[0001] Die Erfindung betrifft einen Zweidraht-Schalter zum Anschalten einer Last an eine
Wechselspannungsquelle, mit einer im Betrieb eingangsseitig mit der Wechselspannungsquelle
verbundenen Brückenschaltung, mit einer auf der Ausgangsseite der Brückenschaltung
vorgesehenen Halbleiterschaltung, die eingangsseitig durch einen Initiator steuerbar
ist und ausgangsseitig eine in Abhängigkeit von dem Betriebszustand des Initiators
leitend steuerbare Halbleiter-Schaltstrecke aufweist, und mit einem auf der Eingangsseite
der Brückenschaltung befindlichen, bei angeschlossener Last im Lastkreis liegenden
steuerbaren Halbleiterbauelement, dessen Steuerelektrode in einem die Halbleiter-Schaltstrecke
enthaltenden Steuerstromkreis liegt.
[0002] Ein derartiger Zweidraht-Schalter ist aus der Firmendruckschrift "Siemens Components
23 (1985), Seite 81, bekannt und enthält als steuerbares Halbleiterbauelement einen
Triac. Dieser Triac liegt im Betrieb das heißt, wenn an die beiden Anschlüsse des
Zweidraht-Schalters extern eine Wechselspannungsquelle und eine Last, insbesondere
die Erregerwicklung eines Relais, angeschlossen sind, in Serie zu der Last und der
Wechselspannungsquelle im Lastkreis des Schalters.
[0003] Es ist ein Vorteil dieses bekannten Zweidraht-Schalters, daß über dem Triac nur noch
eine Spannung von etwa 1 V abfällt, während bei der bis dahin günstigsten Schaltung
mit einem Thyristor auf der Ausgangsseite der Brücke mit einer Restspannung von mindestens
4 bis 5 V gerechnet werden mußte, da bei dieser Schaltung außer dem Thyristor stets
zwei Dioden des Brückengleichrichters im Lastkreis liegen. Andererseits wird dieser
Vorteil bei der bekannten Schaltung nur dadurch möglich, daß auf der Ausgangsseite
der Brückenschaltung die Schaltstrecke eines für eine hohe Spannung geeigneten Transistors
liegt.
[0004] Aus der DE-OS 33 20 975 ist ferner ein Zweidraht-Schalter bekannt, bei dem auf der
Ausgangsseite der Brückenschaltung eine der Erzeugung einer relativ niedrigen Hilfsspannung
für die Halbleiterschaltung dienende Hilfsspannungsquelle vorgesehen ist. Bei dieser
bekannten Schaltung liegt auf der Ausgangsseite der Halbleiterbrücke ein spannungsfester
Transistor, über dessen Schaltstrecke beim Schließen des Lastkreises der Laststrom
fließt, was den Nachteil mit sich bringt, daß auch die Dioden der Brükkenschaltung
wieder im Lastkreis liegen, so daß sich im Lastkreis ein höherer Spannungsabfall ergibt
als bei dem oben erläuterten Zweidraht-Schalter mit einem Triac auf der Eingangsseite
der Brückenschaltung.
[0005] Ausgehend vom vorstehend diskutierten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, bei einem Zweidraht-Schalter mit auf der Ausgangsseite der Brückenschaltung
liegender Hilfsspannungsquelle bei minimalem Bauteileaufwand eine niedrige Restspannung
im Lastkreis zu erreichen.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß mit der Ausgangsseite
der Brückenschaltung eine der Erzeugung einer relativ niedrigen pulsierenden Gleichspannung
als Hilfsspannung dienende Hilfsspannungsquelle verbunden ist, durch die ein als Ladungsspeicher
dienender Kondensator aufladbar ist, und daß in den Steuerstromkreis zwischen die
Steuerelektrode des steuerbaren Halbleiterbauelements und die Halbleiter-Schaltstrecke
die Reihenschaltung eines bei einer vorgegebenen Mindestspannung über dem Kondensator
leitend steuerbaren Schwellwertelements und einer Diode eingefügt ist.
[0007] Es ist ein wichtiger Vorteil des Zweidraht-Schalters gemäß der Erfindung, daß im
Lastkreis eine sehr niedrige Restspannung erreicht wird, da der Laststrom nur über
das als Schalter dienende steuerbare Halbleiter-Bauelement fließt und nicht über die
Dioden der Brückenschaltung. Außerdem muß auch die Brückenschaltung nur für Ströme
von einigen Milliampere ausgelegt werden. Gleichzeitig wird die hohe Spannung auf
der Eingangsseite der Brücke von der steuerbaren Halbleiter-Schaltstrecke auf der
Ausgangsseite der Brücke durch die in Reihe zu dem Schwellwertelement liegende Diode
ferngehalten, so daß diese Schaltstrecke die Kollektor-Emitter-Strecke eines Transistors
sein kann, der kein Hochspannungs-Transistor ist, sondern lediglich für die relativ
niedrige Hilfsspannung ausgelegt werden muß.
[0008] Vorzugsweise ist als Schwellwertelement eines der folgenden Elemente vorgesehen:
eine Z-Diode, eine Trigger-Diode, ein Diac. insbesondere eine Z-Diode, da Z-Dioden
mit eng gestaffelten Schwellwertspannungen als handelsübliche Bauelemente preiswert
zur Verfügung stehen.
[0009] Das steuerbare Halbleiter-Bauelement auf der Eingangsseite der Brücke kann gemäß
einer ersten vorteilhaften Ausführungsform eines Zweidraht-Schalters gemäß der Erfindung
ein Thyristor sein, zu welchem ein zweiten Thyristor antiparallel geschaltet ist,
wobei die Steuerelektrode des weiteren Thyristors über eine weitere Diode mit dem
Verbindungspunkt des Schwellwertelements und der dem ersten Thyristor zugeordneten
Diode verbunden ist, derart, daß die beiden Dioden, bezogen auf den Verbindungspunkt,
in derselben Richtung gepolt sind.
[0010] Es ist ein Vorteil dieser Schaltungsvariante, daß entsprechend spannungsfeste und
hochbelastbare Thyristoren vergleichsweise billig sind und nur einen geringen Platzbedarf
haben und außerdem nur relativ geringe Steuer-und Halteströme benötigen.
[0011] In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Zweidraht-Schalters besteht ferner
die Möglichkeit, als steuerbares Halbleiter-Bauelement einen Transistor zu verwenden,
zu dem ein zweiter Transistor antiparallel geschaltet ist, wobei die Basis des weiteren
Transistors über eine weitere Diode mit dem Verbindungspunkt des Schwellwertelements
und der dem ersten Transistor zugeordneten Diode verbunden ist, derart, daß die beiden
Dioden, bezogen auf den Verbindungspunkt, in derselben Richtung gepolt sind und wobei
außerdem im Kollektoranschluß jedes Transistors jeweils eine dem Verpolungsschutz
dienende Diode vorgesehen ist.
[0012] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nachstehend anhand von Zeichnungen
noch näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Schaltbild, teilweise in Form eines Blockschaltbildes, eines Zweidraht-Schalters
gemäß der Erfindung;
- Fig. 1a
- einen Ausschnitt des Schaltbildes gemäß Fig. 1 mit den Stompfaden für die Ströme in
Steuerkreis und im Lastkreis bei Vorliegen einer positiven Halbwelle einer Wechselspannung
an den Schalteranschlüssen;
- Fig. 1b
- einen Ausschnitt des Schaltbildes gemäß Fig. 1 mit den Strompfaden für die Ströme
in Steuerkreis und im Lastkreis bei Vorliegen einer negativen Halbwelle einer Wechselspannung
an den Schalteranschlüssen;
- Fig. 2
- ein Schaltbild eines weiteren Zweidraht-Schalters gemäß der Erfindung; und
- Fig. 3
- ein Teil-Schaltbild zweier weiterer Zweidraht-Schalter gemäß der Erfindung.
[0013] Im einzelnen umfaßt die Schaltung gemäß Fig. 1 einen Initiator 10, beispielsweise
einen üblichen induktiven Näherungsschalter, wie er von der Anmelderin unter der Typenbezeichnung
BES 517-300 S 141 in den Handel gebracht wird.
[0014] Der Initiator 10 ist einerseits mit Bezugspotential und andererseits mit dem Ausgang
einer Hilfsspannungsquelle 12 verbunden, an dem eine stabilisierte Speisespannung
von beispielsweise etwa +10 V zur Verfügung steht. Eine derartige Hilfsspannungsquelle
ist beispielsweise in der DE-OS 33 20 975 beschrieben. Bei der dort beschriebenen
Hilfsspannungsquelle wird die Hilfsspannung durch einen Phasenanschnitt der gleichgerichteten
Wechselspannung erhalten, die an den externen Anschlüssen 14, 16 des Zweidraht-Schalters
anliegt. Dabei erfolgt die Gleichrichtung der aus einer Wechselspannungsquelle 18
stammenden Wechselspannung wie beim Ausführungsbeispiel mittels einer Gleichrichterbrücke
20, welche in konventioneller Weise aus vier Dioden aufgebaut ist, wie dies in Fig.
1a und 1b dargestellt ist.
[0015] Der Initiator 10 besitzt einen Ausgang A, an dem je nach dem Schaltzustand des schematisch
angedeuteten Schalters im wesentlichen die Bezugsspannung oder die positive Speisespannung
anliegt. Der Ausgang A des Initiators 10 ist über einen Widerstand 22 mit der Basis
eines Transistors 24 verbunden, dessen Emitter mit dem Ausgang der Hilfsspannungsquelle
12 verbunden ist, wobei zwischen Emitter und Basis in üblicher Weise eine Emitter-Basis-Kapazität
26 und ein Emitter-Basis-Widerstand 28 liegen.
[0016] Der Emitter des Transistors 24 ist einerseits mit dem Ausgang der Hilfsspannungsquelle
12 und andererseits über einen Widerstand 54 mit der einen Platte eines Kondensators
32 verbunden, dessen andere Platte an Bezugspotential liegt und der als Ladungsspeicher
zur Versorgung des Initiators 10 dient, wenn auf der Eingangsseite der Brücke 20 keine
Spannung anliegt, wie dies weiter hinten noch näher erläutert wird. Der Kollektor
des Transistors 24 ist einerseits über eine Diode 30 mit der vom Bezugspotential abgewandten
Platte des Kondensators 32 verbunden und andererseits über eine Z-Diode 34 mit dem
Eingang einer Entkoppelungsschaltung 36 verbunden. Die Entkoppelungsschaltung 36 besteht
beim Ausführungsbeispiel aus zwei Dioden 38, 40, deren Anoden miteinander und mit
dem Eingang der Entkoppelungsschaltung 36 verbunden sind und deren Kathoden jeweils
mit der Steuerelektrode einer steuerbaren Diode, nämlich eines Thyristors 42 bzw.
44, verbunden sind. Die beiden Thyristoren 42, 44 liegen bei dem erfindungsgemäßen
Schalter antiparallel zueinander zwischen den externen Anschlüssen 14, 16. wobei parallel
zur Steuerelektroden/Kathoden-Strecke jeweils der übliche Gate/Kathoden-Widerstand
bzw. die Gate/Kathoden-Kapazität liegen.
[0017] Gemäß Fig. 1 liegt schließlich in Serie zu der Wechselspannungsquelle 18 eine Last
46, welche entsprechend dem hauptsächlichen Einsatzzweck von Zweidraht-Schaltern gemäß
der Erfindung als Erregerwicklung eines Relais dargestellt ist.
[0018] Die in Fig. 1 gezeigte Schaltung arbeitet zur Erzeugung der Hilfsspannung in an sich
bekannter Weise mit einem Phasenanschnitt, was im vorliegenden Fall bedeutet, daß
die beiden Thyristoren 42, 44 zu Beginn jeder Halbwelle der Wechselspannung für ein
vorgegebenes Zeitintervall gesperrt bleiben, und zwar so lange, bis auf der Ausgangsseite
der Hilfsspannungsquelle 12 eine Spannung erreicht ist, die der Schaltschwelle der
Z-Diode 34 entspricht.
[0019] Wenn der Transistor 24 durch den Pegel am Ausgang des Initiators 10 leitend gesteuert
ist und wenn gleichzeitig am Ausgang der Wechselspannungsquelle 18 eine positive Halbwelle
ansteht, dann fließt gemäß Fig. 1a, sobald der Kondensator 32 über die Schaltstrecke
des Transistors 24 und die Diode 30 aufgeladen und die Schaltschwelle der Z-Diode
34 erreicht ist, ein in Form einer durchgezogenen Linie angedeuteter Steuerstrom von
dem Anschluß 14 über die Gleichrichterbrücke 20, die Hilfsspannungsquelle 12, die
Emitter/Kollektor-Strecke des Transistors 24, die Z-Diode 34 und die Diode 40 zur
Steuerelektrode des Thyristors 44 und von dort über die Kathode des Thyristors 44
und die Last 46 zurück zum negativen Anschluß der Wechselspannungsquelle 18. Hierdurch
wird der Thyristor 44 leitend gesteuert, so daß nunmehr über die Serienschaltung des
Thyristors 44, der Last 46 und der Wechselspannungsquelle 18, die gemeinsam den Lastkreis
bilden, ein Laststrom fließen kann, der als strichpunktierte Linie angedeutet ist,
wobei die Stromrichtung ähnlich wie beim Steuerstrom durch Pfeile angedeutet ist.
Sobald der Thyristor 44 leitend gesteuert wird, bricht die Spannung auf der Eingangsseite
der Brückenschaltung 20 bis auf die geringe Restspannung über der Schaltstrecke des
Thyristors 44 zusammen, so daß auch die Hilfsspannungsquelle 12 keine Ausgangsspannung
mehr liefern kann. Die Speisespannung für den Initiator 10 wird nunmehr während des
Rests der laufenden Halbwelle von dem zuvor aufgeladenen Kondensator 32 geliefert.
Solange auf der Eingangsseite der Brückenschaltung 20 dagegen eine Spannung ansteht
und der Transistor 24 aufgrund eines entsprechenden Ausgangssignals des Initiators
10 gesperrt ist, dient der Widerstand 54 dazu, für den Initiator 10 einen eingeprägten
Strom zu erzeugen. Die Diode 30 dient dem Zweck der Entkoppelung zwischen der Stromversorgung
des Initiators 10 und der Thyristoransteuerung.
[0020] In entsprechender Weise wird bei einer negativen Halbwelle der Wechselspannungsquelle
18 der Thyristor 42 leitend gesteuert, wobei der Steuerstrom und der Laststrom längs
der in Fig. 1b angedeuteten Pfade fließen.
[0021] Man erkennt, daß bei dem Zweidraht-Schalter gemäß der Erfindung bei eingeschaltetem
Lastkreis jeweils nur noch die Anoden/Kathoden-Strecke eines einzigen Thyristors im
Lastkreis liegt. Außer an der Last tritt also ein Spannungsabfall nur an der Schaltstrecke
eines einzigen Thyristors auf, wobei dieser Spannungsabfall etwa 1 V beträgt. Dabei
ist es vorteilhaft, daß die beiden antiparallel geschalteten Thyristoren 42, 44 vergleichsweise
preiswerte handelsübliche Bauelemente mit geringem Platzbedarf sind und daß der Schalttransistor
24 durch die Dioden 38, 40 der Entkoppelungsschaltung von der hohen Wechselspannung
entkoppelt ist und nur die relativ niedrige Spannung von etwa 10 V am Ausgang der
Hilfsspannungsquelle 12 schalten muß. Voraussetzung für das Funktionieren der Schaltung
ist es dabei allerdings, daß die Dioden 38, 40 eine für die Wechselspannung ausreichende
Spannungsfestigkeit besitzen. Diese Forderung wird von vielen relativ preiswerten
und kleinen, handelsüblichen Halbleiterdioden erfüllt.
[0022] Die in Fig. 2 gezeigte Schaltung eines Zweidraht-Schalters gemäß der Erfindung entspricht
hinsichtlich der Ausbildung des Lastkreises und seiner Ansteuerung vollständig der
Schaltung gemäß Fig. 1. Der in Fig. 1 lediglich schematisch gezeigte Initiator 10
ist jedoch durch eine handelsübliche integrierte Schaltung 10ʹ des Typs TDE 0160 der
Firma Thomson-CSF ersetzt, welcher mit der entsprechenden äußeren Beschaltung versehen
ist. Weiterhin ist in Fig. 2 der Spannungsregler bzw. die Hilfsspannungsquelle 12,
die in Fig. 1 nur als Block dargestellt ist, detailliert dargestellt. Man erkennt,
daß die Hilfsspannungsquelle 12 als Hauptelement einen Feldeffekt-Transistor 48 aufweist,
dessen Drain/Source-Strecke zwischen der Gleichrichterbrücke 20 und dem Emitter des
Transistors 24 liegt und dessen Gate-Elektrode mit dem anderen - ausgangsseitigen
- Anschluß der Brücke 20 über eine Z-Diode 50 verbunden ist. Außerdem ist parallel
zur Gate/Drain-Strecke des Transistors 48 ein Widerstand 52 vorgesehen.
[0023] Bei der in Fig. 2 gezeigten Hilfsspannungsquelle wird der Transistor 48 auf der Ausgangsseite
der Brücke 20 bei jeder Halbwelle, zumindest für die Dauer des Phasenanschnitts, leitend
gesteuert, wobei die Z-Diode 50 die an seiner Gate-Elektrode wirksame Spannung auf
einen vorgegebenen Wert begrenzt. Auf diese Weise erhält man auf der Ausgangsseite
des Transistors 48 eine pulsierende Gleichspannung mit einer relativ niedrigen Amplitude
von beispielsweise etwa 10 V, aus der mit Hilfe des Widerstandes 54 ein im wesentlichen
konstanter Strom (eingeprägter Strom) für die Speisung der integrierten Schaltung
10ʹ gewonnen wird.
[0024] In Fig. 3 ist eine weitere Variante eines ZweidrahtSchalters gemäß der Erfindung
dargestellt, und zwar nur der auf der Eingangsseite der Brücke befindliche Schaltungsteil
mit zugehörigen Elementen des Steuerstromkreises. Die Thyristoren 42,44 der Schaltungen
gemäß Fig. 1 und 2 sind in Fig. 3 durch Transistoren 42,44 ersetzt, die durch Dioden
56,58 in ihrem Kollektoranschluß gegen eine Verpolung geschützt sind. Ferner ist zwischen
die Z-Diode 34 und die Dioden 38,40 ein Basis-Vorwiderstand 62 eingefügt. Im übrigen
ist der Zweidraht-Schalter gemäß Fig. 3 auf der Ausgangsseite der Brücke im wesentlichen
ebenso ausgebildet wie dies anhand von Fig. 1 erläutert wurde.
[0025] Ergänzend ist bezüglich der Schaltungen gemäß Fig. 2 und 3 noch darauf hinzuweisen,
daß dort zwischen dem Kollektor des Transistors 24 und Bezugspotential ein weiterer
Kondensator 60 mit gestrichelten Linien angedeutet ist. Dies soll zeigen, daß für
den Steuerstromkreis ein separater Kondensator vorgesehen sein kann, wenn dies aus
technischen Gründen wünschenswert ist. Normalerweise genügt jedoch ein einziger Kondensator
- bei den Ausführungsbeispielen der Kondensator 32 -als Ladungsspeicher für die Hilfsspannung
und als Kondensator für den Steuerstromkreis.
1. Zweidraht-Schalter zum Anschalten einer Last (46) an eine Wechselspannungsquelle (18),
mit einer im Betrieb eingangsseitig mit der Wechselspannungsquelle verbundenen Gleichrichter-Brückenschaltung
(20), mit einer auf der Ausgangsseite der Brückenschaltung vorgesehenen Halbleiterschaltung,
die eingangsseitig durch einen Initiator (10) steuerbar ist und ausgangsseitig eine
in Abhängigkeit von dem Betriebszustand des Initiators leitend steuerbare Halbleiter-Schaltstrecke
(24) aufweist, und mit einem auf der Eingangsseite der Brückenschaltung befindlichen,
bei angeschlossener Last im Lastkreis liegenden steuerbaren Halbleiterbauelement (42,44),
dessen Steuerelektrode in einem die Halbleiter-Schaltstrecke enthaltenden Steuerstromkreis
liegt, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Ausgangsseite der Brückenschaltung (20) eine der Erzeugung einer im
Vergleich zur Wechselspannung relativ niedrigen pulsierenden Gleichspannung als Hilfsspannung
dienende Hilfsspannungsquelle (12) verbunden ist, durch die ein als Ladungsspeicher
dienender Kondensator (32) aufladbar ist, und daß in den Steuerstromkreis zwischen
die Steuerelektrode des steuerbaren Halbleiterbauelements (42,44) und die Halbleiter-Schaltstrecke
die Reihenschaltung eines bei einer vorgegebenen Mindestspannung über dem Kondensator
(32) leitend steuerbaren Schwellwertelements (34) und einer Diode (38, 40) eingefügt
ist.
2. Zweidraht-Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Schwellwert-Element
eines der folgenden Elemente vorgesehen ist:
eine Z-Diode (34), eine Trigger-Diode, ein Diac.
3. Zweidraht-Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das steuerbare
Halbleiter Bauelement ein Thyristor (42) ist, zu welchem ein zweiter Thyristor (44)
antiparallel geschaltet ist, und daß die Steuerelektrode des weiteren Thyristors (44)
über eine weitere Diode (40) mit dem Verbindungspunkt des Schwellwertelements (34)
und der dem ersten Thyristor (42) zugeordneten Diode (38) verbunden ist, derart, daß
die beiden Dioden (38,40), bezogen auf den Verbindungspunkt, in derselben Richtung
gepolt sind.
4. Zweidraht-Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (32)
gleichzeitig als Ladungsspeicher zur Speisung des Initiators (10) vorgesehen ist.
5. Zweidraht-Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das steuerbare
Halbleiter-Bauelement als Transistor (42) mit einer dem Verpolungsschutz dienenden
Diode (56) im Kollektoranschluß ausgebildet ist, zu dem ein zweiter Transistor (44)
mit einer dem Verpolungsschutz dienenden Diode (58) im Kollektoranschluß antiparallel
geschaltet ist, und daß die Basis des weiteren Transistors (44) über eine weitere
Diode (40) mit dem Verbindungspunkt des Schwellwertelements (34) und der dem ersten
Transistor(42) zugeordneten Diode (38) verbunden ist, derart, daß die beiden Dioden
(38,40),bezogen auf den Verbindungspunkt, in derselben Richtung gepolt sind.
1. Two-wire switch for connecting a load (46) to an AC voltage source (18), comprising
a bridge rectifier circuit (20) connected in the operating state on the input side
to the AC voltage source, a semiconductor circuit provided on the output side of the
bridge rectifier circuit, said semiconductor circuit being controllable on the input
side by an initiator (10) and having on the output side a semiconductor switching
path (24) capable of being brought into the conductive state in response to the operating
state of the initiator, and also comprising a controllable semiconductor component
(42, 44) on the input side of the bridge rectifier circuit and located in the load
circuit when the load is in the connected state, the control electrode of said component
being located in a control current circuit including the semiconductor switching path,
characterized in that an auxiliary voltage source (12) serving to generate a pulsating
DC voltage as auxiliary voltage, which is relatively low in comparison with the AC
voltage, is connected to the output side of the bridge rectifier circuit (20) and
a capacitor (32) serving as charge storage device is chargeable by said auxiliary
voltage source, and that the series connection of a diode (38, 40) and a threshold
element (34) capable of being brought into the conducting state at a predetermined
minimum voltage across the capacitor (32) is inserted into the control current circuit
between the control electrode of the controllable semiconductor component (42, 44)
and the semiconductor switching path.
2. Two-wire switch as defined in claim 1, characterized in that one of the following
elements is provided as threshold element:
a Zener diode (34), a triggering diode, a diac.
3. Two-wire switch as defined in claim 1 or 2, characterized in that the controllable
semiconductor component is a thyristor (42) having a second thyristor (44) connected
in antiparallel relationship thereto, and that the control electrode of the additional
thyristor (44) is connected via an additional diode (40) with the connection point
of the threshold element (34) and the diode (38) associated with the first thyristor
(42) such that the two diodes (38, 40) are poled in the same direction in relation
to the connection point.
4. Two-wire switch as defined in claim 3, characterized in that the capacitor (32) is
provided simultaneously as charge storage means for supplying the initiator (10).
5. Two-wire switch as defined in claim 1 or 2, characterized in that the controllable
semiconductor component is designed as a transistor (42) having a diode (56) at the
collector terminal serving as protection against incorrect poling, a second transistor
(44) having a diode (58) at the collector terminal serving as protection against incorrect
poling being connected in antiparallel relationship to said transistor, and that the
base of the additional transistor (44) is connected via an additional diode (40) to
the connection point of the threshold element (34) and the diode (38) associated with
the first transistor (42) such that the two diodes (38, 40) are poled in the same
direction in relation to the connection point.
1. Commutateur à deux fils pour le branchement d'une charge (46) à une source de tension
alternative (18), comportant un circuit redressant en pont (20) relié en fonctionnement,
côté entrée, à la source de tension alternative, un circuit à semi-conducteur prévu
sur le côté sortie du circuit en pont, pouvant être commandé côté entrée, par un commutateur
d'amorçage (10) et présentant côté sortie, un circuit de commutation à semi-conducteur
(24) susceptible d'être rendu passant en fonction de l'état de fonctionnement du commutateur
d'amorçage, ainsi qu'un composant à semi-conducteur (42, 44) pouvant être commandé,
situé sur le côté entrée du circuit en pont, se trouvant dans le circuit de la charge
lorsque celle-ci est raccordée, et dont l'électrode de commande se trouve dans un
circuit de courant de commande renfermant le circuit de commutation à semi-conducteur,
caractérisé en ce qu'à la sortie du circuit en pont (20) est reliée une source de
tension auxiliaire (12) destinée à produire, en tant que tension auxiliaire, une tension
continue pulsée relativement faible en comparaison de la tension alternative, et grâce
à laquelle peut être chargé un condensateur (32) faisant office d'accumulateur de
charge, et en ce que dans le circuit de courant de commande, entre l'électrode de
commande du composant à semi-conducteur (42, 44) susceptible d'être commandé et le
circuit de commutation à semi-conducteur, est inséré le montage en série d'un élément
à valeur de seuil (34) susceptible d'être rendu passant pour une tension minimum prédéfinie,
par le condensateur (32), et d'une diode (38, 40).
2. Commutateur à deux fils selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'en guise d'élément
à valeur de seuil, il est prévu un des éléments suivants:
une diode Zener (34), une diode à déclenchement, un diac.
3. Commutateur à deux fils selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le composant
à semi-conducteur susceptible d'être commandé est un thyristor (42) formant un montage
antiparallèle avec un second thyristor (44), et en ce que l'électrode de commande
de cet autre thyristor (44) est reliée par l'intermédiaire d'une autre diode (40),
au point de jonction de l'élément à valeur de seuil (34) et de la diode (38) associée
au premier thyristor (42), de telle sorte que les deux diodes (38,40) soient polarisées
dans le même sens, en se référant au point de jonction.
4. Commutateur à deux fils selon la revendication 3, caractérisé en ce que le condensateur
(32) est prévu simultanément comme accumulateur de charge pour l'alimentation du commutateur
d'amorçage (10).
5. Commutateur à deux fils selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le composant
à semi-conducteur est réalisé sous la forme d'un transistor (42) comportant une diode
(56) au collecteur pour la protection contre l'inversion de polarisation, et formant
un montage antiparallèle avec un second transistor (44) comportant une diode (58)
au collecteur pour la protection contre l'inversion de polarisation, et en ce que
la base de cet autre transistor (44) est reliée par l'intermédiaire d'une autre diode
(40), au point de jonction de l'élément à valeur de seuil (34) et de la diode (38)
associée au premier transistor (42), de telle sorte que les deux diodes (38,40) soient
polarisées dans le même sens, en se référant au point de jonction.