[0001] Die Erfindung betrifft eine Gegenhalteeinrichtung für eine aus Oberteil und Unterteil
bestehende Stanzpresse für stanzfähige Metalle,
wobei die Stanzpresse einen im Unterteil angeordneten, eine vorbestimmte Druckkraft
aufbringenden Hydraulikzylinder aufweist, dessen Kolben mit einem den Unterteil durchsetzenden
Druckteil verbunden ist, welcher einen Gegenhalter für den Stanzvorgang bildet,
wobei die von der Kolbenunterseite begrenzte Zylinderkammer über ein steuerbares,
beim Einfahren des Kolbens geschlossenes Magnetventil und ein beim Einfahren des Kolbens
öffnendes Rückschlagventil mit einer Hydraulik-Druckspeichereinheit in Verbindung
steht,
und wobei das Magnetventil und das Rückschlagventil über eine gemeinsame Druckfluidleitung
an die Hydraulik-Druckspeichereinheit anschließbar sind.
[0002] Aus der DE-A-1 552 049 ist eine Auswerfer-Ansteuervorrichtung zum Nachrüsten einer
mit einem hydraulisch betätigbaren Auswerfer ausgestatteten Stanzpresse üblicher Art
bekannt. Der Auswerfer ist durch einen im Pressenunterteil angeordneten, vom Kolben
eines Hydraulikzylinders betätigten Druckteil gebildet, der bei Ansteuerung durch
die Ansteuervorrichtung während des Stanzvorganges auch als Gegenhalter für den Pressenstempel
wirkt.
[0003] Die Ansteuervorrichtung umfaßt eine durch einen Federakkumulator gebildete Hydraulik-Druckspeichereinheit,
die überein beim Einfahren des Kolbens geschlossenes Magnetventil und ein parallelgeschaltetes,
beim Einfahren des Kolbens öffnendes Rückschlagventil mit der von der Kolbenunterseite
begrenzten Zylinderkammer in Verbindung steht. Dabei sind das Rückschlagventil und
das Magnetventil jeweils über eine gemeinsame Druckfluidleitung mit dem Federakkumulator
bzw. der Zylinderkammer verbunden.
[0004] Diese Vorrichtung weist die einleitend genannten Merkmale auf, ohne sich mit den
Problemen des Umbaues von üblichen Stanzpressen zu beschäftigen, wie diese auf das
Leistungsniveau von Feinstanzpressen gebracht werden können. Mit diesen Problemen
befaßt sich die vorliegende Erfindung.
[0005] Beim sogenannten Feinstanzen, das genaue, absolut plane und an den Konturkanten glatte
Teile ergibt, wird der Werkstoff mit Hilfe einer Preßplatte der Stanzpresse um den
auszustanzenden Teil herum festgeklemmt, damit der Werkstoff nur in der Schnittrichtung
fließen kann. Dabei wird der Werkstoff, der in der Regel in Streifenform zugeführt
wird, außerhalb der Schnittkontur z.B. durch eine Ringzacke gehalten, und innerhalb
der Schnittkontur durch den als Auswerfer dienenden Gegenhalter abgestützt. Der Schneidspalt
zwischen dem Pressenstempel und der die Schnittkontur aufweisenden Schneidplatte beträgt
nur wenige Hundertstel mm und die Schneidgeschwindigkeit ist relativ klein.
[0006] Es sind mechanische und hydraulische Feinstanzpressen mit feststehendem und mit beweglichem
Stempel bekannt. Der den Stempel enthaltende Pressenoberteil und der die Schneidplatte
tragende Pressenunterteil sind in der Regel durch Führungssäulen miteinander verbunden.
Die Gegenhaltekraft wird bei der hydraulischen Presse beispielsweise mittels eines
Hydraulikkolbens aufgebracht. Derwesentliche Nachteil dieser Ausführung besteht darin,
daß zum Aufbringen der hydraulischen Gegenhaltekraft Pumpen und entsprechende Steuerungen
erforderlich sind, die in die als Spezialpressen ausgebildeten Feinstanzpressen integriert
sind. Der damit verbundene konstruktive Aufwand ist bei solchen Pressen bedeutend
und die Pressen sind deshalb relativ teuer.
[0007] Die Erfindung zielt darauf ab, eine Gegenhalteeinrichtung zu schaffen, die es gestattet,
Feinstanzvorgänge ohne großen konstruktiven Aufwand auch mit üblichen Stanzpressen
auszuführen.
[0008] Dieses Ziel wird mit Hilfe einer Gegenhalteeinrichtung mit den einleitend genannten
Merkmalen erreicht, die sich erfindungsgemäß dadurch auszeichnet,
daß das Magnetventil und das Rückschlagventil über die gemeinsame Druckfluidleitung
an einen die Hydraulik-Druckspeichereinheit bildenden Druckfluidbehälter und zugleich
an eine Pumpe, vorzugsweise eine Handpumpe, zur Voreinstellung der vom Druckfluidbehälter
aufgebrachten Gegenhaltekraft anschließbar sind,
daß der Hydraulikzylinder an einem in den Unterteil der Stanzpresse als Adapter einsetzbaren
gesonderten Ringkörper befestigt ist, der vom Hydraulikkolben durchsetzt ist und einen
Anschlag für die obere Endlage des Hydraulikkolbens bildet,
daß der Ringkörper gemeinsam mit dem Hydraulikzylinder samt Ventilen, dem Kolben,
der Druckfluidleitung, dem Druckfluidbehälter und der diesem zugeordneten Pumpe einen
Umrüstsatz zum Feinstanzen bildet,
und daß der Hydraulikzylinder einen mit dem Magnetventil versehenen Fluideinlaß sowie
einen mit dem Rückschlagventil versehenen Fluidauslaß aufweist.
[0009] Die Erfindung ermöglicht es, eine übliche, nicht speziell als Feinstanzpresse ausgebildete
Stanzpresse so umzurüsten, daß mit ihr Feinstanzarbeiten durchgeführt werden können,
für die ansonsten kostenaufwendige Spezialpressen erforderlich sind. Dazu setzt die
Erfindung einen mittels einer Pumpe exakt voreinstellbaren Druckfluidbehälter ein,
in Verbindung mit einer Adapter-Halteanordnung für den Hydraulikzylinder und einer
Ausgestaltung als mobiler Umrüstsatz.
[0010] Es sei noch erwähnt, daß die aus der DE-A-1 552 049 bekannte Konstruktion mit Federakkumulator
als Gegenhalter für Feinstanzen unbrauchbar wäre, weil der Federakkumulator eine progressive
Federkennlinie avfweist, wogegen die Gegenhaltekraft gleichmäßig aufgebracht werden
muß. Durch die Verwendung von Tellerfedern könnte ein vorbestimmter Gegendruck nicht
vorgewählt werden, wie dies erfindungsgemäß mittels der Pumpe möglich ist. Das Wesen
der bekannten Konstruktion besteht insgesamt in der Verwendung eines Federakkumulators
als Druckspeichereinheit. Ein Druckfluidbehälter als Hydraulik-Druckspeichereinheit
ist anderseits in Verbindung mit einer an die Druckfluidleitung zu diesem Druckfluidbehälter
angeschlossenen Handpumpe zur Voreinstellung der Gegenhaltekraft an sich aus der US-3
211 034 bekannt. Diese Maßnahmen sind dort allerdings im Zusammenhang mit einer Stanzpresse
mit zusammenwirkenden oberen und unteren Stempeln bekannt und sind Teil einer Ansteuervorrichtung
für einen doppeltwirkenden Zylinder zur Betätigung des unteren Stempels. Diese bekannte
Anordnung beschäftigt sich auch nicht mit der erfindungsgemäßen Problemstellung.
[0011] Ferner sind beispielsweise aus der DE-A-1 805 984 Stanzpressen mit Gegenhalteeinrichtungen
bekannt, bei denen der Hydraulikzylinderfürdie Gegenhalterbetätigung an einem in eine
Pressenhälfte einschraubbaren Ringkörper befestigt ist, diesen durchsetzt und an diesem
in der Endlage anschlägt. Ein derartiger Aufbau entspringt der Notwendigkeit, eine
Stanzpresse beim Aufbau aus Einzelteilen zusammenzusetzen und ist mit dem erfindungsgemäß
als Adapter einsetzbaren Ringkörper in Aufbau, Zweck und Funktion nicht vergleichbar.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf
die Zeichnung, die einen schematischen Schnitt durch eine Stanzpresse mit einem Gegenhalter
zeigt, näher beschrieben.
[0013] Der Gegenhalter ist in eine Stanzpresse üblicher Bauart eingebaut. Die Stanzpresse
besteht im wesentlichen aus einem beweglichen Oberteil A und einem feststehenden Unterteil
B, wobei der Unterteil B einen Tisch 1 aufweist, der einen Halter 2 für eine Schneidplatte
3 trägt. Die Schneidplatte 3 enthält eine Durchbrechung mit der Kontur K des auszustanzenden
Teile und einen in dieser Durchbrechung angeordneten Gegenhalterteil 4.
[0014] Der Oberteil A ist zweiteilig ausgebildet und mittels sich vom Halter 2 wegerstreckender
Säulen 5 geführt. Der Oberteil A umfasst einen Stempel 6 und eine diesen umgebende,
relativ zum Stempel durch Zwischenschaltung von Gummifedern G bewegliche Pressplatte
7 mit einem Werkstückhalter 8.
[0015] Die Vorrichtung ist im Tisch 1 unterhalb des Halters 2 angeordnet und mittels eines
Ringkörpers 9 gehalten. An diesem Ringkörper 9 ist eine Platte 10 befestigt, die einen
Hydraulikzylinder 11 trägt. Ein durch die Platte 10 in den Hydraulikzylinder 11 ragender
Kolben 12 ist mittels einer weiteren Platte 13 an den Halter 2 durchsetzenden Trägern
14 für den Gegenhalterteil 4 befestigt, wobei der Ringkörper 9 einen oberen Anschlag
9' für den Kolben 12 bildet.
[0016] Der Hydraulikzylinder 11 hat einen Einlass 15 mit einem als Schieberventil ausgebildeten
Magnetventil 16 und einen Auslass 17 mit einem Rückschlagventil 18. Der Einlass und
der Auslass stehen mit einer Fluidleitung 19 in Verbindung, an die eine Handpumpe
20 und ein Druckfluidbehälter 21 angeschlossen sind.
[0017] Die dargestellte Vorrichtung arbeitet wie folgt: Mit Hilfe der Handpumpe 20 wird
im Druckfluidbehälter 21 eine vorbestimmte Gegenhaltekraft eingestellt, die von der
Dicke und Art des zu stanzenden Materials abhängt. Beim Niedergehen des Oberteiles
Ader Presse wird das Werkstück (Stanzgitter) S zwischen der Schneidplatte 3 und der
Pressplatte 7 festgeklemmt, wobei eine an der Pressplatte 7 vorgesehene Ringzacke
7' in den Werkstoff ausserhalb der Schnittkontur K eindringt. Dadurch wird der Werkstoffstreifen
S festgehalten und ein Fliessen des Werkstoffes in einer anderen als der Schnittrichtung
vermieden. Der Stempel 6 beginnt in den Werkstoff einzuschneiden und der Gegenhalterteil
4 wirkt mit dem vorher mittels der Handpumpe 20 eingestellten, auf den Kolben 12 wirkenden
Druck entgegen. Dabei werden der Gegenhalterteil 4 und damit der Kolben 12 im Zylinder
11 zurückgedrückt und das Hydraulikmedium wird über das Rückschlagventil 18 in den
Druckfluidbehälter 21 gedrückt. Nach beendetem Schnitthub öffnet die Presse, wobei
das Rückschlagventil 18 den Rückfluss des Hydraulikmediums in den Zylinder 11 sperrt,
so dass der Gegenhalterteil 4 und der Kolben 12 ihre untere Endlage beibehalten. Danach
wird das Magnetventil 16 z. B. über eine (nicht gezeigte) Steuerkurve an der Presse
geöffnet, so dass das Hydraulikmedium unter dem voreingestellten Druck in den Zylinder
11 strömt. Dadurch werden der Kolben 12 samt Gegenhalterteil 4 nach oben bewegt und
der Stanzteil wird mit dem als Auswerferdienenden Gegenhalter ausgeworfen. Der Gegenhalterteil
4 nimmt wieder seine obere Endlage ein, in welcher die Platte 13 am Ringkörper 9 anliegt,
und die Presse ist für einen neuen Stanzzyklus bereit.
[0018] Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung ist, dass die gesamte, aus Ringkörper 9, Hydraulikzylinder
11 samt Ventilen 16, 18, Fluidleitung 19, Druckfluidbehälter 21 und Handpumpe 20 bestehende
Einheit als Umrüsteinsatz in eine übliche Stanzpress, die nicht speziell als Feinstanzpresse
ausgebildet ist, eingebaut werden kann, wobei der Ringkörper 9 als Adapter wirkt bzw.
entsprechend den Dimensionen der jeweiligen Presse ausgebildet werden kann.
[0019] Das gezeigte Ausführungsbeispiel kann im Rahmen des durch die Merkmale des Patentanspruchs
definierten allgemeinen Erfindungsgedankens verschiedentlich abgewandelt werden. So
kann beispielsweise anstelle der Handpumpe auch eine anders betätigte Pumpe vorgesehen
werden.
1. Gegenhalteeinrichtung für eine aus Oberteil (A) und Unterteil (B) bestehende Stanzpresse
für stanzfähige Metalle,
wobei die Stanzpresse einen im Unterteil (B) angeordneten, eine vorbestimmte Druckkraft
aufbringenden Hydraulikzylinder (11) aufweist, dessen Kolben (12, 13) mit einem den
Unterteil (B) durchsetzenden Druckteil (4) verbunden ist, welcher einen Gegenhalterfür
den Stanzvorgang bildet,
wobei die von der Kolbenunterseite (12) begrenzte Zylinderkammer über ein steuerbares,
beim Einfahren des Kolbens geschlossenes Magnetventil (16) und ein beim Einfahren
des Kolbens (12, 13) öffnendes Rückschlagventil (18) mit einer Hydraulik-Druckspeichereinheit
(21) in Verbindung steht,
und wobei das Magnetventil (16) und das Rückschlagventil (18) über eine gemeinsame
Druckfluidleitung (19) an die Hydraulik-Druckspeichereinheit (21) anschließbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Magnetventil (16) und das Rückschlagventil (18) über die gemeinsame Druckfluidleitung
(19) an einen die Hydraulik-Druckspeichereinheit bildenden Druckfluidbehälter (21)
und zugleich an eine Pumpe (20), vorzugsweise eine Handpumpe, zur Voreinstellung der
vom Druckfluidbehälter aufgebrachten Gegenhaltekraft anschließbar sind,
daß der Hydraulikzylinder (11) an einem in den Unterteil (B) der Stanzpresse als Adapter
einsetzbaren gesonderten Ringkörper (9) befestigt ist, der vom Hydraulikkolben (12,
13) durchsetzt ist und einen Anschlag (9') für die obere Endlage des Hydraulikkolbens
(12, 13) bildet,
daß der Ringkörper (9) gemeinsam mit dem Hydraulikzlinder (11) samt Ventilen (16,18),
dem Kolben (12, 13), der Druckfluidleitung (19), dem Druckfluidbehälter (21) und der
diesem zugeordneten Pumpe (20) einen Umrüstsatz zum Feinstanzen bildet,
und daß der Hydraulikzylinder (11) einen mit dem Magnetventil (16) versehenen Fluldeinlaß
(15) sowie einen mit dem Rückschlagventil (18) versehenen Fluidauslaß (17) aufweist.
1. Holder-up device for a punching press comprising top section (A) and bottom section
(B) for punchable metals,
the punching press exhibiting a hydraulic cylinder (11) arranged in the bottom section
(B) and exterting a predetermined compressive force, the piston (12,13) of which is
connected to a pressure part (4) which penetrates the bottom section (B) and forms
a holder-up for the punching operation,
the cylinder chamber, which is delimited by the underside of the piston (12), communicating
through a controllable solenoid valve (16), closed when the piston is retracted, and
a non-return valve (18), opening when the piston (12, 13) is retracted, with a hydraulic
pressure accumulator unit (21),
and the solenoid valve (16) and the non-return valve (18) being connectable by a common
pressurized fluid pipe (19) to the hydraulic pressure accumulator unit (21),
characterized in that the solenoid valve (16) and the non-return valve (18) are connectable
by the common pressurized fluid pipe (19 to a pressurized fluid tank (21) constituting
the hydraulic pressure accumulator unit and also to a pump (20), preferably a hand
pump, for the preadjustment of the hold-up force exerted by the pressurized fluid
tank,
that the hydraulic cylinder (11) is fastened to a separate annular element (9) insertable
as an adaptor into the bottom section (B) of the punching press, which is penetrated
by the hydraulic piston (12, 13) and forms a stop (9') for the upper limit position
of the hydraulic piston (12, 13),
that the annular element (9) forms a conversion insert for precision punching conjointly
with the hydraulic cylinder (11) with valves (16, 18), the piston (12,13), the pressurized
fluid pipe (19), the pressurized fluid tank (21) and the pump (20) associated with
the latter,
and that the hydraulic cylinder (11) exhibits a fluid inlet (15) provided with the
solenoid valve (16) and a fluid outlet (17) provided with the non-return valve (18).
1. Dispositif d'appui pour une presse à estamper des métaux aptes à l'estampage, composée
d'une pièce supérieure (A) et d'une pièce inférieure (B),
la presse à estamper présentant un vérin hydraulique (11) disposé dans la partie inférieure
(B), appliquant une force de pression prédéterminée, vérin dont le piston (12, 13)
est relié à une piece de pression (4) traversant la partie inférieure (B) et constituant
un appui pour le processus d'estampage, la chambre de vérin, limitée par la face inférieure
(12) du piston, étant reliée à une unité accumulatrice (21) de pression hydraulique
par une électrovanne réglable (16), fermée lors de la pénétration du piston, et par
un clapet anti-retour
(18), s'ouvrant lors de la pénétration du piston (12, 13),
l'éléctrovanne (16) et le clapet anti-retour (18) pouvant être reliés par une conduite
commune (19) de fluide sous pression à l'unité accumulatrice (21) de pression hydraulique,
caractérisé en ce
que l'électrovanne (16) et le clapet anti-retour (18) peuvent être reliés par la conduite
commune (19) de fluide sous pression à un réservoir (21) de fluide sous pression constituant
l'unité accumulatrice (21) de pression hydraulique et à une pompe (20), de préférence
une pompe à main, pour le préréglage de la force d'appui exercée par le réservoir
(21) de fluide sous pression,
en ce que le vérin hydraulique (11) est fixé à un corps annulaire séparé (9) installable
dans la partie inférieure (B) de la presse à estamper comme adaptateur, corps annulaire
(9) qui est traversé par le piston hydraulique (12, 13) et qui constitue une butée
(9') pour la position finale supérieure du piston hydraulique (12, 13),
en ce que le corps annulaire (9) constitue un équipment de transformation destiné
à l'estampage fin, en commun avec le vérin hydraulique (11), l'ensemble des vannes
(16, 18), le piston (12, 13), la conduite (19) de fluide sous pression, le réservoir
(21) de fluide sous pression et la pompe (20), qui est associée à ce dernier,
et en ce que le vérin hydraulique (11) présente une entrée de fluide (15) comportant
l'électrovanne (16) ainsi qu'une sortie de fluide (17) comportant le clapet anti-retour
(18).