| (19) |
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(11) |
EP 0 244 674 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.07.1992 Patentblatt 1992/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.04.1987 |
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| (54) |
Flüssigkeitspackung, Herstellung derselben und Kunststoffbahn zur Herstellung der
Flüssigkeitspackung
Liquid package, method for making it and plastic web for making it
Emballage pour liquide, sa fabrication et bande de plastique pour sa fabrication
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
28.04.1986 GB 8610324
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.11.1987 Patentblatt 1987/46 |
| (73) |
Patentinhaber: AB Tetra Pak |
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221 86 Lund (SE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Rausing, Hans, Dr.
Wadhurst
East Sussex TN5 6NT (GB)
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| (74) |
Vertreter: Weber, Dieter, Dr. et al |
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Weber, Dieter, Dr.,
Seiffert, Klaus, Dipl.-Phys.,
Lieke, Winfried, Dr.
Postfach 61 45 65051 Wiesbaden 65051 Wiesbaden (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
AT-B- 323 048 US-A- 2 987 234
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GB-A- 868 730 US-A- 4 362 245
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Packung für Flüssigkeiten aus mit Kunststoff beschichtetem
Kartonträgermaterial, mit einer Längsschweißnaht und mindestens einer in einem doppelten
Kartonstreifen an der Oberseite der Packung liegenden Querschweißnaht, in welcher
eine Öffnungsvorrichtung in Form eines doppelt gelegten, einseitig dichten Öffnungsstreifens
angeordnet ist, dessen Außenseiten mit den Innenseiten des doppelten Kartonstreifens
verbunden sind und der aus einem laminierten Kunststoff besteht, dessen eine Schicht
in Längsrichtung ausgerichtet ist.
[0002] Es sind zahlreiche Flüssigkeitspackungen aus mit Kunststoff beschichtetem Papier,
Karton oder dergleichen bekannt, beispielsweise in parallelepipedischer Form. Bei
derartigen Flüssigkeitspackungen gibt es Längsschweißnähte, die sich über die Höhe
der stehenden parallelepipedischen Packung erstrecken, und Querschweißnähte im Boden
und/oder Oberwandbereich der Packung. Die übliche parallelepipedische Flüssigkeitspackung
hat mindestens im oberen Bereich an gegenüberliegenden Seiten zwei Dreiecklappen,
und der eingangs erwähnte doppelte Kartonstreifen erstreckt sich bei dieser bekannten
Packung von der Spitze des einen Dreiecklappens bis zur Spitze des gegenüberliegenden
anderen Dreiecklappens.
[0003] Zahlreiche Vorschläge für Öffnungseinrichtungen an derartigen Flüssigkeitspackungen
sind teilweise überlegt und teilweise auch bereits in der Literatur beschrieben worden.
Eine aus der DE-A-27 47352 bekannte Öffnungsvorrichtung besteht aus einem Teil eines
Schlauches aus laminiertem Kunststoff, wobei die Achse des Schlauchteiles parallel
zur Längsschweißnaht und folglich quer zur Querschweißnaht verläuft. Zur Verbesserung
der Reißeigenschaften eines solchen laminierten Kunstztoffschlauches ist die eine
Schicht in Reißrichtung ausgerichtet bzw. orientiert, und auf dieser Schicht ist außen,
wo die Verbindung mit dem doppelten Kartonstreifen geschaffen werden muß, eine besser
siegelfähige Kunststoffschicht auflaminiert. Damit der als Öffnungsvorrichtung dienende
Schlauchteil aus Kunststoff verschlossen werden kann, muß entweder der Schlauchteil
aus dem doppelten Kartonstreifen der Flüssigkeitspackung nach oben herausstehen, wodurch
sich der Nachteil ergibt, daß eine solche Flüssigkeitzpackung nicht vom Schlauch hergestellt
werden kann. Oder der Schlauchteil muß auf seiner dem inneren der Packungzugewandten
Seite verschweißbar sein, weshalb die Bereiche geringerer Siegelfähigkeit besonders
angeordnet, vorzugsweise zum Packungsinneren nach unten hin herausstehen müssen. Hierdurch
ergibt sich der Nachteil, daß einerseits von außen zugängliche Taschen innerhalb des
Schlauchteiles mit den damit verbundenen Hygieneproblemen gebildet werden und andererseits
eine komplizierte Herstellung des Schlauchteiles den Einbau einer solchen Öffnungsvorrichtung
unwirtschaftlich macht.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Packung für Flüssigkeiten der
eingangs näher bezeichneten Art zu schaffen, bei deren Herstellung aus einem Schlauch
eine für den Endverbraucher verständliche Aufreißtätigkeit bei einfacher und preiswert
herstellbarer Öffnungsvorrichtung mit guten Hygieneeigenschaften ermöglicht wird.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Öffnungsstreifen im Querschnitt
U-förmig ausgebildet und derart angeordnet ist, daß die freien Enden der Schenkelauf
das Innere der Packung zu gerichtet sind, die Schenkel des U nur am Anfang und Ende
des Öffnungsstreifens zu einem Anfangs- und einem Endsiegelbereich zusammengeschweißt
sind, der Anfangssiegelbereich mit einem ersten Teil eine aus dem doppelten Kartonstreifen
herausstehende Greiflasche darstellt und mit einem zweiten Teil im Bereich der sich
kreuzenden Längs- und Querschweißnaht in dem doppelten Kartonstreifen versiegelt ist
und daß der Endsiegelbereich im Ausgießbereich der Öffnungsvorrichtung in dem doppelten
Kartonstreifen versiegelt ist. Durch die neuartige Ausgestaltung und Anordnung des
Öffnungsstreifens gemäß der Erfindung ist die Bildung von außen zugänglichen Taschen,
in denen sich Verunreinigungen sammeln können, mit Vorteil ausgeschaltet. Der Endverbraucher
erkennt sofort die aus dem doppelten Kartonstreifen herausstehende Greiflasche, die
er zweifellos erfaßt und in der einzig möglichen Richtung, nämlich zur Ausgießseite
der Öffnungsvorrichtung hin, hochreißt. Dabei stellt der Verbraucher mit Überraschung
fest, daß nicht etwa der Öffnungsstreifen vom doppelten Kartonstreifen abgerissen
wird, sondern daß sich der Öffnungsstreifen selbst oben, wo der Verbindungssteg die
beiden Schenkel des U verbindet, öffnet. Dadurch sind eine verständlich Aufreißtätigkeit
für den Endverbraucher und gute Hygieneeigenschaften gegeben. Außerdem ist die Anbringung
des neuen Öffnungsstreifens, einschließlich Ausgestaltung und Herstellung, wirtschaftlich
sehr sparsam für den Packungshersteller.
[0006] Der Anfangssiegelbereich erhält seinen Namen daher, weil der Endverbraucher hier
den Reißvorgang anfängt. Nur ein Teil dieses Bereiches bildet die Greiflasche, der
andere zweite Teil bildet den vorderen Verschluß, während der Endsiegelbereich den
hinteren Verschluß des Öffnungsstreifens mit dem doppelten Kartonstreifen bildet.
Oben, d.h. nach außen hin, ist der Öffnungsstreifen - über seinen Verbindungssteg
- geschlossen.
[0007] Der Endsiegelbereich muß nicht genau an der Spitze des Gießendes, also in der Spitze
des doppelt gelegten Dreiecklappens einer parallelepipedischen Packung angeordnet
sein, vielmehr kann sich erwünschtenfalls der Öffnungsstreifen mit Endsiegelbereich
über die Stelle der Ausgießspitze hinaus umgefaltet verlängern, so daß er auch dann
noch im Ausgießbereich verbleibt. Mit anderen Worten kann der Öffnungsstreifen dadurch
kürzer oder längerausgebildet sein, und man kann das Anheften und Fixieren des Öffnungsstreifens
an der Materialbahn beeinflussen, beispielsweise durch größere Flächen verstärken.
[0008] Zweckmäßig ist die Erfindung dadurch weiter ausgestaltet, daß an der Greiflasche
von den unteren freien Schenkelenden ausgehend, sich schräg aufwärts in den Anfangssiegelbereich
erstreckend, ein Aufreißschlitz den Öffnungsstreifen nahezu vollständig durchsetzt.
Dieser Aufreißschlitz erleichtert den Öffnungsvorgang, weil die Anfangsreißstelle
durch diesen Schlitz gesteuert an die richtige Position im Öffnungsstreifen gelegt
wird bzw. das Aufreißen an der richtigen Stelle in der Nähe des oberen Verbindungssteges
beginnt.
[0009] Deshalb ist es besonders vorteilhaft, wenn das Ende des Aufreißschlitzes nahe dem
oberen Verbindungssteg der beiden Schenkel des Öffnungsstreifens vorgesehen ist. Beim
unbedachten Hochreißen des Verbindungssteges durch den Endverbraucher beginnt das
Einreißen im oberen Bereich des Öffnungsstreifens und damit auch des doppelten Kartonstreifens,
und es wird ein seitliches Beginnen des Reißens und gegebenenfalls Zerstören des doppelten
Kartonstreifens hierdurch besonders gut vermieden. Der Öffnungsstreifen wirdpraktisch
nur längs seines eigenen oberen Verbindungssteges geöffnet.
[0010] Wenn gemäß der Erfindung der Verbindungssteg des Öffnungsstreifens innerhalb der
Außenkontur des doppelten Kartonstreifens angeordnet ist, kann man die Flüssigkeitspackung
besonders gut aus einem Schlauch herstellen, weil die gefüllte Bahn in der Füllmaschine
dann stets außerhalb des Öffnungsstreifens, und zwar unmittelbar außerhalb desselben,
durchgeschnitten wird. Die Trennschnittlinie zwischen zwei innerhalb des Schlauches
aufeinanderfolgenden Packungen liegt also unmittelbar außerhalb des Öffnungsstreifens,
so daß dieser geschlossen bleibt und dennoch die Packung vereinzelt werden kann.
[0011] Wenn aus bevorzugten Gründen ein breiterer Öffnungsstreifen verwendet werden soll,
kann es auch günstig sein, wenn der Öffnungsstreifen aus dem doppelten Kartonstreifen
heraus in das Innere der Packung hineinragt.
[0012] Beider Herstellung von Flüssigkeitspackungen aus einem Schlauch erfolgt in an sich
bekannter Weise beidseitig neben der Schnittlinie das Abdichten des jeweiligen Endes
der beiden voneinander zu trennenden Packungen, und die Anordnung des Öffnungsstreifens
und sein Ansiegeln an der Materialbahn muß auf die Lage der jeweiligen Quersiegelnaht
so abgestellt sein, daß keinerlei Undichtigkeiten zu befürchten sind. In diesem Sinne
ist es besonders zweckmäßig, wenn sich der Anfangssiegelbereich über die ganze Breite
des Öffnungsstreifens erstreckt. Der Schweißbereich des Öffnungsstreifens erstreckt
sich also über die Längssiegelnaht-in das Packungsinnere hinein-hinaus, wodurch die
Sicherheit gegeben ist, daß aus dem Inneren der Packung keine Flüssigkeit nach außen
dringen kann, auch nicht, wenn der Aufreißschlitz vorgesehen ist.
[0013] Zweckmäßig ist es ferner, wenn vorzugsweise vom Ende des Aufreißschlitzes ausgehend,
im Abstand eines Reißstreifens voneinander zwei Schwächungslinien im Bereich des Verbindungssteges
des Öffnungsstreifens längs desselben verlaufen. Diese Maßnahme gibt eine Vorzugsreißrichtung
vor, wodurch das Aufreißen ohne Zutun des Endverbrauchers in die richtigen Bahnen
gesteuert wird. Bei diesen Schwächungslinien kann es sich um verdünnte Bereiche oder
dergleichen handeln, eine echte Perforation ist natürlich nicht möglich, denn die
Schwächungslinien müssen flüssigkeitsdicht bleiben.
[0014] Der Endsiegelbereich kann auch in enger Nachbarschaft der Ausgießspitze der Öffnungsvorrichtung
angeschweißt sein, und der Öffnungsstreifen kann sich von der Greiflasche neben der
Längssiegelnaht bis an die Ausgießspitze erstrecken. Es hat sich nämlich gezeigt,
daß zur Einsparung von Material es im allgemeinen ausreicht, wenn der Öffnungsstreifen
gerade so lang ausgebildet wird wie die Öffnung für das Ausgießen ist. Alternative
Möglichkeiten zum Herumlegen des Öffnungsstreifens um die Ausgießspitze wurden oben
erläutert.
[0015] Zweckmäßig ist es auch, wenn auf der Oberfläche einer in Längsrichtung des Öffnungsstreifens
ausgerichteten ersten Kunststoffschicht eine zweite, besser wärmesiegelfähige Kunststoffschicht
als die erste Schicht und auf der anderen, gegenüberliegenden Oberfläche der ersten
Schicht eine dritte, ebenfalls besser wärmesiegelfähige Kunststoffschicht als die
erste Schichtaufgebracht sind und wenn die Siegelfähigkeitstemperatur der zweiten
Schicht niedriger als die der dritten Schicht ist. Ein solcher Kunststoffaufbau begünstigt
das Ansiegeln des Öffnungsstreifens an die jeweilige innere Oberfläche des doppelten
Kartonstreifens, ohne daß dadurch die Schenkel des Öffnungsstreifens innen auf sich
selbst oder miteinander versiegelt würden. Andersausgedrückt wäre die Packung durch
Hochreißen des oberen Verbindungssteges - wie vorgesehen - nicht zu öffnen, wenn der
Öffnungsstreifen weiter unten vollständig verschlossen wäre. Die Materialkombination
der einzelnen Kunststoffschichten schaltet derartige Probleme vollständig aus.
[0016] Die Packung mit den vorstehend erwähnten Merkmalen ist gemäß einer weiteren Überlegung
auch dadurch zu kennzeichnen, daß die erste Schicht aus in Längsrichtung des Öffnungsstreifens
gerecktem Polyester, die zweite Schicht aus einem thermoplastischen Ionomerharz auf
der Basis von vemetzten Ethylencopolymeren und die dritte Schicht aus PETG bestehen.
Bei letzteren kann man beispielsweise cyclohexanmodifiziertes Polyester verwenden.
Es hat sich nämlich gezeigt, daß auch beim Strecken eines solchen Materials dieses
nicht kristallin wird und somit seine Wärmesiegelfähigkeit behält. Dadurch ist der
Öffnungsstreifen gemäß der Erfindung besonders gut und einfach herstellbar und mit
der Verpackung in zweckmäßiger Weise zu verbinden.
[0017] Die vorstehend erwähnte Aufgabe wird im Hinblick auf eine Herstellung einer Flüssigkeitspackung
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Kunststoffbahn des Öffnungsstreifens
von einer Vorratsrolle abgezogen, gegebenenfalls doppelt gefaltet wird, der U-förmig
gefaltete Öffnungsstreifen am Anfang und Ende unter Bildung von Anfangs- und Endsiegelbereichen
auf seinen Innenseiten auf sich selbst verschweißt wird, auf seiner einen Außenseite
registergerecht auf die die Innenseite der Packung bildende Seite der flachliegenden
Materialbahn derart aufgesiegelt wird, daß ein eine Greiflasche bildender zweiter
Teil des Anfangssiegelbereiches über die Schnittkante der Längsschweißnaht und senkrecht
zu dieser herausragt, daß ferner die Materialbahn zu einem Tubus geformt, mit der
Längsschweißnaht versehen, gefüllt und durch Querschweißen längs durch den Öffnungsstreifen
verschlossen, vereinzelt und in die Endgestalt einer Packung geformt wird. Eine leistungsstarke
und übersichtliche Herstellung ist durch diese Maßnahmen gegeben, weil eine kontinuierliche
Produktion auch mit großer Stückzahl pro Zeiteinheit ermöglicht ist. Das Falten des
Kunststoffilmes des Öffnungsstreifens in U-Form auf sich selbst und Verschweißen auf
sich selbst erfolgt mit höherer Temperatur, denn vorzugsweise wird hier die oben erwähnte
dritte Kunststoffschicht mit sich selbst verschweißt, wozu höhere Temperaturen als
beim Erstellen der üblichen Längs-oder Querschweißnähte der Papierbahn erforderlich
sind. Durch dieses Verschweißen des doppelt gefalteten Öffnungsstreifens auf sich
selbst - und zwar nur in den Anfangs- und den Endsiegelbereichen - erreicht man eine
Verfestigung und Versteifung dieser verschweißten Bereiche. Das kommt besonders der
Greiflasche zugute, die besonders dann zweckmäßig zu handhaben ist, wenn sie fest
und steif ausgebildet ist. Diese Eigenschaften ergeben sich aber von allein gerade
durch dieses Herstellungsverfahren.
[0018] Das registergerechte Anheften des somit vorbereiteten Öffnungsstreifens auf die Innenseite
der Packungsbahn ist technisch nicht schwierig, auch nicht mit der Bedingung, daß
die Greiflasche über die Schnittkante der Bahn quer zu dieser hinaussteht. Die Längsrichtung
des Öffnungsstreifens liegt also quer zur Schnittkante oder zur späteren Längssiegelnaht.
Wenn nämlich die mit dem Öffnungsstreifen somit versehene Materialbahn dann zum Tubus
geformt und über die Langsschweißnaht verschlossen wird, steht die Greiflasche aus
dieser Längsschweißnaht heraus. Diedanach üblichen Schritte zur Erstellung der Packung
sind an sich bekannt.
[0019] Es ist bei der Herstellung einer solchen Flüssigkeitspackung besonders günstig, wenn
ferner vor oder nach dem Doppelfalten des Öffnungsstreifens sowie dem teilweisen Verschweißen
desselben auf sichselbst ein Aufreißschlitz in den Anfangssiegelbereich eingebrachtwird.
Über Lage und Anordnung dieses Aufreißschlitzes ist oben bereits geschrieben. Deshalb
ist es erfindungsgemäß besonders zweckmäßig, wenn an der Greiflasche von den unteren
freien Schenkelenden ausgehend, sich schräg aufwärts in den Anfangssiegelbereich erstreckend,
ein Autreißschlitz, den Öffnungsstreifen nahezu vollständig durchsetzend, angebracht
wird. Dabei sie wiederholt, daß der Aufreißschlitz sowohl vor dem Doppelfalten des
Öffnungsstreifens als auch nach seinem Falten, dabei aber vor dem Verschweißen auf
sich selbst oder auch danach eingebracht werden kann.
[0020] Der Öffnungsstreifen für eine Packung aus Flüssigkeiten aus mit Kunststoff beschichtetem
Kartonträgermaterial, mit einer Längsschweißnaht und mindestens einer in einem doppelten
Kartonstreifen an der Oberseite der Packung liegenden Querschweißnaht, in welcher
eine Öffnungsvorrichtung in form eines doppelt gelegten, einseitig dichten Öffnungsstreifens
angeordnet ist, der von einer von einer Rolle abgezogenen Kunststoffbahn gebildet
ist, dessen Außenseiten mit den Innenseiten des doppelten Kartonstreifens verbunden
sind und der aus einem laminierten Kunststoff besteht, dessen erste Schicht in Längsrichtung
ausgerichtet ist, wobei auf einer Oberfläche der ersten Schicht eine zweite Kunststoffschicht,
die besser wärmesiegelfähig ist als die erste Schicht, aufgebracht ist, ist erfindungsgemäß
besonders dadurch gekennzeichnet, daß auf der der zweiten Schicht gegenüberliegenden
Oberfläche der ersten Schicht eine dritte Kunststoffschicht, die ebenfalls besser
wärmesiegelfähig ist als die erste Schicht, aufgebracht ist und daß die Siegelfähigkeitstemperatur
derz weiten Schicht niedriger als die derdritten Schicht ist. Unter "Siegelfähigkeitstemperatur"
wird hier diejenige Temperatur verstanden, bei welcher das Material siegelfähig ist
bzw. wird. Es kann sich hier beispielsweise um die Schmelztemperatur bzw. um die Erweichungstemperatur
handeln. Wichtig ist im Sinne der Erfindung, daß das Material bei dieser Temperatur
gesiegelt werden kann.
[0021] Es wurde oben bereits angeschnitten, daß die sogenannte zweite Schicht mit der niedrigeren
Siegelfähigkeitstemperatur als die dritte Schicht auf der Außenseite des doppelt gefalteten,
fertigen Öffnungsstreifen zu liegen kommen muß. Der Sinn der Anordnung der zweiten
Schicht außen am Öffnungsstreifen liegt darin, daß beim Zuschweißen der einzelnen
Packungen und Vereinzeln voneinander dafür gesorgt wird, daß zwar der Öffnungsstreifen
aus Kunststoff flüssigkeitsdicht am doppelten Kartonstreifen haftet, daß aber der
Öffnungsstreifen selbst über den größten Bereich seiner Fläche nach unten zum Packungsinneren
hin offen ist und nur durch seinen oberen Verbindungssteg geschlossen bleibt. Sinn
dieser Maßnahme ist es, daß die Packung nur dann geöffnet werden kann, weil die Öffnung
nur durch Abreißen des oberen Verbindungssteges erfolgt.
[0022] Besonders günstig hat es sich für den Öffnungsstreifen erfindungsgemäß gezeigt, wenn
die erste Schicht aus in Längsrichtung des Öffnungsstreifens gerecktem Polyester,
die zweite Schicht aus einem thermoplastischen lonomerharz auf der Basis von vernetzten
Ethylencopolymeren und die dritte Schicht aus PETG besteht. PETG wurde bereits erwähnt.
Das erwähnte thermoplastische lonomerharz wird mit dem Warenzeichen "SURLYN" der Firma
Du Pont vertrieben. Beispielsweise handelt es sich dabei um einen durchsichtigten,
gegen Öle und Fette widerstandsfähigen Kunststoff für die Verpackungsindustrie, der
gut schweißfähig ist.
[0023] Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich
aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der folgenden
Zeichnungen. Es zeigen:
- Figur 1
- perspektivisch eine mit der erfindungsgemäßen Öffnungsvorrichtung versehene Flüssigkeitspackung,
bei welcher die oberen, äußeren Dreiecklappen hochgestellt sind,
- Figur 2
- abgebrochen perspektivisch den linken Teil der geöffneten Packung, leicht von oben
gesehen, wobei die Greiflasche und der obere Verbindungssteg abgerissen sind,
- Figur 3
- eine perspektivische, schematische und abgebrochene Schnittansicht längs der Linie
III-III der Figur 1,
- Figur 4
- eine schematische perspektivische Ansicht des U-förmig gelegten Öffnungsstreifens,
dessen oberer Verbindungssteg zur Hälfte hochgerissen ist, unter Darstellung von Schwächungslinien,
- Figur 5
- abgebrochen den Zustand der Materialbahn, wenn diese zum Tubus gelegt wird, damit
die Längssiegelnaht erstellt werden kann,
- Figur 6
- ein abgebrochen gezeigtes Teilstück einer flachgelegten Materialbahn, bei welcher
der U-förmig gefaltete Öffnungsstreifen plaziert und fixiert ist,
- Figur 7
- das rechte Ende des Öffnungsstreifens auf einem abgebrochenen Teil der Materialbahn
in größerem Maßstab als in Figur 6,
- Figur 8
- perspektivisch und abgebrochen ein vereinzelter Öffnungsstreifen zwischen abgebrochenen
Teilen der doppelt gelegten Kunststoffbahn,
- Figur 9
- die Kunststoffbahn, wie sie von der Vorratsrolle abgezogen und teilweise schon U-förmig
gefaltet wird,
- Figur 10
- eine Schnittansicht der Kunststoffbahn entlang der Linie X-X in Figur 9 und
- Figur 11
- die Draufsicht auf den doppelten Kartonstreifen mit eingelegtem Öffnungsstreifen bei
einer anderen Ausführungsform der Erfindung, bei welcher nämlich der Endsiegelbereich
über die Ausgießspitze hinausgezogen und erst weiter hinten aufgesiegelt ist.
[0024] In den Figuren 1 und 2 sieht man schematisch die geschlossene bzw. geöffnete Flüssigkeitspackung
aus mit Kunststoff beschichtetem Kartonträgermaterial, mit der Längsschweißnaht 1
und dem doppelten Kartonstreifen 2 mit den Einzelwandungen 2' und 2", in welchem die
Querschweißnaht 3 (Figur 7) angeordnet ist. In Figur 7 ist derjenige abgebrochene
Teil der Materialbahn 4 gezeigt (das Material ist der beidseitig mit Kunststoff beschichtete
Karton), bei welchem die Trennschnittlinie 5 innerhalb des Tubus zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Packungen gezeigt ist. Deshalb sieht man auch etwa in gleichem Abstand von der Trennlinie
5 eine weitere Querschweißnaht 3', welche zur Bodenseite der nächsten Packung gehört.
[0025] In Figur 1 ist allgemein mit 6 die Öffnungsvorrichtung bezeichnet, die nach dem Öffnungsvorgang
gemäß Figur 2 nur noch teilweise vorhanden ist und aus einem doppelt gelegten, einseitig
dichten Öffnungsstreifen 7 besteht, der in den Figuren 1 und 5 gestrichelt dargestellt
ist, wenigstens teilweise aber auch in den Figuren 3, 4 und 6 bis 8 dargestellt ist.
Dieser Öffnungsstreifen 7 wird daher besonders ausführlich erläutert.
[0026] Er ist aus einer Kunststoffbahn 8 (Figuren 9 und 10) erstellt und U-förmig gefaltet,
wie man deutlich aus den Figuren 3, 4 und 8 erkennt. Das U ist nach unten offen, d.h.
zum Inneren der Verpackung hin. Der obere Verbindungssteg 9 ist der flüssigkeitsdichte
Abschluß, welcher die beiden Schenkel 10, 10' miteinander verbindet. Bei der Ausführungsform
der Figur 4 wird er durch Schwächungslinien 11 von den Schenkeln 10, 10' getrennt.
[0027] Um die Packung flüssigkeitsdicht zu machen, ist der Öffnungsstreifen 7 auf seinen
Außenseiten längs der Siegelnähte 3a und 3b mit den Innenseiten des doppelten Kartonstreifens
2 verbunden. Außerdem ist der Öffnungsstreifen 7 (in Reißrichtung gesehen) am Anfang
und Ende auf sich selbst verschweißt, d.h. flächig auf seinen Innenseiten, wodurch
ein Anfangssiegelbereich 12 und ein Endsiegelbereich 13 gebildet werden.
[0028] Innerhalb des Anfangssiegelbereiches 12 gibt es einen ersten Teil 14, welcher die
Greiflasche bildet, die in mehreren Zeichnungen deutlich herausstehend dargestellt
ist. Über den zweiten Teil 15 ist der Öffnungsstreifen 7 zugleich in der Längsschweißnaht
1 befestigt, insbesondere an der Stelle 16 (Figur 7), wo sich die Längsschweißnaht
1 und die Querschweißnaht 3 kreuzen. Innerhalb des Anfangssiegelbereiches 12 erkennt
man auch den Aufreißschlitz 17, der sich von außen vorn von der Stelle 18 (Figur 8)
nach oben hinten bis zum Ende 19 in der Nähe des oberen Verbindungssteges 9 erstreckte
Er durchsetzt dabei den Öffnungsstreifen 7 vollständig, wie sich am besten aus Figur
8 ergibt.
[0029] Aus Figur 7 erkennt man eine erste Ausführungsform, bei welcher mit "a" die Breite
des doppelten Kartonstreifens 2 bezeichnet ist, dessen Oberkante durch die strichpunktierte
Schnittlinie 5 definiert wird. Kleiner als diese Breite "a" ist die Breite oder Höhe
"b" des Öffnungsstreifens 7, der in Figur 7 mit einfachen gestrichelten Linien bei
der ersten Ausführungsform dargestellt ist. In der gleichen Figur 7 ist mit doppeltliegenden
gestrichelten Linien eine zweite Ausführungsform gezeigt, bei welcher eben dieser
Öffnungsstreifen 7 die Breite "c" hat, die das Doppelte der Breite "b" betragen kann.
In diesem Falle handelt es sich um den Öffnungsstreifen 7, welcher aus dem doppelten
Kartonstreifen 2 heraus in das Innere der Packung hineinragend vorgesehen ist.
[0030] Bei der Herstellung wird die Kunststoffbahn 8 des Öffnungsstreifens 7 von einer in
Figur 9 gezeigten Vorratsrolle 20 abgezogen und U-förmig gefaltet, wie am rechten
Ende der Figur 9 bereits im Anfangszustand angedeutet ist.
[0031] Legt man eine Schnittlinie gemäß der Linie X-X durch Figur 9, dann sieht man den
Aufbau der Kunststoffbahn 8, wie in Figur 10 gezeigt ist. Man hat hier eine erste
Schicht 21 aus in Längsrichtung 22 gerecktem Polyester, auf dessen einer Oberfläche
eine zweite Kunststoffschicht 23 aus einem thermoplastischen Ionomer-Harz auf der
Basis von vernetzten Ethylencopolymeren und auf der dieser in Figur 10 oben liegenden
Seite gegenüberliegenden (nämlich unteren) Seite eine dritte Schicht 24 aus PETG auflaminiert
ist. Die erste Schicht 21 verliert ihre Siegefähigkeit durch das Recken. Dies ist
bei der zweiten und dritten Kunststoffschicht 23, 24 nicht der Fall, weshalb die zweite
23 und dritte Kunststoffschicht 24 besser siegelfähiger als die erste Kunststoffschicht
sind. Die beiden äußeren Schichten 23 und 24 unterscheiden sich außerdem dadurch voneinander,
daß die auf dem Öffnungsstreifen 7 gemäß Figur 8 außen zu liegen kommende zweite Kunststoffschicht
23 eine niedrigere Siegelfähigkeitstemperatur als die dritte Kunststoffschicht 24
hat.
[0032] In den Figuren 2 und 11 erkennt man die Ausgießspitze 25, wobei Figur 11 zur Verdeutlichung
der einzelnen Schichten stark schematisiert ist und beispielsweise keinerlei Siegelnähte
oder aufeinandergedrückte Teile zu sehen sind. Hierdurch ist es möglich, den Öffnungsstreifen
7 mit der Greiflasche 14 und dem Endsiegelbereich 13 darzustellen, die anderenfalls
bei der Enge der Linien unsichtbar würden. Die Besonderheit der Figur 11 besteht darin,
daß der Endsiegelbereich 13 nicht vorn an der Ausgießspitze 25 sondern lediglich in
dessen Nähe, d.h. im allgemein mit A bezeichneten Ausgießbereich angeordnet ist. Bei
der Ausführungsform der Figur 11 ist der Öffnungsstreifen 7 länger als beispielsweise
bei der Ausführungsform der Figur 1. Gemäß Figur 11 ist nämlich der Streifen 7 mit
dem Endsiegelbereich 13 über die Ausgießspitze 25 nach rechts oben hinausgezogen und
erst dort befestigt.
[0033] Im allgemeinen ist ein mit einem Öffnungsstreifen 7 präpariertes Papier 4 nicht auf
eine Vorratsrolle aufzuwickeln, weil es einseitig zu dick würde. Deshalb ist es bevorzugt,
wenn das oben beschriebene Verfahren im Bereich einer Pakkungsherstellungsmaschine
oder Füllmaschine beginnt.
[0034] Bei der Verpackung von speziellen Flüssigkeiten, wie z.B. H-Milch oder Fruchtsaft,
kann auf einer Seite der Papierbahn zwischen dem Papier und der Kunststoffbeschichtung,
d.h. dem Polyethylen, eine Aluminiumfolie aufgeschweißt sein. Auch in diesem Falle
kann das Versiegeln erfindungsgemäß erfolgen, vorzugsweise hier mittels Hochfrequenz.
Die Wärme entsteht dann in der Aluminiumfolie und erweicht nur den in der Nachbarschaft
der bestrahlten Stelle befindlichen Kunststoff. Auch in einem solchen Falle ist vermieden,
daß sich der Öffnungsstreifen 7 etwa auf seinen Innenseiten versiegelt wird, wie dies
bewußt zuvor im Anfangssiegelbereich 12 und im Endsiegelbereich 13 bei höherer Siegeltemperatur
durchgeführt wurde.
[0035] Der Öffnungsstreifen wird so hergestellt, daß zuerst die drei Kunststoffschichten
aufeinanderlaminiert werden und dieser Schichtaufbau insgesamt gereckt wird usw.
1. Packung für Flüssigkeiten aus mit Kunststoff beschichtetem Kartonträgermaterial, mit
einer Längsschweißnaht (1) und mindestens einer in einem doppelten Kartonstreifen
(2) an der Oberseite der Packung liegenden Querschweißnaht (3), in weicher eine Öffnungsvorrichtung
(6) In Form eines doppelt gelegten, einseitig dichten Öffnungsstreifens (7) angeordnet
ist, dessen Außenseiten mit den Innenseiten des doppelten Kartonstreifens (2) verbunden
sind und der aus einem laminierten Kunststoff besteht, dessen eine Schicht (21) in
Längsrichtung (22) ausgerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungsstreifen (7) im Querschnitt U-förmig ausgebildet und derart angeordnet
ist, daß die freien Enden der Schenkel (10,10') auf das Innere der Packung zu gerichtet
sind, die Schenkel (10,10') des U nur am Anfang und Ende des Öffnungsstreifens (7)
zu einem Anfangs- (12) und einem Endsiegelbereich (13) zusammengeschweißt sind, der
Anfangssiegelbereich (12) mit einem ersten Teil (14) eine aus dem doppelten Kartonstreifen
(2) herausstehende Greiflasche (14) darstellt und mit einem zweiten Teil (15) im Bereich
(16) der sich kreuzenden Längs- (1) und Querschweißnaht(3) in dem doppelten Kartonstreifen
(2)versiegelt ist und daß der Endsiegelbereich (13) im Ausgießbereich (A) der Öffnungsvorrichtung
(6) in dem doppelten Kartonstreifen (2) versiegelt ist.
2. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Greiflasche (14), von
den unteren freien Schenkelerden ausgehend und, sich schräg aufwärts in den Anfangssiegelbereich
(12) erstreckend, ein Aufreißschlitz (17) den Öffnungsstreifen (7) nahezu vollständig
durchsetzt.
3. Packung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (19) des Aufreißschlitzes
(17) nahe dem oberen Verbindungssteg (9) der beiden Schenkel (10,10') des Öffnungsstreifens
(7) vorgesehen ist.
4. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungssteg
(9) des Öffnungsstreifens (7) innerhalb der Außenkontur des doppelten Kartonstreifens
(2) angeordnet ist.
5. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungsstreifen
(7) aus dem doppelten Kartonstreifen (2) heraus in das innere der Packung hineinragt
(Figur 7).
6. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Anfangssiegelbereich
(12) über die ganze Breite (b;c) des Öffnungsstreifens (7) erstreckt.
7. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß, vorzugsweise
vom Ende (19) des Aufreißschlitzes (17) ausgehend, im Abstand eines Reißstreifens
voneinander zwei Schwächungslinien (11) im Bereich des Verbindungssteges (9) des Öffnungsstreifens
(7) längs desselben (7) verlaufen.
8. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Endsiegelbereich
(13) in enger Nachbarschaft der Ausgießspitze (25) der Öffnungsvorrichtung (6) angeschweißt
ist und sich der Öffnungsstreifen (7) von der Greiflasche (14) neben der Längsschweißnaht
(1) bis an die Ausgießspitze (25) erstreckt.
9. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberfläche
einer in Längsrichtung (22) des Öffnungsstreifens (7) ausgerichteten ersten Kunststoffschicht
(21) eine zweite, besser siegelfähige Kunststoffschicht (23) als die erste Schicht
(21) und auf der anderen, gegenüberliegenden Oberfläche der ersten Schicht (21) eine
dritte, ebenfalls besser wärmesiegelfähige Kunststoffschicht (24) als die erste Schicht
(21) aufgebracht sind und daß die Siegelfähigkeitstemperatur der zweiten Schicht (23)
niedriger als die der dritten Schicht (24) ist.
10. Packung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schicht (21) aus in
Längsrichtung (22) des Öffnungsstreifens (7) gerecktem Polyester, die zweite Schicht
(23) aus einem thermoplastischen Ionomer-Harz auf der Basis von vernetzten Ethylencopolymeren
und die dritte Schicht (24) aus PETG bestehen.
11. Verfahren zur Herstellung einer Flüssigkeitspackung aus mit Kunststoff beschichtetem
Kartonträgermaterial, mit einer Längsschweißnaht (1) und mindestens einer in einem
doppelten Kartonstreifen (2) an der Oberseite der Packung liegenden Querschweißnaht
(3), in welcher eine Öffnungsvorrichtung (6) in Form eines doppelt gelegten, einseitig
dichten Öffnungsstreifens (7) angeordnet ist, dessen Außenseiten mit den Innenseiten
des doppelten Kartonstreifens (2) verbunden sind, wobei der Öffnungsstreifen aus einem
laminierten Kunststoff besteht, dessen eine Schicht (21) in Längsrichtung (22) ausgerichtet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffbahn (8) des Öffnungsstreifens (7) von einer Vorratsrolle (20)
augezogen, gegebenenfalls doppelt gefaltet wird, der U-förmig gefaltete Öffnungsstreifen
(7) am Anfang und Ende unter Bildung von Anfangs-(12) und Endsiegelbereichen (13)
auf seinen Innenseiten auf sich selbst verschweißt wird, auf seiner einen Außenseite
registergerecht auf die die Innenseite der Packung bildende Seite der flach liegenden
Materialbahn (4) derart aufgesiegelt wird, daß ein eine Greiflasche (14) bildender
zweiter Teil des Anfangssiegelbereiches (12) über die Schnittkante (35) der Längsschweißnaht
(1) und senkrecht zu dieser herausragt, daß ferner die Materialbahn (4) zu einem Tubus
geformt, mit der Längsschweißnaht (1) versehen, gefüllt und durch Querschweißen längs
durch den Öffnungsstreifen (7) verschlossen, vereinzelt und in die Endgestalt einer
Packung geformt wird.
12. Verfahren zur Herstellung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß vor oder nach
dem Doppelfalten des Öffnungsstreifens (7) sowie dem teilweisen Verschweißen desselben
auf sich selbst ein Aufreißschlitz (17) in den Anfangssiegelbereich (12) eingebracht
wird.
13. Verfahren zur Herstellung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß an der Greiflasche
(14), von den unteren freien Schenkelenden ausgehend,sich schräg aufwärts in den Anfangssiegelbereich
(12) erstreckend, ein Aufreißschlitz (17), den Öffnungsstreifen (7) nahezu vollständig
durchsetzend, angebracht wird.
14. Öffnungsstreifen (7) für eine Packung für Flüssigkeiten aus mit Kunststoff beschichtetem
Kartonträgermaterial, mit einer Längsschweißnaht (1) und mindestens einer in einem
doppelten Kartonstreifen (2) an der Oberseite der Packung liegenden Querschweißnaht
(3), in welcher eine Öffnungsvorrichtung (6) in Form eines doppelt gelegten, einseitig
dichten Öffnungsstreifens (7) angeordnet ist, der von einer von einer Rolle abgezogenen
Kunststoffbahn (8) gebildet ist, dessen Außenseiten mit den Innenseiten des doppelten
Kartonstreifens (2) verbunden sind und der aus einem laminierten Kunststoff besteht,
dessen erste Schicht (21) in Längsrichtung (22) ausgerichtet ist, wobei auf einer
Oberfläche der ersten Schicht (21) eine zweite Kunststoffschicht (23), die besser
wärmesiegelfähig ist als die erste Schicht (21), aufgebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der zweiten Schicht gegenüberliegenden Oberfläche der ersten Schicht
(21) eine dritte Kunststoffschicht (24), die ebenfalls besser wärmesiegelfähig ist
als die erste Schicht (21), aufgebracht ist und daß die Siegelfähigkeitstemperatur
der zweiten Schicht (23) niedriger als die der dritten Schicht (24) ist.
15. Öffnungsstreifen nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schicht (21)
aus in Längsrichtung (22) des Öffnungsstreifens (7) gerecktem Polyester, die zweite
Schicht (23) aus einem thermoplastischen Ionomer-Harz auf der Basis von vernetzten
Ethylencopolymeren und die dritte Schicht (24) aus PETG besteht.
1. A pack for liquids comprising plastics-coated cardboard backing material, having a
longitudinal welded seam (1) and at least one transverse welded seam (3) which is
disposed in a doubled cardboard strip (2) at the top side of the pack and in which
there is arranged an opening bans (6) in the form of an opening strip (7) which is
laid double and which is sealing on one side and the outsides of which are joined
to the insides of the doubled cardboard strip (2) and which comprises a laminated
plastics of which one layer (21) is oriented in the longitudinal direction (22), characterised
in that the opening strip (7) is of U-shaped cross-section and is so arranged that
the free ends of the limbs (10, 10') are directed towards the interior of the pack,
the limbs (10, 10') of the U-shape are welded together only at the beginning and the
end of the opening strip (7) to provide an initial (12) and a terminal sealing region
(13), the initial sealing region (12) with a first portion (14) represents a gripping
strip portion (14) which projects out of the doubled cardboard strip (2) and with
a second portion (15) is sealed in the region (16) of the mutually intersecting longitudinal
(1) and transverse welded seams (3) in the doubled cardboard strip (2), and that the
terminal sealing region (13) is sealed in the pouring-out region (A) of the opening
means (6) in the doubled cardboard strip (2).
2. A pack according to claim 1 characterised in that, on the gripping strip portion,
starting from the lower free ends of the limbs and extending inclinedly upwardly into
the initial sealing region (12), a tear-open slot (17) passes almost completely through
the opening strip (7).
3. A pack according to claim 2 characterised in that the end (19) of the tear-open slot
(17) is disposed near the upper connecting web portion (9) of the two limbs (10, 10')
of the opening strip (7).
4. A pack according to one of claims 1 to 3 characterised in that the connecting web
portion (9) of the opening strip (7) is arranged within the outside contour of the
doubled cardboard strip (2).
5. A pack according to one of claims 1 to 4 characterised in that the opening strip (7)
projects out of the doubled cardboard strip (2) into the interior of the pack (Figure
7).
6. A pack according to one of claims 1 to 5 characterised in that the initial sealing
region (12) extends over the entire width (b; c) of the opening strip (7).
7. A pack according to one of claims 1 to 6 characterised in that, preferably starting
from the end (19) of the tear-open slot (17), two weakening lines (11) extend at the
spacing of a tearing strip from each other in the region of the connecting web portion
(9) of the opening strip (7) along same (7).
8. A pack according to one of claims 1 to 7 characterised in that the terminal sealing
region (13) is welded in position in the close vicinity of the pouring tip (25) of
the opening means (6) and the opening strip (7) extends from the gripping strip portion
(14) beside the longitudinal welded seam (1) to the pouring tip (25).
9. A pack according to one of claims 1 to 8 characterised in that provided on the surface
of a first plastics layer (21) which is oriented in the longitudinal direction (22)
of the opening strip (7) is a second plastics layer (23) which is better sealable
than the first layer (21) and disposed on the other, oppositely disposed surface of
the first layer (21) is a third plastics layer (24) which is also better heat-sealable
than the first layer (21), and that the sealability temperature of the second layer
(23) is lower than that of the third layer (24).
10. A pack according to claim 9 characterised in that the first layer (21) comprises polyester
which is elongated in the longitudinal direction (22) of the opening strip (7), the
second layer (23) comprises a thermoplastic ionomer resin based on cross-linked ethylene
copolymers and the third layer (24) comprises PETG.
11. A process for the production of a liquid pack comprising plastics-coated cardboard
backing material, comprising a longitudinal welded seam (1) and at least one transverse
welded seam (3) which is disposed in a doubled cardboard strip (2) at the top side
of the pack and in which there is arranged an opening means (6) in the form of an
opening strip (7) which is laid double and which is sealing on one side and the outsides
of which are joined to the insides of the doubled cardboard strip (2), wherein the
opening strip comprises a laminated plastics of which one layer (21) is oriented in
the longitudinal direction (22), characterised in that the plastics web (8) of the
opening strip (7) is drawn off a supply roll (20), possibly folded double, the opening
strip (7) which is folded in a U-shape is welded on to itself on its insides at the
beginning and the end to form initial (12) and terminal sealing regions (3), and on
its one outward side is sealed in proper register relationship on to the side, which
forms the inside of the pack, of the web of material (4) which is lying in a flat
condition, in such a way that a second portion of the initial sealing region (12),
which forms a gripping strip portion (14), projects beyond the cut edge (35) of the
longitudinal welded seam (1) and perpendicularly thereto, that in addition the web
of material (4) is formed into a tube, provided with the longitudinal welded seam
(1), filled and closed by transverse welding lengthwise through the opening strip
(7), separated, and shaped into the final configuration of a pack.
12. A production process according to claim 11 characterised in that, prior to or after
the operation of double folding of the opening strip (7) and partial welding thereof
on to itself, a tear-open slot (17) is produced in the initial sealing region (12).
13. A production process according to claim 12 characterised in that a tear-open slot
(17) which almost completely passes through the opening strip (7) is produced on the
gripping strip portion (14), starting from the lower free ends of the limbs and extending
inclinedly upwardly into the initial sealing region (12).
14. An opening strip (7) for a pack for liquids comprising plastics-coated cardboard backing
material, comprising a longitudinal welded seam (1) and at least one transverse welded
seam (3) which is disposed in a doubled cardboard strip (2) at the top side of the
pack and in which there is arranged an opening means (6) in the form of an opening
strip (7) which is laid double and which is sealing at one side and which is formed
by a plastics web (8) which is drawn from a roll and the outsides of which are joined
to the insides of the doubled cardboard strip (2) and which comprises a laminated
plastics of which a first layer (21) is oriented in the longitudinal direction (22),
wherein provided on a surface of the first layer (21) is a second plastics layer (23)
which is better heat-sealable than the first layer (21), characterised in that provided
on the surface of the first layer (21), which is opposite to the second layer, is
a third plastics layer (24) which is also better heat-sealable than the first layer
(21), and that the sealability temperature of the second layer (23) is lower than
that of the third layer (24).
15. An opening strip according to claim 14 characterised in that the first layer (21)
comprises polyester which is elongated in the longitudinal direction (22) of the opening
strip (7), the second layer (23) comprises a thermoplastic ionomer resin based on
cross-linked ethylene copolymers and the third layer (24) comprises PETG.
1. Emballage pour liquides, en un matériau support en carton enduit de plastique, comportant
un joint soudé longitudinal (1) et au moins un joint soudé transversal (3), disposé
dans une bande de carton double (2) sur le côté supérieur de l'emballage, joint transversal
dans lequel est disposé un dispositif d'ouverture (6) se présentant sous la forme
d'une bande d'ouverture (7), posée en double et étanche sur un côté, bande dont les
côtés extérieurs sont reliés aux côtés intérieurs de la bande de carton double (2)
et qui est constituée d'un plastique stratifié dont une couche (21) est orientée dans
la direction longitudinale (22), caractérisé en ce que la bande d'ouverture (7) est
réalisée de façon à avoir une section transversale en forme de U et est disposée de
façon que les extrémités libres des branches (10, 10') soient orientées vers l'intérieur
de l'emballage, que les branches (10, 10') du U ne sont soudées l'une à l'autre qu'au
début et à la fin de la bande d'ouverture (7) pour former une zone thermoscellée de
début (12) et une zone thermoscellée de fin (13), la zone thermoscellée de début (12)
représentant par une première partie (14) une patte de saisie (14) dépassant de la
bande de carton double (2) et étant, par une deuxième partie (15), scellée dans la
zone (16) du joint soudé longitudinal (1) et du joint soudé transversal (3) qui se
coupent, dans la bande de carton double (2), et que la zone de thermoscellage de fin
(13) est, dans la zone de versement (A) du dispositif d'ouverture (6), scellée dans
la bande de carton double (2).
2. Emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une fente d'arrachage (17)
traverse presque complètement la bande d'ouverture (7) au niveau de la patte de saisie
(14), en partant des extrémités inférieures libres des branches et en s'étendant obliquement
vers le haut, dans la zone de thermoscellage de début (12).
3. Emballage selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'extrémité (19) de la lente
d'arrachage (17) est prévue au voisinage de la traverse de liaison supérieure (9)
des deux branches (10, 10') de la bande d'ouverture (7).
4. Emballage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la traverse
de liaison (9) de la bande d'ouverture (7) est disposée à l'intérieur du contour extérieur
de la bande de carton double (2).
5. Emballage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la bande d'ouverture
(7) pénètre, à partir de la bande de carton double (2), dans l'intérieur de l'emballage
(Figure 7).
6. Emballage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la zone thermoscellée
de début (12) s'étend sur toute la largeur (b;c) de la bande d'ouverture (7).
7. Emballage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que, en partant
de préférence de l'extrémité (19) de la bande d'arrachage (17), et l'une par rapport
à l'autre à une distance correspondant à celle d'une bande d'arrachage, deux lignes
d'affaiblissement (11) courent, dans la zone de la traverse de liaison (9) de la bande
d'ouverture (7), le long de cette dernière (7).
8. Emballage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la zone thermoscellée
de fin (13) est rapportée, par soudage, d'une manière étroitement contiguë, au bec
verseur (25) du dispositif d'ouverture (6), et que la bande d'ouverture (7) s'étend
à partir de la patte de saisie (14) à côté du joint soudé longitudinal (1) jusqu'au
bec verseur (25).
9. Emballage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que, sur la surface
d'une première couche plastique (21) orientée dans la direction longitudinale (22)
de la bande d'ouverture (7), est appliquée une deuxième couche plastique (23), mieux
thermoscellable que la première couche (21) et que, sur l'autre surface, opposée,
de la couche supérieure (21), est appliquée une troisième couche plastique (24), elle
aussi mieux thermoscellable que la première couche (21), et que la température de
thermoscellabilité de la deuxième couche (23) est inférieure à celle de la troisième
couche (24).
10. Emballage selon la revendication 9, caractérisé en ce que la première couche (21)
est en un polyester étiré dans la direction longitudinale (22) de la bande d'ouverture
(7), que la deuxième couche (23) est en une résine ionomère thermoplastique à base
de copolymères réticulés de l'éthylène, et que la troisième couche (24) est en PETG.
11. Procédé de fabrication d'un emballage pour liquides, en un matériau support en carton
enduit de plastique, comportant un joint thermoscellé longitudinal (1) et au moins
un joint thermoscellé transversal (3), disposé dans une bande de carton double (2)
sur le côté supérieur de l'emballage, joint transversal dans lequel est disposé un
dispositif d'ouverture (6) se présentant sous la forme d'une bande d'ouverture (7),
posée en double et étanche sur un côté, bande dont les côtés extérieurs sont reliés
aux côtés intérieurs de la bande de carton double (2) et qui est constituée d'un plastique
stratifié dont une couche (21) est orientée dans la direction longitudinale (22),
caractérisé en ce que la feuille continue plastique (8) de la bande d'ouverture (7)
est tirée d'une bobine d'alimentation (20) et subit éventuellement un pliage double,
que la bande d'ouverture (7), pliée en U, est soudée à elle-même au début et à la
fin, avec formation d'une zone thermoscellée de début (12) et d'une zone thermoscellée
de fin (13) sur ses côtés intérieurs, puis est appliquée par thermoscellage en registre
sur l'une de ses faces extérieures, sur la face de la feuille continue de matériau
(4) posée à plat formant le côté intérieur de l'emballage, de façon qu'une deuxième
partie de la zone thermoscellée de début (12), formant une patte de saisie (14), dépasse
de l'arête de coupe (35) du joint soudé longitudinal (11) perpendiculairement à cette
dernière, et que de plus la feuille continue de matériau (4) est façonnée pour donner
un tube, est pourvue d'un joint soudé longitudinal (1), est remplie et, par soudage
longitudinal, est obturée en long par la bande d'ouverture (7), est individualisée
et est façonnée pour donner la forme finale d'un emballage.
12. Procédé de fabrication selon la revendication 11, caractérisé en ce que, avant ou
après le double pliage de la bande d'ouverture (7) et le soudage partiel de cette
dernière sur elle-même, on introduit une fente d'arrachage (17) dans la zone thermoscellée
de début (12).
13. Procédé de fabrication selon la revendication 12, caractérisé en ce qu'on rapporte
une fente d'arrachage (17), qui traverse presque complètement la bande d'ouverture
(7), à la patte de saisie (14), fente partant des extrémités libres inférieures des
branches et s'étendant d'une manière oblique vers le haut jusqu'à la zone thermoscellée
de début (12).
14. Bande d'ouverture (7) destinée à un emballage pour liquides en un matériau support
de type carton enduit de plastique, comportant un joint soudé longitudinal (1) et
au moins un joint soudé transversal (3), se trouvant dans une bande de carton double
(2) sur le côté supérieur de l'emballage, joint transversal dans lequel est disposé
un système d'ouverture (6) se présentant sous la forme d'une bande d'ouverture (7)
posée en double et étanche sur un côté, bande d'ouverture qui est formée à partir
d'une feuille continue de plastique déroulée à partir d'une bobine, feuille continue
dont les côtés extérieurs sont assemblés aux côtés intérieurs de la bande de carton
double (2) et qui est constituée d'un plastique stratifié, dont la première couche
(21) est orientée dans la direction longitudinale (22), une deuxième couche plastique
(23), mieux thermoscellable que la première couche (21), étant appliquée sur une surface
de la première couche (21), caractérisée en ce qu'une troisième couche plastique (24),
qui elle aussi est mieux thermoscellable que la première couche (21), est appliquée
sur la surface de la première couche (21) opposée à la deuxième couche, et que la
température de thermoscellabilité de la deuxième couche (23) est inférieure à celle
de la troisième couche (24).
15. Bande d'ouverture selon la revendication 14, caractérisée en ce que la première couche
(21) est en un polyester étiré dans la direction longitudinale (22) de la bande d'ouverture
(7), que la deuxième couche (23) est en une résine ionomère thermoplastique à base
de copolymères réticulés de l'éthylène, et que la troisième couche (24) est en PETG.