| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 245 586 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
24.06.1992 Patentblatt 1992/26 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.02.1987 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F41J 9/10 |
|
| (54) |
Vorrichtung zur Bergung eines auf einem geschleppten Luftzielkörper befestigten Trefferanzeige-Sensors
Device for salvaging a hit-indicating device mounted on a towed airborne target
Dispositif de récupération d'un détecteur de coups au but, monté sur une cible aérienne
remorquée
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
19.03.1986 DE 3609199
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
19.11.1987 Patentblatt 1987/47 |
| (73) |
Patentinhaber: DORNIER GMBH |
|
D-88004 Friedrichshafen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Deppner, Horst
D-7994 Langenargen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Landsmann, Ralf, Dipl.-Ing. et al |
|
Dornier GmbH
LHG 88039 Friedrichshafen 88039 Friedrichshafen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 293 350 GB-A- 941 909
|
FR-A- 2 362 360
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bergung eines Trefferanzeige-Sensors,
der in einem zur Darstellung von Luftzielen dienenden und mit einem Bergungssystem
mit Fallschirm und einer Schleppseilanlenkung zur Befestigung eines Schleppseiles
versehenen Schleppzielkörper lösbar angeordnet ist.
[0002] Derartige Schleppzielkörper sind allgemein bekannt und in verschiedenen Luftwaffen
eingeführt. Diese Schleppzielkörper werden während eines Luft/Luft-Übungsschießens
mit Rohrwaffen zur Darstellung eines Luftzieles mittels eines Schleppseiles hinter
einem Luftfahrzeug hergezogen. Im wesentlichen besteht der Schleppzielkörper aus einem
Mittelholm mit daran angeordneten kleineren oder größeren Tragflächen und einem darauf
angeordneten Trefferanzeige-Sensor. Beide Geräte, Schleppzielkörper und Trefferanzeige-Sensor,
sind bisher als Einweg-bzw. Verlustgeräte konzipiert. Das heisst, dass entweder der
Schleppzielkörper nach dem Einsatz vom schleppenden Luftfahrzeug getrennt und nicht
mehr geborgen wird oder mit einem Fallschirm zu Boden gleitet.
[0003] Beispielsweise ist aus der DE-PS 25 11 984 ein Bergungssystem für geschleppte Flugzielkörper
bekannt, das aus einem Fallschirm besteht, dessen Auslösevorrichtung bei Nachlassen
der Spannung des Schleppseils wirksam wird. Hierbei ist das am Zielflugkörper befestigte
Ende des Schleppseils elektrisch leitend und hat elektrischen Kontakt zu einer Steuerschaltung
im Zielflugkörper. An seiner Kontur befindet sich ein gegenüber seiner Haut isolierter,
elektrisch leitender Kontaktring. Bei Trennung des Schleppseils berührt es den Kontaktring
und schliesst einen aus Kontaktring, Schleppseil und Steuerschaltung bestehenden Schaltkreis,
wodurch der Fallschirm ausgelöst wird.
[0004] Aus der GB-A-941 909 ist ein Schleppzielkörper zur Darstellung von Luftzielen mit
einem Detektor, mit einem Bergungssystem mit Fallschirm, das durch Kappen des Schleppseiles
aktiviert wird und mit einer Schleppseilanlenkung zur Befestigung eines Schleppseils
bekannt. Diese Vorrichtung bildet den Oberbegriff des Anspruchs 1. Der Schleppzielkörper
schwebt nach seinem Einsatz im wesentlichen vollständig am Fallschirm auf die Erde
zurück.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, mit welcher der relativ
kleine, leichte und kostenträchtige Trefferanzeige-Sensor mit zugehöriger Elektronik
vom grossen, schweren und häufig stark zerstörten und für weitere Einsätze unbrauchbaren
Schleppzielkörper getrennt und als wiederverwendbares Gerät geborgen werden kann.
[0006] Erfindungsgemäß wird die gestellte Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0007] Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der Trefferanzeige-Sensor sowohl durch
eine mechanische Aktivierung der Bergungselektronik automatisch, als auch durch eine
funkelektronische Aktivierung mittels Empfangs- und Bergungselektronik vom Schleppzielkörper
trennbar ist. Damit ist es möglich, den Trefferanzeige-Sensor zusammen mit dem Bergungssystem
vom Schleppzielkörper so zu trennen, daß nach der Landung oder Wasserung der Sensor
unbeschädigt und für einen erneuten Einsatz wiederverwendbar bleibt. Dadurch ergibt
sich eine beträchtliche Einsparung an wiederzubeschaffenden Geräten und der damit
verbundenen erheblichen Kosten.
[0008] Das Bergungssystem mit der darin angeordneten Bergungs- und/oder Empfangselektronik
ist am Schleppzielkörper durch pyrotechnische Trennelemente, z.B. Sprengschrauben
oder Sprengnieten befestigt. Nach Kappen des Schleppseiles vom Luftfahrzeug wird das
Schleppseil wegen seines zum Schleppzielkörper relativ größeren Luftwiderstandes und
seiner geringeren Masse vom Schleppzielkörper unterholt. Dabei legt es sich an der
Oberseite des Schleppzielkörpers an wobei seine Lage zum Anlenkpunkt definiert ist.
Am Anlenkpunkt befindet sich die Kontaktschaltung in Form eines Mikroschalters. Eine
am Schleppzielkörper angeordnete und mit dem Schleppseil und deren Anlenkung verbundene
drehbare Kontaktleiste dient als Signalgeber, der von einem Berührungsfühler automatisch
geschaltet wird. Die dadurch bewirkte Aktivierung der Bergungselektronik gibt die
Zündimpulse für das Durchtrennen der Solbruchstellen der pyrotechnischen Trennelemente.
Nach erfolgtem Lösen der Verbindungen trennt sich unter Einwirkung des Luftwiderstandes
das Bergungssystem zusammen mit dem Trefferanzeige-Sensor vom Schleppzielkörper. Zugleich
wird ein darin verstautes Fallschirmsystem ausgezogen und freigegeben. Die am Fallschirm
befestigte bzw. hängende Bergungselektronik mit dem Trefferanzeige-Sensor gleiten
daran mit vorbestimmter Sinkgeschwindigkeit zu Boden. Nach erfolgter Bergung kann
sowohl der Trefferanzeige-Sensor als auch die Bergungselektronik für einen weiteren
Einsatz aufbereitet und wiederverwendet werden.
[0009] Um den Bergungsvorgang des Trefferanzeige-Sensors und der Bergungselektronik auch
ohne die vorher beschriebene automatische Aktivierung, also ohne Abwurf des Schleppzuges
zu bewirken, ist das Bergungssystem mit einer zusätzlichen Empfangselektronik bestückt.
Die dadurch ermöglichte kommandierte Bergung des Trefferanzeige-Sensors mit Elektronik
wird erforderlich, wenn für den Abwurf der Geräte kein geeignetes Areal verfügbar
ist oder technische Schwierigkeiten vorliegen. In solchen Fällen müssen die Geräte
über Land geflogen und von einem am Boden oder an Bord des schleppenden Luftfahrzeuges
installierten Kommandosender aus ein Bergungssignal an die Bergungselektronik im Schleppzielkörper
gesendet werden. Hierzu wird über eine am Bergungssystem in stallierte Antenne sowie
einer Empfangselektronik und einem Decoder ein Signal als Zündimpuls an die pyrotechnischen
Trennelemente gegeben, worauf diese gezündet werden und der darauffolgende Trenn-
und Bergungsvorgang gleich dem vorbeschriebenen abläuft.
[0010] Für den automatischen und über den funkelektronischen (kommandierten) Bergungsvorgang
ist im Bergungssystem eine eigene Stromversorgung (z.B. Batterie) angeordnet.
Das Bergungssystem arbeitet völlig autonom. Eine Änderung der Form gegenwärtiger Trefferanzeige-Sensoren
bedarf es deshalb nicht.
[0011] Ausführungsbeispiele sind folgend beschrieben und durch Skizzen erläutert.
[0012] Es zeigen:
- Figur 1
- einen Schelppzielkörper mit Bergungssystem in seitlicher und Ansicht von oben,
- Figuren 2a bis d
- den Schleppzielkörper gemäß Figur 1 in seitlicher Ansicht bei automatischem Bergungsablauf,
- Figuren 3a bis c
- den Schleppzielkörper gemäß Figuren 1 und 2 bei kommandierten Bergungsablauf,
- Figur 4
- eine Blockschaltung des Bergungssystem mit Bergungs- und Empfangselektronik für den
automatischen und kommandierten Bergungsablauf.
[0013] Aus Figur 1 ist ein Schleppzielkörper 1 mit Bergungssystem 2 in seitlicher und in
der Ansicht von oben ersichtlich. Der Schleppzielkörper 1 weist auf seiner Oberseite
eine Schleppseilankenkung 3 auf, mit welcher ein von einem in der Figur nicht gezeigten
Luftfahrzeug gezogenes Schleppseil 4 verbunden ist. Ebenfalls auf seiner Oberseite
ist hinter der Schleppseilanlenkung 3 das Bergungssystem 2 innerhalb eines Gehäuses
5 und auf diesem ein Trefferanzeige-Sensor 6 angeordnet. Beide sind auf dem Schleppzielkörper
1 mittels pyrotechnischer Trennelemente 7 (z.B. mit Sollbruchstellen versehene Sprengschrauben
oder Sprengnieten) befestigt. Das Bergungssystem 2 enthält unter anderem eine Bergungs-
und Empfangselektronik 8, 8ʹ bestehend aus Antenne, Empfänger und Decoder, eine Stromversorgung
9 (z.B. Batterie), ein Fallschirmsystem 10, eine Kontaktschaltung 11 und einen als
Signalgeber ausgebildeten Berührungsfühler 12. Im vorderen Teil des Gehäuses 5, in
Schlepp-bzw. Flugrichtung, ist das Fallschirmsystem 10 zusammen mit der im hinteren
Bereich angeordneten Bergungs- und/oder Empfangselektronik 8 und Stromversorgung 9
zusammen mit dem Trefferanzeige-Sensor 6 fest verbunden. Die Außenkontur des Bergungssystems
2 bzw. dessen Gehäuse 5 und die des Trefferanzeige-Sensors 6 sind aufeinander abgestimmt.
Der als Signalgeber ausgebildete Berührungsfühler 12 ist nahe der Schleppseilanlenkung
3 angeordnet, mit welchem die Lage des Schleppseiles 4 relativ zum Schleppzielkörper
1 festgestellt wird. Um ein sicheres Funktionieren der mechanischen Aktivierung durch
den Berührungsfühler 12 zu gewährleisten, ist an zwei Seilkauschen (nicht näher gezeigt),
an die das Schleppseil 4 hängt, eine Kontaktleiste 13 angeordnet. Nach Kappen des
Schleppseiles 4 dreht sicht die Kontaktleiste 13 beim Zurückbleiben des Schleppseiles
4 auf den berührungsfühler 12 und löst die Aktivierung für den Bergungsablauf aus.
[0014] Aus den Figuren 2a bis d ist der Bergungsablauf des Bergungssystems 2 zusammen mit
dem Trefferanzeige-Sensor 6, der Bergungselektronik 8 und Stromversorgung 9 in einzelnen
Sequenzen ersichtlich.
Figur 2a zeigt den Schleppzielkörper 1 in Schleppstellung, in Figur 2b ist das gekappte
Schleppseil 4 durch die Unterholung des Schleppzielkörpers 1 und ihres Luftwiderstandes
zurückgefallen und liegt mit der Kontaktleiste 13 auf dem Berührungsfühler 12 auf
(Figur 2c). Durch die dabei erfolgte Aktivierung wurden die pyrotechnischen Trennelemente
7 gezündet und das Berungssystem 2 zusammen mit dem Trefferanzeige-Sensor 6 vom Schleppzielkörper
1 gelöst, sowie der Fallschirm 14 freigegeben. In Figur 2d schwebt das Bergungssystem
2 und der Trefferanzeige-Sensor am Fallschirm 14 hängend zu Boden. Der Schleppzielkörper
1 geht verloren. Der Ablauf erfolgt automatisch.
[0015] Die Figuren 3a bis c zeigen den Bergungsablauf nach einem vom Luftfahrzeug oder vom
Boden aus gegebenen Kommando. Hierbei wird das Schleppseil 4 nicht am Luftfahrzeug
gekappt. Nach erfolgtem Trennen des Bergungssystem mit dem Trefferanzeige-Sensor verläuft
der Trennablauf gleich dem vorher beschriebenen; die Geräte 2, 6, 8ʹ, 9, 10 gleiten
am Fallschirm nieder.
[0016] Das aus Figur 4 ersichtliche prinzipielle Blockschaltbild zeigt eine Schaltanordnung
des Bergungssystem 2 für eine automatische (gemäß Figuren 2a bis d) und eine kommandierte
(Figuren 3a bis c) Aktivierung und Auslösung des Fallschirmsystems 10 (Figuren 2 und
3). Das Kommandosignal gelangt über die Antenne 15 in die Empfangs- bzw. Auslöseelektronik
8, 8ʹ in die gegebenenfalls (bei Kappen des Schleppseiles 4 in Figur 3) noch ein Signal
vom Seillagen-Berührungsfühler 12 eingegeben wird und von wo der Zündimpuls an die
pyrotechnischen Trennelemente 7 abgegeben wird.
[0017] Je nach Einsatzvariante kann das Bergungssystem 2 reduziert werden. Zum Beispiel
bei rein passivem Bergungsbetrieb, bei dem die Bergungssequenz nach Kappen des Schleppseiles
4 ausgelöst wird, kann auf den Einsatz der Kommando-Empfangs-elektronik verzichtet
werden. Desgleichen ist die Kontaktschaltung 11, der Berührungsfühler 12 und die Kontaktleiste
13 überflüssig, wenn feststeht, daß eine Bergung des Trefferanzeige-Sensors 6 und
der übrigen Geräte ausschließlich durch ein Funkkommando eingeleitet werden soll.
1. Schleppzielkörper zur Darstellung von Luftzielen mit einem Trefferanzeige-Sensor (6),
mit einem Bergungssystem (2) mit Fallschirm (14), das durch Kappen des Schleppseils
(4) aktiviert wird, und mit einer Schleppseilanlenkung (3) zur Befestigung eines Schleppseils
(4), dadurch gekennzeichnet, daß das Bergungssystem (2) lösbar im Schleppzielkörper
(1) angeordnet ist und eine Bergungselektronik enthält, die das Bergungssystem (2)
mit Trefferanzeige-Sensor (6) vom Schleppzielkörper (1) trennt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bergungssystem (2) eine
Empfangselektronik (8ʹ) enthält, welche nach einer funkelektronischen Aktivierung
das Bergungssystem (2) mit Trefferanzeige-Sensor (6) vom Schleppzielkörper (1) trennt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Aktivierung
durch eine zwischen der Schleppseilanlenkung (3) und dem Schleppzielkörper (1) angeordnete
Kontaktschaltung (11) automatisch erfolgt.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktschaltung
(11) nach Kappen des Schleppseiles (4) erfolgt.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakschaltung
(11) einen als Signalgeber ausgebildeten Berührungsfühler (12) enthält.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalgeber
(12) an der Schleppseilanlenkung (3) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
den Seilkauschen des Schleppseiles (4) eine drehbare Kontaktleiste (13) angeordnet
ist.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aktivierung
durch pyrotechnische Trennelemente (7), z.B. Sprengschrauben oder -nieten erfolgt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die pyrotechnischen
Trennelemente (7) über Funk gezündet werden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aktivierung durch ein
Funkkommando ausgelöst wird.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Bergungssystem
(2) eine eigene Stromversorgung (9) (z.B. Batterie) und Antenne (15) enthält.
1. Towed airborne target to represent aerial targets with a hit-indicating device (6),
having a salvage system (2) with a parachute (14) which is activated by cutting the
towing cable (4), and having a towing cable pivot (3) for securing a towing cable
(4), characterised in that the salvage system (2) is arranged detachably in the towed
airborne target (1) and contains an electronic salvaging device, which separates the
salvage system (2) with the hit-indicating device (6) from the towed airborne target
(1).
2. Device according to claim 1, characterised in that the salvage system (2) contains
an electronic receiver (8'), which separates the salvage system (2) with the hit-indicating
device (6) from the towed airborne target when the salvage system has been activated
by an electronic radio signal.
3. Device according to claim 1, characterised in that the mechanical activation is carried
out automatically by means of a contact switch (11) located between the tow-rope pivot
(3) and the towed airborne target (1).
4. Device according to claims 1 and 3, characterised in that the contact switching (11)
is carried out after the cutting of the towing cable (4).
5. Device according to one of claims 1, 3 and 4, characterised in that the contact switch
(11) contains a contact feeler member (12) formed as a signal generator.
6. Device according to one of claims 1, 3 to 5, characterised in that the signal generator
(12) is arranged on the towing cable pivot (3).
7. Device according to one of claims 1, 3 to 6, characterised in that a rotatable electric
contact (13) is located between the thimbles of the towing cable (4).
8. Device according to one of claims 1 to 7, characterised in that the activation is
carried out by means of explosive separator elements (7), for example explosive rivets
or bolts.
9. Device according to one of claims 1 to 8, characterised is that the explosive separator
elements (7) are sparked by radio.
10. Device according to claim 2, characterised in that the activation is triggered by
a radio command.
11. Device according to claims 1 to 10, characterised in that the salvage system (2) contains
its own electricity supply (9) (for example a battery) and antenna (15).
1. Cible remorquée pour la représentation d'objectifs aériens, comprenant un détecteur
de coups au but (6), un système de récupération (2) avec parachute (14) qui est activé
par le sectionnement du câble de remorquage (4), et une articulation (3) pour la fixation
du câble de remorquage (4), caractérisée en ce que le système de récupération (2) est monté de manière amovible sur la cible remorquée
(1) et équipé d'une électronique de récupération qui sépare le système de récupération
(2) avec le détecteur de coups au but (6) de la cible (1).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le système de récupération
(2) comprend une électronique de réception (8') qui sépare le système de récupération
(2) avec le détecteur de coups au but (6) de la cible remorquée (1) après une activation
électronique par radio.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'activation mécanique
est effectuée automatiquement par un circuit de commutation de contacts (11) intercalé
entre l'articulation du câble de remorquage (3) et la cible remorquée (1).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 et 3, caractérisé en ce que la commutation
de contacts (11) intervient après la coupure du câble de remorquage (4).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1, 3 et 4, caractérisé en ce que le circuit
de commutation de contacts (11) comprend un détecteur de contact (12) réalisé sous
forme de transmetteur de signaux.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1, 3 à 5, caractérise en ce que le transmetteur
de signaux (12) est monté sur l'articulation du câble de remorquage (3).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1, 3 à 6, caractérisé en ce qu'une réglette
de contacts tournante (13) est disposée entre les cosses du câble de remorquage (4).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'activation
est réalisée par des éléments de séparation pyrotechniques (7), par exemple des boulons
ou rivets explosifs.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les éléments
de séparation pyrotechniques (7) sont mis à feu par radio.
10. Dispositif selon la revendication 2, caractérise en ce que l'activation est déclenchée
par une commande radio.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le système
de récupération (2) est équipé d'une alimentation autonome (9) (par exemple batterie)
et d'une antenne (15).