[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Ausstellvorrichtung für einen wenigstens kippbaren
Flügel eines Fensters, einer Tür od. dgl., mit einem am Flügel gelagerten Ausstellarm
und einem oberen, zumindest zweiteiligen Schubglied, dessen beide Teile mittels eines
abnehmbaren Verbindungsteils verbunden sind, wobei eine der Verbindungen zugleich
eine Längeneinstellvorrichtung für das Schubglied bildet, dessen einer Teil mit dem
Verbindungsteil über eine lösbare Vorrichtung gekuppelt ist, wobei das Verbindungsteil
mit dem anderen Teil des Schubglieds über eine weitere Vorrichtung ebenfalls lösbar
verbunden ist. Die zweiteilige Ausbildung des Schubglieds am oberen Querholm des festen
Rahmens hat einerseits den Zweck, die verschiedenen Teile bzw. Baugruppen der Ausstellvorrichtung
in vernünftiger Größe zu halten und andererseits eine Anpassung an die unterschiedlichen
Flügelbreiten rasch und einfach zu ermöglichen. Außerdem soll mit Hilfe der Längeneinstelleinrichtung
eine leichte Feinanpassung und ggf. ein Ausgleich von Toleranzen ermöglicht werden.
Darüber hinaus liegt vielfach die Aufgabe vor, daß man die beiden Teile des Schubglieds
leicht und einfach verbinden sowie ggf. auch wieder lösen kann. Die hierfür benötigten
Werkzeuge sollten allgemein zugänglich und nicht kompliziert sein. Außerdem legt man
Wert auf eine rasche und sichere, also unbeabsichtigtes Lösen verhindernde Verstellung.
Eine derartige Ausstellvorrichtung ist durch die DE-A-25 20 668 bekannt geworden.
Das Verbindungsteil ist mit dem einen Teil des Schubglieds bei dieser vorbekannten
Ausstellvorrichtung über eine Zapfen-Loch-Verbindung durch einfaches Einstecken gekuppelt.
In vergleichbarer Weise wird auch das andere Teil des Schubglieds mit dem Verbindungsteil
durch Zusammenstekken verbunden. Diese beiden Verbindungen sind an sich gegen ein
Lösen nicht gesichert. Um ein Lösen zu verhindern, wird deshalb das Verbindungsteil
dieser Ausstellvorrichtung von einem kurzen Abdeckschienenteil übergriffen, dessen
eines Ende mit Hilfe eines als Profilschiene ausgebildeten Elements niedergehalten
und dessen anderes Ende am Rahmen festgeschraubt wird. Auch die Profilschiene muß
angeschraubt werden.
[0002] Weil bei dieser Ausstellvorrichtung alle Schubglieder mittels einer Abdeckschiene
überdeckt werden, ist die Verwendung des kurzen Abdeckschienenteils für das Verbindungsteil
ohne weiteres gerechtfertigt. Zumindest optisch störend ist jedoch die zusätzlich
erforderliche Profilschiene.
[0003] Wenn jedoch bei einem Beschlag eine Abdeck-oder Stulpschiene grundsätzlich nicht
vorgesehen ist, so wird eine derartige Absicherung der lösbaren Verbindungen aus verschiedenen,
nicht zuletzt optischen Gründen als nachteilig angesehen. Von beiden Seiten eines
solchen Abdeckschienenteils kann nämlich Schmutz eindringen und dieser lagert sich
dann gerade im Bereich der beiden Verbindungsstellen des Verbindungsteils mit den
beiden Schubgliedteilen ab. Es kann besonders nachteilig werden, wenn beim Streichen
des Fensters oder der Tür Farbe zwischen das Abdeckschienenteil und das Schlubglied
eindringt.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung wird infolgedessen darin gesehen, die Ausstellvorrichtung
der eingangs beschriebenen Art so weiterzubilden, daß die Verbindungen der beiden
Teile des Schubglieds mit dem abnehmbaren Verbindungsteil ohne Zuhilfenahme einer
Abdeckschiene oder eines Abdeckschienenteils sicher vorgenommen werden kann.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Ausstellvorrichtung
gem. dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechend dem kennzeichnenden Teil dieses
Anspruchs ausgebildet ist.
[0006] Diese Ausstellvorrichtung eignet sich aufgrund der Anbringung des Schubglieds am
oberen Querholm des festen Rahmens insbesondere als sogenannter Oberlichtöffner.
[0007] Weil bei dieser Ausstellvorrichtung die beiden lösbaren Vorrichtungen als bajonettartige
Verbindungen ausgebildet sind und Bajonettverbindungen ein Ausheben in Richtung ihrer
Drehachse, d.h. quer zur Schubgliedlängsachse nicht zulassen, ist das Verbindungsteil
an beiden Teilen des Schubglieds nicht nur in Betätigungsrichtung des letzteren, sondern
auch quer dazu sicher gehalten. Andererseits sind Bajonettverbindungen nicht besonders
aufwendig sowie rasch öffnen-und schließbar. Beide Verbindungen bedürfen also keiner
zusätzlichen Elemente und insbesondere ist auch des Bohren von Löchern in den Rahmen
sowie das nachträgliche Eindrehen von Schrauben entbehrlich.
[0008] Über den Ausstellarm kann der Flügel des Fensters bzw. der Tür in der gekippten Stellung
an seinem oberen Ende abgestützt werden. Vorteilhafterweise ist noch ein dreh- und
schiebbar am Ausstellarm gelagerter Stützlenker vorgesehen, dessen festrahmenseitiges
Ende drehbar an dem am oberen Querholm des festen Rahmens verschiebbaren Schubglied
gelagert ist.
[0009] Nach dem Lösen der aus Feststellen bewirkenden Vorrichtung kann die Verschiebung
vorgenommen werden, der eine leichte Anhebebewegung überlagert ist. Sie ist notwendig,
weil das Verstellstück und die Aufnahme über wenigstens eine Längsverzahnung formschlüssig
gekuppelt sind. Unter "Längsverzahnung" wird hier eine Verzahnung in Längsrichtung
des Schubglieds verstanden, wobei die Zähne quer, insbesondere senkrecht, dazu verlaufen.
[0010] Weil die Aufnahme in der Art eines viereckigen Rahmens ausgebildet ist, in welchen
das Verstellstück eingesetzt ist, wobei der Rahmen an seinen gegenüberliegenden Längsseiten
je eine Verzahnung aufweist, die mit je einer Gegenverzahnung an den beiden Längsseiten
der Verstellstücks zusammenwirkt, ist eine stufenweise Längenverstellung möglich.
Die Verzahnung des Rahmens ist länger als diejenige des Verstellstücks bzw. als die
Verstellstücklänge, wobei die Längendifferenz zwischen Verstellstücklänge und lichter
Rahmenlänge den maximalen Verstellbereicht festlegt. Die beiden Verzahnungen des Verstellstücks
und der Aufnahme bilden einen Winkel von insbesondere etwa 90° miteinander. Es entsteht
somit eine prismenartige Aufnahme für das Verstellstück. Letzteres muß zum Verstellen
leicht angehoben und dann verschoben werden, bevor es wieder abgesenkt wird.
[0011] Den Kopf der Sicherungsschraube löst man mittels eines geeigneten Werkzeugs, beispielsweise
mit Hilfe eines Innensechskantschlüssels so weit, daß das Verstellstück ausreichend
angehoben werden kann. Nach Erriechen der neuen Einstellage wird die Schraube wieder
festgezogen.
[0012] Der Verdrehsicherungsansatz hat, beispielsweise an gegenüberliegenden Seiten, radial
abstehende Lappen, die in der Ankuppelstellung der beiden Schubgliedteile mit entsprechenden
Nuten des Verdrehsicherungsdurchbruchs zusammenwirken. Nach dem Ankuppeln werden die
beiden winklig, insbesondere senkrecht, zueinander stehenden Schubgliedteile in die
gestreckte Lage gebracht. Damit ist dann das "Bajonett" geschlossen und die sichere
sowie hinsichtlich der Länge genaue Verbindung hergestellt.
[0013] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das Verbindungsteil des Schubglieds
mit einem das andere Teil des Schubglieds bildenden waagerechten Schubelement einer
Eckumlenkung über die weitere Sicherungsvorrichtung verbunden ist. Über letztere läßt
sich eine gesicherte Verbindung des zweiteiligen Schubglieds mit dem jenigen einer
oberen Eckumlenkung des festen Rahmens herstellen. Das vertikale Schubelement der
Eckumlenkung kann beispielsweise direkt oder indirekt mit dem erwähnten Getriebe oder
anderweitigen Antrieb gekuppelt sein.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß sich am anderen
Teil des Schubglieds ein Verdrehsicherungs-durchbruch und am zugeordneten Ende des
Verbindungsteils ein bolzenartiges, insbesondere drehbar gelagertes Verdrehsicherungselement
befindet. Demnach können also diese beiden miteinander zu verbindenden Schubgliedenden
bereits bei der Verbindung eine gestreckte Lage einnehmen, weil hier die Bejonettverriegelung
durch unabhängiges Drehen des Verdrehsicherungselements bewirkt wird. Letzteres ist
infolgedessen zur Betätigung durch ein herkömmliches Werkzeug, beispielsweise einen
Innensechskantschlüssel, ausgebildet.
[0015] Eckumlenkungen sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt. Sie können sowohl
der Außen- als auch der Innenecke eines Rahmens zugeordnet sein. Bei einer Zuordnung
der Innenecke müssen entsprechende Aufnahmen am Rahmen vorhanden sein. Wenn es sich,
wie beim Erfindungsgegenstand vorgesehen, um eine verdeckte Ausstellvorrichtung handelt,
so muß bei "innenliegender" Eckumlenkung im festen Rahmen von Falz her in Durchbruch
gefräst werden (bei Holzrahmen), um ein Ankuppeln der vertikalen Treibstange des Beschlags
an das vertikale Schubelement der Eckumlenkung zu ermöglichen. Zusätzlich muß von
oben ein Durchbruch für eine Gabel gefräst werden, welche am senkrechten Gestänge
angebracht ist und in ein Einhängeglied der Eckumlenkung eingreift. Diese Fräsungen
sind vergleichsweise umständlich und erfordern einen großen Aufwand an Arbeitszeit.
Ähnliches gilt auch für aus Profilen aufgebaute Rahmen aus Kunststoff oder Metall.
[0016] Um nun auch diesbezüglich eine weitere Verbesserung zu schaffen, wird in weiterer
Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß an die Außenseite des vertikalen Schenkels
des Eckumlenkungsgehäuses ein schienenförmiger Befestigungsansatz mit einer Führungsnut
für eine Treibstange des vertikalen Schenkels des festen Rahmens befestigt ist, wobei
sich an die Führungsnut des Befestigungsansatzes eine Führungsnut des vertikalen Schenkels
anschließt und in die Führungsnut des Befestigungsansatzes ein Kupplungselement der
Eckumlenkung hineinragt. Die Führungsnut des Befestigungsansatzes hat vorzugsweise
einen etwa U-förmigen Querschnitt und sie ist zweckmäßigerweise senkrecht zur Flügelebene
randoffen. Wenn man also diese Eckumlenkung auf die Aufschlagseite des Rahmens aufsetzt,
der eine entsprechend große Ausfräsung aufweist, so stehen die Führungsnuten des Befestigungsansatzes
und des vertikalen Schenkels des festen Rahmens automatisch in Verlängerung voneinander
bei vorzugsweise gleicher Querschnittsform und Größe. Das erwähnte Kupplungselement
steht in Antriebsverbindung mit dem vertikalen Teil des Eckumlenkungsmittels der Eckumlenkung
bzw. dem vertikalen Schubglied der Eckumlenkung. Infolgedessen kann über dieses Kupplungselement
die von einem Getriebe oder einer anderen Einrichtung herrührende Schiebebewegung
über die Eckumlenkung auf das oben liegende zweiteilige Schubglied übertragen werden,
um dadurch zumindest das Kippen des Flügels mit Hilfe der Ausstellvorrichtung zu bewirken.
[0017] Eine andere Variante der Erfindung sieht vor, daß an der Außenfläche jedes Schenkels
des Eckumlenkungsgehäuses wenigstens je ein leistenförmigen Stützansatz angeordnet
ist, sich insbesondere im Bereich der Stützansätze Befestigungsbohrungen für die Eckumlenkung
befinden. Diese Eckumlenkung eignet sich insbesondere für Kunststoff- oder Aluminiumfenster.
In deren Blendrahmenprofilen sind in der Regel Aufnahmenuten unterschiedlicher Tiefe
vorgesehen. Über die Ansätze kann die Eckumlenkung sicher in Nutgrund abgestützt werden.
Weil jedoch die Nuten unterschiedlich tief sein können, läßt sich eine leichte Anpassung
dadurch vornehmen, daß man die Ansätze gegebenenfalls etwas abarbeitet.
[0018] Die Erfindung wird nachstehen anhand der Zeichnung näher erläutert.
[0019] Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. Hierbei stellen dar:
Fig. 1 Eine Draufsicht auf die in ein Fenster oder eine Tür eingebaute Vorrichtung
bei gekipptem Flügel,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Ausstellvorrichtung mit einer Eckumlenkung.
Fig. 3 die Eckumlenkung der Ausstellvorrichtung mit der oberen Ecke eines zugehörigen
Holzrahmens,
Fig. 4 eine andere Ausführungsform einer Eckumlenkung,
Fig. 5 in vergrößertem Maßstab die Einzelheit V der Fig. 2,
Fig. 6 in gleichem Maßstab die Einzelheit VI der Fig. 2,
Fig. 7 die Unterseite des Verbindungsteils,
Fig. 8 die Unterseite des einen Teils des zweiteiligen Schubglieds.
[0020] Der Ausstellarm 1 ist auf dem oberen Querholm 2 eines festen Rahmens 3 drehbar gelagert.
Sein anderes Ende ist dreh- und schiebbar mit dem oberen Querholm 4 eines Flügels
5, biespielsweise eines Fensters, gekuppelt. Am Ausstellarm 1 ist ein Stützlenker
6 dreh- und schiebbar angelenkt. Sein festrahmenseitiges Ende 7 ist über ein Lager
8 drehbar mit einem Schubglied 9 gekuppelt, welches am oberen Querholm 9 des festen
Rahmens 3 längsverschiebbar gelagert ist.
[0021] Das Schubglied 9, an welchem der Stützlenker 6 drehbar gelagert ist, besteht vorzugsweise
aus zwei Teilen, nämlich einem dem Ausstellarm 1 zugeordneten Teil 35 und einem anderen
Teil 55, welches zugleich das Schubelement des horizontalenSchenkels einer Eckumlenkung
56 bildet. Sie sind über ein Verbindungsteil 36 miteinander verbunden. Das Verbindungsteil
36 ist vorzugsweise abgekröpft. Die Verbindung des Teils 35 des Schubglieds 9 mit
dem Verbindungsteil 36 ist mit 37 bezeichnet, wobei diese Verbindung vorteilhafterweise
zugleich als Längeneinstelleinrichtung 38 ausgebildet ist.
[0022] Die Längeneinstelleinrichtung 38 besteht im wesentlichen aus einem Verstellstück
39 und einer Aufnahme 40 hierfür am Teil 35 des Schubglieds 9. Das Verstellstück und
die Aufnahme sind in Längsrichtung des Schubglieds 9 verschieb-und feststellbar gekuppelt.
Das Kuppeln erfolgt formschlüssig über zwei Längsverzahnungen 41. Diese Verzahnungen
erstrecken sich, wie gesagt, in Längsrichtung des Schubglieds 9, wobei ihre Zähne
senkrecht zu dieser Längsrichtung verlaufen. Zweckmäßigerweise bilden die Zähne der
linken und rechten Seite einen Winkel von insbesondere 90° minteinander. In Längsrichtung
des Schubglieds 9 gesehen, ist das Verstellstück 39 und damit auch dessen Längsverzahnung
kürzer als die Längsverzahnung in der Aufnahme 40 des stützlenkerseitigen Teils 35.
Somit kann man im Rahmen der Längenunterschiede diese beiden Teile stufenweise in
verschiedener Zuordnung miteinander verbinden und dadurch eine Längeneinstellung des
Schubglieds 9 vornehmen. Durch leichtes Anheben des Verstellstücks 39 in Pfeilrichtung
42, kann man die beiden Verzahnungen 41 außer Eingriff und die Längseinstellung des
Verstellstücks 39 gegenüber dem stützlenkerseitigen Teil 35 im Sinne des Doppelpfeils
43 vorhehmen. Hierzu muß allerdings zuvor eine Sicherungsschraube 45 gelöst werden,
deren verhältnismäßig großer Kopf 44 an der Unterseite der rahmenartigen Aufnahme
40 anliegt. Ein Innensechskant 47 ermöglicht das Lösen und Festziehen der Schraube,
welche in ein Gewinde 46 des Verstellstücks 39, insbesondere unverlierbar, eingedreht
ist. Nach Lösen der Schraube 45 um den notwendigen Betrag, läßt sich das Verstellstück
39 so weit hochheben, daß die beiden Zahnreihenpaare der Längsverzahnung 41 außer
Eingriff kommen und die Relativverschiebung von Verstellstück 39 und stützlenkerseitigem
Teil 35 zulassen.
[0023] Das Verstellstück 39 trägt an seiner vom Schraubenkopf 44 der Sicherungsschraube
45 abgewandten Fläche einen im wesentlichen bolzenartigen Verdrehsicherungsansatz
48, in welchen hinein sich das Gewinde 46 erstreckt, wie beispielsweise Fig. 6 der
Zeichnung zeigt. Er besitzt zwei radial nach entgegengesetzten Richtungen abstehende
Lappen 49 und 50, welche die eine Hälfte eines bajonettartigen Verschlusses bilden,
mit welchem das Teil 35 des Schubglieds 9 und das Verbindungsteil 36 aushebesicher
kuppelbar sind. Zu diesem Zwecke befindet sich am Verbindungsteil 36 ein Verdrehsicherungsdurchbruch
51. Sein Durchmesser entspricht demjenigen des Verdrehsicherungsansatzes 48. Außerdem
sind zwei nutartige Erweiterungen 52 und 53 vorhanden, welche den Durchtritt der Lappen
49 und 50 beim Zusammenkuppeln der beiden Teile ermöglichen. Dieses Zusammenkuppeln
erfolgt in einer 90°-Stellung, wie in Fig. 6 mit festen Linien verdeutlicht ist. Mit
strichpunktierten Linien ist die endgültige Lage des Verbindungsteils 36 gegenüber
dem stützlenkerseitigen Teil 35 veranschaulicht, d.h. nach dem Zusammenstecken der
beiden Teile muß das Verbindungsteil 36 im Sinne des Pfeils 54 um 90° gedreht werden.
[0024] Gemäß Fig. 5 ist das Verbindungsteil 36 mit dem waagerechten Teil 55 des Schubglieds,
welches einer Eckumlenkung 56 oder 57 angehört (Fign. 3 und 4), über eine zusätliche
Sicherungsvorrichtung 58 verbunden. Diese ist ebenfalls in der Art eines Bajonettverschlusses
ausgebildet. Dabei befindet sich am waagerechten Schubelement der Eckumlenkung 56,
57 ein Verdrehsicherungsdurchbruch 59, welcher demjenigen 51 des Verbindungsteils
36 formlich entspricht. Am zugeordneten Ende des Verbindungsteils 36 ist ein bolzenartiges
Verdrehsicherungselement 60 vorgesehen, welches jedoch im Gegensatz zu dem jenigen
48 drehbar gelagert ist. Gemäß Fig. 7 bestizt es an seiner Unterseite einen Kopf 61
mit einem Innensechskant 62 zur Betätigung durch einen Sechskantschlüssel. In Fig.
5 sind zwar die beidem miteinander zu kuppelnden Teile 36 und 55 mit festen Linien
in einer 90°-Zuordnung zueinander gezeichnet, jedoch ist diese bei einem drehbar gelagerten
Verdrehsicherungselement 60 nicht erforderlich. Statt dessen können, wie mit strichpunktierter
Linie angedeutet, diese beiden Teile in Verlängerung voneinander stehen, wobei dann
das aushebesichere Ankuppeln durch Drehung des Verdrehsicherungselements um 90° bewirkt
wird.
[0025] An der Außenfläche jedes Schenkels 63 bzw. 64 des Gehäuses der Eckumlenkung 57 (Fig.
4) befinden sich leistenförmige Stützansätze 65, 66, 67. Zweckmäßigerweise ist im
Bereich jedes Stützansatzes wenigstens eine Befestigungsbohrung 68 vorgesehen. Mit
Hilfe der Stützansätze kann sich diese Eckumlenkung in einer Rahmennut abstützen,
die beispielsweise darjenigen 28 der Fig. 1 entsprechen kann. Die Höhe der Stützansätze
ist so gewählt, daß diese Eckumlenkung sowohl in eine entsprechende Nut eines Kunststoffals
auch eines Aluminiumrahmens derart eingesetzt werden kann, daß das Gehäuse beispielsweise
bündig mit dem Nutrand verläuft. Weil bei diesen Materialarten die Nuttiefen unterschiedlich
sind, kann man bei geringerer Nuttiefe die Stützansätze in ihrer Höhe etwas abnehmen.
Das Kupplungselement 69 dient zur Verbindung mit einer nicht gezeigten Treibstange
am vertikalen Rahmenschenkel.
[0026] An die Außenseite des vertikalen Schenkels 70 des Eckumlenkungsgehäuses der Eckumlenkung
57 (Fig. 3) ist ein schienenförmiger Befestigungsansatz 71 mit einer Befestigungsnut
72 für eine Treibstange des vertikalen Schenkels 73 des festen Rahmens 3 befestigt
oder angeformt. Der feste Rahmen 3 besitzt im Bereich der dargestellten linken oberen
Ecke des festen Rahmens eine Ausfräsung 75 (Holzrahmen), die so dimensioniert ist,
daß beim Einsetzen der Eckumlenkung 56 die Führungsnut 72 des Befestigungsansatzes
71 genau in Verlängerung von einer rahmenseitigen Führungsnut 74 steht. In letzeterer
ist eine vertikale, beispielsweise mit einem Getriebe oder einem anderen Antrieb gekuppelte,
Treibstange verschiebbar gelagert. Sie wird mit dem Kupplungselement 69 der Eckumlenkung
56 verbunden, was bei Auf- und Abbewegung dieser Treibstange eine Verschiebebewegung
des waagerechten Schubglieds 55 in Richtung des Doppelpfeils 76 zur Folge hat. Aus
Fig. 3 sind noch Befestigungsbohrungen 77 für den schienenartigen Befestigungsansatz
71 und damit die Eckumlenkung 56 in der Ausfräsung 75 des festen Rahmens 3 zu sehen.
1. Ausstellvorrichtung für einen wenigstens kippbaren Flügel eines Fensters, einer
Tür od dgl., mit einer am Flügel (5) gelaterten Ausstellarm (1) und einem oberen,
zumindest zweiteiligen Schubglied (9), dessen beide Teile mittels eines abnehmbaren
Verbindungsteils (36) verbunden sind, wobei eine der Verbindungen zugleich eine Längeneinstelleinrichtung
(38) für das Schubglied (9) bildet, dessen einer Teil (35) mit dem Verbindungsteil
(36) über eine lösbare Vorrichtung (37) gekuppelt ist, wobei das Verbindungsteil (36)
mit dem anderen Teil (55) des Schubglieds (9) über eine weitere Vorrichtung (58) ebenfalls
lösbar verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schubglied (9) an oberen Querholm
(2) des festen Rahmens (3) verschiebbar und der Ausstellarm (1) am Flügel (5) dreh-
und schiebbar gelagert ist, wobei das eine Teil (35) des Schubglieds (9) dem Ausstellarm
zugeordnet ist, und daß die Längeneinstelleinrichtung (38) im wesentlichen aus einem
mit dem Verbindungsteil (36) verbindbaren Verstellstück (39) une einer Aufnahme (40)
hierfür am ausstellarmseitigen Schubgliedteil (35) besteht, wobei das Verstellstück
und die Aufnahme in Längsrichtung des Schubglieds (9) über wenigstens eine Längsverzahnung
(41) formschlüssig verschieb- und feststellbar gekuppelt sind, daß die Aufnahme (40)
in der Art eines viereckigen Rahmens ausgebildet ist, in welchen das Verstellstück
(39) eingesetzt ist, wobei der Rahmen an seinen gegenüberliegenden Längsseiten je
eine Verzahnung aufweist, die mit je einer Verzahnung an den beiden Längsseiten des
Verstellstücks (39) zusammenwirkt, wobei die beiden Verzahnungen (41) des Verstellstücks
(39) und der Aufnahme (40) einen Winkel von insbesondere etwa 90° miteinander bilden
und sich die Aufnahme (40) zwischen dem Verstellstück (39) und dem Kopf (44) einer
Sicherungsschraube (45) befindet, die, insbesondere unverlierbar, in ein Gewinde (46)
des Verstellstücks (39) eingedreht ist, und daß zur Bildung der einen Bajonettverschlußhälfte
das Verstellstück (39) an seiner vom Schraubenkopf (44) der Sicherungsschraube (45)
abgewandten Fläche einen im wesentlichen bolzenartigen Verdrehsicherungs-Ansatz (48)
trägt, der mit einem Verdrehsicherungs-Durchbruch (51) zusammen die in der Art eines
Bajonettverschlusses wirkende lösbare Sicherungsvorrichtung (37) für die beiden Schubgliedteile
(35, 55) bildet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (36)
des Schubglieds (9) mit einem das andere Teil (55) des Schubglieds bildenden waagerechten
Schubelement einer Eckumlenkung (56, 57) über die weitere Sicherungsvorrichtung (58)
verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich am anderen Teil des
Schubglieds (55) ein Verdrehsicherungs-Durchbruch (59) und am zugeordneten Ende des
Verbindungsteils (36) ein bolzenartiges, insbesondere drehbar gelagertes, Verdrehsicherungselement
(60) befindet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an die Außenseite
des vertikalen Schenkels (70) des Eckumlenkungsgehäuses ein schienenförmiger Befestigungsansatz
(71) mit einer Führungsnut (72) für eine Treibstange des vertikalen Schenkens (73)
des festen Rahmens (3) befestigt ist, wobei sich an die Führungsnut (72) des Befestigungsansatzes
eine Führungsnut (74) des vertikalen Schenkels (73) anschließt und in die Führungsnut
des Befestigungsansatzes ein Kupplungselement (69) der Eckumlenkung (56, 57) hineinragt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenfläche
jedes Schenkels (63, 64) des Eckumlenkungsgehäuses wenigstens je ein leistenförmiger
Stützansatz (65, 66, 67) angeordnet ist und sich insbesondere im Bereich der Stützansätze
Befestigungsbohrungen (68) für die Eckumlenkung befinden.
1. Dispositif de maintien en position ouverte pour un battant au moins basculant d'une
fenêtre, d'une porte ou similaire, comprenent un bras de maintien en position ouverte
(1) monté tournant sur le battant (5) et un organe de poussée supérieur (9), en deux
parties au moins, dont les deux parties sont réliées au moyen d'une pièce de liaison
amovible (36), l'une des liasions constituant en même temps un dispositif de réglage
de la longueur (38) destiné à l'organe de poussée (9) dont l'une des parties (35)
est accouplée à la pièce de liaison (36) par l'intermédiaire d'un dispositif amovible
(37), et la pièce de liaison (36) étant reliée, également de manière amovible, à l'autre
partie (55) de l'organe de poussée (9) par l'intermédiaire d'un autre dispositif (58),
caractérisé par le fait que l'organe de poussée (9) est monté coulissant sur la traverse
supérieure (2) du châssis fixe (3) et que le bras de maintien en position ouverte
(1) est monté sur le battant (5) en pouvant tourner et coulisser, l'une des parties
(35) de l'organe de poussée (9) étant associée au bras de maintien en position ouverte,
et par le fait que le dispositif de réglage de la longueur (38) se compose pour l'essentiel
d'une pièce de réglage (39) qui peut être reliée à la pièce de liaison (36) et d'un
logement (40) destiné à celle-ci dans la partie (35) de l'organe de poussée qui est
située du côté. du bras de maintien en position ouverte, la pièce de réglage et le
logement étant accouplés par conjugaison des formes en pouvant être déplacés et fixés
dans la direction longitudinale de l'organe de poussée (9) par l'intermédiaire d'au
moins une denture longitudinale (41), par le fait que le logement (40) est realisé
sous la forme d'un cadre rectangulaire dans lequel est introduite la pièce de réglage
(39), cependant que le cadre présente, sur chacun de ses côtés longitudinaux opposés,
une denture qui coopère avec une denture ménagée sur chacun des deux côtés longitudinaux
de la pièce de réglage (39), que les deux dentures (41) de la pièce de réglage (39)
et du logement (40) forment entre elles un angle, en particulier de 90° environ, et
que le logement (40) se trouve entre la pièce de réglage (39) et la tête (44) d'une
vis de blocage (45) qui est vissée dans un filetage (46) de la pièce de réglage (39),
en particulier de manière imperdable, et par le fait que, pour former l'une des moitiés,
d'une fermeture à baïonnette, le pièce de réglage (39) porte, sur sa surface opposée
à la tête de vis (44) de la vis de blocage (45), un prolongement de retenue par rotation
(48), pour l'essentiel analogue à un tourillon, qui constitue, avec un passage de
retenue par rotation (51), le dispositif de retenue amovible (37) qui est destiné
aux deux parties (35, 55) de l'organe de poussée et qui agit à la manière d'une fermeture
à baïonnette.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la pièce de liaison
(36) de l'organe de poussée (9) est reliée, par l'intermédiaire de l'autre dispositif
de retenue (58), à un élément de poussée horizontal d'un renvoi d'angle (56, 57) qui
constitue l'autre partie (55) de l'organe de poussée.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé par le fait qu'un passage de retenue
par rotation (59) se trouve sur l'autre partie de l'organe de poussée (55), et qu'un
élément de retenue par rotation (60) analogue à un tourillon, et en particulier monté
tournant, se trouve sur l'extrémité associée de la pièce de liaison (36).
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé par le fait qu'un prolongement
de fixation en forme de rail (71) muni d'une rainure de guidage (72) destinée à une
tringle d'entraînement de la partie verticale (73) du châssis fixe (3) est fixé sur
la face extérieure de la partie verticale (70) du logement du renvoi d'angle, une
rainure de guidage (74) de la partie verticale (73) se raccordant à la rainure de
guidage (72) du prolongement de fixation, et un élément d'accouplement (69) du renvoi
d'angle (56, 57) pénétrant dans la rainure de guidage du prolongement de fixation.
5. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé par le fait qu'au moins un
prolongement d'appui en forme de baguette (65, 66, 67) est disposé à chaque fois sur
la surface extérieure de chaque aile (63, 64) du logement du renvoi d'angle, et que
des perçages de fixation (68) destinés au renvoi d'angle se trouvent en particulier
dans la région des prolongements d'appui.
1. Opening device for an at least tiltable window, door or the like, with an opening
arm (1) mounted at the window/door (5) and an upper pushing element (9) which is in
at least two parts of which both sides are connected by means of a detachable connecting
part (36), one of the connections forming at the same time a longitudinal setting
device (38) for the pushing element (9), one part (35) of which is coupled with the
connecting part (36) by means of a detachable device (37), the connecting part (36)
also being connected in a detachable manner to the other part (55) of the pushing
element (9) by means of a further device (58), characterized in that the pushing element
(9) is mounted in a displacable manner at the upper transverse spar (2) of the fixed
frame (3) and that the opening arm (1) is mounted in a rotatable and sliding manner
at the window/door (5), one part (35) of the pushing element (9) being associated
with the opening arm; and in that the longitudinal setting device (38) essentially
comprises an adjusting piece (39) which can be joined to the connecting part (36)
and a receiving device (40) therefor at the pushing element part (35) at the opening
arm side, the adjusting piece and the receiving device being coupled in such a manner
that it is positive- locking, displacable and can be fastened in the longitudinal
direction of the pushing element (9) by means of at least one longitudinal tooth construction
(41); and in that the receiving device (40) is formed in the manner of a rectangular
frame in which the adjusting piece (39) is disposed, the frame having a tooth construction
at its opposite longitudinal sides in each case which act in combination with each
tooth construction at both longitudinal sides of the adjusting piece (39), each tooth
construction (41) of the adjusting piece (39) and of the receiving device (40) forming
an angle with each other of in particular approximately 90° and the receiving device
(40) being situated between the adjusting piece (39) and the head (44) of a safety
screw (45) which, in particular in a captive manner, is screwed in a thread (46) of
the adjusting piece (39); and in that in order to form a bayonet closure, the adjusting
piece (39) bears an essentially bolt-like attachment (48) which secures against torsion
at its surface opposite the screw head (44) of the safety screw (45) which together
with an opening (51) which secures against torsion forms in the manner of a bayonet
closure the effective detachable safety device (37) for each of the pushing element
parts (35, 55).
2. Device according to claim 1, characterized in that the connecting part (36) of
the pushing element (9) is connected by means of the further securing device (58)
to a horizontal pushing element of a corner deflection part (56, 57) forming the other
part (55) of the pushing element.
3. Device according to claim 2, characterized in that the opening (59) which secures
against torsion is situated at the other part of the pushing element (55) and that
a bolt-like device (60) which is in particular rotatably housed and secures against
torsion is situated at the associated end of the connecting part (36).
4. Device according to claims 2 or 3, characterized in that a bar-shaped fastening
attachment (71) with a guide groove (72) for a driving rod of the vertical leg (73)
of the fixed frame (3) is secured at the outer side of the vertical leg (70) of the
corner deflection part housing, a guide groove (74) of the vertical leg (73) being
adjacent to the guide groove (72) of the fastening attachment and a coupling element
(69) of the corner deflection part (56, 57) extending into the guide groove of the
fastening attachment.
5. Device according to claim 2 or 3, characterized in that at least one ledge-shaped
support attachment (65, 66, 67) in each case is disposed at the outer surface of each
leg (63, 64) of the corner deflection part housing and fastening bolts (68) for the
corner deflection part are situated, in particular, in the area of the support attachments.