- und herverschwenkend antreiben kann.
[0019] Die vorbekannten Schwingschleifer arbeiten mit einer Frequenz in der Größenordnung
von 10.000 Schwingungen/min. Es bietet sich an, das Schleif- oder Polierwerkzeug des
erfindungsgemäßen Handschleifgeräts zumindest auch in dieser Größenordnung schwingen
zu lassen. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht deshalb vor, daß die
Verschwenkfrequenz des Schleif- oder Polierwerkzeugs etwa 10.000 bis 25.000 Schwingungen/min
beträgt. Das bedeutet, daß man bei diesem Werkzeug in der Frequenz noch beträchlich
höher gehen kann als beim bekannten Stand der Technik. In der Regel wird es aber so
sein, daß man, insbesondere bei einer elektronischen Regelung der Frequenz, bei kleineren
Schleifoder Polierwerkzeugen eher an die obere Grenze dieses Bereichs geht als bei
vergleichsweise größeren. Im übrigen wird man die hohen Frequenzen vor allen Dingen
beim Polieren verwenden. So ist es ohne weiteres möglich, mit diesem Handschleifgerät
beispielsweise Kratzer aus empfindlichen Scheiben herauszupolieren, die dann entstehen
können, wenn der Scheibenwischer eines PKW bei trockener, aber mit Staub- oder Sandkörnern
belegter Scheibe betrieben wird.
[0020] Um die Vorteile dieser neuen Schleifart nicht zu verlieren, sollte der Schwenkwinkel
hinsichtlich seines Maximalausschlags einen bestimmten Höchstwert nicht überschreiten.
Nach unten hin sind im Prinzip keine Grenzen gesetzt. Aus diesem Gesichtspunkt heraus
wird es als zweckmäßig angesehen, den Verschwenkwinkel des Schleif- oder Polierwerkzeugs
in einem Bereich von etwa 0,5° bis 7° zu halten. Es ist ohne weiteres denkbar, jedoch
mit einem gewissen Aufwand verbunden, den Verschwenkwinkel veränderbar zu machen.
[0021] Eine besonders bevorzugte Variante der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß eine
die gerätefeste Achse aufweisende bzw. bildende Antriebswelle mittels eines Motors
und eines zwischengeschalteten Getriebes in Drehrichtung oszillierend antreibbar ist.
Die Abtriebswelle des Motors führt also wie üblich eine Drehbewegung durch, wobei
es sich, wie gesagt, in bevorzugter Weise um einen schnellaufenden Elektromotor handelt.
Das Getriebe setzt diese rotierende Bewegung in eine hin- und hergehende WinkelSchwenkbewegung
der genannten Frequenz um.
[0022] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß das Schleif- oder Polierwerkzeug
formschlüssig mit der Antriebswelle verbunden ist, wobei die Antriebswelle insbesondere
einen polygon- oder sternförmigen Querschnitt und das Werkzeug eine Aufnahme oder
einen Durchbruch mit entsprechendem Querschnitt aufweist. Man erreicht auf diese Weise
eine formschlüssige Verbindung des Schleif- oder Polierwerkzeugs mit der oszillierenden
Antriebswelle, die einerseits den auftretenden Belastungen gewachsen ist und andererseits
einen Austausch des Werkzeugs auf einfache und rasche Weise ermöglicht.
[0023] Bei rotations- oder punktsymmetrischer Ausbildung ist das Schleif- oder Polierwerkzeug
in bevorzugter Weise konzentrisch zur Antriebswelle angeordnet. Es ist, wie die Zeichnung
zeigt, vor allen Dingen an ein Schleif- oder Polierwerkzeug mit polygoner Form, also
beispielsweise mit Dreieck- oder Viereckform gedacht, wobei die Längskanten geradlinig
verlaufen oder auch konkav oder konvex sein können. Gemäß Fig. 7 der Zeichnung sind
auch ganz spezielle Kantenformen ohne weiteres möglich. Das Schleif- oder Polierwerkzeug
hat also in sehr vorteilhafter Art eine unrunde, insbesondere etwa polygone Arbeitsfläche.
[0024] Eine andere Variante der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Schleif- oder
Polierwerkzeug exzentrisch zur Antriebswelle angeordnet ist und insbesondere eine
im wesentlichen stab- oder leistenförmige Gestalt aufweist. Dieses Werkzeug eignet
sich vor allen Dingen zur Bearbeitung kleiner und kleinster Flächen bzw. von Innenkanten
und Innenecken.
[0025] Eine weitere besonders vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Handschleifgerätes
sieht vor, daß sich das Gehäuse im wesentlichen seitlich in Richtung von der Schwenkachse
weg erstreckt; d. h., daß beispielsweise die Schwenkachse in einem vorderen Getriebeteil
dieses Gehäuses liegt und sich dieses dann von der Schwenkachse weg in einer Richtung
erstreckt. Dies hat besonders beim Bearbeiten von Ecken den großen Vorteil, daß das
Schleifwerkzeug mit einem bezüglich der Schwenkachse dem Gehäuse gegenüberliegenden
Teil gut in irgendwelche Ecken eingeführt werden kann, wobei vorteilhafterweise dann,
der einen Winkel <90° aufweisende Eckbereich des Schleifwerkzeugs in dem dem Gehäuse
gegenüberliegenden Bereich des Schleifwerkzeugs angeordnet sein sollte, so daß dieser
für die Bedienungsperson gut einsehbar ist und ein Einführen dieses Eckbereichs in
eine Ecke nicht durch das Gehäuse selbst behindert wird, da dieses sich bezüglich
der Schwenkachse in der entgegengesetzten Richtung erstreckt.
[0026] Bei einem letzten im Rahmen der erfindungsgemäßen Lösung liegenden Ausführungsbeispiel
ist es in Weiterbildung der vorstehend genannten Ausführungsbeispiele vorteilhaft,
wenn das Gehäuse eine Längsachse aufweist, welche ungefähr einen rechten Winkel mit
der Schwenkache einschließt. In der Regel wird es bei einem derartigen Ausführungsbeispiel
so sein, deß die Längsachse des Gehäuses mit der Drehachse des rotierenden Motors
zusammenfällt, so daß die Drehachse des rotierenden Motors ebenfalls ungefähr in einem
rechten Winkel zur Schwenkachse steht. Eine derartige Ausführungsform hat den Vorteil,
daß eine besonders einfache und vorteilhafte Ausgestaltung des die rotierende Bewegung
in eine oszillierende Bewegung umsetzenden Getriebes möglich ist.
[0027] Des weiteren hat diese Ausführungsform den Vorteil, daß das Gehäuse, insbesondere
der beim rotierenden Motor aufnehmende Teil des Gehäuses, das Arbeiten in einer Ecke
nicht behindert, da dieser dem Eckbereich des Schleifwerkzeugs ungefähr gegenüberliegt
und somit diesen für eine Bedienungsperson optimal einsehbar macht.
[0028] Erfindungsgemäß ist es schließlich noch besonders vorteilhaft, das dem rotierenden
Motor beinhaltende Gehäuse gleichzeitig als Handgriff für eine Bedienungsperson auszubilden.
[0029] Weitere Ausgestaltungen und Vorteile des erfindungsgemäßen Handschleifgeräts ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung verschiedener Ausführungsbeispiele.
[0030] Die Zeichnung zeigt diese Ausführungsbeispiele. Hierbei stellen dar:
Fig. 1 Perspektivisch und teilweise abgebrochen eine Unteransicht einer ersten Variante
der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die arbeitende Fläche eines von der Darstellung in Fig.
1 verschiedenen Schleif- und Polierwerkzeugs,
Fig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie 111-111 der Fig. 2 in Verbindung mit einer abgebrochenen
und längsgeschnittenen Darstellung des Handschleifgeräts der Fig.1,
Fig.4 in einem vertikalen Längsschnitt eine dritte Ausführungsform des Werkzeugs,
Fig. 5 das Werkzeug der Fig. 4 von unten gesehen,
Fig. 6 wiederum die Unteransicht einer fünften Ausführungsform des Schleif- und Polierwerkzeugs,
Fig. 7 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung mit dem Werkzeug gemäß Fig. 6,
Fig. 8 eine Unteransicht einer sachsten Variante eines Schleif- und Polierwerkzeugs,
Fig. 9 einen Schnitt gemäß der Linie X-X der Fig. 8,
Fig. 10 das werkzeug der Fig. 8 von oben gesahen.
[0031] Die in Fig. 1 dargestellte Schleifvorrichtung ist mit einem im Gehäuse untergebrachten
Motor 1 versechen. Statt des vorzugsweise vorgesehenen Elektromotors ist auch ein
anderer, z. B. ein pneumatischer Antrieb, denkbar. An den Motor 1 schließt sich ein
gleichfalls im Gehäuse untergebrachtes Getriebe 2 an. Im Getriebe 2 wird die Rotationsbeweging
des Elektromotors in eine oszillierande Bewegung eines Schleif- oder Polierwerkzeugs
3 umgewandelt. Ganauer gesagt führt das Schleif- oder Polierwerkzeug eine hinund hergehende
Drahbewegung um die gerätefaste geometrische Achse 29 durch. Der Drehwinkel liegt
dabei vorzugsweise in der Größenordnung von 0,5° bis 7° und die Frequenz beträgt insbesondere
etwa zehntausend bis fünfundzwanzigtausend Schwingungen pro Minute.
[0032] Das Schleif- und Polierwerkzeug 3 -nachfolgend wird der Einfachheit halber nur noch
von "Werkzeug 3" gesprochen, ohne daß dies einschränkend verstanden werden darf- ist
gemäß Fig. 3 mit der Antriebswelle 4, insbesondere lösbar verbunden, bei welcher es
sich um die Gatriebe- Abtriebswelle handelt. Ihre geometriche Achse 29 stellt demnach
eine gerätefeste Achse dar, um welche das Werkzeug 3 oszilliert.
[0033] In Fig. 1 weist das Werkzeug 3 eine in etwa quadratiche Arbeitsfläche 5 auf. In Fig.
2 hat das Werkzeug 3 eine dreieckige Form. Mit der Form nach Fig. 2 kommt man besser
in spitz zulaufende Ecken. Auch weitere polygone Formen des Werkzeugs 3 sind denkbar.
In manchen Anwendungsfällen kann auch ein elliptisch geformter Teller Anwendung finden
oder die arbeitende Fläche 5 bauchig ausgeführt sein. In der Zeichnung sind die Verbindungslinien
zwischen den Eckpunkten gewölbt dargestellt. Um jedoch in Ecken besser arbeiten zu
können, können diese Linien im Eckbereich Geraden sein.
[0034] Auf der arbeitenden Fläche 5 des Werkzeugs 3 kann z. B. ein Schleifpapier 6 od. dgl.
befestigt sein. Das Schleifpapier 6 kann gemäß den beiden Bildhälften der Fig. 4 durch
Klettenhaftung, durch Klemmen 7 oder selbstklebend befestigt sein.
[0035] Das Werkzeug 3 besteht aus einem formstabilen Trag- oder Stützkörper und einem Schleif-
oder Polierelement 9. Letzteres weist an seiner dem Trag- oder Stützkörper 8 abgekehrten
Seite die arbeitende Fläche 5 auf. Auf der arbeitenden Fläche 5 kann ein auswechselbares
und selbstklebendes Klettenhaftmaterial 10 zum Festhalten eines entsprechenden Schleifpapiers
od. dgl. befestigt sein. Um die Antriebswelle 4 mit dem Werkzeug 3 zu verbinden, weist
der Trag- oder Stützkörper 8 einen Durchbruch 11, insbesondere ein mehrkantiges Loch
auf. Das Loch kann aber auch rund sein. Damit eine Mutter 12 mit dem Trag- oder Stützkörper
auf der Antriebswelle 4 fixiert werden kann, ist in der Mitte des Schleif- oder Polierelements
9 eine Bohrung 13 vorgesehen. So kann die Antriebswelle 4 durch das mehrkantige Loch
11 gesteckt werden, bis der Absatz 14 der Antriebswelle 4 auf dem Trag- oder Stützkörper
8 aufliegt. Die Antriebswelle 4 ist in dem Bereich, der durch den Körper 8 ragt, entsprechend
dem mehrkantigen Loch 11 ausgebildet, so daß eine formschlüssige Verbindung zwischen
Antriebswelle 4 und Trag- oder Stütskörper 8 entsteht. Der Körper 8 wird durch die
Mutter 12, die auf das am Ende der Antriebswelle 4 befindliche Gewinde 15 aufgeschraubt
wird, gegen den Absatz 14 gedrückt.
[0036] Die Antriebswelle 4 weist eine insbesondere zentrische Bohrung 16 zur Staubabsaugung
auf. Damit die Staubabsaugung nicht nur zentral erfolgen kann, sind Nuten 17 von der
Bohrung 13 aus in radialer Richtung auf der arbeitenden Fläche 5 des Werkzeugs 3 eingearbeitet.
Um das Absaugen vom Rand her auch bei der Ausführung nach Fig. 4 zu gestatten, sind
im Schleifpapier od. dgl. Löcher 18 vorgesehen. Die Absaugung des Schleifstaubes erfolgt
dort von den Ränden des Schleiftellers über die Nuten 17 und/oder durch die Bohrung
13 und die Bohrung 16 der Antriebswelle 4. Diese Absaugkanäle stehen beispielweise
mit einer nicht dargestellten Absaugeinrichtung über einen am Getrieabegehäuse befestigten
Schlauch 19 in Verbindung.
[0037] Bei der Ausführung nach Fig. 6 weist die arbeitende Fläche 5 des Werkzeugs 3 eine
etwa dreieckige Form auf. Die Absaugung erfolgt hier jedoch nicht wie in Fig. 1 zentral,
sondern über einen an beliebiger Stelle am Schleifwerkzeug 3 vorgesehen Bohrung 24.
Die Nuten 17 verlaufen auf die Bohrung 24 zu. Durch das Anbringen der Absaugeinrichtung
am oszillierenden Werkzeug 3 wird erreicht, daß der Schleifstaub möglicht am Entstehungsort
abgesaugt wird. Gleichzeitig wird verhindret, daß sich Schleifstaub an der Bohrung
24 festsetzt. Weiter ist in Fig. 6 etwas übertrieben gezeichnet, einen zusätzliche
Möglichkeit der Verbindung zwischen den Kanten des Polygons zu sehen. Über die Bohrung
24 kann man beim Polieren in vorteilhafter Weise eine Polierpaste, -emulsion od. dgl.
zuführen. Sie verteilt sich dann über die Nuten 17 auf die ganze Arbeitsfläche des
Polierwerkzeugs. Sinngemäßes gilt für die anderen Ausführungsformen, beispielsweise
diejenige der Fig. 5.
[0038] In Fig. 7 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem ein Verdrehen des Werkzeugs
3 ohne Lösen der Befestigungsschraube 25 erfolgen kann. Der Schleifteller 3 unterscheidet
sich im Aufbau nicht von dem nach Fig. 3, jedoch ist hier die Antriebswelle 4 mit
einem Innengewinde 26 versehen, in das die Befestigungsschraube 25 eingedreht werden
kann. Vor dem Einschrauben der Befestigungsschraube 25 werden zwischen dem Trag- oder
Stützkörper 8 und einem Flansch 27 der Schraube 25 Federelemente 28, beispielsweise
Tellerfedern, eingelegt, so daß das Werkzeug 3 gegen die Kraft der Federelemente 28
vom Absatz 14 abgezogen und verdreht werden kann.
[0039] Die Fign. 8 bis 10 zeigen eine weitere Variante eines Werkzeugs 3, welches vorwiegend
als Polierwerkzeug verwendet wird. Dieses Werkzeug 3 besteht ebenfalls aus einem Trag-
oder Stützkörper 8, beispielsweise einer Metallplatte (insbesondere Aluminium) und
einem damit fest verbundenen Schleif- oder Polierelement 9. Letzteres besteht im Falle
der Verwendung als Polierelement z. B. aus Filz. Die Verbindung erfolgt über Verbindungselemente,
wie beispielsweise Niete 31. Letztere übernehmen noch eine zusätzliche Aufgabe, nämlich
das Festhalten eines federelastischen Druckglieds 32, welches beim Ausführungsbeispiel
die Gestalt einer Blattfeder hat.
[0040] Der Trag- oder Stützkörper 8 hat ebenso wie das Schleif- oder Polierelement 9 bei
diesem Ausführungsbeispiel eine dreieckförmige Gestalt mit nach außen gewölbten Dreieckseiten.
Der Trag- oder Stützkörper 8 ist jedoch wesentlich kleiner als das Schleif- oder Polierelement
9. Es entsteht demnach ringsum ein überstehender Rand 33, auf welchen die den Ecken
zugeordneten Druckglieder 32 im Sinne das Pfeils 34 einwirkwn. Auf diese Weise erreicht
man ein besonders intensives Anlegen des Randes, zumindest aber der drei Eckbereiche.
Anders ausgedrückt wird hierdurch das Hochwölben des überstehenden Randes wirkungsvoll
verhindert.
[0041] Der gegen diese bearbeitende Werkstückfläche weisende untere Nietkopf 35 -es könnte
auch ein Schraubenkopf oder eine Mutter seinist versenkt im erweiterten Teil 36 der
Befestigungsbohrung untergebracht. Der verbleibende Hohlraum kann in vorteilhafter
Weise eine Tasche zum Einbringen einer Polierpaste od. dgl. bilden. Selbstverständlich
können der Trag- oder Stützkörper und das Schleif-oder Polierelement auch miteinander
verklebt oder in anderer bekannter Art verbunden werden. Gegebenenfalls kommt auch
ein Anvulkanisieren in frage.
1. Handschleifgerät mit einem in einem Gehäuse aufgenommenen Antrieb (1) und mit einem
Schleifwerkzeug (3), welches eine Arbeitsfläche (5) mit freiliegenden zum Schleifen
von Innenlängskanten geeigneten Seitenkanten (3a) aufweist und welches durch den Antrieb
(1) um eine gerätefeste Schwenkachse (29) mit geringem Verschwenkwinkel oszillierend
angetrieben ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachse (29) das Schleifwerkzeug (3), um diesem eine Drehschwenkbewegung
zu verleihen, in einem mittigen Bereich schneidet, daß die Verschwenkfrequenz des
Schleif- oder Polierwerkzeugs (3) etwa 10.000 bis 25.000 Schwingungen/min. beträgt
und daß der Verschwenkwinkel etwa 0,5° bis 7° beträgt.
2. Handschleifgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifwerkzeug
(3) konzentrisch zur Schwenkachse (29) angeordnet ist.
3. Handschleifgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gerätefeste
Schwenkachse (29) als Antriebswelle (4) ausgebildet ist.
4. Handschleifgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sich das Gehäuse im wesentlichen seitlich in -Richtung von der Schwenkachse (29)
weg erstreckt.
5. Handschleifgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse eine
Längsachse aufweist, die mit der Schwenkachse (29) einen Winkel einschließt.
6. Handschleifgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse ein Motorengehäuse (1) und ein sich daran anschließendes Getriebegehäuse
(2) umfaßt, in welchem die Antriebswelle (4) gelagert ist.
7. Handschleifgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die die gerätefeste Achse (29) aufweisende bzw. bildende Antriebswelle (4) mittels
eines rotierenden Motors (1) und eines zwischengeschalteten, eine Rotationsbewegung
in eine oszillierende Schwenkbewegung umsetzenden Getriebes (2) in Drehrichtung antreibbar
ist.
8. Handschleifgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schleifwerkzeug (3) formschlüssig mit der Antriebswelle (4) verbunden ist.
9. Handschleifgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle
insbesondere einen polygon- oder sternförmigen Querschnitt und das Schleifwerkzeug
(3) eine Aufnahme oder eineh Durchbruch (11) mit entsprechendem Querschnitt aufweisen.
10. Handschleifgerät nach wenigstens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebswelle (4) den Durchbruch (11) des Schleifwerkzeugs (3) durchsetzt
und zumindest das überstehende Ende ein Befestigungsgewinde (15, 26) trägt, wobei
das Schleifwerkzeug (3) mittels eines schraubbaren Befestigungselements (12, 25) zwischen
letzterem und einem Absatz (14) der Antriebswelle (4) eingespannt ist.
11. Handschleifgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen das Befestigungselement
(25) und das Schleifwerkzeug (3) und/oder zwischen letzteres und den Absatz (14) der
Antriebswelle (4) wenigstens eine Druckfeder (28) eingesetzt ist.
12. Handschleifgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Motor (1) ein Sauggebläse antreibt, welches mit einem Saugkanal (13, 19) verbunden
ist.
13. Handschleifgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle
(4) hohl ist und wenigstens einen Teil des Saugkanals (14, 19) bildet.
14. Handschleifgerät nach einem der Ansprüche 12 oder 13, gekennzeichnet durch ein
Staubfangbehältnis, das mit dem Saugkanal (14, 19) strömungsmäßig verbunden ist.
15. Schleifwerkzeug für ein Handschleifgerät, bei welchem das Schleifwerkzeug (3)
um eine gegenüber einem Gehäuse gerätefeste Schwenkachse (29) oszillierend verschwenkbar
angetrieben ist, mit einer Arbeitsfläche (5), welche freiliegende, zum Schleifen von
Innenlängskanten geeignete und zur Bildung mindestens eines schleifenden Eckbereichs
aufeinander zu laufende Seitenkanten (3a) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schleifwerkzeug (3) derart mit der Schwenkache (29) verbindbar ist, daß diese
das Schleifwerkzeug (3), um diesem eine Drehschwenkbewegung zu verleihen, in einem
mittigen Bereich schneidet, und daß die freiliegenden zum Schleifen von Innenlängskanten
geeigneten Seitenkanten (3a) im Anschluß an den schleifenden Eckbereich konvex nach
außen gebogen sind.
16. Schleifwerkzeug für ein Handschleifgerät, bei welchem das Schleifwerkzeug (3)
um eine gegenüber einem Gehäuse gerätefeste Schwenkachse (29) oszillierend verschwenkbar
angetrieben ist, mit einer Arbeitsfläche (5), welche freiliegende, zum Schleifen von
Innenlängskanten geeignete und zur Bildung mindestens eines schleifenden Eckbereichs
aufeinander zu laufende Seitenkanten (3a) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schleifwerkzeug (3) derart mit der Schwenkache (29) verbindbar ist, daß diese das
Schleifwerkzeug (3), um diesem eine Drehschwenbewegung zu verleihen, in einem mittigen
Bereich schneidet, und daß die freiliegenden zum Schleifen von Innenlängskanten geeigneten
Seitenkanten (3a) im schleifenden Eckbereich einen Winkel von <90° einschließen.
17. Schleifwerkzeug nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkanten
(3a) im Anschluß an den Eckbereich konvex nach außen gebogen sind.
18. Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die Seitenkanten (3a) im Eckbereich gerade verlaufen.
19. Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schleifwerkzeug (3) eine polygone Arbeitsfläche (5) aufweist.
20. Schleifwerkzeug nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsfläche
(5) als Dreiecksfläche ausgebildet ist.
21. Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß
die Seitenkanten (3a) im Eckbereich einen Winkel von ungefähr 80° einschließen.
22. Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schleifwerkzeug (3) einen Trag- oder Stützkörper (8) und ein damit insbesondere
abnehmbar verbundenes Schleif- oder Polierelement (9) aufweist.
23. Schleifwerkzeug nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleif- oder
Polierelement (9) oder zumindest ein Teil davon flexibel ist und das Schleilwerkzeug
(3) insbesondere aus einem steifen Trag- oder Stützkörper (8) und einem weichelastischen
Schleif- oder Polierelement (9) besteht.
24. Schleifwerkzeug nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleif- oder
Polierelement (9) an seiner arbeitenden Fläche (5) Vertiefungen, Nuten (17) od. dgl.
aufweist.
25. Schleifwerkzeug nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil
der Nuten (17), Vertiefungen od. dgl. der arbeitenden Fläche (5) des Schleif- oder
Polierelements (9) mit zumindest einem Absaugkanal (13, 19) verbunden ist.
26. Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 22 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schleif- oder Polierelement (9) aus Schaumstoff, Filz od. dgl. Weichmaterial besteht.
27. Schleifwerkzeug nach wenigstens einem der Ansprüche 22 bis 26, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schleif- oder Polierelement (9) mit wenigstens einem Teil seines Randbereichs
(33) den Trag- oder Stützkörper (8) quer zur arbeitenden Fläche (5) überragt und der
überstehende Rand (33) mittels zumindest eines federelastischen Druckglieds (32) gegen
die zu bearbeitende Werkstückfläche hin federbelastet ist.
28. Schleifwerkzeug nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Druckglied
(32) mittels mindestens eines Befestigungselements, insbesondere einem Niet (31),
mit dem Trag- oder Stützkörper (8) verbunden ist, wobei der gegen die zu bearbeitende
Werkstückfläche weisende Nietkopf (35) od. dgl. versenkt (38) im Schleif- oder Polierelement
(9) untergebracht ist.
29. Handschleifgerät mit einem in einem Gehäuse aufgenommenen Antrieb (1) und mit
einem Schleifwerkzeug (3), welches durch mindestens einen schleifenden Eckbereich
eine unrunde Arbeitsfläche (5) mit freiliegenden zum Schleifen von Innenlängskanten
geeigneten Seitenkantenn (3a) aufweist und welches durch den Antrieb (1) um eine gerätefeste
Schwenkache (29) mit geringem Verschwenkwinkel oszillierend angetrieben ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachse (29) das Schleifwerkzeug (3), um diesem eine Drehschwenkbewegung
zu verleihen, in einem mittigen Bereich schneidet, und daß das Schleifwerkzeug gemäß
dem Kennzeichen von einem der Ansprüche 16 bis 28 ausgebildet ist.
30. Handschleifgerät nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß es gemäß dem Kennzeichen
von einem der Ansprüche 1 bis 14 ausgebildet ist.
31. Handschleifgerät nach Anspruch 29 oder 30, dadurch gekennzeichnet, daß der Eckbereich
in einem Bereich des Schleifwerkzeugs (3) angeordnet ist, der bezüglich der Schwenkachse
(29) dem Gehäuse gegenüberliegt.
32. Handschleifgerät nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß der Eckbereich
bezüglich der Schwenkachse (29) dem Gehäuse ungefähr gegenüberliegt.
33. Handschleifgerät nach einem der Ansprüche 29 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schleifwerkzeug zumindest mit dem Eckbereich über das Gehäuse übersteht.
1. Portable grinder with a drive (1) accommodated in a housing and with a grinding
tool (3), which has a working surface (5) with exposed side edges (3a) suitable for
grinding internal longitudinal edges and which is driven in an oscillating manner
with a small pivoting angle about a fixed pivot axis (29) of the apparatus by the
drive (1), characterised in that the pivot axis (29) intersects the grinding tool
(3) in a central region, in order to impart a rotary oscillating movement to the grinding
tool, that the oscillation frequency of the grinding or polishing tool (3) amounts
to approximately 10,000 to 25,000 vibrations per minute and that the pivoting angle
amounts to approximately 0.5° to 7°.
2. Portable grinder according to Claim 1, characterised in that the grinding tool
(3) is arranged concentrically to the pivot axis (29).
3. Portable grinder according to Claim 1 or 2, characterised in that the fixed pivot
axis (29) of the apparatus is constructed as a drive shaft (4).
4. Portable grinder according to one of the preceding Claims, characterised in that
the housing extends substantially laterally away from the pivot axis (29).
5. Portable grinder according to Claim 4, characterised in that the housing has a
longitudinal axis which encloses an angle with the pivot axis (29).
6. Portable grinder according to one of the preceding Claims, characterised in that
the housing comprises a motor housing (1) and an adjoining transmission housing (2),
in which the drive shaft (4) is mounted.
7. Portable grinder according to one of Claims 3 to 6, characterised in that the drive
shaft (4) comprising or forming the fixed axis (29) of the apparatus can be driven
in the rotary direction by means of a rotating motor (1) and an interposed transmission
(2) converting a rotary movement into an oscillating pivoting movement.
8. Portable grinder according to one of Claims 3 to 7, characterised in that the grinding
tool (3) is connected positively to the drive shaft (4).
9. Portable grinder according to Claim 8, characterised in that the drive shaft has
in particular a polygonal or starshaped cross-section and the grinding tool (3) has
a socket or opening (11) with a corresponding cross-section.
10. Portable grinder according to at least one of the preceding Claims, characterised
in that the drive shaft (4) passes through the opening (11) in the grinding tool (3)
and at least the projecting end has a fastening screw thread (15, 26), the grinding
tool (3) being clamped by means of a screw-on fastening member (12, 25) between the
latter and a shoulder (14) of the drive shaft (4).
11. Portable grinder according to Claim 10, characterised in that at least one compression
spring (28) is inserted between the fastening member (25) and the grinding tool (3)
and/or between the latter and the shoulder (14) of the drive shaft (4).
12. Portable grinder according to one of the preceding Claims, characterised in that
the motor (1) drives a suction fan which is connected to a suction channel (13, 19).
13. Portable grinder according to Claim 12, characterised in that the drive shaft
(4) is hollow and forms at least part of the suction channel (14, 19).
14. Portable grinder according to one of Claims 12 or 13, characterised by a dust-collecting
container, which as regards flow is connected to the suction channel (14, 19).
15. Grinding tool for a portable grinder, in which the grinding tool (3) is driven
so that it pivots in an oscillating manner about a fixed pivot axis (29) of the apparatus
with respect to a housing, with a working surface (5) which comprises exposed side
edges (3a) suitable for grinding internal longitudinal edges and converging towards
each other to form at least one grinding corner region, characterised in that the
grinding tool (3) can be connected to the pivot axis (29) so that the latter intersects
the grinding tool (3) in a central region, in order to impart a rotary pivot movement
to the grinding tool, and that the exposed side edges (3a) suitable for grinding internal
longitudinal edges are bent outwardly in a convex manner adjoining the grinding corner
region.
16. Grinding tool for a portable grinder, in which the grinding tool (3) is driven
so that it can pivot in an oscillating manner about a fixed pivot axis (29) of the
apparatus with respect to a housing, with a working surface (5), which comprises exposed
side edges (3a) suitable for grinding internal longitudinal edges and converging towards
each other to form at least one grinding corner region, characterised in that the
grinding tool (3) can be connected to the pivot axis (29) so that the latter intersects
the grinding tool (3) in a central region, in order to impart a rotary pivoting movement
to the grinding tool, and that the exposed side edges (3a) suitable for grinding internal
longitudinal edges enclose an angle of <90° in the grinding corner region.
17. Grinding tool according to Claim 16, characterised in that adjoining the corner
region, the side edges (3a) are bent outwards in a convex manner.
18. Grinding tool according to one of Claims 15 to 17, characterised in that the side
edges (3a) are straight in the corner region.
19. Grinding tool according to one of Claims 15 to 18, characterised in that the grinding
tool (3) has a polygonal working surface (5).
20. Grinding tool according to Claim 19, characterised in that the working surface
(5) is constructed as a triangular surface.
21. Grinding tool according to one of Claims 15 to 20, characterised in that in the
corner region the side edges (3a) enclose an angle of approximately 80°.
22. Grinding tool according to one of Claims 15 to 21, characterised in that the grinding
tool (3) comprises a support member (8) and a grinding or polishing member (9) connected
thereto in particular in a removable manner.
23. Grinding tool according to Claim 22, characterised in that the grinding or polishing
member (9) or at least part thereof is flexible and the grinding tool (3) consists
in particular of a rigid support member (8) and a flexible grinding or polishing member
(9).
24. Grinding tool according to Claim 23, characterised in that the grinding or polishing
member (9) comprises recesses, grooves (17) or the like on its working surface (5).
25. Grinding tool according to Claim 24, characterised in that at least part of the
grooves (17), recesses or the like of the working surface (5) of the grinding or polishing
member (9) is connected to at least one suction channel (13, 19).
26. Grinding tool according to one of Claims 22 to 25, characterised in that the grinding
or polishing member (9) consists of foam, felt or similar soft material.
27. Grinding tool according to at least one of Claims 22 to 26, characterised in that
the grinding or polishing member (9) projects by at least one part of its edge region
(33) beyond the support member (8) transversely to the working surface (5) and the
projecting edge (33) is spring-loaded with respect to the work-piece surface to be
machined by means of at least one resilient pressure member (32).
28. Grinding tool according to Claim 27, characterised in that each pressure member
(32) is connected by means of at least one fastening member, in particular a rivet
(31), to the support member (8), the rivet head (35) or the like pointing towards
the work-piece surface to be machined being countersunk (36) in the grinding or polishing
member (9).
29. Portable grinder with a drive (1) accommodated in a housing and with a grinding
tool (3), which due to at least one grinding corner region has a non-circular working
surface (5) with exposed side edges (3a) suitable for grinding internal longitudinal
edges and which is driven in an oscillating manner by the drive (1) with a small pivoting
angle about a fixed pivot axis (29) of the apparatus, characterised in that the pivot
axis (29) intersects the grinding tool (3) in a central region, in order to impart
a rotary pivoting movement to the grinding tool and that the grinding tool is constructed
according to the characterising part of one of Claims 18 to 28.
30. Portable grinder according to Claim 29, characterised in that it is constructed
according to the characterising part of one of Claims 1 to 14.
31. Portable grinder according to Claim 29 or 30, characterised in that the corner
region is located in a region of the grinding tool (3) which lies opposite the housing
with respect to the pivot axis (29).
32. Portable grinder according to Claim 31, characterised in that the corner region
lies approximately opposite the housing with respect to the pivot axis (29).
33. Portable grinder according to one of Claims 29 to 32, characterised in that the
grinding tool projects beyond the housing at least by the corner region.
1. Ponceuse portative comprenant un entraînement (1) logé dans un carter et un outil
abrasif (3) qui présente une surface travaillante (5) possédant des arêtes latérales
(3a) librement exposées, appropriées pour poncer des angles intérieurs longitudinaux
et qui est entraîné par l'entraînement (1) en un mouvement oscillant sur un angle
de pivotement réduit autour d'un axe de pivotement (29) fixe par rapport à l'appareil,
caractérisée en ce que l'axe (29) de pivotement coupe l'outil abrasif (3) dans une
région centrale pour lui imprimer un mouvement d'oscillation angulaire, en ce que
la fréquence de pivotement de l'outil abrasif ou de polissage (3) est d'environ 10
000 à 25 000 vibrations/min et en ce que l'angle de pivotement est d'environ 0,5 à
7°.
2. Ponceuse portative selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'outil abrasif
(3) est disposé concentriquement à l'axe de pivotement (29).
3. Ponceuse portative selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'axe
de pivotement (29) fixe par rapport à l'appareil forme l'arbre d'entraînement.
4. Ponceuse portative selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que le carter s'étend sensiblement dans une direction latérale qui s'éloigne de l'axe
de pivotement (29).
5. Ponceuse portative selon la revendication 4, caractérisée en ce que le carter présente
un axe longitudinal qui forme un angle avec l'axe de pivotement (29).
6. Ponceuse portative selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que le carter comprend un carter de moteur (1) et un carter de mécanisme (2) qui y
fait suite et dans lequel l'arbre d'entraînement (4) tourillonne.
7. Ponceuse portative selon une des revendications 3 à 6, caractérisée en ce que l'arbre
d'entraînement (4) qui présente ou forme l'axe (29) fixe par rapport au carter peut
être entraîné en rotation au moyen d'un moteur rotatif (1) et d'un mécanisme (2) interposé
qui transforme un mouvement de rotation en un mouvement de pivotement oscillant.
8. Ponceuse portative selon une des revendications 3 à 7, caractérisée en ce que l'outil
abrasif (3) est accouplé à l'arbre d'entraînement (4) par une liaison opérant par
sûreté de forme.
9. Ponceuse portative selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'arbre d'entraînement
possède en particulier une section polygonale en étoile et que l'outil abrasif (3)
présente un logement ou un trou traversant (11) possédant une section correspondante.
10. Ponceuse portative selon au moins une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que l'arbre d'entraînement (4) traverse le trou traversant (11) de l'outil abrasif
(3) et qu'au moins l'extrémité débordante porte un filetage de fixation (15, 26),
l'outil abrasif (3) étant serré, au moyen d'un élément de fixation vissé (12, 25),
entre cet élément et un épaulement (14) de l'arbre d'entraînement (4).
11. Ponceuse portative selon la revendication 10, caractérisée en ce qu'au moins un
ressort de compression (28) est interposé entre l'élément de fixation (25) et l'outil
abrasif (3) et/ou entre ce dernier et l'épaulement (14) de l'arbre d'entraînement
(4).
12. Ponceuse portative selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que le moteur (1) entraîne un ventilateur d'aspiration qui est relié à un conduit
d'aspiration (13, 19).
13. Ponceuse portative selon la revendication 12, caractérisée en ce que l'arbre d'entraînement
(4) est creux et forme au moins une partie du conduit d'aspiration (14, 19).
14. Ponceuse portative selon une des revendications 12 et 13, caractérisée par un
récipient collecteur de poussière qui est relié fluidique- ment au conduit d'aspiration
(14, 19).
15. Outil abrasif pour une ponceuse portative dans laquelle l'outil abrasif (3) est
entraîné en un mouvement de pivotement oscillant autour d'un axe de pivotement (29)
fixe par rapport au carter, comprenant une surface travaillante (5) qui présente des
arêtes latérales (3a) librement exposées, appropriées pour poncer les angles intérieurs
lonqitudinaux et qui se rejoignent pour former au moins une région d'angle abrasive,
caractérisé en ce que l'outil abrasif (3) peut être accouplé à l'axe de pivotement
(29) de manière que cet axe coupe l'outil abrasif (3) dans une région centrale, pour
lui imprimer un mouvement d'oscillation anqulaire, et en ce que les arêtes latérales
(3a) librement exposées, appropriées pour poncer des angles intérieurs longitudinaux
sont incurvées avec une forme convexe vers l'extérieur à la suite de la région d'angle
abrasive.
16. Outil abrasif pour une ponceuse portative dans laquelle l'outil abrasif (3) est
entraîne en un mouvement de pivotement osillant autour d'un axe de pivotement (29)
fixe par rapport au carter, comprenant une surface travaillante (5) qui présente des
arêtes latérales (3a) librement exposées, appropriées pour poncer des angles intérieurs
longitudinaux, et qui se rejoignent pour former au moins une région d'anqle abrasive,
caractérisé en ce que l'outil abrasif (3) peut être accouplé à l'axe de pivotement
(29) de telle manière que cet axe coupe l'outil abrasif (3) dans une région centrale
pour lui imprimer un mouvement d'oscillation angulaire et en ce que les arêtes latérales
(3a) librement exposées, appropriées pour poncer les angles intérieurs longitudinaux
enferment entre elles un angle de <90° dans la région d'angle abrasive.
17. Outil abrasif selon la revendication 16, caractérisé en ce que les arêtes latérales
(3a) sont incurvées avec une forme convexe vers l'extérieur à la suite de la région
d'angle.
18. Outil abrasif selon une des revendications 15 à 17, caractérisé en ce que les
arêtes latérales (3a) sont rectilignes dans la région d'angle.
19. Outil abrasif selon une des revendications 15 à 18, caractérisé en ce que l'outil
abrasif (3) présente une surface travaillante polygonale (5).
20. Outil abrasif selon la revendication 19, caractérisé en ce que la surface travaillante
(5) forme une surface triangulaire.
21. Outil abrasif selon une des revendications 15 à 20, caractérisé en ce que les
arêtes latérales (3a) enferment entre elles un anqle d'environ 80° dans la région
d'angle.
22. Outil abrasif selon une des revendications 15 à 21, caractérisé en ce que l'outil
abrasif (3) présente un corps porteur ou d'appui (8) et un élément abrasif ou de polissage
(9) qui y est assemblé, notamment de façon amovible.
23. Outil abrasif selon la revendication 22, caractérisé en ce que l'élément abrasif
ou de polissage (9), ou au moins une partie de cet élément est flexible et l'outil
abrasif (3) est en particulier composé d'un corps porteur ou d'appui rigide (8) et
d'un élément abrasif ou de polissage (9) souple et élastique.
24. Outil abrasif selon la revendication 23, caractérisé en ce gue l'élément abrasif
ou de polissage (9) présente des évidements, rainures (17) ou équivalents dans sa
surface travaillante (5).
25. Outil abrasif selon la revendication 24, caractérisé en ce qu'au moins une partie
des rainures (17), évidements ou équivalents de la surface travaillante (5) de l'élément
abrasif ou de polissage (9) est raccordée à au moins un conduit d'aspiration (13,
19).
26. Outil abrasif selon une des revendications 22 à 25, caractérisé en ce que l'élément
abrasif ou de polissage (9) est composé de mousse, de feutre ou d'une matière souple
équivalente.
27. Outil abrasif selon au moins une des revendications 22 à 26, caractérisé en ce
que l'élément abrasif ou de polissage (9) déborde par au moins une partie de sa région
marginale (33) au-delà du corps porteur ou d'appui (8) transversalement à la surface
à travailler (5) et en ce que le bord débordant (33) est pressé élastiquement contre
la surface de la pièce à travailler au moyen d'au moins un organe presseur (32) possédant
l'élasticité d'un ressort.
28. Outil abrasif selon la revendication 27, caractérisé en. ce que chaque organe
presseur (32) est relié au corps porteur ou d'appui (8) à l'aide d'au moins un élément
de fixation, en particulier d'un rivet (31), la tête (35) du rivet ou équivalent qui
regarde vers la surface de la pièce à travailler étant encastrée en retrait (36) dans
l'élément abrasif ou de polissage (9).
29. Ponceuse portative comprenant un entraînement (1) logé dans un carter et un outil
abrasif (3) qui présente, par la formation d'au moins une région d'anqle abrasive,
une surface travaillante (5) non circulaire munie d'arêtes latérales (3a) librement
exposées, appropriées pour le ponçaqe des angles intérieurs longitudinaux, et qui
est entraîné par l'entraînement (1) en un mouvement oscillant sur un angle de pivotement
réduit autour d'un axe de pivotement (29) fixe par rapport à l'appareil, caractérisée
en ce que l'axe de pivotement (29) coupe l'outil abrasif (3) dans une région centrale,
pour lui imprimer un mouvement d'oscillation angulaire et en ce que l'outil abrasif
est d'une constitution selon la partie caractérisante de l'une des revendications
16 à 28.
30. Ponceuse portative selon la revendication 29, caractérisée en ce qu'elle est d'une
constitution selon la partie caractérisante de l'une des revendications 1 à 14.
31. Ponceuse portative selon la revendication 29 ou 30, caractérisée en ce que la
région d'angle est placée dans une région de l'outil abrasif (3) qui est à l'opposé
du carter par rapport à l'axe de pivotement (29).
32. Ponceuse portative selon la revendication 31, caractérisée en ce que la région
d'angle est à peu près à l'opposé du carter par rapport à l'axe de pivotement (29).
33. Ponceuse portative selon une des revendications 29 à 32, caractérisée en ce gue
l'outil abrasif déborde au-delà du carter au moins par sa région d'angle.