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EP 0 245 849 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.03.1991 Patentblatt 1991/10 |
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Anmeldetag: 13.05.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B05B 5/04 |
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Zerstäuber zum elektrostatischen Beschichten von Gegenständen
Sprayer for the electrostatic coating of objects
Pulvérisateur pour le revêtement électrostatique d'objets
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE ES FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
16.05.1986 DE 3616684
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.11.1987 Patentblatt 1987/47 |
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Patentinhaber: Behr Industrieanlagen GmbH & Co. |
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D-74321 Bietigheim-Bissingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Schneider, Rolf
D-7151 Burgstetten (DE)
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Vertreter: Heusler, Wolfgang, Dipl.-Ing. et al |
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Dr. Dieter von Bezold
Dipl.-Ing. Peter Schütz
Dipl.-Ing. Wolfgang Heusler
Brienner Strasse 52 80333 München 80333 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 034 278 US-A- 2 967 669
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DE-A- 3 429 075
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Zerstäuber gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bekannte Rotationszerstäuber , die z.B. zum elektrostatischen Beschichten von Fahrzeugkarossen
dienen, werden im Betrieb durch das eigene abgesprühte Beschichtungsmaterial verschmutzt.
Gefährdet sind insbesondere der Glockentellermantel, der Bereich der Antriebswelle
zwischen der Sprühglocke und dem die Wellenlagerung enthaltenden vorderen Gehäuseteil
und die Außenflächen dieses Gehäuseteils selbst. Der unerwünschte Niederschlag geht
nicht nur für den zu beschichtenden Gegenstand verloren, sondern kann sich im Betrieb
teilweise von selbst wieder lösen und erst später zu dem Gegenstand wandern, der dann
z.B. bei einem Farbwechsel erheblich verschmutzt wird. Die bekannten Zerstäuber müssen
deshalb häufig und regelmäßig in relativ mühsamer und zeitraubender Weise gereinigt
werden, was lange Betriebszwangspausen und eine entsprechende Beeinträchtigung vor
allem der Großserienbeschichtung bedeutet.
[0003] Diese Eigenverschmutzung ist nicht nur bei den konventionellen Rotationszerstäubern
festzustellen (vgl. EP-PS 0032391), in denen das die Farbpartikel aufladende elektrostatische
Feld zwischen der auf Hochspannung liegenden Sprühglocke und der geerdeten Karosse
od. dgl. erzeugt wird, sondern in noch stärkerem Maße auch bei Vorrichtungen mit geerdetem
Sprühkopf und Außenelektroden zur Erzeugung des elektrischen Feldes, bei denen kein
der Verschmutzungsgefahr entgegenwirkender Potentialgradient zwischen dem Sprühkopf
und dem zu beschichtenden Gegenstand vorhanden ist (vgl. DE-A 34 29075). Die Vorrichtungen
mit Außenelektroden haben den Vorteil, sich für umweltfreundliche Lackmaterialien
mit weniger organischen Bestandteilen zu eignen, die relativ stark leitfähig sind.
Das Eigenverschmutzungsproblem bei Vorrichtungen mit Außenelektroden war aber bisher
ein wesentliches Hindernis für die Verwendung von umweltfreundlichen Lackmaterialien.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Zerstäuber zu schaffen, dessen den
Antrieb und/oder die Lagerung des Sprühkopfes enthaltende Außenbereiche weniger zum
Beschlagen durch Beschichtungsmaterial neigen als bisher und, falls erforderlich,
einfacher gereinigt werden können.
[0005] Diese Aufgabe wird durch den im Anspruch 1 gekennzeichneten Zerstäuber gelöst.
[0006] Die rotierende Abdeckung , bei der es sich zweckmäßig um eine Verlängerung des Glockentellers
od. dgl. über das vordere Gehäuseende handeln kann, könnte an sich wesentlich einfacher
gereinigt werden als feststehende Gehäuseflächen, beispielsweise durch Aufsprühen
eines Lösungsmittels auf die Abdeckung. Überraschend hat sich aber gezeigt, daß fast
überhaupt keine Eigenverschmutzung der rotierenden Teile (Abdeckung und Sprühkopf)
auftritt. Dies liegt möglicherweise an den aufgrund der Rotation erzeugten Luftströmungen.
[0007] Es ist an sich schon ein Rotationszerstäuber bekannt, dessen rotierender Sprühkopf
an seinem dem zu beschichtenden Gegenstand abgewandten Ende einen axial vorspringenden
zylindrischen Ansatz hat, welcher einen ebenfalls zylindrischen Ansatz des die Lagerung
enthaltenden Gehäuseteils eng umschließt und um diesen rotiert (EP-A 0120648). Der
Zweck dieser Konstruktion besteht aber im Unterschied zur Erfindung darin, eine zwischen
dem Gehäuse und dem Sprühkopf gebildete Farbkammer nach außen abzudichten. Die Aufladung
der abgesprühten Farbpartikel erfolgt bei dem bekannten Rotationszerstäuber durch
eine innerhalb des Sprühkopfes befindliche Glockenelektrode und eine mit geringem
radialen Abstand außerhalb angeordnete Zusatzelektrode, die von einer weiteren, zur
Abstoßung der Farbpartikel dienenden Außenelektrode umgeben ist. Bei dieser Anordnung
liegt der von dem Sprühkopfansatz umgebene zylindrische Gehäuseansatz nicht in einem
Bereich, bei dem eine besondere Gefahr der Verschmutzung durch das abgesprühte Beschichtungsmaterial
besteht.
[0008] An dem in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die Erfindung
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen mit einer rotierenden Abdeckung versehenen Sprühkopf; und
- Fig. 2
- eine schematische Gesamtansicht des Zerstäubers mit Außenelektroden.
[0009] Bei diesem Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine insbesondere für die Beschichtung
von Fahrzeugkarossen mit sogenannten Wasserlacken geeignete Zerstäubervorrichtung
mit einem Rotationszerstäuber , dessen mit einem Glockenteller 3 versehener Sprühkopf
2 auf einer eine Farbzuführleitung enthaltenden Hohlwellenkonstruktion 4 montiert
sein kann, die in bekannter Weise im vorderen Teil 5 des Gehäuses des Zerstäubers
gelagert ist. Der Sprühkopf 2 wird im Betrieb geerdet, liegt also auf demselben Potential
wie die zu beschichtende Karosse. Zum Erzeugen des erforderlichen elektrostatischen
Feldes dienen eine Vielzahl von Außenelektroden 6, die an ihrem hinteren Ende in einen
das Zerstäubergehäuse mit Abstand umgebenden Ringkörper 7 aus Isoliermaterial eingesetzt
sind, in welchem ein die Elektroden ringartig miteinander verbindender , an eine Hochspannungsleitung
angeschlossener elektrischer Leiter 8 gegen die der Karosse zugewandte Stirnfläche
des Ringkörpers isoliert angeordnet ist. Die Anordnung und der gegenseitige Abstand
der Elektroden sind so gewählt, daß im Betrieb kein wesentlicher Niederschlag von
Beschichtungsmaterial auf der Stirnfläche des Ringkörpers 7 erfolgt. Die Elektroden
können zweckmässig in fingerartig axial von der Stirnseite des Ringkörpers 7 vorspringenden
Zapfen 9 aus Isoliermaterial angeordnet sein.
[0010] Statt der dargestellten Ringelektrodenanordnung , die genauer in der deutschen Patentanmeldung
P 36 09 240.1 beschrieben ist, könnten auch radial um den Sprühkopf verteilte Außenelektroden
vorgesehen sein, die jeweils an eigenen radial vom Gehäuse abstehenden Haltern angeordnet
sind, wie dies aus der DE-A 34 29 075 bekannt ist. Die Erfindung eignet sich aber
auch für Sprühvorrichtungen, bei denen der Sprühkopf selbst auf Hochspannungspotential
gelegt wird.
[0011] Gemäß der Erfindung ist eine rotierende Abdeckung 10 für den vorderen Teil 5 des
Zerstäubergehäuses vorgesehen, dessen Außenflächen einschließlich der Stirnfläche
in einem Bereich der Gefahr der Verschmutzung durch das vom Glockenteller 3 abgesprühte
Beschichtungsmaterial liegt. Die darstellungsgemäß allgemein becherförmige Abdeckung
10 kann aus Metall bestehen, sitzt mit einer Mittelöffnung ihres Bodenteils 11 koaxial
auf der Wellenkonstruktion 4 und ist mit dieser durch z.B. zwei axiale Mitnehmerstifte
12 verdrehungsgesichert verbunden. Die Stifte 12 der Abdeckung 10 können ohne Werkzeug
einfach in axiale Bohrungen in einer entsprechenden Stirnfläche der Wellenkonstruktion
4 eingesetzt werden. Durch den als gesondertes Bauteil z.B. mutterartig mittels eines
Gewindes auf die Wellenkonstruktion 4 geschraubten Glockenteller 3 wird die Abdeckung
10 dann befestigt.
[0012] Stattdessen könnte die Abdeckung auch dem Glockenteller einstückig angeformt sein.
Durch die beschriebene Konstruktion der Abdeckung 10 und des Glockentellers 3 als
zwei getrennte Bauteile sind diese aber u.U. wesentlich einfacher an der Antriebswelle
montierbar als ein einstückiges Bauteil (weil man beim Aufschrauben des Glockentellers
die Welle mit der Abdeckung festhalten kann).
[0013] Der allgemein hülsenförmige Teil 14 der Abdeckung 10 umschließt mit einem gewissen
Spiel konzentrisch die zylindrische Außenfläche des Gehäuseteils 5 und reicht bis
zu einem radial weiter vorspringenden Gehäuseteil 20, dessen dem Sprühkopf zugewandte
Stirnfläche einen ringförmigen Schlitz 21 enthält, in den der ringförmige hintere
Rand des hülsenförmigen Abdeckungsteils 14 umlaufend eingreift. Durch diese eine Art
von Labyrinthdichtung bildende Anordnung wird das Eindringen von Beschichtungsmaterial
in den Zwischenraum zwischen der Abdeckung 10 und dem Gehäuseteil 5 vermieden, vor
allem, wenn man Druckluft in den Schlitz 21 leitet.
[0014] Der Glockenteller 3 des Sprühkopfes 2 hat darstellungsgemäß eine hülsenförmige Außenwand
15, deren Außenfläche lückenlos mit der Außenfläche der Abdeckung 10 fluchten soll.
Noch besser als durch eine zylindrische Abdeckung mit radial gleichbleibendem Außendurchmesser
wird die Ablagerung von Beschichtungsmaterial auf der Abdeckung vermieden, wenn ihr
Außendurchmesser darstellungsgemäß nach hinten stetig kleiner wird, was vermutlich
an den sich entsprechend ändernden Umfangsgeschwindigkeiten liegt. Die konische Erweiterung
des Außendurchmessers setzt sich nach vorne auf der Außenwand 15 des Glockentellers
3 bis in die Nähe der Absprühkante 16 fort.
[0015] Radial außerhalb, aber in der Nähe der Außenfläche der Abdeckung 10 münden Austrittsöffnungen
22 des Gehäuseteils 20. Durch diese Öffnungen kann Luft austreten, die einerseits
als Lenkluft zur Unterstützung und Formung der Sprühstrahlen in Richtung zum zu beschichtenden
Gegenstand dienen kann. Andererseits kann die an dieser Stelle austretende Luft aber
auch zur Unterstützung und Stabilisierung der die Verschmutzung verhindernden Luftströmungen
an und um die rotierende Abdeckung 10 beitragen oder sogar erforderlich sein.
[0016] Es kann auch zweckmässig sein, daß am hinteren Ende der Abdeckung 10 mindestens eine
Austrittsöffnung für ein flüssiges oder gasförmiges Reinigungsmittel für die Abdeckung
mündet. Hierbei kann es sich um die erwähnten Luftaustrittsöffnungen 22 oder um gesonderte
Öffnungen 23 handeln. Ferner kann zum Reinigen der Abdeckung 10 eine längs ihrer Außenfläche
bewegbare gesonderte Reinigungsvorrichtung (nicht dargestellt) angeordnet werden.
[0017] U.U. ist es nicht notwendig, daß die Abdeckung 10 mit derselben relativ hohen Drehzahl
rotiert wie die Sprühglocke. Statt der oben beschriebenen Ausführungsform könnte man
in solchen Fällen die Abdeckung auch getrennt von der Sprühglocke drehbar lagern und
antreiben. Eine Möglichkeit zum Antrieb der den Gehäuseteil 5 umschließenden Abdeckung
wären beispielsweise an ihrem hinteren Ende angeordnete Luftdüsen.
[0018] Da durch die ggf. mit dem Sprühkopf verbundene Abdeckung 10 die Lager der Wellenkonstruktion
4 etwas stärker belastet werden als bisher, kann eine besondere Kühlung der Lager,
vorzugsweise durch Druckluft erforderlich sein.
[0019] Gemäß dem beschriebenen Ausführungsbeispiel handelt es sich bei dem von der rotierenden
Abdeckung 10 umschlossenen Gehäuseteil um den die Lager des Sprühkopfes 2 enthaltenden
Teil. Es kann aber in anderen Fällen auch zweckmäßig sein, andere Gehäuseteile erfindungsgemäß
abzudecken, die in einem Bereich der Gefahr einer Verschmutzung durch das abgesprühte
Beschichtungsmaterial liegen. In der Regel ist die axiale Länge der Abdeckung, d.h.
die Länge des abgedeckten Teils des Gehäuses mindestens so groß wie der halbe (maximale)
Außendurchmesser des Sprühkopfes 2.
1. Zerstäuber zum elektrostatischen Beschichten von Gegenständen, mit einem Sprühkopf
(2), der drehbar an oder in einem Gehäuseteil (5) gelagert ist, dessen Außenfläche
in einem Bereich der Gefahr einer Verschmutzung durch das abgesprühte Beschichtungsmaterial
liegt,
insbesondere mit einem Sprühkopf (2), der im Betrieb auf demselben niedrigen Potential
liegt wie der zu beschichtende Gegenstand, und radial außerhalb des Sprühkopfes (2)
angeordneten Elektroden (6) zum Aufladen der abgesprühten Partikel,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine rotierende Abdeckung (10) für den in dem Verschmutzungsbereich liegenden
Gehäuseteil (5) vorgesehen ist.
2. Zerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die rotierende Abdeckung (10) den die Lager des Sprühkopfes (2) enthaltenden Gehäuseteil
(5) umschließt.
3. Zerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Abdeckung (10) fest mit dem Sprühkopf (2) verbunden ist.
4. Zerstäuber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (10) ein von dem Glockenteller (3) des Sprühkopfes (2) gesondertes
Bauteil ist.
5. Zerstäuber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,daß die Abdeckung (10) durch Mitnehmerstifte (12) oder auf andere Weise verdrehungsgesichert
auf die Antriebswellenkonstruktion (4) des Sprühkopfes (2) aufgesetzt und durch den
aufgeschraubten Glockenteller (3) befestigt ist.
6. Zerstäuber nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser der Abdeckung (10) in der vom zu beschichtenden Gegenstand
abgewandten Richtung stetig kleiner wird.
7. Zerstäuber nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen der Abdeckung (10) und des Sprühkopfes (2) miteinander stetig
verlaufen.
8. Zerstäuber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,daß der Glockenteller (3) des Sprühkopfes (2) eine hülsenförmige Außenwand (15) hat,
deren Außenfläche einen in Richtung zum zu beschichtenden Gegenstand konisch zunehmenden
Durchmesser hat und lückenlos an die Außenfläche der Abdeckung (10) anschließt.
9. Zerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Abdeckung relativ zu dem Sprühkopf drehbar ist.
10. Zerstäuber nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am vom zu beschichtenden Gegenstand abgewandten Ende der Abdeckung (10) mindestens
eine Luftaustrittsöffnung (22) mündet.
11. Zerstäuber nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am vom zu beschichtenden Gegenstand abgewandten Ende der Abdeckung (10) mindestens
eine Austrittsöffnung (23) für ein flüssiges oder gasförmiges Reinigungsmittel mündet.
12. Zerstäuber nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (10) mit dem vom zu beschichtenden Gegenstand abgewandten ringförmigen
Ende ihres den Gehäuseteil (5) umschließenden hülsenförmigen Teils (14) in einer ringförmigen
Ausnehmung (21) des Gehäuses umläuft.
13. Zerstäuber nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in die ringförmige Ausnehmung (21) Druckluft geleitet wird.
14. Zerstäuber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager der rotierenden Abdeckung (10) bzw. des Sprühkopfes durch Druckluft
gekühlt werden.
15. Zerstäber nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge der Abdeckung (10) mindestens so groß ist wie der halbe Durchmesser
des Sprühkopfes (2).
16. Zerstäuber nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge der Anordnung aus Abdeckung (10) und Sprühkopf (2) mindestens
so groß ist wie der Durchmesser des Sprühkopfes (2).
1. Sprayer for electrostatically coating articles with a spray head (2), which is rotatably
mounted on or in a housing portion (5) and whose external surface is situated in a
region at risk of contamination by the sprayed coating material, particularly with
a spray head (2) which, in use, is at the same low potential as the article to be
coated and electrodes (6) arranged radially outside the spray head (2) for charging
the sprayed particles, characterised in that a rotating shield (10) is provided for
the housing portion (5) lying within the contamination region.
2. Sprayer as claimed in Claim 1, characterised in that the rotating shield (10) surrounds
the housing portion (5) containing the bearing of the spray head (2).
3. Sprayer as claimed in Claim 1, characterised in that the shield (10) is rigidly connected
to the spray head (2).
4. Sprayer as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that the shield (10) is a separate
component from the bell plate (3) of the spray head (2).
5. Sprayer as claimed in Claim 4, characterised in that the shield (10) is connected
rotationally fixedly to the drive shaft construction (4) of the spray head (2) by
carrier pins (12) or in another manner and is secured by the screwed-on bell plate
(3).
6. Sprayer as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the external
diameter of the shield (10) becomes steadily smaller in the direction opposite to
the article to be coated.
7. Sprayer as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the external
surfaces of the shield (10) and of the spray head (2) continuously extend with one
another.
8. Sprayer as claimed in Claim 7, characterised in that the bell plate (3) of the spray
head (2) has a sleeve-shaped outer wall (15) whose external surface has a conically
increasing diameter in the direction towards the article to be coated and forms a
continuation of the outer surface of the shield (10) without interruption.
9. Sprayer as claimed in Claim 1, characterised in that the shield is rotatable relative
to the spray head.
10. Sprayer as claimed in one of the preceding claims, characterised in that at least
one air outlet opening (22) opens out at the end of the shield (10) directed away
from the article to be coated.
11. Sprayer as claimed in one of the preceding claims, characterised in that at least
one outlet opening (23) for a liquid or gaseous cleaning agent opens out at the end
of the shield directed away from the article to be coated.
12. Sprayer as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the shield
(10) extends around within an annular recess (21) in the housing with the annular
end which is directed away from the article to be coated of its sleeve-shaped portion
(14) surrounding the housing portion (5).
13. Sprayer as claimed in Claim 12, characterized in that compressed air is introduced
into the annular recess (21).
14. Sprayer as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the bearings
of the rotating shield (10) or of the spray head are cooled by compressed air.
15. Sprayer as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the axial
length of the shield (10) is at least as large as half the diameter of the spray head
(2).
16. Sprayer as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the axial
length of the arrangement comprising the shield (10) and spray head (2) is at least
as large as the diameter of the spray head (2).
1. Pulvérisateur pour le recouvrement électrostatique d'objets, comportant une tête de
pulvérisation (2) qui est montée en rotation sur ou dans une partie de boîtier (5)
dont la surface extérieure se situe dans une région risquant d'être souillée par le
matériau de recouvrement pulvérisé, notamment une tête de pulvérisation (2) qui, pendant
le fonctionnement, se situe à un potentiel aussi faible que l'objet à recouvrir et
comportant des électrodes (6), disposées radialement à l'extérieur de la tête de pulvérisation
(2), en vue de charger les particules pulvérisées, caractérisé en ce qu'il est prévu
un couvercle (10) tournant pour la partie de boîtier (5) située dans la zone de souillure.
2. Pulvérisateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le couvercle tournant
(10) entoure la partie de boîtier (5) contenant les paliers de la tête de pulvérisation
(2).
3. Pulvérisateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le couvercle (10) est
solidaire de la tête de pulvérisation (2).
4. Pulvérisateur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le couvercle (10)
est un élément de construction séparé du plateau en cloche (3) de la tête de pulvérisation
(2).
5. Pulvérisateur selon la revendication 4, caractérisé en ce que le couvercle (10) est
bloqué en rotation par des doigts d'entraînement (12) ou d'une autre manière, sur
la construction d'arbre d'entraînement (4) de la tête de pulvérisation et est fixé
par le plateau en cloche (3) vissé dessus.
6. Pulvérisateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le
diamètre extérieur du couvercle (10) diminue constamment dans la direction éloignée
de l'objet à recouvrir.
7. Pulvérisateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les
surfaces extérieures du couvercle (10) et de la tête de pulvérisation (2) s'étendent
constamment conjointement.
8. Pulvérisateur selon la revendication 7, caractérisé en ce que le plateau en cloche
(3) de la tête de pulvérisation (2) possède une paroi extérieure (15) en forme de
manchon, dont la surface extérieure présente un diamètre augmentant coniquement en
direction de l'objet à recouvrir et se raccorde, sans fente, à la surface extérieure
du couvercle (10).
9. Pulvérisateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le couvercle tourne
par rapport à la tête de pulvérisation.
10. Pulvérisateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un
orifice de sortie d'air (22) au moins débouche à l'extrémité du couvercle (10), éloignée
de l'objet à recouvrir.
11. Pulvérisateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un
orifice de sortie (23) au moins, destiné à un produit de nettoyage liquide ou gazeux,
débouche à l'extrémité du couvercle (10), éloignée de l'objet à recouvrir.
12. Pulvérisateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le
couvercle (10) tourne dans un évidement (21) annulaire du boîtier, avec l'extrémité
annulaire, éloignée de l'objet à recouvrir, de sa partie (14) en forme de manchon,
entourant la partie de boîtier (5).
13. Pulvérisateur selon la revendication 12, caractérisé en ce que de l'air comprimé est
envoyé dans l'évidement (21) annulaire.
14. Pulvérisateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les
paliers du couvercle (10) tournant ou de la tête de pulvérisation sont refroidis par
de l'air comprimé.
15. Pulvérisateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la
longueur axiale du couvercle (10) est au moins aussi grande que la moitié du diamètre
de la tête de pulvérisation (2).
16. pulvérisateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la
longueur axiale du dispositif constitué du couvercle (10) et de la tête de pulvérisation
(2) est au moins aussi grande que le diamètre de la tête de pulvérisation (2).

